Anfängerroute zum zweiten Mal...

Reisebericht 40 Antworten · 16,1k Aufrufe · gestartet 11. Mai 2017 von Markus615
2'497 Beiträge · seit 201128. Okt. 2017 · #21
Hallo Markus,

ich steige auch noch zu und zeige gleich mal meinem Mann Deine schönen Himmelsbilder. Sowas macht er auch gerne. Sehr schön anzuschauen.

Prima finde ich, dass Du nicht die Zeit und den Aufwand scheust, "Vorfälle" zu melden. Nur so passiert vielleicht mal irgendwas. Wir geben gerne, aber nicht mit Gewalt erstritten, sondern freiwillig und auch nicht wie Prinz Karneval am Straßenrand.

Ich freue mich auf Die Weiterfahrt mit Dir.

Liebe Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 28. Okt. 2017
1'415 Beiträge · seit 201428. Okt. 2017 · #22
Hallo Markus,
danke für deinen sehr informativen Bericht und die die guten Wegbeschreibungen. Wir werden nächsten April auch vom Cunene über Olifantrus quer durch den Etosha fahren. Bin gespannt, wie es euch weiter ergangen ist
wundert sich die Gromi
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
Themenstarter1'042 Beiträge · seit 201618. Nov. 2017 · #23
So Gamedrive Nummer 1 im Etosha... es war Samstag der 29. April...

Die Runde Olifantsrus - Dolomite Camp (vorbei gefahren) und wieder zurück nach Olifantsrus...
Die Pads waren zum Teil schlecht oder sehr schlecht und manche Bereiche sogar komplett gesperrt. Stand logischerweise vorher nicht dran so dass man dann als Überraschung plötzlich nicht weiter kam. In Olifantsrus hatte ich den Reifendruck glücklicherweise nochmals um 0,2 bar reduziert, das machte es ein wenig erträglicher... 😄
Was macht man nicht alles um Tiere zu sehen...

Eine kleine Auswahl an Bildern, viel dazu sagen muss man wohl nicht:


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Themenstarter1'042 Beiträge · seit 201618. Nov. 2017 · #24
anscheinend gehen nur 20 Bilder... daher hier der "Rest"...


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Themenstarter1'042 Beiträge · seit 201621. Dez. 2017 · #25
Von Olifantsrus geht es weiter nach Halali mit ganz kurzem Zwischenstopp in Okaukuejo. Die eigentliche Planung war in Okaukuejo zu übernachten, aber da die Buchungslage so war, dass alles total ausgebucht war und das Monate im vorraus, Halali aber noch verfügbar war, dann war das halt so... 😉

Also Gamedrive Nummer 2 wenn man das so sagen will... immer langsame Fahrt vorraus und Ausschau halten. Die Strecke weg von Olifantsrus Richtung Okaukuejo ist immer noch eine Zumutung, ein Glück ist der Hilux vom Federweg ja nicht ganz so schlecht, aber auch da "rappelt" es gewaltig... "muss man halt durch"... 🙂

Tierbilder.... das lenkt ab... 😗


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zuerst liegen beide ziemlich unauffällig im Gras,

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dann hatte die Löwin wohl Hunger:

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er wollte nachsehen was los ist:

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und das vermeindliche "Opfer" hatte Glück: 😄

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"langweilig" geht es weiter... 🤪

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Bei Okaukuejo noch ein Elefant...

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ansonsten ist das Wasserloch ziemlich verlassen.

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Halali:

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mit "Sundowner" am Wasserloch

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und später nach dem Grillen gemütlich am Lagerfeuer. Gutes Fleisch gab es in Okaukuejo zu kaufen, das Angebot war dieses Mal in Halali grenzgängig, eigentlich fast ungeniesbar, probiert hatte ich es dennoch... 😄

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Themenstarter1'042 Beiträge · seit 201623. Dez. 2017 · #26
So jetzt ist gestern irgendwas (die Bilder waren zu groß) schief gelaufen und der Bericht im Nirvana verschwunden... 😕

Also nochmals... Halali - Eland Drive - zur "Pfanne" - Halali.
Der Eland Drive wurde bestimmt nich nach einer Antilopenart benannt sondern das muss ein Übersetzungsfehler sein und er wurde so benannt weil er elendig ist... 😄 Löcher in denen man einen Smart versenken könnte zum teil schlammige Stellen und dennoch musste ich den lang fahren geträu dem Motto: Vielleicht sieht man ja einmal doch etwas... ja man sieht etwas:


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😄

Naja weiter geht es zur Etosha Pan


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typisches Beispiel dafür wenn man eine große Brennweite einsetzt und die Luft flimmert -> verschwommene Bilder, trotzdem schön....



