Eine Frage an die Fotografen

51 Antworten · 6'686 Aufrufe · gestartet 10. Feb. 2017 von Nicola78
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Themenstarter72 Beiträge · seit 201610. Feb. 2017 · #1
Hallo Ihr Lieben,
Im Oktober geht es erstmalig nach Namibia. Eine meiner größten Sorgen ist der Transport von Kamera und Objektiven.
Wie handhabt ihr das? Wo habt Ihr die Sachen im Flieger, Koffer oder Handgepäck?
Ich scheu mich ein wenig die Ausrüstung aus der Hand zu geben, und im Frachtraum den Temperaturen zu überlassen, ist das Quatsch?
Da es ja Urlaub ist werde ich versuchen mich auf ein "Minimum" zu beschränken.
(Es geht in erster Linie um landschafts- und Tieraufnahmen)
Sprich eine Kamera und 3 Objektive, von 24 bis hin zu 500 Brennweite.
Womit seid Ihr dort unterwegs, spezieller Kamera Rucksack wg Sand?
Oder vielleicht doch eine 2. Kamera falls die erste mal streikt?
Fragen über Fragen...
Aber vielleicht können die Profis mir ja den ein oder anderen Tip geben?
Grüße Nicola
7'296 Beiträge · seit 200610. Feb. 2017 · #2
... was empfindlich und/oder teuer ist, kommt ins Handgepäck.
Ist eine zweite Kamera vorhanden, würde ich sie mitnehmen. Man muss nicht so häufig Objektive wechseln und mir ist unterwegs auch tatsächlich schon mal eine kaputtgegangen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter72 Beiträge · seit 201610. Feb. 2017 · #3
Ja, ich habe über die Mitnahme der Zweiten auch nachgedacht, aber das ist ja auch eine Frage des Gewichtes? Sowohl im Handgepäck, als auch ZB im Vlei, ist es dort auch sinnvoll statt das Objektiv ggf. zu wechseln eine 2 mitzunehmen?
Vielleicht denke ich als Ersttäter mit 0 Flugerfahrung auch einfach zu kompliziert 😕
9 Beiträge · seit 201710. Feb. 2017 · #4
Hi.

September 2016 Nähe Windhoek: 2 (unabhängig voneinander) Reisende getroffen, deren Kameras futschi waren. Beide waren über Joburg geflogen und hatten ihre Kameras in den aufgegebenen Gepäckstücken. Einer hatte ne Reisetasche mit einem Schloss vor den Reissverschlüssen, hier war eines der Augen des Reisverschlusses aufgesägt oder aufgeknippt, die Kamera und anderes Zeug gestohlen worden. Danach war der Reissverschluss wieder sauber zugezogen worden.

Mein Fazit: Kameras und anderes wertvolles Zeug im Handgepäck, wenn über Joburg. Bei Direktflügen hab ich keine weiteren Erkenntnisse, hab aber meinen Kram trotzdem (egal wohin) im Handgepäck, schon weil ich immer Taschen und keine Koffer hab, die die Ausrüstung mechanisch gegen Beschädigungen schützen könnten.

Zu Schutz gegen Sand/Staub und Zweitkameras hab ich keine erwähnenswerte Ratschläge.

Viel Spass bei der Reise, Werner
Themenstarter72 Beiträge · seit 201610. Feb. 2017 · #5
😮 ja, das alleine Spricht fürs Handgepäck! Auch wenn es Direktflug Frankfurt-Windhoek ist! Danke
zuletzt bearbeitet 10. Feb. 2017
2'497 Beiträge · seit 201111. Feb. 2017 · #6
Wertsachen, also auch Kameraausrüstungen, gehören immer und ausschließlich ins Handgepäck.

Mein Mann macht das so: beim Wiegen während des Eincheckens kommt eine Kamera "um den Hals", der Laptop in die Hand oder in eine dünne Extratasche, sodass die 8 kg nicht überschritten werden und nach Wiegen und erfolgreichem Ergattern der Banderole für den Sicherheitscheck kommt (natürlich ein paar Meter vom Schalter entfernt) alles wieder in den Rucksack.

