Welche Brennweiten

110 Antworten · 24,3k Aufrufe · gestartet 22. Okt. 2017 von pcb
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13 Beiträge · seit 201407. Jan. 2018 · #41
schau bitte mal unter dpreview.com nach ; -> camera feature search

System/bridge Kameras mit 1" Sensor gibts inzwischen reichlich auf dem Markt verfügbar
inzwischen auch bis 600 mm Brennweite und demnächst auch mit größerem Sensor..

Anmerking: Die Spiegelreflex-Option hat optisch nichts mit der Sensorgröße zu tun, eher etwas mit Marketing
Das sind zwei vollkommen getrennte Designfeatures, auch wenn das Marketing immer noch die Spiegelreflex mit dem historisch begründeten Qualitätsanspruch teuer verkauft.

Aus Gewichtsgründen (max 15kg Fluggepäck bei flyin Safaris) ist diese Entwicklung hoch willkommen

OK, die asperischen Zoom-Linsen der Bridgekameras haben natürlich deutlich heftigere Verrzeichnungen als die höchstwertigen der Spiegelreflex, Aber..
1) kann heute fast jedes Bildprogramm Abbildungsfehler nachträglich korrigieren wenn man.frau es möchte
2) ob der Schabel des Vogels XY etwas geometrisch verzerrt sind, wird wohl nur ein Ornithologie bemerken

Fazit:
- auch für das helle Afruika-Licht würde ich heute keine Kamera mit einem Sensor unter 1" mitnehmen
- Beleuchtung: ne technisch aktuelle "Taschenlampe" schafft 2h Betrieb für Fotogtrafie von Objekten in 500m Entfernung, Allerdings benötigt man.frau 2 Bediener, aber in der Dämmerung würde ich sowieso nie allein rausgehen..
Themenstarter130 Beiträge · seit 201708. Jan. 2018 · #42
Dünenpeter schrieb:
Ich werde auf meine kommende Reise eine Nikon P7800 und eine Lumix FZ300 mitnehmen. Die Lumix ist in unter einer Sekunde eingeschalten und ausgelöst.
Mit 4K Video, 60 Bilder/ Sek und herauslösbaren Einzelbildern und 25-600mm Kleinbildbrennweite bei durchgehend f2.8 dauert es lange bis die durchschnittlichen 300 Euro Teles punkten können.
Gruss
Peter
Welche der beiden Kameras kann 4K/60fps? ....und 28-600/2.8?
Das wäre eine klare Kaufempfehlung!!!
Noch kurz zum Stativ. Das ein Stativ einen Blitz nicht ersetzt ist klar, aber er ist eine sehr gute Unterstützung bei langen Brennweiten, ebenso ein Einbein.
LG
391 Beiträge · seit 201508. Jan. 2018 · #43
Dünenpeter schrieb:Mit 4K Video, 60 Bilder/ Sek und herauslösbaren Einzelbildern und 25-600mm Kleinbildbrennweite bei durchgehend f2.8 dauert es lange bis die durchschnittlichen 300 Euro Teles punkten können.
Hi Peter,
Mit 30 Jahren fotografischer Erfahrung solltest du es besser wissen, als solche irreführenden Angaben zu machen.
a) Die FZ300 hat entweder 4k/30fps oder 1080p/60fps Video
b) Die FZ300 hat ein 4,5-108mm f2.8 - Objektiv. Auf Kleinbild umgerechnet ist das ein 25-600/f15.5-Objektiv

Das ändert natürlich nichts daran, dass die FZ300 preis-/leistungsmässig eine gute Kamera ist und gerade auf Reisen ein beliebter Begleiter ist.
131 Beiträge · seit 201708. Jan. 2018 · #44
Wolfgang2014 schrieb:
Ein Beispiel für Aufnahmen bis 50m, speziell wenn die Farben naturgetreu abgebildet werden sollen.
Denn wenn die LED zuviel Baluanteil im Licht hat, sind rot/brauntöne weg und kein Photoshop kann das korrigieren.
Lumapower Strive in der Variante 90CRI ( gute Farbwiederhgabe dank eine LED mit 90 CRI)
Das wirkt jetzt ein wenig widersprüchlich auf mich wenn du einerseits einen Rotfilter empfiehlst und dir andererseits Gedanken über naturgetreue Farbwiedergabe machst.

ich bin mir ziemlich sicher dass ein wenig zu viel oder zu wenig Blauanteil (oder eine beliebige andere Farbe) im Licht mit Photoshop, Lightroom oder vergleichbaren Tool ohne Probleme zu korrigieren ist. Für was sind die ganzen Schieber denn sonst vorhanden?

