4 Monate südliches Afrika zur Regenzeit

10 Antworten · 2'588 Aufrufe · gestartet 20. Aug. 2017 von Pistenhörnchen
Antworten
Themenstarter7 Beiträge · seit 201720. Aug. 2017 · #1
Sehr geehrte Forums-Mitglieder,
ich bin schon seit einigen Jahren passive Mitleserin dieses wunderbaren Forums und habe mir schon viele Anregungen geholt. Dafür als erstes einen herzlichen Dank! Mein Mann und ich (49 und 47) haben zwischen 2008 und 2012 fünf Mal in Südafrika/Namibia und Botswana fantastische Urlaube verbracht - immer mit Mietwagen und in Lodges und immer im September/Oktober. Seit 2013 sind wir aufs Campen gekommen und haben uns einen Toyota Hilux mit Absetzkabine gekauft, der bereits seit einigen Jahren in Europa und Marokko ausgiebig getestet wurde.
Nun haben wir die Möglichkeit, ab Mitte Januar 2018 zusammen mit unserem Auto 4-5 Monate im südlichen Afrika zu verbringen. So eine gemeinsame längere Zeit dort haben wir uns schon lange gewünscht und nun scheint sie realisierbar zu sein. Wir sind uns aber ein wenig unsicher über die Reisezeit in der Regenzeit.
Unsere Route planen wir grob wie folgt: Von Port Elisabeth (da kommt unser Auto an) an der Küste, mit Abstechern ins Hinterland, nach Westen bis Kapstadt; dann nach Norden durchs Westkap über Richtersveld bis Namibia; nördlich über Fish River Canyon, Aus, Abstecher nach Lüderitz, Sesriem, Etosha. Weiter Richtung Norden gerne, aber da müssen wir wohl sehen, ob und wie möglich zu der Zeit. Dann wieder Richtung Süden über Waterberg, Kalahari, KTG. Dann möchten wir den mittleren und südlichen Teil Botswanas bereisen; Im Norden kennen wir bereits Moremi, das Linyanti-Gebiet und den Chobe Park (mit Abstecher zu den Victoria-Fällen). Da das vermutlich auch für unsere Reisezeit nicht so passend erscheint, müssen wir da nicht noch einmal hin. Über den Tuli-Block soll es dann wieder zurück nach Südafrika gehen. Durch den Krügerpark von Nord nach Süd, dann das Gebiet um St. Lucia (mit Kosi und Sodwana Bay, Hluhluwe Umfolozi) und weiter die Küste entlang durchs Ostkap zurück nach Port Elisabeth. Hoffentlich sind die Angaben ausreichend so, aber detailliertere Infos (die es auf jeden Fall gibt)würden wohl den Rahmen sprengen!!
Wir hatten bislang mit dem Thema "Regenzeit" noch keine Berührungspunkte. Daher die Frage an die Forums-Gemeinde: Wie beurteilt Ihr unseren geplanten Trip im Hinblick auf die Reisezeit? Wie müssen wir uns eine Regenzeit in Namibia/Südafrika vorstellen - gibt es eher einmal am Tag ein kräftiges Gewitter und vorher und nachher ist der Himmel wieder klar und blau oder gibt es auch manchmal tagelang Dauerregen? Wir wissen auch, dass das von Jahr zu Jahr variieren kann, aber vielleicht gibt es "Durchschnitts"-Erfahrungen. Wir haben natürlich schon in Reiseführern (Reise Know How und Ilona Hupe) darüber gelesen, daher auch bereits die Einschränkungen bei der Route. Die Infos dort sind aber eher kurz gehalten und leichte Zweifel bleiben bei uns - daher die Frage an die, die dort in diesen Monaten bereits gereist sind.
Es gibt im Anschluss sicher noch weitere Fragen, aber für die Entscheidung, diesen Trip zu machen oder es zu lassen, ist diese zunächst am wichtigsten.
Ich danke allen, die hierauf eine Antwort geben, bereits im voraus sehr für die Mühe und Geduld mit einem neuen, nun auch aktiven, Forums-Mitglied!
Liebe Grüße
Brigitte
6'152 Beiträge · seit 200620. Aug. 2017 · #2
hallo Brigitte,
herzlich willkommen im Forum. Na ein bisschen neidisch bin ich schon ---- 4 Monate Urlaub --- in sämtlichen Traumregionen 😉
Garantie bekommt man nie fürs Wetter - aber wir sind die letzten 5 Jahre immer Januar, Februar und Anfang März sowohl in Namibia als auch in Südafrika unterwegs - wir hatten im KTP einmal nachts Regen - aber ansonsten nicht im Krüger - Küste St. Lucia - Swaziland- Weinregion - südliches Namibia Fish River Canyon dieses Jahr. Allerdings ist es im südlichen Namibia sehr heiss in diesen Monaten-aber sehr gut zu ertragen. Ach ja in Botswana hatten wir zwar keinen Regen- aber vorher hat es dolle geregnet ,sodass einige Pads nicht passierbar waren. Mach Dir nicht zuviel Gedanken, starte die Reise und dann siehst Du vor Ort , was machbar ist oder nicht. Ich jedenfalls wünsche Dir heute schon eine wunderbare Reise.
Sonnige Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
385 Beiträge · seit 201520. Aug. 2017 · #3
Hallo Brigitte,

