Matchless13 Beiträge · seit 201726. Juni 2017 · #21Seit gestern wieder zuhause (bin allerdings Ersttäter) möchte ich gerne meinen Senf beisteuern:
Wir waren als selbst fahrende Camper 3 Wochen unterwegs, auch im Etosha. Dort war unsere erste Begegnung ein Guide mit ein paar Gästen im Auto, der uns nach Tiersichtungen gefragt hat!! Sicher sind die Jungs erfahren, wenn man Optimist ist, geht man auch davon aus das die Jungs vernetzt sind, auf Konkurrenz pfeifen und sich austauschen, aber zum Wasserloch bestellen können die Burschen die Tiere offensichtlich auch nicht.
Wir haben als Anfänger einfach durch Geduld und Glück mehrmals echte Schauspiele erlebt, die wir uns vorher nicht haben träumen lassen.
Weder bei der Versammlung mit ca. 60-70 Elefanten, z.T. mit Kindergarten, noch bei dem Prachtbullen, der sich im Schlammloch ausgehfein gemacht hat waren Guides mit Gästen anwesend. Wir haben zufällig eine Löwin auf der Jagd, weit ab vom nächsten Wasserloch gesehen. Der Guide der dort hinkam, war zufällig in der Nähe und wurde nur durch die Versammlung der Selbstfahrer angelockt.
Ich persönlich würde, zumindest im Etosha, auch beim nächsten mal keinen Guide nehmen. Entweder die Tiere lassen sich an den Wegen oder Wasserlöchern sehen, oder auch nicht. Das kann keiner beeinflussen. Was mir aber aufgefallen ist, die Tiere sind sehr an Autos gewöhnt. Die schrecken nicht, solange keiner aus dem Auto aussteigt, was allerdings auch verboten ist. Die jagende Löwin ist z.B. zwischen den Autos der zufällig versammelten Autos hindurch hinter den Zebras hergelaufen. Also hat jeder, mit oder ohne Guide annähernd die gleichen Chancen.
Wenn ich einen Guide kennen würde, bei dem ich Grund habe zu glauben das er interessiert ist mich an Stellen zu führen die ich als Selbstfahrer nicht ansteuern darf, der die Erfahrung und die Berechtigung hat, dann würde ich dem auch mehr als 600 NAD/Person bezahlen. Soviel wurde in Halali nämlich für eine Kaffeefahrt ohne Rheumadecke verlangt.
Zu den Camps: Meine Favoriten sind Olifantsrus und Halali. Die anderen haben wir nur kurz als Stopp genutzt und waren froh dort nicht übernachten zu müssen. Die hatten für mich beide was von... naja, für die Rheinländer unter uns: Königswinter und Drachenfels.
Fredi1284 Beiträge · seit 201026. Juni 2017 · #22Noch mal zu der Frage: Guide nehmen oder nicht. Die Vorteile:
1) man sieht in der Regel wesentlich mehr Tiere als ohne
2) man bekommt interessante Infos über Fauna uns Flora wovon man ja nicht so viel Ahnung hat,
spez. wenn man noch nicht so oft unten war.
3) man unterstützt die Ranger in ihrer Arbeit und trägt dadurch zur Akzeptanz der Bevölkerung für die NP`s bei und das finde ich enorm wichtig
Ich kenne Leute, die ohne Guides durch Simbabwes NP`s gefahren sind und die meinten: in Simbabwe gibt es so gut wie keine Tiere mehr.
Gruß
Die Massai haben erzählt, dass sich zwei Löwen das Grab als Ruheplatz ausgesucht haben. Von dort haben sie eine gute Sicht ins Tal und auf das Wild. Ich darf nicht vergessen, es Denys zu erzählen, er würde sich darüber freuen. ( Frei nach Tanja Blixen)
BOBobTetzlaffThemenstarter8 Beiträge · seit 201626. Juni 2017 · #23Hallo Leute,
zunächst möchte ich mich für diese vielen Antworten bedanken. Meine Überforderung schwindet so langsam...^^
Leider habe ich gerade beruflich bedingt mal wieder zu wenig Zeit zum planen, aber mir war es wichtig einfach mal ein "Lebenszeichen" abzugeben, damit ihr nicht denkt, da kommt nix mehr. Also nochmal vielen Dank!!!
Am Wochenende habe ich hoffentlich wieder etwas mehr Zeit und kann dann auf die einzelnen Beiträge genauer eingehen.
