Bushcamper vs. Discover Fun 4x4 vs. Britz 4WD Navi

13 Antworten · 5'727 Aufrufe · gestartet 16. Jan. 2017 von MadBarlo
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Themenstarter5 Beiträge · seit 201716. Jan. 2017 · #1
Hallo liebe Namibia-Begeisterte,

vielen Dank für die vielen informativen und ausführlichen Artikel im Forum!

Ich reise Ende April mit meinem Mann für 2 Wochen nach Namibia. Die genaue Reiseroute steht noch nicht fest, allerdings möchten wir im Auto schlafen und suchen nach einem geeigeten Camper. Da wir nicht auf die Teerstraßen beschränkt sein wollen, habe ich ein normales Wohnmobil ausgeschlossen. Wir wollen allerdings auch nicht im Zelt (Dachzelt oder seitliches Zelt beim Camper) schlafen, weil wir da ein bisschen Angst vor wilden Tieren haben und uns im geschlossenen Auto einfach sicherer fühlen würden. Wir haben beide überhaupt keine Camping Erfahrung und waren auch noch nie in Namibia, sind aber jung und abenteuerlustig 🙂

Die Auswahl an Camping-Fahrzeugen überfordert uns allerdings ein bisschen, zumal wir uns gar nicht vorstellen können wo und wie genau man in welchem Mobil schläft. Ich habe jetzt allerdings 3 Fahrzeug-Typen herausgesucht, bei denen man soweit ich verstanden habe nicht in einem Zelt sondern im Auto-Innenraum schläft und die dennoch 4x4 angetrieben werden - somit sollte man auf Schotterstraßen und Dünen kein Problem haben. Soweit ich verstanden habe, sind in den Modellen auch Herdplatten und Kühlschränke vorhanden.

Die 3 Modelle sind - wie in der Überschrift genannt:

- Discover Fun X 4x4
- Britz 4 WD Navi
- Bushcamper (hier weiß ich nicht genau welches Modell das Beste wäre)

Hat jemand von euch Erfahrung und könnte mir netterweise ein paar Details oder noch besser Vor-und Nachteile zu den Modellen sagen? Soweit ich verstanden habe, gibt es bei den Bushcampern solche, bei denen man ähnlich wie bei einem Dachzelt oben schläft, und solche, bei denen man unten im Innenraum schläft aber das aufklappbare Dach etwas mehr Luft nach oben spendet, sodass man darin stehen kann, ist das richtig?

Zu guter letzt: Kann mir jemand eine Buchungsplattform empfehlen, bei der man günstige Angebote zu den Fahrzeugen findet?

Ich wäre für jede Hilfe sehr dankbar!! Wie gesagt kennen wir uns überhaupt nicht mit Camping aus und wissen gar nicht, worauf man achten soll!
376 Beiträge · seit 201416. Jan. 2017 · #2
Hallo,

gib mal bei der Suchfunktion "Bushcamper" ein. In den einzelnen Threads findest Du ausführliche Infos zu den verschiedenen Modellen. Alternativ würde ich auf der Homepage von Africamper (Bushcamper), Savanna (Bushcamper), Asco (Bushcamper), Bushlore (Bushcamper) und Britz nachschauen. Bei bwana.de sind auch interessante Ausführungen zu den Bushcampern.

Grüsse Kloppo
- Wurstsalat gibt es wieder zu Hause 2013- - die Reise zu den unaussprechbaren NPs 2014- - Kloppo und die Klepperkischd 2015- - How was Your Day?... A Trip to MOZ & SA 2016- - Kloppos zu Gast beim Tanz der Vampire
444 Beiträge · seit 201116. Jan. 2017 · #3
Hallo MadBarlo,
und dann würde ich bald auch buchen, obwohl Ende April noch nicht gerade Hochsaison ist. Ich gehe davon aus für 2017?
Gruß NamiBilly
441 Beiträge · seit 201216. Jan. 2017 · #4
Hallo,

hier ein deutsches Unternehmen, die all diese Fahrzeuge anbieten.https://www.camperboerse.de/wohnmobil/suche?country=NAM&fromTargetRegion=WDH&toTargetRegion=WDH&sgc=&sc=&fromDate=22.04.2017&toDate=06.05.2017
Über "Camperbörse" buchen wir seit 12 Jahren. Sollte was sein (und eigentlich ist immer irgend etwas), geht alles auf deutsch , zu deutschen Spielregeln.

