Hallöle und Dankeschön

8 Antworten · 2'354 Aufrufe · gestartet 25. Aug. 2017 von Fussfall
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Themenstarter13 Beiträge · seit 201725. Aug. 2017 · #1
Moin,

wir beide (sie weiblich 33 und ich männlich 48) fliegen vom 06.09 - 24.09. mit einem Tag Aufenthalt in Doha nach Namibia. Es ist ein langjähriger Traum von meiner Freundin gewesen. Jedenfalls hat sie mich weichgeklopft und wir haben uns auf einen Kompromiss geeinigt. Kein Auto mit Dachzelt (das wäre mir zu anstrengend) sondern mit Mietwagen und Übernachtungen in Lodges. Von den Interessen her sind wir auch ein bisschen verschieden. Meine bessere Hälfte ist wahnsinnig gespannt auf Land, Leute und Tiere .... meine Wenigkeit findet es besser zwischen Tier und Mensch Zäune zu haben 😄 . Nun ja wir werden sehen.
Das einzige was mir ein bisschen Magenschmerzen bereitet ist der Linksverkehr, ich fahre beruflich sehr viel und müsste schon über 2 Millionen Kilometer gefahren haben ........allerdings Rechtsverkehr 🙂 . Aber da ich eher der entspannte Fahrer bin, hoffe ich das irgendwie zu meistern.
Wenn eine Gruppe von Menschen den anderen Menschengruppen nicht geistig überlegen ist, kann sie ihnen auch nicht militärisch überlegen sein. (Ludwig von Mises)
1'483 Beiträge · seit 200925. Aug. 2017 · #2
Hallo Fussfall,
willkommen im Forum! Freue dich auf Namibia und ich bin mir sicher, du wirst begeistert sein, wenn du tiere ohne Zaun beobachten kannst.
Zum Linksverkehr: hier ein paar Tipps.

Gruß Piscator
74 Beiträge · seit 201725. Aug. 2017 · #3
Hi,
merke dir einfach: Der Fahrer sitzt immer zur Seite der Fahrbahnmitte.Egal ob links oder rechts Verkehr.
Als Orientierung hilft es.
Außerdem gewöhnt man sich schnell daran. Auch das du wahrscheinlich x-mal .den Scheibenwischer betätigst , wenn du blinken willst. Die Seiten der beiden Schalter sind teilweise vertauscht.
Freu dich auf den Urlaub und mach dir keine Sorgen.
Petersa
16,9k Beiträge · seit 201225. Aug. 2017 · #4
Auch wichtig: der Beifahrer steigt immer aus und öffnet & schließt die Farmtore!

LG
Logi
7'296 Beiträge · seit 200625. Aug. 2017 · #5
Moin,
Fussfall schrieb:Von den Interessen her sind wir auch ein bisschen verschieden. Meine bessere Hälfte ist wahnsinnig gespannt auf Land, Leute und Tiere .... meine Wenigkeit findet es besser zwischen Tier und Mensch Zäune zu haben 😄 . Nun ja wir werden sehen.

zwischen Wachhunden und mir habe ich auch gerne 'nen Zaun. Wenn ein Steak aber so medium gegrillt vor einem auf dem Teller liegt, ist ein Zaun wieder doof.
Mit der Zeit wirst Du das Gefühl bekommen, dass ein Zaun fast immer doof ist. Fängt wie "Zoo" mit "Z" an. Gibt da vielleicht 'nen Zusammenhang ... 😉
Und um Dich noch 'n bisschen zu beruhigen ... vor jedem kläffend auf mich zurennenden Dackel erschrecke ich. Ich bin über 6.000 km alleine mit dem Rad durch Namibia gefahren und habe z.T. wild gezeltet. Ich war da völlig entspannt (bis auf die Ausnahme mit den Wachhunden, aber dort fährst Du ja mit dem Auto dran vorbei und nicht mit dem Rad).


Das einzige was mir ein bisschen Magenschmerzen bereitet ist der Linksverkehr, ich fahre beruflich sehr viel und müsste schon über 2 Millionen Kilometer gefahren haben ........allerdings Rechtsverkehr 🙂 . Aber da ich eher der entspannte Fahrer bin, hoffe ich das irgendwie zu meistern.

... ich bin ja vermutlich noch nicht mal bei der Hälfte der Strecke (was ja für Deutschland immer noch viel ist), aber das kannst Du völlig entspannt sehen. Der Verkehr in Windhoek ist ja selbst zur Rushhour so, dass es eher einer deutschen Kleinstadt entspricht.