Soviel nur an der Stelle: Natürlich wollte ich nicht direkt am ersten Tag hoch bis Etosha. Zwischenstops verstehen sich von selber. Mir ist es auch nicht wichtig alles zu sehen. Lieber weniger in Ruhe und intensiv als durch das Land hindurch fliegen.
Da uns Tiere und Landschaft am Wichtigten sind, liegen hierauf die Prioritäten.
Detaillierten möchte ich am Wochenende auf alles eingehen. Wir haben uns jetzt entschlossen einfach mal langsam Schritt für Schritt zu gehen.
Der Tip nach Daan Vilon Wildpark zu fahren hat uns sehr gut gefallen. Wahrscheinlich würden wir nach unserer Ankunft um 05:30 das Auto übernehmen, einkaufen, Windhoek links liegen lassen und ab dahin und am nächsten Tag in Ruhe zum Waterberg aufbrechen.
Nochmal vielen Dank und ich melde mich wieder 🙂
CUCurwen2 Beiträge · seit 201727. Juni 2017 · #24Hallo Leute,
ich dachte bevor ich einen neuen Thread aufmache, klinke ich mich hier bei Christian ein. Meine Freundin und ich sind im September für 3 Wochen in Namibia (und Südafrika), totale Backpacker Ersties und komplett überfordert. Etosha scheint für unseren Besuch komplett ausgebucht zu sein, allerdings nur im Park. Ich bin offensichtlich eine Loser im googlen, denn irgendwie finde ich auch so nichts. Inzwischen macht sich bei mir allgemeine Panik breit. Ich wollte eigentlich hinfliegen, eine ungefähre Route haben und spontan Unterkünfte buchen, meine Freundin ist da ganz anders und möchte alles durchgetacktet haben und jetzt stelle ich fest, dass die ganzen Lodges, die sie rausgesucht hat, relativ teuer sind (Durchschnitt 55€/Person/Nacht) und ich selbst wenig bis gar keine Alternativen finde.
Wie ist das mit Hostels in Namibia? Im Internet finde ich dazu recht wenig. Eigentlich wollten wir nicht campen, den Vorschlag werde ich ihr trotzdem noch mal unterbreiten, weil ich mir nicht für den ganzen Urlaub Lodges leisten kann. Wir haben offensichtlich doch ganz andere Vorstellungen von diesem Urlaub. Flüge und Auto sind aber schon gebucht, jetzt heißt es Kompromisse finden 😕
Viele überforderte und unsichere Grüße,
Cate
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200627. Juni 2017 · #25Hallo Cate,
Wie ist das mit Hostels in Namibia?
findest Du in Windhoek und Swakopmund und in geringster Zahl in wenigen anderen Ortschaften. Die beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Namibia sind aber fernab jeglicher Ortschaften. €55 pppnfür eine Lodge ist eher sehr günstig.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Logi16,9k Beiträge · seit 201227. Juni 2017 · #26Curwen schrieb:spontan Unterkünfte buchen, meine Freundin ist da ganz anders und möchte alles durchgetacktet haben und jetzt stelle ich fest, dass die ganzen Lodges, die sie rausgesucht hat, relativ teuer sind (Durchschnitt 55€/Person/Nacht) und ich selbst wenig bis gar keine Alternativen finde.
55 Euro sind nicht teuer, sondern eher im unteren Bereich anzusiedeln. Für eine 3-wöchige Rundreise in festen Unterkünften solltest Du etwa 6000 Euro für 2 Personen inkl. Flug & Auto veranschlagen.
LG
Logi
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201627. Juni 2017 · #27Zumal, wenn in den Übernachtungspreisen noch Frühstück und Dinner includiert sind (Frühstück eigentlich immer und Dinner recht häufig)
Yanjep
CUCurwen2 Beiträge · seit 201727. Juni 2017 · #28Okay, vielen lieben danke Leute! Ich dachte schon es liegt an mir das ich nur wenig günstigere Alternativen finde. Jetzt weiß ich, dass ich offensichtlich stark sparen muss 😮
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201627. Juni 2017 · #29Wenn Du zu den Unterkünften noch die beliebten "game-drives" morgens und abends mit "sun-downer" oder sonstige angebotene Aktivitäten mitmachen willst: Die kosten noch mal extra (und summieren sich ganz ordentlich) . Auf einigen Lodges darf man selber auf dem Gelände mit dem Fahrzeug unterwegs sein, auf vielen aber nicht bzw. man kennt sich sowieso nicht aus.
