Andi1234Themenstarter49 Beiträge · seit 200901. Juni 2017 · #1
Hallo liebe Fomis, wir (meine Frau und ich) wollen von Sept. bis Nov. 2019 drei Monate mit dem Dachzelt durchs südliche Afrika touren. Den ersten Monat möchten wir dem Caprivi und Botswana widmen. Hier werden wir die notwendigen Camps auch im Vorfeld bereits reservieren.
Da Botsuana doch recht teuer ist, würden wir im Anschluss gerne eine Campingtour durch Südafrika unternehmen. Außerdem möchten wir hier auch zeitlich flexibel bleiben und nicht alles vorplanen. Wir waren bereits vor 13 Jahren schon mal dort, jedoch immer in festen Unterkünften.
Wie sieht es denn mit dem Thema Sicherheit beim Campen aus? Meine Frage bezieht sich jetzt nicht auf die üblichen Gefahren und Verhaltensregeln sondern zielt speziell auf die Kriminalität in Südafrika ab. Bei unserer ersten Tour wurde einem praktisch überall davon abgeraten ein paar Meter zu Fuß zu laufen. Wir sieht es da mit der Sicherheit auf Campingplätzen aus? Dachzelt scheint ja nicht so üblich zu sein, wie beispielsweise in Namibia.
Vielleicht kann der ein oder andere aber ein paar Erfahrungen mit uns teilen. Vielen Dank und Gruß Andi
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201201. Juni 2017 · #3
Andi, ganz einfache Regel wenn Du Dir nicht sicher bist: Fahre die Plätze an und schaue ob sich dort noch mehr Camper Deiner Art aufhalten. Meide leere abgelegene Plätze, besonders solche, wo keine Aufsicht ist. Auch solche, die direkt an Townships liegen. Dann kannst Du nicht allzu viel falsch machen. Ein Grund, weshalb ich NIE im Voraus buche wenn ich Plätze nicht kenne. Es gibt nirgends in Afrika die Garantie der absoluten Sicherheit, nicht einmal bei festen Unterkünften, höchstens in Luxusherbergen. Auch Botswana ist eigentlich nicht so teuer, ich habe aber meistens Plätze, die die meisten Fomis hier im Forum nicht anfahren bzw. sich hinstellen würden. Mir sind die Sicherheit, Nähe zu Ablution Blocks und Stromanschlüsse wichtiger als der mitternächtliche Uferausblick über den Sambesi. Alles eine Sache der Prioritäten. Die abgelegenen Camper sind gefühlt eine leichtere Beute als die sich um die Büros aufstellen. Schönen Urlaub! H.
Meide leere abgelegene Plätze, besonders solche, wo keine Aufsicht ist.
Würde ich nicht so generell sagen,,,.das ist eine Art Hobby von mir in RSA solche Plätze zu finden, ich hatte noch nie irgendwelche Probleme. Die sind meisst irgendwo in der Pampa wo keine Menschenseele ist...Ein leerer Campground in oder neben einer Stadt würde ich aber auch meiden....lg Maputo
Andi1234Themenstarter49 Beiträge · seit 200908. Juni 2017 · #5
Vielen Dank schonmal für die Antworten.
Dann scheint es ja kein generelles Sicherheitsproblem beim Campen in Südafrika zu geben. 🙂
Kann mir vielleicht noch jemand etwas zu den Verhältnissen an der Wild Coast sagen? Kann man dort gut zelten oder ist die Infrastruktur dort nicht wirklich geeignet? Wie sieht es am "Hole in the Wall" aus? Oder sollte man dort lieber auf feste Unterkünfte ausweichen?
Vielen Dank und Gruß Andi
swisschees1'715 Beiträge · seit 200608. Juni 2017 · #6
Hallo Andi
Wir sind nun seit 2013 mit Unterbrüchen 32 Monate im Südlichen Afrika unterwegs. Zwar nicht mit einem Dachzelt aber mit einem Popup Roof wo wir auch schlafen.
Beim Campiere haben wir noch nie Probleme gehabt, aber in eine Lodge Unterkunft hat man versucht einzubrechen.
Wir stehen zum Teil, notgedrungen, auf Plätzen die nicht unbedingt allen gefallen würden, aber passiert ist uns bis jetzt trotzdem nichts. In Südafrika haben wir noch nie wild gecampt, in Botswana und Namibia aber schon.
kOa_Master391 Beiträge · seit 201513. Juni 2017 · #7
Wir waren jetzt ein halbes Jahr mit einem Pop-Up Camper im südlichen Afrika (hauptsächlich Südafrika) unterwegs und ich hatte auf Campingplätzen - egal ob wir alleine im nirgendwo oder mitten im Pulk waren nie bedenken. Ich glaube nicht, dass die Lage in Südafrika gross anders ist als in den anderen Ländern. Wild campiert haben wir hingegen nie und im Gegensatz zu früheren Reisen Anfang 2000er-Jahre haben wir definitiv keine "Community Campsites" in der Nähe von grösseren Ortschaften mehr verwendet. Dafür ist das Angebot an sonstigen Plätze aber auch einfach zu gross als das man es müsste. Es waren 1-2 Plätze dabei, die ich nicht unbedingt mehr anfahren würde, aber das hat meist andere Gründe als die Sicherheit.
PS: Mit Abstand am "gefährlichsten" sind Affen, die einem beklauen. Strausse können das übrigens auch, selten auch Vögel. Die haben je nach Ort wenig bis gar keine Scheu vor Menschen.
Andi1234Themenstarter49 Beiträge · seit 200919. Juni 2017 · #8
OK, vielen Dank für die Erfahrungsberichte.
Ich denke wir werden das mal so angehen wie von Euch beschrieben!