Trip nach Simbabwe

17 Antworten · 5'505 Aufrufe · gestartet 19. März 2017 von muk
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Themenstarter14 Beiträge · seit 200819. März 2017 · #1
Hallo,

nachdem wir jetzt von unserer Reise ins südliche Afrika (Südafrika, Botswana, Simbabwe) zurückgekehrt sind, wollte ich hier ein paar Informationen zu Simbabwe schreiben.

Unser ursprünglicher Plan war gewesen, von Kasane nach Vic Falls zu fahren und von dort dann weiter über Hwange und Matobos nach Südafrika. Diesen Plan haben wir geändert, nachdem wir während der Reise Informationen von anderen Leuten erhalten hatten, dass die road blocks wohl schlimmer geworden sind und es um Bulawayo wieder Unruhen geben sollten.

Wir machten daraufhin einen Tagesausflug von Kasane nach Vic Falls und wieder zurück. Das wird von allen größeren Lodges angeboten (wir haben es von Senyati gemacht) und kann uneingeschränkt empfohlen werden. Die haben sogar den Helikopterflug organisiert, den wir über die Fälle machten. Der Flug dauert nur ca. 15 Minuten, ist aber einfach nur Klasse, vor allem wenn die Fälle wie bei uns Wasserhochstand haben.

Wir sind dann von Kazungula bis Pandamatenga gefahren, um dort die Grenze Botswana - Simbabwe nochmal zu überqueren. Das ist ein kleiner Grenzübergang, der kaum Betrieb hat und an dem die Abfertigung erfreulich schnell ging. Von dort fuhren wir ca. 50 km Schotterpiste (ohne road blocks) durch die Matetsi Safari Area und waren dann im Hwange NP. Leider konnten wir dort auf Grund der Pistensituation (viele Wasser- und Schlammlöcher) nicht allzu viele Gamedrives machen und reisten deshalb nach 3 Tagen wieder über Pandamatenga aus. Wir fuhren nur von Robin's Camp nach Sinamatella und wieder zurück.

Wir haben sehr bedauert, dass wir so schnell wieder von Hwange weg mussten. Wir hatten erwartet, dass die Stimmung der Menschen angesichts der Probleme im Land nicht besonders positiv ist. Umso erstaunlicher waren dann gute Laune und Optimismus, die wir bei allen feststellten, mit denen wir uns unterhielten. Die Einrichtung der Camps verfällt immer mehr, aber die Leute gehen mit aller Energie dagegen an. Die sanitären Einrichtungen waren zum Beispiel immer sehr sauber. Für uns steht fest, dass das nicht der letzte Besuch in Hwange war, beim nächsten Mal aber mehr in der Trockenzeit, da dann die Tiersichtungen und die Wege besser sind.

Wir haben in Südafrika noch zufällig weiße Simbabwer getroffen, mit denen wir uns dann auch über die Situation in ihrem Land unterhalten haben. Sie meinten, die wirtschaftlichen Probleme beträfen nur die Simbabwer selbst, Touristen hätten keine Einschränkungen zu befürchten. Für sie sei Simbabwe eines der sichersten Länder der Welt. Auch die road blocks wären weniger dramatisch als häufig dargestellt. Man müsse sich nur innerlich darauf einstellen, dass man halt kontrolliert würde, aber außer einem Verlust von max. 20 $ hätte man nichts zu befürchten.

Wenn jemand noch weitere Informationen haben möchte, bitte melden

Gruß Michael
4'140 Beiträge · seit 200919. März 2017 · #2
Hallo muk,
bin ebenfalls aus Simbabwe zurück (Reisebericht folgt dazu noch) und kann deine Ausführungen bestätigen. Roadblocks gibt es fast in jeder Ortschaft. Unbedingt daran denken: Feuerlöscher und 2 (!) Warndreiecke mitführen!!!
Bei Fahrzeugen, die der fremden Personenbeförderung dienen, müssen 2 Feuerlöscher mitgeführt werden. (neu!)
Wer von Simbabwe auch an den Falls nach Sambia will, sollte bei der Einreise sich gleich ein KAZA-Visum geben lassen (50 US$ / Person), dann braucht man nicht ein zweites Mal zahlen.
Tiersichtungen sind im Hwanghe im Moment eher schlecht, weil überall Wasser steht und das Gras bis zu 2 Meter hoch ist.
LG Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
1'003 Beiträge · seit 200819. März 2017 · #3
Hi,
wir sind Mitte Februar via Warmley ein paar Tage in den Matopos, dann über Bulawayo nach Masvingo, dort nach Great Zimbabwe und von dort über Feldwege nach Chiredzi, nach Chipinda, Chilijo - via Rutenga, Mbezi nach Mabalauta und dann via Beitbridge zurück nach RSA.
In Bulawayo waren keinerlei Unruhen. Road Blocks gab es viele auf dem Weg, aber es gibt die Ansage, Touris in Ruhe zu lassen und wir hatten keinerlei Probleme, keinen USD gezahlt. Einige Sachen gelten für ausländisch registrierte Fahrzeuge nicht. "The provisions of Sect. 53 – Spare wheels, tools and fire extinguishers – do not apply to foreign registered vehicles that are in transit or on a temporary entry permit." - >http://www.bigsky.co.zw/cubbyhole-notes