So geht´s bei Flügen über Johannesburg und auch bei Direktflügen, ich mag nicht mal mein Fernglas in den Koffer packen.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
7'296 Beiträge · seit 200611. Feb. 2017 · #7
Nicola78 schrieb:Ja, ich habe über die Mitnahme der Zweiten auch nachgedacht, aber das ist ja auch eine Frage des Gewichtes? Sowohl im Handgepäck, als auch ZB im Vlei, ist es dort auch sinnvoll statt das Objektiv ggf. zu wechseln eine 2 mitzunehmen?

... Du musst das zweite Gehäuse ja nicht ständig mitschleppen. Wenn die Kamera unterwegs versagt, gibt es halt für diesen Tag keine weiteren Fotos. Am nächsten Tag ist aber die Ersatzkamera am Start.
Hast Du nur eine dabei, war es das u.U. für den Rest des Urlaubs.
Vielleicht brauchst Du die zweite Kamera nicht, aber das ist wie die Sache mit dem Regenschirm. Lässt Du ihn zuhause, regnets ...

Übrigens habe ich hier mal 'ne Anregung für fotografisch Interessierte geschrieben ...
https://namibia-forum.ch/forum/7-routen/289927-die-letzten-kilometer-zum-sossusvlei.html?limitstart=0

Vielleicht denke ich als Ersttäter mit 0 Flugerfahrung auch einfach zu kompliziert 😕

Besser vorher nachdenken und fragen. Das passt schon.
Vorbeugen ist besser als auf die Schuhe kotzen ... 😉

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
94 Beiträge · seit 201611. Feb. 2017 · #8
Alleine an Kamerakram kann sich schon einiges ansammeln... 😗

DSC01937.jpg


Zwei Gehäuse finde ich immer sinnvoll. Wenn man vor hat, z.B. im Etosha zu fotografieren, kommt man sonst aus dem Objektivwechseln nicht heraus und ist im passenden Moment nicht oft startklar.

Fotorucksack im Handgepäck, besser ist's. Gewogen wird eigentlich nie (habe ich bei knapp 200 Flügen erst einmal erlebt), die Abmessungen sind aber natürlich ein Limit. Ich habe schon etliche Male Zweitgehäuse und / oder Objektive ins aufgegebene Gepäck verstaut, bisher ohne Probleme. Das ganze Zubehör wie Stative kommt eh ins Hauptgepäck.

Das Thema Staub / Sand würde ich nicht zu dramatisch sehen. Solange nicht gerade Sandsturm herrscht und man eine halbwegs vernünftige Kamera mitnimmt, rechne ich nicht mit Schwierigkeiten. Mein Zeugs war selten so eingestaubt wie in Namibia, was aber nicht weiter geschadet hat. Oft hatte ich eine Kamera griffbereit auf der Rückbank liegen, ohne Verpackung, das ging schon.
Trophäenloser Weltenbummler
99 Beiträge · seit 201611. Feb. 2017 · #9
Kann ebenfalls alles Gesagte voll unterstützen. Kamera und Objektive ins Handgepäck. Erstens vermeidest Du die leider vorkommenden Diebstähle und zweitens will man eigentlich nicht wissen, wie das Bodenpersonal mit Koffern und Taschen umgeht. Den Vogel hat mal ein Fahrer abgeschossen, der mit seinen Gepäckwägelchen viel zu schnell in die Kurve ist, drei von fünf "abgeladen" hat, und ungerührt weiterfuhr. 30 Minuten lag das Gepäck im Schneesturm (Flughafen O'Hare Chicago), bevor jemand kam und es auflud. Währendessen sind andere Gpäckwagen an einigen dieser Gepäckstücke angestoßen bzw. haben sie überrollt. Ich saß im Flieger am Dock und konnte kaum glauben, was ich da sah. Wenn da Kamera und Zubehör drin sind, dann war's das...

Ok, JNB ist nicht Chicago und mit Schneestürmen ist nicht unbedingt zu rechnen, aber Wagen abladen auf dem Flugfeld gibt es da auch 😠

Bezüglich Staub: im Auto geht's. Ich lasse während des Fahrens die Kamera immer offen auf der Rücksitzbank liegen, speziell in den Parks. Hatte bisher keinerlei Probleme. Das Zweit- und Drittobjektiv liegt auch teilweise griffbereit, natürlich immer mit Staubschutzdeckeln drauf.

