Reisebericht

Kloppos zu Gast beim Tanz der Vampire

von Kloppo · begonnen 10. Apr. 2017 · 24 Teile

Teil 2113. Mai 2017
Der heutige Tag ist sehr schnell erzählt. Da im Etosha die Strassen in einem, nennen wir es, sehr fragwürdigen Zustand waren (sehr viel Wellblech, viele Sperrungen, zugewuchert oder so voll mit Termitenhügeln, dass ein Durchfahren in kurzer Zeit nicht mehr möglich sein wird) und wir mit einem Reifen leicht Druck verlieren, hat Marc beschlossen er möchte heute nicht fahren.
Ich trau mir es mit diesem Auto auch nicht so wirklich zu und so entlade ich schon einmal unseren Camper, putze ihn Innen aus und packe unsere Taschen, denn morgen geht es ja auch wieder zurück nach Windhoek.

Wie wir dann Nachmittags von anderen Gästen hören, war rund um Halali auch wieder kein Tier zu sehen. Da sieht man dann wieder wie verschieden manche Jahre sein können. Bei unserer ersten Reise hatten wir wirklich spektakuläre Sichtungen in diesem Gebiet.
Leider soll der Elefant im Gebüsch am ersten Tag auch unser letzter in diesem Urlaub gewesen sein.

Am Nachmittag gehen wir dann noch etwas zum Wasserloch, die Hitze geht uns langsam doch schon auf die Nerven und selbst das Tree Squirrel scheint einfach nur im Schatten seine Ruhe haben zu wollen.

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Nach einer Weile sehen wir dann doch noch ein Kudu Weibchen, welches seinen Durst löscht.

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Wir trinken dann noch einen Rock-Shandy an der Bar, lesen und gehen dann zum Abendessen.
Teil 2213. Mai 2017
Heute morgen bricht unser letzter ganzer Tag in Namibia an, 3 Wochen Urlaub sollen schon vorbei sein 😣 ???
Da unser Weg uns heute zurück nach Windhoek führt, stehen wir sehr zeitig auf und verlassen mit Gate Öffnung, nach einem kurzen Frühstück, Halali.

Kurz nach dem Gate, sehen wir dann auch ENDLICH Perlhühner (Helmeted Guineafowl). Ich liebe diese kleinen, etwas blöden 😄 , Hühner.

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Nach einer Weile entdecke ich einen kleinen roten Punkt in einem Baum. Marc rollt schon etwas mit den Augen, wieder ein Vogel!Es ist eine Rotkopfamadine (Red-headed Finch)

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und da wir hier eh schon stehen gesellt sich dann noch zu den Webervogelnestern

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der passende Bewohner. Darf ich vorstellen ein Maskenweber (Southern Masked Weaver).

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Die Wasserlöcher sind weiterhin ausgestorben und erst kurz vor Okaukuejo sieht man wieder Zebras und Springböcke.
Wir passieren das Camp und fahren weiter Richtung Ausgang. Die Ausfahrt am Anderson Gate ist problemlos und so fahren wir ohne nennenswerte Ereignisse die Strecke nach Windhoek zurück.
Wir checken, wie am Anfang unserer Reise, in der Pension Steiner ein, packen den Rest zusammen und lassen uns am Abend nochmal im "o Portugal" verwöhnen. Und so geht diese Reise leider in die letzten Züge.
Teil 2315. Mai 2017
Unser letzter Tag ist schnell erzählt! Wir lassen uns dieses mal Zeit beim Frühstück, sitzen in dem schönen Garten und beobachten in den Palmen die Vögel!
Auch ein paar Weißrücken-Mausvögel (White-backed Mousebird) sind dabei.