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mal das Auto von außen im Park, wobei wir uns da nicht sicher sind ob man dort ausnahmweise aussteigen darf oder nicht. Es steigen dort ja alle aus (ih weiß nur weil es alle machen heist es nicht...) und es ist total übersichtlich...


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auf dem Rückweg nach Halali...


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und in Halali die "Raubtiere"


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eines erobert schon den Reifen...


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gegen Abend dann am Wasserloch.



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Themenstarter1'042 Beiträge · seit 201624. Dez. 2017 · #27
So der letzte volle Tag im Etosha bricht an... kaum ist die Sonne aufgegangen beginnt wieder die Suche nach Tieren. 🤩

Die Tour... Halali - irgendwo um Halali und wieder Halali. Nächstes Mal schreibe ich mir auf wann ich wohin gefahren bin.

Es entstehen wieder ganz viele Bilder...


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am Wasserloch von Halali im Baum entdecke ich die zwei...

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und wie in diesem Urlaub üblich kommen die größeren Tiere erst nach Sonnenuntergang zum Wasserloch... Ich glaube die machen das aus Gewohnheit, den Wasser gibt es eigentlich überall genügend im Park im April 2017


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dann wurde es kurz laut...

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kurze Zeit später war aber alles wieder friedlich...


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Themenstarter1'042 Beiträge · seit 201624. Dez. 2017 · #28
Wie doch die Zeit vergeht... schon wieder der letzte Tag im Park bzw. der letzte halbe Tag. Es geht jetzt von Halali aus weiter zur Kamrav. An und auf der Straße versammeln sich noch einmal alle Tiere und sagen auf Wiedersehen... 😄
Man könnte es auch so interpretieren: Geht nicht! 😉


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Sogar ein paar Löwinnen sehen wir noch...

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Wobei man durchaus auch vorbei fahren könnte ohne dass man irgendwas sieht... daher mit roten Kringeln markiert, theoretisch sind in dem Bildabschnitt sieben Löwinnen versteckt...

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Also dann bis nächstes Jahr Etosha...


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An der Kamrav entdecke ich noch ein Weißschwanzgnu und Strausse...


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Nach 2 Tagen Olifantsrus und 3 Tagen Halali freut man sich schon, wenn man so eine Unterkunft betritt.... 🤩

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zuletzt bearbeitet 24. Dez. 2017
Themenstarter1'042 Beiträge · seit 201624. Dez. 2017 · #29
Von der Kamrav zur Kambaku... ja es ist wirklich ein kurzes Stück zum Fahren, aber das ist doch auch einmal schön.

Zuerst bewundere ich noch die Landschaft... 😉

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dann bin ich wieder einmal zu langsam mit der Kamera

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Fotografiere ich eben Tiere die nicht so schnell weg laufen...

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Auf dem Weg zur Kambaku bekommen wir dann massiven Gegenverkehr

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weswegen ich auf der Stelle anhalte und das Auto so positioniere, dass ich ein möglichst gutes "Schussfeld" habe
Irgendwie glaube ich aber, dass die Situation jetzt so langsam ungehäuerlich wird...

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Irgendwie schein ein weißer Hilux sehr gut getarnt zu sein, erst ca. 15 bis 20 Meter von uns entfernt kommt die Entscheidung: "Kehrtwende, jeder renne so schnell er kann!"

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Es entstehen noch viele Fotos von flüchtenden "Schweinen"... 😄 die meisten möchte ich Euch ersparen... 😄


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So kommen wir nach dieser langen Fahrtunterbrechnung doch noch bei Tageslicht gegen 14 Uhr bei der Kambaku an... 😄


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Wobei ich mich in der Nacht dann wieder darin übe, den Sternhimmel zu fotografieren...

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am nächsten Tag entdecke ich erst einmal das da:

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und "schweinisch" geht es weiter...

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aber auch andere Tiere gibt es zu entdecken (wenn auch manchmal recht schwer)


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Bis es wieder Abend wird...

