GOGoossiThemenstarter15 Beiträge · seit 201722. Nov. 2017 · #1
Moin zusammen,
mein Name ist Andreas, ich bin 47 Jahre alt, wohne in der Nähe von Düsseldorf und möchte im August 2018 mit meiner Frau und den Töchtern (17 und 15) für 3 Wochen nach Namibia reisen. In den letzten 7 Jahren waren wir in Südostasien unterwegs (Thailand, Vietnam, Kambodscha, Laos, Myanmar, Indonesien) und brennen nun darauf, mal eine "andere Welt" kennen zu lernen. Fortbewegen möchten wir uns mit einem Geländewagen nebst Dachzelt. Dieses erscheint uns als die einzig bezahlbare Variante...im Budget sind insgesamt 10.000 Euro.
Was möchten wir mit den 10.000 Euro anfangen? Eine konkrete Route ist noch nicht geplant. Darum habe ich mich hier angemeldet, um eventuell von eurem Wissen zu profitieren 🙂 . Da ja afrikanischer Winter ist, haben wir uns überlegt, von Windhuk aus in den Norden zu starten. Ganz grob bedeutet das Windhoek, Etosha, Caprivi Zipfel und zurück. Dabei sollten auch noch Ausflüge in den Chobe NP und Victoria Falls gemacht werden.
Ich hätte dazu ein paar erste Fragen und fände es super nett, wenn jemand etwas dazu sagen könnte: 🙂
1. Frage: Ist das Budget realistisch? 2. Frage: Ist die Tour zeitlich machbar? 3. Frage: Fährt man mit dem eigenen Geländewagen über die Grenzen nach Simb. und Botsw, oder ist es ratsamer, Tagesausflüge von Namibia aus zu machen ? 4. Bekommt man Tagesvisa an den Grenzen, oder muss man sich vorher darum kümmern?
Freuen würde ich mich auch über einen Routenvorschlag....eventuell gibt es ja einen Link zu einem anderen Bericht innerhalb dieses Forums, der mir weiterhilft 🙂 .
Vielen, lieben Dank schon mal im Voraus 🙂 🙂 . Liebe Grüße Andreas 🙂
Hallo wir machen nächsten August auch Caprivi, aber ohne Vic Falls. Drei Wochen ganz gemütlich. Kommen aus der Nähe von Aachen sind also auch auf die NRW Ferien angewiesen. Wir sind keine Camper, zu fünft und werden auch nicht teurer auskommen. Kleine Farmen und Selbstversorgercamps habe ich gebucht. Falls dann der Spam Filter im Forum es zulässt, werde ich nachher mal unsere Planung bzw. Buchung vorstellen. Vielleicht gibt es ja Überschneidungen. Unsere Tochter würde es freuen. Viele Grüße Sasa
loeffel1'411 Beiträge · seit 201322. Nov. 2017 · #3
Hallo Andreas,
wir waren im April 2014 auf einer ähnlichen Tour unterwegs und hatten 16 Übernachtungen in Lodges/Gästefarmen. Es gibt dazu einen Reisebericht von mir hier im Forum, den du beim Anklicken meiner Signatur finden kannst. Mit den dortigen Infos bekommst du einen Eindruck davon, was euch auf einer solchen Tour erwartet und wie eine solche Tour aussehen kann (nicht muss 😉 ).
An einigen deiner Fragen werde ich mich mal versuchen:
2. Frage: Ist die Tour zeitlich machbar? Ja, das ist machbar. Wir haben so eine Tour wie oben schon geschrieben mit 16 Übernachtungen gemacht. Ihr habt ja sogar noch ein paar Tage mehr Zeit.
3. Frage: Fährt man mit dem eigenen Geländewagen über die Grenzen nach Simb. und Botsw, oder ist es ratsamer, Tagesausflüge von Namibia aus zu machen ? Prinzipiell kann man mit dem eigenen Mietwagen über die Grenze(n). Du brauchst aber eine entsprechende (meist kostenpflichtige) Erlaubnis des Vermieters. Es gibt aber meines Wissens auch die Möglichkeit, vom Ost-Caprivi aus entsprechende Tagesausflüge zu machen. Da kommen bestimmt noch Tipps von anderen Fomis, ich selbst habe damit keine Erfahrung. Falls ihr euch für einen Aufenthalt in Kasane/Botswana entscheidet, solltet ihr über einen organisierten Tagesausflug zu den VicFalls von Kasane aus nachdenken. Für einen Tagesausflug würde ich mir den Streß mit dem Grenzübergang mit Auto nicht antun wollen. Bei einem organisierten Tagesausflug ist alles ganz gut organisiert und streßfrei.
