mft - Olympus System erweitern?

54 Antworten · 10,3k Aufrufe · gestartet 24. Feb. 2017 von Blende18.2
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130 Beiträge · seit 201726. Feb. 2017 · #21
Möve.jpg


Diese Aufnahme wurde manuell fokusiert. Dank Peaking ein sauberes Ergebnis. Distanz ca. 150-200m.
6'369 Beiträge · seit 201126. Feb. 2017 · #22
Hoi pcb
pcb schrieb:Der AF ist, wenn er schnell genug ist, sicher eine zuverlässige Sache, allerdings muß das Objektiv auch schnell sein.
...
Gestern war ich auf Vogeljagd, da bist du ganz schnell neben dem Objekt, und war mit dem MF ziemlich treffsicher.
Ja, definitiv! Wobei das 75-300 Mark II von Olympus ja nicht langsam ist, sonst hätte ich fliegende Schmetterlinge kaum erwischt. Bei dem hatte ich im AF bei schnell fliegenden Vögeln wie Bee-Eater usw. eine etwa 1/3 so grosse Trefferquote wie beim Panaleica 100-400, dessen Trefferquote im AF auf der letzten Reise nahe 100% lag. Mit dem Objektiv sehe ich keinen Grund Vögel im Flug mit MF zu probieren.
Vor allem bei schnell die Richtung ändernden Vögeln wird Dir das nicht im MF gelingen.
Es ging aber auch eher drum dass Brennweiten von 500-800mm (KB-Aequivalent 1000-1600mm) von Hand nicht mittels Fokuspeaking innert nützlicher Frist scharfgestellt werden können, so zumindest meine Erfahrung.
pcb schrieb:Achja, es handelt sich um das XF 100-400/4.5-5, 6 OIS und das hat einen sauschnellen AF in Verbindung mit der Fuji XT2.
Das lässt sich aber wohl nicht an die mft-Kamera adaptieren, odrr?
Abgesehen davon ist das im Preis wennn ich's richtig gegoogelt habe um den Faktor 3-4 höher als das Oly 75-300 und noch immer 1,5-fach so teuer wie das Panaleica 100-400.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
130 Beiträge · seit 201726. Feb. 2017 · #23
@Picco
Mir ging es auch nicht darum, ob mein Objektiv schnell mit AF ist, sondern das man mit MF Fokus genauso schnell sein kann. Egal wie teuer es ist. Wenn man mit einem Vogel mitzieht, kann es durchaus passieren, das man mit dem Fokuspunkt schnell daneben liegt und da habe ich schon vorfokusiert.
Ich wollte damit nur zeigen, das man mit einem günstigen MF Objektiv auch sehr gute Ergebnisse erzielen kann.
Es muß nicht immer AF sein, vor allem wenn das Budget es nicht zulässt. Ich habe unlängst mit einem 200-400/4.0 Nikkor fotografiert. Das Teil kostet €7000.- und die Qualität ist unübertroffen grandios, aber der AF passt auch nicht immer und da hilft der MF.

"Es ging aber auch eher drum dass Brennweiten von 500-800mm (KB-Aequivalent 1000-1600mm) von Hand nicht mittels Fokuspeaking innert nützlicher Frist scharfgestellt werden können, so zumindest meine Erfahrung."

Sorry, aber diese Anmerkung verstehe ich nicht. Es gibt doch kein 800er Objektiv für Systemkameras? Oder sollte ich mich täuschen?
Themenstarter1'165 Beiträge · seit 201726. Feb. 2017 · #24
Hallo zusammen,

ich habe jetzt mal diverse Testberichte gelesen, ebay durchstöbert etc. pp.

Es ergeben sich ja diverse Optionen, die man aber grob auf 4 zusammenstreichen kann.

1. Systemfremdes Objektiv ohne AF
Hier kann man dann natürlich direkt auf ein rein manuelles Objektiv gehen und somit zu günstigen Preisen erstehen, z.B. eine Empfehlung von pcb, dass Nikkor 100-300mm/f5.6 ai-s... welches man dann inkl. Adapter für 150-200€ bei ebay kriegen kann.

2. Systemnahes Objektiv mit AF
Das geht durch den Adapter mmf-3 von Olympus in Kombination mit einem der Objektive aus der Zuiko Reihe. Mit dem Adapter kann man den AF nutzen, es wird aber zumeist geraten den "AF + MF" Modus zu nutzen, da der AF evtl. nicht immer 100% greift.