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Die letzten Stationen sind Düsternbrook und Winhoek, das folgt dann irgendwann im Januar
Themenstarter1'042 Beiträge · seit 201608. Feb. 2018 · #30
Eine meiner "Lieblingsstrecken" schon wieder... für solche Straßen braucht man doch unbedingt autonom fahrende Autos... 😄

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immerhin kommt man schnell voran und kurz vor Windhoek biegen wir Richtung Düsternbrook ab. Ein Umleitungsschild "DERTOUR" sehen wir zwar aber da an der Strecke unmissverständlich auch PRIVAT steht ignoriere ich das und fahre die Strecke die mir mein Navi vorschlägt. Die Richtung stimmt auch wie unschwer zu erkennen ist...

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Unterwegs wird es schon toll und die ersten Tiersichtungen quasi bei Winhoek vor der "Haustüre"

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Jetzt kommt auch der Grund warum da umgeleitet wurde... und nein wir sitzen nicht in einem Boot sondern in einem Hilux

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Das Wasser ist aber recht flach, man wäre nur ohne 4x4 vermutlich gegenüber die Böschung nicht mehr hoch gekommen, die Alternativstrecke sehe ich in dem Moment nicht und vertraue blind auf das Navi... 😄

Nach kurzen Zwischenstopps wegen Tiersichtungen

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Erreichen wir die Düsternbrook und ich mache kein einziges Bild warum auch immer, die Speicherkarte war jedenfalls nicht voll. Hastig entscheiden wir uns für "Cats unlimited" und mit etwas Glück ergattern wir die letzten Plätze im geländegängigen "Safarifahrzeug" oder was das ist. Ich sitze auf dem Beifahrersitz, nachher ganz nah an den Katzen dran.


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In dem Fall ist ein Teleobjektiv eigentlich hinderlich.

Von den Geparden geht es zum Leopard


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Es hat etwas von einem Zoo Besuch, nur dass man hier mit dem Leopard zusammen in einem Gehege ist und der kommt um gefüttert zu werden. Bevor der Leopard da war wurde Fleisch auf den Baum gelegt. Immerhin ich glaube dem Tier geht es gut... 😉

Von den Felsenhäusern



hat man einen schönen Ausblick über das Tal, finden auch übrigens die beiden:

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Leider sind die Entfernungen riesig und so gebe ich nach einigen missglückten Versuchen auf


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etwas zu fotografieren und geniese die Aussicht...

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der nächste Tag noch, dann geht es wieder zurück.... leider 😉
86 Beiträge · seit 201809. März 2018 · #31
Hallo Markus,

ich bin durch einen Link in einem anderen Thread auf Deinen Bericht gestoßen, sehr unterhaltsam zu lesen und schöne Bilder! So sieht man Etoscha auch mal in grün, ich hoffe, das sieht bei uns um den 10.4. herum ähnlich aus.

Und mir gefallen besonders die "kleinen" Tiere, die Du immer "mitnimmst", nicht immer nur Big Five et al., die man immer so sieht.

Bei den Milchstraßenbildern bist Du auf einem guten Weg, finde ich, ich weiß aus eigener Erfahrung, wie mühsam es ist, da ein vernünftiges Bild hinzubekommen, ich hab bislang kein so schönes machen können (mangels Milchstraße 😉 ). Mal eine Foto-Frage: Benutzt Du Adobe Lightroom und schießt Bilder in RAW? Falls nicht, überleg Dir das mal, da kann man gerade bei solchen Nacht-Bildern noch eine Menge machen, mit Weißabgleich, Farbtemperatur und Mikrokontrast/Schärfen.
Ich habe das beim Lesen so verstanden, dass Deine Kamera damals neu war, daher meine zweite Frage bzw. Tipp: Benutzt Du ab und zu die manuelle Blendenkorrektur (EV+-)? Ich frage deswegen, weil in meinen Augen viele der Etosha-Bilder überbelichtet aussehen und wenig Kontrast haben. Falls nicht, probier das mal aus, aus leicht unterbelichteten Bildern kann moderne Software meist mehr rausholen als aus überbelichteten.
Klar, mittags um 13.00 Uhr geht das meistens nicht anders, aber auch bei Bildern vom Nachmittag ist mir das aufgefallen. Das ist keine Kritik, mir haben Deine Bilder gut gefallen, mehr eine Anregung.

