Was ist bloß aus Solitaire geworden?

12 Antworten · 3'112 Aufrufe · gestartet 05. Nov. 2016 von solitaire
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Themenstarter1'942 Beiträge · seit 201105. Nov. 2016 · #1
Zugegeben - selber Schuld, wenn man lange nicht in Namibia war und nichts mitkriegt ...
Voller nostalgischer Erinnerungen und Vorfreude besuchte ich vor drei Wochen Solitaire und wurde total enttäuscht. Der Laden ist umgebaut - ein großer Raum, und das kleine Zimmerchen mit den Büchern, Karten, Infos, dem großen Löwenkopf usw,, das mein Profilbild ziert, gibt es nicht mehr 🙁 Auch keinen Apfelkuchen 🙁 und auch Tisch und Bank neben dem Eingang, wo man nach einer Morgenwanderung bei Biltong und Bier das Treiben an der Tankstelle beobachten konnte, sind weg 🙁
Schade!!!!!
www.margit-noehrer.com FB und Insta: reisende.autorin Buch: Der glühende Atem der Wüste Meine Solo-Reise von der Namib in die Kalahari
16,9k Beiträge · seit 201205. Nov. 2016 · #2
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zuletzt bearbeitet 18. März 2018
Themenstarter1'942 Beiträge · seit 201105. Nov. 2016 · #3
Hallo Logi,
ich hab das nicht mitgekriegt, dass Moses verstorben ist. Hab es erst danach erfahren.

Liebe Grüße
Solitaire
(hm, irgendwie hat mein Name jetzt was verloren 🙁 )
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zuletzt bearbeitet 05. Nov. 2016
7'296 Beiträge · seit 200605. Nov. 2016 · #4
... sein Grab ist direkt zwischen Tankstelle und der ehemaligen Kirche.

Gruß
Wolfgang


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Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
7'296 Beiträge · seit 200605. Nov. 2016 · #5
... und sein Name hat nichts mit Moses zu tun.
Er wurde Moose (Elch) genannt und sagte von sich selbst: "I'm the only moose in the desert". Er war ein einzigartiger Mensch und ich hatte das Glück, ihn kennenzulernen und ein paar Stunden mit ihm verbringen zu können. Ich war mit ihm an seinem Pumpenhaus (für die Wasserpumpe) und in der ehemaligen "Backstube".
Er war sehr hilfsbereit und humorvoll: "My sister loves horses. I love Harley Davidson". Als er nach Solitaire kam, so erzählte er uns, saß er das erste Jahr jeden Abend dort und schaute dem Sonnenuntergang zu.
In seinen frühen Jahren betrieb er Bodybuilding und traf bei Wettkämpfen in Südafrika auch auf Arnold Schwarzenegger.

Er hatte Spaß daran, zu backen (das Brot war noch viel besser als der Apfelkuchen) und guten Kaffee zu kochen. Er fragte uns, ob wir nicht zufällig ein Rezept für Schwarzwälder Kirschtorte hätten. Heutzutage lebt die große Bäckerei von der Geschichte und dem Werk von Moose.

Wer das alte Solitaire und Moose als Person noch kennt, vermisst heutzutage natürlich etwas. Wer es nicht kennt, kann es auch nicht vermissen.

Gruß
Wolfgang
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zuletzt bearbeitet 05. Nov. 2016
Gast05. Nov. 2016 · #6
BikeAfrica schrieb:das Brot war noch viel besser als der Apfelkuchen
Oh ja!!! Das Brot war genial, leider hatte ich nicht oft die Gelegenheit es zu essen.

Als wir vor einem Jahr da waren, gab es zwar Moose nicht mehr, aber den Apfelkuchen schon (das Brot leider nicht). Er hat geschmeckt und ausgesehen wie eh und je. Ja, es war schon umgebaut, aber ich fand es eigentlich gelungen - und es gab eine Menge Bänke auf einer überdachten Terrasse.
Wenn die da nun nochmal was geändert haben, täte es mir auch Leid. Aber so ist es nun mal...nichts bleibt wie es ist.
218 Beiträge · seit 201305. Nov. 2016 · #7
Im Mai gabs noch Apfelkuchen. Wir haben dann auch noch Zimtschnecken genommen, die waren wesentlich besser als der Apfelkuchen (fanden wir).
2'240 Beiträge · seit 201106. Nov. 2016 · #8
solitaire schrieb:
(hm, irgendwie hat mein Name jetzt was verloren 🙁 )
Mein Beileid 😉
Ich würde mich halt nun mit Solitaire aus James Bond identifizieren...die ist eh cooler 😛

Echt schräg, dieser Beitrag hier..
Gruss M.
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
zuletzt bearbeitet 06. Nov. 2016
7'296 Beiträge · seit 200606. Nov. 2016 · #9
solitaire schrieb:und auch Tisch und Bank neben dem Eingang, wo man nach einer Morgenwanderung bei Biltong und Bier das Treiben an der Tankstelle beobachten konnte, sind weg 🙁
... letztes Jahr standen dort stattdessen noch zwei komfortable Sessel:

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16,9k Beiträge · seit 201206. Nov. 2016 · #10
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zuletzt bearbeitet 18. März 2018
1'927 Beiträge · seit 200806. Nov. 2016 · #11
Ja, war schon "heimelig", der kleinen Laden an der Tankstelle. Die Büchern waren meist zentimeterdick verstaubt und die Covers bogen sich hoch wie Salamischeiben in der prallen Sonne. Nach einer halben Stunde Nostalgieschwelgen haben die Besucher den Laden wieder verlassen, gekauft wurde nichts, vielleicht noch eine Cola aus den ratternden Kühlschränken. Ein Toilettenbesuch und ab Richtung Sossusvlei.....

2012 wurden dann die schattenlosen, hässlichen Stahlsitzgruppen und Fenstergitter vor der Bäckerei entfernt und eine wunderschöne Lapa errichtet. Man kann davon ausgehen, dass hier Mooses Ideen bestimmt mit eingeflossen sind. Die Überdachung nimmt mit einer Aussparung sogar Rücksicht auf den Pflanzenbestand, so ist ein kleiner Innenhof entstanden. Aus der Selbstbedienung am Kuchentresen wurde ein Bedien-Service mit umfangreicher Speisekarte.

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2013 wurde das Cafe mit dem unschönen Blechdach neben der Tankstelle abgebrochen und ebenfalls durch eine traditionelle Lapa mit Reetdach ersetzt.


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Solitaire hat durch den Umbau nur gewonnen. Längst notwendige Erweiterungen wurden gekonnt in behutsamer Bauweise geschaffen, dies ist in Namibia mit seinen vielen Blechdächern leider selten der Fall. Durch die neue Bewirtschaftung wurden zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen und Reisende sind wunderbar versorgt ..... ganz im Sinne von Moose.

Gruß
Peter
zuletzt bearbeitet 06. Nov. 2016
7'296 Beiträge · seit 200606. Nov. 2016 · #12
peter 08 schrieb:
Solitaire hat durch den Umbau nur gewonnen.
... im Vergleich zu 2012 vielleicht. Verglichen mit 1998-2001 nicht. Da ging auch viel verloren.
Längst notwendige Erweiterungen wurden gekonnt in behutsamer Bauweise geschaffen, dies ist in Namibia mit seinen vielen Blechdächern leider selten der Fall. Durch die neue Bewirtschaftung wurden zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen und Reisende sind wunderbar versorgt ..... ganz im Sinne von Moose.
... für die Einheimischen dort ist es natürlich ein Segen. Viele haben einen Job in der Bäckerei, der Tankstelle, dem Restaurant, dem Shop oder der Lodge.
Früher gab es nur Moose mit seinem Laden und zwei Tankwarte.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
8 Beiträge · seit 201508. Nov. 2016 · #13
Wir haben vor ca. einem Monat noch sehr leckeren Apfelkuchen dort gegessen und guten Kaffee getrunken.