FLHThemenstarter62 Beiträge · seit 201716. Sept. 2017 · #21
Mustang05 schrieb:Hallo FLH,
warum fliegst Du nach Afrika / Namibia, wenn Dich schon ein paar lächerliche C un D Pads zum ausrasten bringen ? Das weiß man doch schon alles vorher.Du hast Dir doch so viele Infos aus dem Forum geholt. Unglaublich !
Grüße Mustang
Hallo Mustang,
danke für deinen Kommentar.
Ich glaub wenn ich die Zeilen lesen würde, würde ich mir das selbe denken wie du. Aber was soll ich sagen? Weder die Personen die schon vor Ort waren, noch Threads in in diesem Forum konnten mir die zT vorhandenen Straßenverhältnisse so schildern, wie wir sie dann selbst vor Ort erlebt haben. Womöglich erlebt man die Straßen in einem 4x4 Hilux etwas gemäßigter als in einem 2x4 RAV4? Ich kann nur von meinen Erlebnissen sprechen und es fühlt sich nicht gut an, wenn man die ganze Zeit das Gefühl hat, dass einem die Achse jede Sekunde brechen könnte bzw. der Reifendruck tschüss sagt.
lg Daniel
Ria2005244 Beiträge · seit 201516. Sept. 2017 · #22
Hi! Danke, dass Du Deine Erlebnisse so ungeschönt schilderst, wie Du es nun mal erlebt hast. Gerade in Bezug auf die Gravelroads wird in anderen Reiseberichten oft von Gravel-Strecken geschwärmt, so dass Deine persönlichen Erfahrungen Neulingen m.E. auch sehr nutzen können, erfahren Sie doch so auch mal von negativen Erfahrungen dazu. Dass man Gravel nicht mag heißt ja aus meiner Sicht nicht, dass man das Land nicht mag. Insofern möchte ich Dich ermuntern, genau so weiterzuschreiben, auch wenn es zu der ein oder anderen Aussage Gegenwind gibt. Viele Grüße Ria
FLHThemenstarter62 Beiträge · seit 201717. Sept. 2017 · #23
[Tag 7] 29. Juli 2017: Fingerklippe + Fahrt zum Brandberg
Die Nacht war leider sehr kurz. Elena hat so gut wie gar nichts geschlafen und ich, jemand der in der Regel nach 10 Sekunden im Bett einschläft, hatte auch eine eher unrunde Nacht.
Bei Sonnenaufgang ging es für uns Richtung Hauptgebäude, um das WC endlich zu benutzen, da das Wasser für die WC-Spülung immer noch nicht funktionierte.
Nach einem kurzen Frühstück ging es für uns Richtung Swakopmund via Henties Bay über die C35/C34.Die Rückfahrt über die Farmpad war genauso unangenehm wie die Hinfahrt und wir waren froh, als wir die C35 erreichten.
Es ging nun recht zügig gen Südwesten. Dadurch, dass das W-LAN in der Lodge nicht funktionierte und wir noch immer keine SIM Karte von MTC hatten, war unser Plan, dass wir nach Henties Bay fahren, dort ein Cafe suchen, um von dort ein Hotelzimmer zu buchen. Gefühlt ca. 50 Kilometer vor Hentiesbay wurde der Wind während der Fahrt immer stärker, der sich nach wenigen weiteren Kilometer zu einem starken Sandsturm entwickelte, wodurch unsere Sicht auf vll 1-2 Meter schrumpfte. Dadurch, dass die wenigen entgegenkommenden Autos auch nur in letzter Sekunde sichtbar wurden, kämpften wir uns diese 50 Kilometer in (fast) Schritttempo Richtung Meer.
In Henties Bay angekommen, wo der Sandsturm nicht schwächer ist, standen wir vor dem in unseren Reisedokumenten aufgeschriebenen Cafe/Restaurant „Misty Bay Cafe“. Schnell stürmten wir aus dem Auto um in das Cafe zu gehen, um aber dann zu bemerken, dass das Cafe (aufgrund des Sandsturmes) geschlossen hatte. Als wir ins Auto zurückwollten, kam aber zufälligerweise der Besitzer des Cafes an und lies uns trotzdem ins Cafe, um dort das WC zu benützen, einen Kaffee zu trinken und das W-LAN für die Hotelbuchung zu benützen.
Wir waren dem Besitzer und seinem Team extrem dankbar, da wir mit so viel Freundlichkeit und Gastlichkeit in dem Moment gar nicht gerechnet haben. Nachdem wir unseren Kaffee ausgetrunken haben und zur Freude der Mitarbeiter scheinbar ein sehr hohes Trinkgeld für deren Hilfe und Gastlichkeit dagelassen haben, ging es im Sandsturm nun Richtung Swakopmund.
Im Hotel angekommen (Swakopmund Plaza, relatives neues Hotel was ein tolles Preis-Leistungsverhältnis hatte) machten wir uns erstmal frisch, kamen etwas zur Ruhe um dann unseren ersten Sightseeing Spaziergang in Swakopmund zu starten.
Für uns ging es gleich Richtung Jetty, da wir auch eine Reservierung für den nächsten Abend tätigen wollten. Nach einem Spaziergang am Strand und einem kleinen Einkauf im Supermarkt, ging es dann auch zurück ins Hotel um zu überlegen, welches Restaurant wir am Abend ansteuern möchten.