Ist natürlich alles eine Preisfrage. Bei Dachzelt für 2 Wochen ca. 680€, für Navi 1045€ und für den Discoverer Fun 1250€. Bushcamper liegt bei 1550€ .
In Namibia "wilde Tiere"? An was denkt Ihr denn da? In der Etosha (Löwen , Hyänen, Elefanten) sind die Camps eingezäunt- da kommt kein wildes Tier. ...und ich denke nicht, dass Ihr als Anfänger zu den Wüstenelefanten wollt. Hippos kommen auch nicht nach oben ins Zelt. Die rammen einfach jedes Fahrzeug. Ansonsten kommt nix gefährliches (vielleicht Skorpionen, Schlangen, Moskitos - aber die kommen überall rein. Wir haben jetzt in 12 Jahren südliches Afrika noch nie was gefährliches im Dachzelt oder Auto gehabt)!

Discoverer Fun und Navi haben beide einen höheren Schwerpunkt, d.h. sie kippen schneller um. Von der Ausstattung sind beide schon ähnlich. Wir waren mal mit dem Discoverer 4,5L Maschine in Botswana. Das war viel Zugkraft auf den Sandpisten. Der wird aber nicht mehr gebaut. Der Fun ist zumindest ein 2.5 L Turbodiesel. Der 4WD MPT 2-Bett hat 4,2,L , Dach aufklappen und man kann oben und unten schlafen. Der Wagen hat uns 2016 in Botswana und Namibia gut gefallen.

Ach, und noch was. Ihr müsst keine teure Versicherung, die den Selbstbehalt ausschließt, abschließen (fast 300€ bei 14 Tagen). Wenn Ihr den Wagen mit der Mercedes Kreditkarte bezahlt sind alle Schäden, die dort unten nicht abgedeckt werden, versichert. Kostet 69€ pro Jahr. (bei 500€ Selbstbeteiligung )

So, liebe Grüße aus Hamburg
Petra
https://www.smilies.4-user.de
Themenstarter5 Beiträge · seit 201718. Jan. 2017 · #5
Liebe Fomis,

vielen Dank für eure Rückmeldungen. Ich habe mich auf der Camperbörse umgeschaut und tatsächlich noch den letzten Discoverer Fun X 4x4 ergattern können! Vielen Dank für den Tipp 🙂

Nun noch eine kurze Frage zu den Campingplätzen. Ich habe mir die folgende Route überlegt (s. unten). Die Etosha Campingplätze würde ich auf jeden Fall vorher reservieren. Bei den anderen wäre ich lieber flexibel, weiß aber nicht ob die Plätze dann noch verfügbar sind, da sie auf jeden Fall beliebt zu sein scheinen. Könnt ihr mir sagen, welche ich lieber vorher buchen sollte und bei welchen das nicht dringend notwendig ist?

Außerdem suche ich noch nach einem Platz für einen Zwischenstopp zwischen Windhoek und Etosha, hat da jemand eine Empfehlung?

Onguma Tamboti / Leadwood camp Camp - 2 Nächte
http://www.onguma.com/
Okaukuejo Camp – 1 Nacht
http://www.etoshanationalpark.org/de/unterkunft/okaukuejo
Olifantsrus Camp – 2 Nächte
http://www.etoshanationalpark.org/de/unterkunft/olifantsrus-camp
Madisa Camp – 2 Nächte
http://madisacamp.com/
Spitzkoppe Campsites – 1 Nacht
http://www.spitzkoppe.com/
Sophia Dale Base Camp – 2 Nächte
http://www.sophiadale.de/
Sesriem Rest Camp – 2 Nächte
http://www.nwrnamibia.com/sesriem.htm


LG
Madeleine
16,9k Beiträge · seit 201218. Jan. 2017 · #6
Hallo Madeleine,

Außerdem suche ich noch nach einem Platz für einen Zwischenstopp zwischen Windhoek und Etosha, hat da jemand eine Empfehlung?

