Verpflegung

14 Antworten · 4'838 Aufrufe · gestartet 20. März 2017 von frontloop
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Themenstarter18 Beiträge · seit 201620. März 2017 · #1
Hi,

ich habe auf meiner Route ein paar Quartiere ohne Abendessen gebucht.
Die Frage ist, was es dort gibt bzw. was wir organisieren können:

1. KTP: Mata Mata. Da gibt es wohl einen Supermarkt, aber kein Restaurant. Wir haben keine Kühltasche vorgesehen, eben weil wir praktisch immer in Restaurants essen werden.
Hat da jemand ne Empfehlung?

2. KTP: Twee Rivieren. Da scheint es ja ein Restaurant zu geben.

3. Norotshama River Resort: Da gibt es laut Homepage ein Restaurant.

4. Swakopmund: Hat da jemand eine nette Restaurantempfehlung?

5. Etoha: Dolomite Camp: Da scheint es ja ein Restaurant zu geben.

6. Etosha: Okaukuejo Rest Camp. Da scheint es ja ein Restaurant zu geben

Also ist wohl Mata Mata die "größte Herausforderung", oder?
6'152 Beiträge · seit 200620. März 2017 · #2
hallo frontloop,
Du siehtst es richtig, in Mata Mata ist Selbstversorgung angesagt, im dortigen Supermarkt ist die Auswahl sehr gering. In Swakopmund ist die Auswahl an Restaurants sehr gross, hängt davon ab, ob Du Fisch, Fleisch, Pizza usw. nutze mal die Suchfunktion da wirst Du fündig werden. In Norotshama ist ein Restaurant für Frühstück , Lunch und Dinner. Im Dolomit Camp hast Du keine Möglichkeit zum kochen, da bleibt nur das Restaurant oder was kaltes mitbringen.
Beste Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 20. März 2017
244 Beiträge · seit 201520. März 2017 · #3
Hallo frontloop,

Du kannst in Mata Mata ja selbst kochen. Einfach in Windhoek Nudeln und Soße oder eine Konserve kaufen.
Das hält sich lange, muss nicht gekühlt werden und ist schnell gekocht/aufgewärmt. Für 1-2 Nächte sicher ok, denke ich.
Ansonsten kannst Du auch in Sitzas Farmstall vor dem Gate Fleisch zum Grillen kaufen. Kohle dann vorher in Windhuk oder Holz im Shop von Mata Mata.

Viele Grüße
Ria
zuletzt bearbeitet 20. März 2017
1'250 Beiträge · seit 200920. März 2017 · #4
Hallo frontloop,

zu Frage 5. und 6.:
Das Abendessen im Dolomite ist katastrophal, das Frühstück ist auch nicht doll!! Unsere Erfahrung stammt vom Februar 2017.
Und die Häuschen/Zimmer sind, gelinde ausgedrückt, ziemlich abgewohnt. Für uns NIE WIEDER!! Wir hatten zwei Häuschen, in beiden waren die Reißverschlüsse zum Teil kaputt, die Tür ließ sich nicht schließen, eine Scheibe der Balkontür war gesprungen, insgesamt im Raum ein etwas "schmuddeliger" Eindruck. Das einzig schöne war die Aussicht und die ausnehmend netten Fahrer, die uns und unser Gepäck zu den Häuschen gefahren haben.

Das Abendessen in Okaukuejo geht so, es gibt Buffet. Bei uns war das Gemüse kalt. Die Unterkünfte waren ok.

Viele Grüße,
Elch
Ein Freund ist ein Mensch, vor dem ich laut denken kann. R.W. Emerson Namibia 2013 - http://www.namibia-forum.ch/forum/17-news/278435-unterkunftsbeschreibungen-unserer-letzten-reise.html?start=12 Namibia 2015 - http://www.namibia-forum.ch/forum/8-camping/286282-unsere-campsites-im-maerz-2015.html
2'497 Beiträge · seit 201120. März 2017 · #5
Hallo Frontloop,

im Dolomite Camp gibt es keine Möglichkeit, selber etwas zuzubereiten, da bleibt nur das Restaurant und in Okaukuejo ist das Essen besser als sein Ruf, nicht herausragend, aber Ihr seid ja wegen der Tiere da. In Swakopmund gibt es unzählige Restaurants, gib mal Restaurant Swakopmund bei der Suchfunktion ein, da findest Du eine Menge Tips.

Im KTP gibt es nur das Restaurant in Twee Rivieren und das soll nicht so toll sein. Der Shop da hat etwas mehr als der in Mata Mata, aber erwartet keinen Kaffee zum Mitnehmen, frisches Fleisch oder Salat, vor allem nicht in Mata Mata. Ihr braucht ja nicht nur Abendessen sondern auch Frühstück und wollt vielleicht zwischendurch auch mal eine Kleinigkeit essen. Wenn Ihr in der Karte was von Picknickplatz lest, gibt es da eine Toilette und Tische, aber keinerlei Möglichkeit, was zu kaufen.

