Sarah_aufdemWegThemenstarter10 Beiträge · seit 201626. Aug. 2017 · #1
... unbedingt nach Namibia! 🙂 Wir sind mein Mann und ich, 35, und absolut vom Afrika-Virus befallen. Bisher waren wir hauptsächlich in Südafrika unterwegs. Namibia und das auch noch mit Campen ist jetzt der Plan für September 2018 - beides ist Neuland für uns. Bereits seit einiger Zeit bin ich stiller Mitleser und habe schon einige Tipps von euch genutzt (Danke!). Jetzt wäre ich dankbar für Feedback zu unserer Route und habe auch noch ein paar Fragen. Vor allem neige ich in der Planung dazu, zu viel zu wollen, obwohl ich ganz genau weiß, dass ich es nicht mag, durch die Welt zu hetzten!
Das ist der aktuelle Planungsstand, gebucht ist noch nichts (hoffentlich ist das kein Fehler 😐 ) Tag 1 Windhoek Tag 2 Naukluft Mountain Zebra ? Tag 3 Sossousvlei Tag 4 Sossousvlei Tag 5 Swakopmund Tag 6 Swakopmund Tag 7 Swakopmund Tag 8 Spitzkoppe Tag 9 Ameib (Klettersteig) Tag 10 Omandumba (San) Tag 11 Damaraland (Twyfelfontain) Tag 12 Damaraland (Wüstenelefanten) Tag 13 Etosha Olifantsrus Tag 14 Etosha Okaukuejo Tag 15 Etosha Okaukuejo Tag 16 Etosha Halali Tag 17 Etosha Onguma Tag 18 Waterberg Tag 19 Waterberg Tag 20 ? Tag 21 Windhoek / Umgebung Tag 22 Flug
Wie ihr seht gibt es noch einige Fragezeichen... Am meisten Kopfzerbrechen bereiten mir momentan die Tage 11/12. Ich möchte supergerne eine Tour zu den Wüstenelefanten machen, bin mir aber wg. der Unterkunft unsicher. Tendenz geht akutell zum Madisa Camp, allerdings ist das nicht ideal für die Besichtigung von Twyfelfontain. Alternative ist momentan die Grootberg Lodge, gleicher Nachteil. Wie erwähnt wollen wir campen, 2 Nächte in einer Lodge wären aber absolut drin - nur erscheinen mir viele der in Frage kommenden Lodges seeeehr teuer. Hättet ihr Vorschläge, von wo wir die Tour machen könnten? Wäre es sinnvoll, den verbleibenden Tag (22) zusätzlich in der Gegend zu verbringen, um Twyfelfontain in Ruhe machen zu können?
Liebe Grüße Sarah
Mustang05339 Beiträge · seit 201526. Aug. 2017 · #2
Hallo Sarah,
am 2. Tag würde ich empfehlen über den Spreetshoogte Pass (Super Ausblick) bis zum Camp Gecko zu fahren. Von der Hilltop Campsite hat man ebenfalls einen fantastischen Ausblick. Am nächsten Tag habt ihr dann nur noch ca. 115 Kilometer Fahrtstrecke bis zur Sesriem Campsite. Als Zwischenstopp bietet sich Solitaire zum tanken und Frühstücken an.
3 Tage Swakopmund wären mir zu lange.Uns hat es dort nicht so gut gefallen. Tommys little 5 Tour ist aber sehr zu empfehlen. Lieber 2 Nächte an der Spitzkoppe oder im Erongo Gebirge eine Nacht mehr einplanen. Das Erongo Plateau Camp ist auch eine wunderschöne Campsite. Es gibt dort 4 Top gepflegte Campsites,Wanderwege und ein beleuchtetes Wasserloch.
Im Damaraland könnt ihr im Camp Xaragu übernachten. Dort gibt es auch einen Guide,der euch am Morgen zu den Elefanten bringen kann. (Mit eurem eigenen Fahrzeug) Alternative wäre die Campsite vom Mowani Mountain Camp. Als wir dort waren gab es sehr viele lästige Fliegen 😠
Vielleicht helfen Dir ja unsere Reiseberichte von 2016 und 2017
da fahre ich mit, ich würde es genau so lassen 🤩 , im Damaraland allerdings eine Stelle für beide Tage (Mowani hat sehr schöne Campsites, wir hatten im September keine Fliegen) und am Ende Tag 20 und 21Okonjima (Katzen und tolle Campsites). Man könnte von dort aus auch bei einem Abendflug erst am Abflugtag wieder nach Windhoek, dann würde ich der übrigen Tag noch woanders zupacken, siehe Mustang´s Tips. Drei Tage Swakopmund wären mir nicht zu viel, Bootsfahrt, Little Five Tour, Wanderung im Swakoptal, Ausritt, Quadbiken ... da gibt es so viel zu tun.
Liebe Grüße Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
Wüstenelefanten im Damaraland habe ich eine unheimlich tolle Erinnerung an die Grootberg Lodge, ist aber wie du schon sagtest halt ´ne Lodge! 😊 Aber irrsinnig schön - find ich!
