Kidepo NP und Gorilla Trekking in 3 Wochen?

2 Antworten · 1'761 Aufrufe · gestartet 27. Dez. 2016 von fittken
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Themenstarter277 Beiträge · seit 201327. Dez. 2016 · #1
Hallo,

wir spielen zur Zeit mit dem Gedanken im Januar spontan (ab 07.01.) nach Uganda zu reisen und Marina (Butterblume) hat mir auch schon ganz viel Input gegeben und unzählige Fragen beantwortet, danke nochmal dafür! 🙂

Da uns auf unserer letzten Afrikareise der Hwange NP in Zimbabwe sehr gut gefallen hat, habe ich sofort anhand der Fotos und Berichte an dem Kidepo NP Gefallen gefunden.

Blöderweise liegt der Kidepo ja nicht gerade günstig, wenn man auch noch ein Gorilla Trekking machen möchte und nur 3 Wochen Zeit hat.

Daher würde mich eure Meinung dazu interessieren: Ist alles nur halb so wild, wäre es total verrückt oder hat jemand vielleicht eine Lösung parat beide Wünsche unter einen Hut zu bringen?

Danke vorab! 🙂

Viele Grüße, Alexander
164 Beiträge · seit 200627. Dez. 2016 · #2
Hi!

Ja, das geht. Du musst halt viel fahren (750km oder so). Das läßt sich aber mit zwei Zwischenübernachtungen problemlos bewerkstelligen.
Der Kidepo ist sehr schön (waren im November dort), für Uganda allerdings eher untypisch. Die Landschaft erinnert z.T. an Namibia, südl. Richtung Kabong gibt es viele Inselberge wie sonst z.B. in Nordmosambik.
Von den Gorillas kannst Du z.B. mit einer Nacht in Hoima, und einer Übernachtung in Kitgum auf guten Pisten dorthin gelangen. Lediglich die 150+ km Piste nach Hoima sind ein wenig nervig, der Rest ist gut zu befahren und wird zum Großteil gerade ausgebaut.
Ich würde noch min. zwei Nächte im Murchison Falls NP verbringen.
Ansonsten ist der Kidepo eher klein, das Wegenetz begrenzt. Der nördliche Teil Richtung Grenze Südsudan darf nur mit bewaffneter Begleitung befahren werden.
Rückfahrt über Moroto und Mount Elgon/Sipi Falls ist eine schöne Alternative.

Gruß
zuletzt bearbeitet 27. Dez. 2016
6'369 Beiträge · seit 201127. Dez. 2016 · #3
Hoi Alexander

Zwar war ich noch nie im Kidepo aber ich würde es auch so einschätzen wie Goldmole.
Kannst es ja aufteilen in 1/3 Fahrt in den und im Kidepo, 1/3 Fahrt zum Bwindi und 1/3 Fahrt zurück odrr so, die Zeit reicht meiner Meinung nach locker!
Und wenn Du mit 30km/h rechnest dann sollten die Tagesetappen nach meiner Erfahrung auch machbar sein. Vom Bwindi zurück nach Entebbe kannst Du mit einer geteerten Strasse rechnen, da kommt man gut vorwärts, da kannst Du schon 60km/h rechnen.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)