@Bele: Ich hab jetzt die Geierfrage erst einmal offen gelassen, vielleicht verhilft uns ja noch jemand zu einem eindeutigen Ergebnis 😉 - Und dass ich gestern nicht geschrieben habe, lag NICHT an meinem post-feuerzangenbowligen Zustand, mein Bruder achtet stets auf Grundzutaten hervorragender Qualität! 😛 @Eulenmuckels: schön, dass ihr auch dabei seid! @alle: vielen Dank für eure Treue!
Ein Stückchen schaffe ich heute wohl noch...
17.Tag: Etosha - rund um die "Fisher-Pan"
Erste Station: "Twee Palms" - inzwischen haben sich die beiden Palmen wohl dank der Elefanten ein wenig vermehrt 😉 Die Makalani Palme (Hyphaene petersiana) wächst in Namibia nur entlang alter Elefantenrouten, weil ihre Nüsse zum Keimen den Weg durch den Elefantendarm nehmen müssen: "This palm's fruits are a favourite food of elephants, which will bump the trees in order to dislodge the fruit. This is swallowed whole, the flesh digested, and then the seed is excreted in its own little pile of manure, all ready to germinate." http://www.pacsoa.org.au/wiki/Hyphaene_petersiana
Twee Palms wartet aber außerdem auf mit etlichen Marabus, ein paar Wollhalsstörchen und den ersehnten Paradieskranichen 🤩
Paradieskranich (Blue Crane)
Bei Tsumcor erleben wir ein Giraffen-Stelldichein: Zunächst ist NIX los an dem Wasserloch, an dem wir uns die gemeldeten Elefanten erhofften. Wir geben dem Tümpel aber einige Minuten Zeit...
Ah, es tut sich was!
Im Laufe einer halben Stunde trafen insgesamt 13 Giraffen an diesem Ort ein! In aller Ruhe und sehr, sehr vorsichtig... Was man angesichts des Schicksals dieses Kollegen ja auch verstehen kann:
Aus dramaturgischen Gründen greife ich jetzt einmal kurz vor: am gleichen Tag gelingt Werner die erträumte Aufnahme vom Giraffen-Domino beim gemeinsamen Umtrunk... Nein, wir haben nicht die erste in der Reihe angestupst 😏
Auf dem Rückweg kurz hinter Tsumcor dann doch: Elefanten direkt an der Piste! 🤩 Ich beachte minutiös die Fahranweisungen von Werner, der einerseits fotografieren will und andererseits auch gehörig Respekt vor der Situation hat... 😕
Auch andere haben per Buschfunk vom Elefanten-Korso gehört und kommen angebraust:
...müssen dann aber den Stärkeren weichen:
Kurz vor Namutoni dann noch ein Nashorn, fast zum Greifen nah! Erstaunlicherweise bleibt Werner HIER erstaunlich cool, und betätigt in aller Ruhe den Auslöser für die Porträtfotos.
Den krönenden Abschluss des heutigen Tages bildet für uns Vogelfreunde dann "Klein-Namutoni": aber dafür müsst ihr euch jetzt wieder etwas gedulden - ich erlaube mir jetzt einen Cliffhanger 😈
Tag 17, Teil 2.
Teil 4207. Dez. 2016
17. Tag (Teil 3): Abendstimmung bei "Klein Namutoni"
Unser erster Etosha-Tag neigt sich dem Ende - und wir dürfen noch ein wahres Birder-Paradies entdecken: Das Wasserloch von Klein-Namutoni war wirklich der HAMMER! 🤩
Ein Foto kann nur einen vagen Eindruck von der sich uns bietenden Artenvielfalt geben...
...also kommt hier die Liste "Klein-Namutoni, 01.01.2016, gegen 17:00 Uhr" Rosaflamingo - Greater Flamingo Zwergflamingo - Lesser Flamingo Kuhreiher - Western Cattle Egret Marabu - Marabou Stork Zwergtaucher - Little Grebe (Dabchick) Nilgans - Egyptian Goose Graukopfkasarka - South African Shelduck Kap-Löffelente - Cape Shoveler Rotschnabelente - Red-billed Teal Kapente - Cape Teal Kammblässhuhn - Red-knobbed Coot Stelzenläufer - Black-winged Stilt Waffenkiebitz - Blacksmith Lapwing (Plover) Senegalkiebitz - African Wattled Lapwing (Plover) Hirtenregenpfeifer - Kittlitz's Plover Dreibandregenpfeifer - Three-banded Plover Grünschenkel - Common Greenshank Teichwasserläufer - Marsh Sandpiper (hier jetzt wirklich 😉 ) Rotschenkel - Common Redshank Bruchwasserläufer - Wood Sandpiper Flussuferläufer - Common Sandpiper Zwergstrandläufer - Little Stint Weißflügelseeschwalbe - White-winged Tern Kapturteltaube - Cape Turtle Dove Palmensegler - African Palm Swift Zimtspornpieper - African Pipit
Ein paar Impressionen:
Und dann noch ein paar Viecher ohne Federn:
Zum Schluss konnten wir noch beobachten, dass sich noch jemand für das Treiben auf dem Wasser interessierte:
Man zeigt sich ganz entspannt:
...und legt sich dann hinter einem Stück Holz auf die Lauer:
Der Waffenkiebitz hat es überlebt, jedenfalls solange wir da waren. Leider mussten wir uns nun zum Lindequist Gate aufmachen, denn der Torschluss stand kurz bevor.
Aber diesen Kleinen - ebenfalls vom heutigen Etosha-Tag - gibt es noch als Zugabe:
Wir beschließen den Abend in Onguma mit einem leckeren Dinner und sind zu erschöpft, die Nachtschwalbe, die auf dem Zaun neben dem Restaurant sitzt, zu bestimmen. Aber wir sind sehr, sehr glücklich!
Ende Tag 17.
Teil 4310. Dez. 2016
Tag 18: Von Onguma nach Okaukuejo
Der Morgen beginnt mit Löwengebrüll! Wir beeilen uns, unsere 7 Sachen zu packen (nicht wegen der Angst vor dem Löwen, sondern in froher Erwartung eines weiteren Etosha-Safari-Abenteuers). Um halb 7 sind wir auf der Piste...
Im Morgenlicht geraten uns ein paar Vögel vor die Linse:
Nachtflughuhn (Double-banded Sandgrouse), als Pärchen...
So, und jetzt brauche ich mal wieder eure Hilfe: Die Abgrenzung zwischen dem Großen Singhabicht (Pale Chanting Goshawk) und dem Graubürzel-Singhabicht (Dark Chanting Goshawk) empfinde ich als sehr schwierig. Hier kommen jetzt zwei Tiere: Der erste von "heute", der zweite vom Vortag...
Die hellgrauen Secondaries/Armschwingen sowie der weiße Steiß sind Abgrenzungsmerkmal zwischen Pale und Dark Chanting Goshhawk... Der Zweite ist damit wohl eindeutig ein PCG. Und der obere? PCG oder DCG? Er kommt mir dunkler vor, aber das kann natürlich auch am Licht liegen... Ich tendiere eher zu PCG, auch wegen der dunklen Bars und mittleren Schwanzfedern... Mehr gibt der Sasol jetzt echt nicht her... Schaut doch mal in den "Raptor's Guide" nach weiteren Indizien.
