Mammutprogramm, Namibias Norden in 14 Tagen

12 Antworten · 1'783 Aufrufe · gestartet 11. Feb. 2017 von Seimen
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Themenstarter7 Beiträge · seit 201711. Feb. 2017 · #1
Hallo liebe Foristen,

ich bin neu hier im Forum und möchte mich kurz vorstellen.
Mein Name ist Simon, 42 Jahre jung, bin aus der Nähe von Stuttgart und bereise mit meiner Frau gerne Länder in Südostasien und Afrika. Wir waren bereits 3 mal auf Safari in Kenia und Tansania.
Als mir nun ein Freund, den wir übrigens im Anschluss an unsere letzte Tanzania-Safari auf Sansibar kennen lernen durften, von seiner geplanten Selbstfahrer Tour durch Namibia erzählte war ich schon Feuer und Flamme...
..."komm doch mit".... hieß es da nur.
Mit meiner Frau ( Ironie an: die Camping über alles liebt : Ironie aus) abgesprochen dass ich da mitfahren 😗 darf sitze ich nun an der Planung für unsere Mammuttour.
Wir haben uns nämlich viel vorgenommen ( bis Vic-Falls), sind auf lange Fahrzeiten eingestellt und haben nur 14 Tage Zeit.
Nun sind wir aber auf eure Erfahrungenen und Tips angewiesen und ich würde mich sehr freuen von euch bei der Planung Unterstützung zu erhalten.

Was sind landschaftlich schöne Strecken und für uns zeitlich trotzdem zu machen?
Auf was sollen wir besser verzichten, was wäre besser? Welche Campsites auf unserer Route sind muss?

Mein erster grober Plan sieht vorerst so aus:
04.03.17 Ankunft Windhoek.
Mein Freund ist schon ein paar Tage eher dort und bereist den Süden. Er holt mich
frühs am Flughafen ab.
> Otjiwarango > Okaukuejo > Halali > Namutoni
dann ein Riesenritt nach Divundu ( ist das überhaupt machbar an einem Tag?)
Den Khaudum NP lasse ich leider aus, eventuell auf der Rückfahrt machbar? Die Ein-
Ausfahrt in den Park soll ja richtig zeitintensiv sein.
> über Caprivi zu > Vic-Falls.
Zurück durch Caprivi? Eventuell Grootfontein und Waterberg mitnehmen auf dem Weg nach >
17.03.17 Windhoek.

Ist das zu schaffen? Auf welchen Strecken können wir Zeit sparen und verpassen landschaftlich am wenigsten? Wir wollen ja trotz dem Zeitaspekt anständig fahren und nichts riskieren.

Könnte man beispielsweise im Etosha auf eine Übernachtung verzichten da sowieso Regenzeit ist und im Caprivi eventuell mehr Tiersichtungen zu erwarten sind?

Als Camps habe ich bisher am Waterberg die Okonjima Lodge, in Otjiwarango die Gästefarm Okonjima und im Caprivi die Mahangu Safari Lodge ins Auge gefasst.

Was meint ihr?
Über Anregungen würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße Simon
zuletzt bearbeitet 15. Feb. 2017
24 Beiträge · seit 201111. Feb. 2017 · #2
Hallo Seimen
Namutoni-Divundu an eienm Tag (haben wir schon gemacht), zieht sich aber ganz schön, obwohl die Straßen gut sind.
Von den Falls zurück, könnte man auch unten rum fahren, also über Maun. Entweder durch den Chobe (zu nass?) oder über Nata. Da gibt es ein paar sehr schöne Dinge unterwegs. Nata Bird Sanctuary,, makgadikgadi pans, Nxai Pan, meine geschätzte Planet Baobab Lodge,...
Maun-Windhuk 2 Tage
Kasane -Maun je nach Lust 3-4 Tage
Im März geht natürlich vlt. Nicht alles zu befahren. Dieses jahr scheint es ja besonders viel Regen zu geben.

Grüße, Markus
Themenstarter7 Beiträge · seit 201711. Feb. 2017 · #3
Hallo Markus,
danke für deine Antwort.
Für mich ist halt auch schwierig einzuschätzen wieviel Zeit und welche Orte ich im Caprivi einplanen soll. Die Vic-Falls werden wir wohl von einem Camp aus organisieren und das Auto dort stehen lassen.
Vielleicht wäre es auch mal schön das Zelt 2 Nächte aufgebaut zu lassen 😛
Ich weiß schon dass alles etwas knapp bemessen ist aber die Fälle sind für uns beide ein Muss.