Yanjep
Matchless13 Beiträge · seit 201728. Juni 2017 · #30@Curwen
Bleib ganz cool, Bangemachen gilt nicht. 😉 Klar ist, Unterkünfte um 55,- € sind eher schon dass untere Preisniveau und eher selten. Aber: Campen ist recht günstig! Sehr geholfen hat uns ISBN-13: 9783869037714. (die Preis- und Qualitätsangabenangaben sind nicht mehr ganz aktuell, aber ansonsten trotzdem sehr hilfreich)
100-150 NAD/Person/Nacht sind der Durchschnitt, 250,- NAD war unser Maximum. Dafür bekommst Du aber Camping vom feinsten. Zumindest entspricht das meiner Empfindung. Am besten fand ich private Campgrounds, bei Farmern oder auch mal einen einfachen Platz ohne Wasser und Toilette bei einem Kleinbauern auf dem Grundstück. Die NWR-Plätze sind oft ein bisschen vernachlässigt. Uns standen meist Stellplätze zur Verfügung, auf denen in Europa min. 3-4 Wohnmobile untergebracht wären. Manchmal sogar mit eigenem "Bad". Bei den Sanitären Anlagen musst Du Dich allerdings umstellen. Manchmal sehr einfach, aber nie wirklich schmutzig. Manchmal musst Du auch den Donkey selber heizen. Aber das ist für mich persönlich alles keine Einschränkung sondern Steigerung des Erlebniswertes - und das meine ich wirklich ernst. Wenn Du sonst als Backpacker unterwegs bist, dürfte es Dir auch so gehen. Die Plätze sind meist mit phantastischer Aussicht.
Wenn Du noch kannst, versuch auf einen Bushcamper umzubuchen. Wir waren mit Safari Rental (Avis) sehr zufrieden. Gebucht über Explorer in München. Top Autos, Top Betreuung. Und vor allem: absolute Unabhängigkeit. Mit Safari Küche, 90 Liter Kühlschrank, 80 Liter Wasser, Dusche und Range Extension (160 Liter Diesel gesamt), kannst Du auch mal irgendwo campieren. Wir hatten ein Fahrzeug der Gruppe O, auf Ford Ranger Basis, mit verstärktem und höherem Fahrwerk, sowie top Allterain Reifen. Absolut gut durchdachtes Auto mit toller Campingausstattung. Der hat Pads weggesteckt... unglaublich. Dadurch und durch tolle Navisoftware sind wir an Stellen gekommen, die offensichtlich von den meisten Touristen nicht besucht werden.
Gebucht haben wir nur Etosha und Sesriem, aber selbst dort hätten wir auch ohne Buchung einen Stellplatz bekommen (Zeitraum 03.06.-24.06.). Wie das in anderen Monaten aussieht kann ich nicht sagen. Juli, August muss wohl die Hölle sein, weil dann sämtliche Südafrikaner und Namibier, die es sich leisten können, die Autos beladen und durch die Gegend cruisen. Wer will es ihnen verdenken. Manchmal bekommst Du bei Buchungsanfragen auch die Aussage "alles voll" und über einen anderen Anbieter bekommst Du doch noch was. Ist uns mit unseren Buchungen so gegangen. Liegt daran, das manche Vermittler oder Veranstalter Kontingente kaufen. Wenn die aufgebraucht sind sagen die einfach es gibt nix mehr.
Viele fühlen sich ohne organisierte Gamedrives nicht wohl, auch da habe ich ein anderes Empfinden. Wir haben mehr Tiere zu sehen bekommen, als wir uns erhofft hatten. Von den Big Five fehlten uns der Büffel und der Leopard. Wobei wir mit Büffeln aufgrund unserer Routenwahl nicht wirklich gerechnet haben. Aber ansonsten habe ich den Speicher voll mit schönen Fotos von zig verschiedenen Tierarten.
Lebensmittel sind recht günstig, wenn man sich am Landesstil anpasst. D.h., es gibt wenig frisches Gemüse, aber sehr günstig Wild und Rind. Wildfleisch haben wir auch bei Farmern gekauft... LECKER!!! Brai- (Grill) Zubehör ist bei Bushcamper Fahrzeugen obligatorisch, Feuerholz bekommst Du überall zu kaufen (bitte nicht sammeln, das brauchen die Einheimische viel dringender als wir) und Braiplätze sind auf jedem Campground eine Selbstverständlichkeit. In den Potjes, die auch in keinem Camper fehlen dürfen, kann man prima Brot und Kuchen backen. Wir hatten das zuhause im Dutchoven schon trainiert.
