Uganda (und Tansania) 2019

26 Antworten · 12,3k Aufrufe · gestartet 10. Dez. 2017 von trsi
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Themenstarter708 Beiträge · seit 201510. Dez. 2017 · #1
2. Änderung April 2018: Ich unsteter Geist! Den Gnus folgend ist nun Tansania statt Kenia mehr als im Gespräch. Dazu habe ich an passender Stelle eine neuen Thread eröffnet. Die aktuelle Uganda-Planung ist ab hier zu finden.

Änderung April 2018: Dieser Beitrag ist so nicht mehr aktuell, da ich statt in den Kongo eher nach Kenya liebäugle. Aktuelle Route findest du hier

Liebe Weltenbummlerinnen und Weltenbummler 🤩

Nachdem das Reisejahr 2018 geplant und gebucht ist, liebäugle ich jetzt schon ins 2019 🤪 Reisen zu planen ist einfach etwas Wunderbares 😄 Verschiedene Reiseberichte haben mich motiviert, mich näher mit Uganda, Rwanda und DRC zu beschäftigen. Juni/Juli stehen mir maximal fünf Wochen zur Verfügung. Da ich allenfalls allein untewegs bin, würde ich mir einen Fahrer nehmen - insofern sind längere Fahrstrecken nicht so sehr das Problem. Trotzdem soll die Rundreise auch genügend mögliche Ruhezeiten haben, damit ich das Erlebte verarbeiten kann. Folgendes habe ich mir aufgrund der Bericht hier zusammengestellt:

Ankunft Entebbe (2N) -> Oder macht Kampala mehr Sinn? Wichtig: Gemütlich ankommen.
Ziwa Rhino Sanctuary (1N, Rhinotracking am Vormittag vor Weiterfahrt)
Murchison Falls NP (4N)
Hoima (1N, reine Zwischenübernachtung)
Kibale NP (2N, Schimpansentracking)
Queen Elizabeth NP (3N)
Ishasha Sector (2N)
Bwindi NP (2N, Gorillatracking)
Mgahinga NP (2N)
Volcanoe NP (2N, Dian Fossey Trail)
Goma (2N, Gorillatracking Virunga NP)
Nyirangongo Vulkan (2N) -> Ich möchte gerne einen Tag da oben bleiben und Zeit haben fürs Fotografieren und Zeichnen)
Kivu Gisenyi (1N) -> zeitlich realistisch, nach dem Abstieg noch über die Grenze zu gehen?
Kigali (2N)
Lake Bunyonyi (2N)
Lake Mburo NP (2N) -> Da habe ich etwas von einer Reitsafari gelesen? Ich weiss aber nicht mehr wo...
Entebbe (3N, Mabamba Swaps & relaxen)

Unterkünfte habe ich noch nicht weiter verfolgt. Ebenso behalte ich natürlich die politischen Entwicklungen im Auge.

Was meint ihr? Ist diese Reise nicht einfach nur machbar, sondern auch zu geniessen? Oder wo würdet ihr allenfalls Anpassungen vornehmen?