Grüße Simon
352 Beiträge · seit 201611. Feb. 2017 · #4
Also wenn die Regenzeit so weitergeht, dann wird es mit dem Camping aber spaßig. Die Fälle sollten dann allerdings in aller Pracht laufen.
Durch den Caprivi gibts ja quasi nur eine Straße und die führt geradeaus.
Ihr müsst halt mal schauen, also Lodges gibt es da oben genug und die sind auch ausgeschildert.
Allerdings könnten einige Lodges wegen der heftigen Regenfälle ihren Betrieb eingestellt haben, also vielleicht vorher erstmal durchrufen.
Die Strecke durch Botswana zurück würde ich auch machen, da ihr sonst ja halbwegs die gleiche Strecke wieder zurückfahrt. Denke durch den Chobe das wird wegen des vielen Regen nichts oder eher beschwerlich.
Planet Baobab kann ich auch dringend empfehlen, bei Divundu finde ich die Mobola Lodge noch sehr empfehlenswert. Einen kleinen Abstecher nach Namushasha lohnt bestrimmt auch. Gibt halt viel zu sehen im Caprivi.
Aber wie gesagt, wegen möglicher Überschwemmungen vorher anrufen und auch mal wegen Zimmerpreisen fragen, da " Wetcamping " auf Dauer auch keinen Spaß macht.
Themenstarter7 Beiträge · seit 201711. Feb. 2017 · #5
Hallo Ticktack,
ja momentan ist es wirklich etwas feucht...
Wird ja aber auch mal wieder aufhören, sind ja noch 3 Wochen 🙂
Vorher anrufen werden wir auf jeden Fall.
Bin mal gespannt wieviele Mücken uns dort erwarten. 😠
24 Beiträge · seit 201111. Feb. 2017 · #6
Wir waren bei Divindu im Popa Falls Restcamp. Die Plätze sond gut ausgestattet ( also für mich jedenfalls ausreichend) , aber ohne Aussicht.
Das Camp hat ein Restaurant und man kann sehr schön auf der Terrasse sitzen.
Haben von dort eine sehr schöne Bootstpur auf dem Okavango gemacht.
Im Caprivi haben wir noch mal im Malyo-wilderness-Camp (Lizauli-Village) genächtigt. Sehr schönes rustikales Camp, aber vlt. wegen Regen nicht zu erreichen. Man muss durch ein Flussbett. Gibt auch eine Brücke, aber die sah schon sehr klapprig aus.
Themenstarter7 Beiträge · seit 201715. Feb. 2017 · #7
Danke schon mal für die Empfehlungen.
Habe mal etwas weiter gesponnen,
was meint ihr?

1. Tag: Windhoek - Brandberg Rest Camp 330 km
2. Tag: Okonjima Lodge 260 km
3. Tag: Okaukuejo 250 km
4. Tag: Namutoni 135 km
5. Tag: Rundu Hakusembe Camp 425 km
Zu nah an Angola? Eventuell Alternative?
6. Tag: Nunda River Lodge oder Mobdala ca. 210 km
7. Tag: Namushasha oder Malyo Wilderness auch ca. 200 km
8. Tag: Kasane 240 km
9. Tag: Kasane Ausflug Vic-Falls
10. Tag: sollten wir wieder über den Caprivi zurück dann wie Tag 7
11. Tag: wie Tag 6
12. Tag: Grootfontein 456 km
13. Tag: Waterberg Plateau Camp 160 km
14. Tag: Windhoek Auto Abgabe 12:00 Uhr 290 km
15. Tag: Relax, abends Rückflug

Alternative ab Tag 10 über Nata und Maun. Da hab ich aber bisher noch nicht geschaut wegen Unterkünfte. Allerdings ist die Strecke nochmals weiter wenn ich richtig gerechnet habe und die Unterkünfte sollen ja in Botswana auch deutlich teurer sein.
Habt ihr weitere Anregungen für mich?
Gibt es auf Namibischer Seite auch Camps die Ausflüge zu den Vic-Falls anbieten?
Danke für eure Unterstützung!