4. Bekommt man Tagesvisa an den Grenzen, oder muss man sich vorher darum kümmern? Bekommt man an der Grenze. Für Simbabwe kostet das Tagesvisum 30 US$ pro Person, die solltet ihr in bar dabeihaben. Generell ist es sinnvoll, für einen Ausflug nach Simbabwe US$ dabei zu haben. Das Visum für Botswana kostet nichts, man zahlt an der Grenze aber einen Obulus für das Auto. 2014 waren das 150 Pula bzw. 190 Nam$.
Tag 1: Abflug Frankfurt Tag 2: Shuttle Kivo Lodge Tag 3: Kivo Lodge - Tag 4: Kivo Lodge, Shuttle nach Windhoek, Auto übernehmen, Ouhave Contry Lodge Tag 5: Ouhave Contry Lodge - Maori Camp Tag 6: Maori Camp Tag 7: Maori Camp - Tambuti Lodge, Rundu Tag 8: Tambuti Lodge, Rundu - Shametu River Lodge, Divundu Tag 9:Shametu River Lodge, Divundu Tag 10: Shametu River Lodge, Divundu – Caprivi Houseboat Safari Lodge, Katima Mulino Tag 11: Caprivi Houseboat Safari Boot Tag 12:Caprivi Houseboat Safari Boot - Mukolo Camp (selfcatering Chalets, Frühstück und Hausmannskost möglich) über die C 49 Tag 13: Mukolo Camp Tag 14: Mukolo Camp - Kayovo Lodge (50% Anzahlung überwiesen) Tag 15: Kayova River Lodge Tag 16: Kayovo Lodge – Tambuti Tag 17: Tambuti Lodge - Maori Camp Tag 18: Maori Camp - Frans Indongo Lodge Tag 19: Frans Indongo Lodge – Pension Steiner Tag 20: Frans Indongo – Windhoek Pension Steiner (Kreditkarteninfos gemailt), Mietwagen zurück geben, Tag 21: Shuttle zum Flughafen, 13.00 Uhr Rückflug Tag 22: Frankfurt - EIfel
Wenn Du Fragen hast dann meld Dich oder schreib eine PM. WIr fliegen am 5.8. ab Frankfurt mit Qatar. Wir sind zu fünft. Meine Eltern (Mitte / Ende 70), mein Mann und ich (Ende 40) und unsere Tochter 12. Sie fänd es bestimmt super ein paar Mädchen zu treffen. Dieses Jahr haben wir uns in Swakop und im Etosha jeweils mit "Forumsfamilen" getroffen. Unsere Erstitour gibt es als Reisebericht. Siehe Signatur, falls das Interessiert.
GOGoossiThemenstarter15 Beiträge · seit 201723. Nov. 2017 · #5
Vielen lieben Dank für eure bisherigen Antworten 🙂.
@Sasa
Cool dass deine Eltern auch mitfahren....in diesem Alter noch "on the road" zu sein, finde ich echt super. Falls wir uns für die Tour entscheiden sollten, dann können wir uns gerne mal treffen. Der geplante Zeitraum ist identisch, die Route (wahrscheinlich) ähnlich und meine Töchter freuen sich über jede Abwechslung 🙂 . Ihr seid ohne Camper unterwegs und werdet in Lodges übernachten. Ist das eigentlich im Vergleich zum Campen viel teuer? Habt ihr tatsächlich alles vorgebucht? Ist das notwendig/üblich im August?
@loeffel Ich würde Tagesausflüge von Namibia aus nach Chobe NP und und Vic. -falls auch vorziehen, weil ich unnötigen Stress und Kostenaufschläge beim Autovermieter gerne vermeiden möchte. Ob solche Tagesausflüge möglich sind, ist eine wesentliche Frage für die Planung. Vielleicht meldet sich hier ja wirklich noch mal jemand zu dieser Frage. 🙂
Das Budget ist für 4 Personen mit Flügen nicht üppig, aber ihr solltet wohl hinkommen. Grobe Kalkulation: Wenn Du €1000 pp/Flug abziehst, bleiben Euch 6000 Euro für 21 Tage, d.h. 280 Euro am Tag. Mietwagen mit Dachzelt zur Hochsaison 100+ Euro/Tag. Wenn ihr 300 km/Tag fahrt, sind das 36 Liter=30 Euro/Tag. Dann wären noch 150 Euro Tag. Dies muss für Stellpplätze, Essen und Eintritt für 4 Personen dann reichen.
