Reisebericht

Der Süden, ein Hilux, Kameraequipment und Ich

von Heyde · begonnen 19. Feb. 2017 · 10 Teile

Teil 119. Feb. 2017
Hallo Forum,
danke erst mal für die Tipps und Informationen, die ich hier mal wieder bekommen habe. Ich habe mir mal wieder eine kleine Auszeit von Arbeit, Familie, Freunde und dem schnellen Leben hier in D gegönnt, alleine mit Hilux Camper und Kameraequipment 2 Wochen durch den Süden.
Bin seit fast einer Woche wieder da, aber mein Kopf braucht immer sehr lange, hier wieder anzukommen.
Flug wieder mit AN, problemlos und zu dieser Zeit nicht sehr voll und relativ günstig.
Den Hilux hatte ich diesmal von Asco Car Hire. Auch hier gab es keine Probleme.
Ich denke, bei jedem Vermieter kann man mal Glück oder Pech haben.
Equipment unterscheidet sich überall ein wenig, mal hier der Kompressor inklusive, mal dort nicht usw.
Ich hatte aber auch Glück. Hatte ein Single- Cab gebucht, bei der Übernahme stand ich vor einem Double- Cab. Ich meinte es ist nicht der Richtige Wagen, aber die Dame im Office meinte, dass heute mein Glückstag sei, sie haben keinen Single- Cab mehr und ich bekomme den Double- Cab , natürlich ohne Mehrkosten. Alleine im Double- Cab! Ist ja fast wie Business Class fliegen.
Der Hilux hatte 82000 km weg und war in gutem Zustand. 2x Steinschlag auf der Frontscheibe, die aber nicht gestört hatten.

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Ich wurde von Asco mit anderen Reisenden am Flughafen abgeholt, dann Übergabe des Hilux.
(Nebenbei, die Welt Namibia ist klein. Im gleichen Asco-Shuttel vom Flughafen saß ein Ehepaar die ich vor 2 Jahren auf Gunsbwys getroffen hatte…..)

Also, 10:30 Uhr und los geht es. Wie immer erst einmal Einkauf in einer Mal oder Supermarkt in WDH. Kühlschrank füllen, der noch 25°? anzeigt und los Richtung Süden.

Meine grobe Route sollte sein
- WDH- Camp Gecko über den Spreets Hoogte Pass
- Camp Gecko- Sesirem
(Sesirem die dritte, aber es gibt dort immer wieder neue Motive zum Fotografieren für mich)
- Sesirem - ? (Irgendwo Zwischen Sesirem und D707)
- ? - Namtib
- Namtib- Lüderitz
- ( noch nie in Lüderitz gewesen und Kolmanskuppe wollte ich mit meiner Kamera besuchen, außerdem wollte ich dort meine Vorräte auffüllen)
- Lüderitz- Ai Ais Fish River Canyon (über Rosh Pinar und am Oranje lang)
- Ai Ais Fish River Canyon- ?
- ? - Mesosaurus Fossil Bush Camp
- Mesosaurus Fossil Bush Camp- KTP Camp Mata Mata
(dort hatte ich reserviert, war auch schon fast alles ausgebucht)
- KTP Camp Mata Mata - KTP Camp Nossob
( Es war nur noch in Mata Mata und Nossob etwas frei)
- Camp Nossob- Camp Mata Mata
- Camp Mata Mata- ? (irgendetwas Richtung WDH)
- ? - Wdh

Nachdem Einkauf gegen12:30 Uhr geht es also auf die C26 Richtung Spreets Hoogte Pass. Bin diese Strecke noch nicht gefahren, sonst ging es über die östliche Seite in den Süden.
Die ersten 10 Kilometer noch Asphalt, kurzer Stopp an der Polizeikontollstelle etwas außerhalb von WDH.
Er fragte wo es hin geht und wollte meinen Führerschein sehen. Nur den Internationalen. Kleiner smal talk zum auflockern mit dem Herrn von der Polizei, schönes Namibia, schon öfters hier gewesen usw. dann konnte ich weiterfahren.
Ehrlich gesagt, ich weiß nie so recht die Lage an so einer Kontrollstation einzuschätzen, erst recht, wenn es an wenig befahrenen Strecken ist. War aber immer alles recht entspannt.

Nach dem nächsten Hügel eine kleine Brücke und dann endlich Gravel-Road unter den Reifen.
C26 ist gut zu fahren, standard Pad . Ich fahre, wie sonst auch nach Karte. Tracks4 Africa, Kilometerangaben und Zeitangaben stimmen und ist denke ich das Standardwerkzeug zum fahren.


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Abbiegung auf D-Strassen Richtung Nauchas und es wird langsam immer hügeliger.
Jetzt geht es steil nach oben und ich bin auf dem Spreets Hoogte Pass angekommen.
Wow, was ein Ausblick. Eine weite Ebene mit schroffen Bergen zur Linken und Rechten und in der Ferne die Ausläufer der Namib.
Der Weg nach unten ist Gepflastert, aber zum Teil sehr steil, hügelig und kurvig. Man fährt über einen kleinen , steilen Hügel und sieht erst wie es weitergeht, wenn man mit der Fahrerkabine den höchsten Punkt ein Stück überwunden hat.
Manchmal kommt dann auch noch direkt eine scharfe Kurve direkt dahinter. Besser ist es vor jedem Hügel und Kurve mal etwas zu Hupen, sollte jemand entgegen kommen.
Ich glaube man sieht sich manchmal erst, wenn man aneinander vorbeigefahren ist…. 
Es war eine ganz schöne Qual für den Hilux nach unten zu kommen. Immerhin schieben da fast zwei Tonnen der Erdanziehungskraft entgegen.
Der Geruch von Kupplung und Bremsbelägen lag in der Luft.

In der Ebene angekommen, lagen noch ca. 15km vor mir und ich erreichte Camp Gecko gegen 16:00 Uhr.
Dort hatte ich im Übrigen vorgebucht, da ich nach Nachtflug, Autoübernahme, Einkauf und ersten hundert Kilometer ganz gerne genau weiß, wo ich meine erste Nacht verbringe.
Klar, man ist etwas müde am Tag, aber sobald es bei mir los geht, ich im Hilux sitze und Gravel oder Sand unter dem Auto habe ist mein Körper erst mal mit Reiseadrenalin gedopt und ich bin wieder hell wach. Generell sehe ich auch zu, dass ich nicht allzu viel Strecke am ersten Tag mache.

Heidi, vom Camp Gecko mit der ich Mailkontakt hatte, ist nicht da aber einer der Angestellten fährt mit mir zu meinem Camp.Es ist ca. 2km vom Haupthaus entfernt. Habe das Camp Hilltop. Schön auf einem Hügel, mit Blick auf die Ebene dahinter. Kleiner Unterstand mit Tisch und Bänke, Wasser/ Toilette und Dusche mit Ofen für warmes Wasser ca. 200m entfernt.
Es gibt noch weitere Camps, auch in der Ebene, dort sind TendetCamps, also mit Zelt usw.
Bin aber der einzige Gast und alles andere ist leer.
Richte mich jetzt im Hilux erst einmal häuslich ein, habe ja genügend Platz im Double-Cab.
Dann Gaskocher raus, Kochen, Essen mit wundervollem Ausblick und erst einmal ausschlafen.


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Hatte in der Nacht Besuch, jedenfalls habe ich Hufgeräusche gehört und die Hunde aus dem Farmhaus haben in der Nacht eine Weile laut und lange gebellt.

6:10 Uhr die Sonne geht auf und ich bin wach, fit und Reiselustig.
Ein deftiges Frühstück, langsam zusammenpacken, eine kalte Dusche,verabschieden und weiter geht’s.
Leider zeigt der der Kühlschrank immer noch 23° und besonders kühl ist es dort auch nicht drinn.
Aber ich hoffe das die nächsten hundert Kilometer ihn langsam auf Fahrt bringt.

Es geht Richtung Sesirem, über Solitär, wo es sich immer lohnt in der dortigen Bäckerei einen Kaffee und etwas ,,Gebäck,, zu sich zu nehmen.
Es ist 9:00 Uhr und Solitär wacht langsam auf.


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Lasse mir Zeit und genieße es, der erste und einzige Gast dort zu sein.
Es dauert aber nicht lange und eine kleine Gruppe chinesischer Reisende trifft ein. Schaue der Fotoorgie der asiatischen Gäste etwas vergnügt zu und starte den Hilux.

Habe eine kurze Tagesstrecke vor mir, sind knapp 150 km und ich erreiche Sesirem schon gegen 12:30 Uhr. Es ist mein drittes Mal hier und ich muss wirklich feststellen, die Motivation und Freundlichkeit der Angestellten hat sich nicht geändert. Man steht eine Weile an der Reception, egal ob niemand hinter dem Desk steht, oder eine oder mehrere Personen, man wird erst mal eine Weile ignoriert. Plötzlich wird man wahrgenommen, meistens aber erst einmal von der Person, die mit Buchungen der Campside nix zu tun hat. Egal, ich habe auch Zeit.
Campside ist kein Problem, das Camp ist nahezu leer. Ich lasse mir einen ,,Baum,, am Rand geben, wegen der schönen Aussicht auf die ersten roten Dünen der Namib und der Ruhe.


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Klar Sesirem Camp ist ein Standard Camp, nicht sehr schön und relativ groß, aber wenn es wie zu dieser Zeit fast leer ist, (war dort jetzt im Januar, Februar und im März und immer war es so gut wie leer) ist es für eine Nacht ok und wenn man zeitig am Morgen raus nach Sossusvlei will reicht es aus.
Jedenfalls in der Nichtsaison. Möchte mich hier nicht im Juni-August vorstellen.
Außerdem darf man schon eine Stunde früher am Morgen rausfahren, im Gegensatz zu den Leuten aus den umliegenden Camps.



Besuche den Sesirem Canyon, habe es die Male vorher nicht geschafft. Die Piste dorthin ist aber verdammt schlecht. Ca. 3-4 km kleine böse Bodenwellen.
Gehe runter in den Canyon und merke (es ist ca. 14:00 Uhr) es ist verdammt heiß, auch unten im Canyon.


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Wollte ein wenig mehr sehen und Fotografieren zur Mittagszeit wenn die Sonne bis unten in den Canyon kommt , aber die Hitze ist echt unerträglich. Fahre zurück und freue mich auf einen Platz im Schatten.
Meine Hoffnung auf ein kühles Getränk aus dem Bordkühlschrank ist aber getrübt. Er zeigt mittlerweile 27°im Display an. Also, der Kühlschrank kühlt nicht, den Strom hat er, er brummt und das Licht innen geht auch.