Danke für euren wertvollen Input!
VG trsi
Meine Afrikaerfahrungen: 2003 Tunesien und Libyen (2 Wochen) ¦ 2009 Namibia & Botswana (3 Wochen) ¦ 2011 Nambia, Sambia & Botswana (7 Wochen) ¦ 2016 Namibia & Botswana (4 Wochen) ¦ 2018 Kamerun (12 Tage) ¦ Namibia & KTP (5 Wochen) ¦ 2019 Uganda & Tansania (5 Wochen) ¦ 2020 Namibia (3 Wochen) ¦ 2021 Tansania (2 Wochen) ¦ Namibia (6 Wochen) ¦ 2022 Sabbatical in Namibia und Kapstadt (6.5 Monate) ¦ 2023 Namibia (2x 3 Wochen) ¦ 2024 Namibia (3 Wochen) ¦ 2025 Namibia & KTP (6 Wochen) ¦ 2026 Namibia (3 Wochen)
zuletzt bearbeitet 06. Mai 2018
6'369 Beiträge · seit 201111. Dez. 2017 · #2
Hoi trsi
trsi schrieb:Ankunft Entebbe (2N) -> Oder macht Kampala mehr Sinn? Wichtig: Gemütlich ankommen.
Entebbe und Kampala sind sehr nah zusammen, wenn Du mit dem Flieger ankommst dann landest Du zwangsläufig in Entebbe. Ich würd mir da eine Unterkunft nehmen...
trsi schrieb:Nyirangongo Vulkan (2N) -> Ich möchte gerne einen Tag da oben bleiben und Zeit haben fürs Fotografieren und Zeichnen)
Ob das geht weiss ich nicht, ich vermute jedoch schon...einfach bei einem der Anbieter anfragen!
Warst Du schon mal auf 3500müM?
trsi schrieb:Kivu Gisenyi (1N) -> zeitlich realistisch, nach dem Abstieg noch über die Grenze zu gehen?
Ja, haben wir im 2016 so gemacht. Problemlos. Siehe meinen Reisebericht (Signatur)
trsi schrieb:Lake Mburo NP (2N) -> Da habe ich etwas von einer Reitsafari gelesen? Ich weiss aber nicht mehr wo...
Vieleicht in meinem Reisebericht Ruanda/Uganda 2013 (Signatur)
trsi schrieb:Ebenso behalte ich natürlich die politischen Entwicklungen im Auge.
Das ist auch wichtig! Vor wenigen Tagen wurde die UNO-Friedensmission Monusco bei Semuliki von Rebellen (wohl die ADF) angegriffen, 14 tote UN-Soldaten, 5 tote Soldaten der DR Congo und 53 Verletzte...
Seit Januar 2017 (Rebellenangriffe nahe des Nyiragongo und des Gorilla-Trecking-Startpunktes) ist der Ostkongo wieder recht unruhig, aktuell würd ich nicht in den Ostkongo gehen!!!
trsi schrieb:Ist diese Reise nicht einfach nur machbar, sondern auch zu geniessen? Oder wo würdet ihr allenfalls Anpassungen vornehmen?
Die ist durchaus zu geniessen, toller Tripp! Aber eben: der Kongo muss erst wieder zur Ruhe kommen...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
8'054 Beiträge · seit 200811. Dez. 2017 · #3
Coucou trsi,

Tolle Tour!

Ich würde mir lieber eine Unterkunft in Entebbe suchen.

Es gibt Anbieter die eine Nacht auf dem Vulkan planen! Hoffentlich sind dir 3500müM nicht zuviel. Mein Man verträgt zum Beispiel diese Höhe nicht....

Gisenyi nach dem Vulkan Abstieg wäre kein Problem. Ich würde mir aber einen Puffertag gönnen. T.I.A . In Africa you never know!

Ich bin im Mburo NP geriten. Einfach spitze. Es ging von der Mihingo Lodge aus.

Wir wollten auch noch in den Kongo, war politisch aber nicht pico bello......

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
Themenstarter708 Beiträge · seit 201516. Dez. 2017 · #4
Danke euch beiden! 😘

Entebbe scheint wohl tatsächlich ein sinnvollerer Übernachtungsort zu sein. Am Schluss sowieso. Für den Anfang dachte ich, dass die Hauptstadt auch interessant sein dürfte. Oder einfach von Entebbe aus hinfahren, anschauen und zurückfahren? Und dann am nächsten Tag Kampala durchquerend weiter...? Irgendwie ein ordentliches Hin und Her 🤨

Die 3'500 Meter sollten mir eigentlich nich so viel anhaben. Ich hab schon manche Nacht > 3'000 Meter verbracht. Ich kann mir sogar vorstellen, dass es durch die Doppelnacht weniger anstrengend wird. Es hängt nicht alles von dem einen Abend ab, sollte mir der Aufstieg doch mehr zusetzen als erwartet... 🤪

Zur Lage im Kongo: Ein Kollege von mir war die Tage dort. Gut, es mag ein Arbeitsauftrag gewesen sein (Fotograf). Schlussendlich lässt es sich sowieso nur im Moment entscheiden. Sehe ich es richtig, dass man durchaus auch flexibel noch Unterkünfte findet und nicht wie in Namibia alles 10 Jahr im Voraus zu buchen hat? 🤩

Stimmt, Picco, das mit dem Reiten habe ich bei dir gelesen! Weil aber der entsprechende Teil nicht mit der Reisebericht-Sonne gekennzeichnet war, las ich dann doch nur die Ankündigung, nicht aber den Ausritt. Das holte ich nun nach. Und Annick hat den Ort ja bestätigt 😉