Grüße
Christian
Mein Reiseblog: https://www.aconcagua.de (u.a. Rumänien, Pakistan, Äthiopien, Patagonien, TransSib, Nepal, Karelien, Norwegen) Mein YouTube-Kanal: (u.a. DIY-Camper, Norwegen, Albanien, Georgien, Kirgistan, Bosnien, Rumänien, Namibia, Tunesien, Schweden) https://www.youtube.com/channel/UC6KA8ccc3ba5mmR_C-5couQ
Themenstarter1'042 Beiträge · seit 201609. März 2018 · #32
Hallo Christian,
Aconcagua schrieb:
ich bin durch einen Link in einem anderen Thread auf Deinen Bericht gestoßen, sehr unterhaltsam zu lesen und schöne Bilder! So sieht man Etoscha auch mal in grün, ich hoffe, das sieht bei uns um den 10.4. herum ähnlich aus.
Freut mich, dass Dir mein Bericht gefällt. Anfang April habt ihr doch gute Changen den Park in "grün" zu erleben.
Bei Halali gibt es auch einige Strecken die bei uns noch ziemlich "feucht" waren. Besser gesagt da stand das Wasser. Macht nicht den Fehler und heizt dort volle Kanne durch. Diejenigen die das gemacht hatte, denen war das Auto von oben bis unten mit einer dicken zementartigen Schicht überzogen... ich bin da im Standgas durch gekrochen und sparte mir so eine größere Sauerei... 😄
Aconcagua schrieb:
Und mir gefallen besonders die "kleinen" Tiere, die Du immer "mitnimmst", nicht immer nur Big Five et al., die man immer so sieht.
Die haben schließlich dasselbe Recht auch mal mit ihrer Schönheit zu glänzen. 😉
Aconcagua schrieb:
Bei den Milchstraßenbildern bist Du auf einem guten Weg, finde ich, ich weiß aus eigener Erfahrung, wie mühsam es ist, da ein vernünftiges Bild hinzubekommen, ich hab bislang kein so schönes machen können (mangels Milchstraße 😉 ).
Try and Error... und total bekloppt sein und Nachts draußen stehen (am Besten alleine) zu einer Uhrzeit wo alle schlafen. 😄
Der große Witz war, dass alle meine ersten Versuche total überbelichtet waren. Ich ging immer davon aus, da muss mehr Licht rein... selber sieht man ja nichts. Das mit dem Scharfstellen ist auch so eine Sache für sich, der Autofocus funktioniert ja leider überhaupt nicht.
Aconcagua schrieb:
Mal eine Foto-Frage: Benutzt Du Adobe Lightroom und schießt Bilder in RAW? Falls nicht, überleg Dir das mal, da kann man gerade bei solchen Nacht-Bildern noch eine Menge machen, mit Weißabgleich, Farbtemperatur und Mikrokontrast/Schärfen.
Alle Bilder als JPG geschossen... ich habe gar kein Adobe Lightroom. Adobe Photoshop Elements 14 habe ich mir irgendwann einmal gekauft, mache damit aber recht wenig bzw. wenn dann "Unsinn". Ich habe auch zu wenig Ahnung davon.
Aconcagua schrieb:
Ich habe das beim Lesen so verstanden, dass Deine Kamera damals neu war,
Die D750 habe ich 2016 gekauft, in Namibia an den Epupa Falls fallen gelassen (fast Totalschaden), repariert bekommen von der Versicherung und 2017 wieder dabei gehabt. Nagelneu war noch eine D7200 dabei mit der ich auch viele Tieraufnahmen gemacht habe (wenn etwas weiter weg, wegen dem Crop Faktor). Ganz neu war noch das Nikon 200-500 mm Teleobjektiv, welches das Sigma 150-500 mm abgelöst hat.
Aconcagua schrieb:
daher meine zweite Frage bzw. Tipp: Benutzt Du ab und zu die manuelle Blendenkorrektur (EV+-)? Ich frage deswegen, weil in meinen Augen viele der Etosha-Bilder überbelichtet aussehen und wenig Kontrast haben.
Ich glaube ich habe davon irgendwann einmal etwas in der unendlich langen Bedienungsanleitung gelesen... damit: Nein. In der Größenordnung 98,7 % der Funktionen, welche es gibt, benutze ich vermutlich gar nicht. Ich kenn den Automatik Modus und den manuellen Modus.
Aconcagua schrieb:
Falls nicht, probier das mal aus, aus leicht unterbelichteten Bildern kann moderne Software meist mehr rausholen als aus überbelichteten.
Danke der Tip ist echt gut, aus unterbelichteten Bilder kann man sogar erstaunlich viel noch raus holen, selbst wenn es nur JPG`s sind... wobei ich keine Lust habe alle Bilder nach zu bearbeiten... (eigentlich sollte ich mal anfangen aufzuräumen und alles löschen, was nichts geworden ist. Da ich aber so unglaublich "bequem" bin kaufe ich eben eine größere Festplatte (oder 2) wenn der Speicher knapp wird. Irgendwas um die 8 TB speicher stecken in meinem PC und alle möglichen Bilder und Filme sind mindestens doppelt vorhanden überall verteilt... 🤪
Aconcagua schrieb:
Klar, mittags um 13.00 Uhr geht das meistens nicht anders, aber auch bei Bildern vom Nachmittag ist mir das aufgefallen. Das ist keine Kritik, mir haben Deine Bilder gut gefallen, mehr eine Anregung.
Konstruktive Kritik ist immer gut. Mir ist auch schon aufgefallen, dass ich mit dem Ultraweitwinkel auch noch so meine Schwierigkeiten habe. Nachts funktioniert das Nikon AF-S 14-24mm 2.8G ED ja wunderbar aber gerade bei "grellen" Lichtverhältnissen bin ich damit völlig überfordert.