Dadurch, dass im Bräuhaus keine Plätze mehr gab, gingen wir ins Kücki’s Pub. Auch das Restaurant war randvoll, wir konnten mit Glück noch einen kleinen Tisch ergattern. Das Essen selbst war jetzt nicht umwerfend, aber sättigend und hat für uns gepasst.
Nach dem Essen begaben wir uns auch schnell zurück ins Hotel, da wir durch die letzte Nacht doch einiges an Schlaf aufholen wollten.
2 Punkte gab es dann vor dem Schlafengehen noch zu planen. Einerseits die Aktivität für den neugewonnenen Tag in Swakopmund (wir entschieden uns für die Fahrt zur Spitzkoppe) andererseits die möglichen Aktivitäten für die weitere Zeit in Swakopmund. Wir entschieden uns für die Living Desert Tour (www.livingdesertnamibia.com), schrieben eine E-Mail und bekamen auf unsere Anfrage auch am späten Abend noch eine positive Rückmeldung. Somit waren die groben Punkte für die nächsten 2 Tage auch fertiggestellt.
Fazit zum Tag: Wir waren ehrlich gesagt einfach nur froh, dass wir die Lodge am Brandberg verlassen haben, um direkt nach Swakopmund zu fahren. Der Sandsturm war zwar mehr als nervig (laut dem Besitzer vom Misty Bay Cafe war ein solch starker Sandsturm auch nicht normal), doch waren wir froh, dass wir einen Tag mehr in Swakopmund und deren Umgebung hatten.
jaffles1'312 Beiträge · seit 200617. Sept. 2017 · #24
Wunderbare und ehrliche Schilderung eurer Erlebnisse 🙂 . Jetzt bin ich aber besonders gespannt, wie es euch auf der Camelthorn Lodge gefallen hat! Die steht nämlich im Februar auf unserer Liste!
FLHThemenstarter62 Beiträge · seit 201718. Sept. 2017 · #25
[Tag 8] 30. Juli 2017: Spitzkoppe + Swakopmund
Der Tag begann mit einem extrem guten Gefühl. Nach vielen Lodges und Camps wachten wir das erste Mal in Namibia in einem westlichen Hotelzimmer auf, hatten ein schönes Badezimmer und auch das Frühstück konnte uns sehr überzeugen.
Nicht das wir mit den Unterkünften (ausgenommen Brandberg) unzufrieden waren, aber ein stark westlich geprägtes Hotelzimmer zwischendurch hat uns schon sehr gut getan.
Nach einem kurzen Frühstück stand nun die Fahrt zur Spitzkoppe am Programm. Wir fuhren über die B2 Richtung Norden und waren über das hohe Verkehrsaufkommen richtig überrascht – das waren ja schon fast westliche Verhältnisse.
Nach gut einer Stunde fuhren wir ab auf die D1918/D3716, um dann nach einigen holprigen Kilometer an der Spitzkoppe anzukommen. An der Rezeption des Spitzkoppe Restcamp holten wir uns das Permit und auf ging es zum Arche.
Schon bei der Anfahrt zur Spitzkoppe war der Wind extrem stark, der sich auf freiem Gelände schon fast zu orkanartigen Böen entwickelte. Dies hielt uns aber nicht davon ab, einige tolle Bilder und Eindrücke von der Spitzkoppe und seinen Sehenswürdigkeiten zu machen. Meine Frisur ähnelte dank des Windes aber an eine Igelfrisur die ich vor 15 Jahre zu tragen gepflegt habe.
Nachdem wir einige Zeit entlang der Spitzkoppe gefahren sind nahmen dann die Rückfahrt in Angriff.
Am frühen Nachmittag sind wir in Swakopmund wieder angekommen und nun hieß es für uns Hotelwechsel. Somit fuhren wir mit den Auto und Gepäck zum Strand Hotel um dort für 2 weitere Tage einzuchecken.
Auch wenn das Hotel bzw. das Zimmer bei kleinen Details schwächelte (wenn man es mit einem Top Hotel messen möchte), so war das Hotel trotzdem eine 1A Unterkunft in der wir uns in den 2 Tagen sehr wohlgefühlt haben.
Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten nutzten wir die noch vorhandene Zeit vor dem Dinner für einen weiteren Rundgang in der Stadt. Weiters wollten wir noch eine weitere Aktivität am nächsten Tag absolvieren, weshalb wir mit einem halbguten Gewissen die Township Tour in Mondesa gebucht haben.
Das Abendessen in der Jetty empfanden wir als sehr guit. Sehr nette Location, unser Essen war sehr gut und auch das Personal konnte überzeugen. Das Beste war der Wein den ich mir sogar nach dem Urlaub bestellt habe.
Als wir mit dem Dinner fertig waren, ging es auch schon wieder zurück zum Hotel um ein paar gute Stunden zu schlafen, um dann früh morgens zur Living Desert Tour aufzubrechen… naja… dachten wir zumindest noch zu diesem Zeitpunkt.
Fazit zum Tag: Ein toller Tag, genau richtig nach 2 eher suboptimalen Tagen auf unserer Reise. Der Ausflug zur Spitzkoppe hat uns gut gefallen, das bezogene Hotel hat uns überzeugt und das Abendessen empfanden wir als sehr gut – so kann mit gut einschlafen.
