Reisebericht

Camping Moremi / Chobe

von marimari · begonnen 20. Okt. 2016 · 25 Teile

Teil 2122. Nov. 2016
Fortsetzung:
Im Senyati Camp angekommen, freuten wir uns riesig auf eine Nacht im Chalet. Wir bekamen an der Rezeption den Schlüssel zu Chalet 1 und machten uns auf Besichtigungstour.
Dort angekommen, sass die Putzfrau draussen in den Korbstühlen und genoss ihre Pause 😎 . Wir fragten sie, ob das Zimmer fertig wäre. Sie sagte «ja» und bequemte sich aufzustehen. Wir öffneten die Tür zum Chalet und ein Schwarm Mücken kam uns entgegen 😵 .
Na ja, da das Zimmer sah aus, wie bei Grandma in Brighton 🤩 😊 🤢



Ich verschone Euch mit Toiletten und Dusche Bildern – das Badezimmer war einfach nur dreckig und eklig (vom vorherigen Gast klebte noch Seife und Zahnpasta an den Wänden 🙄 ).
Das Chalet gefiel uns nicht und wir beschlossen kurzerhand auch heute unsere Nacht im Dachzelt zu verbringen 😎 .

Das Schönste am Chalet war die Veranda und die Sicht auf die Elis:














Mittlerweile konnten die Elis unsere Meinung auch nicht mehr ändern: Senyati Camp muss nicht sein!! Da wurde schon jahrelang keinen Pula mehr investiert 🤢 .

Es kommt einem vor, als sehen die Betreiber den Laden als Cash Cow…dieser Platz war uns sehr unsympathisch.
Wir waren vor 2 Jahren im Old House in Kasane und würden dieses B&B nächstes Mal wieder bevorzugen.

Das Bier der Bar schmeckte uns trotzdem und so beobachteten wir den Eber-Kampf zum Sonnenuntergang live:






Wir genossen die letzten Abendstunden in Kasane – morgen wartet ein langer Fahrtag auf uns.

Gruss Mari
Teil 2223. Nov. 2016
30.09 Friday: Woodlands Stop Over- Francistown (transfer –day, camping)

Happy Birthday Botswana! 50 Jahre Unabhängigkeit – Congratulations! 😁

Wir waren heute früh auf den Beinen und genossen den Sonnenaufgang im Senyati Camp:



Die Nacht im Dachzelt war angenehm –einige Elis leisteten uns (sehr nah) Gesellschaft – sie waren aber friedlich 🙄 .
Früh packten wir alles zusammen und machten uns auf den Weg Richtung Süden. Unser Botswana-Urlaub neigte sich langsam aber sicher dem Ende zu 😮 .



Ursprünglich war der Plan bis nach Francistown zu fahren. Wir waren aber fit und entschieden uns kurzerhand unsere Buchung im Woodlands sausen zu lassen und doch bis nach Palapye ins Itumela Camp zu fahren.





Die Betreiber des Itumela Camps sind super freundlich, das Camp ist sauber und hat eine nette Bar.

Wir assen dort zu Abend und feierten Botswana’s Geburtstag!

Auch hatten wir die Ehre ein paar neue Freundschaften zu schliessen:

Truti wich nicht mehr von unserer Seite…

Unser letzter Tag in Botswana 🤨 ...! Schön war’s – wir kommen irgendwann wieder – morgen geht’s zurück nach Südafrika.

Highlight des Tages: 1 Strafzettel - wir fuhren 82 km/h in der 60iger Zone 😄 😛 (billig war's nicht! 😗 ). Die Polizisten waren zu zweit. Während der Mari-Mann die Rechnung beglich, fragte ich den anderen aus, wo die nächste Kontrolle stattfinde - tatsächlich, der Polizist erbarmte sich und verriet mir, dass auf unserer Strecke noch 3 Mal mit Kontrolle zu rechnen sei...:-) - auf den restlichen Kilometern zahlten wir dann nichts mehr:-) - dank der netten Info 😵 - so bekam Botswana dann auch von uns ein Geburtstagsgeschenk 😉 in Form von Cash 😎

Gruss Mari
Teil 2324. Nov. 2016
Kleiner Einschub bevor wir Botswana endgültig verlassen:
Mwandi View: 😉

Zwischen Savuti und Muchenje machten wir kurz Halt bei Mwandi View, um uns die Unterkünfte anzusehen. Mwandi View hat eine schöne Lage und eine super Aussicht auf die Chobe – Ebene:




