Namibia mit Kindern - wir freuen uns über Tipps!

23 Antworten · 5'825 Aufrufe · gestartet 01. Feb. 2017 von Wendelstein
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Themenstarter51 Beiträge · seit 201701. Feb. 2017 · #1
Hallo zusammen,

wir möchten im August/September mit unseren beiden Kindern (9 und 11 Jahre) für 23 Tage durch Namibia reisen und bei meinen Recherchen habe ich dieses tolle Forum entdeckt!

Geplant ist, dass wir uns den bewährten (?) 4x4 Hillux ohne Dachzelt mieten und im Bodenzelt schlafen. Unsere Kinder sind "camping- und reiseerprobt". Hin und wieder können wir uns aber auch vorstellen, dass wir mal in einer Lodge schlafen - zu Viert wird das ja aber leider gleich relativ teuer...

Unsere Kinder sind sehr aktiv und bewegungsbedürftig. Sie setzen sich nicht stundenlang auf einen Stuhl und geniessen im Meditationsmodus den Blick auf die Wüste (im Gegensatz zu mir....) Die Kids sind zufrieden, wenn sie auf einen Baum klettern können, eine Hütte bauen, Ziegen streicheln... Sie sind zwei kleine Entdecker und sizten selten still. Die Fahrzeiten dürfen nicht zu lang sein und auf den Camps muss es "was zu tun" geben.

Wer war mit Kindern in Namibia und/oder kann uns Tipps geben? Hinsichtlich der Ziele sind wir noch sehr unschlüssig - wir reisen gerne etwas abseits der Touristenpfade... gestern abend haben wir eine Dokumentation zu Caprivi gesehen, das hat uns gefallen 😉. Mit 150 anderen Touristen auf die gleiche Düne zu steigen, finden wir nicht so brickelnd... und mit 30 anderen Jeeps 5 Elefanten einkreisen ist auch nicht ganz unser Stil 😉. Klar lässt sich das nicht immer vermeiden, aber wir geniessen es besonders, wenn wir etwas "off the beaten track" unterwegs sind.

Wir sind dankbar für jeden Erfahrungsbericht und jeden guten Tipp!!!

Liebe Grüße aus Oberbayern,
Anette
2'497 Beiträge · seit 201101. Feb. 2017 · #2
Also, 30 Autos an einer Stelle habe ich in Namibia noch nie gesehen. Ausnahme ist Windhoek. 🤩

Mit Kindern würde ich schon in den Etosha, da sind die Campsites zwar nicht sooo schön, aber man ist halt nah bei den Tieren und kann ein paar Nächte vielleicht mal da durch. Sossusvlei ist schon sehr schön und viele hier, die mit Kindern reisen, sagen, dass die Landschaft, weil man sich dort so toll bewegen kann, von den Kindern geliebt wurde.

Der Caprivi ist schon besonders, man muss ja vielleicht nicht bis in die letzte Ecke. In den Nationalparks dort darf man auch aussteigen (mit Kindern natürlich mit besonderer Vorsicht) und man kann tolle Bootstouren machen. Wir mögen die Campsites im Mavunje Camp, bei Ndhovu und Ngepi sehr.

Grundsätzlich sind für Kinder Gästefarmen schön, weil man da immer was zu entdecken hat. Hier gibt es im Moment einige Familien, die ihre Reisen vorbereiten, da kommen bestimmt noch Vorschläge.

4 Personen mit Bodenzelten ist natürlich packtechnisch eine Herausforderung, aber wir haben letztes Jahr eine Familie getroffen, die genau das gemacht hat, sogar mit den großen, schweren Canvaszelten, scheint also mit viel Disziplin doch zu gehen. Warum wollt Ihr denn keine Dachzelte? Wenn Ihr sowieso einen Hilux mietet, ist der Mehrpreis überschaubar und alles von zu Hause mitbringen, geht ja sowieso nicht (Zelt, Matratzen, Schlafsäcke, Kocher, Geschitrr, Stühle, Tisch, Topf, Grillrost ...).