2. Frage: Ist die Tour zeitlich machbar?
Ja.
3. Frage: Fährt man mit dem eigenen Geländewagen über die Grenzen nach Simb. und Botsw, oder ist es ratsamer, Tagesausflüge von Namibia aus zu machen ?
Ich rate davon ab. Sind v.a. was Simbabwe angeht unnötiger Zeit- und Kostenaufwand. Ihr könnt geführte Touren oder auch nur Shuttle ab Namibia oder eben Kasane in Botswana buchen.
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
GOGoossiThemenstarter15 Beiträge · seit 201723. Nov. 2017 · #7
@Christian
Ihr könnt geführte Touren oder auch nur Shuttle ab Namibia oder eben Kasane in Botswana buchen.
Das denke ich auch. Bucht man solche Touren in Travel Agencies einen Tag vorher oder besser vorab online?
Persönlich würde ich 2 Wochen Namibia klassisch (siehe www.namibia-forum.ch...o-sehen-sie-aus.html) planen und dann ab Etosha 7 Tage Caprivizipfe (meinetwegen auch mit Vicfalls) dazwischenschieben.
.....und in diesen 7 Tagen Caprivizipfel kann man dann auch noch Chobe NP unterbringen und zurück nach Windhoek fahren?
Das denke ich auch. Bucht man solche Touren in Travel Agencies einen Tag vorher oder besser vorab online?
In Kasane gibt es sicherlich Shuttles/Touren die Du einfach so 1-2 Tage vorher buchen kannst. In Namibia sind die Unternehmen in Katima Mulilo beheimatet und müssten natürlich zeitig wissen wo sie Euch einsammeln müssen (meist ja auf einer Lodge oder so). Das bekanntes/größte Unternehmen in KM ist www.capriviadventures.com
.....und in diesen 7 Tagen Caprivizipfel kann man dann auch noch Chobe NP unterbringen und zurück nach Windhoek fahren?
würde ich nicht machen. Ich persönlich halte vom Chobe aber im Vergleich zum Caprivi nichts. Was Du im Chobe NP erlebst kannst Du auch auf der namibischne Seite günstiger und weniger touristisch erleben. Viele sind aber da ganz anderer Meinung (was Du auch in den verschiedenen Threads zum Thema merken wirst)
Viele Grüße aus Windhoek Christian
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GOGoossiThemenstarter15 Beiträge · seit 201723. Nov. 2017 · #9
@Christian
Hätte da noch ne Frage zum Vorbuchen von Campingplätzen.....sorry.....wahrscheinlich wurde diese Frage schon xxx-mal gestellt...trotzdem...habe jetzt gerade keinen Beitrag dazu gefunden 🙁
Also: Ein Bekannter meinte, man müsse nichts vorbuchen...es reiche statt dessen aus, wenn man 1 bis 2 Tage vorher beim Campingplatz anruft.....Ist dieses auch deine Erfahrung.....oder laufen wir ohne Reservierung Gefahr, teilweise ohne Übernachtungsmöglichkeit zu bleiben?
Liebe Grüße Andreas 🙂
mika1606663 Beiträge · seit 201624. Nov. 2017 · #10
Hallo Andreas,
Wir sind gerade gestern nach fast 5 Wo zurück aus Namibia.
U.a. waren wir auch mehrere Tage im Caprivi-Zipfel und 3 Ü in Kasane.
Entgegen anderer Meinungen hier im Forum haben wir den Besuch im Chobe NP nicht bereut. Es war nicht unangenehm voll und wir haben tolle Tiersichtungen gehabt. Kurz vor Sonnenuntergang eine grosse ca 100 Tiere umfassende Elefantenherde und am nächsten Tag eine riessige Büffelherde mit vielen Kälbern die den Fluss Chobe passierten um auf die Namibiaseite zu wechseln.