Wehe jetzt sagt einer: "Mit Kameraausrüstung wie ein Semiprofi los ziehen, aber keine Ahnung haben, was er da treibt" 😄
Ich benutze das ganze Equipment eigentlich ausschließlich im Urlaub...

Mit dabei an Fotoausrüstung:
Nikon D750, Nikon 7200, Nikon AF-S 200-500 mm 1:5,6E ED VR, NIKKOR 24–120 mm 1:4G ED, Nikon AF-S 14-24mm 2.8G ED und ein Sigma 18 - 250 3,5-6,3 (wenn es mal leicht sein soll, das wiegt nur etwas über 600 Gramm und an der D7200 finde ich das nicht ganz schlecht) dazu noch eine Sony HDR-CX900E Full HD Videokamera mit 1" Sensor (die auch Nachts noch eine relativ gute Performance hat).

Ich hatte den Reisebericht fast "vergessen" ich glaube ich schreibe den jetzt langsam mal zu Ende... fehlt ja nicht mehr viel...

Gruß Markus
766 Beiträge · seit 200709. März 2018 · #33
Ich hatte den Reisebericht fast "vergessen" ich glaube ich schreibe den jetzt langsam mal zu Ende... fehlt ja nicht mehr viel...
Jaaaaa, schreib weiter Markus 😄
Giraffen-Lisa würde sich sehr freuen
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia: 1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia, 1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg lange Pause Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia 2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
Themenstarter1'042 Beiträge · seit 201609. März 2018 · #34
so wo waren wir stehen geblieben, ach ja in der Düsternbrook. Nach leckerem Abendessen an der großen Tafel mit dem "Herr des Hauses" an einem Tisch und zufrieden mit allem ging es dann auch irgendwann in Bett.

Morgens "brennt" der Himmel, was sage ich der Sonnenaufgang ist fantastisch. Namibia verabschiedet sich schon mal und zeigt sich von der "besten" Seite...


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Wir hatten die unteren Felsenhäuser, aber da das obere Felsenhaus von aussen gesehen schöner aussieht...

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habe ich das "geknipst"...

dann bewegt sich noch ein Klippschliefer auf der Mauer.

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Verraten, jetzt weiß ich dass ich das Tele brauche...

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auf dem Weg Richtung Windhoek wird nochmals alles abgelichtet, was sich irgendwo bewegt oder auch nicht bewegt.

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Fährst Du zu schnell sind die Tiere "unsichtbar" und falls man diese doch sieht steht man in der eigenen Staubwolke und das Ergebnis des Fotos kann man gleich vergessen. Ich bin vielleicht 5 Meter an der kleinen Giraffe vorbei gefahren (mit vielleicht 60 km/h) und hatte diese nicht gesehen.

