(Kurz-)Reisebericht VicFalls – Chobe Riverfront – Savuti – Moremi – Maun
24.9. – 6.10.17
Diese Tour ist eine Kombination aus zwei Lodges und einer geführten Safari. Außerdem lässt die Qualität der Fotos (bewusst aber auch die Menge) etwas zu wünschen übrig, da nur eine kleine Nikon J1 und Smartphones beteiligt waren. Vielleicht hilft der eine oder andere Hinweis aber trotzdem.
Der Flug (SAA) und die beiden ersten Lodges in VicFalls und bei Kasane wurden über Iwanowski gebucht. Die Safari und den Aufenthalt in Maun haben wir selbst organisiert. Dazu später mehr.
Wir wollten in VicFalls eigentlich zwei Nächte in der Ilala-Lodge nächtigen. Aufgrund des kurzen Fußweges zum Rainforest. Leider war die Lodge ausgebucht und wir wurden in der A’Zambesi River Lodge eingebucht. Im Nachhinein für uns die bessere Wahl!
Link: www.azambeziriverlodge.com
Wir wurden am Flughafen als Einzelreisende von einem Wild Horizons-Fahrer abgeholt. Die Lodge ist nach einer Renovierung in sehr gutem Zustand und liegt malerisch direkt am Sambesi. Das Personal ist überaus freundlich und wir können über nichts klagen. Nach dem Flug ist keine Hektik angesagt und wir buchen eine abendliche Sambesi-Fahrt mit Dinner sowie den Hubschrauberflug am nächsten Morgen. Wild Horizons unterhält in der Lodge einen eigenen kleinen Counter an dem alles geregelt werden kann.
Der Dinner Cruise kostet 85 $ pro Person, startet um 17.30 und endet gegen 22.00 Uhr. Die Fahrt auf dem Sambesi ist durchaus eindrucksvoll, besonders wenn man dazu ein Glas Sauvignon Blanc in der Hand hält, das laufend nachgefüllt wird (im Preis enthalten). Das eigentliche 3-Gang Dinner startet erst nach Sonnenuntergang. Es ist nichts Außergewöhnliches, aber beileibe nicht schlecht. Die Gäste sitzen auf dem unteren Deck auf Wasserhöhe und die Küche befindet sich auf dem Oberdeck. Zwischen Hauptgang und Nachtisch gibt es einen sehr überzeugenden Auftritt der Gruppe Amazulu Cultural Ensemble, die a capella vorträgt. Ein Erlebnis! Die CD (bei Interesse 10$) wird die Begleitmusik zu unserem Bildervortrag (iPhoto-Diashow). Ein kleiner Eindruck von einem Video auf youtube (nicht von uns): https://www.youtube.com/watch?v=bDPK5rt6phI
Am besten haben uns Imbube (darauf basiert The Lion Sleeps Tonight) und Rudo Ishasha gefallen. Die iTunes-Datenbank erkennt übrigens die CD. Dort zu kaufen ist sie nicht.

Am nächsten Tag folgt morgens der Hubschrauberflug (15 min, 150$) und nachmittags der Besuch der Fälle. Die Lodge bietet einen kostenlosen (!) Bus-Shuttle in den Ort und zu den Fällen an. Den Holzschnitzermarkt muss man unserer Meinung nach nicht unbedingt gesehen haben. Die Fälle führen natürlich jetzt wenig Wasser und sind auf der sambischen Seite fast trocken. Den Eintritt konnten wir übrigens in Euro (50€) für 2 Personen zahlen.

Am folgenden Tag bringt uns ein Wild Horizons-Shuttle zur Grenze nach Botswana. Der Übergang geht fix und ein paar wenige Worte in Setswana zaubern immer ein Lächeln auf das Gesicht der Angestellten an der Grenze. Auf der botswanischen Seite warten zwei Fahrzeuge, die die Gäste je nach Ziel übernehmen. Unser Ziel ist das Immigration Office in Kasane direkt am Chobe, um sofort wieder nach Namibia auszureisen. Unser Ziel ist die Zovu Elephant Lodge auf der gegenüberliegenden Seite des Chobe direkt gegenüber von Sedudu Island.