Super tolle Lage und wir haben mit den Guides der Lodge richtig viele Elefanten zu sehen bekommen!
LG
Markus
Kapstadt Namibia VicFalls 2012
Namibias Süden & KTP 2018
Cuba 2019
Eifel 2020
Ostfriesische Nordseeküste 2021
Schottland 2022
Australien 2023
Stockholm 2024
Dublin 2024
Edinburgh 2024
Al Andalus 2025
Und dieses Jahr noch Venedig, Athen und Edinburgh
piscator1'483 Beiträge · seit 200926. Aug. 2017 · #5
Hallo Sarah, Swakop wird oft unterschätzt. Ein Tag die "Little Five" mit Chris oder Tommy, ein Tag den Bootsausflug von Walfishbay aufs Meer und der dritte Tag für die Stadt ( Downtown, Aquarium, Christallgalerie oder Weltwitschia-Drive), das ist alles interessant. Mehr noch ist hier zusammengestellt.
Gruß Piscator
Sarah_aufdemWegThemenstarter10 Beiträge · seit 201626. Aug. 2017 · #6
Wow, so viele Antworten! Danke!
@ Mustang05: Camp Gecko sieht super aus! Ich hatte bislang eher Büllsport im Kopf, das hast du auch in deinem zweiten Reisebericht beschrieben. Was hat dir besser gefallen?
@ Karin und Piscator: Die drei Tage Swakopmund sind gesetzt! Ich habe so schon das Gefühl, dass es viel zu viel zu erleben gibt! 😄
@ Karin + Markus + Mustang: Danke, und ja, die beiden Nächte im Damaraland wollte ich wenn machbar an einem Ort sein. Das war eher so gemeint, dass ich dort gerne die Felsgravuren und die Wüstenelefanten sehen würde. Meine Idee ist jetzt, zuerst eine Location für die Eli-Tour (2 Nächte) zu finden und dann Tywelfontain und Erongo „darum herum“ zu bauen. 😎
Was die Wüstenelefanten angeht sind jetzt die Mowani Campsite, Camp Xaragu, Camp Madisa, die Grootberg Lodge und ggf. Palmwag Campsites in der Überlegung. Grootberg „Lodge“ sollte ok sein, preislich ist das möglich, Mowani Lodge wäre dagegen doch etwas über unserem Budget. Wichtig wäre mir, wenn wir auf den Campingplatz einer Lodge gehen, dass man auch als Camper die Eli-Tour buchen kann (bzw. im Camp Xaragu, dass auch tatsächlich ein Guide verfügbar wäre). Gibt es diesbezüglich Einschränkungen? Gibt es Erfahrungen wie „im Norden ist es wahrscheinlicher Elis zu finden als im Süden“? Wohlgemerkt – ich weiß, dass es bei Sichtungen immer auch Glückssache ist!
Anstatt eine Schiffsfahrt in Walvis Bay würde ich eine Kayak Tour zu den Seelöwen machen. Wir hatten die Kayak Tour mit Jeanne von Eco Marine Kayak Tours reserviert. Es war wirklich super, die Seelöwen schwammen um uns herum und spielten mit uns. Jeanne und ihr Ehemann sind sehr nett und erzählen viel über die Seelöwen und die anderen Tiere die man bei der Tour sehen kann. War ein super Erlebniss, wir würden es sofort wieder machen. Jeanne schickte uns per Mail auch Fotos und Filme die sie von uns gemacht hat zu.
V. G. Carmen
2016, Namibia, Botswana, Victoria Falls
2017, Uganda und Ruanda
2017, Kapstadt und Namibia
2018, Namibia und etwas Südafrika (Richtersveld, Augrabies, KTP)
piscator1'483 Beiträge · seit 200926. Aug. 2017 · #12
Guten Abend Carmen, für Kajakfahrer sicher interessant. Auf der Schiffstour kommen die Tierchen auch an Bord, da kannst du sie streicheln, ebenso kommen die Pelikane auf die Reling oder an Bord und du kannst Austern essen und.....
Gruß Piscator
Mustang05339 Beiträge · seit 201527. Aug. 2017 · #13
Sarah_aufdemWeg schrieb:Wow, so viele Antworten! Danke!
@ Mustang05: Camp Gecko sieht super aus! Ich hatte bislang eher Büllsport im Kopf, das hast du auch in deinem zweiten Reisebericht beschrieben. Was hat dir besser gefallen?
Hi Sarah, in den Naukluftbergen sollte man mindestens zwei Nächte einplanen, da man dort sehr viele Wanderungen unternehmen kann. Auf Büllsport gibt es sehr viele Wandertrails.Die Köcherbaumschluchttour startet früh am Morgen. Alternativ beim NWR Parkeingang den Olive Trail & Waterkloof Trail. Bis zum NWR Parkeingang sind es ca. 25 Minuten Fahrt von Büllsport.
Ich würde bei eurer Tour über Spreetshoogte zum Camp Gecko fahren. Landschaftlich wirklich sehr schön.