Generell schreitet die Inoranz immer weiter fort. Das Geld wird in den Camps eingesammelt, gemacht wird nichts, weder gereinigt, noch mal was gebaut. Geld ist ja vorhanden (kostet ja genug), nur investiert wird nichts. Da gibt es 50 Officers für einen kleinen Nationalpark (Matopos) aber keiner schafft es, mal eine Glühbirne im Bad wieder reinzuschrauben oder den Spülkasten wieder zu bauen, oder für Wasser zu sorgen (direkt neben dem Fluss). Dann kommen die immer wieder mit neuen Ideen. Im Matatopos war das immer Camping pro Person. Jetzt kostet das pro Site und es dürfen aber immer nur 3 Personen pro Site sein. Sites gibt es am Maleme Damm nicht wirklich. Platz wäre auch für 6 Leute, aber kosten tut es jetzt natürlich mehr. In Mabulauta (Mwenzi Sektion, Gonarezhou NP) kostete Camping USD 17 p Erwachsener (SADC), aber Wasser für die Spülkästen ging nicht, dafür aber das warme Wasser ??? Spültoiletten ohne Wasser sind irgendwie blöd.
Auf meine Nachfrage sagten Sie, dass die Pumpe seit geraumer Zeit kaputt wäre. Auf meine Frage, wo das warme Wasser dann herkäme kam die Antwort "aus dem Boiler". Ich hab dann die Diskussion eingestellt. Die Campsite lieg wohlgemerkt direkt am Fluss 😐 😐
Nur solche Sachen ... .
Irgendwann vergraulen die auch noch die letzten.
Man fühlt sich wie eine Weihnachtsgans. Am Mwenzi waren wir auch die einzigen zahlenden Gäste (laut Buch). Ungeachtet dessen fuhren in dem ganzen Park tonnenweise von Leuten rum und auch das Militär war mit irgendwas beschäftigt. Dass die Tierausbeute nur sehr begrenzt war, hat deshalb nicht gewundert. Das top Campsite an den Rossi Pools hat wenigstens teilweise entschädigt.
Gruss
Christian
zuletzt bearbeitet 19. März 2017
828 Beiträge · seit 201619. März 2017 · #4
fordfahrer schrieb:Hi,
wir sind Mitte Februar via Warmley ein paar Tage in den Matopos, dann über Bulawayo nach Masvingo, dort nach Great Zimbabwe und von dort über Feldwege nach Chiredzi, nach Chipinda, Chilijo - via Rutenga, Mbezi nach Mabalauta und dann via Beitbridge zurück nach RSA.
Hallo Christian...wie lange hat die Einreise nach RSA in Beitbridge gedauert? Welchen Wochentag und Zeit seid ihr durch? Ich war vor 3 Jahren das letzte Mal dort rüber...hab mir geschworen nie mehr...hat ganze 5 Stunden gedauert, war aber gerade ein Feiertag. Den Rest kann ich bestätigen, alles ist am Verfallen und kein Schwein interessiert es... Lg Andreas
630 Beiträge · seit 200820. März 2017 · #5
Hallo Christian,

habt Ihr im Matobo NP Wanderungen gemacht?
Wenn ja, kannst Du darüber etwas sagen? Welche sind z.B. lohnenswert, sind diese gekennzeichnet, etc.