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Man könnte jetzt als Ausrede bringen, das Licht war sowieso nichts... also fotografiert man eben Gebüsch...

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aus dem Seitenfenster in einer Baustelle werden die Ergebnisse auch nicht besser, aber ich wollte unbedingt noch Paviane haben. Anhalten wäre an der Stelle aber mehr als lebensgefährlich.



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Man fragt sich auch: Für was braucht man hier eigentlich eine "Autobahn" ? 😉
Fährt man jetzt links oder rechts oder egal, weil sowieso kein Verkehr ist? 😗
Zum ersten Mal im Urlaub beschleunigte ich den 3,0 Liter Hilux auf 120 km/h und stellte 30 Sekunden später fest, dass mir das viel zu schnell ist... nichts mehr gewohnt, wieder gemütliche 80 - 100 km/h. In Deutschland fährt man bei so wenig Verkehr eher 210 km/h...

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Wie letzes Jahr übernachten wir wieder im Palmquell in Windhoek. Auch dort endecke ich wieder....

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Wir fahren noch etwas in der Stadt spazieren (mit dem Taxi)

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Supermarkt, einkaufen, 1 1/2 Stunde auf das Taxi warten das uns abholen wollte und dann doch ein anderes nehmen... 😄
Das war "typisch Deutsch". Nächstes Mal wenn der zur vereinbarten Zeit nicht da steht, dann weiß man, dass er einen lukrativeren Auftrag bekommen hatte und zum Flughafen unterwegs ist... dann nimmt man eben ein anderes Taxi nach vielleicht 5 - 10 Minuten Wartezeit. Wieder etwas gelernt. Aber prinzipiell war es ja egal wo man den Tag verbringt, an der Grove Mall gibt es ja auch Windhoek Lager, wir musste nicht verdursten.

Nach einer gemütlichen Nacht und weiterer ereignisloser Zeit - Stadtbummel, Cafe Schneider, Meteoriten anschauen (wieder einmal), Tischdecken kaufen, Holzschnitzereien kaufen usw. verabschieden wir uns von Windhoek und brechen auf zu Safari Car Rental um Ihnen das Auto zurück zu geben, dass ich pfleglich behandelt hatte (besser als ich mein eigenes behandeln würde) und stellen ihnen den Hilux wieder auf den Hof...

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Absolut zufrieden waren wir ja mit dem Auto. Es gab anfangs ein wenig Probleme mit der Heckklappenverriegelung (die meiner bescheidenen Meinung nach so gar nicht funktionieren konnte - sprang immer wieder teilweise auf) und deswegen drang etwas mehr Staub als notwendig in das hintere Abteil, aber nach einer "Notreparatur" und 4 Stunden "putzen lassen, dann gleich innen und außen" was alles wieder gut... 😉

Bei der Rückgabe ärgerte ich mich dann doch ein wenig. Oben die Bilder zeigen das Auto, meiner bescheidenen Meinung nach ist das nicht übermäßig verschmutzt (außen) und man kann durchaus erkennen ob weitere Schäden hinzu gekommen sind. Derjenige der die Übernahme machte, war da anderer Ansicht und wollte Geld für die Reinigung. Wären das 100 N$ gewesen, hätte er die auch bekommen, er wollte aber mehr und somit gab es gar nichts.

Keine Frage, die Autos sind super geeignet um damit durch Namibia zu fahren. Gute Bereifung, technisch einwandfreier Zustand, alles funktionierte tadellos bis auf oben genannte hintere Klappe 😉 (ein einfacher und unbedeutender Defekt), gute Ausstattung fürs Campen und ein super freundliches, deutschsprechendes Team. Für die nächste Fahrzeugrückgabe verlerne ich einfach mein Englisch. Man sieht sich immer mehrmals im Leben... 😛

Beim Landeanflug auf Frankfurt noch ein (deutlich nachbearbeitetes) Bild aus dem Flieger:

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und das war es leider schon wieder... bis demnächst. Namibia wir sehen uns sehr bald wieder 😄 🙂
zuletzt bearbeitet 09. März 2018
8'054 Beiträge · seit 200809. März 2018 · #35
Hallo Markus,

Leider hat alles Gute ein Ende! 😎

Danke fürs Mitnehmen. 🙂

Bin bei der nächsten Reise auch wieder dabei! 😛

Schönes Wochenende wünscht
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
766 Beiträge · seit 200709. März 2018 · #36
Danke Markus!
Das mit der Reinigung von Safari Car Rental verstehe ich auch nicht.
Sonst war es ja eine tolle Reise und ihr habt schöne Fotos gemacht. Top!