Im Camp angekommen, Anruf bei Asco. ( Habe neben meinem Telefon, welches aber immer aus ist, immer ein altes nicht internetfähiges Telefon dabei und hole mir am Flughafen eine Namibia Telefonkarte für 75 ND) Man gibt mir die Nummer eines Technikers, den ich auch sofort erreiche. Schilder das Problem und bekomme Rat. Es gibt eine einfach zu erreichende Stecksicherung und eine nicht einfach zu erreichende andere Sicherung. Von der ersten habe ich auch Ersatzsicherungen im Handschuhfach, von der zweiten nicht.
Habe ihm gesagt, dass ich die erste schon am Vortag getauscht hatte, also bleibt nur die Zweite.
Kabelbinder lösen, Klebeband wegschneiden, mit Werkzeug aus dem Bordwerkzeug, mit dem man nötige Reparaturen machen kann, kleines Kästchen am Kabelbaum aufschrauben und da keine Ersatz dabei ist Sicherung überbrücken, beide Kabel irgendwie zusammen basteln und alles wieder zusammenbauen. Bin mit Isolierband und Kabelbinder in verschiedenen Größen von Zuhause ausgerüstet und kann alles wieder schön verbauen. Habe aber früher auch viel an Autos geschraubt, also kein großer Deal. Aber es waren knapp 40°im Schatten und ehrlichgesagt sauheiß.


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So bekommt man also auch den Nachmittag rum, aber mit der Aussicht auf ein kaltes Windhoek Lager am Abend, welche zur Zeit dort hinten unter der Hitze leiden lohnt es sich.

Gegen 17:00 Uhr fahre ich raus Richtung Sossusvlei und Death Vlei. Genieße die lange Teerstrasse, und einige Stopps für ein paar Bilder.

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Lasse die Dune 45 hinter mir und komme an die Grenze zur Sandpiste.
Dort am Parkplatz kein Auto, kein Mensch. Schön.
Also Allrad rein und los geht es. Der Sand und die Piste ist nicht sehr anspruchsvoll, hat aber im mittleren Teil eine böse tiefe Kuhle und Spur, wie auch beim letzten Mal. Dort sollte man nicht zu schnell reinfahren, denke, dass einem die Stoßdämpfer oder Radaufhängungen es einem nicht danken würden.

Sossusvlei Platz ist leer, ein Auto etwas abseits, sonst niemand. Das sind die schönen Momente an solchen Plätzen, wenn man keinen Besucherrummel hat und eigentlich so gut wie alleine ist und seine Ruhe hat. Darum mache ich diese reisen auch alleine.

Wandere los Richtung Death Vlei, Weg ist bekannt und zieht sich wie immer etwas in der Nachmittagshitze und mit viel Kameragepäck und zwei Litern Wasser.
Aber nach ein paar Dünen liegt es wieder vor mir, ich liebe die Namib und diesen Platz auch, erst recht wenn niemand da ist.

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Es ist 19:15 Uhr und die Dünen der Namib sind nun höher als die Sonne. Nach schönen Licht- und Schattenspielen mache ich mich zurück zum Hilux.


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Noch etwas alleine aber nicht einsam im Sand gesessen, Wasser ist aufgebraucht viele Bilder gemacht und die Natur der Wüste genossen.
Ist noch ein Stück zurück.


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Eine schöne Überraschung im Auto. Der Kühlschrank zeigt 4°an und das Windhoek Lager ist eiskalt.
Reparatur hat sich also gelohnt und war erfolgreich.

Mit der tiefen Sonne im Rückspiegel und einem kalten Bier geht es zurück zum Camp.
( Ja, sorry, 0 Promille Grenze und nicht vorbildlich, einfach schnell vergessen das Bild)


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Camp ( Zelt/ Lagerfeuer/ Essen ) um 21:00 Uhr fertig zum entspannen, etwas müde aber es sind noch gefühlte 25°……..
Teil 220. Feb. 2017
Der hell-dunkel Rhythmus hat mich schon fest im Griff. Abends gegen 22:00 Uhr geht es schlafen und am Morgen gegen 6 Uhr wenn es langsam hell wird wache ich auf und stehe auch auf.
Kaffee, ein Platz in den Dünen, auf einem Felsen oder vergleichbarem und der Sonne zuschauen, wie sie ,,aufsteht,,.
Mein Tagesziel / Campside heute. Noch keine Ahnung. Irgendwo zwischen Sesirem und der D707.
Ist also auch eine relativ kleine Etappe, entspannt und ohne viele Kilometer herunter zu reißen.
Versuch eigentlich im Schnitt 250-300 km am Tag zu reisen, alles andere ist meiner Meinung nach Stress. Komme gerne am Nachmittag im Camp an und verlasse es auch gemütlich am Vormittag.
Mit kleinen Ausnahmen, wenn es sich nicht vermeiden lässt.
Nehme mir auch gerne mal Tage zwischendurch ohne festes Ziel, überhaupt, diese Reisen hier laufen unter dem Motto… Der Weg ist das Ziel….

Fahre auch nicht mehr Raus Richtung Sossusvlei, Sonnenaufgänge dort habe ich schon zwei Mal erlebt und am frühen Morgen ist ein Fahrzeug nach dem anderen aus diesem und anderen Camps durch das Gate gestartet. Ist also auch nicht so leer wie am Vorabend.

Frühstücke gemütlich und studiere die Karte. Gut, viele Möglichkeiten gibt es nicht, möchte auf jeden Fall die C27 durch den Namibrand Nature reservation fahren. Hat wunderschöne Teilstücke und zum Teil viel Wild in der Strassennähe. Sie gabelt sich dann bei Betta, dort gibt es eine Tankstelle und einen kleinen Laden mit einem Cafe, ich glaube mich von meiner letzten Reise zu erinnern, dass es mehr auch nicht gibt. Dort werde ich weitersehen.
Den Tank an der Tankstelle gegenüber vom Camp wieder gefüllt und ein kleiner Einkaufim Shop, dieser ist bei weitem besser in der Auswahl an Lebensmitteln usw. als der Laden im Camp Sesirem. Würde ich eher empfehlen.

Gegen 10:30 Uhr geht es los und nach nicht allzu langer Fahrtzeit erreiche ich Namibrand NR.


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Von dort sind es noch ein paar Hügel und man kommt in eine , meiner Meinung nach wundervolle Ebene mit der Namib zur Rechten und den Nubib Bergen auf der anderen Seite. Viele Oryx, Strauße usw. dort in der Ebene und eine wunderschöne gerade lange Gravel Road.

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Nach dem Park, ist jeweils beschildert, geht es über eine Kuppe in eine weitere Ebene Richtung Betta.
Ich fahre an einem Schild und Gate vorbei mit der Aufschrift NamibRand Family Hideout 14 km.
Ich hatte mal hier im Forum den Namen gelesen und auch ganz gute Berichte aufgeschnappt, jedoch nie mich weiter damit befasst. Ich habe aber eine Campinglist dabei und mir die Telefonnummer, da das Camp dort nicht aufgeführt ist aufgeschrieben. Anruf?! Kein Netzt/ Empfang.
Da auch auf dem Schild steht ohne Permit kein zutritt, endscheide ich mich bis Betta (ca. 30km) weiterzufahren und von dort aus anzurufen.

Erreiche Betta und habe auch dort keinen Empfang. Da in Norden viele dunkle Wolken am Himmel sind und es aussieht als ob es da regnet und gewittert , kann es natürlich damit zusammenhängen.
Also einen Kaffee dort draußen auf der ‘‘ Cafeterrasse‘‘ des Shop und wieder zurück und es auf gut Glück versuchen. Um es vorweg zu nehmen, es hat sich gelohnt.

Durch das Gate dort, (das ist einer der wenigen Nachteile beim alleireisen. Aussteigen, Gate öffnen, durchfahre, aussteigen, Gate schließen, einsteigen, weiterfahren….)

Die ersten ca. 5 km sind unfreundlich. Grober Gravel und ein paar böse große spitze Steine die sich auf Reifen freuen um diese mit ihren Spitzen und Kannten schön zu ärgern. Dann kommt eine schöne Sandpiste bis zum nächsten Gate. Also gleiches Spiel, aussteigen………

Es geht weiter auf einer Sandpiste bis zu einer kleinen sagen wir Siedlung, Haupthaus und ein paar kleinere Häuschen. Frage im Haus nach einer Campside, es gehört aber nicht zu Family Hideout, sondern zum Nature Reservat. Man war auch nicht begeistert, als ich sagte ich habe nicht reserviert. Ich hätte dann nicht reinfahren dürfen, wegen Reservat und so….
Hideout liegt noch ca. 3km weiter und ich sollte dort nach dem Verwalter suchen, da die Besitzer in WDH wohnen. Also weiter die Piste entlang. Die Regenwolken sind auch mit mir Richtung Namib gezogen und etwas weiter vor mir zieht ein schönes kleines Regenband vorbei, denke ich.


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Mir kommt auf halber Strecke Titus der Verwalter entgegen, kleiner Smal-Talk von Auto zu Auto und es stellt sich heraus, dass genau heute beide Camps frei sind. Mehr hat Hideout auch nicht.
Ab dem nächsten Tag ist für eine Woche alles ausgebucht.
Wir fahren weiter zum Camp. Beide liegen weit vom Haus an dem wir vorbeikommen (welches auch Wohnungen zum vermieten hat) hoch in die Dünen. Das erste Camp nennt sich glaube ich Jupiter, weiter daran vorbei und nach ein paar weiteren Kilometern kommen wir zum Camp Venus.
Nebenbei kommt die Regenfront immer näher und schleppt auch noch einen kleinen Sandsturm mit sich.


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Das Camp, sehr schön. Kleiner Platz mitten in den Anfängen der Namib Dünen, roter Sand ringsum, ein paar Bäume, ein Häuschen auf Stelzen mit WC, Dusche und Solarpannel für warmes Wasser, ein Unterstand und Waschplatz für Geschirr. Natürlich auch eine Feuerstelle/ Grill.
Alles mitten in den Dünen, Ausblick weit nach vorne und hinten eine Düne. Mir werden ein paar Dinge erklärt und dann werde ich allein gelassen. Ein echt schöner Platz, Hideout ist ein Highlight für mich. Ach ja, es fängt plötzlich an zu regnen und das nicht zu knapp. So heftig, das ich in den Hilux flüchten muss. Regen am Rande der namib hatte ich auch noch nicht, aber, mir ist schon die ganzen Tage aufgefallen, dass es relativ grün in Namibia ist. Mein persönlicher Eindruck.
Der Regenschauer dauert ca. 5 Minuten und er ist vorbei.
Erkunde die Gegend von der kleinen Düne hinter dem Camp. Ausblick Note 1 und das in jede Richtung.

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Richte mich ein und freue mich hier und heute spontan gelandet zu sein und auf einen Abend am Namib Rand in einer sehr schönen einsam gelegenen Campside mit zum Sonnenuntergang rot leuchtendem Sand und passend dazu roter südafrikanischer Wein.


