Reisebericht

Namibia 2015/2016 - 4 Wochen durch den Nordteil

von Birgit und Werner · begonnen 29. Okt. 2016 · 61 Teile

Teil 2107. Nov. 2016
10. Tag: Kalizo Lodge, Birdwalk und Bootstour

Der Birdwalk mit Guide Owens am Morgen führt uns zum den Sammelplatz der Karminspinte (Southern Carmine Bee-eater). Die Kalizo Lodge ist unter Birdern bekannt für ihren großen Brutplatz dieser prächtigen Vogelart. Wir sind froh, sie jetzt noch in großer Zahl antreffen, weil sie mit Einbruch der Regenzeit in das tropische Afrika wegziehen. Also profitieren wir von der untypischen Dürre um diese Zeit, die sonst im südlichen Afrika ja für erhebliche Probleme sorgt.
Für Interessierte hier der Species text in The Atlas of Southern African Birds: http://sabap2.adu.org.za/docs/sabap1/441.pdf

Wir treffen jetzt auf Altvögel, die mit einigen "Leckereien" die ausgewachsenen Jungvögel auf ein selbstständiges Leben vorbereiten und sie für den Vogelzug noch ein wenig mästen. Die kahlen Bäume, auf denen die Karminspinte sich versammeln sehen aus wie Tulpenbäume in voller Blüte - ein spektakulärer Anblick! 🤩

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Am Mittag zurück an der Lodge gibt es zwar immer noch kein WLAN, aber ich kann eine Notfall-EMail an die auf Nachricht wartenden Lieben daheim absenden, in dem ich sie um Geduld bitte.
Die Luft steht in der Mittagshitze und kündet von dem, was das auf uns zukommt... Ein Duschbad zur Abkühlung wird abgelöst von der ganz großen Dusche. Hektische Aktivität auf dem Campground um uns herum: alle versuchen noch ihre sieben Sachen in Sicherheit zu bringen, während es buchstäblich wie aus Eimern schüttet. Ein Blitz schlägt in unmittelbarer Nähe ein, so dass die Lichter beim Auto unseres Campnachbarn aufblinken...

Die Ruhe vor dem Sturm:
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Wer noch etwas retten muss, wird in Sekundenbruchteilen nass bis auf die Knochen:
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Fantastisches Licht direkt nach dem Unwetter:
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Nach der Sinntflut geht es zum liebevoll vorbereiteten Chrismas-Dinner. Die Rinderfilets, die auch in Anbetracht des australischen Familienbesuchs des Besitzers kredenzt werden, haben mindestens 4 Sterne verdient! Wir amüsieren uns mit den bereitgelegten Weihnachts-Gimmiks:

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Ich muss jetzt den Bericht in kleinere "Häppchen" teilen, weil er mir jetzt zum zweiten Mal beim Hochladen abgeschmiert ist. Gestern Abend hatte ich meinen Text nicht zwischengespeichert, aber man wird ja schlauer mit der Zeit... Also, ich hoffe es klappt jetzt und dann kommt auch gleich der Rest des Tages...
Teil 2207. Nov. 2016
Fortsetzung 10.Tag, Bootstour Kalizo Lodge

Nach dem Essen stellt sich die Frage, ob unsere geplante Bootstour in Anbetracht der rundum am Horizont grollenden Donnerwetter stattfinden kann. Owens wählt das Speedboot, damit wir gegebenenfalls vor einer sich uns in den Weg stellenden Gewitterfront flüchten können. Wir fahren flussaufwärts. Und das dramatische Licht sowie der Logenplatz auf dem Speedboot lassen Werner in Naturfotografenträumen schwelgen. Der drehbare Sitz ist eigentlich für die Angler konzipiert, erleichtertert aber auch Werner die Arbeit mit dem großen Teleobjektiv. Captain Owens macht seinen Job sehr gut und führt uns gekonnt und behutsam an jede Sehenswürdigkeit heran, die wir ihm nennen. Am Ufer präsentieren sich die Objekte der Begierde im schönsten Licht und Werner betätigt allein auf dieser Tour ca. 600x den Auslöser!




Hier eine klitzekleine Auswahl der Ausbeute:
(Ich werde am Ende der Kalizo-Etappe wieder einen Extrateil für die vogelinteressierten Leser beisteuern, möchte hier aber den Lesefluss nicht überstrapazieren. 😄 )

Zu Beginn der heutigen Bootstour begrüßt uns ein Nilwaran (Water Monitor) neben dem Anleger:
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Rallenreiher (Squacco Heron)
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Witwenpfeifgans (White-faced Whistling Duck)
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Schmarotzermilan (Yellow-billed Kite)
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Es gibt auch Sehenswertes ohne Federn:

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Man beachte die unfreiwillige "Zahnseide" bei diesem kapitalen Burschen:
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The Beast and the Beauty: Seerosen am Zambezi
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Und das zugehörige Blaustirn-Blatthühnchen (African Jacana)

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An diesem Abschnitt des Zambezi sehen wir kaum Nilpferde und auch keine Huftiere am Ufer. Hier ist halt kein Nationalpark und das Jagdgeschäft scheint zu blühen. Eine Hippo-Trophäe kostet ca. 4000 US$ und ein All-Inclusive-Dangerous-Animal-Hunting-Safari-Paket inklusive 1 Hippo- und ein Krokoabschuss bucht man für schlappe 20.000 US$. *kopfschüttel*

Zum Sonnenuntergang sind wir erschöpft aber zufrieden zurück an der Lodge.

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Unsere Nachtruhe wird dann empfindlich gestört durch etliche Mücken im Dachzelt, die wir wegen der Malaria-Gefahr vollständig eliminieren müssen. Nach einer Weile entdecken wir die Lücke im System (ein 5 cm geöffneter Reißverschluss und zwei systembedingte Löcher an der Aufklappstelle des Dachzelts. Reißverschluss zu, Löcher mit Plasiktüten abgedichtet - danach schlafen wir recht friedlich.

Ende 10.Tag
Teil 2308. Nov. 2016
11. Tag: Kalizo Lodge, 2. Bootstour auf dem Zambezi

Heute geht es - erneut mit Owens - mit dem Speedboot flussabwärts. Da der Fluss hier weniger verzweigt ist, und es auch schon früh sehr heiß wird, gibt es etwas weniger zu sehen als gestern. Aber wir wollen mal nicht meckern...

Owens weiß, wo es langgeht:
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Die Angelfraktion ist auch schon unterwegs:
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Sie gehen auf "Tigerfish":
(Foto: Kalizo Lodge, http://www.kalizolodge.com/fishing/)
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Es gibt auch noch andere Fischfanatiker: Ein Otter...
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Aber wir sind auf etwas anderes aus. Zunächst kauft Owens auf der Sambia-Seite des Flusses ein paar kleine Fische:

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Durch diese hindurch bastelt er einen Schilfhalm, möglichst ohne die Schwimmblase zu verletzen. So präpariert stößt er einen Pfiff aus, der offensichtlich schon bekannt ist:

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Auf der heutigen Bootstour sichten wir insgesamt etwa 10 Schreiseeadler!

Nach diesem tollen Erlebnis verbringen wir den Nachmittag sehr entspannt auf dem Campground, bemüht im Schatten zu bleiben und sich möglichst wenig zu bewegen. Einige trockene Kekse werden - waidmännisch nicht ganz korrekt 😉 - genutzt zur Anfütterung etwas kleinerer Gesellen:

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Brillentaube (African Mourning Dove)
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Hartlaubdrossling (Hartlaub's Babbler)
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Buschhörnchen (Smith's bush squirrel)
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Das gestrige Gewitter hat offensichtlich die Stromversorgung auf dem Zeltplatz lahmgelegt. Daher muss Werner seine arg strapazierten Akkus im Office aufladen, von wo wir auch zur Kommunikation mit daheim den privaten Hotspot der Chefin nutzen können. Endlich!