Eine gute Kombi wäre also hier der Adapter (heute für 102€ bei ebay weggegangen) + ein Zuiko... kriegt man bei ebay auch um die 160-180 gebraucht.
Zuiko 100-300mm f4-5.6

3. Einstiegsklasse passend zum mFT System
Hier geht es bis 300mm hoch, die schon beschriebenen Alternativen.
Panasonic 100-300 f4-5.6
Olympus 75-300 f4.8-6.7

--> beide gehen für ca. 480€ oder teils 400€ bei ebay über den Tisch.

4. Profiklasse für mFT System
Da haben wir dann das "Panasonic Leica 100-400mm" und die Olympus 300er Festbrennweite. Beides spielt preislich aber in einer völlig anderen Liga ab 1.500 € aufwärts.

-----------------------------------------------------------------------

Ich habe ja noch etwas Zeit, aber mein bisheriges Fazit sind ungefähr so aus:

1. ist zwar preislich attraktiv, aber ein 300mm bekomme ich in einer für mich absolut akzeptablen Preisklasse auch mit AF, kann dann die Tracking Funktion nutzen, etc.

2. auch hier bleibt es ja bei 300mm. Mit Konverter sind es auch ~280€ // da ist mir der Preisgewinn aber eigentlich auch zu klein und der AF soll nicht wirklich so gut sitzen

3. Beide Alternativen tun sich in Bewertung nicht wirklich was. Ich habe mir da diverse Testberichte und Vergleich angeschaut... ein ganz guter Test kam vom Panasonic, hätte bei Neuanschaffung eher das Olympus genommen, aber sieht die beiden eher so gleichwertig, dass ein Wechsel auch wieder Blödsinn wäre.
--> ich denke das entscheidet sich dann eher nach der Kamera die man hat und damit optimaler Kompatibilität?!
--> zumindest ist es das, was ich sehr oft lese. Ein Objektiv funzt immer am besten im System für das es erstellt wurde

--> hier köntte man per Step-Down Ring auch noch den 1.7x Tele-Koverter nutzen

4. Natürlich schiele ich gerne zu den teuren Sachen, aber ganz realistisch betrachtet erscheint mir das einfach nicht sinnvoll von der Ausgabe her. Das ist Profi-Werkzeug und im Moment habe ich den Anspruch nicht an mich oder das Equipment. Ambitioniert bin ich, aber da ich von der billigen Kompakten komme ist die aktuelle Qualität für mich ja schon immer ein Hingucker.


Unterm Strich:
Optimal wäre für mich wohl eine semi-professionelle Linse zwischen 3. und 4. // so wird es wohl auf Option 3 rauslaufen, nur welches Objektiv, da bin ich noch unschlüssig. Das Panasonic hat bessere Blendenwerte, das Olympus passt zum System... mmmhhhhh. 😐
Da hilft wohl nur lesen und mal beim Fotoshop in D-Dorf anfragen ob es die zum Leihen gibt.

Welches würdet ihr vorne sehen?




Prost,
Robin
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130 Beiträge · seit 201726. Feb. 2017 · #25
@Robin,
Also wenn es für dich OK ist dann nimm die 3. Option. Ich kenne die Olympus Objektive nicht, allerdings gibt es in der heutigen Generation kaum "schlechte" Objektive. Erkundige dich aber unbedingt ob der Konverter auch wirklich passt.
LG
Themenstarter1'165 Beiträge · seit 201726. Feb. 2017 · #26
Hi Peter,

die Entscheidung ist noch nicht final. Ich werde wie geschrieben schauen ob ich die Objektive mal leihen kann und dann in den Zoo gehen um am lebenden Objekt etwas zu üben. 😉

Ist halt schade, dass man bzgl. der Kompatibilität unter den Herstellern schon eingeschränkt ist, zumal es einfach eine solche Vielfalt an Bajonett-Varianten gibt. Benutzerfreundlich ist anders, klar aber das auch jeder zur Kamera seine Objektive verkaufen will.

Da bin ich mit dem mFT ja schon gut dabei mit mehreren Optionen.

@ Konverter
Der ist ja nur zum schrauben. Eigentlich für die Kompakten gedacht, aber mit einem 55mm StepDown kann man den anschrauben.