Die Lodges sind im übrigen meistens nicht nur teuer, sondern auch sehr luxuriös. Wenn ich Zeit hätte mal 5-6 Wochen im Land unterwegs zu sein, würde ich das sicher mal zwischendurch machen um es mir und vor allem meiner Frau zu gönnen. Aber bei drei Wochen im Land will ich Erlebnis, Roadmovie, Abenteuer, Landschaft und Tierbeobachtungen. Wellness kann ich auch zu Hause haben. 😉
Nicht verrückt machen lassen, weiter planen und viel lesen. Wir haben viele Wochen und Stunden mit der Planung verbracht, jedoch ohne uns das Korsett zu eng zu schnüren. Ich kann sagen: es hat alles super geklappt und unser Erwartungen sind übertroffen. Da hat sich jede Minute Planung gelohnt.
So, jetzt mache ich Schluss, sonst wird das hier noch ein Reiseführer. 😉
Randfontein568 Beiträge · seit 201428. Juni 2017 · #31Curwen schrieb:Okay, vielen lieben danke Leute! Ich dachte schon es liegt an mir das ich nur wenig günstigere Alternativen finde. Jetzt weiß ich, dass ich offensichtlich stark sparen muss 😮
Ja, die Strukturen im südlichen Afrika sind schon ganz anders als in Europa.
Hier fahre ich einfach los und der Rest ergibt sich, das ist in Namibia höchstens als Camper möglich.
Wobei die Möglichkeit der Kombination ja bleibt:
Paar Tage campen und sich zwischendurch mal eine Lodge gönnen mit schönem Sundowner-Drive und so.
Danach wieder den Sternenhimmel genießen...
Wünsche dir, daß das dein Budget hergibt!
P.S.:
wenn du keine günstigen Unterkünfte in Namibia googeln kannst, versuch's mal mit Botswana : 😈 😮 😗
Die lehren dich wirklich das Gruseln! 🤩
Sasa2'391 Beiträge · seit 201628. Juni 2017 · #32Logi schrieb:Curwen schrieb:spontan Unterkünfte buchen, meine Freundin ist da ganz anders und möchte alles durchgetacktet haben und jetzt stelle ich fest, dass die ganzen Lodges, die sie rausgesucht hat, relativ teuer sind (Durchschnitt 55€/Person/Nacht) und ich selbst wenig bis gar keine Alternativen finde.
55 Euro sind nicht teuer, sondern eher im unteren Bereich anzusiedeln. Für eine 3-wöchige Rundreise in festen Unterkünften solltest Du etwa 6000 Euro für 2 Personen inkl. Flug & Auto veranschlagen.
LG
Logi
Also, das muss aber nicht sein. Wir werden mit 2 Erwachsenen und einem Kind dieses Jahr mit Flug und Auto und fast überall Halbpension bei unter 4000 € liegen. Aber ein Schnäppchen ist Namibia nun mal nicht.
Wir haben aber auch sehr günstige Flüge bekommen und ich habe die Unterkünfte bereits im letzten September gebucht und da auch einige Wochen Arbeit in Preisvergleiche investiert.
Als Tipp: bei 3 Nächten Düsternbrook bekommt man 2 Nächte einen Ferienwohnung in Swakop dazu, bei Taleni Etosha Village bekommt man 3 Nächte für 2 bezahlen, bei booking findet man teilweise für Namibia günstige Pensionen,
Aber campen mit Bodenzelt dürfte deutlich günstiger werden, dafür muss man dann noch irgendwie das ganze Equipment besorgen oder mieten.
Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft.
3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016:
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
Randfontein568 Beiträge · seit 201428. Juni 2017 · #33Fredi1 schrieb:Noch mal zu der Frage: Guide nehmen oder nicht. Die Vorteile:
1) man sieht in der Regel wesentlich mehr Tiere als ohne
2) man bekommt interessante Infos über Fauna uns Flora wovon man ja nicht so viel Ahnung hat,
spez. wenn man noch nicht so oft unten war.
3) man unterstützt die Ranger in ihrer Arbeit und trägt dadurch zur Akzeptanz der Bevölkerung für die NP`s bei und das finde ich enorm wichtig
Ich kenne Leute, die ohne Guides durch Simbabwes NP`s gefahren sind und die meinten: in Simbabwe gibt es so gut wie keine Tiere mehr.