Wir schauen noch einmal bei Klein-Namutoni vorbei und können der langen Liste noch ein Teichhuhn hinzufürgen:
Aber sonst ist es hier heute Morgen sehr viel ruhiger - was mal wieder zeigt, dass es in Etosha zu jeder Zeit an jedem Ort wieder völlig anders sein kann. Alles kann jederzeit zum "Hotspot" werden!
Kurze Zeit später, etwas hinter Namutoni, dürfen wir diesen entspannnten Löwen beobachten:
Oder geht es ihm nicht gut? Er wirkt extrem abgemagert, als er sich langsam in den Schatten zurückzieht?
In Kalkheuvel toben die Zebras:
Eines unserer absoluten Lieblingsbilder (dessen Qualität wir erst zu Hause registriert haben) entsteht kurz darauf: "Der alte Elefant und die Salzpfanne" könnte der Titel lauten:
Das Motiv hängt in riesengroß über Werners Arbeitsplatz und wurde mir dann auch als 1000-Teile-Puzzle geschenkt (eine echte Herausforderung!).
Mmmmh, wie mache ich denn jetzt weiter... Erstmal hochladen...
Tag 18 - Teil 1
Teil 4411. Dez. 2016
18.Tag: rund um Halali
Bei Springbokfontein treffen wir wieder auf 2 Rhinos. Eines davon hat offensichtlich einen auf die Nase bekommen:
Diese Zwergflamingos möchte ich euch auch nicht vorenthalten
... und auch nicht diese - in Etosha häufige - Weißflügeltrappe (Northern Black Korhaan)
Bei diesem Wasserloch, (Goas?), sichten wir einen Rotfußfalken (Red-footed Falcon). Doch er ist viel zu flink, um ihn mit der Kamera einzufangen!
Im Schatten hecheln die Graurückenlerchen/Nonnenlerchen (Grey-backed Sparrow-Lark)
In Halali sind wir absolut siesta-reif. Es hat eine Affenhitze!
Werner gelingt hier noch die Aufnahme vom Nacktwangendrossling (Bare-cheeked Babbler):
Diese Drei - in unmittelbarer Nähe des Babblers - hatten wir irrtümlich als seine Brut bestimmt 😊 , zum Glück konnte dies im Forum geklärt werden: Es handelt sich um Southern White Crown Shrikes, die in der Hitze vor sich hin hecheln...
Tag 18: 2. Teil
Teil 4517. Dez. 2016
18. Tag: Weiterfahrt Richtung Okaukuejo
Einen Halali-Vogel habe ich euch noch vorenthalten:
Strichelracke (Purple Roller)
Nach der Mittagspause können wir, ausgestattet mit feuchten Handtüchern im Nacken, dann auch weiter.
Der Marabu beschattet sich selbst und versucht, ein wenig Frischluft unter die Flügel zu bekommen:
Ein Schildrabe (Pied Crow) und eine Kapkrähe (Cape Crow)schnappen nach Luft:
Die Strauße lassen auch die Köpfe hängen... oder nehmen ein kühles Staubbad...
Bei dieser bescheidenen, aber einzigen Aufnahme des Sekretärs (Secretarybird) wird zumindest die flimmernde Hitze deutlich:
Aber dann: bei Salvadora/Suada 🤩 - noch einmal 2 Blaukraniche. Ganz in der Nähe - und auf dem NEST!!
Zur Abwechslung mal zwei Landschaftsimpressionen: Schirmakazie vor der Etosha-Pfanne
Mondlandschaft
Ein paar Zebras schleppen sich zur nächsten Wasserstelle:
Dieses hier spielt "Toter Mann" 😄
Um 18:00 sind wir in Okaukuejo angekommen - aber das ist ein ganz eigenes Kapitel...
18.Tag: Teil 2
Teil 4618. Dez. 2016
18.Tag: Okaukuejo - 1x und nicht wieder!
Ok, Okaukuejo ist ein staatliches NWR-Camp. Da muss man seine Ansprüche nicht ganz so hoch ansetzen. Außerdem hat es - zentral im Etosha gelegen, eine Art "Monopolstellung" und wird von allen Standard-Gruppentouren angefahren. Außerdem sind noch Ferien im gesamten Südafrika und da ist es hier einfach besonders voll.
Aaaaaber: Das der (vorgebuchte) Campingplatz mehr oder weniger eine Baustelle ist, hässlich, ohne jegliches Ambiente, ist schon mal der erste Minuspunkt:
(die benachbarte Baustelle ist auf dem Bild gnädig ausgeblendet)
Wir müssen uns in einen Zeitplan für das Dinner reservieren. Klar, bei der Menge Mensch muss das ja gut organisiert werden... Erstmal freuen wir uns auf die kalte Dusche (Sanitärräume sind halbwegs ok, versprühen aber eine Art DDR-Charme).
Am Himmel zieht ein Gewitter auf...
Wir erscheinen pünktlich zum Dinner, warten zunächst geduldig, bis einer der viel beschäftigten Kellner uns die Tischnummer nennen kann, um dann festzustellen, dass an dem zugewiesenen Tisch die Stühle fehlen. 😐 Die organisieren wir uns dann vom unabgeräumten Nachbartisch. 😗 Ein Kellner für die Getränkebestellung lässt sich nicht blicken. Also zum Buffet... Suppe gibt es, aber keine Suppenteller. 🤨 Ich nehme dann halt eine Kaffeetasse und kann noch mühsam zwei Salatteller organisieren. Werners Fleisch ist eine ungenießbare Schuhsohle. 🤢 Als ich zum Hauptgang schreiten will, muss ich wiederum eine viertel Stunde auf einen flachen Teller warten. 😠 Fleisch ist jetzt inzwischen alle, ich weiche auf irgendetwas Vegetarisches aus. 😣 Nun gut, jetzt haben wir also etwas gegen den Hunger ergattert, ich glaube sogar, dass inzwischen ein Bier eingetroffen ist. 😏
Unsere Laune ist mittlerweile von genervt auf situationskomisch umgeschwenkt 😄 , erst recht als wir beobachten, wie ein vorwitziger Schakal, der durch eines der zahlreichen Löcher im Zaun leicht ein und ausgehen kann, frech auf den (immer noch unabgeräumten) Nachbartisch springt, um sich an den Essensresten zu bedienen. 🤪 Ein Wachmann stößt ein wenig überzeugendes "Ksch, Ksch" aus. Der Schakal lacht wahrscheinlich genauso wie wir... 😛
Der Kollege auf der Baustelle am nächsten Morgen:
Nun, es ist mittlerweile natürlich stockdunkel, der Donner grollt, und wir wollen doch noch unbedingt das berühmte beleuchtete Wasserloch von Okaukuejo genießen. Dort zeigt sich - immerhin - ein ziemlich müder Löwe. Nach 10 Minuten setzt der Regen ein... 😣
Fazit: wir werden sicherlich bei zukünftigen Touren auf einen erneuten Besuch von Okaukuejo verzichten. Südlich des Anderson-Gate gibt es ziemlich viele private Gästefarmen...
Ende Tag 18.