Ich würde eine preiswerte Kühlbox in Windhoek im Supermarkt kaufen und mit eingefrorenen Halbliterflaschen Wasser kühlen, denn Ihr wollt ja auf der Tour, auch wenn Ihr in Restaurants esst, mal was trinken, das nicht lauwarm ist. Da könnt Ihr dann auch ein paar Lebensmittel reinpacken. Was wir gerne mitnehmen: Graubrot und Schwarzbrot (aus dem Superspar, lange haltbar, braucht nicht gekühlt werden), Butter, ein Stück Käse, Tomaten, Gurke, Kartoffeln und Kürbisse (Butternut oder Gemsquash, halbieren und in Folie auf den Grill, braucht auch nicht gekühlt werden) und natürlich Fleisch. Der Tip von Ria ist da prima. Holz gibt es im Shop in Mata Mata, das darf man eh nicht einführen. Die Unterkünfte haben alles, was man zur Zubereitung braucht.

Viele Grüße
Karin

Und viel, viel Wasser nicht vergessen, im KTP kommt kein Trinkwasser aus den Leitungen. Wasser braucht man sowieso in Namibia immer, für alle Fälle (Panne) auch Vorrat.

Nachtrag: Wenn das Essen im Dolomite inzwischen so schlecht ist, sind da vielleicht Brote eine mögliche Alternative, viele Möglichkeiten, selber etwas zuzubereiten, hat man da glaube ich nicht. Wir waren 2013 dort, also ewig her, der Eindruck vom Elch ist brandneu und wird sicher stimmen. Schade, dass die staatlichen Unterkünfte oft so abbauen, es war mal echt schön da.
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 20. März 2017
16,9k Beiträge · seit 201220. März 2017 · #6
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zuletzt bearbeitet 14. März 2018
6'152 Beiträge · seit 200620. März 2017 · #7
Logi schrieb:
Hanne schrieb:In Norotshama hätte ich gleich DBB gebucht, Du hast gar keine Möglichkeit irgendwo essen zu gehen und selbst was zu machen
Die beiden Bungalows 5 & 6 sind zur Selbstversorgung ausgelegt und auch die größten "Zimmer", die es im Norotshama Resort gibt.

In Aussenkehr gibt es einen Sparmarkt, in dem man alles kaufen kann.

Allerdings würde ich bei nur 1-2 Übernachtungen auf so einen Heckmeck verzichten und im Norotshama Restaurant a la carte essen: preiswert & gut!

LG
Logi

Edit: der Tipp mit der Kühlbox ist "Gold wert"! Falls der Car Hire keine Coolbox zur Verfügung stellt, dann lohnen sich die ca. 10 Euro durchaus.
hallo Logi,
Du hast natürlich recht, es gibt in Norotshama Selbstversorungsunterkünfte - ich habe verkehrt gelesen und war bei Namushasa 😎
das Restaurant war zu unserer Zeit völlig o.k. schöner sind die runden reetgedeckten Bungalows am Eingang.
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Themenstarter18 Beiträge · seit 201604. Apr. 2017 · #8
Danke für die Antworten.

Dann werden wir uns wohl doch eine Kühlbox zulegen.

Mal noch ne andere Frage: Lebensmittelhygiene:
Wie ist das in den Restaurants/Lodges in Namibia allgemein? Kann man Salat, Eis im Getränk etc. bedenkenlos konsumieren, oder sollte man da lieber aufpassen?
Und was ist mit Leitungswasser?
2'497 Beiträge · seit 201104. Apr. 2017 · #9
Wir haben in Namibia immer und überall alles gegessen, was wir mochten (incl. Eis, Salat, Getränke mit Eiswürfeln...) und auch das Wasser aus der Wasserleitung getrunken, wenn nicht ausdrücklich darauf hingewiesen wurde, das zu unterlassen. Das Brunnenwasser auf vielen Gästefarmen ist ausgezeichnetes Trinkwasser. Wir hatten noch nie Durchfall in unseren 5 Reisen, sind aber auch Gott sei Dank nicht überempfindlich. Auch unsere Mitreisenden (wenn wir welche hatten) sind immer gesund geblieben.