Nach dem ersten Mal Linksverkehr hatte ich am ersten Tag in Deutschland das Problem, im gewohnten, aber aggressiven Rechtsverkehr zu fahren. Nach dem ersten Tag ist es so, als hättest Du nie was anderes gemacht.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
zuletzt bearbeitet 25. Aug. 2017
1'042 Beiträge · seit 201628. Aug. 2017 · #6
Hallo Logi,
Logi schrieb:
Auch wichtig: der Beifahrer steigt immer aus und öffnet & schließt die Farmtore!
theoretisch ist das so, funktioniert nur nicht mit jedem Beifahrer. 😄

Linksverkehr ist relativ einfach mit dem Mietwagen zu bewältigen. Man sitzt ja auch auf der "falschen Seite". Gewöhnungsbedürftiger ist es den Blinker zu setzen, da ist anfangs meistens zur Belustigung der Mitfahrer der Scheibenwischer an. Aufmerksame Beifahrer erinnern auch regelmäßig daran, auf welcher Straßenseite man zu fahren hat. 😉

Sollte man ein Fahrzeug ohne Automatikgetriebe als Mietwagen gewählt haben, dann kämpft man unter Umständen zuerst einmal damit, dass der Schalthebel auf der "falschen" Seite ist. Für den Beifahrer würde das dann aber wieder "passen". Da man aber alle Zeit der Welt hat den richtigen Gang zu suchen und eher selten schnellere Gangwechsel bewerkstelligen muss, ist das auch ein "Problemchen" was man nicht überschätzen sollte. Mir ist es egal ob ich den Gang mit der linken oder rechten Hand auswähle, mal davon abgesehen dass ich sonst nur Automatik Fahrzeuge fahre.

Vorbereiten auf den Linksverkehr könnte man auch indem man ein beliebiges Autorennen am Computer spielt, das in Japan, England oder irgendwo, wo Linksverkehr herrscht mit Verkehr spielt. Knallt man dauernd in den Gegenverkehr ist man auf der falschen Seite unterwegs... 😛 🤪 😄

Was definitiv eine Gefahr darstellt ist die Bedienung des Autos wenn man wieder zurück ist. An der Ampel angehalten und den "Blinker" vermeintlich nach links gesetzt, dann hast Du bei manchem Auto mit Automatik und Schalthebel statt dem Blinker den Rückwärtsgang gewählt. Daher empfehle ich ausdrücklich immer recht langsam an zu fahren. Ein Kavalierstart kann in so einem Fall dann höhere Kosten verursachen.

Einfach konzentrierter als sonst unterwegs sein. Gerade für geübte Autofahrer ist das aber eine Herausforderung. Vor allem an den ersten Tagen in Namibia und vor allem an den ersten Tagen wenn man wieder zurück ist.

Gruß Markus

PS: Manche müssen sich gar nicht umstellen, die fahren auch bei uns dauernd nur links... 😉
568 Beiträge · seit 201428. Aug. 2017 · #7
Hallo Fußfall,
du magst Zäune, "sie" nicht... Da ist Namibia doch ideal! Da gibt es beides...
Für Viele ist der störendste Punkt an Namibia, daß es so viele Zäune gibt (die übrigens eine sinnvolle Funktion haben).
Andere orientieren sich gen Norden, wo die Zaundichte (jenseits des Veterinär-Zauns) deutlich abnimmt.

Linksverkehr ist echt kein Problem, von den bereits angesprochenen "Scheibenwischer-/Blinker-Ärgernissen" abgesehen.
Das Öffnen von Farmtoren ist Beifahrersache, klar!
Wenn das nicht klappt, hat die Fahrerin/der Fahrer nicht die nötige Autorität und sollte an sich arbeiten! 😄

Im Übrigen bestätige ich die Beiträge vor mir:
1. im Zweifel weist Beifahrer auf Linksverkehr hin (eigentlich nur beim Abbiegen und in Kreisverkehren)
2. die Rückgewöhnung an mitteleuropäischen "Straßenkampf" ist gewöhnungsbedürftiger als alles andere

Viel Spaß, entspannte Reise und gesunde Rückkehr!
Grüßle
Martin
294 Beiträge · seit 200728. Aug. 2017 · #8
Hallo "Fußfall",
alle Tipps sind schon richtig und "über Land" auch nicht wirklich ein Problem.
In der Stadt hilt mir immer, wenn der Beifahrer dran erinnert, dass...
links abbiegen = kleiner Bogen
rechts abbiegen = großer Bogen
zu fahren ist (sofern dann niemand vor Dir ist).
Mach Dir nicht zu viele Gedanken, dass klappt schon!

VG Achim
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Themenstarter13 Beiträge · seit 201702. Sept. 2017 · #9
Moin
@Markus Naja ich spiele eigentlich nur World of Tanks da ist die Seite egal wo ich fahre 😄
@all Danke für die Tipps 🙂
Was ich vergessen habe zu schreiben im ersten Beitrag. Danke an alle die hier Hilfestellung geben. Ich lese hier schon einige Monate mit und bin begeistert 🙂
Eine "literarische" Aufbereitung wird es nach dem Urlaub von meiner Freundin geben, sie hat sich schon genügend Notizblöcke als Gedankenstütze besorgt. Vielleicht kann ich mich auch aufraffen was zu schreiben.
Stefan
Wenn eine Gruppe von Menschen den anderen Menschengruppen nicht geistig überlegen ist, kann sie ihnen auch nicht militärisch überlegen sein. (Ludwig von Mises)