Viele Grüße
Karin

P.s. Wir waren auch schon mit Kindern in Namibia, da war beim ersten Mal der Sohn 22, beim zweiten Mal der andere Sohn 24, also etwas andere Voraussetzungen. Aber auch heute freuen sich die zwei noch, wenn ein Baum oder Fels zu beklettern ist. 🤩
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 01. Feb. 2017
133 Beiträge · seit 201301. Feb. 2017 · #3
Hallo Anette,

wir waren letztes Jahr das zweite Mal mit unseren Kids in Namibia.

Schau dir mal unsere Runde an

http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291182-unsere-2-familienrunde-durch-namibia.html

Fahrzeiten waren wirklich sehr kinderfreundlich.

Viel Spaß beim Planen.

LG

Barbara Zabka
Namibia 2016 www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291182-unsere-2-familienrunde-durch-namibia.html?limitstart=0
Themenstarter51 Beiträge · seit 201701. Feb. 2017 · #4
Liebe Karin,

danke für Deine schnelle Antwort! Ich denke auch, dass der Etosha wegen der Kids nicht fehlen sollte... vielleicht erst im Etosha Erfahrungen sammeln und dann in den Caprivi...

> Also, 30 Autos an einer Stelle habe ich in Namibia noch nie gesehen. Ausnahme ist Windhoek.

...da bin ich beruhigt! In Sri Lanka war das bei den Safaris teilweise so... die Kids fanden es trotzdem toll, aber irgendwie hat es uns ein bisschen den Reiz genommen... wenn eine Elefantenherde komplett mit knippsenden Kamera-Jägern umzingelt ist.

> Sossusvlei ist schon sehr schön...
Die Photos davon sind auch magisch... hat jemand Tipps für ein schönes Camp dort?

> Wir mögen die Campsites im Mavunje Camp, bei Ndhovu und Ngepi sehr.
Danke!!!! Das werde ich mir alles mal anschauen... wenn ich es richtig gelesen habe, müssen wir auch die Campsites vorher reservieren (und das möglichst bald)? Grade mit den Kindern ist das doof, weil es so die Flexibilität raubt...

> 4 Personen mit Bodenzelten ist natürlich packtechnisch eine Herausforderung, aber wir haben letztes Jahr eine Familie getroffen, die genau das gemacht hat, sogar mit den großen, schweren Canvaszelten, scheint also mit viel Disziplin doch zu gehen.

Im letzten Jahr sind wir mit den Kindern durch Canada geradelt (!) und hatten Zelt, Schlafsäcke, Isomatten, Vorräte, Kleidung, Kocher, Benzin etc. alles auf einem winzigen Hänger... wir brauchen nicht viel 😉. In den Hillux bekommen wir das locker rein...

> Warum wollt Ihr denn keine Dachzelte?
Uns hatten ein paar Leute zum Bodenzelt geraten... ich denke, dass es komfortabler ist. MIt den Kindern werden wir sicher öfter mehrere Tage an einem Ort bleiben und dann kann alles stehen bleiben, wenn wir auf Erkundungstour gehen. Außerdem ist ein Bodenzelt geräumiger. Wir sind geübt im Aufbau, das dauert bei uns 5-10 Minuten. Übersehe ich irgendwas, was für das Dachzelt spricht? Dass ein Löwe uns aus dem Zelt zieht soll ja eher ausgeschlossen sein...? Vielleicht fühlt man sich im Dachzelt irgendwie sicherer und kann schön runterschauen - aber die Vorteile des Bodenzeltes scheinen zu überwiegen?

> ....alles von zu Hause mitbringen, geht ja sowieso nicht (Zelt, Matratzen, Schlafsäcke, Kocher, Geschitrr, Stühle, Tisch, Topf, Grillrost ...).