Link: www.zovuelephantlodge.com
Auf maps.de (Empfehlung! Sehr viel besser und detaillierter als Google Maps! Fast schon T4A.):
http://ge0.me/0aSnZ8WTnP/Zovu_Elephantlodge
Ein kurzer Anruf in der Lodge und 10 min später landet ein kleines Boot an und Peter, der Chef, holt uns ab. Die 15minütige Fahrt zur Lodge mit einem Gin Tonic in der Hand ist bereits ein erster Game Drive an der Waterfront.
Zovu ist eine kleine familiengeführte Lodge auf der wir drei Nächte verbringen werden. Der Tipp kam von Joerg aus dem Forum (Danke!). Irgendwie fühlt sich die Lodge aufgrund der familiären Betreuung durch Peter und seine Mutter sowie deren Mitarbeitern mehr wie eine Guestfarm an. Uns hat es dort ausnehmend gut gefallen und wir können sie nur empfehlen. Meiner Meinung nach die bessere Wahl gegenüber den doch recht teuren Angeboten in Kasane und zudem mit einen all inclusive-Angebot das seinesgleichen sucht. Fragt nach dem „3-Tages-Package“.
Wir sind für zwei Nächte die einzigen Gäste! In der Lodge erwartet uns bereits ein kleiner Lunch und abends brechen wir mit einem kleinen Boot auf. Wir erleben das „volle Riverfront-Programm“: Vögel der unterschiedlichsten Art, Hippos, Krokodile, Elefanten, Büffel, Kudus, Impalas und auch Löwen! Eine kleine Auswahl:




Peter ist Hobbyfotograf und hat immer sein 150-600mm-KB-Gerät in Griffweite. Einige Fotos sind von ihm. Der tolle Service: Am Ende des Urlaubs erhalten wir alle Fotos die er auf seinen Boat Drives mit uns gemacht hat, auf einem USB-Stick mit! Auch seine Facebookseite ist aufgrund der Fotos einen Blick wert:
https://www.facebook.com/search/top/?q=zovu%20elephant%20lodge
Abendliches Dinner mit „Familienanschluß“ und interessanten Gesprächen. Peter und seine Mutter hatten ein interessantes Leben und auch touristisch viel hinter sich. Sie hatten schon mal eine große 50-Gäste-Lodge und auch für ein Jahr ein Chobe-Kreuzfahrtschiff. Ich glaube, es war die Sambesi Queen, bin mir aber nicht mehr absolut sicher. Jetzt lassen sie es auf der relativ kleinen Lodge mit nur 7 Zimmern ruhiger angehen.
Die Ausreise in Kasane ging ratz-fatz und die Einreise in Namibia regelt Peter für uns. Das offizielle Büro liegt 50 m neben der Lodge.
Am nächsten Morgen steht ein Game Drive im Chobe an. Der Drive ist im 3-Tages-Package inkludiert. Peter fährt uns zur Kasane Immigration, freundlicher Gruß, Stempel, fertig. Ein Geländewagen mit Fahrer steht nur für uns zwei bereit und ab gehts. Wieder wurde uns das umfassende tierische Programm geboten. Highlight war ein frischer Löwenriss. Eine Gruppe von 6-8 Tieren hatte etwa 15 min westlich von Serondela einen Elefanten gerissen. Die Gruppe mit drei (!) großen Männchen hatte sich im Kreis um den Kadaver postiert und bewachte den Riss.



Nach der Heimkehr am frühen Nachmittag wieder Lunch mit interessanten Gesprächen. Abends dann wieder der Boat Drive, diesmal mit einem Angestellten von Peter. Peter bat uns, ihn zu beurteilen inwieweit er die Fotowünsche (z.B. Sonne im Rücken) der Gäste im Auge hatte. Er hat es gut gemacht!
Ich würde am Chobe im Zweifel immer ein kleines Boot (im Foto ist links das kleine Boot der Lodge und rechts das „große“ Boot zu sehen“) wählen. Nie würde ich die großen Kähne, die auch in Kasane starten und schon gar nicht die sogenannten „Kreuzfahrten“ buchen. Die fahren eigentlich immer nur jeweils 5 km rauf und runter und bleiben in der tiefsten Fahrrinne. Einzelne Kreuzfahrtschiffe haben allerdings auch kleinere „Beiboote“.

