Mit Kind auf Rundreise Tips

11 Antworten · 2'401 Aufrufe · gestartet 23. Okt. 2017 von stanker
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Themenstarter2 Beiträge · seit 201723. Okt. 2017 · #1
Liebe Südafrika Kenner,

Wir sind dreiköpfige Familie( ich, meiner Frau und unsere 8 jährige Sohn) und wollen zum ernstes Mal nach Afrika. Wir haben viel in Internet nachgelesen, Auskunft von unsere Reisebüro geholt und in der Forum da durchgestöbert.
Leider sind immer noch ein paar offene Fragen. So hoffen wir , ihr könntet uns mir Vorschläge und Tipps helfen.
Unsere Hauptziele sind Tiere und Vögel Beobachtung. Klar schönen Landschaften liegen auch drinnen, aber unsere Sohn wird das runterschlucken nur auf den Weg zum einen Naturschutzpark oder Farm. Abstecher von 200-300 km wegen ein Museum müssen wir in ein paar Jahren verschieben:):).

Als erstes Frage:

1. Südafrika( Garden Road) oder Namibia ( wegen Etosha-Nationalpark)? Was ist besser und sicherer mit ein 8 jähriges Kind?
2. Gruppen Reise oder lieber individuelle Reise? Wir haben mehrere individuelle Rundreisen mit Mietauto gemacht( Kanada, Finland, Frankreich und Schweden), aber Afrika zum ernste mal alleine erschreckt uns ein wenig.
3. Ende April, Anfang Mai oder lieber Ende Juni, Anfang August. Wir sind Schulferien angewiesen .
4. Sind 14 Tagen genug, wenn wir pro Tag ca. 200 km fahren und immer 2 Nächten übernachten.
5. Es wäre sehr lieb, wenn wir eine Grobe Route Vorschlag bekommen.

Herzlichen Dank für eure Meinungen.

Stan
33,1k Beiträge · seit 200623. Okt. 2017 · #2
Hallo Stan,

willkommen im Forum.
1. Südafrika( Garden Road) oder Namibia ( wegen Etosha-Nationalpark)? Was ist besser und sicherer mit ein 8 jähriges Kind?
wir kennen natürlich nicht Eure und die Vorlieben des Kindes. Meine Kinder finden - grob gesagt - Tiere spannender als Landschaften. Das spräche für Namibia mit Schwerpunkt "Tierwelt". Wenn ihr jetzt aber z.B. die Regenzeit und Nordnamibia angedacht habt, dann könnte ein gewisses Malariarsiko eher die Tendenz zur Garden Route verschieben.
2. Gruppen Reise oder lieber individuelle Reise? Wir haben mehrere individuelle Rundreisen mit Mietauto gemacht( Kanada, Finland, Frankreich und Schweden), aber Afrika zum ernste mal alleine erschreckt uns ein wenig.
individuell unter allen Umständen. Gruppenreise mit Kind (ich kann da aber nicht aus eigener Erfahrung sprechen... habe in meinem Leben weder als Kind noch als Elternteil eine Gruppenreise gemacht) stelle ich mir fürchterlich vor.
3. Ende April, Anfang Mai oder lieber Ende Juni, Anfang August. Wir sind Schulferien angewiesen .
Für Namibia beides gut, für Garden Route mit Kapstadt ist Juni/Juli/August nichts. Kalt und nass.
4. Sind 14 Tagen genug, wenn wir pro Tag ca. 200 km fahren und immer 2 Nächten übernachten.
Nein. Für Garden Route könnte das reichen, für Namibia ist es schon das unterste Ende und ihr müsst dann auch mal länger fahren.
5. Es wäre sehr lieb, wenn wir eine Grobe Route Vorschlag bekommen.
Namibia: https://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.html - Ansonsten: Reiseführer kaufen und selber planen und dann mit Fragen zurückkehren. Das Forum ist keine kostenlose Reiseplanerplattform 😉

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 23. Okt. 2017
160 Beiträge · seit 201123. Okt. 2017 · #3
Hallo Stan

