fidelThemenstarter925 Beiträge · seit 201610. Apr. 2017 · #1Hallo zusammen,
nachdem ich in diesem Forum bereits so viele tolle Informationen für unsere letztjährige Reise nach Namibia bekommen habe (WDH-Sesriem-Swakopmund-Damaraland-Etosha-Caprivi-WDH), bin ich aktuell noch etwas auf der Suche nach Input zu einer geplanten Tour nach Südafrika und den KTP im Herbst diesen Jahres. Wir wollen unbedingt wieder nach Afrika, allerdings diesmal nur außerhalb von Malariagebieten. Zudem erscheint Namibia den Berichten nach z.Z. etwas "gut ausgebucht". Daher die Idee, nach Südafrika zu fahrne. Leider scheint es da so viele Sachen zu geben, dass mir irgendwie etwas der Überblick fehlt. Die Führer (Reise Know How u. Loose) helfen irgendwie auch nicht zu 100% weiter. Unser Wunsch ist primär Natur und Tierwelt, Städte/Kultur/Essen etc. sind sekundär. Ich bin mir bewusst, dass Südafrika weitaus dichter besiedelt und noch besser touristisch erschlossen ist als Namibia, denke aber, dass es auch dort schöne nicht immer überlaufene Ecken geben muss. Geplant ist der Zeitraum vom 21.10 bis 11.11., also ca. 3 Wochen und primär (möglichst naturnahes) Camping.
Wir würden gerne ca 1 Woche in den KTP, bemühen uns grad um Camps und hoffen auf den Notifier (vielen Dank nochmals an dieser Stelle an den Gestalter dieses tollen Tools!). Das DWNP hat bisher nicht reagiert, dort habe ich allerdings nicht allzu viel Hoffnung. Uns ist bewusst, dass es dort um die Zeit verdammt heiß werden kann, hoffen aber mal, dass wir das aushalten..
Bisher hatte ich an folgende Route gedacht:
21.10 Ankunft JNB, Übernachtung zw. JNB und Marakele NP
22.10 Marakele Bontle Camp
23.10. Pilanesberg
24.10. Pilanesberg
25.10. Stopover zw. Pilanesberg und KTP
26.10. KTP Süd (Twee Revieren, Rooiputs, Two Rivers)
27.10. Nossob / Polentswa / eines der Camps im Norden
28.10. Nossob / Polentswa / eines der Camps im Norden
29.10. Nossob / Polentswa / eines der Camps im Norden
30.10 Bitterpan / Uikaruus / Nossob / kielie krankie
31.10 Bitterpan / Uikaruus / Nossob / Kielie Krankie
01.11. Mata Mata / Kalahari Tented Camp
02.11.
03.11.
04.11.
05.11
06.11
07.11
08.11.
09.11.
10.11.
edit: aktueller Routenstand siehe letzter Post:
20.10 JNB -> Marula Cottage
21.10. Marakele Bontle Campsite
22.10. Marakele Bontle Campsite
23.10. Pilanesberg Bakgatla Campsite
24.10. Pilanesberg Bakgatla Campsite
25.10. Red Sands Country Lodge oder Witsand Kalahari
26.10. Rooiputs
27.10. Rooiputs
28.10. Two Rivers
29.10. Gharagab
30.10. Nossob
31.10. Nossob
01.11. KTC
02.11. KTC
03.11. Mesosaurus
04.11. Namtib Little Hunters Rest
05.11. Koiimasis
06.11. Hobas
07.11. Augrabies
08.11. Augrabies
09.11. Mokola Motswedi
10.11. Mokola Motswedi
11.11. Stopover Mokola-JNB
12.11. Abends Rückflug
aktuelle Fragen:
Gegenwärtig bestehen noch 3 offene Fragen:
a) Übernachtung / Einkauf 1. Nacht. Wir landen in der Früh, bekommen das Auto und sind daher wohl gegen Mittag fertig. Unser Plan war, dann erstmal einfach los zu fahren um dem Moloch Johannesburg zu entkommen und dann irgendwo außerhalb für die ersten Tage einzukaufen oder erstmal irgendwo hin, wo man sich ausruhen kann und dann am nächsten Morgen einkaufen. Marula Cottages erschien uns dafür grundsätzlich geeignet, auch wenn es wohl nochmal knappe 3h Fahrzeit wären.
Wäre hierfür die N1 bis Bela Bela oder die R551 als direkte Route sinnvoller?