>> @ Picco
Du hast den Konverter ja schon verwendet... ich habe auf 58mm diverse Schraubfilter mit Innen- und Außengewinde. Ist ganz praktisch, so kann man alles zusammen aufbewahren mit Deckkappen und diverse zusammen nutzen.

Jetzt die Masterfrage. Dann müsste ich doch eigentlich einen Polfilter auf's Objektiv schrauben können, darauf den StepDown Ring 58-55mmund dann den Konverter drauf?

Habe gelesen, dass manche beim Konverter monieren, dass er halt kein Schraubgewinde vorne drauf hat, aber dann drehe ich halt den gesamten Konverter inkl. Ring mit. Sollte doch kein Problem sein. 🤨


Prost,
Robin
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6'369 Beiträge · seit 201126. Feb. 2017 · #27
Hoi zämä
pcb schrieb:Sorry, aber diese Anmerkung verstehe ich nicht. Es gibt doch kein 800er Objektiv für Systemkameras? Oder sollte ich mich täuschen?
Doch, es gibt eines, das Samyang Reflex 800mm f8.0 DX Mirror für MFT Klick mich!
Ist aber aus genannten Gründen nicht wirklich zu gebrauchen.
Blende18.2 schrieb:Jetzt die Masterfrage. Dann müsste ich doch eigentlich einen Polfilter auf's Objektiv schrauben können, darauf den StepDown Ring 58-55mmund dann den Konverter drauf?

Habe gelesen, dass manche beim Konverter monieren, dass er halt kein Schraubgewinde vorne drauf hat, aber dann drehe ich halt den gesamten Konverter inkl. Ring mit. Sollte doch kein Problem sein. 🤨
Genau so!
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
130 Beiträge · seit 201727. Feb. 2017 · #28
@picco
Tatsächlich, das habe ich nicht gewusst. Das werde ich mir einmal genauer Ansehen. Danke für den Tipp.
Es gibt ja eine Reihe von extrembrennweitigen Glasscherben. Allerdings der Preis ist sehr verlockend.
https://www.amazon.de/s/?ie=UTF8&keywords=samyang+800&tag=googhydr08-21&index=aps&hvadid=155879319295&hvpos=1t1&hvnetw=g&hvrand=8012620269466798661&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=b&hvdev=t&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=9062713&hvtargid=kwd-14544625373&ref=pd_sl_46u8zyskwn_b
zuletzt bearbeitet 27. Feb. 2017
12 Beiträge · seit 201627. Feb. 2017 · #30
Ich war im Januar 2 Wochen in Namibia unterwegs.
Ich hatte meine GX80 dabei. Als Objektive hatte ich das Olympus 75-300 II, das Lumix 14-140 II, das Summilux 15 und das Olympus 45mm dabei.

Ich hatte eigentlich hauptsächlich das 14-140 II drauf. Im Etosha National Park hatte ich das 75-300 II drauf. Ich habe eigentlich nichts vermisst. Der Vorteil von 25mm Brennweite nach unten gegenüber dem 100-300 hatte ich vorher nicht bedacht, war aber für mich entscheidend dann auf Tour.
Bei unserer Tour durch den Etosha lag z. B. ein Löwenrudel direkt neben der Strasse, aussteigen aus dem Fahrzeug ist verboten und nicht empfehlenswert. Man kann auch nicht mit dem Fahrzeug rangieren, da meistens noch andere Fahrzeuge dort stehen. Da war es gut, die 75mm nutzen zu können, ohne das Objektiv wechseln zu müssen.
In der Ferne waren die 300mm ausreichend. Man sollte bedenken, dass die warme Luft deutlich flimmert, weshalb es mit zunehmender Brennweite auch durch die flimmernde Luft schwieriger wird schön scharfe Fotos zu bekommen. Ich glaube nicht, dass ich mit einem anderen Objektiv hier bessere Fotos hätte machen können.
Das einzige Manko ist die Lichtstärke. Die meisten Tiere, vor allem Raubtiere sind auf Grund der Hitze morgens oder am frühen Abend aktiv. Für Aufnahmen am Wasserloch in der Dämmerung wäre etwas mehr Lichtstärke wünschenswert gewesen um kürzere Verschlusszeiten und geringere ISO zu erreichen.