Teil 4726. Dez. 2016
19. Tag: Von Okaikuejo durch den Westteil Etoshas bis nach Oppi-Koppi
Nach einer unruhigen Nacht brechen wir mit einer halben Portion Müsli im Magen auf. Eine lange Strecke durch den Westteil Etoshas liegt vor uns:
Kurz hinter dem Camp gibt im Morgenlicht mal wieder ein entspanntes Nashorn ein Stelldichein zum Fotoshooting:
Das Licht morgens ist nach dem Regen, mit der Sonne im Rücken und den Gewitterwolken vor uns grandios und wir genießen die immer karger werdende Landschaft:
Ein erster Anlaufpunkt ist der sogenannte "Märchenwald (Sproukieswoud)" mit seinen bizarren Alt- und Tothölzern: "Dieser einmalige Wald befindet sich 32km westlich von Okaukuejo und bedeckt ein Areal von etwa 1km². Der Moringabaum kommt nur in Namibia vor, und zwar von der Naukluft im Süden und dem Kaokoveld im Norden. Was diesen Märchenwald einmalg macht, ist, dass die Stämme dieser Bäume hier ausserordentlich knorrig sind. Dies ist auch die einzige stelle, wo Moringabäume in solcher Zahl auf eine Ebene wachsen. Die San beschreiben sie als auf dem Kopf stehende Bäume." (http://www.etosha-namibia.com/etosha_waterholes_sights_d.html)
Allerdings werden wir von unserer Suche nach dem bizarrsten Geisterbaum abgelenkt durch eine super Flughuhn-Fotosession:
Nama-Flughuhn (Namaqua Sandgrouse)
Und außerdem erwischen wir den ersehnten Pygmy-Falken 🤩
Halsband-Zwergfalke (Pygmy Falcon)
...und seinen größeren Bruder:
Steppenfalke (Greater Kestrel)
Kurze Zeit später erlaubt uns eine Pinkelpause die Dokumentation der Siedelweber rund um ihre Nester, die als riesige hängende Heuhaufen die Traglast der Bäume ausloten:
Siedelweber (Sociable Weaver)
Beim Charl-Marais-Damm wollen durstige Gnus und Oryx-Antilopen zur Tränke, wir - auf dem Damm parkend - stören sie wohl leider, sie zögern lange, an uns vorbeizuziehen. Aber der Durst treibt sie dann doch...
Danach kommen wir gut voran, weil einige Wasserlöcher ausgetrocknet sind.
Beim neuen Olifantrus-Campingplatz (etwa 130 km von Okaukuejo) machen wir Mittagspause:
Auf diesem Bild sieht man ein Gerüst, das Teil der etwas makabren Geschichte des Camps ist: hier wurden seinerzeit Elefanten geschlachtet. Wenn ich es richtig verstanden habe, wurden in Etosha seinerzeit besonders die alten Leitkühe geschlachtet, um den Wandertrieb der Herden über die Parkgrenzen hinaus zu unterbinden. Ob das genau hier geschah, kann ich nicht genau sagen. Aber auf uns hat Olifantrus mit seinem doppelstöckigen Beobachtungsturm am Wasserloch einen vielversprechenden Eindruck gemacht, auch wenn jetzt in der Mittagszeit hier nichts los war. Da das Camp sehr neu ist, wirkt alles noch ein wenig steril. Aber das wird schon...
Weiter geht es durch die weite Ebene und wir entscheiden uns für die große Schleife entlang des Dolomite-Camps. Die Landschaft und die Vegetation wird jetzt abwechslungsreicher und zunehmend hügelig.
Die (für uns zu exklusive) Dolomite-Lodge, mit fantastischem Panoramablick auf die Ebene:
Hier in der Nähe der Dolomite-Lodge treffen wir erstmals auf die Hartmann-Bergzebras, die offensichtlich keine Berührungsängste mit den normalen Steppenzebras haben (tatsächlich sind sie wohl sogar die dominantere Art). Man kann das Bergzebra an seiner breit gestreiften Strumpfhose an den Hinterbeinen und an dem typischen "Adamsapfel" an der Kehle vom Steppenzebra unterscheiden.
Die "normalen" Steppenzebras in unmittelbarer Nähe - zum Vergleich:
Leider nimmt die Bewölkung jetzt zu und es regnet leicht, so dass das grandiose Felspanorama kurz vor dem Galton-Gate nicht im besten Licht erscheint. Aber die Landschaft hier in der Gegen lädt ein für einen zweiten Besuch - abseits der großen Touristenströme (wir haben heute kaum ein anderes Fahrzeug gesehen, zur Südafrika-Hauptsaison!).
Ganz zum Schluss können wir sogar noch einen Blick auf eine Rappenantilope (oder zumindest ihren Hintern) erhaschen! 🤩. Es ist davon auszugehen, dass die Rappenantilopen nun auch in Etosha ausgewildert werden. Oder vielleicht auch aus eine Jagdfarm ausgebüxt? Ich habe beim googeln entdeckt, dass es schon andere Sichtungen in Etosha und in der Nähe des Galton Gates gab: http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=1502042, #6, #10;
Ein letzter Blick zurück auf den Etosha-Nationalpark
Das Galton-Gate:
Nun sind es noch 60 km auf Teerstraße bis nach Kamanjab, wo wir sehr erschöpft um 18:30 Uhr ankommen - im sympathischen Oppi-Koppi-Camp: http://www.oppi-koppi-kamanjab.com/
Ab unter die Dusche!
Aber diese Namibische Felsenagame (Agama planiceps), die am Campground posiert und am Duschhäuschen wie fürs Bestimmungsbuch an der Wand hängt, will auch noch aufgenommen werden...
...und auch unsere 301. Vogelart gemäß Reisezählung (nach heutigem Stand sind es wohl 2-3 Arten weniger, dank eurer Bemühungen 😗 )
Rußnektarvogel (Dusky Sunbird)
Unser Dinner besteht aus einer Selektion von Giraffe, Zebra, Kudu und Oryx und wir schaffen tatsächlich beide unsere reichliche Portion. Was wir nicht mehr schaffen ist, auf die hier regelmäßig am Restaurant eintrudelnden Stachelschweine und die Ginsterkatze zu warten. Unsere Zeit ist schlichtweg für heute um, nachtaktive Genossen hin- oder her!
Ende Tag 19.
Teil 4829. Dez. 2016
20. Tag: Von Kamanjab nach Palmwag
Seit langem sind wir heute mal ohne Wecker aufgewacht. Die gestrigen knapp 300 km waren eindeutig grenzwertig... Heute können wir es etwas ruhiger angehen lassen. Erstmal gibt es ein gemütliches Frühstück im Restaurant und ein halbwegs ausgiebiges Morgenbirding auf dem schönen Oppi-Koppi-Gelände.
Maskenweber (Southern Masked Weaver) beim Kunstflechten
Mohrenmeise (Southern Black Tit)
Brustbandprinie (Black-Chested Prinia)
Rostsperling (Great Sparrow)
Mehlschwalben (Common House Martin)
Steinschwalbe (Rock Martin) - wieder EDIT 😊, fotomatte hat ganz richtig bemerkt, dass man einen Segler nicht frei sitzend finden würde...
Skink - wenn jemand eine genauere Bestimmung vornehmen kann: bitte gern!
Um 10:00 Uhr brechen wir auf Richtung Palmwag...