Gruß
Nur zur Klarstellung für die "Neulinge":
Grundsätzlich hat Fred1 schon recht, zumal die Guides meist Strecken fahren dürfen, die uns verwehrt sind.
Auf Etosha trifft dies jedoch definitiv nicht zu!Die schrubben mit dem Publikum aus Bustouren die gleichen Wege rauf und runter, wie "Normalsterbliche"
und auch deren Arbeitsplätze hängen nicht vom Individualreisenden ab,
Insofern ist Etosha ideal zum "selbst entdecken" (macht auch zusätzlichen Spaß, Tiere selbst zu finden!)
und dafür in den privaten Reserves Touren mit "Insidern" zu buchen.
P.S.:
Tipp: wenn der Guide fragt, was ihr sehen wollt: nie "Löwen" sagen!
Die sieht man meist nur, wen man es nicht darauf anlegt und der Guide ist weniger genervt. 🙂
Außerdem brettert er nicht an allem anderen vorbei.
"Let's see what nature holds for us today" führt meist zu den interessantesten Touren...
Logi16,9k Beiträge · seit 201228. Juni 2017 · #34Sasa schrieb:Logi schrieb:55 Euro sind nicht teuer, sondern eher im unteren Bereich anzusiedeln. Für eine 3-wöchige Rundreise in festen Unterkünften solltest Du etwa 6000 Euro für 2 Personen inkl. Flug & Auto veranschlagen.
Also, das muss aber nicht sein. Wir werden mit 2 Erwachsenen und einem Kind dieses Jahr mit Flug und Auto und fast überall Halbpension bei unter 4000 € liegen. Aber ein Schnäppchen ist Namibia nun mal nicht.
3 Wochen mit allem drum & dran? Sprit, Eintrittsgelder, Gamedrives, Essen gehen und sonstiges? Da erscheinen mit 4.000 doch extrem wenig.
LG
Logi
Tidou463 Beiträge · seit 201528. Juni 2017 · #35Logi schrieb:Sasa schrieb:Logi schrieb:55 Euro sind nicht teuer, sondern eher im unteren Bereich anzusiedeln. Für eine 3-wöchige Rundreise in festen Unterkünften solltest Du etwa 6000 Euro für 2 Personen inkl. Flug & Auto veranschlagen.
Also, das muss aber nicht sein. Wir werden mit 2 Erwachsenen und einem Kind dieses Jahr mit Flug und Auto und fast überall Halbpension bei unter 4000 € liegen. Aber ein Schnäppchen ist Namibia nun mal nicht.
3 Wochen mit allem drum & dran? Sprit, Eintrittsgelder, Gamedrives, Essen gehen und sonstiges? Da erscheinen mit 4.000 doch extrem wenig.
LG
Logi
Hallo Sasa,
Ja, das würde mich auch interessieren wie du das machst, eine dreiwöchige Reise unter 4000 €.
2016, Namibia, Botswana, Victoria Falls
2017, Uganda und Ruanda
2017, Kapstadt und Namibia
2018, Namibia und etwas Südafrika (Richtersveld, Augrabies, KTP)
holgiduke291 Beiträge · seit 201429. Juni 2017 · #36Hallo Sasa,
das würde mich jetzt auch interessieren. Wir lagen vor zwei Jahren für 2 Erwachsene und 1 Kind bei ca. 8.500€ für 14 Übernachtungen (inkl. aller in Namibia angefallenen Kosten), dieses Jahr wird es wohl auf ca. 9.000€ rauslaufen, da wir aufgrund des festen Reisetermins nicht so günstige Flüge bekommen haben.
Danke & VG
Holger
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200629. Juni 2017 · #37Hi zusammen,
Nur zur Klarstellung für die "Neulinge":
Grundsätzlich hat Fred1 schon recht, zumal die Guides meist Strecken fahren dürfen, die uns verwehrt sind.
Auf Etosha trifft dies jedoch definitiv nicht zu!
Die schrubben mit dem Publikum aus Bustouren die gleichen Wege rauf und runter, wie "Normalsterbliche"
und auch deren Arbeitsplätze hängen nicht vom Individualreisenden ab,
Na ja, das trifft wiederum auf die Touren großer Unterkünfte a la Etosha Safari Lodge oder gar NWR zu. Wenn Du z.B. (ich erwähnte es an anderer Stelle schonmal) mit Danie Jnr. oder Rachel von Vreugde Guestfarm fährst, hast Du ein absolut einmaliges Erlebenis, im besten Fall als Privattour. Solches Wissen und Sichtungserfolge wirst Du alleine in Etosha nie erleben können (und man merkt erst an wie vielen Tieren jeglicher Größe man trotz großer Aufmerksamkeit einfach vorbeifährt).