Gibt es irgendwo nördlich von Pretoria einen Übernachtungstipp zum "Ankommen", bei dem man sich idealerweise das selber Kochen und vorher Einkaufen sparen kann?
b) Strecke Pilanesberg - Rooiputs: Ist die Route Pilanesberg - Lichtenburg - Vryburg - Kuruman - Upington - KTP sinnvoll? Die Route über Van Zylsrus ist zwar kürzer, aber wohl anstrengender und länger, zudem wollten wir in Upington Großeinkauf machen.
Die Red Sand Country Lodge liegt praktischerweise genau in der Mitte und macht als Stopover einen guten Eindruck. Witsands Kalahari sieht aber wesentlich netter aus. Wenn ich die Angaben auf deren Homepage richtig verstehe, würde es aber wohl einen Umweg von mind. 2-4h darstellen von der eigentlichen Route, da nur Gravel Road. Spricht also mehr für Red Sands Country Lodge. Stimmen die Gedankengänge?
c) Strecke Mokala - JNB. Wir fliegen um 21.15 ab JNB. Unser Vermieter meinte, es sein kein Problem, am letzten Tag von Mokala direkt zum Flughafen zu fahren, da perfekter Teer durchgehend und ca. 550km. Auf dem Weg selbst scheint es irgendwie nichts sinnvolles zu geben, was einer letzten Nacht würdig wäre und zugleich nicht irgendeinen größeren Umweg bedeuten würde. Ich hatte daher daran gedacht, am vorletzten Tag direkt bis JNB zu fahren, das Auto abzugeben, in ein Hotel/Lodge zu gehen in dem es sich die letzten 24h gut aushälten lässt und von dort zum Flughafen fahren zu lassen. Wir mögen eigentlich den Gedanken nicht wirklich, am Abflugtag noch über 500km vom Flughafen weg zu sein, haben ähnliches aber auch schon in anderen Ländern gemacht bei spätem Abflug. Ist es lediglich eine Entscheidung, wie viel "Risiko" man zu tragen bereit ist oder gibt es tatsächlich noch andere Gründe für die eine oder andere Richtung?
Ab dem KTP klafft noch eine große Lücke von ca. 9 Tagen. Wir hatten folgende Varianten angedacht:
a) durch Südnamibia nach WDH
b) über Fish River Canyon oder ab Twee Revieren nach Kapstadt
c) über eine etwas südlichere Schleife zurück nach JNB
Gerade bei Varianten b) und c) fehlen mir ein wenig die Ideen, was man im Westen und in der "Mitte" entdecken kann.. Gibt es im südlichen Botswana sinnvolle Optionen? Oder im Südwesten von JNB?
Unschlüssig sind wir ferner bei der Wahl unserer An/Abflughäfen. Ich nehme an, das Angebot an Mietwägen (mit entspr. Ausrüstung) ist in JNB größer und nicht so arg ausgebucht wie in WDH. Preislich gibt es abgesehen von One Way Fees bei Mieten keine allzu großen Unterschiede. JNB/JNB böte uns ein gewisses Maß an Flexibilität, wenn wir überhaupt keine sinnvollen KTP Buchungen mehr zustande bekämen, JNB/CPT oder zumindest einige weitere Optionen. Wie wichtig ist eine Vorbuchung außerhalb von KTP/Krüger in Südafrika um diese Jahreszeit? Wäre es sinnvoll, erst mehr Zeit in der "Umgebung" von JNB zu verbringen und erst später in den KTP zu fahren?
Vielleicht hat ja jemand eine goldene Idee? 🙂 Führer haben wir zwar bereits gewälzt, aber irgendwie noch nicht so den Überblick..
Viele Grüße,
fidel
tribal71150 Beiträge · seit 201513. Apr. 2017 · #2Hallo fidel,
sehe Deine Anfrage heute erst.
Eine ähnliche Route ist bei uns für einen der nächsten Urlaube als Idee gespeichert.
2 Nächte Marakele
2 Nächte Pilanesberg
1 Nacht zwischen Pilanesberg und KTP
7 Nächte KTP
2 Nächte Fish River Canyon
2 Nächte Augrabies
2 Nächte Mokala National Park
1 Nacht zwischen Mokala und Johannesburg
Dann würden noch 2 Nächte übrig bleiben die man bestimmt in dem einen oder anderen Park als dritte Nacht dran hängen kann. Man könnte die Route natürlich auch anders herum fahren und mit dem Mokala starten.
Vielleicht hilft Dir diese Idee etwas weiter.