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Teil 323. Feb. 2017
😊 😉
05:50 Uhr und ich wache mit dem beginnenden Tag auf. Wie mittlerweile fast üblich, Kaffee, schöneren Aussichtsplatz suchen und entspannt den Tag beginnen lassen.
Titus der Verwalter wollte gegen acht Uhr vorbeikommen, da ich am Vortag noch nicht bezahlen brauchte könnte ich es dann tun. Gegen acht vorbeikommen, also rechne ich mal es wird so gegen neun werden, was auch nicht schlimm ist, da Zeit in Namibia oder auch allgemein in Afrika eine andere Rolle spielt als im schnellen Deutschland (meine Erfahrungen). Noch ein Grund, warum ich mir hier meine Auszeit nehme. Bin, was Zeit betrifft, hier auf ganzer Linie mit dem Rest.
Gegen fünf nach neun höre ich dann ein Auto kommen. Passt, war auch erst gerade mit Spülen, etwas aufräumen usw. (ihr kennt das ja) fertig.
Haben und dann auch noch ca. eine halbe Stunde unterhalten, eilig hatte es keiner von uns.
Also Camp Venus war echt ein Highlight von meiner Sicht aus. Will es auch gar nicht weiter loben, da sonst viele von euch hinfahren und es schwer wird das Camp zu buchen.
Allerdings, der Preis schlägt schon um einiges aus der Reihe. Habe auch nicht vorher nachgefragt, aber zur Campside wird dann noch die Person berechnet und, da es ein Natur Reservat ist kommt noch eine relativ hohe Permitgebühr (ca. 250,-)dazu, plus Tax.
Habe gesamt knapp über 500,- bezahlt.
War das teuerste Camp was ich je hatte. Aber, die Lage, die Ausstattung, der Ausblick hat einfach gepasst und ich habe es sehr genossen. Kleiner emotionaler Ausrutscher…. Hatte abends am Lagerfeuer mit einem Millionensternenhimmel über dem Kopf, und inmitten der Dünen mal kurz das Gefühl, der einzige Überlebende Mensch auf unserem Planeten zu sein…..
(Nein, am Wein lag es nicht  )

Das nächste Camp sollte Namtib sein, an der schönen D707. War schon in Koiimasis und auch in Gunsbewys bei Frau Gräbner (sehr schön und speziell), aber wenn schon im Süden, dann auch die 707 und der Kontrast Tirasberge auf der einen Seite und die Namib auf der anderen gefällt mit und der mittlere Teil mit einer langen Sandpiste war immer schön zu fahren, man gleitet einfach so darüber weg.

Sind auch nur knappe 170km, also eine Kurzstrecke für eine Namibiatagesroute.
Da ich schon am Mittag ankommen würde, hatte ich überlegt ein paar Kulturstunden einzuschieben.
Nördlich von Betta, an dem ich wieder vorbeifahren muss, liegt Duwisib Castle.
Nicht spektakulär, aber bin auch schon einfach mal dran vorbeigefahren auf dem Weg in den Süden, ohne anzuhalten. Von dort, als kleiner Umweg dann etwas weiter hoch und über ein kleines Platoo über die D831 auf die C14, die runter zur 707 geht. Komme dann allerdings auf der anderen Seite dort an. Habe aber auch Lust zu fahren.
Schöner Pad zum Castle (Foto ist der Blick zurück Richtung Betta)


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Duwisib Castle, nicht imposant, aber ein ungewöhnliches Gebäude inmitten dieser Landschaft.


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Ich war der einzige Tourist, so habe ich mich auch gefühlt, als richtiger Tourist. 70.- Eintritt, etwas smal-talk und schäkern mit den zwei Museumsdamen dort, die glaube ich froh waren mal ein anderes Gesicht an dem Tag zu sehen, etwas durch die Räume gewandert, Bilder der Schutztruppe angeschaut und nach ca. einer halben Stunde mich langsam verabschiedet. Wurde stolz mit einem ,,Auf Wiedersehen,, verabschiedet.
Also wenn man eh vorbeifährt, kann man auch mal reinschauen.
Es ist aber auch noch Hotel mit Restaurant und einem schönen Innenhof.
Habe die Zimmer mit Himmelbett usw. gesehen.
Vielleich was für romantische Flitterwöchler auf Tour, als kleine Abwechslung zum Dachzelt.

Es geht etwas Berg auf und rüber Richtung C14.
Oben auf der Ebene war noch das Ergebnis des Regens vom Vortag zu sehen und zu spüren.
Abwechselnd Sand und Schotterpiste mit kleinen Pfützen und sich steigernd Pfützen von knapp 100 Metern über die ganze Breite. Schwer zu schätzen wie tief und matschig. Ein Vorgänger hat es zum Teil vorgezogen ganz außen um die Pfützen zu fahren und an den Spuren konnte man sehen, dass er zum Teil schwer zu kämpfen hatte. Augen zu und vorsichtig durch, war die Devise. Gib bestimmt schöneres, als in der Mitte einer 100m Pfütze im Schlamm stecken zu bleiben. War aber nicht so schlimm wie es aussah. Nur der Hilux hatte danach seine Farbe von Weiß zu Schlammbraunrot zur Hälfte gewechselt.
Berg wieder herunter und die relativ viel befahrende C14, von Betta bis hier kein Fahrzeug, war erreicht.
Es geht an schroffen und kahlen Bergen, die wohl schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben vorbei über den Remhoogte Pass Richtung Helmeringhausen.

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Passt gut, werde gegen Mittag in Helmeringhausen sein.
Bin dort vor zwei Jahren mal gestrandet, nachdem ich von Brukkaros Krater kommend durch ein Teilstück der D 554 etwa 3 Stunden Verspätung hatte (40 Minuten für 4 km , dann umkehren weil mehr Steine, nein eher schon Felsen als Straße und ein böser Stein, der meinte, das Innenleben meines Vorderreifens sich ansehen zu müssen).
Bin dort damals also unfreiwillig gestrandet, und habe einen schönen Abend mit gutem Essen, gutem Wein, gute Geschichten und den Leuten vom ,,Hotel Helmeringhausen,, verbracht.
Haben auch eine Campside, die ich dann genutzt hatte. (keine Werbung!)


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Helmeringhausen, eine Asphaltstraße, man fährt rein und ist auch schon wieder draußen.
Tankstelle, die meinen Reifen geflickt hat, kleiner Shop, 3-4 Häuser auf jeder Seite und……
Ich glaube das war`s auch schon.
Also Kaffeepause dort auf der Gartenterrasse und weiter Richtung Namtib auf der jetzt C13.
Schöne Strecke von dort bis zur Abzweigung zur D707.

D707 erreicht, erst Gravel, dann kommt der Sand und die Dünen der Namib erscheinen.

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Gegen 15:30 erreiche ich das Gate zu Namtib.

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Von dort sind es noch geschätzte 10 km durch die Ebene Richtung Tirasberge zur Farm.
(Wie bei Koiimasis, während Gunsbewys auf der anderen Seite vor den Dünen der Namib liegt. Dort kann man auch mit 4x4 allerdings, etwas hoch in die Dünen fahren.)


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Erreiche die Farm, sage hallo, (hatte ein paar Tage zuvor angerufen und gefragt ob etwas frei ist)
Angerufen?! Hatte ich schon gesagt? Altes Mobiltelefon mit dabei, 75,- Telefonkarte am Flughafen kaufen und man kann locker bis 30 Minuten damit nach Deutschland telefonieren, SMS schicken, oder eben auch hier in Namibia anrufen. (Für die, die zum ersten Mal fahren werden)
Alles war frei, hatten auch bis 2 Tage zuvor geschlossen.
Campside ca. 2.3km von der Farm weg. Großer Platz mit ca. 6 Campsides, alle ca. 100-200m auseinander. Ja, etwas eng, aber wenn es leer ist , ok.
Häuschen mit Toilette und Dusche, Abwaschmöglichkeit (für alle zusammen).
Wähle einen Platz in der ersten Reihe sozusagen


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Im Rücken die Tirasberge, direkt hinten dran, nach vorne schaut man in eine Ebene, bis rüber zur Namib. Baum und, ich bin kein Grillfreak oder so, aber ein gemauerter Braai Platz, der auch in diese Richtung zeigt. Man steht also am ,,Grill,, und schaut dabei in die Ferne Richtung Namib und Sonnenuntergang.
Ich werde ihn mit Freude nutzen, zumal ich auf der Farm Orixschaschlik kaufen konnte.

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Nein, der ist es nicht…..


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Nach dem Essen einen Sonnenuntergang zum Verdauen.


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Teil 424. Feb. 2017
Heute wollte ich Lüderitz einen Besuch abstatten, weil ich es nicht kenne, ich dort eine Tankstelle, einen Supermarkt und einen Bankautomaten besuchen möchte ( kann man aber auch in Aus, wobei der Supermarkt dort recht klein ausfällt) und meinen Augen eine kurze Abwechslung gönnen möchte, indem sie nicht auf ein Sandmeer, sondern auf ein Wassermeer schauen können.
Ein Erstbesuch in Kolmannskuppe ist auf dem Rückweg geplant.

Verabschiede mich auf der Farm von meinen deutschen Gastgebern und der Hilux bekommt wieder die D707 unter seinen vier Rädern zu spüren.
Fahre an Gunsbewys vorbei und langsam geht es wieder von Sand auf Gravel über.
Ich persönlich fahre die 707 gerne, ein letzter Blick zurück und bald geht es wieder auf die C13 Richtung Aus und von dort mal wieder auf Asphalt nach Lüderitz.

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Ca. 120 km Asphalt und das fast immer geradeaus geht die Straße von Aus nach Lüderitz.
Die Wildpferde, die man vielleicht, am Aussichtspunkt in Garub, ca. 30km nach Aus sehen kann, besuche ich diesmal nicht.
Wieder mal auf Asphalt zu fahren ist etwas ungewohnt da man schneller fahren kann und ist langweilig, da man sich nicht so sehr auf die Straße konzentrieren muss wie bei Gravel oder Sand.
Jede Abwechslung am Straßenrand ist mir da willkommen, sei es eine schöne Immobilie


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oder auch die Raststätten, von denen es glaube ich 2-3 auf der Strecke gibt.


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Kurz vor Lüderitz bewirft ein starker Wind die Straße mit Sand, eine Spur ist zum Teil fast zugeweht und hinter einer Kurve versucht ein einsamer kleiner Bagger mit einer noch kleineren Schaufel den Sand in die Wüste zurückzuwerfen. Wünsche ihm in Gedanken viel Erfolg bei diesem verzweifelten Kampf.

Passiere Kolmannskuppe, was ich mir wie gesagt für den Rückweg am anderen Morgen aufhebe. Wäre auch Sinnlos, ich musste kurz vorher halten um einen Gurt an der Zeltplane wieder zu befestigen und hatte nach 30 Sekunden ein komplettes Körperpeeling durch Wind und Sand oder das Gefühl, jemand reibt mich mit feinem Schmiergelpapier ab.