LG aus dem Schnee
trsi
Meine Afrikaerfahrungen: 2003 Tunesien und Libyen (2 Wochen) ¦ 2009 Namibia & Botswana (3 Wochen) ¦ 2011 Nambia, Sambia & Botswana (7 Wochen) ¦ 2016 Namibia & Botswana (4 Wochen) ¦ 2018 Kamerun (12 Tage) ¦ Namibia & KTP (5 Wochen) ¦ 2019 Uganda & Tansania (5 Wochen) ¦ 2020 Namibia (3 Wochen) ¦ 2021 Tansania (2 Wochen) ¦ Namibia (6 Wochen) ¦ 2022 Sabbatical in Namibia und Kapstadt (6.5 Monate) ¦ 2023 Namibia (2x 3 Wochen) ¦ 2024 Namibia (3 Wochen) ¦ 2025 Namibia & KTP (6 Wochen) ¦ 2026 Namibia (3 Wochen)
6'369 Beiträge · seit 201116. Dez. 2017 · #5
Hoi trsi...hast Du auch einen Namen?

Unterkünfte findet man schon, vor allem wenn man die Telefonnummern der infragekommenden Unterkünfte hat. Für das Visa der DRC braucht man aber soweit ich weiss eine Unterkunft, die man angeben muss. Ohne Gewähr, lass mich gerne belehren.
Unseren 'Nicht-Reit-Bericht' hab ich nun auch gesonnt, danke für den Hinweis!
Am Ende meines RB's von 2016 hab ich einen kleinen Beitrag zum Rebellenüberfall im Januar 2017 gescchrieben, ist vieleicht auch für Dich interessant.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
349 Beiträge · seit 201316. Dez. 2017 · #6
Sehr geehrte Trsi,
falls Congo nicht geht und keine Angst vor Piraten besteht, haben wir 2019 eine kleine private Sylvester - Sondertour mit der gecharterten MV Liemba auf dem Lake Tanganjika

31.12.2019 Dienstag Kigoma an Bord
01.01.2020 Mittwoch Mahale
02.01.2020 Donnerstag Mahale
03.01.2020 Freitag Bismarckburg

Ausführlicher Reisebericht folgt im 1. Quartal 2018 hier im Forum.
Besonders geeignet für Personen auf Ananasdiät und ohne Stoffwechsel.

Mit sonnigen Grüßen von Tour aus Mwanza
Carsten Möhle

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P1160891.JPG
http://www.bwana.de http://www.facebook.com/Namibia.Reisen http://www.paulgraetz.de
zuletzt bearbeitet 16. Dez. 2017
Themenstarter708 Beiträge · seit 201510. Apr. 2018 · #7
Liebe alle

Ich liebäugelte mit dem Kongo, da ich unbedingt auf den Nyirangongo Vulkan wollte 🤩 Mein Knie macht aber wohl auch im nächsten Jahr (noch) nicht mit. Zudem ist die politische Lage im Kongo ja einmal mehr äusserst labil. So kam stattdessen Kenya immer mehr in meinen Blick: Gnuwanderung in der Mara! Wohlwissend, dass sie Anfang Juli vielleicht noch gar nicht da sind. Wohlwissend auch, dass sich bei den Flussquerungen die Autos sammeln und sich alle vordrängen. Trotzdem wäre ich gerne dabei. Ich durfte schon die Gnuwanderung in den Liuwa Plains, Sambia, erleben. Eindrücklich, wenn über 1'000 Tiere an einem vorbeiziehen. Aber eben, da gabs keinen Fluss... 😊

Nun sieht meine Planung so aus:

Ankunft Entebbe (2N, Mabamba Swaps)
ev. Ziwa Rhino Sanctuary (1N, Rhinotracking am Vormittag vor Weiterfahrt)
Murchison Falls NP (3-4N)
ev. Hoima (1N, reine Zwischenübernachtung)
Kibale NP (2N, Schimpansentracking)
Queen Elizabeth NP (3N, sinnvoll?)
Ishasha Sector (2N, sinnvoll?)
Bwindi NP (2N, Gorillatracking)
Volcanoe NP (2N, Dian Fossey Trail) oder sonst ein schöner 2N-Stopp in Rwanda?
Kigali (1N)
Flug nach Nairobi (je nach Flugzeit 1N)
Lake Nakuru (2N, Flamingos, sind sie überhaupt noch da? Alternativen?)
Masai Mara (4-6N, Gnuwanderung)
Amboseli (2N)
Tsavi West (2N)
Mombasa (4N, irgendwo relaxen am Strand)

Etwas unschlüssig bin ich noch, wie viele Tage ich in die NPs in Uganda und Kenya investiere. Ich bin gespannt auf eure Rückmeldungen 🙂

Unterwegs werde ich mit Fahrer sein. Gerne mit jeweils einem, der engagiert dabei ist und geduldig ist mit einer passionierten Hobbyfotografin 😛 Wenn ihr diesbezüglich Tipps habt, freue ich mich ebenfalls auf eine Rückmeldung.