Da sehe ich kein Problem 😉. Das Zeug wiegt nicht viel und wir haben zusammen mit den Kindern ja ein sehr großes Freigepäck-Kontingent. Das haben wir bisher auf keiner Reise ausgeschöpft. Einen Kühlschrank müssten wir uns allerdings in Windhoek organisieren, das wäre wichtig!

Liebe Grüße,
Anette
33,1k Beiträge · seit 200601. Feb. 2017 · #5
Hallo Anette,

willkommen im Forum.
Habe für den Caprivizipfel nur im Hinterkopf, dass es ganzjährig Malaria-Risikogebiet ist. Nicht jeder möchte seinen Kinder, Prophylaxe zumuten.

Für mich zählen Etosha und Swakopmund übrigens zu "Muss" mit Kindern jeglichen Alters.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter51 Beiträge · seit 201701. Feb. 2017 · #6
Liebe Barbara,

vielen Dank für den Link zu deinem tollen Bericht! Damit kann ich mir ganz gut vorstellen, wie Namibia mit zwei Kindern im entsprechenden Alter sein kann! Seid ihr aus München? Wir wohnen bei Rosenheim.

LG, Anette
Themenstarter51 Beiträge · seit 201701. Feb. 2017 · #7
Christian, der Hinweis auf das hohe Malaria-Risiko im Caprivi-Streifen ist sehr wertvoll... wir würden in der Tat gern die Prophylaxe vermeiden... damit werden wir Caprivi vermutlich streichen 🙁.
1'567 Beiträge · seit 201501. Feb. 2017 · #9
Hallo Anette,

auch wir waren im letzten Jahr mit unseren Zwillingen (jetzt 8 Jahre) in Namibia.
Es war alles völlig unproblematisch, so dass wir uns in diesem Jahr in den Caprivi wagen...
Ein paar Tipps hatte ich nach unserer Reise allerdings schon... Vielleicht magst du nachlesen unter
"Nda Pandula! Danke für 16 Tage Familienabenteuer"...
Swakopmund würde ich auch auf gar keinen Fall auslassen! Die Little Five Tour ist wirklich toll und man bekommt nochmal einen ganz anderen Einblick in das "Wüstenleben". Letztes Jahr haben wir eine Katamaranfahrt zu den Robben gemacht. Das sind dann natürlich schon ein paar Menschen auf dem Schiff...
In diesem Jahr haben wir uns für eine Kayak-Tour mit Eco Marine Tours entschlossen und diese auch jetzt schon gebucht. Vielleicht wäre eine solche Kayak Tour auch was für euch?
Auf der Gästefarm Omandumba im Erongogebirge kann man auch zelten. Die Lage der Farm würde ich schon als relativ einsam bezeichnen. Das Erongogebirge ist davon abgesehen für Entdecker das reinste Abenteuerland... 😉
Außerdem ist ein "Ableger" des Living Museum der San auf dem Farmgrundstück. Der Besuch lohnt sich! Unsere Jungs waren schwer beeindruckt, als die Männer nur mit Holz Feuer machten.
Gruß
Bianca
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html
82 Beiträge · seit 201601. Feb. 2017 · #10
binca75 schrieb:auch wir waren im letzten Jahr mit unseren Zwillingen (jetzt 8 Jahre) in Namibia.
Es war alles völlig unproblematisch, so dass wir uns in diesem Jahr in den Caprivi wagen...
Hallo Bianca,
Wie macht Ihr das mit der Malariaprophylaxe für 9jährige im Caprivi? Haben den deswegen bislang mit unseren Kindern ausgelassen...
Gruss,
Bernd.
1'567 Beiträge · seit 201501. Feb. 2017 · #11
Hallo Bernd,
tja, darüber haben wir natürlich auch nachgedacht... 😗
Der Humanmediziner in unserer Familie sagte, dass die Kinder alt genug seien und wir ohne Bedenken die Reise samt Prophylaxe machen sollten.
Wir selbst haben 2005 im Etosha noch Malarone geschluckt für die Zeit. Letztes Jahr hatten wir für uns alle die Notfallmedikamente einfach nur dabei. Mein Hausarzt sprach davon, dass sich zur Zeit, gerade was die Malaria-Prophylaxe angeht, einiges verändert. Wir sollten uns 6 Wochen vor der Reise konkret beraten lassen, denn dann würde man erst wissen, wogegen genau man eventuell was nehmen müsse.
Tja, und hier im Forum gehen die Meinungen diesbezüglich von "gar nichts nehmen im Winter" (es gibt eh keine Mücken) bis zu "lieber gar nicht bereisen" auseinander.
Wir werden Peaceful Sleep in Massen dabei haben, passende Kleidung tragen und uns abends in "sicheren" Gefilden aufhalten.
Das ist der Plan...

