Swakopmund - Palmwag

5 Antworten · 2'771 Aufrufe · gestartet 20. Jan. 2017 von Schmunzelhase
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Themenstarter9 Beiträge · seit 200720. Jan. 2017 · #1
Hat von euch schon mal jemand die Fahrt von Swakop nach Palmwag (über Uis) zurückgelegt?
Ich werde Anfangs Mai diese 430 Km lange Fahrt an einem Tag zurück legen, es handelt sich dabei mit Abstand um die längste Fahrt meiner diesjährigen Namibia-Reise.
Hat jemand Erfahrungen mit dieser Strecke und kann mir sagen, wie viel Zeit ich dafür etwa benötige?
Gruss
Thomas
12x Namibia, 11x Tansania,1x Botswana, 1x Simbabwe, 1x Sambia, 1x Nigeria, 1x Elfenbeinküste, 2x Ghana, 1x Gabun, 4 Monate gearbeitet in Kamerun (Douala), 1 Monat gearbeitet in Kenia (Nairobi).
94 Beiträge · seit 201620. Jan. 2017 · #2
Hallo,
die Strecke bin ich kürzlich vergleichbar gefahren (Swakopmund > Uis > Khorixas > Kamanjab > Hoada Campsite), das war bequem zu fahren. Direkt nach Palmwag kürzer meine ich über die C39, zeitlich fürfte sich das nicht viel tun. Wir haben reine Fahrzeit ca. 6 Stunden gebraucht.
Trophäenloser Weltenbummler
4'140 Beiträge · seit 200920. Jan. 2017 · #3
Hallo,
da es sich fast ausnahmslos um gut befahrbare Strecken handelt, kann man dies an einem Tag schaffen. Die Fahrzeit schwankt ja nah Witterung. Es kann bis etwa 100 km nach Swakop Nebel haben (viel befahrene Straße mit vielen LKW), wo man u.U. vorsichtig fahren muss und auf dem letzten Stück nach Palmwag könnten Straßemschäden sein, sodass man auch langsam fahren muss. In längstens 7 Stunden sollte man das aber auf jeden Fall schaffen.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
133 Beiträge · seit 201520. Jan. 2017 · #4
Hallo Thomas,

also ich bin beide hier geschilderten Strecken-Varianten schon gefahren:

Variante 1, also ab Swakopmund via C34 nach Norden, dann C39 rein bis Palmwag, sind insgs. 434 km.
Wichtig: hier sind 2 Permit Gates auf dem Weg, da man auf dieser Route den Skeleton Coast Park durchquert.
Also hier auf die reine Fahrzeit noch die Anstehzeit an den Gates sowie Pausen obendrauf rechnen.

Bei der Variante 2, also via Brandberg und Uis, bin ich damals nicht direkt gefahren, sondern (an zwei Tagen) und den Brandberg herum zur C35, dann nördlich von Uis mit Schlenker über Sorris Sorris und die D2612. Diese Route - ohne die Umrundung des Brandberges - ist auch die kürzeste Verbindung, 417 km.
Route: ab Swakopmund C34, dann bei Hentiesbai in die C35, nördlich von Uis in die D2319 via Sorris Sorris zur D2612, diese bis zur C39 und die bis Palmwag.

Mit Ausnahme der C34 ist alles Gravelpad (bei beiden Varianten), also rechne aufgrund einer niedrigeren Durchschnittsgeschwindigkeit mit einer insgesamt längeren Fahrzeit.
Bei beiden Varianten sollte man zur reinen Fahrzeit von gut 6 Stunden noch notwendige Pausen bzw. Permit-Stops (V. 1) dazurechnen. Am Fahrtag sollte man - bei beiden Varianten - zeitig losfahren und optimalerweise am VORTAG schon aufgetankt haben.

Ich wünsche dir noch eine gute Planung, einen schönen Urlaub und allzeit gute Pad.