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Der Garten ist wirklich sehr schön und gepflegt. Dann gehen wir noch einmal kurz in den Wernhill Park um uns, für zu Hause, noch mit ein paar Dingen (wie z.B. Gewürze) zu versorgen und wir schauen im Craft Center vorbei. Dann räumen wir noch den Camper vollständig aus, bringen unseren Freunden ein Kistchen mit "Resten" vorbei, denn Siggi und Manu werden 10 Tage nach uns auf eine mehrwöchige Afrikareise gehen und haben ihr eigenes Auto in Windhoek. Also falls ihr das lest, einen herzlichen Gruß in den botswanischen Busch 🤪 !
Für die letzten 2 Stunden machen wir es uns am Pool gemütlich. Die Autoübergabe bei AfriCamper erfolgt problemlos, doch das abgelaufene Permit, welches wir am KTP wieder verlängert haben (ihr erinnert euch 😉 ?), bekommen wir nicht wieder, dies sei eine Straßenbenutzungsgebühr, welche nicht erstattet wird 😠 , aha und wir können auch etwas dafür, dass das Auto Südafrikanischer Herkunft ist? Naja an den 20€ soll es jetzt nicht hängen!
Hier treffen wir dann auch auf Iris (gnuhu), welche fast zur selben Zeit wie wir unterwegs war und sich unsere Wege öfter einmal gekreuzt haben. Wir unterhalten uns gut, geben am Flughafen unser Gepäck auf und setzen uns zum letzten Absacker in die Flughafenbar.
Nach dem Check In gesellen sich dann auch Dagmar und Jürgen (Take-Off) zu unserer Runde und so haben wir ein richtig kleines Forumstreffen am Flughafen in Windhoek. Leider vergeht bei so etwas dann die Zeit wie im Flug und so besteigen wir nach einer äußert angenehmen "Wartezeit" das Flugzeug von Condor.
Der Flug verläuft wieder unspektakulär und so landen wir früh morgens in Frankfurt. Wir atmen die frische Luft in uns ein und freuen uns dann doch das erste Mal über frischere Temperaturen 😄 !
Ein kleines Fazit kommt noch die nächsten Tage!
Ich bedanke mich herzlich für die vielen Danke-Button Drücker, aktiven Schreiber und auch bei den stillen Mitlesern. Ihr seid super! Macht es gut, bis es dann vielleicht wieder heißt :"kloppos on Tour"!

Liebe Grüße die Kloppos
Lisa und Marc
Teil 2418. Mai 2017
So wie schon angekündigt noch ein kleines Fazit:

Also unser Gefährt von AfriCamper war okay. Wir fanden den Aufbau aber sehr umständlich, innen ein Waschbecken welches man eigentlich nie nutzt und dann alle Kochutensilien innen, was zu viel Herumräumerei führt. Der Kühlschrank im inneren war auch ziemlich laut und das Auto hatte seine besten Zeiten schon hinter sich. Der Türgriff ist z.B. abgebrochen, die Halterung vom Tisch war durchgerostet und so haben wir den Tisch innen transportiert. Was uns aber mit am meisten gestört hat, waren die Gasbrenner, welche mit Gussgeschirr fast nicht zu gebrauchen waren!

Besonders herausheben möchte ich auf jeden Fall landschaftlich die D707, sie ist zu Recht die "Traumstraße Namibias" und auch die Spitzkoppe war wunderschön.
Wieder machen würden wir auch auf jeden Fall die Living Desert Tour, man kann bei dieser Tour so viele Dinge entdecken.

An Unterkünften ist Meike`s Guesthouse und das Desert Camp sehr zu empfehlen. Außerdem werden wir sicherlich irgendwann auch versuchen wieder einen Platz in Kieliekrankie zu ergattern. Unser Place to be in Sachen Camping war definitiv Koiimasis!

Insgesamt sind wir wohl eher doch Lodge- oder Selbstversorgerunterkunft-Urlauber und das weden wir zukünftig auch wieder beherzigen 😎 !

Und nicht zu vergessen auf der Hitliste ist das Essen im Tug (die Begleitumstände blenden wir mal aus)! Sowie das Nice in Windhoek!

Dinge auf welche wir gerne verzichtet hätten, habe ich ja schon im Bericht erwähnt. Summa summarum kam ich am Ende der Reise mit 76 Moskitostichen nach Hause, aber für das Wetter und die Natur kann ja keiner was 😉 und das ist auch gut so!

Was wir etwas vermisst hatten waren richtig spektakuläre Sonnenuntergänge , dies hatten wir nur vereinzelt. Kühlere und insektenfreie Nächte und bessere Straßenverhältnisse (im Etosha stehen riesige Termitenhügel auf der Strasse, viele Wellblechstrecken und gesperrte Wege sind auch vorhanden).

Aber mit Erstellung des Reiseberichts habe ich auch noch einmal gemerkt, dass wir natürlich auch einen wunderschönen Urlaub verbracht haben! Er war dieses Mal einfach anstrengender als sonst!

So das war es nun von uns! Vielen Dank nochmal an alle Leser!!

Lisa und Marc

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