Die großen Kähne mögen einen Blick von weiter oben ermöglichen, aber sie kommen beileibe nicht so nahe an das Ufer heran. Peter landet sogar manchmal an und hat einen Heidenspaß, wenn er unsere Sorge vor zu viel Nähe mit den Tieren erkennt.
Für den nächsten Tag stellt er uns vor die Wahl: wieder einen Game Drive per Auto oder einen Boat Drive mit Schwerpunkt Vögel. Wir entscheiden uns für die Vögel, da wir ja auch noch in Savuti, Khwai und Moremi unterwegs sind. Am Abend zuvor hatte ich eine interessante Unterhaltung mit Peter über geeignetes Foto-Equipment und die Probleme meiner kleinen Nikon. Er hat ein wenig an den Einstellungen herumgebastelt (ISO-Werte!) und mir dann ein Angebot gemacht, das ich nicht ablehnen konnte. Er hat mir seine Canon mit dem 150-600mm-Objektiv zur Verfügung gestellt! Ich habe zwar ein paar mal aus Versehen an den Voreinstellrädchen gedreht und damit einige Aufnahmen versaut, aber mit meinen Ergebnissen bin ich recht zufrieden. Die Fotos habe ich dann ebenfalls auf meinem USB-Stick erhalten. Dieser Boat Drive geht flussabwärte zu den Felsen an der Flußbiegung bei Kasane und in die Kanäle von Impalila Island.





Mittags kamen dann fünf andere Gäste, so dass der abendliche Drive mit dem etwas größeren Boot gemacht wurde. Diesmal waren wir auf dem Oberdeck.
Am folgenden Tag stand der Abschied an. Wir haben die Tage dort sehr genossen. Peters Mutter begleitete uns zur Immigration und brachte uns zudem mit ihrem dort geparkten Auto zum Coffee Buzz, wo wir auf unseren Guide für die nun folgende Zeltsafari treffen sollten. Nicht immer trennt man sich auf einer Lodge mit Umarmungen von den Gastgebern.
(Fortsetzung folgt)
24.9. – 6.10.17
Diese Tour ist eine Kombination aus zwei Lodges und einer geführten Safari. Außerdem lässt die Qualität der Fotos (bewusst aber auch die Menge) etwas zu wünschen übrig, da nur eine kleine Nikon J1 und Smartphones beteiligt waren. Vielleicht hilft der eine oder andere Hinweis aber trotzdem.
Der Flug (SAA) und die beiden ersten Lodges in VicFalls und bei Kasane wurden über Iwanowski gebucht. Die Safari und den Aufenthalt in Maun haben wir selbst organisiert. Dazu später mehr.
Wir wollten in VicFalls eigentlich zwei Nächte in der Ilala-Lodge nächtigen. Aufgrund des kurzen Fußweges zum Rainforest. Leider war die Lodge ausgebucht und wir wurden in der A’Zambesi River Lodge eingebucht. Im Nachhinein für uns die bessere Wahl!
Link: www.azambeziriverlodge.com
Wir wurden am Flughafen als Einzelreisende von einem Wild Horizons-Fahrer abgeholt. Die Lodge ist nach einer Renovierung in sehr gutem Zustand und liegt malerisch direkt am Sambesi. Das Personal ist überaus freundlich und wir können über nichts klagen. Nach dem Flug ist keine Hektik angesagt und wir buchen eine abendliche Sambesi-Fahrt mit Dinner sowie den Hubschrauberflug am nächsten Morgen. Wild Horizons unterhält in der Lodge einen eigenen kleinen Counter an dem alles geregelt werden kann.