Viele Grüße, Tommy
zuletzt bearbeitet 11. Feb. 2017
1'042 Beiträge · seit 201611. Feb. 2017 · #10
Hallo Nicola,
Nicola78 schrieb:
Eine meiner größten Sorgen ist der Transport von Kamera und Objektiven.
Wie handhabt ihr das? Wo habt Ihr die Sachen im Flieger, Koffer oder Handgepäck?
Bei uns ganz einfach, auf 3 Personen verteilt 2 DSLR Bodys mit jeweils einem "Reiseobejktiven" drauf, zustätzlich ein Superweitwinkel und eine großes Tele. Dazu noch eine Videokamera, alles im Handgepäck versteht sich, bzw. um den Hals gehängt (weil es sonst auch zu schwer würde).
Nicola78 schrieb:
Ich scheu mich ein wenig die Ausrüstung aus der Hand zu geben, und im Frachtraum den Temperaturen zu überlassen, ist das Quatsch?
Wegen der Temperaturen im Frachtraum ist es quatsch. So kalt wird es im Frachtraum nicht, dass Deine Kamera Ausrüstung Schaden nehmen könnte. Vorsicht wegen der Regeln was Akkus betrifft. Ob die überhaupt in den Frachtraum dürfen? Dürfen die ins Handgepäck, wenn das Gerät nicht im Handgepäck mitgeführt wird? 😉
Was gegen den Frachtraum spricht: Aus dem aufgegebenen Gepäck sind schon Sachen verschwunden. Die bekommt man in der Regel (bis zu einer gewissen Summe) ersetzt, jedenfalls war das so bei Lufthansa (wie es mit AN aussieht?), aber den Ärger, Zeitverlust und die Lauferrei hat man dennoch.
Nicola78 schrieb:
Da es ja Urlaub ist werde ich versuchen mich auf ein "Minimum" zu beschränken.
(Es geht in erster Linie um landschafts- und Tieraufnahmen)
Sprich eine Kamera und 3 Objektive, von 24 bis hin zu 500 Brennweite.
Womit seid Ihr dort unterwegs, spezieller Kamera Rucksack wg Sand?
Zwei Kameras: Nikon D7100 und D750
Objektive: Nikkor 14-24mm 1:2,8G ED, Nikkor 24-120mm 1:4, Sigma 18 - 250mm, Sigma 150 - 500mm
Rucksack: Ein ganz normaler Outdoorruckssack. Die Kameras hat man so oder so immer griffbereit und selten im Rucksack.

Versichert ist die Nikon D750 (gegen Verlust, Diebstahl, runter fallen etc.) fü 13.95 € im Monat und das war letztes Mal in Namibia gut so, die ist nämlich runter gefallen...
Nicola78 schrieb:
Oder vielleicht doch eine 2. Kamera falls die erste mal streikt?
Da fällt mir spontan nur Objektivfehler ein... oder Errror... wenn das passiert, dann wäre es gut, wenn man einen zweiten Kamerbody dabei hätte. Aber ich glaube das ist eine Nikon Spezialität?!?
Nicola78 schrieb:
Aber vielleicht können die Profis mir ja den ein oder anderen Tip geben?
Ja, falls Du keine 2 Kartenslots in der Kamera hast, dann sichere Deine Speicherkarten regelmäßig am besten extern. Mir ist einmal eine Speicherkarte mitten im Urlaub kaputt gegangen (war kein Problem, wegen der 2 Kartenslots mit Sicherungskopie -> die auch eingeschaltet sein sollte). Ärgerlich war nur, dass ich relativ teuer zwei neue Karten kaufen musste, da ich keine Ersatzkarten dabei hatte, verglichen mit Bilderverlust aber eine harmlose Geschichte... 😉

Ich würde wenn möglich in jedem Fall 2 Bodys mitnehmen. Zum einen birgt jeder Objektivwechsel die Gefahr, dass noch mehr Staub in die Kamera kommt und zum anderen wie schon angemerkt man ist sonst ständig beim Wechseln und verpasst so vielleicht das eine oder andere gute Bild. Ideal ist es wenn man eine FX und eine DX dabei hat, falls man den Crop Faktor mal benötigt kann man das Tele einfach auf die DX schrauben... 😉