Simon
1'409 Beiträge · seit 201015. Feb. 2017 · #8
Hallo Simon,

wie es der Titel schon sagt, Mammutprogramm. Diese vielen 1-Nacht-Stopps sind Geschmacksache, aber da
huscht Ihr nur durch. Grad z.B. Okonjiima, was versprecht Ihr Euch von dem Aufenthalt? Ihr habt nicht wirklich Zeit,
an guided Tours (Cheetah- oder Hyena-tracking) teilzunehmen. Wäre mir für 1 Nacht zu schade ums Geld. Aber wie gesagt,
ist Geschmacksache.

LG aus der Nähe von Stugi
Fleur
Fleur
https://www.TickerFactory.com/ Bots Zim 2014 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/283181-auf-tuchfuehlung-mit-zimbabwe-die-zim-light-tour.html KTP 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/278551-ktp-ja-wo-sind-denn-alle-hin.html CKGR/KTP 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/236736-schee-waras-ckgr-a-ktp-april-2012.html Nam/Bots 2011 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/195675-wie-alles-begannnambot-april-2011.html
Themenstarter7 Beiträge · seit 201715. Feb. 2017 · #9
Hallo Fleur-de-Cap,

ja das stimmt leider schon das wir viele Destinationen nicht so ausleben können wie sie es eigentlich verdient haben. Unser Problem ist eben dass wir unbedingt bis Victoria Falls wollen und der Weg eben sehr weit ist. Deswegen bin ich froh über jeden Tipp was wir auslassen sollten und dafür woanders mehr Zeit einplanen können.

Bei Okonjima dachte ich eben dass wir bis die Touren dort beginnen ( glaube gelesen zu haben gegen 15 Uhr) rechtzeitig dort sind und evtl. vorher anrufen.
Aber gut überdenke ich das. Evtl. wäre es besser einen weiteren Tag durch Damarraland Richtung Etosha zu fahren.

Grüße
18 Beiträge · seit 201415. Feb. 2017 · #10
Hallo,
also wir haben die Strecke von Namutomi bis zur Mahangu Lodge (Nähe Nunda River Lodge) vor drei Jahren schon in einem Tag bewältigt. Das sind zwar ca. 600 km, aber alles Teerstraße und gut ausgebaut. Werden es in diesem Jahr übrigens genauso machen.
Hakusembe ist zwar schön, aber könnt ihr euch eigentlich sparen. Lieber zwei Nächte auf der der Nunda Lodge bleiben und dort
unbedingt Bootstour und Fahrt in den Mahangu Park machen. Haben dort schon sehr viele Tiere hautnah gesehen. Der Park wird oft etwas stiefmütterlich behandelt.
LG
Heidrun
Themenstarter7 Beiträge · seit 201715. Feb. 2017 · #11
Hallo Heidrun,

danke, du hast sicher recht. Da kommt es auf die paar Kilometer extra auf dieser Strecke auch nicht mehr an. Lieber dann einen ganzen Tag entspannt den Tag erleben und einen Auf/Abbau sparen.
Grüße Simon
2'497 Beiträge · seit 201115. Feb. 2017 · #12
Hallo,

Okonjima ist wirklich schön. Wenn Ihr an Deinem Ankunftstag, da Dein Freund ja schon dort ist und eingekauft hat und ausgeruht ist ... , gleich weiterfahren könnt, warum wollt Ihr dann für eine Nacht zum Brandberg, um da einmal zu schlafen und am nächsten Morgen zeitig los nach Okonjima. Fahrt doch lieber gleich dort hin, von dem Schlenker habt Ihr eh nix.

Waterberg finde ich schön, aber bei der knappen Zeit würde ich die Nacht im Caprivi investieren. Von Grootfontein bis Windhoek kann man auch durchfahren.

Egal, ob das jetzt noch anliegt, aber warum sollte Rundu zu nah an Angola liegen, was erwartest Du da? Der Captivi liegt über weite Teile nah an Angola.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
Themenstarter7 Beiträge · seit 201715. Feb. 2017 · #13
Danke Karin,

habe halt gelesen dass die Landschaft um Brandberg einfach schön sein soll und wollte das mitnehmen.
Aber genau wegen so Antworten habe habe ich das Thema erstellt. Das hilft mir. So möchte ich die optimale Route für uns finden. Danke.