FLHThemenstarter62 Beiträge · seit 201720. Sept. 2017 · #26
[Tag 8] 31. Juli 2017: Swakopmund
Wieder ein Tag mit dem man vom Gefühl her mit den richtigen Fuß aufgestanden ist. Gut ausgeschlafen ging es zum Frühstücksbuffet, welches überzeugen konnte – wobei man es bei dem Preis der Übernachtung auch erwarten darf.
Nach dem Frühstück ging es mit den vielen anderen Touristen zum Eingang des Hotels um zur Tour abgeholt zu werden. Nach und nach trudelten die Reiseführer ein um die Gäste abzuholen. Irgendwie kam aber unser Tourguide nicht. Nach einigen weiteren Minuten warten zuckte ich kurz zusammen und packte mein Smartphone aus. Das was mich in dieser Sekunde zusammenzucken hat lassen, hat sich dann auch leider bewahrheitet. Ich **** habe es wirklich geschafft, in der Buchungsanfrage 31. AUGUST zu schreiben, anstatt JULI. Obwohl Elena meine abgesendete E-Mails kontrollierte ist uns beiden nicht aufgefallen, dass ich August anstatt Juli geschrieben habe.
Somit viel die Vormittagsaktivität ins Wasser. Nach kurzem grollen nutzen wir aber den Vormittag um endlich die MTC Karte für die zweite Hälfte der Reise zu besorgen. Weiters besorgen wir unsere obligatorischen Postkarten für Familie und Freunde und gingen dann gemütlich was essen.
Nun waren wir doch sehr froh, dass wir die Township Tour für den Nachmittag gebucht hatten. Am Nachmittag wurden wir dann von unserem Guide abgeholt und fuhren zusammen mit 4 anderen Touristen Richtung Mondesa wo wir u.a. einen Markt, eine Kindertagesstätte und ein Restaurant besucht haben. Ob die ganze Tour jetzt wirklich einen realistischen Einblick in das reale Leben von 25.000 Einwohner von Swakopmund gezeigt hat, ob eine solche Tour sogar für manche moralisch verwerflich ist, lasse ich mal offenstehen. Wir selbst sind mit einem sehr gemischten Gefühl aus dem Township wieder gefahren.
Der Nachmittag war somit vorbei und wir entschieden uns für das Abendessen für eines der vorhandenen Restaurants vom Strand Hotel, das Farmhouse Deli Restaurant. Essen war gut, nur wurde auf die Getränke beim Service vergessen und wir mussten sehr lange auch aufs Essen warten. Da wir aber sowieso keine großen Vorhaben mehr hatten, störte uns das nicht sonderlich.
Nach dem Abendessen war es für uns dann auch Zeit fürs Bett, da wir am nächsten Tag doch recht früh losfahren wollten, damit wir ohne großen Stress in der Namib Desert Lodge ankommen und womöglich sogar noch die Game Drive Tour mitnehmen können. Für mich wurde es aber jetzt wieder ernst. Nachdem der ersten Version für den Heiratsantrag kläglich gescheitert ist, stand die nächste Möglichkeit für den Antrag nun kurz bevor – das Namib Dune Star Camp bei der Namib Desert Lodge. Auch wenn man alles versuchen muss, damit die Elena beim Antrag nicht irgendwie peinlich berührt ist, so empfand ich die Vorstellung sie auf der Veranda unter dem schönen Sternenhimmel zu fragen, doch ganz reizvoll.
Also ab in die Nacht, in 24 Stunden bin ich vielleicht schon verlobt.
Fazit zum Tag: Ein Tag der besser hätte starten können, da wir uns ehrlich gesagt schon sehr auf die Living Desert Tour gefreut haben. Der Tag klang aber noch versöhnlich aus und wir waren nun schon sehr gespannt auf die nächsten Tage, besonders auf die Big Daddy Dune, die wir unbedingt besteigen möchten.
FLHThemenstarter62 Beiträge · seit 201723. Sept. 2017 · #27
Der Tag begann früh mit einem köstlichen Frühstück, so ein Frühstücksbuffet sollte man ja doch ausnützen. Koffer wurden am Vortag schon wieder gepackt, wobei mich die Elena halb zum Verzweifeln brachte. Sie hat die Angewohnheit, die Koffer während der Reise immer wieder mal umzuräumen, um die schmutzige und saubere Wäsche zu trennen (macht ja Sinn) und wieder etwas Ordnung in den Koffern zu bringen. Leider hat es diesmal aber den Hacken, dass ein Verlobungsring in meinen Koffer war, den Sie bei meinem Glück mit Sicherheit in die Finger bekommen hätte. Somit musste ich mich mit aller Gewalt gegen wehren, dass Sie meinen Koffer angreift – schwerer als man glaubt 😉
Auf ging es Richtung Walvis Bay, wo wir nochmal volltankten und den Reifendruck wieder an die Pads angepasst haben. Als die Teerstraße auf der C14 in die Pad übergegangen ist, bekam ich eine Vorstellung von perfekt präparierten Gravelroads. Die Qualität der Straße hielt aber nicht für lange und wurde sukzessiver schlechter. Ganz schlecht wurde als es dann Richtung Kuiseb Pass in luftige Höhen ging. Nicht nur ein Auto musste auf diesen Kilometern einen platten Reifen verzeichnen und am Straßenrand das Reserverad aufziehen.