Dankende Grüße
Lisa
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia: 1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia, 1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg lange Pause Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia 2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
86 Beiträge · seit 201811. März 2018 · #37
Hallo Markus,

ich war ein paar Tage unterwegs und tippen auf dem iPad oder Handy ist nicht so meins, daher erst jetzt.

Ich schimpfe nicht, aber:
Du hast wirklich eine erstklassige Ausrüstung, da finde ich schon, daß Du Dich ein kleines bißchen mehr in die Möglichkeiten der Kamera reinfuchsen solltest. 😛 Ein guter Startpunkt für Deine Kamera ist hier (Du musst nicht alles verstehen am Anfang): https://gwegner.de/know-how/nikon-d750-grundeinstellungen/

Ein paar Punkte möchte ich kommentieren, aber da das hier ja kein Fotolehrgangsthread ist, halte ich mich kurz (und schicke Dir zu Lightroom und RAW mal eine PN mit Links, die ich mal für einen Freund geschrieben habe, als der mit RAW eingestiegen ist).

Zu den Nachtfotos:
Klar, Autofokus kannst Du da vergessen. Aber mit dem schönen Klappdisplay der D750 (die ich ebenfalls nutze) kannst Du schön auf 100% vergößern (vorher auf Manuellen Fokus), dann einen Stern raussuchen und dann so fokussieren, daß der Stern möglichst scharf ist, also möglichst klein.

Zur Belichtung (die Dir ja bei dem feinen Nikkor 14-24 f2.8 manchmal Probleme bereitet):
Das ist wirklich einfach, rechts oben über dem Display den +/- Button drücken, hinteres Drehrad auf -0.3 oder 0.7 stellen und schon hast Du eine Drittel bzw. bißchen mehr als zwei Drittel Blenden unterbelichtet. Das tut den Bildern bei normalem oder grellem Tageslicht meistens gut.
Das ist die Funktion der Nikon, mit der ich am meisten hantiere. -0.3 hab ich eigentlich immer mindestens.

Ich kann das nachvollziehen, daß Du keine Lust hast, jedes Bild zu bearbeiten oder gar RAW zu entwickeln. Ich hab das selbst jahrelang vermieden und allenfalls in Picasa ein bißchen an Helligkeit, Farbe und Kontrast gedreht.
Aber dann hab ich bei einem Kumpel (echter Profi, lebt davon) gesehen, was mit RAW alles geht, da sind mir fast die Augen aus dem Kopf gefallen und seitdem mache ich mir die Mühe. Daher würde ich auch Dir dringend empfehlen, Dir das mal anzuschauen. Du wirst Dein blaues Wunder erleben, glaub mir! Ich bin selbst auch nur motivierter Amateur, kannst ja mal auf meiner Homepage stöbern, wobei da nur die letzten 3 Artikel Fotos der D750 im RAW-Format enthalten.
Hier z.B.: http://www.aconcagua.de/angels-landing-zion/ (Zion National Park)

Zu Deiner Beruhigung: Du musst nicht jedes Bild aufwendig bearbeiten/entwickeln. Erstens kannst Du bei Deiner Kamera einstellen, daß die sowohl RAW als auch jpeg parallel schießt und zweitens kannst Du Dir in Lightroom (oder Capture One oder CaptureNX was es sonst noch gibt) Presets nach Deinem Geschmack machen, die Du dann jeweils anklickst und nur bei Nichtgefallen etwas nachjustierst.
Ich habe vielleicht 5 Presets mit unterschiedlichen Looks (Film-Look etc.) und Gegebenheiten (Sonnig, bewölkt etc.), die ich je nach Stimmung durchklicke und dann ggf. justiere, meistens paßt eins zu meiner Vorstellung. Das geht - je nach Anspruch - wirklich flott, man kann die Presets sogar beim Import in LR direkt anwenden, dann sind erstmal alle "vorbearbeitet". Oder bei ähnlichen Bildern hintereinander eins bearbeiten und bei den folgenden nur "Einstellungen letztes Bild anwenden" nehmen. Ein Klick et voilá.
Und wenn Du ein richtig gutes Bild hast, das Du vielleicht abziehen lassen willst, dann lohnt sich der Mehraufwand schon. Das ist alles kein Hexenwerk.

