Neue Tour nach 4 Jahren Pause

6 Antworten · 1'546 Aufrufe · gestartet 02. Nov. 2017 von Theodor
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Themenstarter30 Beiträge · seit 201302. Nov. 2017 · #1
Hallo liebe Forums-Mitglieder,

nach 4 Jahren Pause möchten wir im Juni 2018 wieder unseren Urlaub in Namibia verbringen.

Wir sind noch die Alten (bzw. mittlerweile noch Älteren), Ehepaar, Mitte / Ende Vierzig und kommen aus der schönen Pfalz.

Die Wunschtour geht in den Norden. Schwerpunkte sollen Caprivi mit Tagestour zu den Vic Falls (gibt es da eine Alternative zu Kasane als Ausgangspunkt) und Etosha sein. Uns stehen 16 Nächte zur Verfügung. Wir möchten ungern zig Tagesquartiere "runter reißen" sondern schon wenigstens 2 oder 3 Nächte an den Stationen verbringen. Und dann fängt es m. E. an schon zeitlich eng zu werden.

Bevor ich jetzt in einzelne Detailplanungen einsteige würden mich Eure Erfahrungen interessieren, ob die Tour zeitlich realistisch ist oder zu ambitioniert.

Rahmenbedingungen sind Übernachtungen in Lodges u. ä. sowie keine zu hohen Anforderungen an 4x4 Fahrvermögen.

Weiterhin möchten wir innerhalb von Namibia bleiben und den Etosha and Ende der Reise packen.

Schon vorab herzlichen Dank!

Liebe Grüße

Theodor
zuletzt bearbeitet 02. Nov. 2017
502 Beiträge · seit 201603. Nov. 2017 · #2
Hallo Theodor,
unter der Prämisse 2 bis 3 Nächte an einem Ort ist das bei 16 Nächten kaum machbar. Da müssen dann wohl ein paar one night stops eingeplant werden. Alternative ist eine Einweg Tour von WDH über Etosha und Caprivi nach Kasane und von Botswana Rückflug in die Heimat.
Gruß, Dieter
1'086 Beiträge · seit 200903. Nov. 2017 · #3
Hallo Theodor,
16 Nächte sind recht knapp bemessen aber man sollte damit schon hinkommen.
Wie sehen Deine konkreten Vorstellungen aus?
Gruß Klaus
33,1k Beiträge · seit 200603. Nov. 2017 · #4
Hallo Theodor,
(gibt es da eine Alternative zu Kasane als Ausgangspunkt)
Katima Mulilo oder jede Lodge im Osten des Zipfels. Anbieter ist z.B. Capriviadventures. Damit würde man sich die Überfahrt nach Botswana mit dem Mietwagen sparen können.
16 Tage und nur Norden/Nordosten finde ich gut: Mindestens 6 Tage im Zipfe (2x West, 2x Zentrum, 2x Ost), 2 Tage Vicfalls und dann habt ihr weitere 8 Tage für Etosha + Anfahrten und Ankunftsnacht in/um Windhoek.

Routenvoschlag:
- Windhoek (1 Nacht)
- Süd-Etosha (2 Nächte)
- Ost-Etosha (2 Nächte)
- Rundu (1 Nacht)
- West-Bwabwata (2 Nächte)
- Nkasa Rupara-Gegend (2 Nächte)
- Ost-Caprivi (2 Nächte)
- Vicfalls (2 Nächte)
- Station 1 Rückfahrt (1 Nacht)
- Waterberg & Umgebung (1 Nächte)

Viele Grüße aus einem regnerischen Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'412 Beiträge · seit 201303. Nov. 2017 · #5
Hallo Theodor,

wir haben 2014 eine ähnliche Tour gemacht wie sie euch vorschwebt.
Schau doch mal in meinen 2014er Reisebericht, vielleicht findest du dort ein paar Anregungen, wie eine solche Tour aussehen kann:
https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/282774-die-loeffels-auf-8-raedern-im-caprivi.html
Viele Grüße in die alte Heimat
Stefan
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
Themenstarter30 Beiträge · seit 201303. Nov. 2017 · #6
Hallo zusammen,

schon mal vielen Dank für die Antworten, scheint ja doch machbar zu sein. Auch ein schöner Reisebericht von Dir, loeffel, mein Respekt an Euch!

Ich versuch mich jetzt mal mit ner Tour, erstmal nur die Lokationen ohne konkrete Unterkünfte.