Mehr Bilder, weniger Bericht 😄 ... am Ende kommen ein paar Bilder vom Sternenhimmel den man unbedingt aufgenommen haben sollte... 😉 also Inspiration:
Mein Reisebericht 2016

Gruß Markus
94 Beiträge · seit 201611. Feb. 2017 · #11
Eine externe Sicherungsmöglichkeit würde ich auch empfehlen, ich habe dafür immer ein kleines Laptop und externe Platten dabei. Und ausreichend Akkus, wir hatten teils tagelang keinen Strom. Akkus dürfen glaube ich eigentlich nicht ins aufgegebene Gepäck, in der Praxis hatte ich damit bisher keine Schwierigkeiten.

Ein Stativ würde ich auf jeden Fall mitnehmen. Für Game Drives hat sich zusätzlich ein Scheibenstativ ganz gut bewährt, hatte ich zum ersten Mal im Einsatz.
Trophäenloser Weltenbummler
Themenstarter72 Beiträge · seit 201611. Feb. 2017 · #12
Vielen Dank für Eure zahlreichen Tips.
Fest steht nun für mich beide Bodys mit Akkus objektiven und Karten ins Handgepäck!
Das man die Kamera umhängen kann, darauf wäre ich garnicht gekommen, der Tip ist Gold wert 🙂

Da ich auch mit Nikon fotografiere, kann mich diese Nikon Spezialität also auch betreffen, Markus.
In einem Body habe ich 2 Kartenslots, aber ich wollte das Gerät zum externen Speichern trotzdem mitnehmen, gelegentlich wird man ja mal auf WLAN treffen.
Bzgl. Versicherung werde ich mich gleich auch mal informieren, es kommen ja schnell einige Tausend Euro zusammen.
Wir fliegen mit Condor, aber im Anschluss geht es über Joburg noch ein paar Tage nach Mauritius.

Auch wenn es vielleicht etwas vom Thema abweicht: ich liebäugelt auch mit dem Sigma 150-500, und gehe davon aus, dass du damit zufrieden bist?
Das großes Tele werde ich mir nämlich erst noch zulegen.
Ansonsten sollte ein 24-70 2,8er mit.
Dann steht zur Wahl Nikkor 18-105 3,5/5,6
Ein Nikkor 55-300 4,5/5,6 oder
alternativ das schwere Sigma 70-200 2,8
ist ja vermutlich einfach die Frage, wieviel Lichtstärke man selbst für sich braucht.
Ach ja ein GoPro kommt auch noch mit.
Vermutlich wird es so enden, dass ich Im Gepäck jede Menge Fotos, aber zuwenig Wechselklamotten habe 🤪
So nun werde ich ersteinmal mal Eure Bilder und Berichte ansehen, die Ihr mir mit auf den Weg gegeben habt. Vielen Dank auch dafür!
Nicola
zuletzt bearbeitet 11. Feb. 2017
Themenstarter72 Beiträge · seit 201611. Feb. 2017 · #13
Ja, ein Stativ kommt dann in den Koffer, ich überlege noch ob Einbein reicht oder doch ein 3 Bein.
24 Beiträge · seit 201111. Feb. 2017 · #14
Hi

1) Kameras und Objektive in das Handgepäck. Für mich ein Muss. (Beschädigung, Diebstahl, Gepäck kommt nicht an). Stativ etc. Ins Gepäck
2) 2 Bodies. Bei Tierfotografie hat meist keine Zeit für den Objektivwechsel. Außerdem ist die staubige Umgebung nicht optimal, um das Objektiv zu wechseln.
3) ich habe die Kameras in einer normalen Fototasche. Während des Gamedrives liegt die offen und griffbereit im Auto. Wir haben ein Kissen in der mittelkonosle bzw. Boden, da liegt die Kamera etwas geschützt aber schnell im Zugriff. Ich habe immer feste Sonnenblenden montiert, die bieten einen guten mechanischen Schutz für die Frontlinsen.
4) zum Fotografieren beim Gamedrive aus dem Auto heraus haben wir immer ein Kissen benutzt. Dieses Jahr versuche ich es mit einem Bohnensack, weil das Kissen insgesamt nicht optimal war. Entweder zu wenig Dämpfung oder zuviel Rückstellkraft.
5) zum Tiere fotografieren vom Stativ verwende ich einen Kugelkopf mit pistolengriff. Da kann man schnell nachführen, geht besser als mit einem 3 Wege Neiger, den man immer erst auf und zu fummeln muss.