Für einen Ersttäter empfehle ich Okonjima.

LG
Logi
441 Beiträge · seit 201218. Jan. 2017 · #7
Hey, noch auf die Schnelle,
ja, Etosha unbedingt und sofort reservieren. Ich würde auch Sesriem jetzt reservieren, weil es nicht unbedingt schöne Alternativen gibt.
Den Rest kenne ich nicht.

LG aus Hamburg
Petra
https://www.smilies.4-user.de
Themenstarter5 Beiträge · seit 201719. Jan. 2017 · #8
Leider ist der Campingplatz Okonjima schon ausgebucht 🙁
36 Beiträge · seit 201519. Jan. 2017 · #9
Hallo Madeleine,
sind als Ersttäter von 15.04.-02.05. mit dem Navi in Namibia unterwegs.
Auf Olifantsrus sind wir vom 26.-28.April. Danach noch Okaukuejo und Halali. Alles (auch Sesriem) über die NWR-Seite reserviert. Ich hoffe, die haben das dann auch auf dem Schirm, wenn wir dort stehen.
Vielleicht trifft man sich. Für uns ist es am Ende der Reise - für euch wohl am Anfang.
Zum Zwischenstop vor WDH haben wir uns 2 Nächte Lodge gegönnt, also kann ich dazu nichts sagen.
Gruß
Stephan
16,9k Beiträge · seit 201219. Jan. 2017 · #10
MadBarlo schrieb:Leider ist der Campingplatz Okonjima schon ausgebucht 🙁
Okay.
Und was ist mit Erindi? Habt Ihr es da auch versucht?

LG
Logi
444 Beiträge · seit 201119. Jan. 2017 · #11
Hallo Madeleine,
vor Otjiwarongo wären z.B. noch Otjiwa Lodge und Camping und Weavers Rock (Farm Hohenfels)
Gruß NamiBilly
10 Beiträge · seit 201620. Jan. 2017 · #12
Halo Madeleine,
Wir sind letzte Woche von unserer 3 Wöchigen Namibia Rundreise zurückgekommen und sind total begeistert.
Die Plätze in Swakopmund, Sesriem und Spitzkoppe haben wir auch alle bereist und waren sehr zufrieden. Vor allem Spitzkoppe ist ein Traum und bei Sesriem hast du den riesen Vorteil früher in den Park zu dürfen. Vergesst aber nicht auf dem Weg zur Spitzkoppe noch bei Ameib vorbei zu fahren und zur Bulls Party zu gehen. Zu unserer Zeit waren sie leider im Urlaub.
Egal für welches Auto Ihr Euch entscheidet, achtet darauf das ein Radkreuz im Auto ist!!!! Wichtig!! Bei uns fehlte dieses Leider und als uns der Reifen geplatzt ist hatten wir kein Werkzeug für den Reifenwechsel dabei. Sehr ärgerlich.!!
Desweiteren ging noch die Batterie kaputt und eine Sicherung der Klimaanlage und ein weiterer Reifen.
Auf ein Navi kannst du meiner Meinung nach kommplett verzichten wenn Du ein Smartphone besitzt.
Wir haben unseres nie benutzt. Wir haben immer mit "Mapsme" offline navigiert. Die App ist kostenlos und super. Tracks4Afrika und PocketEarth hatten wir auch dabei aber haben sie nicht benutzt.
Wir haben uns vor Ort eine Sim-Karte geholt und haben dann von unterwegs immer am Vortag in der Lodge angerufen und nachgefragt ob was frei ist.
Wir hatten einen 4X4 mit 2 Dachzelten was ich aber nicht mehr machen würde. Ich würde bei 2 Personen einen mit Hubdach nehmen und einem Bodenzelt für weiter Personen. Damit ist man viel flexibler und kann auch mal in der Frühe losfahren ohne alles erst verstauen zu müssen.

Ich wünsche Euch viel Spass

Michael
"Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Drum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist's! Reise, reise!" (W.Busch)
Themenstarter5 Beiträge · seit 201720. Jan. 2017 · #13
Hallo zusammen,

vielen Dank @Michael für deine liebe Nachricht! Wir werden auf jeden Fall drauf achten, dass ein Radkreuz am Auto ist und die App werde ich auch runterladen!

@Logi - danke für den Tipp, die sieht auch super aus! Ich bin jetzt aber doch hin-und hergerissen ob wir uns den Waterberg ansehen und dort übernachten beim Waterberg Plateau Campsite - der sieht auch super aus. Je nachdem, ob dort etwas frei ist, reservieren wir eventuell dort.

@Stephan - super, vielleicht treffen wir uns ja zwischendurch! Wäre lustig 🙂

Da ich ursprünglich direkt von Windhoek nach Etosha fahren wollte, fehlt mir jetzt eine Nacht die ich irgendwo streichen muss. Meine Idee wäre dann die Nacht in Spitzkoppe ausfallen zu lassen und direkt nach Damaraland nach Swakopmund zu fahren. Oder wie seht ihr das?? Sollten wir lieber nur 1 Nacht im Damaraland bleiben? Muss man unbedingt bei Spitzkoppe einen Halt machen, weil man sonst etwas wichtiges verpasst? Oder sollte ich lieber eine Nacht im Etosha kürzen - wir haben ja immerhin 5 Nächte eingeplant.... schwierige Entscheidung, wäre für eure Anmerkungen dankbar 🙂

Liebe Grüße
1'042 Beiträge · seit 201620. Jan. 2017 · #14
Halo Madeleine,
MadBarlo schrieb:Muss man unbedingt bei Spitzkoppe einen Halt machen, weil man sonst etwas wichtiges verpasst?
Man verpasst immer etwas oder eben nichts... jedenfalls hat man immer wieder einen Grund noch einmal Namibia zu bereisen. Selbst wenn man alle Orte gesehen hat, die man sehen wollte, will man dennoch wieder dahin.
Wir waren letztes Jahr und es hat uns so gut gefallen dass wir dieses Jahr auch schon gebucht haben. Zu ähnlichen Zeiten übrigens. Letztes Mal reichte es nicht für die Spitzkoppe und auch an einigen Stellen hatten wir zu wenig Zeit (durch Reifenpannen und wegen der Planung).
MadBarlo schrieb:
Oder sollte ich lieber eine Nacht im Etosha kürzen - wir haben ja immerhin 5 Nächte eingeplant.... schwierige Entscheidung, wäre für eure Anmerkungen dankbar 🙂
Wir habe im Etosha für April/Mai 2017 auch schon 5 Nächte eingeplant und schon gebucht... eine Nacht länger wäre auch ok gewesen, aber in Okaukuejo war nichts passendes mehr frei, von daher -> NEIN nicht den Etosha kürzen... 😉
Wir hatten aber auch im Juni/Juli 2016 sehr viel Glück mit den Tiersichtungen. Ob das Ende April 0217 genau so gut ist kommt auf die Regenzeit darauf an, wobei ich zu meinen ungunsten Namibia eine ergiebige Regenzeit Anfang 2017 wünsche, momentan sah das ja noch nicht gerade gut aus.

Gruß Markus

PS: Zig tausend Bilder von Giraffen, Zebras, Elefanten, Nashörnern, Springböcken, Orix, Löwen uvm. haben wir aus dem Etosha mit gebracht, das war einfach super, nur den Leopard hatten wir nicht entdeckt