Gruß
Bianca
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html
Themenstarter51 Beiträge · seit 201701. Feb. 2017 · #12
Liebe Bianca,

vielen Dank für den Link zu Deinem tollen Reisebericht! Es gibt so viele schöne Ziele und Lodges, dass ich als Namibia-Neuling erstmal komplett ratlos und verwirrt bin... 😉

LG, Anette
1'567 Beiträge · seit 201501. Feb. 2017 · #13
Hallo Anette,

eigentlich ist Namibia nicht wirklich verwirrend... Ich würde mich tatsächlich an Christians Ersttätertour orientieren.
Um nicht mit 500 Leuten gleichzeitig "Big Daddy" erklimmen zu müssen, haben wir uns auch da auf Christian verlassen und standen um 12 Uhr mittags mit einem anderen deutschen Paar allein im Dead Vlei. Das war schon toll... war warm, aber toll... 😗 🤩
Die Strecke von Swakopmund Richtung Etosha könntet ihr entweder in Twyfelfontein oder auch im Erongogebirge unterbrechen.
Mit Camping kenne ich mich nicht aus. Für die schönsten Campingplätze müssen andere ran... 😉

Vielleicht kann man hier mal sowas ähnliches wie die "Ersttätertour für Familien" erstellen...? Es gibt ja mittlerweile einige Reisende mit Kindern und guten Tipps hier (auch was spezielle familienfreundliche Unterkünfte oder Campingplätze angeht...)
Der "Bedarf" wäre wahrscheinlich da...

Gruß
Bianca
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82 Beiträge · seit 201601. Feb. 2017 · #14
binca75 schrieb:
Tja, und hier im Forum gehen die Meinungen diesbezüglich von "gar nichts nehmen im Winter" (es gibt eh keine Mücken) bis zu "lieber gar nicht bereisen" auseinander.
Wir werden Peaceful Sleep in Massen dabei haben, passende Kleidung tragen und uns abends in "sicheren" Gefilden aufhalten.
Das ist der Plan...
Gruß
Bianca
Hmmmm.... Was andere machen oder in einem Forum raten ist ja immer relativ...wenn dann tatsächlich was schief geht hat man als Eltern ja eine "gewisse" Verantwortung für seine Kinder. Wir waren letzten September 2 Nächte in Mushara (östlicher Eingang etosha) und hatten trotz Mückennetz, langer Kleidung und peaceful sleep einige Mückenstiche. Unser Sohn fungiert aber auch als eine Art Moskitotankstelle.... Wir lassen deshalb Caprivi und okavango weg...obwohl ich da seeehr gerne hin würde...
Ich würde euch auch raten nicht nur mit dem Hausarzt zu sprechen, sondern auch zu einem Tropeninstitut zu gehen.
Trotzdem viel Spaß und gute Reise,
Bernd
7'296 Beiträge · seit 200601. Feb. 2017 · #15
chamäleon2011 schrieb:
4 Personen mit Bodenzelten ist natürlich packtechnisch eine Herausforderung, aber wir haben letztes Jahr eine Familie getroffen, die genau das gemacht hat, sogar mit den großen, schweren Canvaszelten, scheint also mit viel Disziplin doch zu gehen. Warum wollt Ihr denn keine Dachzelte? Wenn Ihr sowieso einen Hilux mietet, ist der Mehrpreis überschaubar und alles von zu Hause mitbringen, geht ja sowieso nicht (Zelt, Matratzen, Schlafsäcke, Kocher, Geschitrr, Stühle, Tisch, Topf, Grillrost ...).