Viele Grüße

Klaus
Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet. (Hans Magnus Enzensberger)
1'003 Beiträge · seit 200820. März 2017 · #6
Hi,
Beitbridge war Mittwoch gegen Mittag. Ausreise ZIM 20 Minuten und USD70 😈 .Kannt mich nicht aus, jetzt weiss ich's. Andererseits - die Zeit war's wert. USD 10 für die Brücke. RSA Seite 20 Minuten, davon 5 Minuten warten, da grad die Putzkollone die Schreibtische abwischen musste und sofort die Arbeit eingestellt wurde. Kein Auspacken / Vorzeigen oder sonst was.
Im Matopos hast Du nur kleine Wanderungen zu den Höhlen mit den "Malerein" und hoch zum Grad von Rhode's. Die findest Du. Sonst kannst Du einfach querfeldein drauflos laufen, ist aber alles ziemlich wild. Oder eben mit Guide zu den Nashörnern. War auch total grün, da viel Regen. Der Track via Antelope war grenzwertig. Maleme Damm voll. Keine Gäste im ganzen Park außer uns. Campsite auf der Big Cave Lodge war besser und es gab auch Licht etc. - teuer ist es auch - USD 15 pP, keinen Discount für Kinder. Maleme USD 27 pSite (SADC). Preise im Netz stimmen nicht mehr.
Gruss
Christian
828 Beiträge · seit 201620. März 2017 · #7
fordfahrer schrieb:Hi,
Beitbridge war Mittwoch gegen Mittag. Ausreise ZIM 20 Minuten und USD70 😈 .Kannt mich nicht aus, jetzt weiss ich's. Andererseits - die Zeit war's wert. USD 10 für die Brücke.
70$ hast du gespendet für einem Schlepper 😮 ? Die Ausreise ist ja nicht so schwierig normalerweise.

Wie ich mich erinnere muss ich einen Gate Pass holen oder sie geben dir den sogar.
Dann gehe ich zur Imigration und lasse den Pass und den Gate Pass stempeln.
Dann geht es zum Zoll und die stempeln das Carnet (falls vorhanden) und das TIP.
Draussen gab es dann so einen Typen auf dem Parkplatz der das Auto sehen wollte und das TIP nochmals gestempelt hat.... Dann geht es zur Brücke...

Ist das immer noch so, oder haben sie etwas ganz neues erfunden ...?

Gruss Andreas
Themenstarter14 Beiträge · seit 200820. März 2017 · #8
fordfahrer schrieb:Generell schreitet die Inoranz immer weiter fort. Das Geld wird in den Camps eingesammelt, gemacht wird nichts, weder gereinigt, noch mal was gebaut. Geld ist ja vorhanden (kostet ja genug), nur investiert wird nichts. Da gibt es 50 Officers für einen kleinen Nationalpark (Matopos) aber keiner schafft es, mal eine Glühbirne im Bad wieder reinzuschrauben oder den Spülkasten wieder zu bauen, oder für Wasser zu sorgen (direkt neben dem Fluss).
Hallo Christian,

es ist richtig, dass das Geld in großem Umfang eingesammelt wird, aber das landet dann in in dunklen Kanälen und nicht an den Stellen, an denen es gebraucht wird. Wir hatten immer das Gefühl, dass das Personal vor Ort sehr bestrebt war, die Anlagen so weit wie möglich am Laufen zu halten, aber mit nichts in der Tasche kommt man nicht allzu weit. Die sanitären Einrichtungen in unseren Camps waren immer sehr sauber und man versuchte, es uns so angenehm wie möglich zu machen.

Natürlich können wir nicht von unseren wenigen Begegnungen jetzt auf ganz Simbabwe schließen und wie überall gibt es sicherlich auch dort mal mehr oder mal weniger engagierte Menschen. Wir waren 1995 schon einmal in Simbabwe, haben damals das halbe Land bereist und hatten auch damals schon den Eindruck von sehr freundlichen und sehr hilfsbereiten Menschen. Damals war die wirtschaftliche Situation noch sehr viel besser, aber die optimistische und lebensfrohe Stimmung hat sich u.E. seitdem kaum geändert.

Wir fragen uns auch immer, soll man in so ein Land reisen und mit völlig überteuerten Preisen (im Verhältnis zur Leistung) ein Regime wie das dort herrschende unterstützen. Wir hatten aber bei unserem Besuch jetzt das Gefühl, dass die Menschen dort sehr auf Touristen angewiesen sind, auch um noch eine Perspektive zu haben. Die Abläufe in den Camps mögen nach unseren Verhältnissen nicht sehr effizient aber sehr personalintensiv sein, aber zumindest sind damit einige Arbeitslose weniger im Land und bei 95 % Arbeitslosenrate ist das ja auch schon etwas.

