Grenzübergänge mit Carnet und Fragen zu Camps

3 Antworten · 1'141 Aufrufe · gestartet 11. Apr. 2017 von Soula
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Themenstarter20 Beiträge · seit 201511. Apr. 2017 · #1
Guten Morgen Fomis,

möchte uns kurz vorstellen. Wir sind Frank und Ursula, Afrikaliebhaber wie alle hier und planen im Juni/Juli mit unserem Idefix (Isuzu) von Windhoek (wo unser Auto noch Urlaub macht, während wir arbeiten müssen 🙁 ) nach Botswana, Zimbabwe, Sambia und Malawi zu fahren. Die grobe Route steht, aber ein paar Details fehlen uns noch:
Wir haben folgende Info gefunden:
Der kleine, aber modern ausgestattete Grenzposten Matsiloje/Mphoencs bei Francistown bietet sich als ruhige Alternative zur häufig überlasteten Grenze bei Plumtree an
Hat jemand mit eigenem Auto Erfahrungen mit diesem Grenzübergang?
Hat jemand Erfahrung mit dem Grenzübergang Sambia-Malawi bei Mzuzu?

Kennt jemand die Chikolongo Campsite im North Luangwa?
Und noch eine Frage: War in letzter Zeit jemand im Chizarira NP? Wie ist die Zufahrt und in welchem Zustand sind die Camps?
Haben hierzu nur eine ältere Info gefunden:
Chizarira access road was rough but ok. Had a look at Kaswiswi campsite but it was incredibly overgrown. 1m high grass all around the site. T4A has Mucheni Gorge and Mucheni View campsites the wrong way round. Both are stunning but Mucheni View just about has the edge over Gorge in my opinion

Bedanke mich für eure Hilfe und wünsche allen einen schönen Tag.
1'003 Beiträge · seit 200811. Apr. 2017 · #2
Hi,
Der kleine, aber modern ausgestattete Grenzposten Matsiloje/Mphoencs bei Francistown bietet sich als ruhige Alternative zur häufig überlasteten Grenze bei Plumtree an
Das stimmt nur für die BW Seite. Da bist Du in 5 Minuten durch. ZIM ist alt, abgewrackt aber OK. Das Problem ist, dass die nichts zu tun haben und wiedermal die Vorgänge nebulös sind. Mich wollten Sie verhaften, da ich eine alte Tasche aus Armeebeständen hatte... . Sonst alles gut dort, es ist nur kein CVG Agent da und da sind sie etwas zickig mit den Mietautos. Für Privatfahrzeuge sollte das OK sein. Die "Strasse" nach Antelope oder auch die nach Plumtree sind sehr schlecht aber machbar - Antelope möchte ich nach einem Regen nicht fahren.
Chizarira könnte mittelfristig besser werden > http://www.4x4community.co.za/forum/showthread.php/272115-Chizarira-National-Park-Zimbabwe .
Meine Erfahrungen von Februar 2014:

















Hätte man damals mehr Zeit haben müssen. Hatte so mehr was von Expedition. Ich finde es sehr teuer für das, was geboten wird. Wenig Tiere, aber schön wild.

Wir hatten 2015 den Grenzübergang bei Chipata an der T4 genutzt - zu dem im Norden kann ich nichts sagen.
Gruss
Christian
zuletzt bearbeitet 11. Apr. 2017
Themenstarter20 Beiträge · seit 201511. Apr. 2017 · #3
Hallo fordfahrer,
das sind ja tolle Bilder aus dem Chizarira NP, ganz nach unserem Geschmack. Auch wir haben nicht viel Zeit dort eingeplant. Nur 2 Tage. Scheint sich dann wohl eher nicht zu lohnen. Auf alle Fälle mal danke für die Bilder und die Infos.
Wir werden ebenfalls den Grenzübergang bei Chipata nehmen, es hätte mich nur interessiert, ob es Erfahrungen gibt mit dem nördlichen, weil wir ja irgendwann auch wieder zurück fahren werden.
195 Beiträge · seit 201513. Apr. 2017 · #4
Hallo Frank und Ursula!

Tolle Tour die ihr plant!
Grenzübergänge - das klingt jetzt vielleicht irgendwie banal wenn ich das so schreibe - sind im Grunde alle sehr ähnlich, man muß sich im südlichen Afrika vor keiner fürchten und je kleiner desto angenehmer üblicherweise. Weniger hektisch, aber manchmal deshalb nicht schneller, weil die Bediensteten dann manchmal nicht an der Grenze sitzen wegen der 2-3 Autos pro Tag, sondern daheim sind und erst angerufen werden müssen, wenn "Kunden" kommen.

Chizarira: Steile Auffahrt, echt offroad, aber die steilen Stellen betoniert, sehr selten besuchter Park, wir waren mal die ersten Gäste nach 3 Wochen, keine Infrastruktur, morgens kommt ein Traktor und bringt ein Wasserfass an die Campsite, sehr nett fanden wir das! Mucheni View genial, man campt an einem 100-Feldabbruch mit Blick in die Schlucht, am Horizont der Malawisee. Viele Löwen wenn man nach den Spuren geht, keine gesichtet weil sehr dicht alles, Büffel jedes Mal gesehen in großen Herden. Elefanten auch. Man kann rumfahren wie man will, Pisten in sehr schlechtem Zustand, muß man mögen, wir mögen es! Man kann auch südlich reinfahren, ich wollte das Mal wissen, um nicht jedesmal die Nordzufahrt zu nehmen, geht auch. Ach ja: Kaum Gäste, kein Wechselgeld im Maincamp wo man bezahlt!

Grenze bei Mzuzu, das liegt ja im Landesinneren, welche Grenze meinst Du? Aber auch hier gilt: Wenn in der Michelin-Karte eingezeichnet, dann kann man's auch fahren. Manchmal muß man an diesen Grenzen den Immagration-Stempel in der nächsten Stadt holen, oder der übernächsten, ist easy wenn man sagt "there was no immigration officer at the boarder". Just do it!

Tipp weil es auf Eurer Strecke liegen dürfte: Old Petauke Road ab Petauke in den South Luangwa NP, landschaftliche schöner als die Hauptroute, kürzer auch, mehr Tiere weil GMA, im Juni wohl auch schon trocken (in Petauke wissen die das).

Schöne Reise
Martin
facebook.com/martin.friedl.790
zuletzt bearbeitet 13. Apr. 2017