Wir freuen uns schon riesig darauf, ab jetzt in grandiosen Landschaften zu schwelgen. Der erste Teil unserer Reise hat uns nun schon so viele exzellente Tierbeobachtungen beschert, die Marke von 300 Vogelarten ist geknackt - und so können wir uns jetzt gern auf einen anderen Schwerpunkt einlassen. Ab in die Berge! Ab über den Grootberg-Pass!
Auf der C40 kurz hinter Kamanjab...
Berge in Sicht!
"Wollsackverwitterung"
Faszinierende Formationen
Hier bin ich jetzt echt unsicher... Rätselvogel 5 😈 Auflösung: Großer Singhabicht (Pale Chanting Goshhawk) - Jungvogel
Der Grootberg-Pass hat uns schon in der Reisevorbereitung, die wir gern auch mit denn Satellitenaufnahmen von Google Earth vorgenommen haben, total fasziniert...
Eigentlich hatten wir auch die Grootberg-Lodge (www.http://grootberg.com/de/grootberg-overview/) als Unterkunft in Erwägung gezogen, uns aber aus reiseplanerischen Gründen doch für die Palmwag-Lodge entschieden. Auch die etwas vor dem Pass liegende Hoada Campsitehttp://grootberg.com/de/hoada-campsite/ macht einen guten Eindruck...
Die Passhöhe des Grootberg-Passes:
An einem kleinen Stand im knochentrockenen Middle of Nowhere kaufen wir für unsere mineralienbegeisterte Tochter ein paar Steine und einen Becher aus Stachelschweinborsten. Die 5 anwesenden Kinder und ihre Mama bekommen noch einen Lolli als Zugabe.
Nach erledigtem Zeltaufbau genießen wir unser erstes Pool-Bad des bisherigen Urlaubs und nehmen uns ein bisschen Zeit zum Lesen und Faulenzen. Ein Abendspaziergang rund um die Anlage bringt ein paar weitere Vogelarten:
Vor eigenmächtigen Spaziergängen in die einladende Umgebung wird gewarnt 🤨 :
Zum Zeitpunkt unserer Reservierung konnten wir uns nicht für den eigentlich gewünschten "Guided Walk" anmelden, weil es gerade "ein Problem" mit einem Rudel Junglöwen in der Gegend gab. Diese wurden von der AfriCat Foundation (http://www.africat.org/), deren Volunteers auch in Palmwag untergebracht waren, inzwischen erfolgreich vergrämt. Nach unserem Dinner können wir uns ein wenig mit ihnen über ihre Arbeit unterhalten.
Für unseren heutigen ganztägigen Gamedrive durch die weitere Umgebung von Palmwag haben wir wieder das Glück, die einzigen Mitfahrer zu sein. Unser Guide lässt sich freundlich auf unsere Birding-Bedürfnisse ein. Die wilden Pisten, die der Jeep teils im Schritttempo zu meistern hat, hätten wir allein wohl nicht bewältigt.
An der Landschaft können wir uns nicht sattsehen! Und die Tierwelt macht sich besonders gut zwischen den roten Steinen... Aber seht selbst!
Morgenstimmung
Auf der C43 ein Stück nach Norden in Richtung Kaokoveld
Und dann auf schmalen Pfaden in die rote Pampa
Weiß diese Giraffe, wie einmalig sie in dieser Kulisse wirkt?
Etwas für die Botaniker:
Bottle Tree (Pachypodium lealii) - danke, @Champagner
Shepherd's tree (Boscia albitrunca) - danke, @Lillitrotter
Langschnabellerche (Long Billed Lark) Vom Verbreitungsgebiet her müsste es die "Benguela Long-billed Lark" sein, die die Karoo LBL im Norden ersetzt, aber ich lese "Identification criteria require clarification". Was sagt der LBJs dazu, Bele?
Nilgänse (Egyptian Goose)
Was die Nilgänse hier machen? Tja: es gibt ein Schlucht hier, mit einem kleinen Tümpel... da können die Nilgänse natürlich nicht fehlen 😄
Zurück zu den Säugetieren:
Bergzebras
Kudus
...und ihre sterblichen Überreste
Springböcke in der Mittagshitze
Zeit fürs Lunch:
Noch'n Oryx
...und ein paar Porträts:
Diese Himba-Girls verdienen sich unsere letzten Geldreserven...
Nach 8 Stunden Rock'n Roll: Feierabend!
Den Restnachmittag verbringen wir "chillend", morgen steht eine lange Etappe bis nach Uis an...
Ende Tag 21.
Teil 5023. Jan. 2017
22. Tag: Von Palmwag über Twyfelfontain nach Uis (Brandberg)
Enlang der schönen Tafelberge, den Ausläufern des Grootberg-Plateaus geht es auf der mustergültig planierten M128/C39 südwärts.
Zunächst ist noch ein wenig Grün zu sehen, dass offensichtlich die zahlreichen Ziegen noch ernährt:
... aber es wird zunehmend staubig und die Landschaft zeigt ihre karge Schönheit:
Gegen Mittag erreichen wir "Twyfelfontain", die "Zweifelquelle", die einigen weißen Siedlern, die sich 1947 hier ansiedelten kein Glück gebracht hat. 1964 wurden die Farmen wieder aufgegeben. Berühmt ist dieser Platz für die Felsgravuren, die Twyfelfontain den Eintrag in das UNESCO-Weltkulturerbe verschafften. Eine kleine Führung informiert über die Hintergründe.
Am Parkplatz freuen sich nicht nur die Parkwächter über ein kleines Trinkgeld, sondern es gibt weitere Gesellschaft, die sich mit ein paar Kekskrümeln abspeisen läßt:
Die Mittagshitze macht uns ziemlich zu schaffen, und so verzichten wir darauf, die nahegelegenen "Organ Pipes", den "Burnt Mountain" oder den "Petrified Forest" noch in Augenschein zu nehmen. Stattdessen fahren wir recht zielstrebig nach Uis, und haben dort sogar noch Zeit, einen spätnachmittaglichen Abstecher in das Brandberg-Gebiet zu machen.
Hier kommen wir dann auch wieder ornithologisch auf unsere Kosten:
Gleich vorneweg eine "Problemart": Ich erinnere mich, dass wir gesagt hatten: die Lerchen machen wir morgen und dann nur dieses Foto geschossen haben. Und nun sitze ich über dem Buch und rätsel so vor mich hin... Also: Ich tendiere zur Sabota-Lerche (Sabota Lark) - andere Meinungen?
23. Tag: Vom Brandberg über die D2342 / D2303 zur Küste
Mein 50.Geburtstag! Wie schön, dass ich hier in der Einsamkeit jeder üppigen Feierei entgehen kann. Der heutige Tag führt mich von schroffen Felsen durch die Wüste ans weite Meer - was für ein schönes Sinnbild. 🙂
Unser freundlicher Vermieter der White Lady B&B hat uns die landschaftlich interessante Strecke über die D2342 und D2303 empfohlen, die direkt südlich des Brandbergs rund um den Mount Goboboseb durch die Einsamkeit führt. Vorher hat er sich allerdings vergewissert, dass wir über 2 einsatzbereite Reservereifen verfügen. Da auf der Strecke kein Handyempfang existiert, haben wir mit ihm vereinbart, uns zurückzumelden, wenn wir wohlbehalten an der Küste angekommen sind. Falls nicht würde er einen Suchtrupp aktivieren... 😎
Auf dem Satellitenbild erkennt man den Streckenverlauf an den grünen Fähnchen.
