jim-HHThemenstarter15 Beiträge · seit 201605. Dez. 2016 · #1
Hallo zusammen, nachdem wir im September/Oktober diesen Jahres zum allerersten Mal in Namibia waren und in 2 1/2 Wochen die klassische Ersttätertour gefahren sind, steht für uns außer Frage, dass wir im kommenden Jahr unbedingt wieder zurück müssen. Vielen Dank an der Stelle an euch alle, die ihr mir mit exzellenten Tipps bisher zur Seite gestanden habt.
Wir wollen nun Anfang November 2017 für 3 Wochen wieder zurück nach Namibia, aber uns diesmal auf den Caprivi konzentrieren und auch nochmal ein paar Nächte im/am Etosha verbringen. Zum Caprivi habe ich ein paar konkrete Fragen:
1. kann derzeit die Entfernungen im/zum Caprivi nicht wirklich einschätzen und weiß auch nicht, wie gut man da so voran kommt. Deshalb die Frage, ob wir mit 17-20 Übernachtungen eine schöne und auch nicht zu sehr abgehetzte Tour realisieren können
2. Wir haben eigentlich nicht vor, einen Grenzübertritt nach Botswana zu machen, vor allem wegen der deutlich teureren Preisen. Ich nehme an, dass die Caprivi-Region auch für sich eine Vielzahl an wunderschönen Plätzen und Parks zu bieten hat?
Vielen Dank schon einmal im Voraus für Eure tolle Unterstützung und danke noch einmal, dass Ihr uns mit dem Namibia-Fieber angesteckt habt!! 😉
Grüße, Jim
Chrigu7'263 Beiträge · seit 200605. Dez. 2016 · #2
Hallo Jim
Ich finde den Caprivi wundervoll und wirklich eine eigene Reise wert. Mit 20 Tagen könnt Ihr eine schöne Tour machen. Ich würde aber trotzdem den Schlenker nach Botswana mit einbauen. Wenn Ihr in Kasane seid und von da aus eine Bootstour auf dem Chobe macht, ist das eine wunderbare Ergänzung zum Caprivi. Ausserdem könnt Ihr so auch über Botswana über die Asphaltstrasse zurück fahren und habt so eine Rundreise ohne dass Ihr die gleiche Strecke zweimal fahrt.
Herzliche Grüsse Chrigu
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loeffel1'411 Beiträge · seit 201305. Dez. 2016 · #3
Hallo Jim, wir haben im April 2014 ein 2 1/2-wöchige Etosha/Caprivi-Tour gemacht (inkl. 3x Ü Botswana). Da die Hauptstraße B8 durchgehend asphaltiert ist, kommt man recht gut voran. Auch die C49 ist meines Wissen inzwischen durchgehend asphaltiert (war damals gerade im Bau). Natürlich kann man auf Botswana/Chobe verzichten und wird im Caprivi viele schöne Eindrücke und (Tier)begegnungen haben. Aber für uns waren die 3 Tage dort inkl. Tagesausflug zu den Victoriafällen ein unvergessliches Erlebnis und echtes Highlight, trotz der vielen herrlichen Eindrücke im Caprivi.
Schau doch mal ein unseren Reisebericht 2014 (siehe Signatur). Dann bekommst vielleicht ein paar Anregungen und auch Vorstellungen davon, welche Entfernungen man problemlos und stressfrei dort bewältigen kann und was es dort so zu erleben gibt.
Edit: wir sind die gleiche Strecke zurückgefahren, haben aber an anderen Unterkünften Station gemacht und so noch ein paar zusätzliche Eindrücke vom Caprivi gewonnen. Zudem konnten wir so die Zahl der Übernachtungen in Botswana auf das "notwendige" Minimum beschränken.
Chrigu7'263 Beiträge · seit 200605. Dez. 2016 · #4
Hier mal eine kleine Rundtour mit 12 Stationen. Ich würde diese 12 Stationen auf 20 Tage aufteilen.
So würde ich an Punkt 4, 5 und 6 jeweils min. zwei Nächte bleiben. An Punkt 7 drei Nächte mit einem Tagesausflug zu den Vic-Falls (8).
Der Rest lässt sich nach Gutdünken noch einbauen. z.B. noch ein, zwei weitere Tage im Caprivi oder auf dem Rückweg über Botswana noch einen Tag für den Boteti (zwischen 9 und 10).
Herzliche Grüsse Chrigu
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1. kann derzeit die Entfernungen im/zum Caprivi nicht wirklich einschätzen und weiß auch nicht, wie gut man da so voran kommt. Deshalb die Frage, ob wir mit 17-20 Übernachtungen eine schöne und auch nicht zu sehr abgehetzte Tour realisieren können
Mit den Tagen kommst Du prima zurecht. Du kannst ja im Prinzip alles auf den asphaltierten B8 und C49 erfahren und von da dann "Abstecher" machen.
2. Wir haben eigentlich nicht vor, einen Grenzübertritt nach Botswana zu machen, vor allem wegen der deutlich teureren Preisen. Ich nehme an, dass die Caprivi-Region auch für sich eine Vielzahl an wunderschönen Plätzen und Parks zu bieten hat?
Für mich persönlich hat Chobe, v.a. die Riverfront, gar keinen Reiz. Menschen und Autoschlangen kann ich mir auch woanders anschauen 😉 Hinzu kommen die hohen Übernachtungspreise in Botswana (außer, wenn man Camper ist). Den Chobe River kannst Du auch exzellent von Namibia aus auf Bootsfahrten von den verschiedenen Lodges aus entdecken. Eine Besonderheit wäre natürlich 2-3 Nächte auf einem Hausboot (Zambezi Collection, Pangolin Voyager etc.; Anreise über viele Grenzübergänge aber recht mühsam. Kostet aber auch nicht wenig, ist aber ein Traum! Ich würde vielleicht an Eurer Stelle überlegen z.B. ab Katima Mulilo eine 2-Tages-Tour (geführt oder einfach nur Shuttle) zu den Viktoriafällen zu machen.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Guten Tag, ich denke, wir haben eine gemeinsame Täterstruktur. Auch wir waren im September/Oktober 2016 für 3 Wochen auf einer der Klassiktouren. Die Begeisterung war so groß, dass wir uns im September/Oktober 2017 Etosha/Caprivi für 3 Wochen vornehmen. Trotz der botswanischen Preise gönnen wir uns 3 Tage Kasane, mit der Möglichkeit einen Tagestrip zu den VicFalls zu unternehmen. Nach einiger Überlegung haben wir uns nach Beratung entschieden, sowohl den Hin- als auch den Rückweg durch Capri zu fahren, wenn auch die Strecke dann die gleiche ist. Wir haben für Hin- und Rücktour unterschiedliche Lodges gewählt, und ich denke, damit haben wir mannigfaltige Abwechslung. Obwohl schon vor etwa 4 Wochen gebucht, gab es schon leichte Probleme, in den Wunschlodges unterzukommen. Letztlich hat es dann doch noch (mit Müh und Not) geklappt. - Ich wünsche weiterhin gutes Gelingen für die Planung. (Ich finde, das Planen und die Beschäftigung mit dem Thema macht fast genauso viel Spaß wie die Reise selber). Gruß, Dieter
jim-HHThemenstarter15 Beiträge · seit 201611. Dez. 2016 · #7
Hallo zusammen, vielen Dank für Eure schnellen Antworten - bin grade dabei ein paar Flüge rauszusuchen. KLM scheint zu der Zeit das günstigste zu sein. Hab nochmal eine Frage - die Standardfrage: Oktober/November ist schon ok für Caprivi, oder? Mir ist klar, dass es ziemlich warm sein wird, aber sind keine menschenunwürdigen Bedingungen dort, oder?! 😉 Grüße, Jim
jim-HHThemenstarter15 Beiträge · seit 201629. Dez. 2016 · #8
Hi zusammen, bin jetzt schon etwas weiter mit der Planung, nachdem jetzt auch die Flüge und der Mietwagen reserviert wurden. Folgende grobe Route hab ich mir jetzt entworfen und z.T. schon reserviert bzw. angefragt:
21.10.17: Ankunft in WDH, Fahrt und Übernachtung auf der Frans Indongo Lodge 22.10.17: Rundu, Übernachtung noch offen 23.10.17: Divundu, Mobola Lodge 24.10.17: Divundu, Mobola Lodge 25.10.17: Sangwali, Nkasa Lupala Lodge 26.10.17: Sangwali, Nkasa Lupala Lodge 27.10.17: Kasane, Chobe River Cottages, mit Daytrip zu den VicFalls 28.10.17: Kasane, Chobe River Cottages, mit Daytrip zu den VicFalls 29.10.17: Kasane, Chobe River Cottages, mit Daytrip zu den VicFalls 30.10.17 - 02.11.17: vllt noch Katima Mulilo und dann vllt über Kongola zurück gen Westen - da bin ich mir nicht sicher und hoffe auf etwas Input 03.11.17. Mushara Bushcamp 04.11.17: Mushara Bushcamp 05.11.17: Halali 06.11.17: Okaukuejo 07.11.17: Großraum WDH, Immanuel Lodge vllt 08.11.17: Rückflug
Was haltet ihr von der Route? Ist noch nicht ganz fix, aber so in der Art habe ich mir das jetzt vorgestellt. Wir wollen eben Caprivi und Etosha auf unserer Reise haben. Denkt ihr, dass es Sinn macht zur Nkasa Lupala Lodge zu fahren? Sie scheint ja wirklich schön zu sein, bin mir nur nicht ganz sicher, ob es zu dieser Jahreszeit dort auch so schön ist, oder doch eher ausgetrocknet?! Die Strecke Sangwali -Kasane sollte doch gut an einem Tag Fahrer sein, oder? Lohnt es sich, nach Kasane noch nach Katima Mulilo zu gehen? Haben in Kasane auch noch eine Rivertour vor, aber würden eben auch gern noch den Zambesi erleben, zumal wir ja Ende Oktober reisen und es ja sein könnte, dass es allgemein nicht so viel Wasser gibt.
Grüße, Jim
jim-HHThemenstarter15 Beiträge · seit 201631. Dez. 2016 · #9
Hi zusammen, wäre super-dankbar, wenn mir jemand von euch ein kurzes Feedback bezüglich meines letzten Posts geben könnte, stecke grade ein wenig in der Planung fest... 🙁 Liebe Grüße, Jim
jim-HHThemenstarter15 Beiträge · seit 201605. Jan. 2017 · #10
Hallo zusammen, habe mir jetzt noch einmal ein paar Gedanken zu unserer Route gemacht und noch eine konkrete Frage: Denkt ihr es würde an den verbleibenden 4 Tagen noch einmal lohnenswert, nach Katima Mulilo zu fahren und dort den Zambesi noch zu erleben, oder wäre alternativ eine weitere Nacht am Chobe (Camp Chobe oder Zovu Elephant Lodge) einzulegen und dann noch zwei Nächte um Kongola und dann wieder nach Rundu? Liebe Grüße, Jim
Violetta19 Beiträge · seit 201608. Jan. 2017 · #11
Hallo Jim
chrigu schrieb:Hier mal eine kleine Rundtour mit 12 Stationen. Ich würde diese 12 Stationen auf 20 Tage aufteilen.
📎 05-12-_2016_11-26-33.png
Wenn ich Du wäre, würde ich diesen Vorschlag mal genau anschauen. Ist echt ein guter Vorschlag!
Da ihr ja bereits in Namibia wart, wisst Ihr ja, wieviel Zeit man ca. für Strecken braucht. Google ist da keine Hilfe, die Zeiten haben bei uns NIE gereicht! 😊
Ich weiss ja nicht wann Ihr ankommt. Aber wenn ich Euch wäre, würde ich echt mal in Windhoek übernachten, denn gleich mit über 300 km nach einem langen Flug zu starten ist schon deftig. Linksverkehr, neues Auto, naja muss jeder selbst wissen.
Ihr habt sowohl für ins Caprivi Gebiet wie raus einige km vor Euch.
Wir haben in Namibia fast 4000 km zurück gelegt und nirgends war so viel los auf den Strassen wie im Caprivi!
Auch wenn die B8 und C49 geteert sind, muss man bedenken, dass dort
1. wirklich viele Dörfer an diesen Strassen angesiedelt sind, (wir haben milde gelächelt als uns dies ein Lodge Besitzer sagte, aber ehrlich gesagt war es noch untertrieben) (vorallem von Eurer 1 Lodge nach Rundu!!) 2. es sind viele Leute zu Fuss unterwegs, 3. Nutztiere wie Kühe, Ziegen, Hühner und co. sind auch unterwegs, 4. ist das Caprivi mehr oder weniger ein riesieger NP, (ein kleiner NP nach dem anderen) also überqueren auch Wildtiere die Strasse! Dort ist auch die Geschwindigkeit begrenzt!
Also rechnet genug Zeit ein.
Betreffend deiner Frage Katima Mulino. Es gibt dort ein wirklich schönes B&B 🙂
Die Caprivi River Lodge in Katima Mulino ist ein B&B, sehr gepflegt, haben sehr gut gegessen und das ältere Ehepaar ist sehr gastfreundlich.
Das Städtchen selbst, naja! Aber man bekommt da alles was man so für unterwegs braucht.
Mit Blick auf den Sambesi 😎
Die Strecke von Sangwali nach Kasane ist absolut kein Problem! Wie gesagt C49 ist geteert. Der Grenzübertritt ist sehr einfach, Ihr müsst es aber dem Autovermieter dringend mitteilen, dass Ihr Grenzübertritte geplant habt! Benötigt ein spez. Formular, dass Ihr dann bei den Zollbehörden immer vorweisen müsst. Am Zoll müsst Ihr dann selbst alles in die entgegen gestreckten Bücher eintragen und bei der Einreise nach Botswana müsst Ihr dann einen kleinen Betrag zahlen, EC klappt dort auch!! 😛
Ehrlich gesagt war für uns Botswana das i-Pünktchen der Reise! Wir haben die Flussfahrt auf dem Chobe genossen und würden es wieder tun. Ebenso der Chobe NP war einfach nur genial. Am Fluss sieht man riesige Herden Elefanten, Zebras, Giraffen, Hipos etc. mit Glück sieht man auch Löwen. Schon am Grenzposten von Botswana sieht man auf die Ebene. WOW!!!! Ganz ehrlich! Ich hätte lieber unseren Etosha Aufenthalt gekürzt und mehr Zeit im Chobe verbracht. Ob Chobe od. Etosha, es gibt in beiden Parks viele Touris, und in beiden Orten verteilen Sie sich gut! Im Chobe NP kann man auch selber fahren, würde ich aber keinem empfehlen! Weil es dort sehr viele tiefsandige Streckenabschnitte gibt.
Die Tour von chrigu ist sehr schön. Allerdings ist das Delta die preisliche Speerspitze, so daß wir im August 16 nach den 3 Tagen Kasane mit Vic Falls Tagestour wieder über den Caprivi zurückfuhren. Parks gibt es genug. Khaudum wäre auch nicht schlecht 🙂 Den Chobe sollte man aber schon mal gesehen haben. Bootsfahrt ist ein Muß. Touristisch ist es, ok, aber das wird aufgewogen. Hunderte von Büffeln auf der Sedudu Insel im Abendlicht mit Hippos, Krokos, unzähligen Wasservögeln kriegt man woanders nicht so einfach. Kann die Bakwena Lodge sehr empfehlen 🙂 Die Einreise nach Botswana ist eigentlich easy, aber Zeit muß man mitbringen. Ich würde Bargeld vorsehen, bei uns damals ging mal wegen Leitungsproblemen nix mit Kartenzahlung. Nach Zimbabwe ist es nochmal lustiger... Das beste an Katima Mulilo sind die Arts & Crafts Shops. Die Fahrzeiten entnimmt man am besten der T4A Karte. Die stimmen ziemlich gut. Grüße, Tommy
sowohl der Anfang mit Frans Indongo als auch der Schluss mit der Immanuel Lodge ist KLASSE. Und das mittendrin find ich auch sehr gelungen. Ich denke, da seid ihr sehr gut aufgestellt. Viel spass beim Weiter-Planen.....
jim-HHThemenstarter15 Beiträge · seit 201611. Jan. 2017 · #14
Danke für das ganze Feedback. Also Botswana ist, bis auf die drei Tage Kasane, raus. Das ist uns zu teuer und da hätten wir dann einfach keinen Spaß mehr dran. Vielleicht ändert sich das noch irgendwann mal, aber derzeit ist das der Stand. Bin jetzt nur immernoch am überlegen, ob ich nach Kasane noch 2 Tagedirekt am Zambesi in/um Katima Mulilo einbauen soll, der doch lieber in/um Kongola? Was sagt da eure Erfahrung? Nur um in paar Shops in Katima Mulilo zu stöbern, muss ich dort nicht unbedingt bleiben, da können wir auch mal für ne Stunde oder zwei dort anhalten. Aber lohnt sich der Zambesi dort? Grüße, jim