Danke und mit freudigem Frühlingsgruss
trsi
Meine Afrikaerfahrungen: 2003 Tunesien und Libyen (2 Wochen) ¦ 2009 Namibia & Botswana (3 Wochen) ¦ 2011 Nambia, Sambia & Botswana (7 Wochen) ¦ 2016 Namibia & Botswana (4 Wochen) ¦ 2018 Kamerun (12 Tage) ¦ Namibia & KTP (5 Wochen) ¦ 2019 Uganda & Tansania (5 Wochen) ¦ 2020 Namibia (3 Wochen) ¦ 2021 Tansania (2 Wochen) ¦ Namibia (6 Wochen) ¦ 2022 Sabbatical in Namibia und Kapstadt (6.5 Monate) ¦ 2023 Namibia (2x 3 Wochen) ¦ 2024 Namibia (3 Wochen) ¦ 2025 Namibia & KTP (6 Wochen) ¦ 2026 Namibia (3 Wochen)
zuletzt bearbeitet 11. Apr. 2018
6'369 Beiträge · seit 201110. Apr. 2018 · #8
Hoi trsi

Für Uganda und Ruanda kann ich Dir Terrain Safaris (klick mich) empfehlen, wir haben auf nun zwei Reisen mit Paul Kaggwa gute Erfahrungen gemacht. Er ist als ausgebildeter Vogelspezialist gewohnt geduldig zu sein.
Der QENP ist für mich nicht so der Brüller, abgesehen vom Kazinga Channel und dem Ishasha-Sektor.
Den Dian Fossey-Trail würd ich am Tag an dem Ihr nach Entebbe fährt reinnehmen. Haben wir beide male so gemacht, geht gut!
Von Uganda her würd ich direkt nach Gisenyi fahren und dort die Tage am See geniessen. Dann früh morgens (so um 05:00) zum Dian Fossey Trail aufbrechenund von dort direkt nach Kigali.
Der Amboseli ist für mich ebenfalls nicht so der Hammer, lediglich die Sicht auf den Kili ist halt gewaltig!
Ob dann der buschige Tsavo West sein soll oder eher der Savannenartige Tsavo East oder doch lieber die Taita Hills...ich würde alle drei wollen, wenn aber nur 2 Nächte dann Taita Hills! Siehe meinen Reisebericht Kenya 2017.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 10. Apr. 2018
Themenstarter708 Beiträge · seit 201511. Apr. 2018 · #9
Danke, Picco!

Terrain Safaris schaue ich mir die Tage mal in Ruhe an.

Du bestärkst meine Tendenz, den QENP etwas zu kürzen.

Von Gisenyi zum Dian Fossey Trail und von dort direkt nach Kigali klingt für mich sehr hektisch. Das werde ich mir nochmals in Ruhe durch den Kopf gehen lassen.

Über den Amboseli habe ich schon einiges gelesen, was auch deinen Eindruck bestätigt. Und doch möchte ich die Sicht auf den Kili unbedingt haben 🤩

Deinen Reisebericht habe ich schon begonnen und werde die Tage weiterlesen. Vielleicht investiere ich ja noch mehr Nächte in den Tsavo. Die Taita Hills schaue ich mir auch noch an.

Danke!

Über weitere Rückmeldungen von Uganda/Rwanda/Kenya-Erfahrenen freue ich mich 😛

Cheerio
trsi
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6'369 Beiträge · seit 201111. Apr. 2018 · #10
Hoi trsi
trsi schrieb:Von Gisenyi zum Dian Fossey Trail und von dort direkt nach Kigali klingt für mich sehr hektisch. Das werde ich mir nochmals in Ruhe durch den Kopf gehen lassen.
Ist nicht so schlimm wie es sich anhört, wir sind auch 2016 um 05:00 Uhr in Gisenyi abgefahren und waren mit mehr als genügend Zeitreserven am Startpunkt des Treckings. Auch beim Trecking keinerlei Stress, wir haben sogar zwei Gorillagruppen getroffen (eine selbst entdeckt, Stolzmodus 'on' und nie wieder 'off'), und sind dann um 16:00 im Hotel mitten in Kigali angekommen. Ohne zu rasen, ohne zu rennen, alles ganz gemütlich...ausser dass es zu Dian halt steil den Berg rauf und runter geht und man da zu Fuss unterwegs ist... 😎
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter708 Beiträge · seit 201511. Apr. 2018 · #11
Ja, deine Entdeckung hatte ich gelesen 😄 So oder so werde ich nochmals in mich gehen müssen, ob der Dian Trail zwei Tage nach dem Gorillatracking überhaupt sinnvoll ist für mein Knie. Ich vermute, dass der Lake Kivu auch sehr nett ist und ich da durchaus einen Ruhetag, vielleicht mit einer Bootsfahrt oder so, verbringen könnte 😛