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Ende Tag 11.
Teil 2410. Nov. 2016
Kalizo-Lodge/Zambezi - "Birder's Special - A"

Wie versprochen kommt hier noch mal eine Extra-Auswahl von "Kalizo-Spezialitäten" aus dem Reich des Federviehs... 🤪
Wer nichts von Vögeln hält, kann diesen Teil überspringen und auf den nächsten Tag unserer Reise warten... 😉

Weils so schön ist: Hier noch einmal ein Baum voll mit Karminspinten (Southern Carmine Bee-eater):
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Zunächst "einige" Arten, die wir am Fluss gesehen haben - sorry, ich konnte mich jetzt nicht mehr bremsen bei der Auswahl 😄 🤪 - deswegen gibt es das Ganze jetzt auch häppchenweise, damit es mir nicht wieder die Datei zerschießt beim Upload... 😏

Eine Riedscharbe (Reed Cormorant) im Jugenkleid:
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Hagedasch (Hadeda Ibis)


Goliathreiher (Goliath Heron)
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...und im Porträt
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Purpurreiher (Purple Heron)
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Rallenreiher auf Beutezug:
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Mangrovenreiher (Green-backed/Striated Heron)
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Sporngänse (Spur-winged Goose)
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Klaffschnabel (African Openbill) mit Leckerei,
Witwenpfeifgans (White-faced Whistling Duck)
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Hammerkopf (Hamerkop)
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Junger Schreiseeadler (African Fish Eagle)
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So, das war Teil A ... und wer A sagt, muss auch B sagen... 🤪
Teil 2510. Nov. 2016
Kalizo-Lodge/Zambezi - "Birder's Special - B"

...weiter gehts: immer noch nur die "Flussuferarten". Ich habe sie in etwa in der Reihenfolge sortiert, wie sie im SASOL auftauchen. Falls jemand mitblättern will 😉

Unter den aufgeführten Arten sind einige, die nur im Winter als Zugvögel in die Region kommen. Viele von Ihnen auch aus Europa. Ich habe diese Arten mit einem ** gekennzeichnet.

Bronzesultanshuhn (Allen's Gallinule)
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Schwarzkielralle (Black Crake)
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Stelzenläufer (Black-winged Stilt)
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Wassertriel (Water Thick-knee)
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Langspornkiebitz (White-crowned Lapwing/Plover)
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Hirtenregenpfeifer (Kittlitz's Plover)
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Grünschenkel (Common Greenshank)**
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Bruchwasserläufer (Wood Sandpiper)**
(bei der genaueren Nachbetrachtung fallen mir doch manche kleinere Fehler in der Birdlist auf...)
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Kampfläufer (Ruff)**
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Braunmantel-Scherenschnabel (African Skimmer)
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Weißflügelseeschwalbe (White-winged Tern)**
(Die sehr ähnliche Weißbart-Seeschwalbe - Whiskered Tern - hatten wir auch hier... aber ohne Foto)
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Braunkopfliest (Brown-hooded Kingfisher)
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junger Braunkopfliest
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So, nun hoffe ich, dass beim Hochladen wieder alles glatt läuft... 😣
Der Birder's Special mit den "Landarten" wird etwas kürzer 😏
Aber für heute ist's genug!
Teil 2610. Nov. 2016
Aber einen hab ich noch:

Was für Experten 😛
Bei diesem Vogel haben wir lange gerätselt, ob es nun der Coppery-Tailed Coucal oder der Senegal Coucal ist...
Liest hier ein echter Experte mit, der uns weiterhelfen kann?

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😕 Birgit
Teil 2712. Nov. 2016
Kalizo-Lodge/Zambezi - "Birder's Special - C"

Wir freuen uns sehr über die unerwartet rege Anteilnahme an unserer Ornithomanie und scheuen uns daher nicht, euch mit weiteren Vogelfotografien zu traktieren 😛

Wir angekündigt folgen jetzt einige "Landarten", die wir rund um die Kalizo Lodge "abschießen" konnten:
(Früher war es ja tatsächlich mangels technischer Alternativen so, dass Vogelbestimmungen über das Sammeln von geschossenen Tieren erfolgte, die Ergebnisse kann man bis heute in den Schubladen naturkundlicher Museen "bestaunen").

Zum Einstieg aber - auf besonderen Wunsch von Bele, der mich über PM erreichte - ein Foto, dass zuvor durch Werners Qualitätskontrolle durchgefallen war...

Weißrücken-Nachtreiher (White-backed Night Heron)
- wirklich nur ein "Belegfoto", aber man kann zumindest ahnen, was für ein hübsches Tierchen das ist...
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Nun zu dem, was uns in den Wiesen und Auen rund um die Kalizo-Lodge noch erfreut und beschäftigt hat:

Swainson-Frankolin (Swainson's Spurfowl)
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Rotnasen-Grüntaube (African Green Pigeon)
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Häherkuckuck (Great Spotted Cuckoo), ein Jungvogel:
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Langschnabelsylvietta (Long-billed Crombec) - NICHT: Rotzügelsylvietta (Red-faced Crombec)
- Diese Art hat uns reichlich Zeit und einige Durchgänge im SASOL gekostet, dennoch zunächst Fehlbestimmung, die durch den eifrigen Einsatz von Karsten B. und seiner Frau Véro geklärt werden konnte (Diskussion siehe weiter unten) 😛
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Weißflankenschnäpper Chinspot Batis
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Witwenstelze (African Pied Wagtail)
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Schwarzmantel-Schneeballwürger (Black-backed Puffback), fem.
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Es sieht wirklich putzig aus, wenn das Männchen, um seine Auserwählte zu beeindrucken, plötzlich am Bürzel "aufpufft" und ein Schneeball von flaumigen Daunen swischen den Deckfedern herumplustern. Also: dieses Motiv steht noch auf der Liste der Fotos, die "gelegentlich" noch zu schießen sind...

Hat jemand von Euch ein Foto vom aufgepufften Puffback gemacht? Ich würde es hier gern mit namentlicher "Ehrung" einfügen!


So, das war's erstmal. Wir verabschieden uns von der Kalizo-Lodge und dem Zambezi, denn es geht auf die nächste Etappe zum Kwando und zum Horseshoe... 🤩

Ende Kalizo-Lodge/Zambezi
Teil 2812. Nov. 2016
12. Tag: Weiterfahrt zum Kwando, Mashi River

Heute ist also wieder "Fahrtag". Die Reise geht von Katima Mulilo über die C49 bis zum Kwando, an dem wir uns als Standort für die Erkundung des Kwando und des Horseshoe die Mavunje-Campsite von Mashi River Safaris auserkoren haben.
http://mashiriversafaris.com/

Die C49 ist erst seit wenigen Jahren asphaltiert und führt in einem großen Bogen südlich der Hauptverkehrsader B8 durch die Regionen Linyanti, nördlich des Nkasa Rupara NP (vormals Mamili) und durch den den Mudumu NP in Richtung Kongola, wo sie wieder auf die B8 trifft. Die Straße wurde von den Chinesen gebaut - vermutlich als "Wilderer-Highway" 😠

Der erste, längere Teil führt durch eine recht fruchtbare, landwirtschaftlich genutzte und relativ dicht besiedelte Gegend. Hier gibt es nicht viel zu berichten... Es folgen ein paar "Stimmungsbilder":

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"Wilderer-Highway" made by China?
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Ah, doch: Eine sehr erfreuliche "Sichtung" hatten wir 🤩 :

Gaukler (Bateleur)
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Auf der Höhe Sangwali machen wir einen kleinen Abstecher in Richtung Nkasa Rupara NP und schnuppern uns vor, bis ca. zur ersten Brücke. Sieht vielversprechend aus, aber unser Ziel lautet anders... Es ist Mittag und entsprechend heiß und ruhig.