Der Grenzübertritt mit unserem Leihwagen verlief total unkomplziert. Aber Du benötigst entsprechende Papiere von Deinem Autovermieter!! Dafür mussten wir knapp 40 € bezahlen.
Mit unserer Hotelbuchung in Kasane hatten wir gleichzeitig 1 Tagestrip zu den Vic-Falls gebucht. Das würde ich eher empfehlen als selbst mit dem Auto nach Zimbawe fahren.
Unbedingt zu empfehlen ist auch der Bwabwata NP (Ostteil - südwestl. von Kongola - auch Susuwe Triangle genannt). Dafür ist aber unbedingt ein 4x4 notwendig.
Gruss & viel Spass bei der Planung der Tour Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021
Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017
Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)
Ein Bekannter meinte, man müsse nichts vorbuchen...es reiche statt dessen aus, wenn man 1 bis 2 Tage vorher beim Campingplatz anruft.....Ist dieses auch deine Erfahrung.....oder laufen wir ohne Reservierung Gefahr, teilweise ohne Übernachtungsmöglichkeit zu bleiben?
ich bin selber kein Camper. Das nur vorab. In der Hauptsaison Sesriem und Etosha vorzubuchen empfiehlt sich aber. Und natürlich wenn ihr bestimmte Campsites unbedingt aufsuchen wollt, z.B. weil sie besonders schön liegen. Denkt immer daran, dass eigentlich alle Campsites außer den von NWR (Etosha, Sesriem etc) klein bis sehr klein sind, d.h. meist weniger als 10 Stellmöglichkeiten haben. Ansonsten 1-2 Tage vorher anrufen und nach Verfügbarkeiten fragen.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
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GOGoossiThemenstarter15 Beiträge · seit 201728. Nov. 2017 · #12
Moin,
erst mal vielen Dank für Eure bisherigen Beiträge in diesem Thread 🙂 . Es ist wirklich nett von Euch, dass Ihr einen Teil Eurer Zeit für ein Greenhorn wie mich "opfert", um zum wahrscheinlich 1000. Mal geduldig die Frage zu beantworten, ob man Camps reservieren sollte, oder nicht. Ich weiß, dass diese Geduld nicht selbstverständlich ist. 🙂
Ich war in den letzten Tagen "fleissig" und habe eine erste Route erarbeitet, die ich Euch vorstellen und nach Eurer Meinung fragen wollte. Es ist nun doch ein Grenzübertritt nach Botsuana hinzugekommen. Fraglich ist, ob das Budget dann immer noch realistisch ist (10,000 EUR), und ob sich ein Afrika Greenhorn, wie ich es bin, die Route zutrauen sollte. Ist die Route vielleicht zeitlich zu ambitioniert?
Cape Cross würde ich zugunsten einer weiteren Nacht Swakop streichen und dafür eine Katamaranfahrt zu den Robbenkolonien am Pelican Point machen. Der Riesenvorteil ist: neben anderen Tieren, siehst Du die Robben ohne den "lieblichen" Gestank.
LG Logi
loeffel1'411 Beiträge · seit 201328. Nov. 2017 · #14
Hallo Andreas, ich werde ein paar Gedanken der Einfachheit halber ins Zitat hineinschreiben:
Goossi schrieb: Die Route:
Tag 1 und 2: Flug - Windhoek, Aufenthalt Windhoek 3: Windhoek -Swakopmund Ich würde über die C28 fahren 4: Swakopmund 5: Swakopmund - Cape Cross - Etosha Hier schließe ich mich Logi an. Bleibt einen Tag länger in Swakopmund. 6: Etosha An diesem Tag von Swakopmund nach Etosha. An welchem Gate wollt ihr rein ? Da seid ihr gut unterwegs, ist 'ne ziemliche Strecke. 7: Etosha 8: Etosha - Rundu OK 9: Rundu - Popa Falls OK 10. Popa Falls - Kasane Machbar, aber ihr habt kaum Zeit für die Gegend rund um die Popa Falls und den Caprivi generell. 11. Kasane -Vic. Falls 12. Vic. Falls - Kasane 11 + 12 Verstehe ich das richtig als VicFalls mit Übernachtung ? 13. Chobe NP 14. Chobe NP 15. Moremi NP 16. und 17: Moremi NP - Okavango Delta 18. Okavango Delta - Ghanzi 19 Ghanzi - Windhoek 20 und 21 Windhoek- Europa
Meiner bescheidenen Meinung nach hast du nun etwas zuviel hineingepackt. Swakopmund (Winter!, da würde ich in Swakopmund nicht campen wollen), Etosha und die Schleife durch Caprivi/Botswana erscheint mir zuviel, um das alles wirklich geniessen zu können. Speziell der letzte Teil vom Chobe durch Botswana bis Windhoek erscheint mir recht viel Fahrerei, ohne das ihr viel von den angesteuerten Zielen habt. Allerdings bin ich kein Experte für Botswana, so dass ich die Strecke vom Zeitaufwand her nicht "fachmännich" einschätzen kann. Eurem begrenzten Budget tut aber der nun doch recht lange Aufenthalt in Botswana sicher nicht gut. Da wäre es sicher günstiger, von Kasane aus durch den Caprivi zurückzufahren. Wenn ihr auf der Rückfahrt andere Teile des Caprivi als Etappenziele wählt, ist das trotz quasi gleicher Strecke auch gar nicht langweilig, sondern im Gegenteil, ihr kostet den Caprivi voll aus.