Wir kamen aber ohne große Probleme über die Pässe und näherten uns dem „Tropic of Capricorn“ Schild. Bevor unsere Freunde nicht vor kurzem selbst in Namibia waren, wussten wir nicht was es mit diesem Schild auf sich hatte. Ein obligatorisches Bild für unsere Freunde musste aber sein – gerade noch rechtzeitig bevor einer der vielen Reisebusse am Schild angekommen ist und die Meute an Touristen zum Schild stürmt – so sieht scheinbar Begeisterung für ein mit Stickern zugeklebtes Schild aus.
Kurz nach Mittag erreichten wir Solitaire. Nach einem kurzen Snack im Auto, gönnten wir uns den allzu oft gepriesenen Apfelkuchen. Ob das jetzt der beste Apfelkuchen der Welt ist… als Österreicher hat man doch schon viele Süßspeisen mit Äpfel gegessen… er war zumindest in den Top3, also schon sehr lecker 😄
Nachdem wir Solitaire verlassen haben, ging es auf der C19 direkt zur Namib Desert Lodge. Gleich nach Solitaire war ein Grader unterwegs, der uns wieder eine traumhafte Gravelroad bastelte.
In der Lodge angekommen wurden wir mit einem feuchten Tuch direkt am Parkplatz begrüßt, eine sehr nette Geste. Nach dem Check-In wurden wir durch die Anlage geführt, die sich wunderbar präsentierte. Das Zimmer war schon etwas abgewohnt, aber das Hotel zeigte hier sehr gut auf, dass man ein abgewohntes Zimmer trotzdem in einem sauberen und tollen Zustand behalten kann – also wir haben uns sehr wohl hier gefühlt.
Dadurch, dass wir leider etwas zu spät für den Gamedrive angekommen sind, machten wir es uns am Pool gemütlich. Während Elena am Pool ein Buch gelesen hat, nutzte ich die Zeit um bei der Rezeption bzgl. eines freien Zimmer im Dune Star Camp zu fragen. Das hat schon mal geklappt, jetzt muss nur noch die Elena kurz zustimmen, was aber aus meiner Sicht kein Problem sein sollte – falsch gedacht. Auf die Frage ob es eh passt, wenn wir die Nacht im Dune Star Camp verbringen, kam nur ein: „Ne hab eigentlich keine Lust“ – AUTSCH!
Ok im Nachhinein betrachtet, hätte ich Sie einfach gar nicht fragen sollen, sondern hätte es einfach ohne Ihr Einverständnis machen sollen… naja… wieder eine Chance vergeben. Aber die nächste passende Gelegenheit sollte aber eh schon am nächsten Tag im Sossusvlei auf mich warten.
Somit ging es mit etwas hängenden Kopf zum Abendessen. Die leichte Unmut verschwand aber schnell, als wir das Buffet gesehen haben. Im Vergleich zu den Buffets in den NWR Camps, war das wirklich eine grandiose Auswahl, besonders bei den Vorspeisen. Auch der Wein passte sehr gut und wir verbrachten somit ein nettes Abendessen, trotz dem vielen Gewusel durch die vielen Gäste vor Ort. Wie an jedem Abend ging es wieder früh ins Bett, da wir vor Morgengrauen schon Richtung Sossusvlei aufbrechen wollten. Gute Nacht!
Fazit zum Tag: Dadurch, dass dieser Tag ohne große Highlights auskommen musste, bleibt dann doch im nachhinein der gute Apfelkuchen hängen und die Tatsache, dass die Möglichkeiten für einen passenden Heiratsantrag immer geringer werden.
Lotusblume1'933 Beiträge · seit 200923. Sept. 2017 · #28
Hallo FLH, das mutiert zum Krimi mit dem Heiratsantrag...und ich hätte fast wetten können, dass du ihr den Antrag im Dune Star Camp gemacht hast. Habe neulich gerade davon in einem Bewertungsportal gelesen und dachte, ihr seid das. Wirklich schade, dass du ihr "Ne hab eigentlich keine Lust“ akzeptiert hast. Nun bin ich aber echt gespannt, wann es endlich passiert.
Dankeschön für den ungeschönten Reisebericht - toll und die schönen Fotos.
Hallo Ich hoffe nur, dass du dich doch noch durchsetzten konntest und ihr zum Dune Star Camp gefahren seit. Dort ist es total romantisch und man schläft unter dem Sternenhimmel. Aber wir werden ja sicher bald sehen wie eure Reise weiter geht. Vielen Dank fürs Schreiben. LG Tessi
FLHThemenstarter62 Beiträge · seit 201724. Sept. 2017 · #30
[Tag 10] 02. August 2017: Sossusvlei - Namib Desert
Der Tag mit dem zweiten großen Highlight auf unserer Reise ist angebrochen. Bevor es zum Frühstück ging, packte ich noch den Verlobungsring in die Hosentasche… wer weiß ob es nicht auf den Dünen einen schönen ruhigen Moment gibt der passend ist.
Im Restaurant war schon reger Verkehr, da wohl alle sehr früh die ca. 1 Stunde Fahrt zum Sossusvlei beginnen wollten. Ich hatte den Drang, dass wir noch vor den Reisebussen loskommen, weshalb wir uns nur ein paar Kleinigkeiten gönnten und dann zum Auto starteten.
Nach ca. 10 Minuten Autofahrt durch die frühe Morgendämmerung fiel uns auf, dass wir unser Geld vergessen hatten. Solche Vergesslichkeit meinerseits bringen mich auf die Palme – also umkehren zur Loge während uns die Reisebusse schon entgegenkamen. Nachdem wir nun alles beisammenhatten, ging es zum Sossusvlei.