Viel Spaß noch bei der Planung,
Markus
Clamat1'425 Beiträge · seit 201313. Apr. 2017 · #3Hi fidel,
es dürfte etwas schwierig werden mit den Unterkünften im KTP. Was du wahrscheinlich buchen kannst ist Bitterpan, das ziemlich mieseste Camp im KTP. Ich denke, wer mal dort war, kommt nie wieder 🙁 Nur die Fahrt durch die Dünen ist sehr schön, allerdings auch etwas ansprucgsvoll und man braucht ein vernünftiges Fahrzeug dafür.
@Markus
Eine Übernachtung zwischen KTP und Pilanesberg ist schon ziemlich sportlich. Es sind immerhin ca. 1300km und im Moment fährt man von einer Baustelle in die nächst, wobei man an manchen bis zu 30 Min. warten muss.
LG
Claudia
(Unten in der Signatur findet ihr unseren 2017 blog mit einigen eurer Strecken - und wir sind immer noch unterwegs 🤩 )
Unsere Reisen findet man unter:
http://clamat.de/
fidelThemenstarter925 Beiträge · seit 201613. Apr. 2017 · #4Hallo Claudia und Markus,
vielen Dank für euren Input!
Dann lag ich mit meinen Routengedanken ja gar nicht so falsch. Mokola hatte ich auch schon angedacht.
Wenn Pilanesberg-KTP an 2 Tagen sportlich ist, welche alternativen Strecken oder Zwischenstopps bieten sich dort an? Wir hatten geplant, über Kuruman und Van Zylsrus zu fahren, Google spuckt dafür 900km aus bis Twee Revieren. Das erscheint mit eigentlich in zwei Tagen auf Asphalt gut machbar?
Was ist denn der "Haken" an Bitterpan? Zur Zeit gibt es nur Twee Rivieren und Mata Mata sowie Kalahari Tented Camp. In der Mitte der Tour fehlen aber noch mind. 3 Nächte, in denen wir bisher gar nichts haben. Außerdem würde ich natürlich gerne noch Twee Revieren und Mata Mata zumindest zum Teil tauschen.. Es macht ja keinen großen Sinn, 3 Nächte in Twee Rivieren und 3 in Mata Mata zu bleiben vermute ich.
Wie lange muss man denn für gewöhnlich auf Rückmeldung vom DWNP warten? Wäre ein Anruf erfolgversprechender?
Viele Grüße,
fidel
tribal71150 Beiträge · seit 201513. Apr. 2017 · #5Clamat schrieb:
Eine Übernachtung zwischen KTP und Pilanesberg ist schon ziemlich sportlich. Es sind immerhin ca. 1300km und im Moment fährt man von einer Baustelle in die nächst, wobei man an manchen bis zu 30 Min. warten muss.
Hallo Claudia,
sind irgendwelche Strecken gesperrt? Laut meiner Routenplanung sind es über die N14 nur 900km.
Immer noch eine lange Strecke, aber mit einer Nacht machbar.
Gruß,
Markus
sternschnubi1'137 Beiträge · seit 201113. Apr. 2017 · #6Hallo Fidel,
hast du schon mal über eine Route via Mabuasehuebe und dann durch Botswana zurück, nachgedacht?
lg Uwe
fidelThemenstarter925 Beiträge · seit 201614. Apr. 2017 · #7Hallo Uwe,
ja, durchaus. Mabua hört sich echt toll an, jedoch haben wir nach den bisherigen Schilderungen noch etwas Respekt vor der Strecke Mabua-Nossob, auch die Zufahrt aus Osten scheint ja etwas nerviger zu sein. Den "schlimmsten" Sand, den wir bisher gefahren sind, waren die Zufahrten nach NGepi und Mavunje/Mashi River. Da ist das natürlich schon nochmal etwas anderes, wenn auch sicher machbar.
Was würde sich denn bei einer Route hin oder zurück durch Botswana noch anbieten?
Viele Grüße,
Fidel
sternschnubi1'137 Beiträge · seit 201114. Apr. 2017 · #8Also, wenn ich die Zufahrt nach Mavunje richtig in Erinnerung habe, dann ist da nicht viel Unterschied zu der Überfahrt nach Mabua.
Du hast eigentlich nur die ersten paar Dünen (von Nossob aus), und dann geht's eigentlich immer gemütlich voran.
Und da du ja in Nossob sowieso relativ früh losfahren musst, ist der Sand noch recht kühl und normalerweise ohne Probleme befahrbar. Von Mabua aus könntest du über die cutline Richtung Sekoma und dann entweder nach einem Zwischenstopp im Mokolodi, nach Madikwe, Marakele, Welgevonden oder noch einmal Pilanesberg. Dann von JNB wieder zurück.
