PascalinahThemenstarter2'772 Beiträge · seit 200625. Mai 2017 · #1
Hallo Ihr Lieben,
immer wieder sieht man kleine, hübsche Steinmännchen im Kaokoveld.
( Bild von Tinochika )
Kann mir jemand die Bedeutung der Steinmännchen sagen? Werden sie dort auch so genannt, oder haben sie einen eigenen Namen? Wie viele gibt es davon? Ich meine mal gehört zu haben: 17 Stück (?) Und wer hat sie erbaut? Ich weiß nur, dass ihre Standorte geheim gehalten werden sollten... Im I-net habe ich schon nach Antworten gesucht, bin aber leider nicht fündig geworden.
Danke für Eure Hilfe und ein schönes, langes Wochenende wünscht Euch Pascalinah
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200825. Mai 2017 · #2
Hallo, Pascalinah,
ich weiß zu dem Kunstprojekt "Lone Men" nur das, was in den folgenden links steht. Vielleicht hilft es dir weiter. Es werden absichtlich keine Koordinaten benannt. ...es geht um das Entdecken... 🙂
sternschnubi1'137 Beiträge · seit 201131. Dez. 2020 · #9
Hallo ihr lieben, aus aktuellem Anlass, hätte ich auch noch etwas.... Ich hatte auch etwas von 27 lone men in Errinnerung. Rutscht gut in ein hoffentlich besseres 2021 🙂
ich habe auch ein noch ein spezielles Steinmännchen hinzufügen - sehr zufällig angetroffen... 😉
Reiseberichte:
2015 - von Kapstadt nach Windhoek durch den KTP
2017 - der Leopard kommt nur am Sonntag...
2019 - Namibia Nov.2019 - auf der Suche der Lone Men
2021 - vom Winde verweht - Skeleton Coast Campingtour
Der allererste namibische Pavillon auf der bevorstehenden 59. Biennale in Venedig wurde wegen Vorwürfen, er stelle die Kunstszene des Landes falsch dar, ins Chaos gestürzt. Der Aufruhr hat die Kunstpatronin des Pavillons, Monica Cembrola, nur eine Woche vor der Eröffnung der Veranstaltung zum Rücktritt veranlasst. Inzwischen hat auch der Hauptsponsor der Show, das Luxusreiseunternehmen Abercrombie and Kent, seine Unterstützung verloren.
Der plötzliche Umbruch folgt einer Anfang März online veröffentlichten Petition, die von 372 Personen aus der namibischen Kunstgemeinschaft unterzeichnet wurde. Sie äußerte sich empört über die geplante Ausstellung in Venedig und nannte sie ein „schlecht konzipiertes und unangemessenes Debüt, das eine antiquierte und problematische Sicht auf Namibia und die namibische Kunst einnimmt“.
Der Pavillon, der auf der Insel Certosa inszeniert werden soll, trägt den Titel „The Lone Stone Men of the Desert“ und zeigt Arbeiten eines namibischen Künstlers, der es vorzieht, unter dem Banksy-ähnlichen Pseudonym RENN bekannt zu sein. Die Organisatoren haben es ein „Land-Art-Projekt“ genannt, das eine Reihe von Skulpturen aus Eisenstangen und Wüstensteinen umfasst, die der menschlichen Form nachempfunden sind.
RENN ist ein 64-jähriger weißer Namibier, der in Johannesburg, Südafrika, geboren wurde und sein künstlerisches Debüt in Venedig gibt. Er begann seine Praxis 2013 in der Wüste des namibischen Kunene-Distrikts.
Der Anlauf des Kurators Dr. Marco Ferrario war lang und die Herausforderungen seitens der namibischen Kunstgemeinschaft groß. Entgegen aller Erwartungen, doch mit der letztendlichen Unterstützung des Bildungsministeriums, gibt es jetzt doch einen Namibia Pavillon auf der Venedig-Biennale. Dort wachen jetzt die „Lone Stone Men of the Desert". ...
Bin erst heute über das Thema gestolpert und habe erst heute die Petition gelesen. Was für eine Scheiß-Petition. Ehrlich. Neid. Missgunst. Mehr nicht. Alle Möchtegern-Künstler, die das unterschrieben haben, blamieren sich bis auf die Knochen und haben eine intellektuelle Bankrotterklärung unterzeichnet.
Man interpretiert in die Steinmännchen ernsthaft Rassismus hinein, um den Beitrag zu diskreditieren? Man kann nur hoffen, dass den Unterzeichnern mal selbiges passiert und Leute über 3 Ecken Rassismus in ihre Werke interpretieren und sie angreifen.
Und der Rest ist einfach Quatsch. Wenn man sich die Kommentare auf der Petitionsseite change.org anschaut, dann belegen die nur völlige Ahnungslosigkeit bei den Unterzeichnern der Petition. Die Venice Biennale ist keine repräsentative Werkschau der bildenden Künste eines Landes. Da stellen nicht die namhaftesten Künstler des Landes aus. Der Deutsche Beitrag zu Venice Biennale kommt in diesem Jahr von Maria Eichhorn. "Relocating a structure" zeigt grob vereinfacht den Umzug eines Gebäudes. That's it. Ist das repräsentativ für die deutsche Kunstszene? 99,9% haben vermutlich noch nie von Maria Eichhorn gehört. Regelmäßig zeigt der deutsche Pavillion auch Werke von Künstlern, die gar keine Deutschen sind und bestenfalls zeitweise mal in Deutschland gelebt haben (u.a. Ai Weiwei).
Am Ende kann man ja den Weg zur Auswahl und die Auswahl des Künstlers durchaus kritisieren, aber der Kurator hat zumindest verstanden, worum es bei der Biennale geht. Die Unterzeichner der Petition haben nicht mal das.