Der Dinner Cruise kostet 85 $ pro Person, startet um 17.30 und endet gegen 22.00 Uhr. Die Fahrt auf dem Sambesi ist durchaus eindrucksvoll, besonders wenn man dazu ein Glas Sauvignon Blanc in der Hand hält, das laufend nachgefüllt wird (im Preis enthalten). Das eigentliche 3-Gang Dinner startet erst nach Sonnenuntergang. Es ist nichts Außergewöhnliches, aber beileibe nicht schlecht. Die Gäste sitzen auf dem unteren Deck auf Wasserhöhe und die Küche befindet sich auf dem Oberdeck. Zwischen Hauptgang und Nachtisch gibt es einen sehr überzeugenden Auftritt der Gruppe Amazulu Cultural Ensemble, die a capella vorträgt. Ein Erlebnis! Die CD (bei Interesse 10$) wird die Begleitmusik zu unserem Bildervortrag (iPhoto-Diashow). Ein kleiner Eindruck von einem Video auf youtube (nicht von uns): https://www.youtube.com/watch?v=bDPK5rt6phI
Am besten haben uns Imbube (darauf basiert The Lion Sleeps Tonight) und Rudo Ishasha gefallen. Die iTunes-Datenbank erkennt übrigens die CD. Dort zu kaufen ist sie nicht.
Am nächsten Tag folgt morgens der Hubschrauberflug (15 min, 150$) und nachmittags der Besuch der Fälle. Die Lodge bietet einen kostenlosen (!) Bus-Shuttle in den Ort und zu den Fällen an. Den Holzschnitzermarkt muss man unserer Meinung nach nicht unbedingt gesehen haben. Die Fälle führen natürlich jetzt wenig Wasser und sind auf der sambischen Seite fast trocken. Den Eintritt konnten wir übrigens in Euro (50€) für 2 Personen zahlen.
Am folgenden Tag bringt uns ein Wild Horizons-Shuttle zur Grenze nach Botswana. Der Übergang geht fix und ein paar wenige Worte in Setswana zaubern immer ein Lächeln auf das Gesicht der Angestellten an der Grenze. Auf der botswanischen Seite warten zwei Fahrzeuge, die die Gäste je nach Ziel übernehmen. Unser Ziel ist das Immigration Office in Kasane direkt am Chobe, um sofort wieder nach Namibia auszureisen. Unser Ziel ist die Zovu Elephant Lodge auf der gegenüberliegenden Seite des Chobe direkt gegenüber von Sedudu Island.
Link: www.zovuelephantlodge.com
Auf maps.de (Empfehlung! Sehr viel besser und detaillierter als Google Maps! Fast schon T4A.):
http://ge0.me/0aSnZ8WTnP/Zovu_Elephantlodge
Ein kurzer Anruf in der Lodge und 10 min später landet ein kleines Boot an und Peter, der Chef, holt uns ab. Die 15minütige Fahrt zur Lodge mit einem Gin Tonic in der Hand ist bereits ein erster Game Drive an der Waterfront.
Zovu ist eine kleine familiengeführte Lodge auf der wir drei Nächte verbringen werden. Der Tipp kam von Joerg aus dem Forum (Danke!). Irgendwie fühlt sich die Lodge aufgrund der familiären Betreuung durch Peter und seine Mutter sowie deren Mitarbeitern mehr wie eine Guestfarm an. Uns hat es dort ausnehmend gut gefallen und wir können sie nur empfehlen. Meiner Meinung nach die bessere Wahl gegenüber den doch recht teuren Angeboten in Kasane und zudem mit einen all inclusive-Angebot das seinesgleichen sucht. Fragt nach dem „3-Tages-Package“.
Wir sind für zwei Nächte die einzigen Gäste! In der Lodge erwartet uns bereits ein kleiner Lunch und abends brechen wir mit einem kleinen Boot auf. Wir erleben das „volle Riverfront-Programm“: Vögel der unterschiedlichsten Art, Hippos, Krokodile, Elefanten, Büffel, Kudus, Impalas und auch Löwen! Eine kleine Auswahl:
Peter ist Hobbyfotograf und hat immer sein 150-600mm-KB-Gerät in Griffweite. Einige Fotos sind von ihm. Der tolle Service: Am Ende des Urlaubs erhalten wir alle Fotos die er auf seinen Boat Drives mit uns gemacht hat, auf einem USB-Stick mit! Auch seine Facebookseite ist aufgrund der Fotos einen Blick wert:
https://www.facebook.com/search/top/?q=zovu%20elephant%20lodge
Abendliches Dinner mit „Familienanschluß“ und interessanten Gesprächen. Peter und seine Mutter hatten ein interessantes Leben und auch touristisch viel hinter sich. Sie hatten schon mal eine große 50-Gäste-Lodge und auch für ein Jahr ein Chobe-Kreuzfahrtschiff. Ich glaube, es war die Sambesi Queen, bin mir aber nicht mehr absolut sicher. Jetzt lassen sie es auf der relativ kleinen Lodge mit nur 7 Zimmern ruhiger angehen.