Viele Grüße
Thomas
zuletzt bearbeitet 20. Jan. 2017
1'042 Beiträge · seit 201623. Jan. 2017 · #5
V5-TOM schrieb:
Bei der Variante 2, also via Brandberg und Uis, bin ich damals nicht direkt gefahren, sondern (an zwei Tagen) und den Brandberg herum zur C35, dann nördlich von Uis mit Schlenker über Sorris Sorris und die D2612. Diese Route - ohne die Umrundung des Brandberges - ist auch die kürzeste Verbindung, 417 km.
Route: ab Swakopmund C34, dann bei Hentiesbai in die C35, nördlich von Uis in die D2319 via Sorris Sorris zur D2612, diese bis zur C39 und die bis Palmwag.
Hallo Thomas,

die Variante 2 (Swakopmund - Henties Bay - C35 Uis - D2612 - C39) bin ich im Juni 2016 gefahren. Allerdings mit Übernachtung in Twyfelfontein. Von dort aus dann weiter bis Opuwo. Kurz vor Palmwag ist der Vetfence, normalerweise kommt man ja aus dem "sicheren" Gebiet, aber wir wurden dennoch nach tierischen Produkten gefragt (ich habe die Frage dann einfach verneint). Das Fahrzeug wurde daraufhin recht oberflächlich kontrolliert (wir hatten keinen Camper, vielleicht schaut man da genauer?) Die Kontrolle dauerte aber keine 10 Minuten. Ich stand vor der Schublade in der die Kühltasche versteckt war und somit konnte der Kontrolleur die nicht öffnen... 😉
Die Strecke Swakopmund - Palmwag kann man sicher in 6 bis 7 Stunden fahren ohne eilig unterwegs zu sein. Wir machten einen kurzen Stopp am Brandberg.

Eine Reifenpanne an der Tankstelle bei Palmwag und die zweite ca. 10 km später machten die Strecke bis Opuwo allerdings etwas spannend... Schon vor Palmwag hatten wir eine ziemliche Wellblechpiste und nach Palmwag war das bis kurz vor den Joubertus Pass auch nicht besser... Der Pass selber ist "entschärft" und asphaltiert.

Gruß Markus
133 Beiträge · seit 201523. Jan. 2017 · #6
Hallo Markus,

na da schau her, auch ich hatte schon an der Tanke in Palmwag eine Reifenpanne, 2011 war das. An diesem Tag fuhr ich, aus Swakopmund kommend, die von mir beschriebene Variante 1. Diese Tanke hat seitdem bei mir Kultstatus, 2014 fuhr ich sie wieder zum Auftanken an und werde das auch wieder im September diesen Jahres tun. Die C39 ist schon ein übles Wellblech, und die C43 nicht viel besser (jetzt soll ja ein Teil davon geteert sein? - die Homepage der RA ist ja sehr veraltet, was den aktuellen Zustand des Straßennetzes angeht).

Die Fahrt in den Joubert-Bergen ist für mich eine der schönsten Routen, ich fahre die kurvenreiche und schmale Pad sehr gerne. Im September 2014 waren an der C43 südlich von Opuwo Bauarbeiten im Gange, die Pad wurde offenbar verbreitert. Nachdem jetzt die Pad über den Joubert-Pass geteert ist, wird es leider nicht mehr soviel Spaß machen sie hochzufahren.
Eine sehr schöne Route ist auch die C43 kurz vor Epupa, da fährt man im weißen Sand zwischen solchen Kugelbergen durch, auf denen Köcherbäume wachsen.

Bisher bin ich zweimal vom Süden her kommend durch den Vet-Fence bei Palmwag durch, immer nur Führerschein-Kontrolle. 2011 bin ich durch den Vet-Fence auf der C44 nach Westen, mit Canopy-Kontrolle. Nur weil darin das Gepäck so verstaubt war, entkam ich einer eingehenderen Gepäck-Kontrolle. 2014 bin ich dann bei Kongola durch den Vet-Fence nach Westen gefahren, hier wurde kein Gepäck kontrolliert, aber ich musste mit dem Bakkie auf getränkte Matten fahren und selbst auch mit den Schuhen da draufsteigen. Dasselbe einige Tage später in Botswana, knapp südlich des Mohembo-Grenzüberganges. Da sind in relativ kurzen Abständen 3 vet control points hintereinander. Am Grenzübergang Mohembo entkam ich auf der botswanischen Seite einer Gepäck-Kontrolle dadurch, dass der Grenzer einen Anruf auf sein Handy erhielt. Gibt schon kuriose Momente.

Viele Grüße
Thomas