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Etwas später wollen wir in den Mudumu ähnlich hineinschnuppern, erwischen aber wohl ausgerechnet die heftigste Sandpiste der Region - als absolute Offroad-Greenhorns...

Zu Beginn hat Werner noch die Nerven, ein Zebra zu fotografieren:
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...danach schwitzt er aber vor Anspannung: Steht hinter dem nächsten Busch ein Elefant? Kann ich dann anhalten? Und vorallem: Wenn ich anhalte, komme ich dann wieder raus aus dem Tiefsand? "Natürlich" haben wir KEINE Luft abgelassen 😣

An einem Aussichtspunkt können wir einen Blick auf den Kwando und die aufziehenden Gewitter auf der Botswana-Seite werfen:

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Schließlich landen wir bei ein paar Hütten, wo ein paar verwegene, in Unterhemd bekleidete Gestalten auf unseren Wagen zukommen: Ob wir uns verlaufen hätten, fragen sie durch die von uns heruntergekurbelte Seitenscheibe... Oh, und was denn das da für eine tolle Linse wäre auf meinem Schoß, ob sie da mal durchschauen könnten? ...
Wir konnten diese Situation nicht einschätzen 😐 - und haben dann mit einem forschen "Nein!" die Scheibe schnell hochgefahren. Der vierschrötige, bullige Typ schüttelt den Kopf und sagt: "I'm a policeman! Why are you Germans always that unfriendly?!" - und wir ziehen leicht beschämt weiter...
Später erfahren wir, dass wir tatsächlich auf die Ranger-Station "Nakatwa Station" gestoßen sind. Es waren also wirklich Polizisten. Tja, schade um eine potentiell nette Begegnung... 😊

Hey, @chrigu, die auf dem Forumstreffen Nord von die erstandene Karte der Region hilft mir jetzt echt beim Bericht schreiben! Und ich habe sie definitiv nicht umsonst erstanden! WIR HABEN HEUTE 4 TICKETS GEBUCHT für Sommer 2017 - da geht es mit unseren Töchtern zurück an diesen Ort! 🤩 🤩

Am späten Nachmittag kommen wir im Mavunje-Camp an. Unser Gastgeber ist noch unterwegs, aber wir werden von einem älteren Local Guy begrüßt und in unsere Campsite eingewiesen. Wir kaufen ihm einen ziemlich grob geschnitzten Holzlöffel ab - diesen kleinen Tribut an die wirklich arme Bevölkerung können wir uns gern leisten - und er zieht ab zu seiner Familie. Das Camp ist "urig" und besteht aus insgesamt 4 Tents (2 davon, ebenfalls leer, ein ganzes Stück von uns entfernt). Wir sind ganz für uns und richten uns häuslich ein... Ein kühles Bier auf der "Veranda" ist jetzt genau das richtige!

Wenig später hören wir lautes Knacken und Knistern. Was ist das?? Wir schauen uns um und sehen große schwarze Rauchsäulen in Richtung Hauptstraße. Ein Buschfeuer!! Was nun?? 🤢

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Wir ziehen verschiedene Fluchtwege in Erwägung... Schon wieder eine Situation, die wir Greenhorns so gar nicht einschätzen können... 🙄 🙄 Nun, zunächst bleibt uns nur: Abwarten und Bier trinken...

Eine halbe Stunde später - die Rauchsäulen sind inzwischen schon fast verflogen - kommt Dan Stephens fröhlich ins Camp zu uns. Er sagt, das Buschfeuer wäre bestimmt 25 km entfernt gewesen, und wenn Gefahr bestanden hätte, wäre er natürlich schon längst da gewesen. Auch am nächsten Tag, bei unserem Ausflug zum Horseshoe können wir in der Tat nichts von der Feuersbrunst entdecken. Aber es war echt laut! Ich möchte nicht wissen, wie das wäre, wenn man dort wirklich in der Nähe wäre! 😮

Wir sitzen noch eine Weile gemütlich am ziemlich ausgetrockneten Altarm und lauschen den Geräuschen der Nacht. Das Krächzen des Graureihers ist uns vertraut. Und auch der Ruf des Nachtreihers (Black-crowned Night Heron) kennen wir aus europäischen Breiten.

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In den frühen Morgenstunden hören wir noch etwas völlig Unbekanntes: sehr sehr laut und ganz aus der Nähe: Schalow's Turaco! Leider bleibt uns eine Sichtung verwehrt, und auch die des ortsansässigen Zwergkönigsfischers (African Pygmy Kingfischer). Etwas mehr Zeit und Ruhe an diesem Ort hätte sicher nicht geschadet!

Ende 12. Tag.
Teil 2913. Nov. 2016
Tag 13 (Vormittag): Bootstour auf dem Kwando (A)

Unsere vorab bei Dan gebuchte Bootstour auf dem Kwando erwies sich als spannendes Abenteuer. Der Kwando führte extrem wenig Wasser - und das hat Folgen. Zunächst mal die, dass man nicht mehr direkt am Mavunje-Camp starten kann, sondern einen kleinen Fußmarsch machen musste. Nicht so schlimm, kein Problem.

Bereits beim Einsteigen in das Plattform-Boot mit Luftkammer-"Kufen" erkennen wir, was Dan heute für uns durchmacht: eine Gruppe Hippos gleich an der ersten Ecke des schmalen Flusses 😵

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Dan Stephens (ein gebürtiger Brite): "Let the stress begin!"
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Dan kannte seine Pappenheimer genau: Welche Gruppe Hippos ist eher entspannt, welche ist auf Krawall aus. Aber egal wie die Stimmung ist: Irgendwie muss man an den Viechern vorbei... 🙄

Diese Gruppe guckt jetzt eher neugierig:
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Aber die nächste ist schon in Sicht:
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Ein wechselseitig skeptischer Blick:
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Und dieser Knabe sieht wirklich schlecht gelaunt aus:
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Dan tuckert an den alle 50-100 m auftauchenden Grüppchen vorbei - mit soviel Abstand wie möglich - und Werner sucht noch hinter dem Bootsmann ein bisschen "Sicherheit". 🤢 Ich sitze verhältnismäßig locker in meinem Sessel und finde die ganze Sache "faszinierend". 😗

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Außer den Hippos gibt es natürlich noch weitere "Sehenswürdigkeiten":

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Am Ufer stehen die Lechwes, eine wunderschöne Antilopenart, die es nur in den Feuchtgebieten gibt:

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Riecht es schon "richtig"?
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An einer kleinen Insel machen wir Zwischenstopp und können uns ein wenig die Beine vertreten.
Mit Dan entwickeln sich interessante Gespräche über die Trockenheit, die Situation und die Mentalität der Locals, die allgemeine politische Lage in Namibia und in Europa.