... heutzutage wiegt ein Zweipersonenzelt 2-3 kg, eine frosttaugliche Isomatte 400-800 Gramm und ein entsprechender Schlafsack muss auch nicht schwerer sein als 1 kg. Das Volumen ist auch kein Problem.
Inzwischen gibt es z.B. von Sea to Summit faltbare Wasserkessel und Töpfe aus Silikon mit Metallboden. Kann man bei offener Flamme verwenden, wiegt nicht viel und lässt sich klein verstauen, Geschirr ebenso. Gaskocher (für vier Personen dann halt zwei) sind auch nicht groß/schwer und die Kartuschen gibts vor Ort. Könnte man bis auf Stühle und Tisch alles mitnehmen, ohne an das Gepäcklimit zu stoßen. Selbst 'nen Grillrost gibt es in Faltversion ...

Tisch, Stühle, größeren Kocher mit Gasflasche gibt es ja evtl. auch vom Vermieter, wenn man kein Dachzelt mietet.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
109 Beiträge · seit 201101. Feb. 2017 · #16
Hallo Anette,
wir waren 2015 mit unseren Enkeln (14 + 16) im Caprivi und können uneingeschränkt die Mobola Lodge und die Ndhovu Lodge empfehlen, da können sie sich ziemlich austoben. Wenn man sich ab der Dämmerung vernünftig kleidet und die Moskitonetze nachts dicht macht, kann eigentlich auch nichts passieren. Wir hatten auf jeden Fall nicht einen Mückenstich.
Mit unserem damals 8j. Enkel waren wir auch auf der Omandumba Farm, was auch ein toller Erfolg war mit den Besuchen bei den San und den Wanderungen auf dem Farmgelände.
Für alle drei Enkel war die "Little 5 Tour" mit Chris ein Super Erlebnis.
Aber das größte war doch immer, selbst Tiere in der Etosha zu entdecken und zu beobachten, egal in welchem Alter sie waren. Deswegen die Wasserlöcher in Okaukuejo und Halali sind immer toll. Aber für alle diese Reiseziele solltet Ihr baldmöglichst anfangen zu reservieren. Wir machen das immer schon ein Jahr im voraus, zelten allerdings nicht.
Viel Spaß bei der Planung und liebe Grüße
Yawa
Themenstarter51 Beiträge · seit 201702. Feb. 2017 · #17
Lieber Wolfgang,
ich denke auch, dass es bei 124kg (!!!) Freigepäck (inkl. Handgepäck) für 4 Personen überhaupt kein Problem ist, die Campingausrüstung mitzubringen. Wir lieben unser light-my-fire Geschirr, unsere "sea to summit kitchen sink", den guten alten Benzinkocher, unsere superleichten großen Camping-Tassen etc. Bei einem ausgestatteten Fahrzeug würden wir uns vermutlich nur ärgern über eine unnötige Menge Geschirr etc. ... wenn man beim Camping irgendwann "sein System" gefunden hat, macht das einfach Spaß.

Am liebsten würden wir auch wieder die Fahrräder mitnehmen... wie letztes Jahr in Canada... Wolfgang, wo finde ich denn einen Bericht über deine Namibia Biketour?