Gruß Michael
1'003 Beiträge · seit 200820. März 2017 · #9
Hi,
Andreas, ja, Du hast Recht, aber da hatte man uns etwas überfallen. Das nächste Mal weiss ich es besser.

Lieber Michael, Erfahrungen sind immer etwas subjektives. Wir waren schon diverse Male in ZIM und wir mögen das Land wirklich. Aber es wird einem nicht leicht gemacht. Das liegt nicht nur an Rob. Die erste Ladung bekommt man schon an der Grenze, wo man einem mit fadenscheinigen Gründen die CVG erklären will und eigentlich wollte uns der Zoll nicht reinlassen, da kein Agent vorhanden war. Die Begründung ist genauso, wie die ganze Sache - Unsinn und Geldschneiderei. Dann wollte man mich verhaften, weil ich eine alte Tasche aus Armeebeständen hatte, das wäre angeblich in ZIM verboten. Ich hab meine Schlüpfer rausgenommen und die dann den Grenzbeamten in Botswana dagelassen, die haben sich fast totgelacht. In Chipinda habe ich dann eine schwarzen Haushälterin gesehen, die in genau so einem gefärbten Zelt schlief - auf dem öffentlichen Zeltplatz!
Im Office in Matopos saßen 10 Leute aber die Frau für die Permits musste erst herangekarrt werden. Als sie dann da war, hatte sie keine Ahnung, wie die Preise eigentlich waren und funkte das HQ in Maleme an. Ursprünglich wollten wir nach Maleme fahren (von Süden kommend) und dort bezahlen, aber irgendein Typ fing uns am Eingang ab und wir müssten das unbedingt im südlichen Office machen - Schwachsinn hoch drei. In den Ablutions gab es zwar Strom aber alle Glühlampenfassungen in 4 Meter Höhe waren leer. Wir hatten grad mehrere 100 USD dagelassen! Aber es war wenigstens sauber. 2 Jungs waren mit dem Traktor am mähen, aber anstatt mal das Messer zu schärfen, wurde das Gras halt abgedreht und von 10 bis abends haben sie immerhin den halben Campingplatz geschafft... .
Der Kollege in Great Zimbabwe auf dem Camp des Nationalparks war total nett und hatte 20 Satellitenreceiver hinter sich im Regal und die Kiste lief auch Hochtouren. Der wusste Bescheid - 😎 . Aber für warmes Wasser und das Festschrauben von Wasserhähnen reicht es nicht. Dafür sitzen 5 Leute da und kontrollieren die Eintrittstickets.
Die Kollegen in Chipinda am Gate hatten keine Ahnung - Punkt. Es gibt keinerlei Engagement für den Besucher - keinen Hinweis auf Tiersichtungen, befahrbare Pisten, dass 3 von den 4 Ablutions nicht gehen, da im Umbau. Ob die Einzelcamps wie Chilijo zu buchen sind, wissen sie nicht - wer denn sonst?? Wir wollten noch auf die andere Seite (Brücke kaputt, Fluss in full flooding) Dann frag ich wegen der Fahrzeugpermits, da die ja länger (5 Tage) gelten, wie das in Chinguli gehandhabt wird. Das ist OK versichert man mir. Dann fahren wir einen ganzen Tag (370 km), um auf die andere Runde Flussseite zu kommen. Dort sind ein paar Jungs am Gate von denen keiner richtig Englisch spricht und am Ende stellt sich heraus, dass sie der Meinung sind, dass die Tracks zu schlecht sind und dass deswegen geschlossen ist und sie uns nicht reinlassen, Permits gibt es natürlich auch keine - und sie funken nach Chipinda, die dies auch so anordnen. Das hätte man uns am morgen nicht etwa sagen können??! - was ist schon ein Tag sinnlose Rumfahrerei. Gerade im Gonarezhou geben sich nun die Touris nicht so die Klinke in die Hand.

Versteh mich nicht falsch, bei vielen von den Stories haben wir uns köstlich ammüsiert, aber da hätte ich sie umbringen können ... . Ich weiss nicht, wie man so arbeiten kann. Mir würde das keinen Spass machen.

Gruss
Christian, der auch wieder hinfährt
zuletzt bearbeitet 20. März 2017
828 Beiträge · seit 201621. März 2017 · #10
fordfahrer schrieb:
Versteh mich nicht falsch, bei vielen von den Stories haben wir uns köstlich ammüsiert, aber da hätte ich sie umbringen können ... . Ich weiss nicht, wie man so arbeiten kann. Mir würde das keinen Spass machen.

...das Ganze hat immer Unterhaltungswert... 😄

Sobald Du in ZIM in diesen Beamten-Tran, ob Grenze, Polizei oder NP gerätst wird es meisst lästig und mühsam.

Das letzte Mal als ich eingereist bin, hat eine etwa 120kg schwere Imigration "Drohne" -sie wäre auch als Hippo Attrappe in einem NP durchgegangen- etwa 15 Min gebraucht bis sie endlich das Klebe-Visa für den Pass ausgefüllt hatte. Mein Name hatte schon alleine 3 Schreibfehler, obwohl sie vom Pass abschreiben konnte. Ab und zu musste sie den Arm heben um das nächste Feld zu füllen. was mit unmenschlichen Anstrengungen verbunden war, ich dacht ich müsste einen Kranwagen organisieren...

Aber es sind zum Glück nicht alle so. Arbeitskräfte aus Zimbabwe sind hier in Südafrika sehr beliebt. Frag mal in einem guten Restaurant in Kapstadt oder Jo'burg die Waiters von wo sie kommen. Die sind fast alle aus ZIM. Das sind fast immer voll motivierte Mitarbeiter, freundlich, sehr speditiv und zuverlässig....
zuletzt bearbeitet 21. März 2017
1'667 Beiträge · seit 201121. März 2017 · #11
Maputo schrieb:
...das Ganze hat immer Unterhaltungswert... 😄

Das letzte Mal als ich eingereist bin, hat eine etwa 120kg schwere Imigration "Drohne" -sie wäre auch als Hippo Attrappe in einem NP durchgegangen- etwa 15 Min gebraucht bis sie endlich das Klebe-Visa für den Pass ausgefüllt hatte. Mein Name hatte schon alleine 3 Schreibfehler, obwohl sie vom Pass abschreiben konnte. Ab und zu musste sie den Arm heben um das nächste Feld zu füllen. was mit unmenschlichen Anstrengungen verbunden war, ich dacht ich müsste einen Kranwagen organisieren...
Das muss in Kariba gewesen sein 😄 Kommt mir doch sehr bekannt vor. Dafür wurden die Papiere fürs Auto super schnell per Computer ausgefüllt, leider waren Kennzeichen und Fahrgestellnummer im TIP falsch 🤩 Im Gegenzug hat man aber vergessen, die Road Tax zu kassieren.
In Bridal Veil Falls wurde der Donkey für uns angeheizt , leider gab es weder Duschköpfe noch Wasser 😄
Nur in Gonareshou hatten wir anscheindend Glück, am Gate war man extrem bemüht und hat sogar für uns in Harare angerufen.
Ist halt Afrika. Aber in einem gebe ich Euch Recht: wenn die Preise weiter so erhöht werden und nichts von dem Geld investiert wird, wird der Tourismus immer weniger werden.