So verständlich es ist, möglichst viel sehen und erleben zu wollen, ich würde vielleicht doch bei der im Eingangspost erwähnten Planung mit Etosha, Caprivi mit Kasane/Botswana, Tagesausflug zu den VicFalls und dann durch den Caprivi zurück bleiben. Die Schleife über Swakopmund wäre wohl machbar, ist aber ein ziemlicher Umweg, wenn ihr in Richtung Caprivi wollt (Swakopmund -> Kasane ca. 1500km). Ihr werdet mit Sicherheit auch ohne Swakopmund so viel erleben, dass ihr ganz bestimmt wiederkommt.
Wie an anderer Stelle geschrieben waren wir Ende Oktober in der Gegend.
Aus eigener guter Erfahrung kann ich Dir nur empfehlen verbringe vielleicht 2 Ü an den Popa Falls. Wir waren dort im NWR Camp und haben es nicht bereut.
Am 2. Tag haben wir ganz in Ruhe den "Mahango NP" besucht. Hier ist aber wegen Sand ein 4x4 zu empfehlen. Am Nachmittag haben wir dann das Camp in Ruhe genossen.
Um Dir diesen "Zusatztag" zu verschaffen würde ich tatsächlich nur einen Tagesausflug von Kasane zu den Vic-Falls machen. Dort ist unbedingt zu empfehlen einen Heli-Flug über die Fälle zu machen!!
Ein Tagesaufenthalt - ohne Übernachtung - ist nach unserer Erfahrung vollkommen ausreichend!!
Ich kann mich auch der Empfehlung von anschliessen auch Eure Rückfahrt über den Caprivi zu organsieren. Es lohnt sich. Wir waren auf unserer Rückfahrt einen 3/4 Tag im Susuwe Triangle - südl. von Kongola verbracht.
Am bekannten HORSESHORE hatten wir das unsägliche Glück und haben in 1,5 Std ca 500 friedliche Elefanten gesehen!!
Gruss Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021
Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017
Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)
Topobär5'479 Beiträge · seit 200929. Nov. 2017 · #16
Hallo,
die Strecke von Kasane über Maun nach Windhoek passt. Auf vielen der Teilstrecken dort die Etappe ja gleichzeitig auch Gamedrive.
Vic.Falls würde ich als Tagesausflug von Kasane machen.
Der Caprivi kommt etwas zu kurz. Da würde ich schweren Herzens auf Swakopmund verzichten.
GOGoossiThemenstarter15 Beiträge · seit 201729. Nov. 2017 · #17
schwierig 😉
Über Botsuana zurück zu fahren haltet ihr also nicht unbedingt für eine gute Idee??? Habe das noch mal unter Budgetgesichtspunkten überdacht. Im Netz geistern Preishinweise herum, wo z.B. für die Camps von 50 USD pro Person pro Nacht die Rede ist. Das beunruhigt mich etwas 😉 . Hinzu käme ja auch noch die Gebühr beim Fahrzeugverleiher für den Grenzübertritt, etc. Die hätte ich aber sowieso,...auch wenn ich "nur" einen Tagesausflug zu den Vic Falls von Kasane aus mache....Soweit die finanzielle Seite .
Was die zeitliche Seite angeht, so wäre ich selbstverständlich gerne etwas weniger eng unterwegs...geht aber nunmal leider nicht.