Auch ich würde eher auf Namibia tendieren, vor allem wenn es darum geht Tiere zu beobachten. Ich weiss halt nicht wie viel Zeit ihr habt. Aber eine Route könnte in etwa folgendes beinhalten:
  • Windhoek
  • Swakopmund (Meer, Robben, Little 5 Tour) (mindestens 2 Nächte)
  • Spitzkoppe (viele Steine zum Klettern)
  • Brandberg (mit etwas Glück Elefanten)
  • Palmwag (diverse Tiere mit Glück sogar Löwen, Hyänen und Elefanten)
  • Etosha (Olifantsrus)
  • Etosha (Okaukuejo) hier evtl. auch zwei Nächte
  • Etosha (Halali)
  • Etosha (Namutoni oder ausserhalb z.B. Onguma)
  • Waterberg
  • Windhoek
Gruss Pascal
133 Beiträge · seit 201323. Okt. 2017 · #4
Hallo Stan,

über Südafrika kann ich dir leider nichts sagen.
Wir waren mit unseren Jungs zweimal in Namibia.
Hier unsere Runden
https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291182-unsere-2-familienrunde-durch-namibia.html?limitstart=0
https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287717-es-war-einmal-vor-zwei-jahren.html

Zu deinen Fragen:
Ich würde immer individuell reisen. Namibia ist einfach zu bereisen. Wenn unbedingt eine Gruppenreisen, dann eine, die auf Familien abgestimmt ist.

14 Tage sind sehr kurz, dann auf alle Fälle nicht zuviel reinpacken, ansonsten könnt ihr lange Fahrtage nicht vermeiden.

Grüße
Barbara
Namibia 2016 www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291182-unsere-2-familienrunde-durch-namibia.html?limitstart=0
2'732 Beiträge · seit 200623. Okt. 2017 · #5
stanker schrieb:Liebe Südafrika Kenner,

Wir sind dreiköpfige Familie( ich, meiner Frau und unsere 8 jährige Sohn) und wollen zum ernstes Mal nach Afrika. Wir haben viel in Internet nachgelesen, Auskunft von unsere Reisebüro geholt und in der Forum da durchgestöbert.
Leider sind immer noch ein paar offene Fragen. So hoffen wir , ihr könntet uns mir Vorschläge und Tipps helfen.
Unsere Hauptziele sind Tiere und Vögel Beobachtung. Klar schönen Landschaften liegen auch drinnen, aber unsere Sohn wird das runterschlucken nur auf den Weg zum einen Naturschutzpark oder Farm. Abstecher von 200-300 km wegen ein Museum müssen wir in ein paar Jahren verschieben:):).

Als erstes Frage:

1. Südafrika( Garden Road) oder Namibia ( wegen Etosha-Nationalpark)? Was ist besser und sicherer mit ein 8 jähriges Kind?
2. Gruppen Reise oder lieber individuelle Reise? Wir haben mehrere individuelle Rundreisen mit Mietauto gemacht( Kanada, Finland, Frankreich und Schweden), aber Afrika zum ernste mal alleine erschreckt uns ein wenig.
3. Ende April, Anfang Mai oder lieber Ende Juni, Anfang August. Wir sind Schulferien angewiesen .
4. Sind 14 Tagen genug, wenn wir pro Tag ca. 200 km fahren und immer 2 Nächten übernachten.
5. Es wäre sehr lieb, wenn wir eine Grobe Route Vorschlag bekommen.

Herzlichen Dank für eure Meinungen.

Stan
Also wir sind 2014 mit unserer Tochter (1,5 Jahre) quer durch Botswana gefahren und 2016 (3,5 Jahre) durch Botswana und Zimbabwe. Die langen Autofahrtstrecken hatten wir damals auf zwei Tage gekürzt damit sie auch die Möglichkeit hat sich Dinge anzusehen. Kinder nehmen die Umgebung viel anders war als wir Erwachsene. Für 2018 planen wir wieder eine Tour und sie schon gewisse Vorstellungen was sie wieder sehen möchte.

Bei 200 km am Tag und zwei Tage am gleichen Ort werdet ihr nicht viel sehen. Ein 8-jähriges Kind kann auch einmal 5 Stunden am Stück im Auto sitzen.
Bei dieser Reisegeschwindigkeit werdet ihr sicherlich individuell reisen müssen! In Afrika sind es aber nicht die Kilometer, denn auch 200 Kilometer am Tag können Stunden dauern, sondern die Gesamtzeit, die ihr fahren werdet. Jahreszeitlich finde ich Juli/August sicherlich besser auch wenn es etwas kühler sein wird.

