Hallo zusammen,
wie ich schon bei meiner Tansania-Reise (Siehe: „Goodluck – der Name ist in Tansania Programm“) erwähnte, mache ich mangels Mitreisende immer organisierte Rundreisen. Daher beneide ich hier viele, um die Freiheit zu schauen und zu machen, was man wann will. Auf der anderen Seite bekommt man bei organisierten Rundreisen immer die wichtigsten Punkte zu sehen – und davon viele, denn man kann sich dem ja nicht entziehen, muss immer weiter und immer mit. Da ich gerne viel sehe, aber manchmal im Urlaub auch bequem bin, ist es dann für mich wieder doch nicht so schlecht, dass ich muss 😎
Sieht man von den Maghreb-Staaten und Ägypten ab, war meine Reise nach und durch Südafrika die erste „richtige“ Afrikareise. Zwei Wochen von Johannesburg über den Krüger-NP, Swasiland, die Drakensberge, Lesotho, Durban, Port Elisabeth, die Garden- und die Weinroute bis nach Kapstadt, wo ich dann noch drei Tage drangehangen habe, um die Reise in Kapstadt noch ausklingen zu lassen.
Gerne möchte ich euch ein wenig davon berichten – für den Fall, dass es hier auch Leute gibt, die über eine organisierte Rundreise nachdenken.
Gruß Helga
Tag 1 - 29. September
Auf nach Johannesburg
Es geht nach Südafrika!!! Nach Kuba und Mexiko in den beiden Jahren zuvor hatte ich mir diesmal den afrikanischen Kontinent ausgesucht. Und Südafrika erschien mir für den Einstieg gut, da ich eigentlich Kulturreisen mehr mag als reine Naturreisen – und die zwei Wochen Südafrika eben von allem etwas boten.
Da ich nachts im Flugzeug nicht schlafen kann, hatte ich mich für einen Tagesflug mit Vorübernachtung (was übrigens zusammen sogar etwas billiger als der Nachtflug ab Frankfurt war) entschieden, von Düsseldorf via Amsterdam nach Johannesburg. Was ich da noch nicht wusste: Der kleine Flieger aus Düsseldorf landet an dem einen Ende in Schipol, die großen nach Afrika starten am anderen Ende – und dazwischen liegt echt ein ganzes Stück. Wenig hilfreich sind auch die Anzeigetafeln, die einem sagen „bis Gate xyz noch 35 Minuten Fußweg“ – nicht hilfreich, wenn man bis zum Boarden nur noch 20 Minuten hat. Und wenn dann noch an der Passkontrolle ein riesen Stau ist – kommt man nass geschwitzt und außer Atem am Gate an. Dabei hatte sich eine Stunde Zeit zwischen Landung und erneutem Start so komfortabel angehört …..
Das Boarden lief bereits, wurde dann aber wieder abgebrochen – und wir mussten gut zwei Stunden warten, ehe es endlich losging. Hätte ich das bei meiner Rennerei nur vorher gewusst…... Entsprechend spät landete der Flieger in Johannesburg - erst nach 23 Uhr.
Etwas genervt zog ich nach dem langen Tag auf dem Flugplatz mit meinem Gepäck los Richtung Ausgang. Eine Schiebetüre öffnete sich – und mir gegenüber stand ein Afrikaner, schaute mich an, strahlte und sagte selig: „Helga“ – bevor er auch nur das Schild mit meinem Namen hochhalten konnte. Und ich habe ebenso strahlend nur genickt. Das war mein Fahrer Steven, der über zwei Stunden treu am Flugplatz auf mich gewartet hatte. Er hat sich so gefreut, dass ich endlich da war, dass es schien, als würde er mich seit Jahren kennen – ich fühlte mich gleich richtig in Südafrika willkommen. Zum Hotel in Flughafennähe war es nur ein Katzensprung – und so lag ich schon eine Stunde später selig in Südafrika im Bett…… und konnte natürlich nicht schlafen.