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Ankunft, Tanken, Bankautomat, Einkauf. Wobei der Superspar kurz vor meiner Ankunft geschlossen hatte. Es war Samstag 13:05 Uhr und er sollte erst wieder am Sonntagmorgen öffnen.
Nach kurzer Suche habe ich aber einen kleinen Laden gefunden, der auch das Nötigste in seinem Sortiment hatte, was ich benötigte.
Es gibt einen Campingplatz im Norden der Stadt, glaube an/ auf Halifax Island
(korrigiert mich bitte wenn es nicht stimmt). Einen weiteren gab es auch am Diaz Point. Dieser wurde aber geschlossen, sagte man mir auf Namtib.
Diaz Point und die Große Bucht, beides ca. 15-20km außerhalb im Süden wollte ich mir aber so oder so anschauen.
Fahre raus Richtung Diaz Point. Gravel und Mondlandschaft.
Nach einer Weile vor mir ein Hilux, ca. 40-50 km/h schnell und mit etwas unsicherer Fahrweise.
Überhole und halte ein paar Kilometer weiter an einer Kreuzung um den Weg zu sondieren.
To make a long storry short……
Junge Dame aus Österreich am Steuer, Freund liegt etwas krank in einem Appartement in Lüderitz und sie fährt das erste Mal, dazu noch alleine auf Gravel. Sie wollte sich die Gegend etwas anschauen.
Sie fragt ob sie mir zu Diaz Point hinterherfahren kann. Natürlich, passe mich ihrem Tempo auch etwas an.

Diaz Point und Große Bucht, sehr windig und frisch, nein, verdammt windig und verdammt frisch, aber blauer Himmel, Sonne und das Meer.
Denke, es kann eine sehr stürmische Nacht im Zelt werden, wenn es den Böen denn standhält und überlege schon mir ein Backpackers für die Nacht zu nehmen, das es in Lüderitz gibt.


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Wir kommen ins Gespräch dort und die Dame erzählt, dass sie aufgrund der Krankheit ihres Freundes kurz nach Ankunft in WDH mit einem Stopp direkt nach Lüderitz gefahren sind. Nur Asphalt.
Dazu kommt, bei der Übergabe des Hilux haben sie eine ca. 3 Stündige Erklärung bekommen, wobei wohl fast 2,5 Stunden davon ihnen erklärt wurde, was sie auf keinen Fall machen dürfen und wo sie auch auf keinen Fall entlang fahren sollten. Gut, der Hilux war fast neu, ca.11000 km weg und nagelneues Model. Aber dann soll er doch lieber in einer Garage in WDH stehen bleiben, wenn der Vermieter Angst hat, dass er vielleicht schmutzig wird. Jedenfalls waren beide sehr verunsichert, was sich später herausstellte.
Denn als das Gespräch auf meine Unterkunft kam, bot sie mir an, in ihrem Appartement zu übernachten, da es noch ein weiteres freies Zimmer mit 2 Betten hat.
Als Gegenleistung wären ein paar Tipps bezüglich Routen und Campsides zu ,,bezahlen,, da sie ihre drei Wochen Richtung Norden noch vor sich hätten.
Ich zögerte erst und war unsicher, aber nachdem sie mir versicherte, dass es absolut ok wäre war ich fast überzeugt. Den Rest erledigte eine Windböe, die mich fast umriss.

Also auf ihrer Karte hatte der Vermieter z.B. die D 707 als ‘‘no go‘‘ gestrichen. Viel zu gefährlich.
Eigentlich sollten sie nur auf B und C Straßen fahren war der gutgemeinte Rat.

Findet ihr das Richtig, die ,,Ersttäter,, wie ihr sie im Forum nennt so zu verunsichern.
Bei Asco, wo ich diesmal den Wagen her hatte, wurden alle, die zum ersten Mal hier Fahren in einen Raum gesetzt und sie schauten sich einen Lehrfilm an, wie man auf Gravel und Sandpisten fahren soll. Dazu gab es wohl auch noch ein paar mündliche Tipps.

Es war ein unterhaltsamer Abend, wir waren noch im Lüderitz Coffee Shop, gleich neben dem Appartement essen. Zwei sehr nette einheimische Damen schmeißen den Laden, nett und einfach, aber mit ein paar schönen Ideen eingerichtet, gutes Essen wie Fleisch und Fisch zu guten Preisen.
Sicherlich eine Alternative zu den Restaurants unten am Pier die ich dort gesehen habe, da auch mehr Einheimische als Reisende.

Die Nacht in einem Raum und Bett war ok, aber irgendwie habe ich mich am anderen Morgen wieder auf das Schlafen draußen und im Zelt gefreut.
Verabschiede mich von meinen netten Gastgebern und fahre gegen halb acht auf den leeren Straßen aus Lüderitz raus Richtung Kolmannskuppe.
Es ist Sonntag und darum auch alles leer um diese Zeit.

Um acht Uhr wird dort geöffnet, habe ich gelesen. Um kurz nach acht erreiche ich Kolmannskuppe.
Es ist gerade geöffnet worden, ich bin der Erste und Einzige und….. es ist windstill!
Ich glaube ich habe 85,- an Eintritt bezahlt. Ich habe gehört, dass wenn man den ganzen Tag oder zum Sonnenuntergang bleibt, muss man noch für das Fotografieren extra zahlen. Ist das wahr?

Werde nun also alleine, als einziger Besucher durch Kolmannskuppe marschieren und ein paar Bilder machen. (und hoffentlich nicht zu dunkle 😉 , hey ist nett von mir gemeint, wirklich!)


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Nach ca. 2 Stunden habe ich genug Sand gesehen und gehe somit auch rechtzeitig zum Hilux zurück, denn die ersten Kleinbusse kommen auf den Parkplatz und die ersten Besucherkleingruppen gehen auch auf Expedition.
Grüße von Wagen zu Wagen noch meine österreichischen Gastgeber aus Lüderitz, die auch gerade ankommen und mache mich auf den Weg.
Heute habe ich, ausnahmsweise, mal eine lange Strecke vor mir und reiße Kilometer runter.
Es geht nach Ai-Ais zum Fish River Canyon, allerdings über Rosh Pinah unten im Süden, entlang am Oranje River, der die Grenze zu Südafrika ist. Knappe 450 km liegen vor mir.
Sollen aber gut zu schaffen sein, wie man es mir hier im Forum auf Nachfrage gesagt hatte. (Danke)
Teil 527. Feb. 2017
Die ersten knapp 300km bis Rosh Pinah ist Teerstrasse, geradeaus und so gut wie leer. Es ist Sonntag und bis Rosh Pinah kommen mir 4PKWs und ein LKW entgegen und einen LKW habe ich überholt.
Ja, da die Strecke sonst nicht viel zu bieten hat sind andere Fahrzeuge ein Highlight und man zählt sie.

Gegen Mittag komme ich in Rosh Pinar an. Die C13 führt etwas an dem Städtchen vorbei, also biege ich ab Richtung Zentrum. Mir ist nach einem Snack und will mal etwas durch die ,,Stadt,, fahren.
Sehr clean und gepflegt sieht es aus. Die Größe der Stadt, habe ich gelesen, ist aber eher durch die Mienen im Umkreis entstanden und diese hätten hier wohl auch etwas in die Stadt investiert.

Kleines Einkaufscenter und ein Super-Spar, super! Kleiner Nebeneinkauf und ich verzehre meinen Snack im Hilux und schaue den Leuten bei ihrem sonntäglichen Flanier-Spaziergang zu. Alle rausgeputzt in Sonntagsdress.

Nebenan ein kleiner Platz mit weiteren Geschäften, von denen aber nur der Frisör und die Telefonwerkstatt geöffnet hat.


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Die Fahrt geht noch ca. 5km weiter auf Asphalt, dann wechselt es wieder auf Gravel wenn man Richtung Fish-River Canyon fährt. Reifen wieder etwas von Luft befreien und weiter.
Der Ai-Ais National Park beginnt.
Ein Häuschen das leer ist und eine Schranke die geöffnet ist. Sonntag?
Wenn Schranke oben, weiterfahren sagt das Schild, ich füge mich und gehorche.


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Nach ein paar Kilometern wird es auf der rechten Seite immer etwas grüner und nach einer Kurve fließt neben mir der Oranje in einem wunderschönen grün bewachsenen Tal.
Die Strasse geht direkt neben ihm entlang. Auf der anderen Seite liegt RSA.
Die Böschung hinunter zum Fluss ist nicht sehr hoch und sehr steil. Fahre ein paar Kilometer und finde einen Platz zum halten und einen Weg runter zum Fluss.
Pause inklusive Abkühlung der Füße .


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Es geht ca. 50km den Oranje entlang. Fast immer am Fluss entlang. Eine sehr schöne Strecke, abwechslungsreich, Fluss mit grünem Tal rechts, schroffe Felsen und Berge mit vielen Baboons auf der linken Seite der Road. Ich genieße die Strecke in vollen Zügen.

Meiner Meinung nach lohnt sich der Umweg über Rosh Pinah.
Kurz vor Aussenkehr ein großes grünes Tal. Ich nehme an Weinbau. Grün, grün, grün…..
Meine Augen müssen sich erst mal etwas daran gewöhnen.
Ich hatte nicht viel Infos über Aussenkehr, Campside usw. Spielte erst mit dem Gedanken dorthin zu fahren und vielleicht dort zu übernachten, aber nach der langen Strecke bis jetzt und dem restlichen Stück vor mir, wollte ich keine Zeit verschwenden und es ging dann wieder Richtung Norden Richtung Ai-Ais.
Ich hatte meinen südlichsten Punkt der Reise erreicht.
Nach einer bergauffahrt kam eine große leere Ebene, kahl, flach, steinig und staubig und außer dem riesigen blauen Himmel ohne eine Wolke…. Nichts.
Wer hier lebt/ überlebt. Meinen Respekt. ( Ich liebe diese Gegenden mit dem gewissen Nichts aber)
Es dauerte ca. eine halbe Stunde, ehe sich die Landschaft wieder etwas veränderte.

Gegen 16:30 Uhr komme ich in Ai-Ais an.
Gate, Wagen wird vom Sicherheitsmann notiert und weiter zur Reception.
Alles frei, habe die Wahl.
Ai-Ais ist eine große Ferienanlage, Häuser und Wohnungen zum Mieten und Campsides.
Outdoorpool mit 30° Wassertemperatur, Indoor Schwimmbad, Restaurant usw.
Campsides sin des bestimmt über 50zig, wenn ich nach den Schildernummern gehe.
Alles in einem kleinen grünen Tal.


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Ich entdecke in einer Ecke noch einen Camper, das war es dann auch. So kann man es hier aushalten, in der High Season möchte ich mir aber nicht vorstellen, was hier los ist, zumal die Plätze direkt aneinander liegen.
Suche mir einen Platz am Rand mit einer Begrenzungsmauer viel Grün dahinter und großem Baum. Richte mich ein und erkunde den Platz. Am Ende des Platz und der Mauer geht ein Weg entlang und gleich dahinter ich sehe ein Flusstal. Es liegt direkt neben dem Platz und erst geht man über eine breite Sandfläche und erreicht den Fluss. Knöchelhoch an der Stelle und sehr schön kühl. Man kann auch etwas am Fluss entlang spatzieren .

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Habe viele Spuren auf der Sandbank gefunden. Kleine Fußabdrücke. Bin kein Fährtenleser aber konnte mir es denken. Baboons. D.h. alles über Nacht wegstellen und nichts draußen stehen lassen.