Auf der Terasse genossen wir ein kühles Bier und einen kleinen Snack. Auf Mwandi kann man auch campen – hat uns jedoch nicht so gut gefallen – die Plätze sind sehr nah an der Hauptstrasse. Die Zelte liegen aber wunderschön:


Für mich wäre eine Zeltübernachtung eine Alternative zu Kasane auf dem Weg nach z.B. Khwai. Vielleicht interessant für alle Nicht-Camper. Es hat auch einen Pool 😉 und man kann sein Grillfleisch selber mitnehmen und auf der Terrasse zubereiten.
http://www.mwandiview.com/
(für Botswana-Verhältnisse ist die Unterkunft preiswert)
Lieber Gruss Mari
Teil 2401. Dez. 2016
01.10 Saturday: www.bushwa.co.za/bushwa-safari-lodge.html

Heute machten wir uns nun definitiv auf den Rückweg nach Südafrika – dieses Mal wählten wir den Grenzübergang Martin’s Drift. Die Abwicklung ging schnell, die Kolonnen waren zwar lang, aber es ging zügig vorwärts. Welch ein Wunder!

Wir fuhren weiter nach Vaalwater, um die letzte Nacht unseres Urlaubs in der Bushwa Lodge zu verbringen.

Die Lodge hat uns sehr gut gefallen und ist ein absoluter Tipp auf dem Weg von Botswana nach OR Tambo.
Die Aussicht ist spektakulär, das Essen 1A und der Erholungsfaktor stimmt auch.

Die Lodge organisiert Gamedrives im Reserve, die nett gemacht sind. Noch nie hatte ich mich mit dem Thema Game-Breeding befasst – hier erfährt man sehr viel über diesen etwas anderen Beruf.


Aussicht Bushwa: traumhaft


Eingang von der Terrasse aus


Unser Zimmer


Himmelbett 😄


Mein neuer Freund: Eland Bocki – er hat nicht begriffen, dass er ein Wildtier ist…er folgte uns auf Schritt u. Tritt – anfänglich gewöhnungsbedürftig (ist halt schon ein riesen Rindsvieh 😛 ), irgendwann normal. Eland Bocki ist ein zahmer Freund…


Baby-Giraffe: 5 Wochen alt


Süsses Bocki

Wir genossen die Zeit auf Bushwa mit Essen, Lesen u. Schlafen.
Hier würden wir jederzeit zurück kommen.
In Südafrika ist nicht nur das Essen besser, sondern auch der Value for Money der Lodges 😉
Schade, der Urlaub geht bald zu Ende… 😉

Gruss Mari
Teil 2512. Jan. 2017
02.10 Sunday: car return / flight home (Joburg)

Heute war es nun so weit – Tag der Abreise. Bevor wir endgültig unsere Sachen packten, spielten wir mit Bocki noch ein wenig hide and seek 😄 – lustiges Tier, er kam uns überall suchen:



Der Gehörnte



Auch die Sable Antilope kam noch rasch um Tschüss zu sagen.


Dann ging’s zurück zu Avis nach Johannesburg. Die Abgabe des Autos ging zügig und der nette Avis Mitarbeiter brachte uns zum Flughafen, wo wir unsere obligaten Duty Free Einkäufe machten.

Irgendwann ging’s dann schnell, boarding und bye bye Afrika!

Botswana war super 🙂 – wir hatten schöne Tier-Sichtungen und freuen uns heute noch über die Bilder. Dies war unsere erste Campingreise und sicherlich nicht die Letzte.

Die Campsites in Botswana sind teuer, das Essen in den Restaurants so lala (nicht wirklich der Brüller 😵 ), die Landschaft ausserhalb der Parks eintönig und im Oktober staubtrocken.

Unsere nächste Afrika-Reise steht noch in den Sternen. Dieses Jahr geht’s an Ostern erst mal wieder für 10 Tage nach Curacao, Ende Mai für ein verlängertes Wochenende nach Georgien...
Danach sehen wir weiter - ein Jahr ohne Vorbuchen 😛 ist auch mal wieder schön 😄 und erholsam...(und: wir beide träumen vom Pamir Highway 😉 )
Ja, Moremi u. Chobe waren voll und ausgebucht...daher rate ich Euch im Jan, Feb, März, April, Mai, Juni, Juli, Aug, Sep, Okt, Nov, Dez. vorzubuchen - am Besten: 12 Monate im Voraus!! 😄 🤪 🙄 😘

Danke, dass Ihr alle bei unserer Reise dabei wart!

Liebe Grüsse, Mari und Co.

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