wie ich schon bei meiner Tansania-Reise (Siehe: „Goodluck – der Name ist in Tansania Programm“) erwähnte, mache ich mangels Mitreisende immer organisierte Rundreisen. Daher beneide ich hier viele, um die Freiheit zu schauen und zu machen, was man wann will. Auf der anderen Seite bekommt man bei organisierten Rundreisen immer die wichtigsten Punkte zu sehen – und davon viele, denn man kann sich dem ja nicht entziehen, muss immer weiter und immer mit. Da ich gerne viel sehe, aber manchmal im Urlaub auch bequem bin, ist es dann für mich wieder doch nicht so schlecht, dass ich muss 😎
Sieht man von den Maghreb-Staaten und Ägypten ab, war meine Reise nach und durch Südafrika die erste „richtige“ Afrikareise. Zwei Wochen von Johannesburg über den Krüger-NP, Swasiland, die Drakensberge, Lesotho, Durban, Port Elisabeth, die Garden- und die Weinroute bis nach Kapstadt, wo ich dann noch drei Tage drangehangen habe, um die Reise in Kapstadt noch ausklingen zu lassen.
Gerne möchte ich euch ein wenig davon berichten – für den Fall, dass es hier auch Leute gibt, die über eine organisierte Rundreise nachdenken.
Gruß Helga
Tag 1 - 29. September
Auf nach Johannesburg
Es geht nach Südafrika!!! Nach Kuba und Mexiko in den beiden Jahren zuvor hatte ich mir diesmal den afrikanischen Kontinent ausgesucht. Und Südafrika erschien mir für den Einstieg gut, da ich eigentlich Kulturreisen mehr mag als reine Naturreisen – und die zwei Wochen Südafrika eben von allem etwas boten.
Da ich nachts im Flugzeug nicht schlafen kann, hatte ich mich für einen Tagesflug mit Vorübernachtung (was übrigens zusammen sogar etwas billiger als der Nachtflug ab Frankfurt war) entschieden, von Düsseldorf via Amsterdam nach Johannesburg. Was ich da noch nicht wusste: Der kleine Flieger aus Düsseldorf landet an dem einen Ende in Schipol, die großen nach Afrika starten am anderen Ende – und dazwischen liegt echt ein ganzes Stück. Wenig hilfreich sind auch die Anzeigetafeln, die einem sagen „bis Gate xyz noch 35 Minuten Fußweg“ – nicht hilfreich, wenn man bis zum Boarden nur noch 20 Minuten hat. Und wenn dann noch an der Passkontrolle ein riesen Stau ist – kommt man nass geschwitzt und außer Atem am Gate an. Dabei hatte sich eine Stunde Zeit zwischen Landung und erneutem Start so komfortabel angehört …..
Das Boarden lief bereits, wurde dann aber wieder abgebrochen – und wir mussten gut zwei Stunden warten, ehe es endlich losging. Hätte ich das bei meiner Rennerei nur vorher gewusst…... Entsprechend spät landete der Flieger in Johannesburg - erst nach 23 Uhr.
Etwas genervt zog ich nach dem langen Tag auf dem Flugplatz mit meinem Gepäck los Richtung Ausgang. Eine Schiebetüre öffnete sich – und mir gegenüber stand ein Afrikaner, schaute mich an, strahlte und sagte selig: „Helga“ – bevor er auch nur das Schild mit meinem Namen hochhalten konnte. Und ich habe ebenso strahlend nur genickt. Das war mein Fahrer Steven, der über zwei Stunden treu am Flugplatz auf mich gewartet hatte. Er hat sich so gefreut, dass ich endlich da war, dass es schien, als würde er mich seit Jahren kennen – ich fühlte mich gleich richtig in Südafrika willkommen. Zum Hotel in Flughafennähe war es nur ein Katzensprung – und so lag ich schon eine Stunde später selig in Südafrika im Bett…… und konnte natürlich nicht schlafen.