1. Nacht: Region Windhoek
2. Nacht: Region Grootfontein
3. und 4. Nacht: Popa Falls
5. bis 7. Nacht: Ost Caprivi (mit Tagestrip zu den Victoria Falls)
8. Nacht: Zwischenstation, z. B. bei Rundu
9. bis 11. Nacht: Etosha Ost
12. bis 15. Nacht: Etosha Süd (da wünsche ich mir nochmal ein Unterkunfts Highlight, Tipps willkommen)
16. Nacht: Region Windhoek

Ggf. streiche ich auch ein Tag Etosha zu Gunsten den Popa Falls.

Von den Stationen gefällt mir das eigentlich ganz gut. Aber ich glaube da sind sehr lange Fahrstücke zwischen drin. Was sagt Ihr?

Liebe Grüße aus der Pfalz

Theodor
zuletzt bearbeitet 03. Nov. 2017
1'412 Beiträge · seit 201304. Nov. 2017 · #7
Hallo Theodor,
das scheint mir grundsätzlich so machbar zu sein.
Ein paar Gedanken dazu von mir:
Mir persönlich käme der Caprivi etwas zu kurz. Gerade wegen der doch recht weiten Anfahrt von Windhoek aus würde ich dort mehr Zeit verbringen wollen. Etosha ist zwar ohne Frage auch schön, lässt sich aber im Vergleich zum Caprivi viel einfacher in andere (zukünftige 😉 ) Namibia-Touren integrieren. Zudem ist die üppig grüne Landschaft und die teilweise so andere Tierwelt im Caprivi derart faszinierend, dass ich wahrscheinlich Etosha als zweites Highlight gar nicht mehr so sehr als solches empfinden würde. Deswegen würde ich Etosha zugunsten des Caprivi kürzen. Aber wie gesagt, das sind so meine ganz persönlichen Gedankengänge, ihr empfindet da möglicherweilse ganz anders.

Den Rest schreibe ich der Einfachheit halber direkt ins Zitat:
Theodor schrieb:Hallo zusammen,

schon mal vielen Dank für die Antworten, scheint ja doch machbar zu sein. Auch ein schöner Reisebericht von Dir, loeffel, mein Respekt an Euch! Danke ! 🙂

Ich versuch mich jetzt mal mit ner Tour, erstmal nur die Lokationen ohne konkrete Unterkünfte.

1. Nacht: Region Windhoek
unbedingt. Wenn ihr Windhoek anschauen wollt, dann in Windhoek, ansonsten ein paar km außerhalb nördlich von Windhoek.
2. Nacht: Region Grootfontein
die Fahrt von Grootfontein nach Popa Falls ist ein Fahrtag, da bleibt nach der Ankunft wahrscheinlich kaum noch Zeit für irgendwelche Aktivitäten.
3. und 4. Nacht: Popa Falls
Bei 2 Nächten bleibt euch nur 1 Tag für die Region, da würde ich evtl. tatsächlich 1 Tag Etosha zugunsten Popa Falls und Umgebung streichen.
5. bis 7. Nacht: Ost Caprivi (mit Tagestrip zu den Victoria Falls)
Das sind dann leider auch nur 2 Tage für Ost-Caprivi, wovon 1 Tag schon für den Ausflug zu den VicFalls "draufgeht". Auch hier würde ich noch einen Tag dranhängen, wenn möglich.
8. Nacht: Zwischenstation, z. B. bei Rundu
Von Ost-Caprivi nach Rundu ist auch wieder ein Fahrtag, eventuell reicht es noch für eine Sundowner-Bootstour auf dem Okavango.
9. bis 11. Nacht: Etosha Ost
OK
12. bis 15. Nacht: Etosha Süd (da wünsche ich mir nochmal ein Unterkunfts Highlight, Tipps willkommen)
Vielleicht wäre das Talini Etosha Village was für euch, das hier in einigen Reiseberichten wohlwollend erwähnt wird (ich selbst kenne es noch nicht).
16. Nacht: Region Windhoek

Ggf. streiche ich auch ein Tag Etosha zu Gunsten den Popa Falls.

Von den Stationen gefällt mir das eigentlich ganz gut. Aber ich glaube da sind sehr lange Fahrstücke zwischen drin. Was sagt Ihr?

Liebe Grüße aus der Pfalz

Theodor
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 04. Nov. 2017