Er schimpft, dass die Locals so wenig vorausschauen: alle warten auf Regen, aber keiner bestellt die Felder. Wenn es so weitergeht, werden im nächsten Jahr Kinder verhungern! Aber die Einstellung zu Kindern ist wohl ohnehin eine deutlich andere, als bei uns: wenn eines krank wird und stirbt, war es halt zu schwach und es wird ein neues gemacht 😐 ... Dan erzählt von einem Mann mit einer chinesischen Frau: als das Kind stirbt, meint er: "...ist halt schlechte chinesische Qualität, daso etwas geht einfach schnell kaputt." 😣 .
Ich denke, diese Sätze geben vielleicht eher die Einstellung der Männer wieder, die ohnehin nicht wirklich gebunden an ihre Frau(en!) und Kinder sind. Die Frauen müssen es so hinnehmen. 🙁

Auf der anderen Seite, so Dan, gäbe es ein riesiges Theater, wenn die Ziege krank wird. Dann muss sofort der Doktor kommen! Irgendwie auch "logisch", denn die Ziege ernährt die Familie, das Baby braucht selbst Nahrung. 😵

Ich denke, diese Dinge aus unserer europäischen Perspektive moralisch zu bewerten, ist problematisch. Wir haben wirklich keine Vorstellung, was wirkliche existenzielle Probleme sind, jammern und sorgen uns aber auf extrem hohen Niveau. Die Eindrücke von der Lebensweise im "schwarzafrikanischen" Caprivi-Strip haben mich berührt und auch in mein Bewusstsein gerückt, in welchem Wohlstand und welcher Sicherheit wir hier leben - vorallem wir, die wir uns solche "Abenteuerreisen" ans andere Ende der Erdkugel leisten können... 🤨

Gegen Mittag sind wir ohne Zusammenstoß mit einem schlechtgelaunten Dickhäuter wieder zurück. Dan hat zwar zwischendurch ordentlich geflucht: "This is a damn nightmare - but this is my job!"
Einige Tage später erlebt eine Gruppe, die wir an der Küste treffen, wie ein Hippo schlicht eine der Luftkammern seines Bootes kaputt beißt. Lässt sich aber reparieren und das Boot hat ja mehrere... 😵
Dan sagt auch: ER würde NIE mit einem Mokoro auf einem von Hippos okkupierten Gewässer fahren! Und er weiß auch, dass es in Ngepi dabei schon Zwischenfälle gab. 😣

Gleich kommen noch die Vögel vom Kwando... und dann kommt der Horseshoe...

13. Tag: Teil A
Teil 3013. Nov. 2016
Tag 13: Kwando-Birding

Das Werner trotz der nervenaufreibenden Hippodichte noch all seine Professionalität zusammengenommen hat und so schöne Vogelaufnahmen von dieser Tour liefern kann, ist ihm hoch anzurechnen! 😘

Afrikanisches Purpurhuhn (African Swamphen)
ch hab mich gerade gefragt, ob die eigentlich gut schmecken - und was finde ich da beim googeln? 😄
3. Mose 11.13-18 (Elberfelder):
"Und diese sollt ihr verabscheuen von den Vögeln; sie sollen nicht gegessen werden, ein Greuel sind sie: (...) die Rohrdommel, 18 und das Purpurhuhn und den Pelikan und den Aasgeier..."

...ok, dann eben nicht! 😛

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Ein seltener und kurioser Anblick: Schwarzbauchtrappe (Black-bellied Bustard) im Flug
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Den hatten wir schon einmal - aber egal 😉 : Wassertriel (Water Thick-knee)
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Eine junge Rotflügel-Brachschwalbe (Collared/Red-winged Pratincole):
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EDIT: Hier noch ein schönes Flugbild der Rotflügel-Brachschwalbe (Collared/Red-winged Pratincole), das ich soeben noch im Archiv entdeckt habe...
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Und diemal ohne jeden Zweifel ;): Angola-Mönchskuckuck (Coppery-tailed Coucal)
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Riesenfischer (Giant Kingfisher)
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Graufischer (Pied Kingfisher)
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Gibt's auch hier: Karminspint (Southern Carmine Bee-eater) - Jung- und Altvogel, etwas auf Abstand bedacht:
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Dafür haben sich diese beiden lieb: Zwergspint (Little Bee-eater)
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"Unsere" Rauchschwalben - offensichtlich hier im zweiten Brutgeschäft:
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Und hier ein enger Verwandter der europäischen Art: Afrikanisches Schwarzkehlchen (African Stonechat)
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So, das war's vom Vormittag. Heute Nachmittag geht es auf Exkursion zum Horseshoe! 🤩

Ende "Kwando-Birding"
Teil 3115. Nov. 2016
13. Tag, Teil B - Nachmittag: Horseshoe-Exkursion

Nach unserer Bootstour ging es jetzt am Nachmittag zum legendären Horseshoe: Nach Aussage meines namibiaerfahrenen Friseurs und auch von Dan Stephens (mashi-river-safaris) ein "Must-have", sowohl wegen der guten Chance auf Elefanten, als auch wegen des excellenten Birdings.
Mutig geworden von unserer Allraderfahrung vom Vortag und mit der Versicherung von Dan, das die Horseshoe-Pisten gegen die "Sandy Road" vom Mudumu entspannt zu fahren sind, freuten wir uns auf unser neues Pistentraining. Tatsächlich hatten wir von Deutschland aus noch so viel Respekt, dass wir gar nicht sicher waren, ob wir den Horseshoe machen würden.

Die meisten Caprivi-Erfahrenen werden ihn kennen oder zumindest von ihm gehört haben. Aber für Caprivi-"Neulinge" hier ein Kartenausschnitt und ein Satellitenbild der Gegend, made by google:

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Der Horseshoe ist also ein dauerhaftes Restgewässer/Altarm des Kwando-Flusssystems. Er liegt in einem kleinen Reserve und ist besonders zum Ende der Trockenzeit ein wichtiger Magnet für das Wild. Einfahrt (Registration) eben westlich von Kongola an der B8. Innerhalb des geschützten Gebiets liegt ein kleiner Campground und eine ziemlich noble Lodge:

http://www.africanmonarchlodges.com/nambwa-campsite/
http://www.africanmonarchlodges.com/nambwa-luxury-tented-lodge/

Bei einem weiteren Besuch würden wir bestimmt versuchen, auf dem Nambwa-Campground einzukehren (ein kleines Camp, daher Reservierung empfehlenswert!). Die Lodge ist preislich etwas oberhalb unserer Kragenweite 😣

So, nun geht es los:

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Unser erster Stopp war am alten Militärposten mit guter Aussicht. Hier waren wir auf etwas ganz besonderes aus. Und nach etwa 20 Minuten wurden wir auch mit der erwünschten Sichtung beschenkt...