So war es dann auch. Gegen sechs am Morgen wurde ich durch Klappern und Scheppern geweckt.
Schaute raus und sah die Bande.
Eine Gruppe von ca. 20 Baboons inspizierte den Platz. Mülltonnen, Waschhäuschen usw.
Habe dem Treiben dann bei einem Kaffe etwas zugeschaut. Selbst auf die Balkone der Appartements haben sie Wege gefunden. Also auch dort wäre nichts sicher.
Zogen sich dann aber langsam zum Fluss und auf die andere Seite des Berges zurück.
Eine Stunde später wurde es wieder laut.
Jetzt tauchte eine Gruppe von ca. einem Dutzend Gärtner auf, die den Müll, der ausgelehrt und inspiziert wurde, wieder einräumten. Genauso Laut.

Gegen 10:00 Uhr war ich dann auf dem Weg Richtung Hobas zum Fish River Canyon.


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In Hobas bezahlt man am Gate den Eintritt und fährt ein paar Kilometer Richtung Aussichtsplattform zum Canyon. Es gibt auch Campsides dort, aber ich muss sagen, dass mir da Ai-Ais besser gefallen hat. Hatte aber auch nicht die Absicht hier zu bleiben.






Nach kurzer Zeit erreicht man eine Aussichtsplattform. Bänke, etwas Überdachung gegen die Sonne und Schilder mit der Historie und Fauna und Flora des Canyons

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Und einem beeindruckenden Ausblick.

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Vor der Plattform gabelt sich der Weg nach beiden Seiten. Nach rechts geht es zu einem weiteren Aussichtspunkt ca. 1km entfernt. Ein Parkplatz und ca. 200m laufen. Dann hat man einen weiteren schönen Ausblick.

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Zur anderen Seite fährt man auf ein Platoe. Keine Mauer, kein Zaun, kein Schild am Rand, wo es ca. 200m direkt und steil runter geht.

Das ist der Unterschied. Hier bei uns ist jeder kleine Graben usw. mit Mauer oder Zaun und ca. 20 Hinweisschildern gesichert. Achtung/ Gefahr/ Vorsicht usw.
Hier werden alle Instinkte bald nicht mehr gebraucht, weil ja immer auf uns aufgepasst wird oder uns irgendein I-Phone oder was auch immer warnen wird.
Dort, ist doch klar, wenn ich zu nah hingehe oder fahre, dass ich dann abstürzen kann. Also passe ich auf mich auf. (persönliche Anmerkung!)

Ok, bin im Abstand von ca. 2m am Rand entlang gefahren und lebe noch.


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Auch hier war nicht viel los, an allen drei Stellen. Mal ein Wagen hier und dort. Das war’s auch schon.

Es war Mittag und sehr heiß.
Größere Exkursionen hatte ich hier nicht geplant und überhaupt. Wo, was, wie das nächste Camp für heute auch nicht. Die Richtung war klar, Nord-Osten Richtung KTP über Keetmanshoop.
Hatte vom Canyon-Roadhouse gelesen, welches auf dem Weg lag. Also mal schauen.

Gegen 12:30 Uhr sehe ich das erste Schild vom Roadhouse. Kurze Zeit später die Einfahrt.
Ich kam mir eigentlich vor als ob ich die Route 66 in den USA fahre, so in etwas sah es aus.

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Hatte etwas von einem Roadmovie.
Relativ großer Parkplatz und überall vor dem Haus und der Terrasse leicht von Wind, Sand und Sonne abgekämpfte Classic-Cars. Bin ein großer Classic-Car Freund. Passt.

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Innen ein kleiner Souvenierbereich am Anfang und in der Mitte die Bar, mit vielen Nummernschildern aus aller Welt.
Ok, weil es dazu passt bestelle ich mir ein Bier und einen Burger. Der Texas Hut hat noch gefehlt…
Der Rest des Raumes ist Restaurant, überall geile (sorry) alte Autos und direkt daran Tische zum Essen. Schilder, Werkzeug und alles Mögliche an den Wänden.
(Denke Bilder gibt es im Forum genug davon)
Viel Personal dort hinter dem Tresen und alle super freundlich und sehr gut gelaunt.
Frage an der Kasse nach einer Campside. Wie zu erwarten und wie bis dato immer dieselbe Antwort.
No Problem.
Campsides sind hinter dem Haus, in Laufnähe. Dazwischen der Pool, der benutz werden kann
Ich entschließe mich hier zu bleiben, auch wenn es noch sehr früh ist und ich auch noch etwas weiter fahren könnte. Mir gefällt es und ich denke an einen entspannten, faulen Nachmittag an einem Pool mit einem Buch und einem kalten Getränk.

So kam es dann auch. Pool, nicht groß, aber einer der ersten, in dem das Wasser kühl und erfrischend war. Windrad daneben, ein bis zwei Palmen, natürlich auch mit altem Autowrack und ein schöner Blick in eine trockene, staubige Landschaft. Was ein Kontrast.

Gegen 17:30 Uhr kam eine Gruppe etwas älterer Damen und Herren zum Pool . Alle sehr abgekämpft.
War eine kleine Reisegruppe, die am frühen Morgen in WDH gestartet ist und hier nach acht bis neun Stunden Busfahrt ankam. Es gibt wohl auch Hotelzimmer oder ähnliches.
Konnte es verstehen, da natürlich aus Deutschland. Natürlich heißt, bis auf Schweizer und Österreicher habe ich nur Deutsche gesehen oder getroffen. Ok, 1x Frankreich.

Hatte eine Stunde für den Pool, dann umziehen und zum Dinner. Dann schlafen und am Mogen geht es dann weiter. Stressurlaub pur.
Verziehe mich zum Hilux. Hatte schon überlegt gegen Abend noch einmal zum Canyon zu fahren und mir dort den Sonnenuntergang anzuschauen. Ich war aber zu faul. Zum Glück.
Ca. eine Stunde später zogen im Süd-Westen Richtung Canyon Wolken hoch. Groß, dunkel, tiefhängend und schwer. Gleichzeitig wurde es aber auch Abend und die Sonne wollte dahinter langsam verschwinden.
Hatte vor zwei Jahren auch mal ein kleines Naturschauspiel auf Gunsbwys
(Namib und Tirasberge vs. Regenwolken und Sonnenuntergang)
Hier spielte sich langsam etwas ähnliches ab.
(Bilder sind zu 0% Bearbeitet liebe Kritiker)


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Nach ca. einer halben Stunde war die Natur-Show vorbei. Diese Farben und Wolken Komposition war einfach nur der Hammer und mit Bildern eigentlich gar nicht real einzufangen.
Tja die Natur ist besser als jede Lightshow (und damit kenne ich mich wirklich aus)
und besser als jedes Foto Bearbeitungsprogramm .
Teil 603. März 2017
Der Morgen danach fing entspannt an, mit dem Bild, dass ihr alle kennt, oder noch kennen lernt.

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Aber der psychodelische Abendhimmel hatte mich noch eine Weile beschäftigt, da diese Formen und Farben mir immer noch etwas im Kopf schimmerten.
Ich hatte gelesen, dass es am Canyon Road House einen Trail gibt der durch den Gondwana Cañon Park führt. Hatte eigentlich vor mir mit diesem den Vormittag zu gestalten.
Leider gibt es diesen nicht mehr, wurde mir im Roadhouse gesagt.
Der Anfang, der im zur Campside angrenzenden Rivier lag war auch mit Steinen und einem Schild gesperrt.
So kam ich also relativ zeitig vom Road House los.
Hatte aber auch keine besonders lange Strecke vor mir. Next Stopp ,Mesosaurus Fossil Site , ca 180km entfernt. Liegt an der C17 hinter Keetmanshoop Richtung KTP.

Also die C12 hoch nach Keetmanshoop. Dort wollte ich mal wieder ein paar Vorräte auffüllen und den Doppeltank glücklich machen.
Hate auf der Karte gesehen, dass von der C12, die D545 durch den Naute Park geht und auch auf der B4 landet. Ein See ist auch auf der Karte eingezeichnet.
Nach einer ganzen Weile Fahrt hoffte ich endlich auf die D545, aber es kam nur eine Abzweigung mit einer Strassennummer, die auf der Karte (Tracks4Afrika) nicht eingezeichnet war.
Ich war mittlerweile auch in einem zur Linken riesigen grünen Tal. Dort sind auch einige Agrarbetriebe angesiedelt, wie mir die Schilder an den großen Toren sagten.
Ich war mir unschlüssig und fuhr weiter gerade aus. Nach einer Kurve und ein paar hundert Metern, stand auf der linken Seite ein schönes Häuschen, davor 2-3 Hilux und ein Schild sagte,, Distillerie,,
Also anhalten und fragen.
Als ihr hereinkam begrüßte mich eine Dame hinter einem Tresen (direkt auf Deutsch), während sie Gin Proben für die Gäste vor der Theke einschenkte. Waren verschiedene Reisende, die ich in Ai-Ais und am Fish River Canyon schon gesehen hatte. Na kennt sich also vom sehen.
(Doch echt klein dieses Namibia, dachte ich mal so kurz)
Jedenfalls wurde mir von ihr erklärt, dass ich schon längst auf der D545 bin und es keine wirkliche Abzweigung gab, sondern die C12 eher etwas an einer leichten Kurve verkümmert und diese D545 mittlerweile die eigendliche Hauptroute ist.
Ok, ich bin richtig und die Abzweigung führt hoch zu dem Stausee, der auf der Karte ist.
Das war das einzige Mal bis jetzt, dass mich die Karte etwas verwirrt hat. Ansonsten muss ich das Team von Tracks4Afrika echt loben, denn auf die Karte ist meiner Meinung nach echt verlass und Distanzen und Zeiten stimmen sehr genau.
Nun wurde ich auch freundlich genötigt den gebrannten Gin zu kosten. Na klar, ist ja immerhin schon 11 Uhr am Morgen.
Nicht schlecht, obwohl ich nicht der Gin Trinker bin, sondern eher zu einem guten alten 7-15 Jährigen Rum stehe.
Mir wurden noch weitere verschiedene Sorten und Brände angeboten, aber musste freundlich ablehnen, da ich nun wusste wo ich war und weiter wollte.
Der Stausee ist ca. 5km entfernt, die Straße die ich nicht zuordnen konnte. Also kleiner Abstecher dort hin.
Von einem Hügel aus hat man einen schönen Blick, besonders, da er etwas ungewohnt ist in dieser trockenen Gegend.


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Es gibt von dieser Seite 2 Wege ans Ufer. Die erste kleine Abzweigung ignoriere ich und fahre die Straße direkt weiter.
Gut, dass es bei dem einen Gin geblieben ist. Angetrunken oder im dunkeln merkt man vielleicht erst zu spät, dass die Straße nicht einfach endet, sondern direkt in den See führt. Nein kein Schild oder ähnliches!

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Zurück zum anderen Weg.
Der hat es etwas in sich. Abzweigung von der Straße und es wird sehr steinig und schmal.
Der Hilux passt gerade so auf den Pad und in manchen engen Kurven kann man auf dem ein oder anderen Felsen aufsetzen.