Danke und LG, Anette

Liebe Grüße
Anette
2'497 Beiträge · seit 201102. Feb. 2017 · #18
Hallo,

bei schon vorhandener Superausrüstung würde ich glaub ich auch das Bodenzelt vorziehen. Viele denken, das Dachzelt sei "sicherer", wir haben aber auch schon einen Urlaub im Bodenzelt verbracht und hatten, wenn wir geschaut haben, dass es immer zu war, nie kleine Besucher gehabt und auch größere Tiere "greifen" in der Regel kein Zelt an. Das Argument, nicht immer alles wegpacken zu müssen, wenn man mehrere Tage an einem Ort ist, ist absolut richtig. Das ist der große Nachteil beim Dachzelt. Einen Cooler, den ich bei Selbstversorgung schon nützlich finde, kann man sicher separat leihen, Stühle und Tisch wenn man möchte auch. In den USA waren immer Tisch und Sitzgelegenheit auf den Campsites, ich weiß nicht, wie das in Canada ist. In Namibia ist das eher die Ausnahme.

Viele Grüße
Karin

Ach ja, Feuerstellen gibt es auf jeder Campsite, man braucht also nur ein Grillrosst, was es bezahlbar in jedem Supermarkt gibt...und Holz natürlich.
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 02. Feb. 2017
9 Beiträge · seit 201602. Feb. 2017 · #19
Hallo Anette,
wir sind zur Zeit im Osten Südafrikas mit unseren zwei Töchtern (2 und 5 Jahre) unterwegs. Im April/May werden wir im Caprivi und in Botswana sein. Wir haben uns vorher umfassen von einem Tropenmediziner beraten lassen. Er hat uns auch bei den Kindern zu eine Prophylaxe mit Malarone (für Kinder) in diesen Gebieten geraten. Wir nehmen nunmehr 3 Wochen die Tablette und können nur resümieren das es bei uns keine Nebenwirkungen gibt. Trotz reichlich Peacefull Sleep, langen Sachen und Moskitonetzen kommt es immer wieder zu Stichen.
Ich selber bin schon sehr viel gereist, auch in ausgesprochen Malariagebiete. Dabei habe ich mich immer auf die Ratschläge der erfahrenen Tropenmediziner verlassen. Damit bin ich gut gefahren. Ich hatte noch nie Nebenwirkungen, weder bei Malarone, Lariam oder auch Resochin... Aber jeder Mensch reagiert anders.

Viele Grüße aus dem heißen Krüger Park
JAMS
97 Beiträge · seit 201602. Feb. 2017 · #20
Wir sind im August unterwegs, 3 Wochen mit 2 Kindern, dann 10 und 12. Und ein befreundeter Tropenmediziner hat ganz dringend davon abgeraten, Kindern unter 14 oder 15 (je nach Entwicklung) eine Prophylaxe zu geben. WENN man da unbedingt hin muss, dann so reisen, dass man 2 Wochen nach dem Besuch zuhause ist und Malaria da dann kuriert, wenns doch passiert ist.

Zum Zelt: Wenn Euch mal wie uns ein Löwe nachts das Zelt markiert und ihr den Gestank für den Rest der Reise nicht mehr rausbekommt, dann werdet ihr wie wir nur noch per Dachzelt reisen! Man hat da schöne Geschichten zu erzählen, aber die ersten Tage wars nicht auszuhalten. Wir habens im Okavango dann komplett Nass gemacht, mit Duschgel geschrubbt und getrocknet, dann konnte man wieder rein. (ja, Okavango ist Malaria-Gebiet, aber wir waren da ohne Kinder)

===== Nachtrag =======
Während ich stundenlang in die namibitsche Weite schauen kann oder mit dem Macro durch die Büsche robbe, sind Kinder gesellig. Vielleicht trifft man sich ja (die Sprache würde passen - wir: Tölz). Wir sind vom 7. bis . 26. unterwegs und fahren die Runde WDH -> Kalahari -> namib -> Swakob. -> Etosha -> WDH
zuletzt bearbeitet 02. Feb. 2017