Oder Mabua und dann über Tsabong in Richtung Mokala und dann langsam wieder zurück nach JNB.
Mach- und fahrbar ist ja fast alles......
lg
Uwe
Clamat1'425 Beiträge · seit 201314. Apr. 2017 · #9Hi fidel,
Bitterpan liegt eigentlich an einer schönen Pfanne, aber ringsrum sind alle Wasserlöcher
vertrocknet, so dass fast keine Tiere in diesem Bereich sind.
Das Camp selbst besteht aus 4 Units, wovon jeweils 2 nur durch eine Blechwand getrennt sind. Man hört vom Nachbarn wirklich jeden Pups. Die Units haben 2 Betten und das wars. Es gibt keinerlei Abstellmöglichkeiten und auf der kleinen Terrasse davor stehen zwei Campingstühle, nicht mal ein kleiner Tisch. Das Bad ist separat über den Flur. In der Mitte ist die Gemeinschaftsküche, bei welcher irgendwie die Berechnung nicht ganz hingehauen hat. Es gibt für die 4 Units nämlich nur 3 Kühlschränke und 6 Stühle. Auch mit den beiden vorhandenen Wasserkocher wird es ab und zu eng. Das gravierendste ist jedoch, dass das Camp nach Westen ausgerichtet ist. Du hast ab dem Mittag die pralle Sonne auf deiner Terrasse, so dass es wirklich unmöglich ist, dort zu sitzen.
Zu der Entfernung TR - Pilanesberg: Wir sind über Kimberley gefahren und hatten knapp 1300km. Im Moment muss es in SA irgend ein Förderprogramm für den Straßenbau geben. Überall sind Baustellen und diese sind oft mehrere km lang. Wenn man Pech hat, steht man über eine halbe Stunde bis man durchfahren kann und dann sind auch noch langsamfahrende LKWs mit in der Kolonne. Man kommt momentan auf den Teerstraßen nicht wirklich flott voran.
LG, derzeit aus Knysna
Claudia
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@Zugvogel547 Beiträge · seit 201414. Apr. 2017 · #10Guten Abend
Falls ihr nach eurem KTP-Aufenthalt die Route nach Kapstadt wählt kann ich euch einige Dinge sehr ans Herz legen: Der Augrabies Nationalpark hat uns sehr gut gefallen(2 Nächte reichen gut). Ebenfalls fanden wir den Namaqua National Park wunderbar zum campen. Da lohnt sich vor allem die Coastal Section: kaum andere Fahrzeuge/Menschen, wunderbare Camping-Spots am Meer, fantastische Landschaft. Dorthin würde ich sofort zurück! Für die Coastal Section ist ein 4x4 nötig, aufgrund einiger sandiger Passagen. Des weiteren ist die Region der Cederberge nördlich von Kapstadt toll zum campen und wandern... (Wolfberg Arch googeln... 🤪 )
Liebe Grüsse
Stefanie
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200715. Apr. 2017 · #11Hallo Fidel,
schau einmal unter Youtube, Stichwort "Mabuasehube Duines". Dort hast du einen Eindruck von der Strecke Nossob-Mabua. Wir sind im letzten Oktober da gefahren. Durchaus machbar, wenn man etwas Gefühl fürs Sand fahren hat. Allerdings zieht sich die Strecke, wie Kaugummi. Wir hatten bis auf den Anfang leider keinerlei Tiersichtungen und auch bis fast zum Schluss keinen Gegenverkehr(Gott sei Dank).
Grüße
jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
fidelThemenstarter925 Beiträge · seit 201615. Apr. 2017 · #12Hallo,
vielen Dank für all die Anregungen. Wir haben zumindest jetzt einen halbwegs machbaren KTP-Übernachtungsplan bisher, auch wenn er noch nicht wirklich optimal ist. Da hoffen wir einfach mal noch ein wenig und basteln dann gegebenfalls um.. Flüge und Auto fehlt noch, da die Urlaubsanträge noch nicht final durch sind.
@Uwe und @jambotessy: Was ich so bei genauerer Recherche gesehen habe, sieht machbar aus. Es ist aber natürlich dennoch einen ziemliche Strecke. Wenn man nicht ein paar Tage in der Mabua Section bleibt (wo ich bisher noch nicht nach Verfügbarkeiten beim neuen Betreiber nachgefragt habe) lohnt sich das nicht. Vielleicht sollte ich zumindest mal anfragen, um zumindest alle Optionen geprüft zu haben.
@Stefanie: Vielen Dank für deine Hinweise, genau so etwas habe ich gesucht 😉 Wird wirklich ne schwere Entscheidung, ab wo wir zurückfliegen sollen..