Und die Aussage "Damit kann man Tiere bis 500m beobachten die überwiegend nachtaktiv sind." halte ich für sehr optimistisch - es sei denn unter "Beobachtung" meinst du das verfolgen von zwei Punkten.
131 Beiträge · seit 201708. Jan. 2018 · #45
pcb schrieb:@Wolfgang2014
Wenn auch nur die "sogenannten Fotoprofis" auf normale Beleuchtungen zurückgreifen würden!
Ich habe zB. in Etosha selbst gesehen, dass mache Herrschaften mit ihren getarnten Nikon, Canon, oder sonstwas Superteles (200-400/4.0) in der Nacht mit entfesselten Blitzgeräten direkt auf die Rhinos gehalten haben. Das war ein Blitzgewitter wie ein Feuerwerk.

Also ein gutes Stativ ist wichtiger als leistungsstarker Blitz. Leider lösen viele Kameras im Vollautomatik Modus mit Blitz aus, wenn man den nicht abdreht.
Stimmt, besonders gut kann man das im Fernsehen sehen wenn man sich ein Fussballspiel anschaut. Wenn der Freistoss geschossen wird gibt es immer ein riesiges Blitzlichtgewitter im Stadion - aber die richtigen Fotografen am Spielfeldrand welche ihre Fotos auch verkaufen müssen haben überhaupt keinen Blitz an ihrer Kamera.
13 Beiträge · seit 201408. Jan. 2018 · #46
Hallo Wernfried
naja da habe ich den Zusammenhang offenbar zu verkürzt dargestellt

im Nachtrag etwas ausführlicher und ich möchte ergänzen, dass wir uns hauptsächlich im Savannengebiet umhertreiben (z.B. walking safari im South Luangwa NP oder der Kalahari:
Zitate:„Das wirkt jetzt ein wenig widersprüchlich auf mich wenn du einerseits einen Rotfilter empfiehlst und dir andererseits Gedanken über naturgetreue Farbwiedergabe machst.“

„„ich bin mir ziemlich sicher dass ein wenig zu viel oder zu wenig Blauanteil“
a) zur Farbwiedergabe mit farbneutralen LED (RA oder CRI-Werten über 90):
Schau Dir bitte mal eine rote Tulpe mit einer coolwhite LED (hoher Blauanteil) an, oder mach ein Photo und schau Dir in Lightroom/PS das Spektrum an: das sieht leichenblass aus. Und wo kein rot in der Beleuchtung drin ist, kann auch kein rot im Bild erscheinen, mathematisch gesprochen: Null mal x Verstärkung gibt immer noch Nulll, also kein (Rot) Farbsignal. (schicke Dir gern den Bildvergleich)

=> deswegen die Empfehlung einer Beleuchtung für Aufnahmen auf kurze Distanzen (unter 50m) mit der oben genannten Lumapower Strive mit der CREE XM-L2 90CRI LED,
Der Vorteil gegenüber einer teuren Filmbeleuchtung: dieses handliche Teil ist deutlich preiswerter und kann von man.frau auch als normale Taschenlampe und zum Lesen (mit Streulichtaufsatz) verwenden werden.

b) im Thread geht es um lange Brennweiten (400… 800mm), also Tiere in großer Entfernung.
da sind Entfernungen bis 500m normal; Jäger schiessen mit Zielfernrohr problemlos bis 400m
(dem typischen Sicherheitsabstand der Hochstände) das sollte also für Fotografen mit Teleobjektiven auch funktionieren 
„Und die Aussage "Damit kann man Tiere bis 500m beobachten die überwiegend nachtaktiv sind." halte ich für sehr optimistisch - es sei denn unter "Beobachtung" meinst du das verfolgen von zwei Punkten.“

wie ich im Thread angedeutet hatte, folgende Safari Situation
- Beobachtung in der Dämmerungs- & Nachtphase
- Kamera mit lichtstarkem Objektiv (400.. 800mm) und mindestens 1“ Sensor plus Stativ/Auflage
- eine Person ist „Beleuchter“; also Tracker
Rotfilter zunächst aufgesetzt, dann kann man den Nah bis Fernbereich tierschonend ausleuchten
Ziel: Sichtung ob überhaupt Tiere auf dem umliegenden Gelände zu finden sind
im Baum: Eule, Chamäleon, am Boden: Katzen, Dachse..
wenn ein oder mehrere Tiere gesichtet wurden, wird je nach Entfernung die Lichtstärke schnell am Drehring angepasst und der zur Sicherung aufgesetzte Rotfilter rasch entfernt.
(Für Tracker mit Halogen Handscheinwerfer nicht erforderlich weil hier die Leuchtdichte deutlich schwächer ist)

Abschätzung bei der VOSTRO BK FA09S oder ähnlichen Throwern: in 1500m Entfernung immerhin noch die Leuchtdichte des Mondlichtes (das ist die Definition der Reichweite von LED-Throwern)
Im Nahbereich werden 550.000Lux geliefert, also die halbe Leuchtdichte der Sonne, deswegen solche Leuchten nie nie nie auf umstehende Personen richten)

Anmerkung: ev. zu viel fokussiertes Licht am Ort des Tieres ist immer noch deutlich besser, als das von in den anderen Beiträgen erwähnte Blitzlichtgewitter unerfahrener Touri-Truppen; zumal die üblichen Blitzliter im Gegensatz zu Taschenlampen keine Fokusoptik besitzen und daher die gesamte Umgebung licht-verseuchen)

Die Tiere werden treffsicher im Baum und am Boden erkannt ( reflektierende Augen) und danach kann dann das Team aus Tracker und Fotograf mit der eigentlichen Tierbeobachtung starten

klingt ev. komplizierter als es in Wirklichkeit ist, Nur das Ergebnis bringt die Wahrheit ans Licht..
Leider wird in der Werbung viel für minderwertigen Schrott mit viel Versprechungen geworben, die dann doch nicht eingehalten werden. Wer tiefer einsteigen will: Es gibt dazu einige gute Foren.
Gute Informationen sind auch zu finden unter Informationstechnologie & outdoor
https://www.msitc-shop.com/taschenlampen/niwalker-black-light-vostro-bk-fa09-xhp35-2400-ansi-lumen-max-550-000-lux/a-938/
1'042 Beiträge · seit 201608. Jan. 2018 · #47
Hallo Peter,
Dünenpeter schrieb:
Nur weil jemand im Automatikmodus fotografiert, soll er nicht auf DSLR verzichten müssen, weil diese so viel mehr kann.
Ja die Kamera kann mehr als ich... 😄
Jede heutige DSLR hat aber auch einen Automatikmodus bei dem der Blitz ausgeschaltet bleibt.
Dünenpeter schrieb:
Viele kompakte oder Bridges können heute ein Vielfaches von DSLRs. Was ihnen fehlt ist baulich bedingt der größere Sensor. Und genau deshalb soll, wer es sich leisten kann und will eine DSLR und die entsprechend lichtstarken Optiken kaufen. Bei ungünstigen Lichtverhältnissen und hoher ISO sind sie deutlich besser als die kleinen Sensoren.
Ich frage mich immer was denn ein Fotoapparat noch konnen soll außer gute Bilder zu schießen? Für Videos nehme ich eine Videokamera und alles weitere kann mein Smartphone auch. Ich denke da eher, dass in Zukunft die Kompakten und Bridges von den Smartphones eine größere Konkurrenz bekommen werden als die DSLR`s.
Dünenpeter schrieb:
Ein gutes oder tolles Stativ wird keinen Blitz ersetzen.
Ich habe ein gutes Stativ, aber keinen extra gekauften extrenen Blitz. Blitzlicht ist nicht mein Fall und der "kümmerliche" Biltz der in der Kamera verbaut ist wird kaum brauchbare Ergebnisse liefern. Bei zwei von dreien Objektiven ist nämlich die Bildmitte dann im Schatten des Objektivs, das dem Blitz quasi im Weg steht... 😄
Dünenpeter schrieb:
Ein Tier mit 2 Sekunden Belichtungszeit aufzunehmen wird selten tolle Ergebnisse liefern.
Warum nicht? Du musst dem Tier nur erklären, dass es sich 2 Sekunden mal nicht bewegen soll. 😄

1/2 Stunde nach Sonnenuntergang am Wasserloch in Halali mit 1,6 Sekunden Verschlusszeit aufgenommen...

Namibia_2017_04037.JPG

(ISO 2000 bei 380 mm Objektivbrennweite
Dünenpeter schrieb:
Trotzdem blitze ich keine Tiere und möchte niemanden ermuntern, will lediglich hinweisen, dass das ein sinnloser Vergleich ist.
DSLRs mit lichtstarken Objektiven mit hoher Brennweite sind ein Traum, der kostet.
Eine DSLR ist vor allem dann von Nachteil wenn man Gewicht sparen will oder sogar muss. Es macht doch recht wenig Spaß mit extrem viel Gewicht durch die Gegend zu wandern.
Dünenpeter schrieb:
Bei der DSLR kannst du meist locker bei ISO800 arbeiten, ohne Pixelmatsch und Rauschen. Bei der Kompakten bist du da bereits am absoluten Ende der befriedigenden Bildqualität.
ISO 3200:
DSC_7752.JPG


Allerdings habe ich noch gar nicht ausprobiert bis zu welchen ISO Werten die D750 noch brauchbare Ergebnisse liefert. Mein Tele ist auch nicht das lichtstärkste, am Wasserloch in Halali fahren manche doch deutlich größere Kaliber auf... 😄
Dünenpeter schrieb:
...weniger Verlustangst, schnelle Einsatzbereitschaft.
Verlustängste? Die Kamera ist versichert und Einsatzbereit ist eigentlich jede Kamera schnell... 😉
Wegen der Objektivwechselei empfiehlt es sich halt für jedes Objektiv auch einen Kamerabody zu haben 🤪
Dünenpeter schrieb:
Mit 4K Video, 60 Bilder/ Sek und herauslösbaren Einzelbildern
Bei Videos bleibe ich beim herkömmlichen Full HD solange die jetzige Sony Videokamera mit ihrem 1" Sensor funktioniert. Hast Du schonmal Einzelbilder aus einem Video heraus geholt? Also ich meine jetzt nicht von Aufnahmen die Du bei Sonnenschein oder hellem Licht gemacht hast sondern bei solchen die in der Dämmerung stattgefunden haben?

Zeig da bitte einmal ein Beispiel... das würde mich interessieren ob das etwas "taugt"...

Gruß Markus

EDIT: Aus aktuellem Anlass... die Bilder sind tatsächlich von mir eigenhändig aufgenommen. Wenn ich mir die Exif Daten anschaue, dann bringt mir mein Computer als Aufnahmedatum z.B. vom 02.05.2017 vom Sonnenuntergang 17:32:07 Uhr und ich habe mir extra ein Sonnenuntergangsbild angeschaut, da ich dann sicher sein kann dass die Uhrzeit passt. Blöderweise ist das Änderungsdatum des Bildes dasselbe aber die Uhrzeit genau eine Stunde früher also 16:32:08 Uhr. Wie kann denn das sein?!?
Ich habe das Bild doch nicht 59:59 Minuten geändert bevor ich das aufgenommen habe?!? 😵
An den Exif Daten habe ich auch nicht herum gespielt.... warum auch das wäre ja sehr mühsam. Das ist bei allen Bildern so und immer entweder 59:59 oder genau 60 Minuten...
zuletzt bearbeitet 08. Jan. 2018
131 Beiträge · seit 201708. Jan. 2018 · #48
Wolfgang2014 schrieb:
Zitate:„Das wirkt jetzt ein wenig widersprüchlich auf mich wenn du einerseits einen Rotfilter empfiehlst und dir andererseits Gedanken über naturgetreue Farbwiedergabe machst.“

„„ich bin mir ziemlich sicher dass ein wenig zu viel oder zu wenig Blauanteil“
a) zur Farbwiedergabe mit farbneutralen LED (RA oder CRI-Werten über 90):
Schau Dir bitte mal eine rote Tulpe mit einer coolwhite LED (hoher Blauanteil) an, oder mach ein Photo und schau Dir in Lightroom/PS das Spektrum an: das sieht leichenblass aus. Und wo kein rot in der Beleuchtung drin ist, kann auch kein rot im Bild erscheinen, mathematisch gesprochen: Null mal x Verstärkung gibt immer noch Nulll, also kein (Rot) Farbsignal. (schicke Dir gern den Bildvergleich)
Da bin ich nach wie vor anderer Meinung. Selbst Unterwasser-Fotos kann man mit Lightroom et. al. gut hinbekommen und ich denke dort ist die Lichtsituation schwieriger. Immerhin scheint das Licht einer LED weiss, so riesig kann der Unterschied zum idealen farbneutralen Licht also nicht sein.

Das Alles gilt natürlich nur wenn man im RAW Format fotografiert. Wenn die Kamera erst mal das "optimierte" Bild im JPEG erzeugt hat sind die Reserven zur manuellen Bearbeitung natürlich weg.

Gruss
131 Beiträge · seit 201708. Jan. 2018 · #49
Markus615 schrieb:
Ich habe ein gutes Stativ, aber keinen extra gekauften extrenen Blitz. Blitzlicht ist nicht mein Fall und der "kümmerliche" Biltz der in der Kamera verbaut ist wird kaum brauchbare Ergebnisse liefern. Bei zwei von dreien Objektiven ist nämlich die Bildmitte dann im Schatten des Objektivs, das dem Blitz quasi im Weg steht... 😄

EDIT: Aus aktuellem Anlass... die Bilder sind tatsächlich von mir eigenhändig aufgenommen. Wenn ich mir die Exif Daten anschaue, dann bringt mir mein Computer als Aufnahmedatum z.B. vom 02.05.2017 vom Sonnenuntergang 17:32:07 Uhr und ich habe mir extra ein Sonnenuntergangsbild angeschaut, da ich dann sicher sein kann dass die Uhrzeit passt. Blöderweise ist das Änderungsdatum des Bildes dasselbe aber die Uhrzeit genau eine Stunde früher also 16:32:08 Uhr. Wie kann denn das sein?!?
Ich habe das Bild doch nicht 59:59 Minuten geändert bevor ich das aufgenommen habe?!? 😵
An den Exif Daten habe ich auch nicht herum gespielt.... warum auch das wäre ja sehr mühsam. Das ist bei allen Bildern so und immer entweder 59:59 oder genau 60 Minuten...
Stimmt, zumal die eingebauten Blitze eine so kleine Leitzahl haben, dass der Blitz nur wenige Meter weit reicht. Der eingebaute Blitz ist im Prinzip maximal für Insekten oder Blumen wirklich nützlich.

Zum EXIF Problem fällt mir spontan ein: Deine Kamera hat eine andere Zeitzone (Stichwort Sommerzeit) eingestellt als dein Computer. Lade dir mal das exiftool herunter und schau nach was im Detail in den EXIF drin steht.

Beispiel:


c:\Temp>exiftool -s -G0:1 -Time:All IMGL7191.CR2
[File:System]   FileModifyDate                  : 2017:12:31 13:07:55+01:00
[File:System]   FileAccessDate                  : 2018:01:08 13:19:39+01:00
[File:System]   FileCreateDate                  : 2018:01:08 13:19:39+01:00
[EXIF:IFD0]     ModifyDate                      : 2017:12:31 13:07:54
[EXIF:ExifIFD]  DateTimeOriginal                : 2017:12:31 13:07:54
[EXIF:ExifIFD]  CreateDate                      : 2017:12:31 13:07:54
[MakerNotes:Canon] TimeZone                     : +01:00
[MakerNotes:Canon] TimeZoneCity                 : Paris
[MakerNotes:Canon] DaylightSavings              : Off
[EXIF:ExifIFD]  SubSecTime                      : 00
[EXIF:ExifIFD]  SubSecTimeOriginal              : 00
[EXIF:ExifIFD]  SubSecTimeDigitized             : 00
[EXIF:GPS]      GPSTimeStamp                    : 12:05:43.691
[EXIF:GPS]      GPSDateStamp                    : 2017:12:31
[Composite]     GPSDateTime                     : 2017:12:31 12:05:43.691Z
[Composite]     SubSecCreateDate                : 2017:12:31 13:07:54.00
[Composite]     SubSecDateTimeOriginal          : 2017:12:31 13:07:54.00
[Composite]     SubSecModifyDate                : 2017:12:31 13:07:54.00

c:\Temp>


Gruss
13 Beiträge · seit 201408. Jan. 2018 · #50
📎 Spektrum&EmittergrößeCREEXHP-MTG2Vergleich.pdf


📎 XHP35varianten.pdf


zum Thema Beleuchtung und Farbwiedergabe muss ich doch noch etwas tiefer einsteigen ( bin halt Physiker)
- Halogenlampen (kontinuierliches Spektrum, daher dem Auge am angenehmsten)
- Leuchtstoffröhren (Breitbandspektrum mit einigen Linien aus der Gasentladung, spez. Leuchte für Modegeschäfte)
- Blitzlampen (Breitbandspektrum wegen der hohen Temperatur des Plamas, Qualität daher fast wie Halogen)
- LED (blauer Emitter, deren Strahlung teilweise durch Fluoureszenz ins rote transformiert wird und dann
in Summe einen weiss-Eindruck vorspiegelt: schaut Euch doch mal die katastrophalen Farben der alten LED-Lichterketten an

der zunächst weiss erscheinende Eindruck ist rein subjektiv und nicht für die Kamera/den Print bedeutsam
z.B. nach 30 Minuten gelbe Skibrille sieht man.frau auch den Schnee wieder als weiss an, aber das Foto durch eine gelbe Scheibe zeigt dann keineswegs weissen Schnee mehr !!

wenn also ein Objekt mit viel blauanteil betrahlt wird, reflektiert das Objekt auch blau und nicht rot
und wo nichts ist da ist kann Lightroom und Co nichts herzaubern.

schaut Euch mal die Spektren typ. LED an/Anlage-Link, welcher hoher Blauanteil bei den billigen und auch einigen extrem leistungsstarken LED (z.B. Fahrzeugfernlicht) durch den Leuchtphosphor noch durchscheint.

Erklärung wir die Feaks unter Euch
die LED Leuchtstoffe die das blaue Basis-Anregungslicht des eigentlichen Emitters dann mit guter Farbwiedergabe breitbandig in weisses Licht umwandeln sind Stoffe, die keine hohe Temp. aushalten
=> teure Herstellung da extrem gute Kühlung der LED erforderlich,
daher gibt es (bisher noch) rel. wenig farbneutrale LED mit RA/CRI oberhalb von 90

Hochleistungs LED verwenden keramisch gebundene Leuchtstoffe mit guter Farbwiedergabe
Diese sind extrem teuer und schwierig aufzutragen; außerdem fehlt dann der blaue Anteil..
also weniger primäre Lichtleistung da der Leuchtstoff dann als Dämpfer wirkt..
=> nur in professionellen Schaufensterbeleuchtungen und eben in Hochleistungs Taschenlampen zu finden..

Fazit: einfach mal den selbst den Crashtest machen:
Foto einer tiefroten Tulpe mit der Lichtquelle der Wahl und dann vergleichen
und dann die Tulpe neben den Monitor stellen ( egal ob sRGB oder adobeRGB eingestellt ist)
das zeigt dann die Richtung, wie später ein Poster Eures Tieres mit braunem Fell von der Nachtaufnahme aussehen würde...

Gruß Wolfgang
73 Beiträge · seit 201808. Jan. 2018 · #51
kOa_Master schrieb:
Dünenpeter schrieb:Mit 4K Video, 60 Bilder/ Sek und herauslösbaren Einzelbildern und 25-600mm Kleinbildbrennweite bei durchgehend f2.8 dauert es lange bis die durchschnittlichen 300 Euro Teles punkten können.
Hi Peter,
Mit 30 Jahren fotografischer Erfahrung solltest du es besser wissen, als solche irreführenden Angaben zu machen.
a) Die FZ300 hat entweder 4k/30fps oder 1080p/60fps Video
b) Die FZ300 hat ein 4,5-108mm f2.8 - Objektiv. Auf Kleinbild umgerechnet ist das ein 25-600/f15.5-Objektiv

Das ändert natürlich nichts daran, dass die FZ300 preis-/leistungsmässig eine gute Kamera ist und gerade auf Reisen ein beliebter Begleiter ist.
My bad, es sind nur 30 Bilder/Sekunde 4K, immerhin.
Die Blende auf KB umzurechnen ist schon origineller.
Auf den gecroppten Bildausschnitt sind und bleiben f2.8. Oder fotografiere ich etwa mit 6x längerer Belichtungszeit?


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544 Beiträge · seit 201408. Jan. 2018 · #52
Moin liebe Photoprofis,

bitte beendet doch die 'Hochleistungstaschenlampendiskussion' an dieser Stelle. Mich persönlich stört nicht nur das Blitzen an Wasserlöchern oder in der 'Wildnis' von den Kandidaten, die sich derart wenig mit ihrem Equipment auseinandersetzen, dass sie nicht wissen, wie man den Blitz abschaltet.
Auch das Anstrahlen (=Blenden) mit der Taschenlampe, egal wie leistungsstark oder -schwach die ist, finde ich unmöglich. Zumal einige Zeitgenossen an Wasserlöchern derart rumfuchteln, dass sie gleich alle anderen Mitbeobachter blenden.

Ja, ich habe den Hinweis mit dem Rotfilter gelesen und verstanden aber ich wage zu behaupten, dass ein satter Prozentsatz der flüchtigen Leser lediglich abspeichert, eine möglichst leistungsstarke Taschenlampe mitzunehmen und zu benutzen.

Gruß, Henning
Themenstarter130 Beiträge · seit 201708. Jan. 2018 · #53
Dünenpeter schrieb:My bad, es sind nur 30 Bilder/Sekunde 4K, immerhin.
Die Blende auf KB umzurechnen ist schon origineller.
Auf den gecroppten Bildausschnitt sind und bleiben f2.8. Oder fotografiere ich etwa mit 6x längerer Belichtungszeit?


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Diese Rechnung verstehe ich nicht......Sorry.
Mir war schon klar, dass die Lumix um 400 € keine 2,8er Blende durchgehend bis 600mm haben kann und kein 4K/60fps.
Ein Nikkor 300/2,8 kostet zB. 5500.-€ und eine 4K/50/fps Videokamera kostet, je nach Einsatzgebiet, von 2000 € - 15000 € und mehr.
Aber egal, die Physik die hier im Thread oft strapaziert wird, hat mit dem gestalterischen Aspekt nur wenig bis gar nichts zu tun, da man heute vieles am Computer "Manipulieren" kann.
Es gibt preisgekrönte Fotos die mit Handys gemacht wurden.
Ich war selbst einmal in der Situation, dass ich in Costa Rica mit einem Samsung A3 Handy fotografieren musste, da mir am 1. Tag die gesammte Fotoausrüstung gestohlen hat, aus dem Hotelzimmer.
Bei manchen Bildern war ich selbst überrascht, wie toll die geworden sind. Aber grundsätzlich waren die Meisten Pics Schrott.
LG
73 Beiträge · seit 201808. Jan. 2018 · #55
pcb schrieb:
Dünenpeter schrieb:My bad, es sind nur 30 Bilder/Sekunde 4K, immerhin.
Die Blende auf KB umzurechnen ist schon origineller.
Auf den gecroppten Bildausschnitt sind und bleiben f2.8. Oder fotografiere ich etwa mit 6x längerer Belichtungszeit?


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Diese Rechnung verstehe ich nicht......Sorry.
Mir war schon klar, dass die Lumix um 400 € keine 2,8er Blende durchgehend bis 600mm haben kann und kein 4K/60fps.
Ein Nikkor 300/2,8 kostet zB. 5500.-€ und eine 4K/50/fps Videokamera kostet, je nach Einsatzgebiet, von 2000 € - 15000 € und mehr.
Aber egal, die Physik die hier im Thread oft strapaziert wird, hat mit dem gestalterischen Aspekt nur wenig bis gar nichts zu tun, da man heute vieles am Computer "Manipulieren" kann.
Es gibt preisgekrönte Fotos die mit Handys gemacht wurden.
Ich war selbst einmal in der Situation, dass ich in Costa Rica mit einem Samsung A3 Handy fotografieren musste, da mir am 1. Tag die gesammte Fotoausrüstung gestohlen hat, aus dem Hotelzimmer.
Bei manchen Bildern war ich selbst überrascht, wie toll die geworden sind. Aber grundsätzlich waren die Meisten Pics Schrott.
LG
Dadurch dass der Sensor viel kleiner ist, kommt bei kleinerer Bauweise und Durchmesser in Relation mehr Licht durch. Bei einer Vollformatkamera lässt sich so ein Zoom mit der Lichtstärke nicht realisieren (bitte keine Theorien über 100kg schwere Objektive).
Die Lumix FZ300 hat dadurch durchgängig f2.8, der AF ist extrem schnell und sie ist dreimal so schnell knippsbereit wie eine Sony RX10 MIII. Außerdem ist sie noch staub- und spritzwasserfest, womit sie ziemlich allein dasteht in der Klasse. Leider der kleine Sensor....

Auf die Aussage dass das f2.8 bei Kleinbild f15 entspräche, habe ich gemeint stimmt nicht, weil meine Belichtungszeit steigt nicht mit diesem Faktor.






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Themenstarter130 Beiträge · seit 201709. Jan. 2018 · #56
@Wolfgang, Peter
Danke für die Nachhilfe. Das war mir nicht klar.
5 Beiträge · seit 201709. Jan. 2018 · #57
Menno 🙁
wollte mir zu diesem Thema etwas entscheidungshilfe besorgen, ABER nach durchlesen der 10 Seiten bin ich so schlau wie vorher 🤩 . Hab nur die Hälfte verstanden. 🙄

Ich habe vor, mir für unsere Reise im Mai diesen Jahres eine Kamera incl. Ausrüstung zu mieten.
Soll nicht zu schwer und unhandlich - und auch nicht so kompliziert sein, dass ich für die Bedienung noch ein Seminar besuchen müsste. (ich weiss nur: Tier weit weg = grooosser zoom notwendig 😄 ) es wird so sein, dass das licht in Namibia auch noch besondere Konstellationen erfordert , aber da hört es dann schon auf. Einschlägige Seiten für "dummies" wie mich habe ich schon durchgelesen allerdings auch ganz schnell wieder vergessen. Für bisherige Reisen hat es mir meine kleine Canon Cam getan, die aber zwischenzeitlich akkuprobleme dahingehend hat, dass ich 70 powerbanks haben müsste um die Akkus ständig neu aufzuladen.