Als erstes geht es aber möglichst dicht an den Brandberg heran.
Werner muss sich einmal wieder mit meiner Abenteuerlust herumschlagen, als ich ihn über schmale Pads noch ein bisschen und noch ein bisschen weiter lotse. Irgendwann sagt er entschieden: "Ende Gelände!" 😠
Wir bewundern - geologisch ahnungslos - die verwitterten Felsen ringsum und stellen uns die Begeisterung unserer mineralogisch interessierten Tochter über die mannigfaltig glitzernden Quarze am Boden vor.
Wir erfreuen uns an den Weißrücken-Mausvögeln (White-backed Mousebird), die geschäftig um unseren Rastplatz flattern:
Nun müssen wir aber erstmal "Strecke machen", wenn wir heute noch nach Walvis Bay kommen wollen! Natürlich in sinnigem Tempo, aufgrund der spitzen Steine auf der Wegstrecke. Ein Reifenwechsel wäre bei der Hitze nicht wirklich nach unserem Geschmack...
Die Gegend südlich des Brandbergs präsentiert uns viele prachtvolle Welwitschias. Wer eine Alternative zum touristisch bekannten "Welwitschia-Drive" nahe Swakopmund sucht, wird hier fündig. Querverweis: http://www.namibweb.com/welwitschia-plains.pdf
Der weitere Weg führt uns durch die weite Einsamkeit und entlang atemberaubender, abwechlungsreicher Felsformationen:
Letztere liegen ziemlich genau dort, wo die D2342 auf die D2303 trifft:
Kurze Zeit später öffnet sich das Gelände hin zur "Messum Terrace", einer ziemlich flachen und glühend heißen Angelegenheit:
Auch hier gibt es übrigends noch Welwischias und sogar Springböcke ziehen durch die Gegend...
Gegen 15:30 Uhr sind wir dann am Meer!
Tag 23 - Teil 1.
Teil 5204. Feb. 2017
23. Tag: Cape Cross - Robbenkolonie
Vielen ist die Robbenkolonie von Cape Cross als Sehenswürdigkeit bekannt.
"Das Robbenreservat (Arctocephalus pusillus pusillus) ist eines der größten und vor allem für Besucher zugänglichen Sammelgebiete der Südafrikanischen Seebären – einer Ohrenrobben-Art – am Festland. Sie bilden hier eine Kolonie von bis zu 250.000 Tieren (letzte Zahlen des Ministeriums von 2007), um im Oktober oder November ihre Jungen zu gebären. In dieser Massierung stellen die Robben ein echtes Problem für die Fischerei dar, weil Robben täglich etwa acht Prozent ihres Eigengewichts an Fischen fressen. Um eine Überpopulation zu verhindern, werden am Kreuzkap jährlich Robben in größerer Zahl gejagt und zu Schuhen und Taschen verarbeitet*. Die Seebärenkolonie haben sich Schabrackenschakale und Hyänen zum Lebensraum gemacht, hier leben sie am Rand der Wüste und ernähren sich von Robbenjungen und Nachgeburten." (wikipedia)
* Ein anderer Bericht erwähnt, dass die Hoden der Bullen für viel Geld nach Asien verkauft werden, wo sie als Potenzmittel begehrt sind.
Auf einem abgezäunten Steg kann man quasi durch die Kolonie laufen, muß dann aber auch die Details ertragen: z.B. auch den Anblick von Unmengen toter Babyrobben, an denen sich die Möwen sattfressen oder die einfach so vor sich hin gammeln. Diese Bilddetails ersparen wir euch...
Zusätzlich: ein ohrenbetäubender Lärm von rufenden Robbenkühen und ihren Heulern, die sich in dem Getümmel an ihrem individuellen Ruf erkennen sollen - wobei oft genug die verzweifelten Kleinen bei Fehlversuchen rigoros von potentiellen Leihmüttern weggebissen werden. Hinzu kommt: der mörderische fischig-tranige Gestank!
Aber natürlich bekommt man - wenn man es schafft, in diesem Wirrwar ein Motiv auszuwählen, gute Gelegenheiten für Robbenportraits.
Hier sind sie:
Zusätzlich interessieren wir uns natürlich auch dafür, unsere Birdlist zu ergänzen - unter anderem um die europäischen Wintergäste in der südlichen Hemisphäre:
Dominikanermöwe (Kelp Gull), imm.
Steinwälzer (Ruddy Turnstone):
Alles in allem bleibt Cape Cross ein eindrucksvolles Ereignis, auch wenn es eine Weile dauert, den Gestank aus den Haaren und Klamotten loszuwerden. Wer zarter besaitet ist, sollte jedoch eher mit der deutlich kleineren Robbenkolonie bei Walvis Bay vorlieb nehmen, die von den Bootstouren in der Lagune von Walvis Bay angesteuert wird. Und natürlich gibt es diese Baby-Dichte nur in den Wintermonaten...
Tag 23 - Teil 2.
Teil 5304. Feb. 2017
23. Tag: Cape Cross - Walvis Bay
Die 160 km von der Robbenkolonie bis nach Walvis Bay, wo wir die nächsten Tage verbringen werden, ziehen sich. Die "saltpaved road" ist gut in Schuss, aber es sind halt noch immer ca. 2 Fahrstunden bis zum Ziel, nach einem langen Tag...
Für Freude sorgt bei uns, dass die ersten richtigen Namib-Dünen zwischen Swakopsmund und Walvis Bay vom Abendlicht beleuchtet sind - ein für die nächsten diesigen Tage einmaliges Ereignis... 😏
Und dann kommen wir kurz vor Sonnenuntergang bei der "Buschtrommel" an. Wir liegen jetzt - eine Woche nach Sylvester - schon ein wenig außerhalb der High-Season, in der sich ganz Südafrika an dieser Küste zum Angeln einquartiert. Es war dann gar nicht soooo schwierig, hier eine Unterkunft zu bekommen. http://www.buschtrommel-tours.com/uebernachtung.htm
Ihr erinnert euch? Heute war mein 50. Geburtstag. Und den beenden wir natürlich mit einem gepflegten Essen im berühmten "The Raft"... http://theraftrestaurant.com/
Aber wir sind zu müde, um von der Promenade aus noch ein stimmungsvolles Bild im letzten Abendlicht zu machen...
Ende Tag 23.
Teil 5410. Feb. 2017
24. Tag: Birding rund um Walvis-Bay
Wir lassen es heute etwas ruhiger angehen bei einem Frühstück im Garten der "Buschtrommel"...
Aber natürlich freuen wir uns als Birder auch auf die zu erwartenden Limikolen und die Ergänzungen unserer Vogelliste. Also erstmal zur Lagune, angefangen bei der Promenade in der Nähe des "Raft". Ein Blick aus der Vogelperspektive zur Orientierung:
Jeder Reisende wird natürlich diese Gesellen bewundern, die sich zu Abertausenden in der Lagune rumtreiben:
Und auch dieser komische Vogel ist den meisten Menschen bekannt:
Aber wir sind natürlich scharf auf die Millionen von Watvögel, die jetzt im Januar hier aus dem nordischen Winter Quartier beziehen - aus diesem Grund sind wir hier:
Sichelstrandläufer (Curlew Sandpiper) - und definitiv "unzählige" davon...
Grünschenkel (Common Greenshank)
Und zu diesem hier gibt es noch eine besondere Geschichte:
Weißstirn-Regenpfeifer (White-fronted Plover)
Während Werner mit den Flamingos beschäftigt ist, beobachte ich nahe der Uferpromenade ein kleines "Drama": Ein Regenpfeifer-Küken hatte sich mit dem Bein an einer langen Feder vertüddelt, die er nun hinter sich herzog und dabei immer wieder auf den Schnabel fiel. Ein jämmerlicher Anblick!
(Dies ist natürlich ein "Nachher-Bild", wir sind ja keine Paparazzi! - Aber die Feder am Bein hatte mindestens die Größe der hier hinter dem Kleinen liegenden... "Wenn he bloss nich weer mit de Been in Tüddel kummt")
Also flugs meine Rettungsmütze aufgesetzt, den Kleinen gegriffen und mit zartesten Fingern die Fesseln gelöst... Das war wirklich eine ziemliche Fummelei...
Ende gut - alles gut: der Kleine schlüpft unter die Fittiche eines Elternteils, das schon aufgeregt auf ihn gewartet hat:
Ein weiterer - lokal ganzjähriger - Vertreter der Gattung "Charadrius":
Dreibandregenpfeifer (Three-banded Plover)
Und ein ziemlich bräunlich wirkender Kiebitzregenpfeifer (Grey Plover) im wohl abgetragenen Schlichtkleid:
Der Säbelschnäbler findet sich wohl ziemlich an allen Küsten der Welt:
Wir haben heute einen Mittagsschlaf nötig, vorher gibt es noch einen Hamburger. Und wir müssen Werners Hut auslösen, den wir gestern im "Raft" haben liegen lassen - geht GAR nicht ohne!
Also: kleine Pause, dann geht es weiter...
Tag 24 - Teil 1.
Teil 5510. Feb. 2017
24. Tag, Nachmittag: Walvis Bay - Salinen und Vogelparadies
Nach der Mittagspause versuchen wir, das "Bird Sanctuary" (kurz hinter der Zufahrt zur C14) zu erschließen.
Wir finden wohl noch nicht den perfekten Zuweg und stapfen ein wenig desorientiert durch die Dünen. Aber mindestens eine spannende Beobachtungen gibt es dann doch...
Afrikanische Ruderente (Maccoa Duck)
Weiter geht es in das weitläufige Gebiet der Salinen:
Hier in den Salztümpeln und Gräben findet sich so manches, was unser Herz erfreut! Unter anderem ein Odinshühnchen (Red-necked Phalarope) - leider ohne Foto.
Auffällig sind die riesigen Pulks an Schwarzhalstauchern (Black-necked Grebe):
Wunderschöne Färbungen in den Gräben erfreuen und zum Abschluss des Tages:
Wir sind heute aber von den eindrucksvollen, aber anstrengenden Vortagen noch ziemlich kaputt. Wir beschließen, dass es für heute reicht. Im "Anchors" am Yachthafen gibt es eine Seafood-Pfanne und einen heißen Tee für mich - und ein Bier für Werner.
Ende Tag 24.
Teil 5611. Feb. 2017
25. Tag: Walvis-Bay - Bootsfahrt und 4x4-Namib-Ritt (Sandwich Harbour)
Diese Kombination packt zwar etwas viel in einen Tag, so dass man bei der Intensität der beiden Bestandteile etwas Abstriche machen muss, aber insgesamt waren wir zufrieden mit unserer Wahl. Jetzt, wenn wir im Sommer 2017 wieder vor Ort sind, werden wir uns sicher nicht die vielgelobte Suche nach den "Little Five" der Living Desert Tours entgehen lassen http://www.livingdesertnamibia.com/index-de.htm und vielleicht eher die marine dolphin cruise von Mola Mola http://www.mola-namibia.com/attraction/marine-dolphin-cruise/ an zwei verschiedenen Tagen ins Auge fassen.
Oder hat jemand noch einen Tipp für die Bootstour, die am weitesten auf den Atlantik hinausfährt (eventuell ganztägig)?
Nun gut, es geht also los mit unserem Skipper und Guide Peter, der sich ehrlich freut, ein paar Birder an Bord zu haben 🙂
Wir sichern uns den kleinen Logenplatz am Oberdeck neben dem Skipper:
Die Bootstour von Laramon geht insgesamt nur wenig über die Lagune auf den offenen Ozean hinaus, ist aber dennoch interessant und lohnenswert. Zunächst geht es zu den Robbenbänken am Pelican Point:
Auf dem Weg dorthin finden wir auf einer Mole einige Wahlberg-Scharben (Crowned Cormorant) zwischen den allgegenwärtigen Kapscharben (Cape Cormorant):
"Belegfoto" Wahlberg-Scharbe (Crowned Cormorant)
Kapscharbe (Cape Cormorant)
Als Zugabe: Schwarzer Austernfischer (African /Black Oystercatcher)
Die Seebärenkolonie "außerhalb Riechweite" zu besichtigen, ist für uns recht angenehm. Außerdem gibt es hier sogar einen panierten Seeelefanten! 🤩
Wer ganz nah dran sein will, kommt auch auf seine Kosten: an Bord begrüßt uns der Touristenliebling "Bobby", der sich seine Ration verdient und sich danach zum nächsten Catering-Service aufmacht:
Weitere Gäste an Bord:
Die Delphine sorgen auf dem Boot für allgemeine Freude, allerdings ist es schwer, den richtigen Moment für ein Bild abzupassen:
Unsere Hoffnung auf die eine oder andere Hochseeart wird auch nicht enttäuscht:
Dunkler Sturmtaucher (Sooty Shearwater)
Kaptölpel (Cape Gannet)
Zugabe: die Buntfuß-Sturmschwalbe (Wilson's Storm-Petrel), leider ohne Bild.
Aber die verschiedenen Seeschwalben wollen wir euch auch nicht vorenthalten. Hier "auf einen Blick":
2 Brandseeschwalben (Sandwich Tern) - und dahinter? Fluß- oder Küstenseeschwalbe?
Zusätzlich zwei "Belegfotos":
Raubseeschwalbe (Caspian Tern)
Und (später aufgenommen auf der "Desert-Tour")... DIE spezielle Seeschwalben-Rarität, wegen derer manch ein Birder die Gegend besucht 🤩
Damaraseeschwalbe (Damara Tern) - mit Küken!!
An Bord gibt es zum Lunch leckeres Fingerfood und frische Austern (an denen wir immer noch nichts Schmackhaftes finden können...). Aber die Austernzucht in Walvis-Bay ist ein einträgliches Geschäft, der Benguela-Strom sorgt für optimale Aufzuchtbedingungen.
Nun soll man nicht meinen, die Lagune wäre ein völlig idyllischer Ort:
"Der Hafen von Walvis Bay ist als einziger richtiger Tiefseehafen von großer wirtschaftlicher Bedeutung für Namibia und die gesamte Region. Nachdem die Exklave Walvis Bay 1994 von Südafrika an Namibia übergeben wurde, erlebte der Hafen einen Boom und zählt heute zu den größten fünf Häfen des südlichen Afrikas. Der Hafen wird seit Mai 2014 um weitere Liegeplätze und ein neues Containterminal erweitert. Die Containerumschlag-Kapazität wird nach Fertigstellung auf 1,065 Millionen TEU steigen." (wikipedia) - Zum Vergleich: Der Hafen Hamburg schlägt ca. die 9fache Menge um.
Außerdem: Ölförderung mitten im Delta - zur Zeit aufgrund des niedrigen Ölpreises ausgesetzt. Laut Aussage unseres Skippers ehedem betrieben durch eine angolanische Ölfirma.
Das Ganze ist natürlich ein typischer Interessenskonflikt: Mit der Lagune von Walvis Bay und Sandwich-Harbour haben wir 2 hochsensible Wasservogel-Schutzgebiete gemäß internationaler Ramsar-Konvention. Daneben die verständlichen Interessen afrikanischer Wirtschafts- und Entwicklungspolitik. Walvis Bay ist wichtiger Umschlagsplatz auch für die Binnenländer Botswana, Sambia und Simbabwe. Neben der Containerfracht ist natürlich auch die Verschiffung von Rohstoffen (Erze, Salz, seltene Erden) als Schüttgut von Bedeutung. Aber letztlich gibt es diesen Interessenkonflikt auch im Wattenmeer vor der norddeutschen Küste. Moralische Empörung ist also unangebracht...
Ich hoffe, ich habe euch mit diesem Exkurs jetzt nicht gelangweilt. Gegen Mittag sind wir jedenfalls zurück an der Jetty und es geht auch schon bald weiter auf die Wüstentour...
Tag 24: Ende Bootstour in der Lagune von Walvis Bay. Wüstentour folgt.
Teil 5719. Feb. 2017
25. Tag: Walvis-Bay - Wüstentour mit Laramon
Schon bald nach Rückkehr von unserer Bootstour geht es gegen Mittag auf zum 2. Teil der Laramon Marine / Dune Combo: der 4x4-Ritt durch die Dünen Richtung Sandwich Harbour. Hier noch einmal der Link zur Tourbeschreibung von Laramon: http://www.laramontours.com/Sandwich_Harbour_Combo.htm
Zunächst wird am Ende der Promenade von Walvis natürlich erstmal Druck abgelassen...
Vor den Salzwerken geht es nach links in das Dünengebiet Richtung Sandwich-Harbour, in den obersten Nordzipfel des Namib-Naukluft-Nationalparks. Wir sitzen touristisch zu siebt in dem Nissan-Jeep, aber Werner ergattert den Beifahrer-Sitz. Wir durchqueren die Ebene des Kuiseb-Deltas und dann: Ab in die riesengroße Sandkiste! Es ist verblüffend, wie der Jeep die Steigungen und Gefälle im tiefen Sand bewältigt! Und das zur Mittagszeit - wobei es heute leider sehr diesig ist...
Die flotte Fahrt durch die Dünen wird immer wilder und erinnert an eine Achterbahnfahrt...
Schließlich kommen wir "in the middle of nowhere" direkt nördlich von Sandwich-Harbour an.
Der Dunst lässt uns das bekannte Seevogel-Refugium nur erahnen, und nur mit viel Nachbearbeitung können wir aus den Dünenfotos ein paar Kontraste herausholen...
Blick nach Norden, Richtung Walvis Bay
Ich persönlich finde die Stimmung sehr schön, weil man sich im Dunst noch intensiver der Leere dieser Wüstenwelt bewusst wird. Man kann mal kurz der armen Schiffbrüchigen gedenken, die an dieser Küste gestrandet waren und dann zwischen salzigem Meer und Wüstendürre nun nur noch ihre Todesart wählen konnten...
Nun geht es auf den wilden Rückweg - ich muss gestehen, manche Touristenattraktionen machen einfach SPASS!
Mir war nicht klar, dass es bergab in den Dünen praktisch so geht, dass man eine Lawine auslöst und sich dann mit dem Auto auf bzw. mit dem rutschenden Sand hinuntergleiten lässt... aber eins war mir auch klar: DAS ist etwas für Experienced Drivers!
WARNUNG: Es ist dringend davon abzuraten, auf eigene Faust "am Strand entlang" Richtung Sandwich Harbour aufzubrechen (was ohnehin einer Sonder-Permit bedarf...). Es ist sehr schwierig, die Zeit abzuschätzen und der komplette Strand ist bei Hochwasser geflutet. Hier kann man leicht sein Fahrzeug versenken - und es ergeht einem dann möglicherweise wie den "Schiffbrüchigen" - zumindest bis eine teure Such- und Rettungsexpedition gestartet wird.
Bei einer kleinen Lunchpause in einem Dünental erfahren wir einiges über das Topnaar-Volk, dass in dieser unwirtlichen Gegend und entlang des Kuiseb-Taals siedelt.
Die ǃNara melon (Acanthosicyos horridus) eine existenzielle Rolle für die Ernährung dieser menschlichen Überlebensexperten...
...und auch für die tierischen, wie z.B. Wüstenelefanten aber auch dieses einsame Straußenmädchen...
Unser Guide Peter hat sich auch auf der Wüstentour rührend um uns Birder gekümmert, ohne die Restgruppe völlig gegen uns aufzubringen. Die endemische Damara-Seeschwalbe mit Küken hatte ich weiter oben bei der "Seeschwalben-Sammlung" schon einmal, aber doppelt hält besser...
Fleißig sucht Peter für uns nach der zweiten endemischen Berühmtheit - erfolgreich! 🤩
Dünenlerche (Dune Lark) [Edit: Name]
Manche Birder mieten nach seiner Aussage ganztägig einen kompletten Jeep, nur um gezielt nach dieser Art zu suchen... und wir bekommen sie schon im normalen Touristen-Arrangement! 🤪
Zurück im Hafen nehmen wir noch einen Salat zu uns, verbringen noch eine halbe Stunde an der Promenade und machen dann - mit unserer 350. Vogelart auf der Liste - Feierabend.
Rätselvogel: Wer kann sagen, wie unsere 350. Art hieß? 😈
Ende Tag 25.
Teil 5818. März 2017
26. Tag: Greenhorns im Kuiseb Delta 😊
So langsam sind wir wirklich "satt" von allen Erlebnissen und beschließen, noch eine weitere Nacht in der Buschtrommel zu verbringen, statt das Kuiseb Rivier rund um Homeb/Mirabib zu erkunden. Aber so ganz "mal nix tun" ist natürlich auch nicht: unser Plan ist, noch einmal die Salinen abzuklappern und einen Abstecher in das Permit-Gebiet südlich der Salinen zu machen - vielleicht hat es hier noch eine Dünenlerche?
Vorab gleich der Hinweis: NICHT NACHMACHEN! Die Überschrift verrät ja schon, dass hier irgendetwas schief laufen wird... 😕
Die "Tracks for Africa"-Map auf unserem I-Pad wies seinerzeit noch eine kleine Piste aus, die uns vielversprechend erschien. Sie ist inzwischen auf der aktuellen Version nicht mehr zu finden - @chrigu, ich denke, hier hast du unseren Hinweis wohl erfolgreich weitergeleitet? Gut so!