wir waren 2016 vom 28.01. - 25.02. in SA unterwegs. Von Kapstadt zum KTP, von dort über Mokala, Karoo an die Küste, Wilderness, Agulhas, Winelands, dann zurück nach Kapstadt. Wir hatten insgesamt 2 x ein kurzes Gewitter, ansonsten keinen Tropfen Regen. Du kannst es genauer auf unserer Website nachlesen, wenn Du willst.
Schöne Grüße Sandra
348 Beiträge · seit 201120. Aug. 2017 · #4
Hallo Brigitte
Wir waren von Januar bis April 17 in Namibia, Südafrika und Botswana und hatten...... Regen und nochmals Regen.
Die Jahre davor hatte es in dieser Zeit sehr wenig geregnet.
Der Vorteil ist, dass es, auch bei Regen warm ist, allerdings haben wir die Zeltler ob Dach-oder Bodenzelt, nicht beneidet, daher würde ich in der Zeit eher ein Fahrzeug mit kleiner Wohnkabine vorziehen.
Allerdings ist das Risiko,dass es so viel regnet wie in diesem Jahr nicht sehr gross.
Auch sind die Tiersichtungen in der Zeit, durch das vielfach hohe Grass nicht so optimal.
Trotzdem werden auch wir wieder mal in dieser Zeit runtergehen, da es weniger Touristen hat und eine Vorbuchung der meisten Camps nicht nötig ist.
Lohnen tut es sich das südliche Afrika in jeder Jahreszeit!
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.
Themenstarter7 Beiträge · seit 201721. Aug. 2017 · #5
Hallo Turi,

vielen Dank für Deine Antwort! Auf welcher Route warst Du denn unterwegs in der genannten Zeit? Ähnlich wie unsere geplante? Du schreibst, Du hättest viel Regen gehabt. Bedeutet das eher tagelang Dauerregen oder jeden Tag mal einen Guss und davor und danach war das Wetter wieder schön?
Ich würde mich freuen, wenn Du darauf noch mal antworten würdest.
Danke und Gruß
Brigitte
Themenstarter7 Beiträge · seit 201721. Aug. 2017 · #6
Hallo Sandra,

vielen Dank für Deine Antwort! Ich würde mir gern Deine Homepage ansehen; welche Adresse hat sie denn?
Gruß
Brigitte
Themenstarter7 Beiträge · seit 201721. Aug. 2017 · #7
Hallo Hanne,

vielen Dank für Deine Einschätzung!