@Claudia: Danke für deine Ausführungen, als Zwischenstop/Lückenfüller auf dem Weg ins Auab-Tal würde ich dennoch wohl nicht Nein sagen zu diesem Camp, wenn es passende Verfügbarkeiten geben sollte.
@All: Wie ist das denn in SA mit Vorbuchungen außerhalb von KTP und KNP Ende Oktober/Anfang November (tpyische, schwierige Frage, ich weiß)? 😉 Sollte man eigentlich überall kurzfristig was bekommen oder wäre eine genauere Festlegung im Vorfeld besser?
Viele Grüße,
Fidel
hippo hein3 Beiträge · seit 201717. Apr. 2017 · #13Hallo Fidel,
bin zwar nicht neu im Forum, aber bisher nur stiller Zaungast. Dies ist mein erster Beitrag und ich bin sehr dankbar, dass Ihr eine ganz ähnliche Strecke plant. Die Vorstellung zu meiner Person schiebe ich in den passenden Forumsteil.
Wir hatten im November 2015 eine ganz ähnliche Tour. Wir flogen von Jo´burg nach Upington, haben dort den Leihwagen übernommen und sind nach einer Nacht in Upington in den KTP gefahren. Wir waren insgesamt vier Wochen unterwegs, davon eine Woche im KTP. Und das war viel zu kurz. Manchmal habe ich Bedenken, dass zu viel über diesen tollen Park geschrieben wird und die Touristenzahl zunimmt. Dann wird es schwieriger etwas zu buchen, besonders die Wilderness-Camps 🙁 . Auf der anderen Seite Hilfe es natürlich den Menschen vor Ort. 🙂
Unser Reiseverlauf:
- Upington
- KTP: Twee Rivieren, Kalahari Tented Camp, Kieliekrankie, Nossob
- Augrabies NP (nett, aber für mich nicht sooo interessant)
- Vryburg (Stopover auf der Route von Augrabies nach Jo´burg. Leider zu kurz, die Viehauktion muss sehr spannend sein)
- Pilanesberg NP (Hinweis: In Thabazimbi gibt es einen guten Zahnarzt 🙄 😊 )
- Entabeni Conservancy (super nette und tolle Mitarbeiter und Tiersichtungen)
- Marakele NP (spannend)
- Madikwe Game Reserve (schön, aber eindeutig zu viele Elefanten)
Wir stellen jede unsere Afrika-Reisen unter ein Motto: Letztes Mal waren es Tiere und Landschaft. Der KTP war eindeutig ein Highlight, wenn auch viel zu kurz in einer guten Woche. Wir haben teilweise auch einfach nur auf der Terrasse der Kalahari-Tented Camps gesessen und uns entspannt. Belohnt sind wir dafür mit einem Riss (zwei Springböcke streiten sich, satte Dritte ist die Löwin) direkt im Camp "belohnt" worden. Die Löwen lagen morgens unter dem Holzdeck des Pools.
Für uns waren die Entfernungen zwischen den Parks auch zu lang, denn wir möchten gerne auf den Touren anhalten und mal in die ein oder andere interessante Location reinschnuppern. Dazu gehören für uns bevorzugt Weingüter und Gärtnereien, aber auch andere Handwerksbetriebe. Wenn man dann 400-600 km vor sich hat, bleibt wenig Zeit für einen Zwischenstopp. Das soll nächstes Jahr anders werden. Besonders die Region um Upington finde ich daher sehr spannend. Ein weiterer Hinweis: Wir waren sind nicht mit einem Camper unterwegs, sondern übernachten in Guesthouses, Logdes oder Camps.
Für nächstes Jahr planen wir wieder eine Reise nach SA, auf jeden Fall wieder KTP (nördlicher Teil). Allerdings sind wir unschlüssig, ob es August/September oder Oktober/November wird. Und suchen noch Inspirationen, wohin es vor oder nach dem KTP gehen soll. Denn neben dem KTP ist Jo´burg noch gesetzt. Die Stadt soll sich toll entwickelt haben und wir besuchen dort noch Freunde.
Daher verfolge dieses Thema mit Spannung weiter, ob sich für uns noch ein paar Ziele, die wir noch nicht kennen herauskristallisieren.
Ich hatte früher einmal die Idee von WDH nach CPT zu fahren, doch die Strecke von Upington nach Süden ist wohl nur zur Blüte im August/September interessant. Wir schwanken also auch noch, wie wir die Tour am besten legen, weil wir leider nur drei Wochen Zeit haben. Wer also dazu einen Tipp hat, ich freue mich darüber.