Cheers, Markus
94 Beiträge · seit 201611. Feb. 2017 · #15
msc schrieb:...zum Tiere fotografieren vom Stativ verwende ich einen Kugelkopf mit pistolengriff. Da kann man schnell nachführen, geht besser als mit einem 3 Wege Neiger, den man immer erst auf und zu fummeln muss...
Dafür haben vernünftige Kugelköpfe ja eine einstellbare Friktion 😉

@ Nicola
Ob du ein Dreibein brauchst hängt davon ab, was du machen willst. Ich benötige es für Zeitraffer und der Sternenhimmel ist auch verlockend, wenn nicht gerade Vollmond herrscht.

Mit dem 24-70 und einem langen Tele bist du doch gut gerüstet. Viel mehr würde ich nicht mitnehmen, außer vielleicht noch einem stärkeren Weitwinkel. Wenn noch ein Tele anzuschaffen ist, schau dir das Nikon 200-500 auch mal an. Das habe ich mir für Namibia gekauft und bin ziemlich angetan. Der Stabilisator ist der Hammer und die optische Qualität finde ich für den günstigen Preis sehr gut.

Ich hatte dabei: Nikon D300s, D7000, 24-120/4, 200-500, 10-24, 10,5 Fisheye. Dazu auch noch eine GoPro inklusive Saugstativ und eine Hosentaschen-Sony.
Trophäenloser Weltenbummler
zuletzt bearbeitet 11. Feb. 2017
1'042 Beiträge · seit 201612. Feb. 2017 · #17
Hallo Nicola,
Nicola78 schrieb:
Vielen Dank für Eure zahlreichen Tips.
Fest steht nun für mich beide Bodys mit Akkus objektiven und Karten ins Handgepäck!
Das man die Kamera umhängen kann, darauf wäre ich garnicht gekommen, der Tip ist Gold wert 🙂
Klar kann man die Kamera umhängen und das Teleobjektiv in seiner Tasche auch (eine zweite oder dritte Person)... 😉
Nicola78 schrieb:
Da ich auch mit Nikon fotografiere, kann mich diese Nikon Spezialität also auch betreffen, Markus.
Völlig OT: Aber die "Nikon Spezialietät" hatten wir schon einmal im Urlaub (und natürlich nur einen Body dabei, entsprechend wenig Bilder wurden gemacht) und zweimal daheim... fängt damit an, dass der Fehler nur sporadisch auftritt, bis dann irgendwann keine Bilder mehr möglich sind.
Nicola78 schrieb:
In einem Body habe ich 2 Kartenslots, aber ich wollte das Gerät zum externen Speichern trotzdem mitnehmen, gelegentlich wird man ja mal auf WLAN treffen.
WLAN gibt es sehr oft, aber nicht überall. Mit der Nikon App kannst Du auch das Smartphone direkt mit der Kamera verbinden. Ich habe seit diesem Jahr einen 128 GB Chip im Smartphone und werde dann zum ersten mal überhaupt alle guten Bilder direkt auf das Smartphone ziehen können... 😉 ich weiß, eigentlich eine Spielerei (weil in der Auflösung werden die Bilder dabei beschnitten).
Nicola78 schrieb:
Bzgl. Versicherung werde ich mich gleich auch mal informieren, es kommen ja schnell einige Tausend Euro zusammen.
Wir fliegen mit Condor, aber im Anschluss geht es über Joburg noch ein paar Tage nach Mauritius.
Die Versicherung für das gesamte Equipment wäre mir monatlich zu teuer... Ich hatte letztes Jahr die D750 direkt 1 Woche vor der Abreise nach Namibia noch gekauft (etwas spontan) und da war dann 3 Monate die Versicherung kostenlos dabei (und verlängert sich danach automatisch, wenn man nicht kündigt zu 13,95 €/Monat). Das nimmt man dann halt mit. Genau die Kamra flog bei den Epupa Falls aus dem Rucksack in den Dreck... ziemlicher Schaden, aber nachdem wir zurück waren, ging die direkt zur Reparatur und eine quasi neue Kamera kam 2-3 Wochen später zurück... problemlos von der Versicherung abgewickelt. Deswegen blieb die Versicherung dann auch bestehen und im April geht es wieder nach Namibia, hoffentlich diesmal ohne Kamerabeschädigung und wenn überhauopt dann NICHT vor dem Etosha... 🙁
Nicola78 schrieb:
Auch wenn es vielleicht etwas vom Thema abweicht: ich liebäugelt auch mit dem Sigma 150-500, und gehe davon aus, dass du damit zufrieden bist? Das großes Tele werde ich mir nämlich erst noch zulegen.
Ich hätte lieber das Nikkor 200-500... hatte schon überlegt das im Dezember oder Januar zu kaufen, als die Nikon Payback Aktion lief, aber ich wurde mir nicht einig mit dem Fotogeschäft wegen dem Sigma 150-500, das ich dann in Zahlung gegeben hätte. Das Sigma ist aber auch nicht wirklich schlecht, ich habe nur den Eindruck, dass es bei voller Brennweite (also 500 mm) auf der FX etwas "verschwommene" Bilder macht, vor allem im Randbereich. Ich benutze das aber auch viel auf der DX, wegen dem Crop Faktor. Sowohl FX als auch DX haben beide 24 MPixel, die FX ist vor allem Nachts richtig stark. Das Sigma habe ich schon lange, heute gibt es halt bessere Objektive, früher hatte man in der Preisklasse keine große Auswahl.
Nicola78 schrieb:
Nikkor 24-70 2,8er
Dann steht zur Wahl Nikkor 18-105 3,5/5,6
Ein Nikkor 55-300 4,5/5,6 oder
alternativ das schwere Sigma 70-200 2,8
ist ja vermutlich einfach die Frage, wieviel Lichtstärke man selbst für sich braucht.
Das 24-70 kommt auf die FX und verbleibt da auf dem Flug erstmal und das 55-300 auf die DX. 😉 Ein Tele schleppst Du extra mit (die Tasche vom Nikkor 200-500 ist übrigens ein Witz, so ein teures Objektiv und man muss noch eine Tasche dafür kaufen, das ist beim Sigma 150-500 viel besser mit der gepolsterten Tasche) je nachdem für welches Objektiv Du nicht entscheidest.

Das 18-105 mit seinem Kunststoffbajonett bleibt daheim im Schrank (am besten für immer). Mir fällt da immer nur ein, dass Kunststoff in trockenen Gegenden nach einiger Zeit zum spröden Abbrechen neigt und dewegen schon einmal das 18-105 mit einem leisen Knack einfach von dem Body viel. Klar hatte man das leicht angeschlagen, aber kaum der Rede wert, da sind schon andere Schachen passiert ohne dass das Objektiv gleich hin gewesen wäre.

Das schwere Sigma 70-200 schwer zu sagen ob man das braucht. Ein extremer Weitwinkel wäre noch gut... 😉
Nicola78 schrieb:
Vermutlich wird es so enden, dass ich Im Gepäck jede Menge Fotos, aber zuwenig Wechselklamotten habe 🤪
Achwas, ich habe immer zu viele Klamotten dabei und zu wenig Fotos... 🤪
Klamotten kannst Du auch in Windhoek oder Swakopmund kaufen. Ich nehme diesmal mit Absicht nur wenige T-Shirts mit und kaufe dann nach. Letztes Mal hatte ich viel zu viel dabei.

Viel Spaß beim Bilder schauen: Mein Reisebericht 2016

Gruß Markus
294 Beiträge · seit 200712. Feb. 2017 · #18
Hallo Nicola,
Du hast jetzt sehr viele und qualifizierte Antworten bekommen 😉
Die "Handgepäckfrage" ist gelöst und nun bin ich über das gestolpert:
Nicola78 schrieb:
In einem Body habe ich 2 Kartenslots, aber ich wollte das Gerät zum externen Speichern trotzdem mitnehmen, gelegentlich wird man ja mal auf WLAN treffen.
Wozu? OK, wenn Du daran Spaß hast, mach es. Aber für wirklich nötig halte ich das nicht. Auch ich bin bei Nikon zu Hause (D7100 & D610) und lasse die zweite Karte immer eine Kopie machen. Wenn beide Karten (gleiche Speicherkapazität) fast voll sind, kommen zwei neue rein 🙂
Selbst wenn eine Karte "zickt" (ist bei mir noch nie vorgekommen) hast Du immer noch die andere.
Aber das ist ja auch eine Glaubensfrage 😉

Wir waren vergangens Jahr im September / Oktober in Namibia und es war wirklich sehr kuschelig 😕
Im Rucksack waren:
D610
D7100
Tamron 15-30/2,8 VC
Tamron 70-200/2,8 VC
Tamron 150-600
...zuzüglich den üblichen Kleinkram = 12 Kg 🤩 😵 😵

Ich gehöre zu den Menschen, die nirgends auf der Welt wichtige Sachen im Hotel-, Lodgezimmer lassen. Auch nicht im sogenannten Safe 😄
Ich habe schnell festgestellt, dass es mir sehr wenig Freude bereitet hat, den Rucksack bei 40 °C überall mit rum zu schleppen. Nun bin ich wirklich nicht schmächtig gebaut, aber im kommenden Januar wird der Rucksack deutlich leichter werden.
Überleg Dir gut, was da rein soll... falls Du hinterher feststellst, dass Du dies und das besser doch mit genommen hättest...Du kommst sehr wahrscheinlich ohnehin wieder 😉 😉

VG
Achim
0
94 Beiträge · seit 201612. Feb. 2017 · #19
Klamotten braucht man ja nicht viel. Wenn man unter der Duchsche sein Zeug durchwäscht, kann man kaum zugucken so schnell wie das in Sonne und Wind trocknet. Ich hatte definitiv zu viel mit.
Achim G. schrieb:
...Ich gehöre zu den Menschen, die nirgends auf der Welt wichtige Sachen im Hotel-, Lodgezimmer lassen. Auch nicht im sogenannten Safe 😄
Ich habe schnell festgestellt, dass es mir sehr wenig Freude bereitet hat, den Rucksack bei 40 °C überall mit rum zu schleppen...
🙄
Ich habe gerade das genossen, in Namibia meist keinen Rucksack herumschleppen zu müssen. Meine schätzungsweise 20 kg Fotogeraffel waren überwiegend im Auto deponiert und mitgenommen habe ich nur, was ich jeweils gebraucht habe.
Trophäenloser Weltenbummler
708 Beiträge · seit 201512. Feb. 2017 · #20
Nicola78 schrieb:Vermutlich wird es so enden, dass ich Im Gepäck jede Menge Fotos, aber zuwenig Wechselklamotten habe 🤪
Hallo Nicola,

ich reiste im letzten Oktober einen Monat mit knapp 13 kg Fotogepäck und rund 10 kg übriges Gepäck durch Namibia und Botswana. 🤩 Mach dir da mal keinen Kopf 😉

Das AF-S NIKKOR 200-500mm f/5.6E ED VR hatte ich mir für die Reise angeschafft und war sehr zufrieden damit.

Viel Spass!
trsi
Meine Afrikaerfahrungen: 2003 Tunesien und Libyen (2 Wochen) ¦ 2009 Namibia & Botswana (3 Wochen) ¦ 2011 Nambia, Sambia & Botswana (7 Wochen) ¦ 2016 Namibia & Botswana (4 Wochen) ¦ 2018 Kamerun (12 Tage) ¦ Namibia & KTP (5 Wochen) ¦ 2019 Uganda & Tansania (5 Wochen) ¦ 2020 Namibia (3 Wochen) ¦ 2021 Tansania (2 Wochen) ¦ Namibia (6 Wochen) ¦ 2022 Sabbatical in Namibia und Kapstadt (6.5 Monate) ¦ 2023 Namibia (2x 3 Wochen) ¦ 2024 Namibia (3 Wochen) ¦ 2025 Namibia & KTP (6 Wochen) ¦ 2026 Namibia (3 Wochen)