habt ihr mir also als vollprofis einen Rat, welches für mich und speziell Namibia die perfekte einsteiger kamara mit objektiv wäre ? ich würde mir 2-3 zur Auswahl vorab mieten wollen, damit ich die Handhabung ausprobieren kann. allerdings scheitere ich schon an der Entscheidung spiegelreflex oder systemkamera? Bin für jeden Tipp dankbar, ihr dürft mich auch auslachen 🙂
391 Beiträge · seit 201509. Jan. 2018 · #58
Dünenpeter schrieb:Die Blende auf KB umzurechnen ist schon origineller.
Auf den gecroppten Bildausschnitt sind und bleiben f2.8. Oder fotografiere ich etwa mit 6x längerer Belichtungszeit?
Das ist genau so originell, wie die Brennweite auf KB umzurechnen und genau gleich richtig oder falsch.
Was hingegen ganz sicher falsch ist: Die Brennweite umzurechnen und die Blende nicht!
Du siehst ja auch, dass bei deinen Angaben "Focal length (equiv.) 25–600 mm" steht. Dieses "equivalent" ist ein Marketing-Gag und dient in erster Linie den besseren Verkaufsargumenten. Gleichzeitig hilft es aber durchaus, solche Vergleichsbrennweiten (KB hat sich etabliert) einzuführen, damit geräteübergreifend (mit unterschiedlichen Sensoren und Objektiven) Werte verglichen werden können. Allerdings ist das nur eine "hypothetische" Brennweite, keine reale. Und da die Blende (Blendenzahl) eine direkte Funktion der Brennweite ist, ist eine gleiche Umrechnung nichts als korrekt.
Mit der Blende f15.5 erhältst du nämlich ziemlich genau (aber nicht ganz exakt und real) dein hypothetisches Bild in Bezug z.B. auf die Tiefenschärfe.

Dass du deine Belichtungszeit nicht 6x höher stellen musst, liegt ganz einfach daran, dass dein Objektiv tatsächlich eine 2.8er-Blande hat. Aber eben "nur" mit einem 4.5-108mm-Objektiv.

Also bitte hier keinen Quatsch erzählen, wenn fotografisches Basiswissen fehlt. Das verwirrt Einsteiger nur noch mehr.
25 Beiträge · seit 201709. Jan. 2018 · #59
saphira schrieb:

habt ihr mir also als vollprofis einen Rat, welches für mich und speziell Namibia die perfekte einsteiger kamara mit objektiv wäre ? ich würde mir 2-3 zur Auswahl vorab mieten wollen, damit ich die Handhabung ausprobieren kann. allerdings scheitere ich schon an der Entscheidung spiegelreflex oder systemkamera? Bin für jeden Tipp dankbar, ihr dürft mich auch auslachen 🙂
Auch wenn ich kein Vollprofi bin: du musst für dich entscheiden, wieviel Zeit und Aufwand du in die Fotografie stecken möchtest. DSLR oder Systemkamera benötigen "etwas" mehr Zeit für die Einarbeitung, sofern man nicht im Automatik-Modus knipsen möchte. Man sollte dort auch beachten, dass man bei einer DSLR oder Systemkamera separate Objektive hat, von denen man meistens mehrere benötigt.

Wenn du schreibst, dass du dir eine Kamera nur mieten möchtest, wäre ggfs. eine sog. Bridgekamera ein Einstieg. Relativ einfach zu bedienen und gerade für Namibia gibt es auch einige mit großer Brennweite (um weit entfernte Objekte formatfüllend aufzunehmen).

Hast du darüber nachgedacht, eine Kamera gebraucht zu kaufen und ggfs. nach dem Urlaub wieder zu verkaufen? Könnte ggfs. günstiger sein als mieten.
1'483 Beiträge · seit 200909. Jan. 2018 · #60
GuteTag Saphira,
ich kann dich voll verstehen. Das Expertengespräch ist an der Ursprungsfrage inzwischen total vorbei und für einen "Knipser", (entschuldige den Ausdruck, so werden uns die Diskutanten wohl sehen) nahezu aussagelos.
Martin hat dir einen sehr guten Tip gegeben. Wir haben es bei uns vielleicht ähnlich. Ich habe eine Spiegelreflex, meine Frau eine Bridge.
Wir haben uns seinerzeit für eine Lumix FZ200 entschieden. Sie ist lichtstark und hat einen ausreichenden Zoom. In der Diskussion tauchte ja auch eine FZ300 auf. Die 200er hat einen Zoom bis (umgerechnet auf Kleinbild) 600mm. Wenn du ihn nicht voll ausnutzt ist er optisch und du kannst gute Ausschnittvergrößerungen machen.

Gruß Piscator