Eigentlich wollte ich Dir schreiben, kauf Dir eine Lizenz von Lightroom 4.4 bei ebay für ca. 20 EUR, aber da fiel mir ein, daß LR 4.4 die D750 nicht unterstützt, weswegen ich auch auf Lightroom 6 aufrüsten musste. LR 6 kostet ca 100 EUR bei amazon Software, aber Du kannst ja erst einmal eine 30tägige Probeversion bei Adobe laden und Dir das anschauen.

Noch eine letzte Frage: Mit Automatikmodus meinst Du "P"? Da muss ich aber wirklich schimpfen 😄 Check mal bitte Modus "A" und google für Tierfotos (die mit Tele schnellere Verschlusszeiten benötigen) noch nach "Auto-ISO".

Was die Bilderfluten angeht, kenne ich das gut. Auch hier ist Lightroom praktisch als Sortierer. Du kannst beim ersten Durchschauen die Bilder bewerten mit 1-5 Sternen, Farben oder Abgelehnt/Akzeptiert oder anderen Kriterien und Dir dann nur die Guten anzeigen lassen. Der Rest wird bei mir ausgeblendet, während ich die Guten bearbeite und irgendwann werden die unbrauchbaren schlicht gelöscht. Hab ich nie bereut. 🙂

Der Rest kommt per PN.

Und Deine letzten Bilder gefallen mir wieder sehr gut! Hammer-Sunset! 🙂 Wie gesagt, das war alles konstruktiv gemeint, mir ist nur aufgefallen, daß einige Bilder sehr "flau" waren, was Farben und Kontrast angeht.

Grüße
Christian

EDIT: Doch ganz schön lang geworden 🤩
Mein Reiseblog: https://www.aconcagua.de (u.a. Rumänien, Pakistan, Äthiopien, Patagonien, TransSib, Nepal, Karelien, Norwegen) Mein YouTube-Kanal: (u.a. DIY-Camper, Norwegen, Albanien, Georgien, Kirgistan, Bosnien, Rumänien, Namibia, Tunesien, Schweden) https://www.youtube.com/channel/UC6KA8ccc3ba5mmR_C-5couQ
zuletzt bearbeitet 11. März 2018
766 Beiträge · seit 200711. März 2018 · #38
Hallo Christian,
DANKE! Danke für den ausführlichen ‚Klartext‘! 🙂
Ich habe einiges auch für herausziehen können.
Morgen bekomme ich meine neue Kamera (vor dem runden Geburtstag in Namibis freundlicherweise jetzt schon) und werde diese Grundeinstellungen beachten.

Liebe Grüße
Giraffen-Lisa
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia: 1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia, 1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg lange Pause Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia 2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
86 Beiträge · seit 201811. März 2018 · #39
Hallo Lisa,

das freut mich, wenn ich noch jemandem helfen bzw. Dich anregen konnte, Dich reinzufuchsen. Wird es eine Nikon?

Grüße
Christian
Mein Reiseblog: https://www.aconcagua.de (u.a. Rumänien, Pakistan, Äthiopien, Patagonien, TransSib, Nepal, Karelien, Norwegen) Mein YouTube-Kanal: (u.a. DIY-Camper, Norwegen, Albanien, Georgien, Kirgistan, Bosnien, Rumänien, Namibia, Tunesien, Schweden) https://www.youtube.com/channel/UC6KA8ccc3ba5mmR_C-5couQ
766 Beiträge · seit 200711. März 2018 · #40
Kurz, da OFF TOPIC:
Überraschung 😗
Eher von Sony eine kleine feine zierliche Kamera. Hat aber verschiedene Settings, die vorher fixen kann.
RAW und jpg. Und ein Zusatzgerät für die rotierenden Sternenaufnahmen.
Bin mega gespannt!
Liebe Grüße
Lisa
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia: 1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia, 1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg lange Pause Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia 2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
zuletzt bearbeitet 12. März 2018