Bis zu einer Baumschule geht es noch ganz passabel. Wir strolchen hier ein wenig herum und sammeln ein paar Tagesarten (Red-faced Mousebird, Didgeric Cucoo). Aber vor allem auch: Zecken 🤢 . Danach befinden wir uns zwar weiterhin genau auf dem ausgewiesenen Trail, der aber zusehends ins Nirgendwo führt. Leider überschreiten wir dabei (angefeuert durch mein unvernünftiges "alles gut, wir sind genau richtig laut Navi!") auch den "Point of no return". Kommentarlos jetzt die Sequenz bis zu ihrem vorhersehbaren Ende...
🤨 😣 🙄 🤢 Für die nächsten 20 Meter brauchen wir 1 Stunde - auch mit abgelassener Reifenluft geht im mittäglichen Flugsand nichts mehr! 😏 Zum Glück fährt auf dem nahegelegenen Dünenkamm ein LandCruiser der "Namibia Parks and Wildlife"-Wacht Patrouille. Wir recken unsere Hände flehend in die Luft und werden gesichtet. Auch ein erfahrener Fahrer bekommt unseren Hilux nicht flott, also muss schweres Gerät anrücken... 😏
Oje, wir sehen schon eine saftige Strafe auf uns zukommen, schließlich sind wir ja auch ohne Permit unterwegs. 😊 Und der Chef mit den Sternchen auf der Schulter flößt uns Respekt ein... 😕 Immer wieder outen wir uns zerknirscht als "stupid tourists" und "bloody greenhorns"... Die tatkräftigen Helfer verweisen uns an den Chef. Dieser scheint bei aller Würde ein wenig amüsiert und so kommen wir unter tausendfachen Dankbezeugungen und 2 Dosen Bier pro Nase aus der peinlichen Bredouille. 😗 Von diesem Schreck müssen wir uns erst einmal erholen... 🙁
Rückblickend kann man feststellen, dass dies wirklich die absolut einzige "Panne" auf unserer ganzen Tor war: Lucky ones! Und letztlich braucht ein Reisebericht ja auch wenigstens ein Kataströphchen. 😈
Nach ausgiebiger Pause am Yachthafen checken wir noch einmal die Salinen ab - es kommt jetzt wirklich Abschiedsstimmung auf. Passenderweise gibt es fast nur Fotos von Arten der nördlichen Hemisphere...
Wir beschließen den Tag mit einem Blick ins Vogelparadies, wo noch eine Hottentottenente auf uns wartet, und einem Abstecher zu den Dünen von Swakopmund im Abendlicht, was allerdings wegen plötzlich aufziehender Wolken dann wenig ergiebig wird.
Noch ist der Himmel blau - für 5 Minuten...
Verzweifelt suchen wir schließlich nach einem Restaurant, dass am Sonntag Abend geöffnet hat. "Raft": geschlossen, "Anchors": geschlossen... 🙁 Also gibt es Kartoffelsuppe aus der Dose...
Ende Tag 26.
Teil 5918. März 2017
27. Tag: Kuiseb Pass und Rooisand
Nun geht es ernsthaft auf die letzte Etappe. Nach einem Zwischenstopp am Vogelfederberg zunächst durch die weite (langweilige) Wüstenebene...
Der Vogelfederberg
Schließlich wird die Landschaft immer spannender und rund um den Kuiseb-Pass grandios.
Unter der Kuiseb-Brücke machen wir Pause für ein ausgiebiges Birding:
Die Farm zeichnet sich aus durch einen durchgängigen Belag aus glitzernen Quarzen, einige davon werden als Mitbringsel für unsere "Kleine" eingepackt.
Werner hat leider üble Kopfschmerzen, so dass ich einen kleinen Abendspaziergang allein erledige.
Wir schmeißen die auf der Farm erworbenen Zebrasteaks auf den Grill und genießen den berühmten namibianischen Sternenhimmel. Nachts kann der weiter von Kopfschmerzen geplagte Werner noch einen Uhu zur Artenliste beisteuern.
(Dank der neuen Kamera und der Anregungen der @Eulenmuckels werden die Nachtaufnahmen diesen Sommer sicher noch optimiert 😉 )
Ende Tag 27.
Teil 6017. Apr. 2017
Warum brauche ich so lange, um die letzten 1,5 Tage des Berichts hier einzustellen? Mal abgesehen von den üblichen Entschuldigungen - vielleicht will ich einfach nicht Abschied nehmen von dieser Traumreise... Aber jetzt ist das Wiedersehen ja schon in greifbare Nähe gerückt, und so mach ich mich jetzt mal endlich an den letzten Rest...
28. Tag: Über den Gamsberg-Pass zurück nach Windhoek
Nach einem gemütlichen Frühstück mit einem aus dem letzten Rest der Gasflasche halbwegs erhitzten Kaffee reisen wir in gemächlichem Tempo weiter durch die Berge.
Am Gamsberg-Passsichten wir noch einmal Kaffernadler, Raubadler und Ohrengeier - und einen Steinrötel (außerhalb fotografischer Reichweite).
Vor die Linse und ebenfalls auf die Liste kommt uns aber noch dieser Goldschwanzspecht (Golden-Tailed Woodpecker)
Für Begeisterung sorgt dieses "Chameleon" - das allerdings eine Rote Stachelagame (Agama aculeata - Ground Agama) ist. Lillitrotter und fotomatte haben hier einmal wieder fachkundig eingegriffen. 😉
Ein paar Elands und eine Horde Paviane dürfen auch noch auf die Speicherkarte:
Und dann geht es hinunter in die Kalahari-Ebene Richtung Windhoek:
Wir steuern zunächst die geplante Unterkunft Monteiro's an, entscheiden uns dann aber spontan, nach Ondekaremba zurückzukehren, an den Ausgangspunkt unserer großen Reise. (http://www.ondekaremba.com/)
Dort werden wir durch "alte Bekannte" begrüßt. Da ich mich bei diesem Bericht ja anfangs noch zurückgehalten habe - ohne zu ahnen, wie dieses Projekt ausufern würde - kann ich jetzt noch mal aus dem Vollen schöpfen:
Kap-Borstenhörnchen (Cape Ground Sqirrel) mit On-Board-Sonnenschirm - auf Ondekaremba sehr präsent:
Und nun die Ondekaremba-Vogelwelt im Schnelldurchlauf:
Helmperlhuhn (Helmeted Guineafowl)
Rotschnabel-Frankolin (Red-billed Spurfowl) in Eile:
Afrikanischer Wiedehopf (African Hoopoe) - taxonomisch nur eine Unterart des europäischen Wiedehopfs.
Akaziendrossel (Groundscraper Thrush)
Maskenweber (Southern Masked Weaver)
Buntastrild (Green-winged Pytilia) mit Schlafzimmerblick
Wir fangen am Spätnachmittag an, unsere 7Sachen zu sortieren und verbrauchen unser letztes Telefonguthaben an die Kids, nach denen wir uns nun schon sehr sehnen...
In der Nacht schlagen wir uns wieder mit den Moskitos in der Erioloba-Hütte herum... Warum haben wir denn diesmal eigentlich nicht den Campground gewählt?