Ich bin gespannt, wie es weitergeht mit Eurer Planung.
Viele Grüße
P.S. Hab was vergessen. Wir waren ja schon oft in Südafrika und haben trotzdem nie die Wildcard der SAN-Parks gekauft. Dieses Mal haben wir das Geld investiert und für unsere Tour hat sich das auf jeden Fall gerechnet. Der Antrag ist einfach (online) und selbst mit der Buchungsbestätigung konnten wir die Vorteile überall nutzen. Die Karte selbst kam dann auch dem Urlaub. 🤪
fidelThemenstarter925 Beiträge · seit 201623. Apr. 2017 · #14Hallo zusammen,
wir haben inzwischen unser Zeitbudget etwas erweitert und etwas mehr an der Route gefeilt. Wir sind uns allerdings noch nicht sicher, ob wir uns nicht doch zu viel Fahrerei aufhalsen. Die Buchungen im KTP erwiesen sich wie bereits geahnt nicht unbedingt optimal. Vielleicht geht noch was, ansonsten müssen wir mit dem leben, was wir bisher bekommen haben.
An diejenigen, die den KTP etwas besser kennen: lohnt es sich denn, mehrere Tage in TR oder Mata Mata zu bleiben (dass es nicht mit den Wilderness Camps vergleichbar ist, ist klar) oder ist das sinnlos, weil man immer nur dieselbe Strecke morgens und abends fährt? Will sagen: wird einem langweilig, wenn man mehrere Tage in TR oder Mata Mata ist? 😉 Wir haben bisher 7 Übernachtungen im Park geplant, sollten wir noch mehr dranhängen?
Der Gharagab-Schlenker ist z.z. etwas unglücklich. Einen Tag hin, einen zurück ist 2 Tage Fahrerei, aber man sieht immerhin mal noch den Nordteil des Parks. Außerdem hoffen wir darauf, noch irgendwas anderes am Tag davor oder danach weiter nördlich zu bekommen oder canceln Gharagab und bleiben eine Nacht länger in Twee Rivieren. Am 26.10. hätten wir auch noch eine Nacht Nossob, zudem gibt es in Twee Rivieren und Mata Mata noch durchgehend Verfügbarkeiten. Am 27.10. gäbe es noch Bitterpan. Botswana ist ansonsten alles voll. Alles nicht optimal, aber man kann ja nicht jeden Urlaub solange voraus planen 😉
Macht unser Schlenker im nach Namibia im aktuellen Routenvorschlag Sinn oder gäbe es da bessere Alternativen?
Madikwe und einige andere private Reserves schauen toll aus. Aber bevor ich mehrere hundert € für eine einzige Nacht ausgebe, fahre ich lieber länger oder öfters in den Urlaub 😉
20.10 JNB -> Marula Cottage
21.10. Marakele Bontle Campsite
22.10. Marakele Bontle Campsite
23.10. Pilanesberg Bakgatla Campsite
24.10. Pilanesberg Bakgatla Campsite
25.10. Stopover zw. Pilanesberg und TR
26.10. Rooiputs
27.10. Rooiputs
28.10. Two Rivers
29.10. Gharagab
30.10. Twee Rivieren
31.10. KTC
01.11. KTC
02.11. ?Keetmanshoop?
03.11. ?D707?
04.11. ?D707?
05.11. ?FRC/Oranje?
06.11. ?FRC/Oranje?
07.11. Augrabies
08.11. Augrabies
09.11. Mokola
10.11. Mokola
11.11. Stopover Mokola-JNB
12.11. Abends Rückflug
Viele Grüße,
fidel
jaffles1'312 Beiträge · seit 200623. Apr. 2017 · #15Hallo Fidel,
kurzer Input zum KTP: Twee Rivieren lohnt sich immer, von dort ins untere Nossobtal ist klasse. Gerade um Roiputs, Leuwdrill und Kji Kji hat es oft super Sichtungen.
Gharagab gefällt mir persönlich gut. Wir sind schon öfters von Kieliekrankie dorthin gefahren. Ist halt ein langer Fahrtag.
Ich würde an eurer Stelle drauf hoffen, dass die neuen Riverfront Chalets in Nossob bis dahin geöffnet werden, dann hättet ihr mehr Möglichkeiten.
Wir sind zur gleichen Zeit wie ihr im KTC. Vielleicht sieht man sich ja.
Bzgl. eurer weiteren Strecke. Ihr könntet auch via Keetmanshoop in den Richtersveld NP fahren und von dort dann nach Augrabies.
Der soll sehr schön sein.