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Das Bild zeigt noch den bequemen Teil, aber es ist jetzt nicht so anspruchsvoll und für einen durchschnittlichen Offroader wie ich es bin zu schaffen.
Zuletzt kommt ein Sandstück und ein steiler Abhang aus Sand mit einer Spur, die direkt unten ans Ufer führt.
Habe das mal sein gelassen. Alleine unterwegs, vielleicht dort nicht mehr hochkommen, festfahren, viele Kilometer laufen. Nein Danke.

Mache eine kleine aber feine Rast dort, zweites Frühstück und genieße.
Darum auch das grüne Tal, da es vom Damm den ich später passiere versorgt wird.

Keetmanshoop, entgegen der letzten Tage seit Lüderitz ,,Zivilisationsschock,,.
Liegt aber alles relativ am Anfang der Stadt. Tankstelle und Supermarkt.

Vorne rein und nach einer knappen Stunde hinten wieder raus.
C17 und Koes ist bald ausgeschildert und ich freue mich über ein Schild.


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Sind bis zur Mesosaurus Fossil Site noch ca. 40 km aber davor mache ich noch einen kleinen Stopp
am Quiver Tree Forest and Giant's Playground.

Gut, ist nichts weltbewegendes aber so viele Köcherbäume auf einem Platz hatte ich noch nicht.
Wobei die Definition Wald für unsere Verhältnisse natürlich etwas anderes ist.

Man fährt auf die Quivertree Forest Rest Camp Farm ca. 25 km hinter Keetmanshoop.
Office, man zahlt ich glaube 90,- und bekommt einen Zettel in seiner Sprache, jedenfalls auch in Deutsch, mit Infos über die Köcherbäume. Dann wird der Weg zum ,,Wald,, erklärt, der auf dem Gelände liegt. Der Giants Playground ist ein paar Kilometer weiter. Man muss wieder auf die C17.
Sind bis zur Mesosaurus Fossil Site noch ca. 40 km aber davor mache ich noch einen kleinen Stopp
am Quiver Tree Forest and Giant's Playground.

Gut, ist nichts weltbewegendes aber so viele Köcherbäume auf einem Platz hatte ich noch nicht.
Wobei die Definition Wald für unsere Verhältnisse natürlich etwas anderes ist.

Man fährt auf die Quivertree Forest Rest Camp Farm ca. 25 km hinter Keetmanshoop.
Office, man zahlt ich glaube 90,- und bekommt einen Zettel in seiner Sprache, jedenfalls auch in Deutsch, mit Infos über die Köcherbäume. Dann wird der Weg zum ,,Wald,, erklärt, der auf dem Gelände liegt. Der Giants Playground ist ein paar Kilometer weiter. Man muss wieder auf die C17.

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Es war Mittag, ca. 14:00 Uhr und verdammt heiß.
Habe den Forrest ca. 20 Minuten besucht. Etwas herumgelaufen, auf Felsen herum geklettert für eine schöne Aussicht, die man hat, da man zum Teil weit über die Kalahari schauen kann.
Aber ich habe mich auch nach Stufe 3 der Klimaanlage und der Lüftung im Hilux gesehnt.

Das gleiche Spiel am Giants Playground.
Auch hier brannte die Sonne noch auf einen mit gefühlten 50°

Es ist ein sehr großes Gelände. Viele bizarre Steinhaufen, die dem Namen Recht geben, dass hier Riesen gespielt hatten.
Oder waren es doch die Deutschen damals, denen es alles zu unordentlich war und die hier aufgeräumt haben. Ordnung muss sein.


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Endlich im kühlen Wagen und nach 2 Litern Flüssigkeit, die ich in meinem Körper aufgefüllt hatte ging es weiter Richtung Mesosaurus Fossil Site.
Hatte mich übrigens für diese Camp entschieden, da hier im Forum sehr positiv berichtet wurde.
Teil 706. März 2017
Gegen Nachmittag komme ich in Mesosaurus an. Fahre vor das Haus, steige aus und ein Herr kommt mir schon entgegen. Er stellt sich als Jill vor. Er ist der Besitzer der Farm, die auf der anderen Straßenseite liegt und auch vom Mesosaurus Camp. Holländische Wurzeln.
Kleiner Smal Talk wie überall bei der Ankunft. Campside ist frei, es seien zwar schon ein Paar aus der Schweiz da, aber ich kann aus dem Rest der Camps wählen meinte er.
Es werden von ihm Touren angeboten, etwas Informationen über die Fossilien, die auf seinem Gebiet liegen, Köcherbäume, Steine usw.
Jill fragt ob ich interessiert sei und da ich es auch wirklich war, machten wir eine Führung für den nächsten Morgen aus. Die Schweizer wären auch dabei und er macht die Führungen auf Deutsch, unter anderem auch, weil er dann besser Deutsch lernt.

Die Campsides liegen ca. 3-4 Kilometer vom Haus entfernt. Er erklärt mir den Weg und los geht es.
Denke man kann sie auch mit einem normalen PKW erreichen, aber zum Teil ist ein 4x4 mit mehr Bodenfreiheit schon besser.
Etwas Sand, dann kleines schmales Flussbett ohne Wasser zu überqueren und dann weiter durch momentan grüne und blühende Flächen hinauf auf einen Hügel.
Kurz vor dem Topp of the Hill sind Bäume und ein paar Campsides verteilt.
Baum, Wasser, Feuerstelle/ Grill.

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Ein Wellblech Haus mit Dusche und Ofen, Geschirrspülstelle und Toiletten. Einfach aber nützlich.
Mehr erwarte ich eigentlich auch nicht, der Rest ist für mich dann Luxus.
Etwas oberhalb gibt es noch einen 4x4 Trail auf und etwas über den Hügel, der von den Gästen befahren werden kann.

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Mein Platz wird ein großer Baum, denke eine Akazie, mit Besitzern, denn als ich unter ihm halte und aussteige werde ich schon von diesen empfangen.
Ein großes Webervögel Nest hängt dort und es ich auch bewohnt.


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Wie gesagt, kaum ausgestiegen, landet ein Vogel nach dem anderen vor mir und, es sieht so aus, als ob sie etwas erwarten.
Miete, Nutzungsgebühr?
Scheu ist etwas anders in meinen Augen.
Ok, bezahle in Form eines etwas trocken gewordenen Stück Brot.
Der Umkreis meiner Füße verschwindet in einer Fressorgie mit Streit, Geschimpfe und kleinen Rangeleien.
Nachdem sich alles etwas beruhigt hatte machte ich allen klar, dass es das gewesen war.
Aber man ließ sich nicht beeindrucken und blieb in meiner Nähe.
Nun besichtige ich das Zuhause meiner ‘‘Gastgeber‘‘ etwas näher. Natürlich nur von außen.
Imposantes Bauwerk. Ich konnte auch hören, dass innen viele kleine hungrige Mäuler warteten.


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Habe etwas im Schatten geruht und ich und der Hilux haben dann mal den Trail erkundet.
Jill sagte schon, dass er nicht schwer sei. Stimmte auch, aber wenn man mal kurz einen der Wegweiser nicht gesehen hat, die ab und an aufgestellt sind, fährt man etwas falsch, landet wie ich in einem schmalen Rivier mit tiefen Furchen und all dem was einen nur in Zeitlupe weiterkommen lässt, und steht dann vor großen bösen Steinen.
Ergebnis, die letzten ca. 100 Meter zurück. Natürlich rückwärts, da es zu beiden Seiten nicht möglich ist weiter zu kommen.

Wenn man es dann aber geschafft hat, er geht erst einen seichten Hügel hinauf,
ist man dann auch einer Ebene mit schönem Blick. Zurück in der Richtung zum Camp ein Blick auf Köcherbäume, Felsen und Hügel in der Ferne und zur anderen Seite eine Ebene, die nicht endet.


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Zurück zum Camp, nun kurz der kleine geregelte Tagesablauf.
Hilux positionieren, so dass er und das Zelt gerade steht und man in der Nacht nicht in eine Zeltseite rollt, Zelt aufbauen, Holz, Grill, Kochutensilien auspacken und verteilen, den Tisch und Stuhl positionieren usw. Ihr kennt das ja auch.

Ich werde oft gefragt, was man den so in einem Camp macht und ob einem nicht langweilig ist.
Na, Kochen, Spülen aufräumen usw. Unter anderem natürlich.
Also fast wie Zuhause aber meistens in einer Küche mit einem Ausblick und Ambiente, an die keine 20.000 € Luxusküche herankommt, oder?!


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Hatte zum Essen, bevor es dunkel wurde natürlich noch einige Gäste, die ihren Anteil an trockenen Brotresten forderten, aber auch die gaben mit Einbruch der Dunkelheit auf und verkrochen sich in ihr Bauwerk.

Gegen 22:00 Uhr wurde es sehr windig und bewölkt. Leider stand ich genau in einem Winkel zum Wind, der einen Teil meines Zeltes sehr fies und laut flattern ließ und das Schlafen nicht gerade beschleunigte.

Gegen Mitternacht dann tiefes Donnern von weitem und helles und heftiges zucken von Blitzen am Himmel.
Kletterte aus dem Zelt um alles was noch draußen stand in Sicherheit zu bringen. Das Selbe taten die Schweizer und auch die Österreicher, die gegen Abend noch ankamen. Konnte es sehen, da von weitem an beiden Camps die Stirnlampen sich genauso schnell bewegten, wie bei mir.
Der Regen bleib aber aus und die Light Show am Himmel verließ und auch bald.

Nach einer etwas unruhigen Nacht ein Standard Morgen mit Frühstück, Aufräumen und Packen.
Hatte am Vortag mit den Schweizern über die Führung und Tour gesprochen, die angeboten wird und wir wollten sie gemeinsam machen.
Wir trafen uns um 9:00 Uhr am Haus, da sie gegen 9:00 beginnen können.
Österreich war dann auch noch anwesend und die Deutsch/ Schweizer / Österreich Gruppe verließ gemeinsam mit unserem namibischen Führer mit niederländischen Wurzeln mit 4x Toyota Hilux den Ort. (Bin ich wirklich in Afrika?)
Es geht mit dem Auto auf die andere Seite der Straße, 1x Gate, fahren, 2x Gate usw.


Fasse mich kurz, mir hat die Tour (ca. 1 Std) gefallen. 2 Stationen.
Soldatengrab mit Fossilien Funden drum herum, Erklärungen usw.
Felsen und Köcherbäume, Erklärungen zu beiden und Musikeinlagen auf Felsen.

Alles mit Witz und holländischem Akzent erklärt und nicht Langweilig. Camp und Führung für einen guten kleinen fairen Preis. Ich für meinen Teil kann es nur weiterempfehlen.

Wir verabschieden uns alle, auch gegenseitig und verstreuen uns in alle Richtungen.
Mein Ziel ist jetzt der KTP und das Camp Mata Mata auf südafrikanischem Boden.
Teil 811. März 2017
Die ersten langen Kilometer geht die Piste immer flach geradeaus, irgendwann kamen dann die ersten sanften Hügel über die die C17.
Das es hügelig wird wurde mir schon im Mesosaurus Camp gesagt.
Nun kam aber eine Strecke die geschätzt 20 Kilometer Achterbahn war.
Es ging kurz hoch und sofort wieder runter, dieses wiederholte sich dann in schönen regelmäßigen Abständen.