Gruß

Brigitte
6'152 Beiträge · seit 200621. Aug. 2017 · #8
Pistenhörnchen schrieb:Hallo Sandra,

vielen Dank für Deine Antwort! Ich würde mir gern Deine Homepage ansehen; welche Adresse hat sie denn?
Gruß
Brigitte
hallo Brigitte,
klicke einfach unter dem Bild auf den blauen Punkt.
Gruss Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
348 Beiträge · seit 201121. Aug. 2017 · #9
Hallo Brigitte
Wir sind Anfang Januar in Windhoek gestartet, runter zum Fish River, dann über den Richtersveld Np Richtung Süden nach Cape Town, da war noch alles trocken.
Dann über Warmwaterberg, Port Elizabeth, Bloemfontain, Richtung Norden bis zum Tuli Block, bei Mokopane hat dann der Regen eingesetzt und hat mit kleinen Unterbrechungen quer durch Botswana bis zur Mabuasehube Sektion angehalten, Dauerregen mit heftigen Überschwemmungen, von da an war der Regen nur noch sporadisch.
Es ist ein Zyklon von Mosambiqe her in den Westen gezogen.
Ich denke, solche Unwetter sind schon eher die Ausnahme, rechnen muss man allerdings damit.
Der Vorteil in dieser Jahreszeit ist, dass man meist eine Lodge, Campsite mit Hütte oder Unterkunft auf einer Farm findet, so man eine trockene Unterkunft benötigt.
Vom Kgalagadi sind wir dann über Hukuntsi, Buitepos, wieder zurück nach Windhoek, begleitet von Schauern ca alle 2 Tage, da allerdings nur kurze Regengüsse, hinterher hat wieder die Sonne gescheint, das Grass stand in Zwischenzeit über einen Meter hoch.
Aber wie gesagt, denke das war ein Ausnahme Regenjahr, mehrere Jahre zuvor hat es praktisch nicht geregnet und wenn dann nur kurz aber heftig.
Garantie gibt es keine, ist ja die Regenzeit und wie gesagt, wenig Touristen und leere Campsites, wo man zur Not auch mal eine Hütte mieten kann.
liebe Grüsse
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.
Gast21. Aug. 2017 · #10
@Südafrika
Guten Tag Pistenhörnchen, also so weit man heute noch von „Normalwetter“ reden kann 😎 , ist das, sehr verkürzt, so: SA hat zwei Klimazonen: Im Highveld und Lowveld (Norden und Nordosten) gibt es Sommerregen, meistens als Gewitter am Nachmittag, der Winter am Highveld ist praktisch niederschlagsfrei, im Lowveld gibt es etwas Regen. An der Kapküste ist es praktisch umgekehrt, dort sind Winterregen und nur gelegentliche Sommerregen. Die Trockengebiete dazwischen würden sich über eine Regenzeit freuen, haben sie aber nicht 🙁 .
Demnach fällt eure Route m. E. eigentlich in gar keine Regenzeit im Wortsinn. Ihr fahrt im Kap im Hochsommer los und kommt dann im Spätherbst bis Winter in den SA-Norden und Küste. Außer einem Tropensturm- oder -tief über dem Mozambique Kanal (so wie heuer) sehe ich eigentlich kein Risiko, dass ihr tagelang eingewässert werdet und euch Schwimmhäute wachsen.
In Namibia und Botswana war ich immer nur im Früh- bis Spätwinter, aber m. E. wird es auf eurer Route nicht viel regnen.
Mittlerweile gibt es ja im Internet sehr detaillierte Wetterstatistiken, dort könnt ihr dann genaueres erfahren, z. B. hier http://www.weathersa.co.za/climate
Grüße
zuletzt bearbeitet 21. Aug. 2017
385 Beiträge · seit 201521. Aug. 2017 · #11
Pistenhörnchen schrieb:Hallo Sandra,

vielen Dank für Deine Antwort! Ich würde mir gern Deine Homepage ansehen; welche Adresse hat sie denn?
Gruß
Brigitte
Klick einfach auf die blaue Kugel unter meinem Avatar oder hier

Edit: Man sollte erst alles lesen, bevor man antwortet 😉 Hanne hatte es ja schon beantwortet, danke!
Schöne Grüße Sandra
zuletzt bearbeitet 21. Aug. 2017