Ich würde bei der nächsten Reise aber wahrscheinlich das Leica 100-400 mm mitnehmen. Es ist an meiner GX80 doppelt stabilisiert und etwas lichtstärker. Wobei die Stabilisierung für mich entscheidend ist. Für die Olympus würde ich wieder das 75-300 II mitnehmen.

Ich habe noch Beispielfotos meiner Reise angehängt, diese sind alle unbearbeitet direkt so aus der Kamera.

Vielleicht hilft dir das ja etwas. Mir ging es bei den Reisevorbereitungen sehr ähnlich.

Viele Grüße Christoph
zuletzt bearbeitet 27. Feb. 2017
Themenstarter1'165 Beiträge · seit 201727. Feb. 2017 · #31
Hallo Christoph,

das hilft sogar sehr weiter. Vielen Dank. 😎

Unsere Kameras sind Vergleichbar und die Bilder sprechen meinen Qualitätsanspruch mehr als an. Sehr schön geworden.

Warum hast du denn nicht das Panasonic 100-300mm gekauft. Was war deine Entscheidungsgrundlage PRO dem Olympus?
Hättest du nicht beim Panasonic
a) auch die 2-fach Stabilisierung gehabt
b) etwas mehr Lichtstärke

Da hadere ich halt auch noch mit mir. Mehr Lichtstärke oder Systemkompatibel? 😐


Prost,
Robin
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12 Beiträge · seit 201627. Feb. 2017 · #32
Ich habe mein Objektiv letztes Jahr um diese Zeit gekauft, da gab es das 100-300 II noch nicht.
Das 100-300 II, bei dem der Doppel Stabi eingeführt wurde, gibt es erst seit kurzem. Die doppelte Stabilisierung funktioniert beim 100-300 II auch nur mit einigen wenigen Panasonic Kameras, definitiv nicht mit Olympus Kameras. Das 12-100 von Olympus unterstützt die doppelte Stabilisierung wiederum auch nur bei manchen Olympus Kameras.

Ich habe mich wegen des günstigeren Preises und den 25mm größeren Brennweitenbereich nach unten (mehr Brennweite für weniger Geld) für das Olympus entschieden. Ich habe mir auf Flickr auch verschiedene Bilder der Objektive angesehen und bin auch danach gegangen. Wobei 99% der Bilder dort bearbeitet sind. Den Vorteil der 75mm habe ich aber erst richtig vor Ort zu schätzen gelernt.

Die Lichtstärke war und ist für mich nicht so unterschiedlich zwischen den beiden genannten Objektiven.
In der Dämmerung hätten die 0,6 Blenden nicht den entscheidenden Vorteil gebracht denke ich.
Das Objektiv ist ja trotz des großen Brennweitenbereiches noch recht handlich, weshalb ich in der Dämmerung die halb heruntergefahrene Scheibe, oder das Autodach als Stativ benutzt habe. Bei schnellen Motiven, zB Galoppierende Zebras habe ich lieber ein unterbelichtetes scharfes Foto gemacht als gar keines zu haben. Aufhellen am PC geht ja problemlos, in gewissen Grenzen. Für mein Fotobuch war es ausreichend.

Nach hinten hinaus haben die 300mm völlig ausgereicht, da die meisten Tiere sowieso nicht weiter entfernt, bzw richtig erkennbar waren. Ausserdem ist meistens auch noch sehr viel Gestrüpp und Bäume dazwischen. Man würde also hauptsächlich die Bäume fotografieren. Da hab ich lieber mit dem Fernglas geguckt, als probiert ein Foto zu machen.

Den Staub und Spritzwasserschutz würde ich eher als Marketingmaßnahme bezeichnen. Wenn du nicht gerade mitten im Regen oder auf offener Piste die Objektive wechseln willst, halte ich das für unnötig.
Ich hab mit meiner Kombination auch bei morgendlichem Regen aus dem offenen Autofenster fotografiert.
Das Foto habe ich angehängt.

Generell würde ich jetzt aber eben das Panasonic kaufen, weil ich auch eine Panasonic Kamera habe . Hätte ich eine Olympus Kamera wäre das 75-300 die erste Wahl. Autofokus, Stabilisatoren usw. funktionieren Markenintern einfach irgendwie am besten, zumindest nach meinem Empfinden.

Für das 100-300 II spricht, dass eine Gegenlichtblende bereits im Lieferumfang enthalten ist. Sonst kenne ich keinen wirklichen Grund auf die Olympus das Panasonic zu schrauben.

Hier auch nochmal ein Link zu einem direkten Vergleich, es werden zwar die beiden älteren Objektive verglichen, aber nimmt man die Werte heraus hat sich daran nichts geändert. Das Fazit kannst du eins zu eins auf die aktuellen Versionen übertragen.
http://www.markuswaeger.com/2015/09/23/panasonic-100-300-oder-olympus-75-300/


Letztendlich musst du selbst entscheiden, aber ich bin für meine Bedürfnisse und Kenntnisse mit dem Objektiv sehr gut Zurecht gekommen und habe die Wahl auch nicht bereut. Preis-Leistung war und ist einfach sehr gut. Da man immer träumen darf und eine Steigerung immer geht, gibt es auch noch das Leica, ob der Aufpreis von 1000€ für die Bildqualität, 100mm mehr Tele und Staub und Spritzwasserschutz gerechtfertigt ist Weiss ich nicht. Ich kann mich an keine Situation erinnern, in der ich ein Foto nicht machen konnte wegen des (evtl. Falschen) Objektives.
zuletzt bearbeitet 27. Feb. 2017
130 Beiträge · seit 201727. Feb. 2017 · #33
Sind wir wiederbeim leidigen Thema Preis. Hohe Lichtstärke = hoher Preis. Es kommen besser vergütete Gläser, mehr Linsengruppen, höherwertige Bauweise etc. zum Einsatz und das hebt den Preis deutlich an.
Beispiel: Fujinon XF 50-140/2, 8 €1590.- extra Konverter 1, 4fach nochmal ca. €450.- = €2040.-, ergiebt eine Brennweite
Von 70-200/3,5
Ähnliches Objektiv 55-200/3,5-4:8 von Fuji kostet ca. €700.-.
Ich habe beide. Das 55-200 ist mein ¨Herumschleppobjektiv¨, das andere mein ¨hohe Anspruch Objektiv¨.
Prinzipiell würde das kleine Ausreichen, allerdings gibt es einige Mankos wie zB. der AF, der Stabi und vor allem die Lichtstärke!!!! Und gaaaanz wichtig, das Bokeh.
Bei der Tierfotografie ist Brennweite ein ganz wichtiger Faktor. Und auch Lichtstärke. Tierfotografen die extrem hohe Ansprüche stellen und brauchen, geben sich mit einem 70-300 nicht ab. Die arbeiten mit extremen Brennweiten mit Lichtstärke 4/0 zB. Das Nikkor 600 f4 ED, kostet schlanke €11000.-. Allerding Vollformat. Ich hatte das Nikkor 200-400/4,0 VRII, das hat 3,5kg, ist aber jeden Gramm wert und kostet €7000.-.
@Robin
Ich habe gelesen, du möchtest mit einem Polfilter und einem Televorsatz arbeiten. Da verlierst du gut und gern 2-3 Blenden für den Pol, dann noch ein Televorsatz, da sind mindestens 4-5 Blenden weg. Schon hast du aus einem f3,5-4,5 ein f8 Objektiv. http://fotovideotec.de/polfilter/index10.html
Da ist guter Rat TEUER.
LG Peter
Themenstarter1'165 Beiträge · seit 201727. Feb. 2017 · #34
@ Christoph
Genau den Vergleichsbericht von Markus Wäger habe ich u.a. auch gelesen. 😉
Aber was ist beim Regenbild geschehen?
(im Vergleich zum Rest steht das deutlich zurück)

@Peter
Eine Preisdiskussion sehe ich hier gar nicht. Lichtstärke ist ein entscheidendes Kriterium, dass schlägt sich dann auch im Preis nieder, hat aber definitiv seine Berechtigung, dass merke ich immer bei der "langen" Brennweite 150mm.

Ich hatte es ja schon ausgeführt, die mittelpreisigen Varianten sind nahezu gleich und liegen bei 1/3 des Preises der höherpreisigen Objektive im Segment mFT, wenn ich einen AF im Gepäck haben möchte... und JA, den brauche ich für mich.

Jetzt hat es aktuell halt keine Alternativen im mFT mit offeneren Blenden.

Was man noch machen kann:
40-150mm bei durchgehend f2.8

Dazu dann einen TeleKonverter... der 1.7er dürfte dann aber schon nicht mehr klappen, da 72mm Gewinde auf 55mm schwierig wird. Denke einen 1.4er kann man finden. Habe das aber noch nicht geschaut. Gehen wir mal davon aus, dann hätte man 210mm (410mm KB)

--> dann bin ich aber auch wieder preislich beim 100-400mm Panasonic, aber sehr gute Lichtstärke.

@ Polfilter + Konverter
Die Frage war tatsächlich theoretischerer Natur. Ich glaube eigentlich nicht, dass man einen Polfilter bei den Tieraufnahmen benötigt?! (sag' mir falls ich mir hier irre)

Der Konverter ist natürlich spannend, wenn ich denn zumindest als Option beim 75-300 dabei habe, dann bin ich bei 510mm mFT, das ist dann schon sehr ordentlich. ABER KLAR, die Lichtstärke ist ein Knackpunkt.


Prost,
Robin
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zuletzt bearbeitet 27. Feb. 2017
284 Beiträge · seit 201427. Feb. 2017 · #35
Blende18.2 schrieb:@ Christoph
Der Konverter ist natürlich spannend, wenn ich denn zumindest als Option beim 75-300 dabei habe, dann bin ich bei 510mm mFT, das ist dann schon sehr ordentlich. ABER KLAR, die Lichtstärke ist ein Knackpunkt.
Wenn du mit dem Konverter liebäugelst, dann fällt das Panasonic 100-300 raus, weil ( laut Systemkameraforum) der damit nicht wirklich funktioniert, nur zur Info.
franzastische Reisen, Fotos und mehr - https://franzastisch.de
130 Beiträge · seit 201728. Feb. 2017 · #36
@Robin
War auch nicht als Preidisdiskussion aufgefasst worden, sondern nur als Beispiel.
Ich meine das 40-150er sieht schon sehr lecker aus. Das ist sicher super verarbeitet, denn Staub wird ja auch ein Thema sein. Was ich nicht verstehe ist, dass du unbedingt einen Vorsatzkonverter möchtest? Die kenne ich nur vom Filmen.
LG
12 Beiträge · seit 201628. Feb. 2017 · #37
Das Regenfoto ist früh am Morgen gleich nach der Einfahrt in den Etosha Park entstanden, dort hat uns gleich auf der Straße ein Nashorn überrascht.
Es war vom Vortag noch der Pol-Filter auf dem Objektiv, das heisst schlecht möglichste Bedingungen und wohl die Grenze für MFT. Starker Platzregen, Pol-Filter, Gegenlicht und ein sich weg bewegendes Objekt. Der Autofokus war auch nicht zu gebrauchen, da er immer versucht hat auf die Regentropfen zu fokusieren.

Ob das Foto mit einem anderen Objektiv besser gelungen wäre, glaube ich eben nicht. Die 0,6 Blenden bei den Alternativen hätten hier nicht ausgereicht. Ob 4,0 oder 4,6 ist glaube ich eben dann auch nicht mehr entscheidend. Hier hätte ich einen größeren Sensor gebraucht.

Zum Thema Staubschutz bin ich der Meinung, man braucht es als Hobbyfotograf nicht. Auch nicht in Namibia. Ich hatte mir für Sossusvlei einige Zip Beutel mitgenommen, in diese hab ich die Kamera und die Objektive gepackt bevor ich sie in die Kameratasche gesteckt habe, oder sie gerade nicht benutzt habe.
Viele dort hatten die Kamera komplett aus der Tasche heraus und nur umhängen oder mit der Handschlaufe dabei. Ich habe nicht mitbekommen, dass jemand einen Defekt zu beklagen gehabt hätte. Solange du keine Fotos in einem Sandsturm aufnehmen willst, brauchst du auch keinen Staubschutz. Dein Handy, deine Uhr z.B. haben in der Regel auch keinen ausreichenden Staubschutz für den feinen Sand.
Zu Anfang hatte ich die gleichen Bedenken wie du, deshalb die Zipper Beutel. Aber im Nachhinein muss ich ehrlich sagen, dass alles mit dem Sand und Staub nur halb so schlimm ist. Ich habe die Objektive aber auch immer nur in geschlossenen Räumen gewechselt und sie nach Gebrauch mit einem Pinsel gereinigt.

Ich habe für mich aus dem Urlaub mitgenommen, dass für eine Tele-Zoom die Stabilisierung an der eigenen Kamera am wichtigsten ist. Wenn der Fokus nicht sitzt, oder das Bild verwackelt ist, können die Farben und Belichtung noch so toll sein.
130 Beiträge · seit 201728. Feb. 2017 · #38
@ChrisB
Also Staubschutz kann nie Schaden!
Zum Thema "ungünstige Witterungsverhältnisse"....warum hast Du die ISO nicht hinauf gedreht. Meine Standart ISO ist 800.
Da gibts kein Bildrauschen. Das vertragen die heutigen Kameras.
6'369 Beiträge · seit 201128. Feb. 2017 · #39
Hoi zämä
pcb schrieb:Ich habe gelesen, du möchtest mit einem Polfilter und einem Televorsatz arbeiten.
...
...dann noch ein Televorsatz, da sind mindestens 4-5 Blenden weg.
Blende18.2 schrieb:Der Konverter ist natürlich spannend, wenn ich denn zumindest als Option beim 75-300 dabei habe, dann bin ich bei 510mm mFT, das ist dann schon sehr ordentlich. ABER KLAR, die Lichtstärke ist ein Knackpunkt.
Der Vorsatzkonverter von dem hier die Rede ist (Olympus TCON-17) hat gemäss Olympus keinen Blendenverlust zur Folge, was auch meiner Erfahrung entspricht!
Durch die ziemlich genau doppelt so grosse Frontlinsenfläche erscheint mir das auch plausibel, da hier rein physikalisch gesehen auch doppelt so viel Licht eingefangen wird wie ohne den Konverter.
Ob mit oder ohne, die Kamera hatte bei vergleichbaren Situationen immer etwa dieselben Verschluss- und Isozeiten.
Dürfte also stimmen dass kein Verlust da ist.
Aber er vergrössert nach meinem Test nur etwa um den Faktor 1,5, was dann mit dem 75-300 immer noch 450mm am mft bzw 900mm KB-Aequivalent ergibt.
Funktioniert nach meiner Erfahrung gut! Und wenn man das 14-150 dazu hat lohnt es sich schon den Konverter fix auf's 75-300 zu schrauben.
Ich habe es meist genau so gemacht.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter1'165 Beiträge · seit 201728. Feb. 2017 · #40
Hallo zusammen,

es kommt hier doch wirklich eingies zusammen, ich bin mir aber immer noch nicht so ganz im Klaren was ich machen werde.
Als ersten Schritt habe ich mir den Konverter organisiert, bzw. den bekomme ich wahrscheinlich morgen.

WARUM?
1. Wenn ich einfach mal davon ausgehe, dass ich alles so belasse wie ich es im Moment habe, dann vermisse ich mit meinem 40-150mm Preiseinstieg dennoch etwas Brennweite für Zoo & Tierpark. Also kann das so oder so nicht schaden.
Das sind jetzt immer nur Ausschnitt-Vergrößerungen, so nah komme ich nicht dran 😉 , aber mit dem Konverter müsste das sogar passen.

(obwohl nur 1MB groß laden die bei mir unter Direct-Upload sehr langsam... 😐)

2. Wenn ich die Option eh' gern hätte kann ich mal testen was so geht beim 150mm und schauen ob sich mir das als Brennweite schon taugt und ob das lichtstarke f2.8 150mm eine sinnvolle Option wäre. (rein von der Brennweite inkl. Konverter

3. Und wenn es doch in Richtung 300mm geht, dann habe ich für extreme Situationen am Tage noch etwas mehr Brennweite in namibia dabei.

4. ... kann man das dann auch für Kleintier als eine Vergrößerungslinse nutzen für Makroähmliche Aufnahmen / z.B. Geckos etc. - habe ich zumindest gerne mit dem 150mm auf Sardinien so gemacht

Das waren 145mm, bei f6.3 und 1/320, ISO 200
Das grüne "Bokeh" (denkt euch hier Dr. Evil aus Austin Powers) ist einfach nur ne Wiese dahinter, aber komplett weggezeichnet durch die Aufnahme.


@ Peter
Danke für den Polfilter Link... ich schaue mal genrell nach einem etwas wertigerem Modell. 😏

@ Matthias
Ins Systemkamera-Forum fange ich mich grad mal an einzulesen. Thx noch mal für den Hinweis.


Prost,
Robin
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zuletzt bearbeitet 28. Feb. 2017