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Sasa2'391 Beiträge · seit 201629. Juni 2017 · #38Nachdem das ja scheinbar die Gemüter bewegt habe ich jetzt die von mir aus dem Bauch heraus geschriebene Summe nochmal genau nachgerechnet.
Es sind in der Rechnung 18 Nächte und ja ich komme über 4000€. Also entschuldige ich mich in aller Form für die die falsche Aussage. Aber es doch weniger als 5000-6000€
Es ist allerdings bei uns auch eine große Einsparung dadurch, dass wir mit 3 Parteien den Mietwagen teilen.
Wenn man ein bisschen die Route nach den Preisen wählt, kann man halt schon einiges einsparen.
So dann mal meine Aufstellung:
Flüge: 1680€
Anteil Mietwagen: 540€
3 x Düsternbrook HP + 2 x Ferienwohnung: 635,-€
2 x Petras Gästehaus ÜF: 150€
2 x Vingerkliplodge HP: 276€
Hobatere HP: 215,-€
3x Etosha Village HP: 334,-€
2 x Buschberg Farm HP: 108,-€
Halali 156,-€
2 x Maori Camp ÜF 78,- €
Zusammen: 4172€
Logi hat allerdings Recht, dass der Sprit ( ca. 150€ auf drei Parteien aufgeteilt = 50€) und die Ausflüge (Bootstour ca. 120€ und Farmrundfahrt ca. 25 €) und 5 Mal Abendessen (ca. 200€) nicht drin ist.
Also alles in Allem: ca. 4600,-€
Wenn man günstig wegkommen will, dann kann man z.B. mit einem Toyota Corolla für 18 Tage für 480,-€ in unserem Mietzeitraum auch ohne mehre Parteien in dieser Preisklasse klarkommen. Ich habe den Corolla oft in Namibia gesehen. Für die Runde die Wir dieses Jahr fahren geht das auch. Und die Lodges könnte man evtl. ja auch noch durch Camps oder Gästefarmen ersetzen, dann kann man noch ein bisschen sparen, dazu haben wir ja auch noch ein 11 jähriges Kind dabei. Ich habe aber auch da sehr genau die Unterkünfte danach ausgesucht, wo unsere Tochter nicht voll bezahlen muss oder sogar nur das Essen bezahlen muss wie z.B. bei Taleni.
So, ich hoffe die Aufregung legt sich wieder und wünsche einen guten Tag
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft.
3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016:
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
Logi16,9k Beiträge · seit 201229. Juni 2017 · #39In 18 Tagen macht Ihr nur eine Farmrundfahrt?
Auf der Buschberg Gästefarm kostet die Fahrt 250 N$ x 3 = 750 N$. Das sind doch etwas mehr als die veranschlagten 25 Euro.
Und 120 Euro für die Bootstour bei 3 Personen halte ich auch, sagen wir mal, für sehr schön gerechnet (außer vielleicht Tretboot).
Hinzu kommen noch Eintrittsgelder für den Etosha, Getränke usw.
Das Ganze hochgerechnet von 18 auf 21 Tage (denn es war ja von 3 Wochen die Rede), da kommen wir doch auf ein ganz anderes Ergebnis.
Nix für Ungut. 😉
LG
Logi
Hanne6'152 Beiträge · seit 200629. Juni 2017 · #40hallo Sasa,
ich sehe das wie Logi und denke dass sich da doch noch einiges dazu läppert. Deine Kosten belaufen sich auf Übernachtung mit Frühstück oder Halbpension, sicher habt Ihr auch dazu was getrunken, dann der Eintritt Etosha, Kosten Supermarkt für unterwegs Getränke , Knabberein, auch in Swakop , es sind zwar Kleinbeträge aber da vertut man sich schnell. Habt Ihr denn auf Hobatere einen Gamedrive gemacht, seit bei der Vingerklip nicht zu den Felszeichnungen gefahren, man vergisst so vieles. Wir sind nur zu zweit unterwegs aber unter 5000 Euro haben wir noch nie geschafft, o.k. wir sind auch länger unterwegs und unser Auto kostet auch mehr.
Beste Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland