Selbstfahrer in Uganda & Tazania

6 Antworten · 1'530 Aufrufe · gestartet 14. Nov. 2016 von joas
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Themenstarter5 Beiträge · seit 201614. Nov. 2016 · #1
Hallo Zusammen

Wir planen gerade folgende Reise: Kampala-Ziwa Rhino Sanctuary-Murchison Falls-Fort Portal-Kibale Forest-Queen Elizabeth-Bwindi-Lake Mburo-Mwanza-Serengeti-Ngorongoro-Lake Manyara-Tarangire-Arusha als Selbstfahrer mit einem Toyota Landcruiser inkl. Dachzelt.

Und hätten ein paar Fragen dazu:

1. Ist dies möglich als Selbstfahrer? bzw was sind eure Erfahrungen.
2. In Tanzania haben wir bis jetzt noch keine Camping-Plätze gefunden. Vor allem für Serengeti, Ngorongoro,Lake Manyara und Tarangire. Hat hier jemand Tipps?
3. Wie habt ihr navigiert? Landkarte? GPS? GPS von tracks4africa?
4. Wie sind die Tankmöglichkeiten in diesen beiden Ländern?

Sind auch um sonstige Hinweise & Tipps dankbar 😉

Besten Dank für eure Hilfe
5'479 Beiträge · seit 200915. Nov. 2016 · #2
1.) Ja ist möglich. Allerdings sind grenzüberschreitende Reisen in Ostafrika ein teures Vergnügen. Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen zahlen exorbitante Gebühren in den Nationalparks.

2.) In allen von Dir genannten Nationalparks gibt es mindestens eine Public Campsite. Darüber hinaus zahlreiche Special Campsites, die man aber meistens in Voraus reservieren muss.

3.) Wir haben immer mit Landkarte und GPS (T4A) navigiert. Wenn man sehr abseits der ausgetretenen Touristenpfade unterwegs ist, muss man sich auch mal durchfragen.

4.) Es finden sich in jedem größeren Ort Tankstellen. In der Serengeti und am Ngorongoro-Krater gibt es sogar Tankstellen im Nationalpark.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
7'296 Beiträge · seit 200615. Nov. 2016 · #3
Topobär schrieb:
Wenn man sehr abseits der ausgetretenen Touristenpfade unterwegs ist, muss man sich auch mal durchfragen.
... dann aber in der Art fragen:
"Wo geht es nach XYZ?"

Fragt man z.B.:"Geht es hier nach XYZ?" und deutet in die vermutete Richtung, dann wollen viele Afrikaner aus Höflichkeit dem Europäer gegenüber nicht widersprechen und sagen "Ja". Oder sie haben die Frage mangels Englischkenntnissen nicht verstanden und antworten mit "Yes", einer der einzigen englischen Vokabeln, die sie vielleicht kennen.

Nach einer Entfernung zu fragen klappt ohnehin nicht.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
82 Beiträge · seit 200815. Nov. 2016 · #4
Hallo Joas
Möglich sicher, kommt auch drauf an wie lange ihr euch Zeit gebt. Die Strecke ist meines Erachtens sehr lange. In Tansania hat es in allen Nationalparks Public Campsites. In der Serengeti sind Einige um Seronera und beim Ngorogoro Crater hat es einen sehr grosses Public Campsite. Wir haben noch nie reserviert auf den Public Campsites. Für die Private Campsites kannst du am Gate fragen, sind aber oftmals ausgebucht.
Für das Fahrzeug bezahlt man so viel ich weiss wenn es in der EAC (z.B. Uganda) registiert ist, den selben Preise wie für Tansanische Fahrzeuge (TSH 20000).
Tanken kannst du auf der Streck zumindest in Tansania ohne Probleme.
Zum Navigieren kann ich dir noch Maps.Me empfehlen für Mobiltelefone oder eben Tracks4Afrika.
Grüsse
Flo
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6'369 Beiträge · seit 201115. Nov. 2016 · #5
Hoi zämä

Muss es Dachzelt sein?
In Ostafrika ist das Bodenzelt üblicher, vieleicht kommt das für Dich auch in Frage?
Erweitert auch das Fahrzeugangebot beträchtlich...
Wie lange wollt Ihr denn unterwegs sein?
Ich hoffe mal über 4 Wochen, wobei ich vier Wochen für die Tour schon als nicht erholsam bezeichnen würde...
BikeAfrica schrieb:Fragt man z.B.:"Geht es hier nach XYZ?" und deutet in die vermutete Richtung, dann wollen viele Afrikaner aus Höflichkeit dem Europäer gegenüber nicht widersprechen und sagen "Ja". Oder sie haben die Frage mangels Englischkenntnissen nicht verstanden und antworten mit "Yes", einer der einzigen englischen Vokabeln, die sie vielleicht kennen.
Kann ich nur bestätigen!
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
33 Beiträge · seit 201515. Nov. 2016 · #6
Servus,

ich fahre ab Januar von Arusha aus nach Uganda in etwa die gleiche Route nur eben andersherum.
Für deine Planung: http://www.ioverlander.com/

Und aktuelle Länder- Infos bei den globenomaden.at, die waren vor kurzem in Uganda.

Gruß
Themenstarter5 Beiträge · seit 201615. Nov. 2016 · #7
Hallo Zusammen

Vielen Dank für die wertvollen Tipps. Wir haben 4 Wochen für diese Reise geplant. Allerdings Inklusive Fähren-Transfer über den Lake Victoria.

Werden uns mal auf die Suche nach Special/Private Campsites machen. Falls ihr hier auch noch konkrete Empfehlungen habt, freuen wir uns darüber.

Werden wahrscheinlich ein T4A Navi mitnehmen und sicher noch Landkarten.