Werden wir hier Orni-Glück haben?
Das Spektiv kam gründlich zum Einsatz, aber letztlich schwebten "sie" dann erst ein - nur für uns! 🤩
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Klunkerkranich (Wattled Crane) - aufgenommen aus ca. 300 m Entfernung
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Auch diesen Kameraden hatten wir nur hier am Horseshoe: Sattelstorch (Saddle-billed Stork)
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Weiter ging es auf den Pisten am Rand des Feuchtgebiets, mitten durch einige Impala-Kinderstuben:

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Keine "Rarität", aber dafür ein Hingucker: Gabelracke (Lilac-breasted Roller)
Wir hatten hier am Horseshoe auch den seltenen Zimtroller (Broad Billed Roller), da muss Werner noch mal schauen, ob es ein "Belegbild" gibt...
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Eine Kudukuh:
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Felsenpython (African Rock Python, Python natalensis)
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Aha, der erste Elefant!
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Wenig später sind wir an der Nordseite des eigentlichen Horseshoe angekommen. Und: siehe da! 🤩

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Der Blick durch die Linse:
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So, sagt Werner, das reicht mir dann eigentlich... WAAAAS?? Nein! Wir müssen doch zum südlichen Ende, wo man von einer Erhöhung aus direkt auf den Horseshoe blickt! Das Problem: dabei müssen wir mehr oder weniger durch die Elefantenherde hindurch... 🙄 - Aber Werners Widerspruch scheitert: In solchen Fällen bin ich sehr hartnäckig 😈 ... Und es geht ja auch alles gut, auf der Piste ist kein Elefant zu sehen. Aber dafür vom Lookout: Wir beobachten die Herde beim An- und Abmarsch, direkt von einem ordentlichen Gewitterschauer:

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Mission erfüllt! Wir fahren zufrieden zurück zum Mavunje-Camp und beschließen, morgen noch einmal wiederzukommen.

Am Abend braut sich noch ordentlich etwas zusammen...
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Ende Tag 13 - Teil B.
Teil 3219. Nov. 2016
So, nun geht es aber weiter:
14. Tag: noch einmal Horseshoe, dann Weiterfahrt nach Shamvura/Okavango...
"Birder's Special"

Wir hatten Dans Angebot angenommen, ohne Aufpreis eines seiner Zelte zu nutzen. Wir teilten es mit zwei Geckos, die uns als Mückenvertilger sehr recht kamen.

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In der Nacht kam ein ordentliches Unwetter auf, und der Regen schlug auf meiner Seite in das Zelt, so dass ich irgendwann mehr oder weniger in einer Matratzen-Pfütze aufwachte.

Aber am Morgen brachen wir dann sehr motiviert zu einer zweiten Horseshoe-Exkursion auf, wobei wir diesmal einen Seitenweg Richtung B8 einschlagen wollten, den Dan uns als Birding-Empfehlung gegeben hatte. Wir waren also nicht noch einmal bei den Elefanten...

Die heutige Wegstrecke durch den Horseshoe:
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Birder's Paradise:
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Und so gibt es heute auch nur die Vögel - alle anderen Tiere hatte ich schon in den letzten Berichtstag integriert. 😉
Für die diskussionsfreudigen Mitreisenden unter euch habe ich hier gleich diverse Greifvögel, die uns dort vor Ort (und mich heute Abend noch einmal) eine Weile beschäftigt haben. Viel Spaß!

Wollkopfgeier (White Headed Vulture), ein Jungvogel
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Werner hat noch einmal alles herausgeholt aus dieser Gegenlichtaufnahme: und siehe da! Die Nachbestimmung ergibt eine Fehlbestimmung in unserer Liste... Wir hatten das Tier irrtümlich als Kappengeier (Hooded Vulture) angesprochen! 😊
Ich muss unsere Birdlist insgesamt noch einmal überarbeiten...


Gaukler (Bateleur), juv.
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Höhlenweihe (African Harrier Hawk/Gymnogene), juvenil - ihr habt ja völlig recht, liebe Bele, Konni, Matthias 😉
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Raubadler (Tawny Eagle)
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Wahlbergsadler (Wahlberg's Eagle) - liebe Grüße an Andreas. Für seine Expertise spricht auch das braune Auge, dass ich in der Vergrößerung noch einmal verifiziert habe.
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Nicht so einfach... aber wir tippen bisher gemeinsam mit Bele auf einen jungen (immaturen?) Schwarzbrust-Schlangenadler (Black-chested Snake Eagle). Ob wir noch ein weiteres (Brust-)bild im Archiv haben, werde ich prüfen...

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Wir hatten hier in den Pfützen am Weg auch diverse Limikolen und eine Gelbbrust-Pfeifgans (Fulvous Whistling Duck), von der es aber aus unerfindlichen Gründen keine Fotos gibt 🙁

Streifenliest (Striped Kingfisher)
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junge Gabelracke (Lilac-breasted Roller), noch ohne Schwanzspieße
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Rotschnabeltoko (Southern Red-billed Hornbill), male
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Namaspecht (Bearded Woodpecker)
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Rotschnabeldrossel (Kurrichane Thrush)
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Elsterwürger (Magpie Shrike)
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Weißbauch-Nektarvogel (White-bellied Sunbird)
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So, jetzt drückt mal die Daumen für's Hochladen. Der Rest des Tages kommt gleich noch im Nachklapp.
@Topobär: vorsichtshalber ist alles auf Word gesichert 😣

Ende Horseshoe
Teil 3319. Nov. 2016
😎 ... das Hochladen hat geklappt, also noch schnell der Rest des Tages:

14. Tag: ...der Rest

Nach diesem fantastischen Birding am Horseshoe fahren wir gutgelaunt auf der B8 Richtung Rundu weiter.

Wie immer: Wenn Werner fährt, stellt sich Viehzeug in den Weg 😄
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Aber dafür gibt es noch eine Rotschopftrappe (Red-crested Korhaan)
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...und unseren ersten Strauß! (ohne Bild...)

Dan hatte uns noch wärmstens ans Herz gelegt, in Shamvura, westlich von Divundu am Okavango, zu nächtigen. http://www.namibian.org/travel/lodging/private/shamvura.html

Der Besitzer des Camps, Mark Paxton, ist wohl einer der führenden Ornithologen Namibias. Dan schwärmte von seinen Fachkenntnissen, warnte uns aber, er sei "etwas grumpy". Der erste Eindruck unsererseits bestätigte diese Einschätzung, wohingegen seine Frau wirklich rührend war.

Unser völlig privater Campingplatz auf Shamvura:
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Da können wir erstmal Wäsche waschen und trocknen (heute nacht sind irgendwie auch alle meine Unterhosen in der Reisetasche nass geworden, die hängen jetzt hier dekorativ im Baum 😄 ).

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Für morgen früh haben wir eine Bootstour mit Mark gebucht, als Abschied vom Caprivi-Strip. Heute nachmittag machen wir erstmal Pause und telefonieren und mailen mit unseren Kindern. 😘 😘

Ende Tag 14.
Teil 3420. Nov. 2016
Voll motiviert durch Eure Anteilnahme geht es jetzt auf in den nächsten Tag... 🙂

15. Tag: Shamvura, morgendliche Orni-Bootstour mit Mark Paxton

Der Tag fängt schlecht an: Unser Handy-Wecker hatte sich leider an diesem Ort automatisch auf Angola-Zeit umgestellt, so dass wir eine Stunde später als vereinbart - ahnungslos und zunächst sehr fröhlich - im Rezeptionsbereich von Shamvura auftauchten. Mark meinte trocken: "You are late!". Seine ganze Körperhaltung strahlte Mißgestimmtheit aus, ob dieser offenkundigen Ignoranz seiner Wichtigkeit.
Wir stiegen die Treppen hinab zum Bootsanleger, gefolgt von 5(!) Hunden der Praxtons. Mark, bewaffnet mit einem Was-auch-immer-Colt-mit-ordentlich-Wumms, gab seinem "Boy" ziemlich barsche Anweisungen, das Boot flottzumachen. Wir stiegen ein - und mit uns die gesamte Hundemeute!! 🙄 😵 ...
Nach Marks mutmaßlicher Ansicht war der Tag um 08:30 Uhr eh schon so weit fortgeschritten, dass sich das Losfahren kaum noch lohnte....

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Gen Ufer gewandt murmelte er die von ihm gesichteten Vogelnamen in seinen Bart und wir versuchten, Augen und Ohren aufzusperren, um ihm dabei zu folgen. Werners Fotobemühungen wurden "ein wenig" behindert durch die hektisch hechelnd hin-und-her tapsenden Köter, zumal Mark ihn anwies, doch gefälligst auf seinem Sitz Platz zu nehmen.
Eine wahrhaft skurrile Szenerie:

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Dennoch besteht kein Zweifel an der ornithologischen Expertise und Kompetenz von Mark. Wenn jemand wirklich auf der Jagd nach Raritäten in der Region ist, dem bietet Mark gezielte, exklusive Bird-Safaris an. Und er weiß sicher, wo man fündig wird. Auch wir profitierten definitiv von der Fahrt, wie jetzt zu zeigen ist:

Zwergdommel (Little Bittern)
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Afrikanische Zwergglanzente (African Pygmy Goose)
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Afrikanisches Purpurhuhn (African Swamphen)
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Kronenkiebitz (Crowned Lapwing/Plover)
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Graufischer (Pied Kingfisher) - immer wieder eine Augenweide!
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Schwalbenschwanzspinte (Swallow-tailed Bee-eater)
- noch nicht ganz trocken hinter den Ohren...
...aber da sie sich so lieb anschauen, haben wir sie zu unserem Profilbild auserkoren 😘 😘
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Kalahariheckensänger (Kalahari Scrub Robin)
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...

Beim Frühstück in der Lodge können wir mit Hilfe von Marks Frau Charly und ihrer Tochter das Zeitumstellungs-Rätsel lösen. Mit den beiden lässt sich gut plauschen, Mark hatte sich inzwischen schon zurückgezogen - wirklich ein schräger Vogel! 😄

Ein letzter Blick auf den Okavango, von der Aussichtsplattform der Shamvura-Lodge. Denn heute verlassen wir die Caprivi-Region und machen uns Richtung Etosha auf.

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Fortsetzung Tag 15 folgt...
Teil 3520. Nov. 2016
...aber zunächst - z.B. für den ersten Sonntagskaffee, liebe Bele - zwei Spezialaufgaben:
(Beide aufgenommen auf der Shamvura-Bootstour)

Rätselvogel 1:
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Rätselvogel 2:
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Viel Spaß! 🤪
Birgit
Teil 3620. Nov. 2016
15. Tag, Nachmittag: Weiterfahrt zum "Treesleeper's Camp", Tsintsabis

Bis zum Ziel unserer heutigen Etappe ist es eine ordentliche Strecke (460 km). Wir wählten die Route über die B8 und dann hinter Rundu B10, danach C45, D3600/M75 bis zum Treesleepers Camp bei Tsintsabis.
http://www.treesleeper.org/ - inzwischen (zur Zeit) scheint sogar die Website im Umau zu sein... 😕
Aber vielleicht funktioniert ja noch die Kontaktaufnahme per E-Mail: info@treesleeper.org, Ansprechpartner: Moses


Also heute "Pisten Tag"... Da es ab Rundu fast durchgängig regnet, haben wir nicht das Gefühl, etwas zu verpassen. Hier zunächst ein paar Road-Pics:

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Bei einem letzten Stop mit Blick über die Kavango-Ebene hatten wir noch ein rührendes Erlebnis: Auf uns kamen zwei Frauen zu, Holz auf dem Kopf, Baby auf der Hüfte, offenkundig bettelarm und ausgezehrt. Wir kramten nach ein paar wirklich kleinen Münzen... Diese wechselten die Hände, und die beidenführten ein Freudentänzchen mit lauten Begeisterungsträllern auf. Solche Szenen fotografieren wir meist nicht, das ist uns irgendwie immer peinlich...

Ich wollte damit nur sagen: vergesst auf euren Reisen nicht, ein bisschen Geld oder kleine Habseligkeiten direkt an die wirklich Armen zu verteilen. Wir sind so unfassbar wohlhabend im Vergleich dazu!

Uns gefällt an Namibia - so wie wir es erlebt haben - dass es überhaupt keine aggressive Bettelei gibt (anders als z.B. in Marokko oder Ägypten). Man muss nicht für jedes Porträt eines einheimischen Charakterkopfs ein Bakschisch rausrücken, man wird höchstens mal auf den Parkplätzen ein wenig gedrängt, einen Auto-Aufpasser zu engagieren...

Nun also weiter Richtung Treesleepers:

Völlig unspektakulär: M45 (Bravo-Cut-Line)
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Nach etwas Sucherei rund um Tsintsabis fanden wir das Treesleepers Camp:
Wir wurden begrüßt von Moses, einem San, der über eine Frankfurter Patenfamilie die Chance hatte, eine gute Ausbildung und ein Studium in Tourismus-Management zu machen, und seit ein paar Jahren für seine San-Community versucht, ein nachhaltiges Tourismus-Projekt aufzuziehen. Dieses soll auch und vor allem seiner Community zu Gute kommen, die wie alle verbliebenen San-Tribes ein Leben "am unteren Ende der Nahrungskette" fristet (insbesondere auch in punkto gesellschaftliche Hierarchie).

Im Vorfeld hatten wir über ihn gebucht:
- für den Abend eine "Traditional Performance", durchgeführt durch den Schamanen und die "elderly people" - eigentlich ab 4 Besucher buchbar, aber dieser Gesamtpreis ist auch für 2 Leute leicht zu stemmen!
- einen Bushwalk mit fachkundiger Führung

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(Screenshot der alten Website www.treesleeper.org)

Nun kamen wir also an - und waren ziemlich schockiert!

Die Campsite war wie erwartet sehr nett-rustikal, mit einer eigenen Aussichtsplattform für das "Treesleeper-Feeling":

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Aber das "Drumherum": Eine einzige Bauruine! 😮 😠 😣

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Etliche höchstens halbfertige zukünftige Lodges der potentiellen Nobelklasse, ein neuer Rezeptionsbereich, von dem eben mal die Grundmauer stand, tiefe Baugruben überall, lose herausragende Eisenarmierungen... Eine echte Katastrophe! 🙁 🤢
Und diesen Zustand muss Moses nun schon fast ein Jahrzeht ertragen: NIX geht voran bei diesem Mammutprojekt. Sicher hätte er sich einvöllig anderes Konzept als diese Gigantomanie gewünscht - vielleicht 2 Lodges, die dann auch fertig werden und ansonsten nachhaltige Rustikalität, die zu seiner San-Community passt und dieser zugute kommt. 😵

Zurück zu unseren Plänen: Moses entschuldigte sich überschwänglich, dass die "Traditional Performance" heute Abend leider nicht stattfinden könnte. Die Dancers (elderly women) wären zwar verfügbar, nicht aber der leitende Schamane, der in Anbetracht des endlich einsetzenden Regens im Bush unterwegs war. Das dies deutlich wichtiger war, als ein paar Touris zu bespaßen, konnten wir vollkommen einsehen! 😛

Also verbrachten wir einen ruhigen Abend an diesem merkwürdigen Ort.

Ende Tag 15.
Teil 3720. Nov. 2016
16. Tag: Treesleepers - San-Bushwalk; danach: über Tsuneb, Lake Otjikoto nach Onguma

Der Bushwalk mit Moses beginnt mit einem kleinen Termitensnack aus Moses Hemdtasche. Die Termiten werden jetzt nach dem Regen von den San gesammelt und ein wenig geröstet. Köstlich!

Moses erläutert uns zunächst die unterschiedlichen Stämme der San und ihre verschiedenen Klicklaute. Die Sprachen der Stämme sind oft völlig verschieden und gleichklingende Wörter haben oft komplett andere Bedeutungen. Aber die Worte für Feuer, Wasser, Bogen und Pfeil sind überall gleich.

Wir werden von Moses auch ein wenig in die Kunst des Spurenlesens eingewiesen:

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Weiter zeigt uns Moses direkt am Trail Gift- und Heilpflanzen der San und gibt uns einen kleinen Einblick in das umfassende überlieferte Wissen dieser Volksgruppen, dass auch für die Pharmaforschung von höchstem Interesse ist.

Er macht uns aufmerksam auf die "Daughter of Rain", die von kommendem Regen kündigt und deshalb ein heiliges Tier ist, das keinesfalls zertreten werden darf:

"Daughter of Rain", Riesen-Samtmilbe (Giant Red Velvet Mite, Trombidium grandissimum)
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Offensichtlich sehen das die indischen Heilkundigen mit dem Schutzstatus anders. Hier ist die Riesen-Samtmilbe eine wichtige Basis für Heilmittel (z.B. gegen Lähmungen).
Ich habe dazu ein interessantes YouTube-Video gefunden: https://www.youtube.com/watch?v=4f9qi4O2RKc

Und aus einem Fachartikel: http://ip.aaas.org/tekindex.nsf/2a9c4e44835b04ea85256a7200577a64/c476f4275767141285256c4700516a64/Body/M1?OpenElement
"RED VELVET MITE, Trombidium grandissimum Koch. locally known as Rani Keeda, is one of the beautiful mites. This predatory mite appears on ground surface in rainy season in Chhattisgarh and is found in almost all soils specially in alluvial soils. The tribes of Chhattisgarh use this mite for the treatment of different diseases. A survey was conducted by India Gandhi Agricultural University, Raipur (India) to list out the existing uses of this mite with specially prepared questionaire. The survey revealed that the inhabitants of Chhattisgarh use this mite (in combination with other herbal drugs) for the treatment of more than 10 important diseases including malaria, urinogenital disorders, paralysis, etc. Its use as sexual stimulant is most popular in the region. The traditional healers of the region purchase the femal mite from villagers for Rs.25/100 mites for preparing drugs. The survey suggested that there is a need for documentation of other uses of this mite."

Auch er kreuzt unseren Weg: Doppelfüßer/Schnurfüßer (Julidae)
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Mein pharmakologischer Forscherdrang ist nun durch Moses geweckt - und so stöbere ich bei wikipedia:
"Julidae bilden in ihren Wehrdrüsen Benzochinone... Viele Arten können diese Sekrete über mehrere Zentimeter verspritzen."
Aha, und weiter unter Benzochinon:
"Benzochinon ist blutschädigend und steht im Verdacht Leukämie zu erzeugen. (...) Auf Madagaskar und in Südamerika konnte in diesem Zusammenhang eine ungewöhnliche Beobachtung gemacht werden: Madagassische Lemuren und südamerikanische Kapuzineraffen fangen und reizen die Tausendfüßler, sodass diese ihr benzochinonhaltiges Sekret absondern. Dieses verteilen die Affen wiederum auf ihrem Fell, wo es seine insektenabwehrende Wirkung entfaltet und insbesondere vor krankheitsübertragenden Mücken und Moskitos schützt. Die Primaten nehmen dabei die psychoaktive Wirkung des Sekrets offensichtlich wohlwollend in Kauf. Ein Selektionsvorteil entsteht dabei eher nicht, da das Risiko, während des zwanzigminütigen Drogenrausches [😜] gefressen zu werden, deutlich erhöht ist.Es ist also davon auszugehen, dass das Hervorrufen eines Rausches im Vordergrund steht." [:P]


Interessant! 🤢 🤪 😈
Disclaimer: Drogen jeder Art sind gefährlich für Ihre psychische und physische Gesundheit! Psychoaktive Substanzen gehören in die Hände von fachkundigen Schamanen oder Psychiatrischen Fachärzten. Selbstversuche können tödlich enden, besonders in Gegenden, in denen es gefährliche Raubtiere gibt!

Auch die Termiten haben eine besondere, heilige Bedeutung: Ein Schamane wird von den San unter einem Termitenhügel begraben und lebt damit unter ihnen weiter.

Hier ein verlassenes Camp eines San-Schamanen:
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Die Demonstration des Feuermachens durch Moses fällt ein wenig "ins Wasser" aufgrund der nach dem heftigen Regen ziemlich feuchten Zündmaterials. Aber das Rauchwölkchen, das Moses trotzdem unter seinem Stock innerhalb von 1-2 min. erzeugt, überzeugt uns völlig von seinen Fähigkeiten. Natürlich wehrt er bescheiden ab und meint, im Vergleich zu seinen Stammesgeschwistern sei er geradezu eine Niete.

Moses ist ein wirklich versierter Führer, spricht hervorragend englisch und ist vielseitig weltpolitisch interessiert und informiert. Wir verstehen uns auf eine warmherzige zwischenmenschliche Weise.

So vergeht die Zeit mit ihm wie im Fluge und wir haben sie wirklich genossen. Es war ein hochspannender Vormittag! 🤩

Wer vielleicht schon oft genug im Etosha war, um auf dem Weg dorthin nicht in Hektik zu verfallen, und genau wie wir Interesse an den "kleinen Dingen" hat, sollte wirklich versuchen, hier Station zu machen. Noch einmal der E-Mail-Kontakt, über den ich im Nov. 2015 mit Moses korrespondiert habe: info@treesleeper.org

Beim Herausfahren begegnen wir einer Schlange: Liebe Schlangenkundler - hier brauchen wir eure Hilfe!
EDIT: Nach einem erneuten Einsatz von Fotomatte und Maddy (Danke!!) haben wir jetzt zumindest die Gattung:
Sandrennnatter - Sand Snake oder Whip Snake - Psammophis sp.
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Weiter geht es dann über Tsuneb und Lake Otjikoto vor die Tore Etoshas: Heute Abend werden wir in Onguma sein!
Aber ich mache hier erst einmal einen Absatz, denn Moses hat einen eigenen Artikel einfach verdient!

Fortsetzung Tag 16 folgt...
Teil 3825. Nov. 2016
Sorry, sorry, sorry... Ich bin wirklich mit dem nächsten Teil des Berichts arg im Verzug. Aber ihr wisst ja, wie das ist in der Vorweihnachtszeit: Termine, Termine, Termine 🙁 ... aber jetzt geht es WEITER!

16. Tag - Fortsetzung: Über Tsumeb und Lake Otjikoto nach Onguma

Wir machen zunächst in Tsumeb ein paar Besorgungen inkl. Tanken. Am Ortsausgang starren wir in einer Mischung aus Faszination und Entsetzen auf diesen Schlot:

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Er gehört vielleicht in irgendeinerweise zum Komplex der "Tsumeb Mine", die einige Besitzerwechsel verzeichnete und inzwischen wohl dieser Firma zuzurechnen ist: http://weatherlyplc.com/operations/tschudi/
Offenkundig wird hauptsächlich Kupfer gefördert und schließlich von diesen Jungs verhüttet: http://www.dundeeprecious.com/English/Operating-Regions/Current-Operations/Tsumeb/Overview/default.aspx
Wenn ich das richtig verstanden habe, braucht man dazu einen Haufen Schwefelsäure...

Oder ist das einfach nur das örtliche Heizkraftwerk?
Ich bin keine Chemikerin: was kann so einen schwarzen Rauch erzeugen?
Vielleicht ist ja mal jemand in der Gegend und geht der Frage intensiver nach als wir...

Wir jedenfalls wendeten uns erfreulicheren Dingen zu: ein kurzer Abstecher in den kleinen Park rund um den Lake Otjikoto:

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"Der Otjikotosee ist ein Karstsee im Norden Namibias, nahe der Bergbaustadt Tsumeb. Er ist einer von nur zwei ständig mit Wasser gefüllten Seen Namibias und Zwillingssee des 15 Kilometer entfernten Guinassee. Die Vermutung, dass er mit diesem über ein bis heute noch unerforschtes unterirdisches Höhlen-Wassersystem verbunden ist, ist jedoch bislang nicht erwiesen.

Der Otjikotosee wurde im Jahr 1851 von Charles John Andersson und Francis Galton entdeckt und hat eine Größe von circa 100 × 150 Meter. Otjikoto bedeutet in der Hererosprache tiefes Loch; tatsächlich ist der See eine rund 76 Meter tiefe mit Wasser gefüllte Doline, wobei er an ein zu großen Teilen noch unerforschtes unterirdisches Kanalsystem Anschluss haben soll, welches bis zu verschiedenen Wasserstellen im Etosha-Nationalpark reichen soll." (wikipedia)

Tja, und offenkundig waren auch die Deutschen einst hier:

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"Während des Ersten Weltkrieges versenkte die deutsche Schutztruppe Waffen und Munition in diesem See, um sie dem Gegner nicht zu überlassen." (wikipedia)

Nun, egal... Wir bestimmen erstmal den Kormoran auf dem See:
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Weißbrustkormoran, (White-breasted Cormorant), juv.
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...und strolchen einmal ums Gelände, um einige Piepmätze vor die Linse zu bekommen:
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Maskenbülbül (African Red-eyed Bulbul) - eine "Allerweltsart", hier aber sehr fotogen 😉
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...oder auch mal einen "Brummer":
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Aber natürlich wollten wir dann auch endlich vor die Tore Etoshas, zur Leadwood Campsite von Onguma...
http://www.onguma.com/leadwood-campsite.html

(Mir hat es eben schon wieder die zu große Datei beim Hochladen zerschossen - aber zum Glück habe ich ja jetzt immer eine Sicherheitskopie auf Word! 😎)

Es geht gleich weiter mit Tag 16! 🤩
Teil 3925. Nov. 2016
Tag 16 - 2. Fortsetzung:

Zwischen dem Tor von Onguma und der Leadwood Campsite wurden wir "etwas" aufgehalten... 🤩

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Dieser Herr ist zwar etwas gerupft, gibt aber trotzdem ziemlich an... 😄

Riesentrappe (Kori Bustard)
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Und ab jetzt gibt es auch mehr Säugetiere - ich denke, die brauche ich euch aber nicht namentlich vorstellen... 😉

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Der Leadwood-Campground von Onguma begeistert uns! 🤩
Preislich liegt er auf gleicher Höhe der NWR-Camps innerhalb von Etosha, aber was für ein wunderbares Luxus-Camp!
(so richtig schätzen gelernt haben wir diesen Komfort dann, als wir später in Okaukuejo einkehrten - aber ich will nicht vorgreifen...)

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So richtig königlich fühlen wir uns dann, als wir in die Lodge zum Sundowner und Dinner einkehrten (4 min. Fußweg von der Leadwood-Campsite):

Einfach mal: ohne Worte...

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Wir genießen ein exquisites Sylvester-Menü mit absolut zuvorkommender Bedienung, lassen dann aber den Nachtisch weg, da wir zum "Night-Drive" auf dem Gelände der Onguma-Farm verabredet sind.

Ich gebe zu, durch die Nacht zu heizen, mit Suchscheinwerfern nach Tieren zu leuchten - das ist nicht so ganz politisch korrekt... und der Night-Drive beschert uns auch keine "großen Räuber" und auch nicht das ersehnte Erdferkel. Dafür aber Springhase, "Bushbaby", Schakale, eine Schleiereule und einen Bronzeflügel-Rennvogel (Bronze-winged Courser, nachtaktiv). Und spannend war es schon!

Erschöpft vom langen, ereignisreichen Tag kommen wir um halb 12 ins Bett - und verzichten aufs Anstoßen um Mitternacht 😄

Ende Tag 16.
Teil 4003. Dez. 2016
17. Tag: Etosha - "Der Auftakt"

Was für ein fantastischer Jahresbeginn! Um 5:15 Uhr, noch im Dunkeln, klettern wir aus dem Dachzelt und packen parallel zu einem flotten Müsli-Frühstück, schnell alles ein. Um kurz nach 6:00 Uhr sind wir am Lindequist-Gate.

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Dort berichten die Parkwächter aufgebracht, dass bei Andoni, ganz im Nordosten des Parks "mal wieder" ein Nashorn gewildert wurde. 😠 Aber wir werden auch freundlich darüber aufgeklärt, wo heute die Elefanten zu erwarten sind und wo ein Löwe gesichtet wurde...

Als erstes begrüßt uns diese Dame:

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Viele von Euch kennen Etosha wie ihre Westentasche. Aber damit auch "Neueinsteiger" sich zurechtfinden, wenn wir die Namen der Wasserlöcher nennen, ist hier der Link auf die Karte von Etosha-Ost: http://www.etoshanationalpark.org/media/Map-of-Etosha-East.jpg

Die heutige Etappe führt uns rund um die "Fisherpan", das ist die relativ (!) kleine Salzpfanne ganz im Osten... Natürlich war auch sie jetzt aufgrund der extrem langen Dürre völlig ausgetrocknet. Nach der Regenzeit (wenn sie denn kommt) ist sie ein absoluter Magnet für Wasservögel und Limikolen aller Art.

Vorher machen wir aber noch einen Abstecher zum Chundop-Waterhole, dort in der Nähe sollte eventuell ein Löwe sein. Der war wohl schon weg, aber dafür trafen wir diese beiden Hyänen:

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Kurz danach: eine Gepardin mit ihren beiden Halbstarken an einem frischen Springbock-Riss 🤩

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Die Bäuche sind schon ziemlich gut gefüllt...

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Mama sagt: "Abmarsch!"

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...da nimmt man dann doch noch einen kleinen Snack mit:

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Wir halten uns noch einige Zeit am nahegelegenen Kalkheuvel-Wasserloch, um dann auf dem Rückweg Richtung Fisher-Pan etliche Geier am Festmahl rund um die Gepardenbeute vorzufinden. Bald ist hier buchstäblich nur noch etwas Haut und Knochen übrig...

2 Geierarten auf einen Streich:
(vorsichtshalber habe ich jetzt aufgrund von Beles Einwänden den Kapgeier (Cape Vulture) erst einmal weggelassen...)
Ohrengeier (Lappet-faced Vulture) und Weißrückengeier (White-backed Vulture)

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Der Chef im Ring: der mächtige Ohrengeier (Lappet-faced Vulture)
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Oder ist das hier vielleicht doch ein juv. Kapgeier (Cape Vulture) im Landeanflug?
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imm. Weißrückengeier (White-backed Vulture)
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Und ein Marabu kommt auch noch eingeschwebt:

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Nach einer dringend erforderlichen Pinkelpause in Namutoni geht es jetzt weiter rund um die Fisherpan...

Tag 17, Teil 1

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