Viele Grüße
Karin

P.s. Im KTP kommt leider kein Trinkwasser aus den Leitungen, da solltet Ihr mehrere Kanister Wasser, auch zum (Kaffee) Kochen dabeihaben. Meine Zähne habe ich aber mit Leitungswasser geputzt.
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zuletzt bearbeitet 04. Apr. 2017
33,1k Beiträge · seit 200604. Apr. 2017 · #10
Hi Frontloop,
Wie ist das in den Restaurants/Lodges in Namibia allgemein? Kann man Salat, Eis im Getränk etc. bedenkenlos konsumieren, oder sollte man da lieber aufpassen?Und was ist mit Leitungswasser?
mal in einen Reiseführer reingeschaut? Du fährst nicht in die Feuchttropen, wo es in aller Regel viele Dinge gibt, die man beachten sollte (kein Salat, keine Eiswürfel etc). In Namibia kannst Du alles essen und trinken, auch das Leitungswasser (Ausnahme sind einige Lodges in Flussnähe, die Flusswasser in die Leitungen pumpen). In Windhoek und Swakopmund schmeckt das Wasser stark gechlort, ist damit aber auch "sauber".

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
274 Beiträge · seit 200604. Apr. 2017 · #11
Hallo frontloop,

wir waren 2014 und 2015 im Dolomite Camp und in Okaukuejo, nächste Woche werden wir beide Camps wieder besuchen und freuen uns sehr drauf. Man kann in beiden Camps keine Gourmetküche erwarten bei dem Preis, uns hat es in Dolomite sehr gefallen, die Unterkunft, das Essen und die ganze Anlage, das Personal sehr freundlich. Wäre schade, wenn es inzwischen so schlecht geworden sein soll, wir lassen uns überraschen. Aber vielleicht hatte Elch einfach nur Pech mit der Küche an diesem Tag. Auf jeden Fall ist die Lage fantastisch. Und in Okakuejo war ich nun schon sehr oft. Am Büffet findet man eigentlich immer etwas,was einem schmecken könnte.
Ich wünsche Dir eine schöne Reise und grüße Dich aus dem Norden

Frank
3x Südafrika, 5x Namibia, Australien, 5x USA, Canada und in vielen Ländern Europas unterwegs.
204 Beiträge · seit 201604. Apr. 2017 · #12
Hallo Cananga,
Wir kommen gerade aus dem Dolomite Ycamp, das Essen war sehr mäßig, da war Okaukuejo noch um Längen besser,
Das Restaurant dort wird gerade runderneuert und die Steaks nach Wunsch gegart,.
Klar, darf man keine Sternekpche erwarten, aber wir waren sehr positiv überrascht nach den vielen negativen Berichten hier im Forum.
Dolomite hat uns so weit enttäuscht, dass man so ein schön gelegenes Camp so herunterkommen lässt. Es ist einfach schade.
Grüße aus dem recht heißen Namibia. Heute waren 34 Grad
Traute
274 Beiträge · seit 200605. Apr. 2017 · #13
Hallo Traute,

danke für Deine Antwort. Nun bin ich ja doch etwas gespannt, was uns im Dolomite Camp erwartet. Es lebt ja von der Lage und die werden wir genießen. Die Anlage heruntergekommen und das Essen mäßig, das ist bedauerlich.
Ich wünsche Dir noch eine schöne Reise durch das Land.

Grüße aus dem Norden

Frank
3x Südafrika, 5x Namibia, Australien, 5x USA, Canada und in vielen Ländern Europas unterwegs.
312 Beiträge · seit 201305. Apr. 2017 · #14
Mata Mata hat keinen Supermarkt in unserem Sinn - da ist ein kleiner Shop mit sehr überschaubarem Angebot. Daher für die Tage Essen möglichst schon vorm Park kaufen - außer Fleisch, das gibt's bei Sitzas direkt am Tor. Du kannst dort grillen oder auch drinnen kochen. Es ist alles da inkl. Spülmittel, Tücher.
Wir fanden das Restaurant in Twee Rivieren ganz gut - Straußensteak und noch irgendwas mit Wild, gut gegrillt und gewürzt.
viel Spaß beim Planen und dann auch in NAM
DoNo
67 Beiträge · seit 201511. Apr. 2017 · #15
Hallo Frank
wir waren gerade ( Februar ) auch im Dolomit . Unser Eindruck war nun nicht so negativ, wie es in dem Einen oder Anderen Kommentar klingt. Das mal ein Reisverschluss klemmt - Afrika. Ansonsten war zumindest unsere Hütte soweit sauber , die Betten in Ordnung . Essen hatten wir zwei Gerichte zur Auswahl und wir fanden es soweit ok und gut . Mit Okaukuejo kann ich das Angebot nicht vergleichen, weil wir da grillen. Schade ist nur, dass man das Wasserloch nur von der 13er Hütte sehen kann (wir waren in der 5).
Wünsche einen super Aufenthalt
Gruß
Horst