LG
Claudia
hippo hein3 Beiträge · seit 201724. Apr. 2017 · #16Hallo Fidel,
bei unserem ersten Trip in den KTP hatte ich mir auch die Wilderness-Camps in den Kopf gesetzt und ähnliche Erfahrungen mit den Buchungen gemacht. Schwierig, aber es gibt leider (oder Gott sei Dank) auch nur wenige davon. Dort angekommen waren die WC zwar klasse, aber gesehen haben wir von unseren Touren rund um Nossob und Twee Rivieren deutlich mehr. Hatte man uns auch so erzählt, doch Erfahrungen muss man eben selbst machen. Ich hab mal unsere Freunde in Jo´burg bzgl. Mokola gefragt. Sie fanden den Park eher langweilig. Die Idee von Claudia über Keetmanskoop und Richtersveld klingt spannend. Was mir im KTP besonders auffiel, waren die Geduldigen Wasserlochbesucher. In anderen großen Parks ist da ja eher ein "Vorbeihuschen": Kurz Anhalten - Sondieren - keine Katzen oder Elefanten - weiter zu nächsten Wasserloch. Im KTP hatten die Besucher viel mehr Ruhe. Das war toll und als wir uns anstecken ließen, sind wir mit tollen Beobachtungen z. B. von Schabrakenschakalen bei der Vogeljagd belohnt worden. Was ich damit schreiben will: Der KTP bietet mehr als genug für eine Woche.
Grüße
Hein
fidelThemenstarter925 Beiträge · seit 201613. Mai 2017 · #17Hallo,
ich bin schon sehr gespannt auf den KTP, mal sehen wie das um die Jahreszeit ist und wie gut wir mit der Hitze zurecht kommen. Gerade das Warten im Fahrzeug ist bei den hohen Temperaturen ja nicht immer angenehm , oder gibt es da einen Geheimtipp? 😉
Wir haben zum Glück noch 2 Nächte Nossob bekommen, unser aktueller Routenstand ist wie folgt:
20.10 JNB -> Marula Cottage
21.10. Marakele Bontle Campsite
22.10. Marakele Bontle Campsite
23.10. Pilanesberg Bakgatla Campsite
24.10. Pilanesberg Bakgatla Campsite
25.10. Red Sands Country Lodge oder Witsand Kalahari
26.10. Rooiputs
27.10. Rooiputs
28.10. Two Rivers
29.10. Gharagab
30.10. Nossob
31.10. Nossob
01.11. KTC
02.11. KTC
03.11. Mesosaurus
04.11. Namtib Little Hunters Rest
05.11. Koiimasis
06.11. Hobas
07.11. Augrabies
08.11. Augrabies
09.11. Mokola Motswedi
10.11. Mokola Motswedi
11.11. Stopover Mokola-JNB
12.11. Abends Rückflug
Gegenwärtig bestehen noch 3 offene Fragen:
a) Übernachtung / Einkauf 1. Nacht. Wir landen in der Früh, bekommen das Auto und sind daher wohl gegen Mittag fertig. Unser Plan war, dann erstmal einfach los zu fahren um dem Moloch Johannesburg zu entkommen und dann irgendwo außerhalb für die ersten Tage einzukaufen oder erstmal irgendwo hin, wo man sich ausruhen kann und dann am nächsten Morgen einkaufen. Marula Cottages erschien uns dafür grundsätzlich geeignet, auch wenn es wohl nochmal knappe 3h Fahrzeit wären.
Wäre hierfür die N1 bis Bela Bela oder die R551 als direkte Route sinnvoller?
Gibt es irgendwo nördlich von Pretoria einen Übernachtungstipp zum "Ankommen", bei dem man sich idealerweise das selber Kochen und vorher Einkaufen sparen kann?
b) Strecke Pilanesberg - Rooiputs: Ist die Route Pilanesberg - Lichtenburg - Vryburg - Kuruman - Upington - KTP sinnvoll? Die Route über Van Zylsrus ist zwar kürzer, aber wohl anstrengender und länger, zudem wollten wir in Upington Großeinkauf machen.
Die Red Sand Country Lodge liegt praktischerweise genau in der Mitte und macht als Stopover einen guten Eindruck. Witsands Kalahari sieht aber wesentlich netter aus. Wenn ich die Angaben auf deren Homepage richtig verstehe, würde es aber wohl einen Umweg von mind. 2-4h darstellen von der eigentlichen Route, da nur Gravel Road. Spricht also mehr für Red Sands Country Lodge. Stimmen die Gedankengänge? 😉
c) Strecke Mokala - JNB. Wir fliegen um 21.15 ab JNB. Unser Vermieter meinte, es sein kein Problem, am letzten Tag von Mokala direkt zum Flughafen zu fahren, da perfekter Teer durchgehend und ca. 550km. Auf dem Weg selbst scheint es irgendwie nichts sinnvolles zu geben, was einer letzten Nacht würdig wäre und zugleich nicht irgendeinen größeren Umweg bedeuten würde. Ich hatte daher daran gedacht, am vorletzten Tag direkt bis JNB zu fahren, das Auto abzugeben, in ein Hotel/Lodge zu gehen in dem es sich die letzten 24h gut aushälten lässt und von dort zum Flughafen fahren zu lassen. Wir mögen eigentlich den Gedanken nicht wirklich, am Abflugtag noch über 500km vom Flughafen weg zu sein, haben ähnliches aber auch schon in anderen Ländern gemacht bei spätem Abflug. Ist es lediglich eine Entscheidung, wie viel "Risiko" man zu tragen bereit ist oder gibt es tatsächlich noch andere Gründe für die eine oder andere Richtung?
Viele Grüße,
Fidel
juma249 Beiträge · seit 200814. Mai 2017 · #18hallo! Ich weiss nicht was jetzt alles schon gebucht ist bei dir, wir haben auch damals lang überlegt ob wir den süden namibias mit rein nehmen sollen und haben uns dann dagegen entschieden und sind im KTP geblieben.
Übrigens zurück nach JNB haben wir die ganz brutale Variante gewählt, war spontan, hatten einen Plan f eine Zwischenübernachtung zur Not aber sind dann bis Pilanesberg durchgefahren 😣 vom Augrabies NP, knappe 1000km waren es. Baustellen gab es aber wir hatten Grossteils Glück und es ist ja schon eine Weile her, also leider keine aktuelle Erfahrung
Hitze fand ich gar nicht so schlimm übrigens, wir waren Ende Dez.
Hier unser (leider etwas älterer) Reisebericht für Gusto holen 😉
http://www.juma.cc/reisebericht-sudafrikabotswana-25-12-2011-bis-15-01-2011/
Malbec661 Beiträge · seit 201514. Mai 2017 · #19Hallo Fidel
Seit einem Monat sind wir von unserer 3 wöchigen Reise zurück.
Route:
Flug von Joburg nach Upington mit Automiete.
7 Nächte KTP
Fish River Canyon
Alte Kalköfen
Namtib Guesthouse
Sossus Dunes Lodge
Duwisib Guesthouse
Klein Aus Vista
Ai Ais Richtersveld NP
Felix Units am Oranje River
Springbok
Augrabis/ Upington
Vielleicht kannst du etwas für euch Interessantes herauspicken....wir waren begeistert und die Reise war sehr abwechslungsreich.
Grüessli
Malbec
fidelThemenstarter925 Beiträge · seit 201614. Mai 2017 · #20Hallo,
vielen Dank für euren Anmerkungen!
@juma: Interessanter Gedanke, KTP einfach noch mehr zu verlängern.. aber wir hatten bisher schon recht Glück mit den Campsites/Unterkünften. Nochmal für vier weitere Tage diesen Hickhack? Ich habe den Notifier aktiv und wenn sich noch was tolles ergeben würde, vielleicht.. Auf der anderen Seite kennen wir den Süden Namibias bisher nur bis Sesriem und waren da bereits landschaftlich sehr angetan. Klar sind 4 Tage für diesen Schlenker eigentlich recht kurz und der Kilometerzähler steigt dadurch etwas, der Schwerpunkt liegt aber halt klar auf dem KTP, kombiniert mit ein paar anderen Parks um andere Landschaft / Tiere noch mit drin zu haben. Ich werde es aber mal im Hinterkopf behalten, falls sich durch Zufall noch gute Vakanzen ergeben sollten im KTP 😉
(Gebucht ist alles bereits.. KTP muss man ja eh und wenn man dann schon dabei ist.. Zudem hatten wir Angst vor den immer wieder angekündigten "Massen" an Besuchern und die Vorbereitung macht großen Spaß).
@Malbec Vielen Dank für deine Route. Den Großteil der Stationen hatten wir auch so auf dem Schirm bzw. erwogen (mit Ausnahme Sesrieum und Duwisib). Ein Flug nach Upington ist natürlich eine elegante Lösung, die Kilometer kleiner zu halten, hätte aber einen doch recht saftigen Mehrpreis bedeutet und einen Verzicht auf die Chance, wenigstens einen Elefanten zu sehen 😉
Viele Grüße,
Fidel