Tiere sind mit Sicherheit interessanter als Landschaft - auch weil es dann in der Schule erzählen kann, was es gesehen hat. Die Tiere kennen die anderen Kinder auch, aber Landschaften eher nicht.

Namibia
Windhoek - Waterberg Plateau - Grootfontain (Hoba Meteorit) - Etosha - Windhoek

Südafrika
Johannesburg - Sudwala Caves - Sabie - Blyde River Canyon (verschiedene Aussichtspunkte - Bourke's Luck Potholes - Krüger Nationalpark - Johannesburg

Aber sieh dir doch einmal die Kataloge der großen Reiseveranstalter an und nimm das als Vorschlag (nur mal so ein Beispiel ...). Das kannst du dann individuell anpassen.


Reiseverlauf
1. Tag: Windhoek – Kalahari: Übernahme des separat gebuchten Mietwagens. Ihre weiteren Reiseunterlagen sind am Mietwagenschalter hinterlegt. Sie fahren in die größte Wüste unserer Erde: Die Kalahari, von den Buschmännern die „Seele der Welt“ genannt. Mit ihren rot-/ orangenen Sanddünen und endlosen Grasflächen bietet sie nur gut angepassten Lebewesen wie z. B. Springböcken und Straußen ein Zuhause. Zwei Übernachtungen in der Kalahari Anib Lodge (3 Sterne). Ca. 280 km (Frühstück)

2. Tag: Kalahari: Entspannen Sie heute in Ihrer Lodge. Der Swimmingpool und der Garten laden zum Verweilen ein. Am Nachmittag haben Sie Gelegenheit für eine fakultative Naturrundfahrt, welche mit einem „Sundowner“-Drink inmitten der Dünen endet. (Frühstück)

3. Tag: Kalahari – Namib Wüste: Ihre Reise geht weiter in die Region der hohen Dünen des Sossusvleis. Ihre Lodge liegt am Fuße der versteinerten Dünen der Namib Wüste. Sie haben die Möglichkeit, am Nachmittag an einer Naturrundfahrt oder einer Wanderung teilzunehmen. Genießen den Blick von Ihrer privaten Veranda auf die versteinerten Dünen, die auch in der Nacht angeleuchtet werden. Zwei Übernachtungen in der Namib Desert Lodge (3 Sterne).
Ca. 360 km (Frühstück, inklusive Naturrundfahrt)

4. Tag: Sossusvlei: Heute besichtigen Sie das Sossusvlei. Zum Sonnenaufgang fahren Sie in das Dünenmeer. Bei Buchung eines Allradfahrzeuges können Sie bis in das Herz der Dünen fahren. Alternativ wird ab dem Parkplatz ca. 5 km vor den Dünen ein Transfer (gegen Gebühr) angeboten. Besteigen Sie einen der riesigen Sandberge und freuen Sie sich auf einen rasanten Abstieg. Anschließend wartet das Dead Vlei mit seinen versteinerten Bäumen und der Sesriem Canyon auf Ihren Besuch. Zurück in der Lodge steht eine Naturrundfahrt in den Sonnenuntergang auf dem Programm.
Ca. 300 km (Frühstück, inklusive Naturrundfahrt)

5.+6. Tag: Namib Wüste – Swakopmund: Auf Ihrer nächsten Etappe ist Swakopmund, das kleine Städtchen am Atlantik, das Ziel. Genießen Sie das Flair der Küstenstadt und entdecken Sie die vielen deutschen Wurzeln, wie den Leuchtturm, das Gebäude des Amtsgerichts oder auch Antons Café. Am nächsten Tag empfehlen wie Ihnen eine Bootsfahrt in der Walvis Bay Lagune, bei der Sie Robben, Pelikane und Delfine aus nächster Nähe beobachten können. Zwei Übernachtungen im The Delight Swakopmund (3 Sterne). Ca. 370 km (Frühstück)