Kigali möchte ich nur eine Nacht verbringen, mir aber doch zwei drei Dinge ansehen. Je nachdem, wie der Flug nach Nairobi ist, wäre dies am Vortag oder am Abflugtag. Mal schauen 🤪

Cheers
trsi
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zuletzt bearbeitet 11. Apr. 2018
1'068 Beiträge · seit 201311. Apr. 2018 · #12
Hallo trsi,

ich fand den QENP (nördlicher Teil) jetzt auch nicht sooo spannend. Gerade wenn du anschliessend noch in Kenya unterwegs bist, würde ich mindestens eine Nacht dort streichen.

Picco schrieb
Ist nicht so schlimm wie es sich anhört, wir sind auch 2016 um 05:00 Uhr in Gisenyi abgefahren und waren mit mehr als genügend Zeitreserven am Startpunkt des Treckings
Das hört sich für mich noch schlimmer an als zuvor gedacht 🤩

Nein, im Ernst, zum Fossey Trail kann ich jetzt nichts Konstruktives beitragen.

Hattest du irgendwo geschrieben, zu was für einer Jahreszeit du unterwegs sein wirst? Wir haben den Vulcanoe NP im Februar bei Kälte und Regen nur gestreift...aber ich hatte jetzt nicht das Gefühl etwas verpasst zu haben.
Die Gegend ist ja insbesondere für das Gorilla Trekking bekannt und ich fand die Unterkünfte rund um Kinigi alle etwas überkandidelt was die Preise betraf....

Ist der Abschnitt durch Ruanda nach Kigali für dich gesetzt? Ich würde mir den Weg durch Ruanda sparen und lieber auf der Uganda-Seite am Lake Mburo zurück nach Entebbe. Von dort geht es bestimmt auch nach Nairobi, oder?

Wenn es tatsächlich Ruanda sein soll, dann bietet sich Gisenyi und der Lake Kivu wirklich an. Auch zwei Tage relaxen geht dort sehr gut 🙂 .

Brauchst du evtl noch einen Reiseführer für Uganda. Ich trenne mich von meinem Bradt...

Salü
Mabe
1'068 Beiträge · seit 201311. Apr. 2018 · #13
Ach so,

schau dir mal

http://www.ecotraveluganda.com/meet-guide.html

an.
Wir sind zwar selber gefahren, aber wir haben ein holländisches Pärchen getroffen, die das zweite Mal mit David unterwegs waren - in Ruanda und Uganda. Wir haben David dabei auch kennengelernt.
Also, wenn ich mit Driverguide unterwegs sein wollte, würde ich ihn nehmen.

Salü
Mabe
Themenstarter708 Beiträge · seit 201512. Apr. 2018 · #14
Hallo Mabe,

auch an dich ein Dankeschön für deinen Input! Ich denke, den QENP Nord werde ich auf zwei Nächte kürzen. Zwei Nächte bin ich ganz gerne an einem Ort. Aber so kann ich eine Nacht mehr der Mara zukommen lassen 😉

Es wird Juni/Juli 2019 sein. Regen sollte also soweit vorbei sein. Vom Volcanoe NP hab ich mich innerlich schon etwas verabschiedet. Wenn auch schweren Herzens. Als ich als Kind "Gorillas im Nebel" sah, schwor ich mir, einmal am Grab zu stehen. Nun denn, ein Grund mehr, ein zweites Mal in die Gegen zu fahren. Beim Film "Hotel Rwanda" schwor ich mir auch, einmal vor diesem Hotel zu stehen. Zugegeben, ich sollte definitiv beim Filmeschauen weniger Schwüre ablegen 🤩
Wenn ich den Fossey-Trail nicht mache und im Zuge dessen auch auf Kigali verzichten könnte, dann sind natürlich auch die Rwanda-Tage nicht gesetzt. Die Fahrt dünkte mich kürzer als zurück nach Entebbe, aber ja, wieso auch nicht über den Lake Mburo zurück. Ich gehe auch davon aus, dass von beiden Orten ein Flug nach Nairobi möglich ist.