Die Fahr verlief relativ reibungslos aber man bekam bei dieser Fahrt schon ein gutes Gefühl, warum man Fahrten in der Dunkelheit vermeiden sollte. In der Nähe der Straße waren immer wieder Tiere die gerne mal den Anschein gemacht haben, dass Sie das Licht unserer Scheinwerfer suchten.
Als wir auf die C27 abgebogen sind, erwartete uns die bisdato schlechteste C-Straße der Reise. Durchgehendes starkes Wellblech wo man mit dem Gefühl „Augen zu und durch“ drüberfuhr.
Am Parkeingang angekommen, ging es auf der Teerstraße Richtung Sossusvlei/Deadvlei. Die Straße hatte eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 60km/h und obwohl wir mit ca. 75km/h gefahren sind, wurden wir von 99% aller Autos überholt. Dass die Touristen einen solchen Stress in diesem Land haben und das es, egal wie schnell man fährt, immer noch Jemanden gibt der einem überholt… etwas worüber sich die Leute Gedanken machen sollten… und schlussendlich diskutieren wir hier im Forum wieder über die leider schrecklichen Unfälle…
Die Fahrt verlief vorbei an der Dune 45, wo in den frühen Morgenstunden schon unzählige „Ameisen“ die Sanddüne hochgingen. Hauptsächlich waren es größere Vans und Reisebusse, die scheinbar durch den strickten Zeitplan gleich die erste große Chance nützen, um eine Sanddüne zu besteigen, um dann recht zügig den Park auch wieder zu verlassen.
Für uns ging es zum 4x2 Parkplatz, wo wir uns ein Ticket für den Shuttleservice kauften. Nun begann die wilde Fahrt zum Deadvlei Parking - unglaublich lustige Abenteuerfahrt mit immer wieder kurzen Stopps um die vielen steckengebliebenen Allradfahrzeugen aus dem Sand zu helfen. Viele der meist jüngeren Autofahrer scheinen Ihre Fahrkünste im Allradbereich doch etwas zu überschätzen :-D
Auf dem Weg konnten wir, aus meiner Sicht, einige der besten Bilder unserer Reise machen.
Neben schönen Bildern von den Sanddünen und der Umgebung war der wichtigste Programmpunkt die Besteigung der Big Daddy Düne. Nach einem kurzen Fußmarsch ging es für ca. 45 Minuten auf die Dünenspitze. Wir hätten ehrlich gesagt mit mehr Zeit und mit einer größeren Anstrengung gerechnet – mir sollte das aber mehr als Recht sein.
Oben angekommen erhaschten wir einen wunderschönen Blick über die Landschaft. Leider waren sehr viele Leute auf der Düne, weshalb der Antrag hier oben mehr als unpassend gewesen wäre.
Die Landschaft und der Antrag wurden aber dann schnell zweitrangig, denn das Wichtigste der Besteigung war ja nicht der Weg hinauf, sondern der Weg hinunter – was für ein Spaß… hierfür hat sich die günstige China-Go-Pro schon ausgezahlt – ein Video das wir uns hoffentlich doch öfters noch ansehen werden.
Unten wieder angekommen, machten wir vom Deadvlei noch die obligatorischen Bilder mit den Bäumen im Lehmboden und wanderten gemütlich zurück zum Parkplatz.
Nun mussten wir uns entscheiden ob wir noch ins Sossusvlei fahren oder doch die Heimreise antreten, damit wir wenigstens an diesem Nachmittag am Gamedrive teilnehmen können. Wir entschieden uns für letztes und nahmen wieder den Shuttle zurück zu unserem Auto.
Am Parkplatz bzw. am Weg zum WC begrüßte uns und andere Touristen noch ein Oryx – wenn man aus dem WC kommt und nicht damit rechnen… einen solchen Blick setzt man dann scheinbar als Tourist auf:
Auf dem Weg zurück kamen wir auch wieder an der Düne 45 vorbei auf der zu diesem Zeitpunkt (kurz nach Mittag) gar nichts mehr los war. Das wäre doch die Gelegenheit… kurz noch auf die leere Düne rauf und endlich eine perfekte Location für den Antrag gefunden.
Jetzt wurde es aber dann schon leider verhext – auf meine Frage hin ob wir nicht noch auf die Düne raufwollen, da gar nix los ist, bekam ich mit der fast selben Wortwahl wie am gestrigen Abend eine Absage… vermutet die Frau was und will gar nicht, dass ich Sie frage… jetzt wird mir das ganze schon etwas mysteriös… 😄
Nachdem wir den Park verlassen haben, ging es wieder mit klapperten Gestell über die Wellblechstraße. Die Freude über das Straßenkreuzungsschild kann ich immer noch gut nachvollziehen.
Gemächlich ging es nun zurück zur Lodge. An der Lodge angekommen, buchten wir gleich die Sundowner Fahrt und machten uns kurz frisch.
Endlich die erste Sundowner Fahrt in diesem Urlaub. Mit insgesamt 3 Autos begann nun die wilde Fahrt in die Namib Desert. Wie angekündigt vom Ranger gab es wenige Tiere, dafür aber tolle Landschaften zu sehen… und natürlich ein paar gute Gin-Tonics 😉
Nach einem anstrengenden Tag freuten wir uns wieder auf das gute Buffet beim Abendessen und auf den guten Wein den wir noch vom Vortag hatten. Sogar frisch gemachte Schnitzel gab es am Buffet und die eher geringere Erwartung meinerseits konnte übertroffen werden.
Was bleibt nun nach dem Abendessen noch zu tun, abgesehen davon, dass Elena wieder meinen Koffer umräumen wollte? Genau… schlafen gehen…
Fazit zum Tag: Was für ein grandioser Tag... ok... das Hin- und Herfahren wegen der vergessenen Geldbörse war unnötig und das der Heiratsantrag nicht klappt zerrte auch an meine Nerven... aber was für tolle Stunden bei den Dünen und dann bei der Sundowner Fahrt - sicher einer der besten Tage unserer Reise gewesen.
sandra1903385 Beiträge · seit 201524. Sept. 2017 · #31
Wieder nicht geklappt, Du machst es echt spannend 😄
Schöne Grüße
Sandra
FLHThemenstarter62 Beiträge · seit 201727. Sept. 2017 · #32
[Tag 11] 03. August 2017: Fahrt nach Duwisib
Für uns Stand am heutigen Tag nur die Fahrt zur Duwisib Guestfarm an, weshalb wir endlich mal wieder keinen Stress in der Früh hatten. Somit konnten wir das Frühstück im Gegensatz zum vorherigen Tag ausgiebig genießen und uns dann ohne Stress Richtung Duwisib machen.
Dadurch, dass wir am Vortag auf den Sesriem Canyon verzichtet haben, nutzten wir diesen ruhigen Tag dafür, dass wir im „vorbeifahren“ den Canyon kurz ansehen. Obwohl wir nur ein Permit für den gestrigen Tag hatten, lies man uns für maximal 2 Stunden in den Park, damit wir einen Blick in den Canyon werfen können – sehr nett vom Einfahrtspersonal.
Der Canyon ansich war jetzt aus unserer Sicht nicht wirklich spannend, war für ein paar nette Foto hat es gereicht.
Bei der Ausfahrt aus dem Park machten wir noch ein paar Besorgungen an der nah gelegenen Tankstelle und befragten die Polizisten vor Ort nach dem besten Weg nach Duwisib, also ob wir über die C27 oder über die C19 fahren sollten. Auch hier im Forum wurde mir die C27 empfohlen, weshalb wir uns auf diesen holprigen Ritt gewagt haben.
Holprig war aber gar kein Ausdruck, die Straße war einfach komplett hinüber, genauso wie wir die ersten Kilometer zum Sossusvlei Nationalpark erlebt haben. Auch die entgegenkommenden Autos gaben uns keine Entwarnung, weshalb wir die komplette Strecke bis nach Betta mehr als ungemütlich verbrachten. Ab hier wurde es dann bis zum Duwisib Guesthouse etwas besser, aber wir spürten die Fahrt wirklich in den Knochen.
Eines sollte man trotz der vielen Strapazen bei der Fahrt nicht vergessen. Wie von allen angekündigt war die Landschaft entlang der Strecke atemberaubend. Leider waren wir nicht fähig, dass auch gebührend auf Bilder richtig festzuhalten... vll sollte ich das Buch mit dem Fotokurs der Elena einfach auf den Nachttisch legen 😉
Am späten Nachmittag sind wir an der Duwisib Guestfarm angekommen. Wir nutzten die ruhigen Minuten und relaxten am Pool, während nach und nach weitere Gäste angekommen sind, u.a. eine Familie aus Brighton mit der wir lange Zeit am Pool gequatscht haben.
Die Stimmung unter den wenigen Gästen die da waren, war eine ganz andere als in den Lodges oder Camps. Die tolle Stimmung hat sich dann auch beim Abendessen fortgesetzt, wo wir zusammen mit Jochen (dem Besitzer der Farm) und den anderen Gästen zusammen gegessen haben. Abgesehen davon, dass die Stimmung und die Gespräche unter uns 7 Gästen und Jochen hervorragend waren, so grandios war auch das Essen das die Hausherrin Belinda gezaubert hat (eine Art Oryx Fleischauflauf).
Nach ein paar Gläser Wein ging es dann für uns auch ins Bett um dann recht früh am Morgen Richtung Kalahari Wüste aufzubrechen, die letzte große Station unserer Namibia Rundreise.
Fazit zum Tag: Die Fahrt war ein Horror und ich möchte mich ja nicht dauerhaft in diesem Reisebericht über die Straßenqualität beschweren, aber an diesem Tag haben wir den Höhepunkt an schlechter Fahrbahn erlebt. Umso erfreuter waren wir aber dann, als wir an der Guest Farm angekommen sind, denn die Stimmung und das Essen waren vor Ort großartig. Ich kann also wirklich allen Erstlingen in Namibia empfehlen, sich für mind. Eine Nacht in eine Guest Farm einzuquartieren, das Gefühl im Vergleich in einem Camp oder in einer Lodge war ein ganz anderes und Elena und ich schwärmen immer noch von Jochen und Belinda. Aufgrund der holprigen Fahrt war das Thema Antrag für mich an diesem Tag gänzlich irrelevant aber ich machte mir noch gute Hoffnung, dass es vielleicht in einem ruhigen Moment in der Kalahari Wüste klappt... mal gucken
FLHThemenstarter62 Beiträge · seit 201728. Sept. 2017 · #33
[Tag 12] 04. August 2017: Duwisib – Hardap Dam – Intu afrika Kalahari
Nach einem gemütlichen Frühstück bei Jochen ging es für uns nun Richtung Kalahari Wüste. Doch bevor wir uns auf den Weg machten, machten wir noch einen kurzen Fotostopp beim Duwisib Castle. Das Schloss von innen ansehen hat uns nicht allzu sehr gereizt, weshalb wir nach ein paar Bilder uns wieder auf den Weg gemacht haben.
Dadurch, dass wir an diesem Tag keine großen Pläne hatten, sind wir zwecks der vorhandenen Zeit zum Hardap Damm gefahren. Gefühlt waren wir in diesem Recreation Resort die einzigen Gäste, zumindest im Restaurant waren wir lange Zeit lang die einzigen Personen.
Wirklich umgeworfen hat uns das Resort nicht, weshalb wir uns auch zügig Richtung Intu Afrika Reserve gemacht haben.
Im Hotel angekommen, wollten wir für den nächsten Tag den Gamedrive und den Bushman Walk reservieren. Leider hat eine Reisegruppe alle Plätze vorab reserviert, weshalb man uns keine Plätze für den Gamedrive zusichern konnten. Die einzige Möglichkeit bestand darin, dass wir am selben Tag am GameDrive teilnehmen. Obwohl wir somit wussten, dass wir dadurch am nächsten Tag keine große Aktivität vor uns hatten, gingen wir kurz nach der Ankunft im Hotel auf Tierschau.
Den GameDrive empfanden wir als toll: wunderschöne Landschaft, tolle Tiervielfalt und guter Gin Tonic 😉
Einziges Manko an dem 4x4 Safari war die Besichtigung des Raubtiercamps, wo wir trotz 5 Fahrzeuge die Löwin nicht gefunden haben… also das mit den Raubkatzen wollte wohl nicht so recht klappen.
Nach dem Gamedrive ging es dann zum Abendessen. Es gab zwar kein Buffet, aber die servierten Speisen waren durchweg gut, besonders die Fleischspeisen waren sehr gut. So durfte ein solcher Tag auch glücklich enden...
Fazit zum Tag: Hardap Damm eher flop, Kalahari Wüste top. Also der GameDrive hat uns sehr gut gefallen und konnten nach dem Etosha genau dem nachgehen, warum wir so gerne nach Namibia gefahren sind - wegen der freilebenden Tiere. Ein solcher Tag kann gerne noch öfters kommen, wobei der folgende Tag eher im Zeichen anderer Dinge stehen sollte 😉
Hallo Daniel, maaaaan.....du machst es aber echt spannend!!! 😉 sei doch so gut und erzähl uns mal wie es weitergeht und ob bzw. wann und wo du deiner Liebsten einen Antrag gemacht hast!! Grüßle EVI
FLHThemenstarter62 Beiträge · seit 201709. Okt. 2017 · #35
sry gerade werde ich mit Stress in Arbeit und Gesundheit überhäuft... wollte es nicht künstlich rauszögern 😄
FLHThemenstarter62 Beiträge · seit 201709. Okt. 2017 · #37
[Tag 13] 05. August 2017: Intu Afrika Kalahari
Der Tag begann sehr früh am Morgen mit einem schnellen Kaffee um dann schnell von unserer Lodge in die Hauptlodge des Reserve gebracht zu werden. Es wartete auf uns ein Bushmanwalk.
Was wir mehr als sehr positiv empfunden haben war die Tatsache, dass man uns gleich zu Beginn an mitgeteilt hat, dass sie zwar uns zeigen wie das Leben der Bushmen früher war, aber das das ganze eher touristisch angehaucht ist und die Bushmänner ihren Alltag nicht mehr so verbringen.
Also im Gegensatz zu tun, dass wir hier authentische „Eingeborene“ erleben, gab man uns einen ehrlichen Einblick wie sie früher gelebt haben… eine sehr ehrliche Art und Weise und hat dadurch auch gleich viel mehr Spaß gemacht.
Wir wurden somit ca. 1h gut unterhalten und hatten nette Gespräche – ein sehr guter Start in den Tag.
Dann gab es Überlegungen wie wir den restlichen Tag gestalten. Dadurch, dass wir die einzigen Gäste waren, nahmen wir vorerst den Pool für uns in Anspruch und gönnten uns mal ein paar ruhige Minuten mit lesen und entspannen.
Nur am Pool herumlungern war uns dann nach einiger Zeit doch zu langweilig. Da wir zwar keine geführte Tour an diesem Tag machen konnten, gab es ja trotzdem keinen der uns davon abhält, dass wir selbst das Gelände alleine zu Fuß erkunden. Somit gingen wir zum Bungalow um uns umzuziehen.
Dadurch, dass wir das Game Reservat am Vortag schon etwas kennen gelernt haben, schoss mir natürlich sofort der Gedanke ein, dass auf den schönen hochgelegenen Dünen, inmitten der Tiere doch ein guter Platz wäre um auf die Knie zu fallen. Diesmal gibt ja wohl auch keinen ersichtlichen Grund wo mir meine Angetraute einen Strich durch die Rechnung machen könnte und da sie selbst eine schlechte Orientierung hat, muss sie ja dann fast ja sagen, weil sie es nicht schaffen würde alleine ins Camp zurück zu finden. 😉
Also Ring in einem unbeobachteten Moment eingepackt und dann ging es über die schönen Dünen hinweg, vorbei an vielen Tieren die alle rund um uns Ihren Alltag verbrachten.
Als wir so die Landschaft genossen und Elena von mir ein Bild in der Landschaft gemacht hat…
… war es dann wohl soweit und ich packte mit leichter Nervosität meinen Mut zusammen. Wenn man 2 Wochen Zeit hat für diesen Moment, macht man sich unglaublich viele Gedanken was man sagen sollte und wie bei so mancher Präsentation auf der Uni schmiss ich dann doch alles kurzfristig über Board.. und sagte wohl jene Worte die von Herzen kommen und die wohl auch gepasst haben... denn ich bekam das einzige zu hören was ich hören wollte: JAAAAA
IT’S DONE!! 😄 Wer hätte das noch gedacht und das dann hoffentlich auch aus den richtigen Gründen.. also nicht aufgrund der Angst, dass sie sonst nicht mehr zurück zum Bungalow findet 😉
So sehen dann 2 nicht ganz passend gekleidete junge Menschen aus, die seit wenigen Minuten verlobt sind.
Nach einigen weiteren schönen Momenten, gingen wir dann wieder zurück zu unserem Bungalow und verbrachten gemeinsam noch einen schönen Nachmittag.
Als es Zeit wurde für den Sonnenuntergang und die anderen Gäste, die nach und nach in der Lodge angekommen sind, auf Safari fuhren, dachte wir, dass wir uns wenigstens eines der Highlights der Safari Touren gönnen können und das ganz ohne Tour – einen guten Sundowner. 😉
Also machten wir uns mit Getränken wieder Richtung Dünenlandschaft auf, um einen passenden Platz für den bevorstehenden Sonnenuntergang zu finden. Es war wohl der schönste Sonnenuntergang auf unserer Reise und der Titelsong von König der Löwen "Circle of Life" (in meinem Kopf) hat in Kombination mit den Sonnenuntergang ein wunderschönen Moment gezaubert.
Als die Sonne hinter dem Horizont verschwunden ist, machten wir uns dann doch wieder zügig Richtung Resort auf, da wir nicht im Dunkeln in der Wildness rumlaufen wollten.
Passend zu einem so tollen Tag, gab es dann auch nochmal ein richtiges gutes Abendessen serviert, wonach wir dann glücklich als Verlobte und Verlobter ins Bett gefallen sind um früh wieder aufzustehen, denn wir hatten uns entschlossen, dass wir am darauffolgenden Morgen einen MorningDrive zu machen.
Also gute Nacht… noch 2x schlafen und dann geht es leider schon wieder nach Hause, aber wenigstens mit einer Verlobt-in im Gepäck 😉
.....herzlichen Glückwunsch... und danke für den tollen Bericht!!! 🙂 🙂
sandra1903385 Beiträge · seit 201510. Okt. 2017 · #39
Endlich war es soweit, herzlichen Glückwunsch 🙂
Schöne Grüße
Sandra
FLHThemenstarter62 Beiträge · seit 201711. Okt. 2017 · #40
[Tag 14] 06. August 2017: Intu Afrika Kalahari - Windhoek
Er steht an… der letzte volle Tag in Namibia… und das wieder sehr früh, da wir ja einen MorningDrive vor uns hatten. Die letzte Chance nochmals die Tiere zu sehen und vielleicht im Raubtier-Reservat an diesem Morgen mehr Glück zu haben.
Dadurch, dass wir die einzigen zwei auf der Tour waren, konnte der Guide sehr gut auf uns und unsere „Wünsche“ eingehen. Nachdem uns gesagt wurde, dass es auf diesem großen Gelände nur 12 Giraffen gibt, waren wir schon sehr überrascht, dass unser Guide über gefühlt 10 Dünen hinweg, einen der 2 Herden entdeckt hatte.
Auch die anderen Tiersichtungen waren grandios und erwärmten unsere Herzen… was auch notwendig war… denn mit Fahrtwind war es doch recht frisch an diesem Morgen.
Dann ging es für uns zum Highlight, ins Raubtier-Reservat und unsere Glückssträhne sollte auch nicht abreissen… denn es dauerte nur wenige Sekunden bis unser Guide die Löwin entdeckt hatte.
Nach dem GameDrive gönnten wir uns ein ausgedehntes Frühstück und fuhren dann Richtung Windhoek. Um ca. 11 Uhr sind wir dann im Avani Hotel angekommen, haben eingecheckt und machten uns dann auf eine kurze Sightseeing Tour.
Fazit zur Stadt: Die Stadt hatte für unseren Geschmack leider so gut wie gar nichts zu bieten. Uns war nach vielen Erzählungen und Berichten hier im Forum bewusst, dass wir keine großen Erwartungen an die Stadt stellen sollen – und so kam es dann auch.
Wir nutzten den Tag um auch ein paar Sehenswürdigkeiten zu kaufen, genossen ein paar ruhige Minuten auf der Dachterrasse des Hotels und gingen dann im Hotel Abendessen. Im Nachhinein hätte ich dann doch lieber eines der vielen Empfehlungen hier im Forum genommen, aber uns war an diesem Abend nicht mehr danach, dass wir das Hotel verlassen.
So spektakulär der Tag begann, so unspektakulär ging dann für uns der Abend dann zu Ende.