7. Tag: Swakopmund – Damaraland: Weiter geht es in das Damaraland. Auf Ihrem Weg können Sie die große Robbenkolonie am Kreuz Kap besuchen und Sie fahren am Brandberg vorbei. Zwei Übernachtungen in der Damara Mopane Lodge (3,5 Sterne). Ca. 340 km (Frühstück)

8. Tag: Damaraland: Erkunden Sie heute ausgiebig das Damaraland: Besuchen Sie Twyfelfontein und lassen Sie sich die Felszeichnungen, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählen, erklären. Anschließend haben Sie die Möglichkeit den „Versteinerten Wald“, die „Orgelpfeifen“ und den „Verbrannten Berg“ zu besichtigen. Am Abend haben Sie Gelegenheit den Sonnenuntergang vom Hausberg Ihrer Lodge zu genießen. Nach einer kleinen Wanderung zur Aussichtsterrasse auf dem Hausberg werden Ihnen dort kühle Getränke serviert. (Frühstück, inklusive Sundowner Wanderung mit einem Getränk)

9. Tag: Damaraland – Etosha Nationalpark: Sie fahren weiter zum Etosha Nationalpark. Ihr nächstes Camp liegt direkt an der Grenze zum Park. Zwei Übernachtungen im Etosha Safari Camp. Ca. 340 km (Frühstück)

10. Tag: Etosha Nationalpark: Gehen Sie auf Safari mit Ihrem Mietwagen im Etosha Nationalpark! Fahren Sie zu verschiedenen Wasserlöchern und seien Sie gespannt, welche Tiere Ihnen begegnen. Im Park leben viele Antilopen- und Vogelarten. Das kleine Damara-Dick Dick mit seinen langen Wimpern ist hier ebenso beheimatet wie die majestätischen Elefanten, die eleganten Giraffen und Raubkatzen wie Löwen und Leoparden. Alternativ ist auch eine fakultative Wildbeobachtungsfahrt mit einem erfahrenen Safariguide möglich. (Frühstück)

11. Tag: Etosha Nationalpark – Okahandja: Am Morgen fahren Sie zurück in den Süden nach Okahandja. Ihre Gästefarm liegt an einem trockenen Flussbett im Otjihavera Gebirge. Entspannen Sie in ruhiger Antmosphäre in der gepflegten Gartenanlage mit Swimmingpool und vielen Rückzugsmöglichkeiten. Zwei Übernachtung im The Elegant Farmstead (3 Sterne). Ca. 390 km (Frühstück)

12. Tag: Okahandja: Genießen Sie den Tag auf der Gästefarm und wählen Sie aus an den angebotenen Aktivitäten. Am Abend erwarte Sie eine Naturfahrt zum Sonnenuntergang. (Frühstück, inklusive Naturfahrt zum Sonnenuntergang)

13. Tag: Okahandja – Windhoek: Nach dem Frühstück fahren Sie zurück nach Windhoek. Je nach Ankuftszeit bleibt noch Zeit um sich die Hauptstadt Namibias auf einem Spaziergang anzusehen. Abgabe des Mietwagens am Flughafen und Ende der Mietwagenreise. Ca. 60 km (Frühstück)
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
568 Beiträge · seit 201423. Okt. 2017 · #6
Hallo Stan,
ich würde unter euren Bedingungen (Sohn, nur 14 Tage Zeit) etwas ganz anderes machen: KwaZulu-Natal!
Da wären ohne zuviel Fahrtaufwand viele verschiedene Tieraktivitäten möglich und für Abwechslung wäre gesorgt.

Beispiel:
Flug nach Durban, Fahrt nach St.Lucia.
Dort gibt es den Park "iSimangaliso" mit verschiedenartigen Teilen und es ist nicht weit nach "Hluhluwe/iMfolozi",
mit großem Bestand an Elefanten, Nashörnern, Löwen etc.
St.Lucia bietet z.B. Hippo-Tours mit dem Boot, Strände, Spazierwege mit Chancen auf Krokodilbeobachtung.
Im iSimgangaliso selbst auch viele Ausstiegsmöglichkeiten (z.B. Cape Vidal mit flachem Superstrand, freilaufenden Mangusten, Buschböckchen und anderen Tieren)
Bei etwas mehr Fahr- und Abenteuerlust ist ein Abstecher nach Swaziland möglich, dort z.B. Mlilwane (mit Übernachtungsmöglichkeit), wo man ebenfalls zu Fuß oder mit dem Fahrrad Tiere beobachten kann.
Evtl. von dort weiter in den Kruger Park und die Panorama-Route nach Nelspruit und von dort nach Johannesburg fliegen

Oder zurück nach Durban, einen Tag im Weltklasse-Aquarium und am Strand verbringen und bei Bedarf an weiteren Landschaften einen Ausflug Richtung Drakensberge/Lesotho zum Sani-Pass machen.

Sich an den gehetzten Fahrplänen der Tourveranstalter zu orientieren, finde ich keine gute Idee mit einem Achtjährigen.
Die Fahrtstrecken sind in Südafrika und Namibia schwer zu vergleichen.
Zwar kann man auch in Südafrika holprige Pisten finden, wenn man will, meist fährt man jedoch auf gut ausgebauten Straßen. In Namibia können sich 200km auf "Wellblech" für ein Kind schon mächtig in die Länge ziehen.
Sicherheitstechnisch nehmen sich beide Länder nicht viel.
Mit dem normalen gesunden Menschenverstand sind sie nicht gefährlicher als andere Destinationen.
Beide zeichnen sich durch eine freundliche lockere Art aus, wodurch zwar nicht alles immer perfekt ist,
es aber immer eine Lösung gibt.
Freut euch darauf, egal, wohin es wuch im südlichen Afrika verschlägt!
2'391 Beiträge · seit 201623. Okt. 2017 · #7
Hallo Stan, wir werden nächstes Jahr mit unserer dann 12 jährigen Tochter das dritte Mal nach Namibia fliegen. Sie findet die Fahrtstrecken auch nicht immer toll, aber mit Büchern, Hörbüchern und auch Computerspielen geht es.
Kannst ja mal in meinen Reisebericht von der ersten Tour schauen da war sie 10.
Ansonsten kann kann such einfach längere Zeit auf einer schönen Farm verbringen. Unsere Tochter fand Quivertree Forest Rest Camp mit 11 Hunden und Trampolin super oder Düsternbrook mit all den Aktivitäten und natürlich Bootstouren in Swakop, dazu Felsenklettern im Erongo oder geniale Gamedrives mit Martin auf Hobatere. Es gibt viele Möglichkeiten.
Ließ auch mal den Reisebericht von Bianca mit ihren Zwillingen , da bekommst du Ideen.
Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
2'191 Beiträge · seit 201623. Okt. 2017 · #8
Hallo,

wir haben auch 2 Kids, zur Zeit 10 + 13. Wir waren dieses Jahr 3 Wochen in Namibia (nur Süden ohne Etosha, dafür mit KTP) und 2016 2 Wochen an der Gardenroute. Was war besser? Schwierige Frage: unseren Kids hat sicherlich beides gefallen.

Bei der Gardenroute reichen 2 Wochen gut aus. Reisezeit wäre da Ostern oder Herbstferien (falls es die bei Euch mit 2 Wochen gibt). Wir waren Ostern an der Gardenroute. Hier würde ich einen Gabelflug Kapstadt / Port Elisabeth empfehlen. Bei uns sah die Route so aus: 4 x Kapstadt, 2 x Hermanus, 2 x Outshoorn, 2 x Knysna, 3 x Addo, 1 x private Gamelodge. Tiere bekommt man hier auch zu sehen, nämlich im Bereich Addo. Kapstadt ist eine tolle Stadt (schöner als Windhuk), Kap der guten HOffnung, Weintasting, Pinguine am Boulder Beach etc. Ein bißchen Wandern im Bereich Knysna und vielleicht eine Bootsfahrt.

Namibia war aber auch toll. 2 Wochen sind da allerdings schon fast etwas wenig. Wir waren 3 Wochen und haben längst nicht alles gesehen. Namibia hat coolere Straßen (alle Gravel) und auch viel für Kids zu bieten. Sanddünen im Sossusvlei, Quad fahren in Swakopmund und Tiere im Etosha. Nambia würde sich für die Sommerferien anbieten, vielleicht gehen ja auch 3 Wochen.

Prinzipiell macht Ihr aber mit beiden Zielen nichts falsch...

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
1'567 Beiträge · seit 201524. Okt. 2017 · #9
Moin Stan,

da melde ich mich hier doch mal zu Wort... die Bianca mit den Zwillingen, das bin ich... 😉 😗
Sandra hat ja so nett auf meinen Reisebericht hingewiesen... diese Reise ging allerdings in diesem Jahr in den Caprivi, und da würde ich dir doch erstmal eher die Standardtour empfehlen. Letztes Jahr haben wir eine solche Tour in 16 Tagen gemacht. Das ging von der Zeit her auch gut (nachzulesen unter: Nda Pandula! Danke für 16 Tage Familienabenteuer...) Du wirst es aber wohl nicht schaffen, in Namibia immer nur 200 km unterwegs zu sein. Das geht dort aber auch ganz gut. Gerade Jungs lieben dieses Land... 😉 Ich würde immer wieder im Juni oder Juli fahren.
Gruß
Bianca
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html
Themenstarter2 Beiträge · seit 201725. Okt. 2017 · #10
Herzlichen Dank an alle für den Tips und Tricks .
Dank eure Hilfe sind wir auf der Meinung gekommen das wir lieber 3 Wochen Zeit für Namibia planen werden.
Ich habe nur noch 2 Fragen an euch( vielleicht tönen ein wenig dumm, aber wir finden keine Antworten):
Wenn ich nach dem Frühstück von ein Ort losfahre und bis anderen Ort sind 350 km( Swakopmund-Damaraland Beispiel) ist auf den Weg wirklich gar nichts. Und ich meine keine Tankstelle, Dorf oder Camp. Laut Google Map ist nur Wildnis.
Kann man bei Gästehäuser oder Camp Getränke und Essen kaufen ?
Wenn man in Etosha-Nationalpark ist und übernachtet dort in Lodgen sind Pirschfahrten inbegriffen. Darf man auf den Weg zum nächsten Lodge, einfach bei ein Wasserloch mit dem Auto Halt machen um Tiere zu beobachten oder ist nicht empfehlenswert?

Herzlichen Dank im Voraus
2'191 Beiträge · seit 201625. Okt. 2017 · #11
Hallo,

ja das kann vorkommen. Wir hatten es sogar so, dass uns 3 Stunden kein Auto entgegenkam (auf der Scenic-Route von Keetmanshop nach FishRiver). Getränke kaufen ist aber kein Problem, die halten ja und an einem Supermarkt oder Tankstelle kommt man alle paar Tage ja mal vorbei. Wir hatten eine Kühlbox, das war kein Problem. Gegessen haben wir tagsüber nicht viel, ein paar Kekse, etwas Obst... Dafür hat man abends umso mehr Hunger auf das leckere Essen.

Im Etosha darfst Du an den Wasserlöcher natürlich stehen bleiben, nur aussteigen solltest Du halt nicht. 😎

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
2'497 Beiträge · seit 201125. Okt. 2017 · #12
Hallo,

ja, die Wege sind oft weit und zwischendurch ist viel Landschaft, mit Glück ein paar Antilopen und Strauße... Ein kleiner Ort mit Tankstelle oder gar Supermarkt kommt auch ab und an.

Im Etosha gibt es nur staatliche Restcamps, die auch Frühstück und Abendessen anbieten, die großen auch Mittagessen. Gamedrives müssen extra gebucht und bezahlt werden, sind aber meiner Meinung nach nicht notwendig. Rumfahren würde ich im Etosha immer selber, es gibt eine hübsche und gut lesbare Karte mit allen Wegen und Wasserlöchern. Stehen bleiben kann man eigentlich überall, nur aussteigen ist streng verboten. Beim selber Fahren kann man prima Kekse, Sandwiches, Obst, Getränke mitnehmen und so mal ein Picknick im Auto an einem Wasserloch machen, wenn dort gerade was zu sehen ist. Zum Pipi machen und mal rumgehen bieten sich die Rastlager und einige Picknickplätze an.

Namibia mit Kind halte ich für eine prima Entscheidung und drei Wochen sind auch gut. Alles ist dort viel einfacher, als man vorher so denkt.

Viele Grüße
Karin
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