Ihr meint also Popa Falls wäre noch einen weiteren Tag wert?.... ja..kann sein 🙂 ..... Meiner Meinung nach wäre der Etosha auch noch einen Tag mehr wert.... Der Weg von Swakop zu Etosha ist tatsächlich ziemlich lang. Wir werden also spät ankommen...deshalb ist es vielleicht sogar ratsam für die erste Nacht ein Camp außerhalb des Parks zu reservieren, weil man sonst bei späterer Anreise nicht mehr zum Camp kommt?
Das wären also dann schon 2 zusätzliche Tage, die ich noch "finden" müsste 😄
Den Caprivi-Zipfel könnte man dann vielleicht auch noch etwas ausführlicher genießen....da könntet ihr mir eventuell ein paar Tipps geben, was ich machen "muss" 😉 ...Also dein Bild, Gerhard von den 500 Elefanten....der absolute Hammer 🙂 .
Darum eine wichtige Frage....Man kann ja viel Zeit sparen, wenn man sich die Rückfahrt spart und zurück nach Windhoek fliegt. Man fährt nicht über die Grenze nach Kasane, sondern bleibt auf namibischer Seite....gibt einige Tage vorher den Mietwagen ab, hat die Kosten dafür und für den Grenzübertritt also auch schon mal gespart ....und mietet sich statt dessen 1-2 Tage in ein Guesthouse ein.
Von hier aus macht man dann eine organisierte Tour zu den VicFalls, übernachtet evtl. noch eine Nacht dort und fliegt danach von dort aus zurück nach Windhoek? Kann ich das ohne riesigen Aufwand so organisieren? Also die ganzen Fahrten zum Flughafen, Fahrten zur Unterkunft, etc.? Macht man das per Taxi?...Sorry dass ich das fragen muss, aber ich weiß es nicht besser 😉 Würde man die Flüge noch buchen können für August 2018?
Oder ist es ratsamer, mit dem Auto über den Caprivi Zipfel zurück zu tuckern? Wie würdet ihr dann die Hin und Rückreise mit welchen Stopps organisieren?
Ihr merkt schon...Botsuana ist im Moment nicht mehr im Rennen 🙁 . War unter Kosten und Zeitgesichtspunkten vielleicht doch etwas naiv von mir?!
Liebe Grüße Andreas 🙂
GOGoossiThemenstarter15 Beiträge · seit 201729. Nov. 2017 · #18
Hab gerade gelesen, dass man auch von Namibia aus (Katima) zurück nach Windhoek fliegen kann. Das würde es ja noch etwas unkomplizierter machen
Hab gerade gelesen, dass man auch von Namibia aus (Katima) zurück nach Windhoek fliegen kann. Das würde es ja noch etwas unkomplizierter machen
Ja, nach aktuellem Flugplan aber nur 3x die Woche. Ihr müsst also genau planen. Dann habt ihr natürlich eine Einwegmiete, die bis KM bei etwa 4000–5000 Namibia Dollar liegen dürfte.
Du kannst auch das Auto in KM abgeben, den Tagesausflug nach Vicfalls von dort machen und am nächsten Tag ab Vicfalls nach Windhoek fliegen.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
loeffel1'411 Beiträge · seit 201329. Nov. 2017 · #20
Hallo Andreas, unter finanziellen Gesichtspunkten ist es sicher besser, über den Caprivi zurückzufahren, ihr spart die Flugkosten von Katima nach Windhoek und die Einwegmiete fürs Fahrzeug. Dann also nicht auf dem Hinweg alle Stationen im Caprivi ansteuern, sondern das ganze auf Hin- und Rückweg verteilen. Wir hatten den Caprivi/Botswana-Teil bei unserer Tour 2014 so aufgeteilt: 2N bei Rundu (wobei 1N auch reicht, Sundowner-Bootstour auf dem Okavango) 2N bei Kongola (Bootstouren auf dem Kwando, Gamedrive, evtl. auch Horseshoe) 3N Kasane/Botswana (Bootstouren Chobe, Gamedrive im Chobe NP, Tagesausflug VicFalls) 2N bei Divundu (Mahango NP, Popa Falls, Bootstouren auf dem Okavango) 1N bei Otavi (stramme Stecke, aber problemlos machbar) Details dazu gibt es in meinem 2014er RB, den du über meine Signatur findest.