LG

Montango
Botswana 2016 Sambia 2016 Zimbabwe 2016 KwazuluNatal 2015 KTP-Namibia-Kapstadt 2013 Zimbabwe 2012 Noch keiner hat am Ende gesagt "Ich hätte mehr Zeit im Büro verbringen sollen"
21 Beiträge · seit 201427. Juni 2017 · #14
Hallo Michael,
nachdem wir vor 2 Jahren mit einer Gruppe dieses Prozedere mit Grenzübertritt in Kazungula und sämtlichen Strassenkontrollen selber hinter uns gebracht haben, wollen wir dieses Jahr auch einen Tagestrip ab Kasane buchen. Scheint mir doch entspannter, wenn man sich in Vicfalls nicht ewig aufhalten möchte.
Kannst Du mir ungefähr sagen, was Du über Senyati bezahlt hast, für Fahrt und Hubschrauberrundflug? Kann ich das bei Senyati auch in US- oder Namibia-Dollar zahlen? Hast Du das vorab gebucht oder erst vor Ort?
Fragen über Fragen...ich danke Dir vorab für Deine Antwort 🙂
Viele Grüße, Ina
105 Beiträge · seit 201627. Juni 2017 · #15
Hallo Ina,
ich bin zwar nicht Michael, antworte aber trotzdem mal.
Ich habe den Hubschrauberflug ca. 12min direkt in VicFalls bei einem örtlichen Veranstalter gebucht, hat 150 USDollar + 12 USDollar Parkeintrittsgebühr (obwohl ich den Boden vom Park an diesem Tag nicht betreten habe) gekostet (Preise Mai 2017). Enthalten war die Abholung von der Lodge in VicFalls und auch die Fahrt zurück. Es wird eine große Acht über die Fälle geflogen, so das man aus jeder Richtung gut fotographieren kann. Es gibt auch noch einen längeren Rundflug ca. 25min, den Preis weiss ich nicht.
Der Rundflug ist ein teurer Spaß, war aber ein wahnsinnig schönes Erlebnis. Ich habe hinterher keinen Cent bereut.
Cora
Reisen: Marokko 2006-2024 18 mal, Jordanien 2015, Namibia 2016, Nam-Bot-Sim 2017, Malawi-Sambia 2018, Tansania 2019, Uganda 2020, Oman 2022, Südafrika 2023, Madagascar 2023, Kenia 2024, Kambodscha 2025, Usbekistan 2025
Themenstarter14 Beiträge · seit 200828. Juni 2017 · #16
Hallo Ina,
die Fahrtkosten nach Vic Falls bekomm ich nicht mehr genau zusammen. Ich meine, es wären um die 30 EUR pp gewesen. Dazu kommen 30 USD pp Visumsgebühren beim Grenzübertritt und 30 USD pp Parkeintritt an den Fällen. Die Fahrtkosten kannst Du in Senyati bar in Pula bezahlen oder per Kreditkarte. Visumsgebühr und Parkeintritt haben wir an der Grenze bzw. in Vic Falls jeweils bar in USD bezahlt. Ob da auch Kreditkarte akzeptiert wird, weiß ich leider nicht. Es wird wohl aber auch Euro-Bargeld akzeptiert zum (mehr oder weniger) tagesaktuellen Umrechnungskurs USD - EUR.
Den Helikopterflug haben wir per Kreditkarte direkt vor Ort bei dem Unternehmen bezahlt und das hat für zwei Personen 312 EUR (nach Kreditkartenabrechnung, d.h. inkl. Auslandseinsatz) gekostet. Der Fahrer unseres Busses von Senyati nach Vic Falls hatte verschiedene Prospekte im Bus ausliegen, neben dem Heli-Flug hätten wir auch diverse andere Aktivitäten wie z.B. Rafting machen können. Während wir im Park waren, hat er dann alles für den Flug organisiert und wir wurden dann zur vereinbarten Zeit am Bus abgeholt.
Der Flug ist ein ganz tolles Erlebnis, auch wenn er in der Tat nur ca. 12 Minuten geht. Man erhält aber erst da ein Gefühl für die Dimension der Fälle, die natürlich bei hohem Wasserstand, wie wir ihn hatten, besonders beeindruckend sind.
Alles in allem war das nicht ganz billig, aber perfekt organisiert und für uns ohne großen Aufwand. Wir haben das alles vor Ort und ganz spontan gebucht, was insofern kein Problem war, da wir in der absoluten Nebensaison unterwegs waren. Im 22-sitzigen Bus waren wir die einzigen Gäste.
Über Senyati haben wir übrigens noch eine Fahrt auf dem Chobe gebucht, die wir auch unbedingt empfehlen können. Anders als bei anderen Anbietern hatten wir hier nur ein kleines Motorboot, mit dem wir unglaublich nahe an die Tiere kamen.
Viele Grüße
Michael
zuletzt bearbeitet 28. Juni 2017
105 Beiträge · seit 201628. Juni 2017 · #17
Hallo Ina,

so sah es im Mai 2017 mit viel Wasser aus:
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LG Cora
Reisen: Marokko 2006-2024 18 mal, Jordanien 2015, Namibia 2016, Nam-Bot-Sim 2017, Malawi-Sambia 2018, Tansania 2019, Uganda 2020, Oman 2022, Südafrika 2023, Madagascar 2023, Kenia 2024, Kambodscha 2025, Usbekistan 2025
21 Beiträge · seit 201428. Juni 2017 · #18
Sieht super aus, vielen Dank für Eure Infos!
Freue mich schon riesig, im September wird aber wohl wahrscheinlich ein bißchen weniger Wasser da sein.
Ich berichte dann!
Liebe Grüße,
Ina