Einen Reiseführer habe ich schon. Schade, sonst wäre ich sehr interessiert gewesen! Und die Eco-Travel-Seite schaue ich mir gleich mal an. Danke.

VG trsi
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zuletzt bearbeitet 12. Apr. 2018
Themenstarter708 Beiträge · seit 201528. Apr. 2018 · #16
So, nun geht es langsam an die Feinplanung 🤩 Die Übernachtungsmöglichkeiten sind ja manchmal ganz schön viel. Grundsätzlich fühle ich mich in kleineren Unterkünften deutlich wohler als in grossen. Möglichst ruhig sollte es sein. Und es darf gerne Eco sein. Allzu grossen Comfort benötige ich nicht, aber sauber darf es gerne sein. Und als passionierte Fotografin wäre in den NPs die Lage natürlich auch noch entscheidend, um das Morgenlicht bestmöglich zu nutzen. Momentan tendiere ich folgendermassen:

Entebbe: Papyrus Guesthouse
Muchison Falls NP: Fort Murchison Lodge oder Murchison River Lodge. Sind aber beide ausserhalb, das heisst, frühmorgens müsste erst die Fähre genommen werden. Daher vielleicht doch die Paraa Lodge, einfach der Lage wegen.
Hoima: KonTiki Lodge oder Cultural Lodge
Kibale NP: Chimpanzee Forest Guesthouse oder Kibale Forest Camp
QENP: Kasenyi Lodge oder QE Bush Lodge
Ishasha: Jungle Lodge oder ev. Enjojo Lodge
Bwindi NP: Nkuringo Gorilla Lodge, ev. Chameleon Hill Lodge
Lake Mburo: Rwakobo Rock Lodge

Ich hab zwar viel recherchiert, aber vielleicht doch etwas übersehen... ist eine der genannten Unterkünfte komplett auszuschliessen?

Danke! Und gute Nacht 😉
trsi
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6'369 Beiträge · seit 201128. Apr. 2018 · #17
Hoi trsi
trsi schrieb:Muchison Falls NP: Fort Murchison Lodge oder Murchison River Lodge. Sind aber beide ausserhalb, das heisst, frühmorgens müsste erst die Fähre genommen werden. Daher vielleicht doch die Paraa Lodge, einfach der Lage wegen.
Zum Einen ist da noch die Pakuba Safari lodge, die ich der Paraa Lodge definitiv vorziehe (waren im Februar da, ganz brauchbar und wirklich gut gelegen), zum Anderen brauchst Du bei der Fort Murchison Lodge nicht mit der Fähre überzusetzen, da Du dort schon nördlich des nördlichen tierreichen Teils bist. Wobei ich wenn schon ausserhalb des Parks eher ins Bwana Tembo Safari Camp gehen würde. Aber das ist Geschmackssache.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 28. Apr. 2018
Themenstarter708 Beiträge · seit 201528. Apr. 2018 · #18
Danke, Picco. Dann habe ich falsch geschaut bzw. gelesen. Ich schau mir die genannten Lodges mal noch an.

Und vielleicht hat ja sonst noch jemand eine (aktuelle) Meinung zu einer der Unterkünften. Aber eine absolute Niete sollte wohl nicht dabei sein 😉

Cheerio
trsi
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1'366 Beiträge · seit 201102. Mai 2018 · #19
Da kann ich dem Picco nur Rechtgeben. Die Pakuba Lodge ist wirklich gut gelegen und man befindet sichbereits innerhalb des Parks. Die Unterkünfte sind riesig und aufgrund des Wellblechdachs sehr warm. Das Essen war so lala, man konnte es essen.

QENP würde ich auch auf 2 Tage kürzen und ggf. in Ishasha dafür einen Tag länger bleiben.
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
1'366 Beiträge · seit 201102. Mai 2018 · #20
trsi schrieb:L
Unterwegs werde ich mit Fahrer sein. Gerne mit jeweils einem, der engagiert dabei ist und geduldig ist mit einer passionierten Hobbyfotografin 😛 Wenn ihr diesbezüglich Tipps habt, freue ich mich ebenfalls auf eine Rückmeldung.

Danke und mit freudigem Frühlingsgruss
trsi
Falls Du noch einen Guide suchst, kannst du mir gerne mal eine Nachricht schicken, dann könnte ich dir die Kontaktdaten zukommen lassen.
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway