travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200606. Feb. 2017 · #1Moin zusammen,
sicherlich für den ein oder anderen interessant:
http://www.namibia2go.com/Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
CACan890 Beiträge · seit 201606. Feb. 2017 · #2Hi,
bei dem Preis müssen sich bestimmt einige "traditionelle" Touranbieter "strecken", damit sie mithalten können.
Das ist natürlich ein optimaler Vorschlag für Reisende, die das erste Mal Namibia erleben wollen und sich in die immer weiter wachsende Gruppe "alles organisiert" einreihen wollen. (Das ist nicht negativ gemeint!!!!)
VG
NONOGRILA1'794 Beiträge · seit 201306. Feb. 2017 · #3Hallo Zusammen, wenn ich mir Z.Bsp die Tour "Go Wild" anschaue, kann ich nur beten, dass sie keiner so bucht und die Leute von Gondwana so fair sind, dass sie weitere Zwischenübernachtungen mit einbauen, sonst ist die Tour nicht machbar auch mit erste und letzte Nacht WDH nicht 😮 !
LG NOGRILA
Bwana Tucke-Tucke349 Beiträge · seit 201308. Feb. 2017 · #4Zum Teil kriminelle Entfernungen zwischen den Lodges, mit Leihferrari gerade so zu schaffen. Genau richtig für Leute, die abends im Land der Weite und Einsamkeit mit 100 Leuten zusammen im Speisesaal sitzen möchten und über Ihre Tankstellenerlebnisse erzählen wollen. Vom Land haben sie dabei ja nichts gesehen.
Das ist eine Lodgekettenauslastungsveranstaltung, aber keine Reiseveranstaltung.
Man soll ja keine Mitbewerber schlecht machen, aber die wenigsten bewerben sich ja auch dafür, möglichst viele Unfalltote zu produzieren. Der DER-Tour Katalog war ja schon verantwortlich für einige Tote, aber diese "Produkte" könnten der Star werden.
Mit sonnigen Grüßen aus Hohenlockstedt
Carsten Möhle
magic-vibes582 Beiträge · seit 201008. Feb. 2017 · #5Hallo Carsten,
da kann ich dir nur zu 100% zustimmen!
Die Bezeichnung "Namibia2Go" ist sicherlich bezogen auf die 2 Personen, die in dem kleinen "SUV" über die Wellblechpisten brettern müssen, aber bei mir kommt es an wie "Coffee2Go":
Schnell mal nen Kaffee mitnehmen und nebenher oder unterwegs trinken....
Kein gutes Konzept.
Sonnige Grüße aus Swakopmund,
Volker
Planungshilfe und Buchungen von Mietwagen, Unterkünften und Aktivitäten ohne zusätzliche Kosten.
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travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200608. Feb. 2017 · #6Moin Volker,
moin Carsten,
es ist ja das, was SWA Safaris etc. (d.h. die großen Busanbieter) seit Jahren als Namibia verkaufen. Nun kommt eben noch das selbst fahren, dafür etwas mehr "Individualität" hinzu. Im Endeffekt: Angebot und Nachfrage. Gondwana Collection ist ja nun kein Laie auf dem namibischen Tourismusmarkt (viele sagen sogar, dass sie die einzigen Profis sind). Die werden sich schon was dabei gedacht und den Markt analysiert haben.
Abgesehen davon, wären die "Kurztripps" auch nichts für mich.
Viele Grüße
Christian
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magic-vibes582 Beiträge · seit 201008. Feb. 2017 · #7Hallo Christian,
ich behaupte ja auch nicht, dass es nicht funktioniert. Leider werden sie damit erreichen, was sie möchten. Aber ob das auch das ist, was der Kunde erwartet und ob er hinterher zufrieden ist......?
Sonnige Grüße aus Swakopmund,
Volker
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man sollte natürlich auch bedenken, dass sich das Leben hier in Europa schneller verändert als im behäbigen Namibia. Dort läuft ja nach wie vor "komme ich heute nicht, komme ich morgen und wenn ich morgen nicht da bin, komme ich irgendwann..." ob Mailbeantwortung, wenn überhaupt, Pünktlichkeit oder andere Serviceleistungen.
Heute wird es in vielen Branchen immer schwerer, zusammenhängenden Urlaub länger als 14 Tage am Stück zu bekommen. Falls der Grundurlaub überhaupt eine längere Zeit zulässt. Besteht man auf längeren Urlaub, hat man ganz fix "ganz lange" Zeit für Urlaub.
Und so unmöglich sind die Touren auch nicht. Und mal eine Verbindungsetappe von 700km mit einem PKW auf Teerstra0e ohne großes Verkehrsaufkommen zu fahren ist nun nicht wirklich außerirdisch. So mancher Außendienstler fährt hier die Strecke und hat noch 4 Kundentermine abzuarbeiten. oder mache pendeln täglich 200km zur Arbeit.
Kann natürlich sein, dass ich das mal wieder falsch sehe. Ich persönlich fahre auch Tagestappen von 1000km und hab mich noch nicht totgefahren.... Ich weiß nicht, was das soll, hier Angst mit Toten zu schüren. Das ist wahrscheinlich wieder mal ein Tribut nach dem Motto - nur wir hier in Namibia verstehen, wie die Welt funktioniert, der Rest ist bissl blöd.....
Und wer als Veranstalter auf seine 21 und 23 Tage Angebote weiterhin besteht, weil es aus "seiner" Sicht nur so richtig ist, wird wohl früher oder später Kunden verlieren. Denn sein Kundenklientel wird sich dann auf Renter beschränken und jüngere, im Arbeitsleben stehende Reisende, werden weg bleiben.
VG
Silfri274 Beiträge · seit 200808. Feb. 2017 · #9Wir haben das Go Big in 22 Tagen gemacht - und das war nur irre Fahrerei - wie das in 12 Tagen gehen soll ist mir unverständlich. Und echt schade... weil man davon gar nicht haben kann.
lisolu886 Beiträge · seit 200708. Feb. 2017 · #10@can
So wie ich das lese, beharrt hier keiner der Veranstalter auf 21 oder 23 Tage Reisen. Es wird lediglich davor gewarnt, zuviel Km in zu wenig Tage zu packen.
der Vergleich mit Deutschland und dann noch mit Menschen die beruflich viele Kilometer täglich leisten müssen, hinkt meiner Meinung nach. Wenn ich 700-1000 Km an einem Tag unterwegs bin (beruflich) mache ich für gewöhnlich keine Fotostops, halte nicht um ein Dorf, einen großen Baum oder Buschmannzeichnungen anzusehen, sondern vielleicht mal kurz für einen Kaffee oder um das WC zu benutzen. Zudem sind auch die Teerstraßen in Namibia doch noch etwas anders zu bewerten als selbige in Deutschland. Eselkarren oder Ziegenherden treffe ich hier doch eher seltener an.
MIt Urlaub, der ja eigentlich der Erholung der Arbeitnehmer dienen soll, hat das nicht mehr so viel zu tun. Ich finde es eigentlich ganz verantwortungsbewusst, wenn ein Veranstalter von zu langen Distanzen in zu kurzer Zeit abrät.
LG
Lisolu
CACan890 Beiträge · seit 201608. Feb. 2017 · #11Hi,
also sorry, bei der Go Big z.B. ist die längste Strecke an einem Tag 430 km und die Gesamtkilometer 3800 km für 12 Tage. Wo ist das zuviel. Es handelt sich schließlich um eine Rundreise....und Erholung kann es auch sein, wenn ich im Auto durch schöne Landschaften fahre, denn rasen muss ich auf der Tour nicht. Wenn ich natürlich die Strecke so betrachte, dass ich schnellstmöglich von A nach B kommen muss und sich der Erholungswert auf das in der Lodge oder Campsite hocken beschränkt und wer eher inaktiv ist, für den ist das nichts...
@Isolu: Sicher muss ich die Teerstraßen anders bewerten. Es ist trotz Ziegen und Esel in Namibia um das mehrfache entspannter 5 Stunden am Stück zu fahren, als 5 Stunden auf einer dt. Autobahn.
PS: Die meisten Angebote namibianischer Anbieter dauern um die 20 Tage ohne Anreise bzw. Flug. 20 Arbeitstage entsprechen dem dt. Mindestjahresurlaub....
VG
lisolu886 Beiträge · seit 200708. Feb. 2017 · #12Ebenso sorry, ich meinte Deine Argumentation des beruflichen Fahrens von bis zu 1000 km an einem Tag und das dieser Vergleich hinkt. Hätte wohl besser zitieren sollen, worauf ich mich bezogen hatte.
Letztendlich sind wir alle groß und jeder kann entscheiden ob er im Urlaub entschleunigt unterwegs sein will oder eher nicht.
LG
Lisolu
CACan890 Beiträge · seit 201608. Feb. 2017 · #13
Miss Ellie1'723 Beiträge · seit 200908. Feb. 2017 · #14naja ;.. also fuer das suedliche afrika halt ich jetzt 12.6 tage mal fuer nicht wirklich interessant, schon wegen der flugkosten und der weiten strecken. Sicher, nach Malle fliegt man jetzt mal eben fuer 4 tage, oder so .. aber ist das auf dieses Thema anwendbar .. ? Ne statistik wie ne andere
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
CACan890 Beiträge · seit 201608. Feb. 2017 · #15...und was macht nun derjenige, der weniger Urlaub hat und sich trotzdem die Welt angucken möchte? Auf die durchschnittliche Meinung hier hören? Dann wird er wohl nicht allzuviel sehen..... Mittelmeer vieleicht gerade noch so.
Die Statistik besagt unter anderem, dass immer weniger Leute länger verreisen und somit die durchschnittlichen Urlaubsverweildauern insgesamt sinken.
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201608. Feb. 2017 · #16Die Statistik besagt aber auch, daß die Verweildauer bei Fernreisen, und eine Reise nach Afrika dürfte wohl als Fernreise gelten, durchschnittlich deutlich länger ist als bei Kurzreisen, also der klassischen Urlaubsreise. Für viele Leute ist eine Reise nach Afrika auch schon finanziell nicht jedes Jahr drin, sodern ein "once in a lifetime". Da wird sich auch ein Selbstständiger etwas mehr Zeit nehmen.
Aber davon ab, eine Reise rund um die Lodges einer Kette zu planen ist gut für die Kette und kann auch durch den Inhaber der Lodges logischerweise preiswerter angeboten werden, für den Reisenden ist das aber, was die Streckenführung angeht nicht so ideal.
Yanjep
GUGuido.Gast08. Feb. 2017 · #17Hallo,
ist nicht ganz aktuell, aber dafür konkret - aus Namibia Tourism Exit Survey 2013:
Touris aus Deutschland bleiben durchschnittlich für 18 Nächte in Namibia (aus Frankreich 14, Nächte, USA 12 Nächte, Südafrika 9 Nächte).
In Namibia sind brauchbare Statistiken etwas dünn, aber das ganze korreliert wahrscheinlich u.a. mit dem Wechselkurs. Ist der Kurs günstig und Namibia bezahlbar, bleiben die Touris etwas länger und bezahlen die eine oder andere Lodge-Nacht zusätzlich. Ist der Kurs ungünstig und Namibia teurer, so wird der Urlaub ggf. kürzer und es gibt ggf. mehr Camping.
Beste Grüße
Guido