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Ich denke für den Fahrer nicht so schlimm, da man konzentriert fahren muss, da man auch nicht sieht, ob und wann vielleicht jemand entgegen kommt, jedenfalls erst sehr kurz vorher.
Für manche Beifahrer aber könnte das den Magen bestimmt etwas strapazieren.
Ich kenne jedenfalls solche.

Die Strecke zieht sich und die Achterbahnfahrt ist irgendwann auch vorbei. Ich lasse Koes auf der Linken liegen, da ich alles in Keetmanshoop aufgefüllt habe und kürze über die D511 auf die C15 ab.
Wieder ein etwas hügeliges Stück aber sehr gut befahrbar, da hier gerade eine schöne glatte Spur gezogen wurde.

Gegen 14:00 Uhr komme ich dann an der Grenze zu Mata Mata und RSA an.
Ausreise Formular im Grenzoffice ausfüllen, Pass, Stempel, das waren die Formalitäten, die recht schnell und problemlos gingen.
Draußen in den Hilux und neben den Schlagbaum (RSA) gefahren, denn dort wurde ich dann von einem ,,Grenzer,, hin gewunken.

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Ich hatte hier im Forum schon gelesen, dass kein Feuerholz nach RSA eingeführt werden darf, darum hatte ich bis auf 2-3 kleine Stücke alles verbraucht.
Der Herr wollte einen kurzen Blick hinten auf die Ladefläche werfen und fragte dabei auch ob ich Feuerholz habe. Ich bejahte und zeigte es ihm ,,unwissend,,
Dann wurde ich aufgeklärt, dass ich es in Namibia lassen muss und konnte es in einer Tonne entsorgen.
Hiermit hatte der Zöllner ein Erfolgserlebnis und es wurde nicht weiter gefragt und auch nicht weiter kontrolliert.
Also das war etwas die psychologische Trickkiste, denn ich habe fast immer an Grenzen erlebt, dass Zöllner oft so lange suchen, bis sie ein Erfolgserlebnis haben, darum gebe ich es ihnen freiwillig und alles ist relativ entspannt und auch schnell erledigt.
D.h. natürlich nicht, dass es immer so ist. Keine Garantie.

Nach dem Schlagbaum dann ins KTP Office.
Dort lege ich meine Confirmation Letter vor, der mir nach der Online Reservierung zuhause per Mail geschickt wurde. Bezahlt wurde ja auch schon im Voraus.

1x Mata Mata Camp, dann Nossob Camp und wieder Mata Mata.
Es war im Dezember bei meiner Buchung nichts anderes mehr frei gewesen.
Ich hatte vor, von Mata Mata am nächsten Tag bei Urikaruus rüber nach Nossob zu fahren und dann von Nossob über die Bitterpan zurück. Also eine kleine Runde im KTP.

Bei der ,, Einweisung,, im Office wurde mir dann auf der Karte erklärt, dass die Fahrt durch die Bitterpan nur exklusiv für Gäste der Bitterpan sind, die dort in der Lodge wohnen.
Ehrlich gesagt, hatte ich davon nicht gelesen vorher, oder habe ich etwas übersehen?
Ich fand das nicht besonders gut, habe es aber für mich behalten.

D.h. also den gleichen Weg zurück, den ich auch hinfahre. Ganz untern herum wollte ich nicht, da es bei langsamer Fahrt im Park (50km/h max.) inklusive Stopps und Game-Watching mir zu lange dauert.

Mata Mata (für die, die es noch nicht kennen) besteht grob gesagt aus einem Campingplatz, Häusschen zum Mieten, einem kleinen Store und einer Tankstelle. Ach ja, einen Pool gibt es glaube ich auch.
Habe dann etwas im Schatten geruht, da die Fahrt doch anstrengend war und mit Einreise und Camp Anmeldung doch bis zum Nachmittag gedauert hat.

Gegen 17:00 fahre ich dann durch das Tor in die ,,Wildnis,,.
Fahre die ersten Wasserlöcher ab, die aber leer sind.
In den kleinen Ebenen zur Linken sind aber relativ viele Springböcke, vereinzelte Gnus und Oryx unterwegs.
Halte an einem Wasserloch welches ca. 30 km vom Camp entfernt ist und beobachte dort noch eine Stunde das Kommen und Gehen von Antilopen und fahre dann zurück.
Viel war also nicht los in der Wildnis.

Das frühe Aufstehen am anderen Morgen spare ich mir erst mal.
Gegen 7:00 Uhr war das relativ volle Camp fast leer, da fast alle im Morgengrauen um 6:00 das Camp verlassen haben.
Mata Mata bis Nossob sind ca.170km, laut Plan benötigt man 3,5 Stunden, mit Pausen, ‘‘Wasserochwarten‘‘ und diversen anderen Spots an denen ich gestanden habe war ich ca. 6 Stunden unterwegs.

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Spare mir hier das Aufzählen der Tiere. Aber es waren Einge.

Nossob, ähnlich wie Mata Mata, auch dort relativ voll. Ergatter noch einen der letzen schattigen Plätze, denn auch dort habe ich das Gefühl das halb Süd-Afrika auf Reisen ist.

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Jedenfalls sind sie gut ausgerüstet und es sieht aus, als ob viele hier Wochen verbringen.
Camper mit Anhänger und Vollausstattung, große Vorzelte, Kochzelte usw. Da ist schnell eine große Fläche belegt.


Für die Sicherheit ist aber gesorgt.


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Begnüge mich mit meinem kleinen Hiluxreich einer Feuerstelle, Tisch und Stuhl.
Sitze noch lange bis in die Dunkelheit und höre den Geräuschen und Lauten der Tiere außerhalb des Camps zu.
Ab und an huschen ein paar Schatten um mich herum und durch das Camp. Es sind Schakale die durch das Camp streunen. Wahrscheinlich auf der Suche nach etwas Essbarem und Dinge die sie als Trophäe mitnehmen können, wie Schuhe und diverse Anderes was Camper so auf dem Boden Nachts stehen lassen.

Am anderen Morgen schließe ich mich den Frühaufstehen an und verlasse gegen 6:15 Uhr das Camp.
Wobei ich auch nachts zwei Mal von Löwengebrüll geweckt wurde, was ich immer faszinierend finde, da es sich nicht feststellen lässt, wie weit es entfernt ist.

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Ich fahre Richtung Norden, ca. 50 km und drehe dann wieder um Richtung Nossob.
Es ist etwas schade, dass es wenige Wege, oder besser gesagt kleine Rundstrecken gibt, so muss man dann den gleichen Weg wieder zurückfahren, den man gekommen ist.
Das gefällt mir im Etosha etwas besser.

Aber es ist genug los an und auf dem Weg


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Teil 911. März 2017
Gegen neun Uhr bin ich wieder im Camp, Frühstücke gemütlich, schaue den Erdmänchen und Mungos, die auch im Camp wohnen amüsiert zu mache mich am späten Vormittag wieder zurück Richtung MataMata.
D.h. selbe Strecke zurück, anstelle 85 km durch die Bitterpan, knapp 160 km.

Highlights auf der Rückfahrt waren dann die trägen jungen Damen am Wegesrand, die die Mittagshitze im Schatten verbracht haben.

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Der Boss hatte einen eigenen Schattenspender ein paar Meter weiter.


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Hätte mich auch gefreut noch eine Giraffe zu sehen, sind einfach wunderschön und irgendwie auch Majestätisch, dachte ich mir so.
Und, wenig später bewegt sich doch ein Baum, oder etwas dahinter, sehr schön.

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Es wird dunkel am Himmel Richtung Mata Mata und es ist noch nicht Abend.
Die Wolken sehen sehr schwere und nass aus.
Es ist aber sehr viel los auf dem Weg, viel Wildwechsel und Zuschauer.

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Komme gegen 18:00 Uhr wieder in Mata Mata an. Der Platz ist sehr voll und wieder sehr eng, da auch hier die Campside von großen Südafrikanischen Camp und Zeltstädten belegt ist.
Ich finde noch einen Platz neben einem Landrover mit Berliner Kennzeichen.
Respekt, die Besitzerrinn ist alleine seit ca. 4 Monaten unterwegs. Nicht direkt aus Berlin, der Wagen steht in Windhoek!
Später, bei einem starken Gewitter und Regen sitzen wir noch etwas zusammen, da wir Tabak gegen Whisky tauschen. D.h. wir trinken ihren Whisky und Rauchen meinen Tabak, da wir beide Genusstrinker und Genussraucher sind, wie wir festgestellt haben.
Es regnet noch lange weiter, aber der gute Irische Whisky hat zu einem tiefen Schlaf beigetragen und das Zelt war auch dicht.

Den nächsten Morgen verbringe ich wieder in Ruhe im Camp, trockne ein paar Sachen in der Sonne die doch etwas mehr regen abbekommen haben und breche gegen 10:00 Uhr auf zurück Richtung Namibia.
Nach der vielen Fahrerei im KTP tanke ich in Mata Mata noch.
Leider nimmt die Tankstelle keine namibische Währung, währen man im Shop damit zahlen kann.
Blödsinn!
Mit Karte kann man aber Zahlen.

Dann, gleiches Spiel wie bei der Einreise, auch das gleiche Holzspiel auf der anderen Seite, nur habe ich jetzt nichts mehr dabei.
Es ist der gleiche Herr und er erkennt mich auch wieder.
Warum habe ich mich erst gefragt, aber im Gespräch kam heraus, dass es weniger Alleinreisende gibt und er sich darum erinnern konnte.


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Wieder den Boden Namibias unter den Rädern und es geht Richtung Windhoek und zu meinem letzten Camp auf dieser Reise.
Teil 1014. März 2017
Ich hatte im Vorfeld lange überlegt, welches Camp auf der Strecke nach Windhoek in Frage kommt.
Jedenfalls wollte ich solange wie möglich C und D Straßen durch die Kalahari fahren.
In der engeren Auswahl lag dann Red Dune Camp und Wildmoor Camp, beide an der C23 in der Nähe von Gochas. (Die C23 ist dort auf der Tracks4Afrika Karte und auf Google Maps ist es die C15 und die C23 liegt weiter oben im Norden!? Wo liegt der Fehler?)
Über Red Dune konnte ich schon oft viel im Namibia Forum lesen, in letzter Zeit aber waren die Berichte immer etwas negativer, da wohl der Besitzer gewechselt hat und Umbauten stattfinden. Über Wildmoor habe ich weniger gefunden und darum habe ich mich für das Wildmoor Camp entschieden, auch wenn es nicht klassisch in den roten Dünen liegen soll.
Die Fahrt geht durch eine relativ grüne Kalahari. Die Regenwolken und der Regen in Mata Mata kam auch aus dem Nord-Westen, also die Richtung in die ich jetzt unterwegs bin.