Die Ausreise in Kasane ging ratz-fatz und die Einreise in Namibia regelt Peter für uns. Das offizielle Büro liegt 50 m neben der Lodge.
Am nächsten Morgen steht ein Game Drive im Chobe an. Der Drive ist im 3-Tages-Package inkludiert. Peter fährt uns zur Kasane Immigration, freundlicher Gruß, Stempel, fertig. Ein Geländewagen mit Fahrer steht nur für uns zwei bereit und ab gehts. Wieder wurde uns das umfassende tierische Programm geboten. Highlight war ein frischer Löwenriss. Eine Gruppe von 6-8 Tieren hatte etwa 15 min westlich von Serondela einen Elefanten gerissen. Die Gruppe mit drei (!) großen Männchen hatte sich im Kreis um den Kadaver postiert und bewachte den Riss.
Nach der Heimkehr am frühen Nachmittag wieder Lunch mit interessanten Gesprächen. Abends dann wieder der Boat Drive, diesmal mit einem Angestellten von Peter. Peter bat uns, ihn zu beurteilen inwieweit er die Fotowünsche (z.B. Sonne im Rücken) der Gäste im Auge hatte. Er hat es gut gemacht!
Ich würde am Chobe im Zweifel immer ein kleines Boot (im Foto ist links das kleine Boot der Lodge und rechts das „große“ Boot zu sehen“) wählen. Nie würde ich die großen Kähne, die auch in Kasane starten und schon gar nicht die sogenannten „Kreuzfahrten“ buchen. Die fahren eigentlich immer nur jeweils 5 km rauf und runter und bleiben in der tiefsten Fahrrinne. Einzelne Kreuzfahrtschiffe haben allerdings auch kleinere „Beiboote“.
Die großen Kähne mögen einen Blick von weiter oben ermöglichen, aber sie kommen beileibe nicht so nahe an das Ufer heran. Peter landet sogar manchmal an und hat einen Heidenspaß, wenn er unsere Sorge vor zu viel Nähe mit den Tieren erkennt.
Für den nächsten Tag stellt er uns vor die Wahl: wieder einen Game Drive per Auto oder einen Boat Drive mit Schwerpunkt Vögel. Wir entscheiden uns für die Vögel, da wir ja auch noch in Savuti, Khwai und Moremi unterwegs sind. Am Abend zuvor hatte ich eine interessante Unterhaltung mit Peter über geeignetes Foto-Equipment und die Probleme meiner kleinen Nikon. Er hat ein wenig an den Einstellungen herumgebastelt (ISO-Werte!) und mir dann ein Angebot gemacht, das ich nicht ablehnen konnte. Er hat mir seine Canon mit dem 150-600mm-Objektiv zur Verfügung gestellt! Ich habe zwar ein paar mal aus Versehen an den Voreinstellrädchen gedreht und damit einige Aufnahmen versaut, aber mit meinen Ergebnissen bin ich recht zufrieden. Die Fotos habe ich dann ebenfalls auf meinem USB-Stick erhalten. Dieser Boat Drive geht flussabwärte zu den Felsen an der Flußbiegung bei Kasane und in die Kanäle von Impalila Island.
Mittags kamen dann fünf andere Gäste, so dass der abendliche Drive mit dem etwas größeren Boot gemacht wurde. Diesmal waren wir auf dem Oberdeck.
Am folgenden Tag stand der Abschied an. Wir haben die Tage dort sehr genossen. Peters Mutter begleitete uns zur Immigration und brachte uns zudem mit ihrem dort geparkten Auto zum Coffee Buzz, wo wir auf unseren Guide für die nun folgende Zeltsafari treffen sollten. Nicht immer trennt man sich auf einer Lodge mit Umarmungen von den Gastgebern.
(Fortsetzung folgt)