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Die C23 ist gut befahrbar und auch nicht eine einsame Strecke, da relativ viele Farmen rechts und links der Straße liegen.
Gegen Mittag komme ich schon in Gochas an. Ist ein Städtchen wie man es oft findet und nichts besonderes, aber ich fülle meinen Tank für die Strecke nach WDH und meine Vorräte für den letzten Abend am Grill.
Ca. 20km hinter Gochas liegt auch schon die Wildmoor Farm, nachdem ich ein Stück vor Gochas das Red Dune Camp passiert habe.
Ich komme nicht auf Gut Glück, denn ein paar Tage vorher hatte ich angerufen und gefragt ob etwas frei ist.
Die Farm liegt relativ Nah an der Straße, ich fahre durch ein offenes Tor bis vor das Haus.

Niemand zu sehen, also klopfe ich mal laut am Türrahmen des Vorraums, dessen Tür aufsteht.
Die einzige Reaktion ist, dass zwei nicht gerade kleine Hunde auf einmal im Türrahmen stehen und mich bemustern und die Situation für einen Moment etwas angespannt ist. Sie sehen aber trotz der Kampfhunde Abstammung recht freundlich aus und nach einem freundlichen Hallo meinerseits antworten diese mit Schwanzwedeln.
Nach wiederholtem Klopfen und Rufen kommt dann auch jemand um die Ecke des Hauses.
Ich bin früh drann, ca. 14:00 Uhr und Nicky, der Verwalter mit dem ich telefoniert hatte ist nicht da.
Natürlich weiß er nichts von meiner Ankunft heute, erklärt mir aber den Weg.
Man fährt einige hundert Meter auf der Straße zurück und dann, nach passieren eines Tor ca. 2km Schotter, etwas Kurven und leicht aufwärts, bis man zu einer Felswand kommt.
Dead End, weiter geht es nicht.
Was ich vorfinde ist eigentlich eine Freiluftwohnung, wie ich es nennen würde.
Dort wo es nicht mehr weitergeht mit dem Hilux ist ein kleiner Platz, klein heißt, wenden ist nicht drinn, denn auf der Rechten ist ein Hang nach oben und auf der linken ein Hang nach unten.
Man steigt aus, geht einige Meter Stufen nach oben und ist auf einer Terrasse, wie ich es nennen würde. Eine Rasenfläche mit grünem Gras und ein kleines Sonnendach erwartet einen dort.

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Zur Linken eine schöne im Boden eingelassene Feuerstelle und dann der ,,Küchenbereich,,.
Grill, ablagefläche und die Spüle mit Wasseranschluß.
Wenn man dann weitergeht geht es Richtung Outdoor ,,Badezimmer,,.
D.h. man geht wieder einige Treppenstufen herunter und erreicht einen kleinen Felsen.
Zu Beginn ein Badeofen vor dem Felsen, dann direkt dahinter die Dusche und mit einer kleinen Mauer abgetrennt die Toilette mit Ausblick auf die Ebene Richtung Straße zurück.
Ansonsten ringsum hohe schroffe Felswände.
Ich bin beeindruckt und fühle mich gleich sehr wohl, zumal ich, wenn ich mir das alles so anschaue, sehe, dass es verdammt viel Arbeit gewesen sein musste, dieses hier so zu ,,gestalten,, Respekt!


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Zur Linken eine schöne im Boden eingelassene Feuerstelle und dann der ,,Küchenbereich,,.
Grill, ablagefläche und die Spüle mit Wasseranschluß.
Wenn man dann weitergeht geht es Richtung Outdoor ,,Badezimmer,,.
D.h. man geht wieder einige Treppenstufen herunter und erreicht einen kleinen Felsen.
Zu Beginn ein Badeofen vor dem Felsen, dann direkt dahinter die Dusche und mit einer kleinen Mauer abgetrennt die Toilette mit Ausblick auf die Ebene Richtung Straße zurück.
Ansonsten ringsum hohe schroffe Felswände.
Ich bin beeindruckt und fühle mich gleich sehr wohl, zumal ich, wenn ich mir das alles so anschaue, sehe, dass es verdammt viel Arbeit gewesen sein musste, dieses hier so zu ,,gestalten,, Respekt!


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Nach ca. einer Stunde fahre ich zurück zur Farm, da man mir sagte, dass der Nicky der Verwalter um diese Zeit wohl wieder da ist.
So war es auch. Ich traf ihn dort und meldete mich sozusagen offiziell an.
Wir unterhielten uns sehr lange, meine Reise, seine Geschichten usw. da wir, wie ich glaube merkten, dass wir sehr ähnliche Ansichten vom Leben haben.

Da ich auch gelesen hatte, dass man dort Fleisch kaufen könnte fragte ich ihn danach, da ich den letzten Abend immer gerne etwas ausschweifend mit einem guten Stück Fleisch und meinen Winhoek Lager und Weinresten zelebriere. Aber natürlich Maßvoll!

Ja, die Tiefkühltruhe war voll und er gab mir ein dickes Stück Springbockfilet, das schon im gefrorenen Zustand erstklassig aussah und dazu noch einen großen Kringel Boerewors.
Ist so eine Art Bratwurst aus Rind, oder Wild, die typisch für ein Braai ist.
(Für die Erstfahrer, die mitlesen 🙂

Mittlerweile ist es später Nachmittag und ich fahre zurück zum Camp.
Richte mich ein, packe alles Nötige aus und trage es hoch.
Meine Holzreste brauche ich erst mal nicht, da unter dem Grill ein Fach mit Holz ist, welches im Preis für das Camp inklusive ist.
Das Fleisch ist aufgetaut und es ist ein traumhaftes Stück, schon roh läuft mir das Wasser im Mund zusammen. (Sorry Vegetarier und Veganer)
Pünktlich vor Sonnenuntergang ist die Wurst und dieses Stück Fleisch , was zu dem Besten gehört was ich je gegessen habe fertig. Der Rest Rotwein steht von der Luft wohltemperiert daneben, das Feuer ist vorbereitet und ich genieße mein letztes Essen auf der Terrasse mit schönem Ausblick.


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Als ich dann mehr als satt im dunklen am Feuer saß, begann dann auch noch die Kinovorstellung.
Weit in der Ebene auf die ich schaute gab es ein Wetterleuchten a la Hollywood und wenn es mal kurz etwas Pause machte, öffneten und schlossen die Wolken hinter mir oben auf dem Plateau kleine und große Fenster und spielten so mit dem Vollmond dort.
Ein leider letzter aber perfekter Abend.


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Am Morgen habe ich dann meine Sachen im Hilux mal zusammengesucht und alles nach und nach in den Rucksack verpackt.
Man wohnt ja auch gewissermaßen im Hilux und überall sind Sachen verstaut.
Das Camp habe ich, wie immer, so verlassen, wie ich es vorgefunden habe.
Zurück zur Farm, verabschieden.
Nicky der Verwalter ist nicht da, aber der Besitzer ist am Vorabend aus WDH mit seinem Sohn angereist.
Sie waren gerade am Basteln. D.h. VW Käfer als Buggy umgebaut, Überrollbügel, keine Fenster, viele PS usw.
Habe auch etwas Motoröl und Benzin im Blut und natürlich mussten wir etwas Fachsimpeln.
Dann wurde ich noch zu einer kleinen Demo- Fahrt eingeladen. Sein Junior ca.17 -18 Jahre fährt die Rennen damit.
Gut, die C27 vor der Haustür mal kurz als Rennstrecke missbraucht. Beschleunigen, Handbremse, 180° Drifting usw. Straße hoch, Straße runter.
(Die Dusche kurz vorher hätte ich mir sparen können, aber das war es wert!!!)
Habe mich dann auf meine Weise bedankt.
Gaffa Klebeband (hält alles zusammen), Kabelbinder in verschiedenen Größen, Isoliertape, Draht, Spannfixe (Gummis mit Haken, die ich zur Befestigung auf der Ladefläche nutze) usw. hatte ich am Tag vorher schon in eine Tüte zusammengepackt, da ich all diese Bastel- und Rettungssachen, die ich nicht verbracht habe nicht mit zurücknehme und immer einen glücklichen Abnehmer finde.
Den fand ich hier. Der Junior war überglücklich, da er besonders diese Spannfixe brauchen konnte.
Die Fahrzeugtüren gingen beim Driften nämlich immer auf, was es nicht gerade leicht machte ohne sich festzukrallen im Buggy zu bleiben. Mit diesen konnte man das also verhindern.
Also das Aufgehen und das rausfallen!

Nach herzlicher Verabschiedung ging es dann auf die letzte Strecke nach WDH, ca. 350km.
Fasse mich kurz, schöne Strecke durch einen Teil der Kalahari bis Rehoboth, dann auf die B1 noch ca. 80km bis WDH.
Der Hilux war außen nicht gerade sauber, nein, er war verdammt dreckig. Staub, Dreck und Matsch aus der Namib im Westen, der Oranje Gegend aus dem Süden, und der Kalahari aus RSA und Namibia im Osten. Hatte schon ein etwas schlechtes Gewissen, denn so sah ein Hilux bis dato bei mir noch nicht aus, aber ein Gewitter und sehr starker Regen ca. 30 km vor WDH, der bis dahin anhielt gab ihm wieder eine etwas freundlichere Ausstrahlung gegenüber dem Asco Personal.
Um 16:00 Uhr war die Rückgabe vereinbart.
Nach Reifen auf Asphaltdruck in Rehoboth bringen und Volltanken in WDH stand ich um 15:50 Uhr auf dem Hof von Asco.
Die Rückgabe war unkompliziert und relativ zügig.
Außer meiner Kühlschrankreparatur zu Beginn, hatte ich keine Probleme und bis auf ein paar Kratzer auf dem Hardtop von diversen Dornen an Büschen denen ich bei Geländefahrten zu nah kommen musste, gab es keine Beanstandungen. Diese waren aber relativ gering, so dass es nicht als Schaden angesehen wurde.
Fazit, ich persönlich habe gute Erfahrungen mit Asco gemacht.
Knapp eine halbe Stunde später saß ich im Shuttle Richtung Flughafen.
Der Flug war nicht sehr voll, so dass mein Nebenplatz frei war und es relativ entspannt war.

Ja, das war es wieder einmal, meine persönliche AlleineAuszeit im wunderschönen Namibia.
Ich habe draußen gelebt, gegessen und geschlafen, etwas über 3000km ohne Navi hinter mich gebracht,
fast ohne Internet und Telefon ausgekommen(Mail und SMS nach Hause als Lebenszeichen)
und habe auch sonst wenig von unseren angeblichen ,,zivilisations must have Dingen,, die mittlerweile unser Leben bestimmen gebraucht oder vermisst.
Auch bin vom Afrika/ Namibiavirus angesteckt und zwar zu 100 % und ich denke unheilbar.
(Das kann ich nach fast 40 Ländern in denen ich bis heute war wirklich behaupten)
Ich freue mich auf ein baldiges Wiedersehen in 2018, dann im Nord-Westen im Kaokoland .
Oliver


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