Reisebericht

Camping Moremi / Chobe

von marimari · begonnen 20. Okt. 2016 · 25 Teile

Teil 120. Okt. 2016
Hallo zusammen,
wir waren im September u.a. im Moremi u. Chobe. Da es im Vorfeld einige Beiträge über die Camps in Botswana und Vorbuchen (ja/nein) gab, hier ein paar Eindrücke der Campingplätze:
1. 3rd Bridge
Für uns war dieses Camp eine Enttäuschung. Wir hatten Camp Site Nr. 3 und haben die mit 7 anderen Leuten geteilt 😠 . Wir würden nächstes Mal nicht mehr unbedingt zur Hauptreisezeit nach 3rd Bridge. Camp Site Sharing ist nicht unser Ding... 🙄
2. Xakanaxa
Die Lage ist wunderschön - die Abolutions aber nicht wirklich sauber. Bootstouren: hier wurde öfter geschrieben, die Leute sind flexibel und man könne relativ spontan was buchen. Wir waren ca. um 8 am am Anleger und alle Boote waren ausgebucht - der Nachbars-Anbieter war am Boot schrauben und teilte uns mit, dass er jetzt keine Zeit hätte raus zu fahren 😄 (na dann tschüss!)
3. North Gate
Für mich schönstes Camp im Moremi - die Tiersichtungen in der Ecke waren die Besten im Moremi.
4. Dijara
nett als Zwischenstopp - eine Destination wär dieses Camp für uns nicht
5. Savuti
absolutes Highlight (wenn der Generator nicht wär). Ansonsten hat uns die Region am Besten gefallen
6. Ihaha
wir haben es bereut nicht gebucht zu haben. Von der Lage her gibt es kein schöneres Camp in der Ecke!
7. Muchenje Camp
schöner Zwischenstopp, top Abolutions, gut um auch wieder mal ein paar Dinge erledigt zu kriegen (waschen, lesen, etc). Es gibt leckeren frischen Salat zu kaufen. Jederzeit wieder.
8. Senyati Camp
Wir hatten einen Bungalow - der war super alt u. nicht wirklich sauber...wir haben nur die Veranda und das Bad genutzt ansonsten im Dachzelt geschlafen 🤢 - ein Chalet lohnt definitiv nicht. Generell ist das ein Ort, den wir nicht mehr besuchen müssten. Lonely Planet..."accomondation of choice" ist halt auch schon 20 Jahre her...es wird immer noch mit Lonely Planet geworben..seit der Zeit haben die da aber keinen Pula investiert. Würden wir nicht mehr besuchen.
9. Itumela Camp
nette Besitzer, schönes Camp, nette Bar - gerne wieder für einen Zwischenstopp
10. Kubu Island:
eines meiner Lieblingsorte - magisch und unbeschreiblich schön. Das Camp ist sehr Basic...die Lage macht's.
11. Tiaan's Camp
super Preis-Leistung - wir würden wieder hin

Bez. dem Thema Vorbuchen ja/nein: im Moremi/ Chobe war JEDES camp ausgebucht. Boteti: auch Tiaan's war ausbucht.
Kubu Island u. Senyati hätte man auch vor Ort spontan hinfahren können. Die hatten noch Platz.
Nächstes Mal würde ich nur noch die Park-Camps wie z.B. Chobe/Moremi vorbuchen...der Rest lässt sich gut spontan organisieren.

Fotos und ein Minibericht folgen auf Seite 3...The best of Botswana 2016… 🙂

Viele Grüsse M.
Teil 223. Okt. 2016
The best of Botswana 2016...
(es folgen ein paar Fotos und Eindrücke unserer Botswana-Reise).
Es geht bald los...mit dem Mini-Reisebericht.... 😄 😎
LG Mari
Teil 323. Okt. 2016
The best of Botswana 2016… 🙂

Die ersten Afrika- Camperferien können beginnen 😎 .

Lange wurde vorbereitet, Campsites reserviert und Kleinkram organisiert.

4 Wochen vor Reisestart informierte uns der Autovermieter, dass unser gebuchter Camper nicht zur Verfügung stand, da ein Mitarbeiter der Firma den Wagen gecrashed hatte = Totalschaden. Der Vermieter konnte uns leider aus irgendwelchen Gründen keinen Ersatzwagen zur Verfügung stellen. Nicht die feine englische Art – er hat sich mit einer Email aus der Affäre gezogen.
Na ja, buchen wurde ich bei diesem Vermieter nie mehr. Wenigstens wurde dann nach mehrmaligen Nachfragen die Kaution zurückbezahlt 🤨 😐 .
Innerhalb von 3-4 Tagen haben wir dann einen neuen Camper organisiert (Stress pur! es war Hochsaison!)– es wurde ein Toyota Land Cruiser von Avis Safari Rental.

Welch ein Glück im Unglück! Das Auto war top! Wir würden das Auto sofort wieder buchen.
Nun zu unserer Reiseroute und dem Mini-Bericht 😉 :

14.09 Wednesday: Flight Joburg
Ganz normaler Langstreckenflug mit Swiss. Es gibt Leute die schreiben über die Anreise Romane – werde ich nicht machen, da ich eigentlich sehr gut geschlafen habe und erst für's Frühstück wieder wach war … 😵

15.09 Thursday: Arrival Joburg – pick up camper - drive to Marula Cottage (bed, dinner, breakfast)

Wir kamen sehr schnell durch den Zoll und haben unser Gepäck ca. 40 Minuten nach Landung in Empfang genommen, beim ATM (im oberen Stock mit Maestro) Geld gezogen und uns dann beim Avis Schalter gemeldet, wo ein freundlicher Mitarbeiter von Safari Rentals schon auf uns wartete. Wir sind dann mit ihm ca. 10 min zu Avis Safari Rentals gefahren und haben dort unseren Camper in Empfang genommen. Die Einführung/Übernahme dauerte ca. 2 Stunden. Wir empfanden diese als sehr professionell.
Danach ging’s auf Pad in Richtung Marula Cottage, wo wir ca. um 16.00h ankamen. Marula Cottage ist ein Juwel am Eingang vom Marakele Park. Die Zimmer sind zweckmässig eingerichtet – die Manager sind sehr nett und zuvorkommend, das Abendessen lecker.
Kann ich zum Ankommen zu 100% empfehlen.





Marula Cottage Thabazimbi

16.09 Friday: Tlopi Camp Marakele

Wir haben sehr gut geschlafen und hatten es heute Morgen überhaupt nicht eilig. Erst mal gemütlich gefrühstückt, dann zusammengepackt, nach Thambazimbi in Pick n’Pay gefahren, eingekauft und uns dann auf den Weg in den Marakele gemacht.
Der Park ist nett, war jetzt aber für uns kein Highlight 😮 .


Safari Camper - Marakele National Park


Safari Camper – Tlopi Tented Camp


Vogel 😄 😘


Aussichtspunkt Marakele

Gruss M.
Teil 426. Okt. 2016
17.09 Saturday: Serowe : Khama Rhino Trust (camping)
Am nächsten Morgen ging es sehr zeitig weiter nach Botswana. Wir wählten den Grenzübergang Stockport (was ich jedem empfehlen kann) – dort angekommen ging es sehr zügig. In ca. 30 min hatten wir das ganze Grenzprozedere hinter uns:

- Pula organisiert ( auf SA gibt’s eine Wechselstube)
- Ausreisestempel SA
- Einreise Botswana
- Roadtax gezahlt

Dann ging es weiter Richtung Serowe. Nach der Grenze fährt man ca. 1h auf Sand/Gravel (bis Mahalapye) – die Strasse war aber kein Problem. Danach kommt man auf die frisch geteerte Autobahn – den Chinesen sei Dank! Auch in Botswana sind sie schon ein fester Bestandteil der Baubranche.
Um ca. 15.00h erreichten wir Khama Rhino. Eingekauft hatten wir schon in SA, somit brauchten wir in Serowe den Spar nicht mehr aufzusuchen. Die Anlage des Spars ist aber sehr schön – liegt auf dem Weg nach Khama und ist nicht zu übersehen.




Serowe; Khama Rhino

Angekommen bauten wir das erste Mal unsere Schlafstätte auf. Jede Tür und Funktionalität wurde getestet 🤩 - ja, der Camper hat uns wirklich Spass gemacht! 😄
So ging schon bald die Sonne unter und wir liessen uns Lamm-Koteletts mit Grill-Kartoffeln und Tomatensalat schmecken.
Die Campsite Khama Rhino ist sehr schön. Wir waren nur eine Nacht da. Meiner Meinung nach sollte man 2 Nächte einplanen und eher auf Marakele verzichten (falls jemand nicht viel Zeit hat).
Gruss M.
Teil 527. Okt. 2016
18.09 Sunday: Kubu Island Camping

Die erste Nacht im Camper war einfach nur herrlich! 😄
Wir haben tief und fest geschlafen. Nach dem Frühstück zog es uns auf Rhino – Suche. Der Himmel war bewölkt und die Rhinos hatten sich ins Dickicht verzogen. Die wollten nicht gesehen werden 😈 .
O.k. "No Rhino at Khama Rhino" war auch schön 😛 .

Um ca. 10am machten wir uns auf den Weg nach Kubu Island. In Lethlakane wurde noch ein kurzer Tankstopp eingelegt . Während die Tank-Boys den Cruiser “shaken” (Doppeltank), machen wir Bekanntschaft mit dem Inhaber der Tanke, des Hotels, des Ladens und gefühlten allen anderen Geschäften in Lethlakane.
Wir unterhielten uns über die Qualität der Staubstrassen des Städtchens, der Unruhen in Frankreich u. Belgien und allen anderen Problemen der Welt.
Auch Zürich kannte unser Gesprächspartner sehr gut, er sei jedes Jahr ein paar Mal im Land. So wurde dieser Tankstopp zu einem netten Stelldichein mit dem “King of Lethlakane” 🙄 .

Danach ging es weiter in Richtung Kubu Island.

Weg nach Kubu


Die Wüste lebt


Bald angekommen

Wir kamen ca. um 15.00 auf Kubu an und richteten unser Camp ein. Kubu war einer meiner Lieblingsplätze dieser Reise. Die Natur ist einfach einmalig, die Landschaft ein Traum.


Alleine in einer anderen Welt…


Ein schöner Fleck auf Erden…


Camping in Nature

einzigartige Landschaft

Gruss M.
Teil 630. Okt. 2016
19.09 Monday: Tiaan’s Camp camping (incl. breakfast and dinner)

Am nächsten Morgen packten wir schweren Herzens unsere Sachen zusammen und machten uns auf den Weg nach Gweta:


Kubu - leicht bewölkt 🤢


Bye Bye Kubu – schön war’s!
Wir wählten den Weg durch die Pfannen. In der Trockenzeit ist dieser leicht zu befahren.

Durch die Makgadikgadi Pfannen…


Einmalige Landschaft…

Wir erreichten nach abwechslungsreicher Fahrt um ca. 12.00 die Hauptstrasse nach Gweta und fuhren direkt weiter Richtung Boteti 😊 .

Beim Nationalpark- Eingang liessen wir uns ein kleines Mittagessen schmecken.

Nationalpark – Eingang

Danach fuhren wir gemächlich Richtung Boteti. Tiere gab es auf der Strecke nicht wirklich viele zu sehen (halt die üblichen Verdächtigen) 😕 .
Am Boteti angekommen genossen wir die schöne Aussicht auf den Fluss. Wir weilten aber nicht lange da, wir wollten zu Tiaan’s weiter. Das Bedürfnis nach einen Sprung in den Pool und eine Dusche war heute stäker, wie zusätzliche Tiersichtungen.
Kubu Island ist super schön, jedoch ohne Dusche müsst ich nicht für mehrere Tage bleiben... 😉


Fähre über den Boteti


Bei Tiaan’s angekommen.

Abends genossen wir ein leckeres Abendessen bei Tiaan's im Restaurant - die Küchenmannschaft des Campers (ich) hatte frei 🙂
LG M.
Teil 701. Nov. 2016
20.09 Tuesday: Tiaans Camp

Nach einem herzhaften Frühstück ging es heute wieder mit der Fähre über den Boteti zurück in den Nationalpark 😉 .

Steht man oben am Fluss, kann man diese herrliche Aussicht geniessen:

Boteti

Generell hat uns die Landschaft und Tiervielfalt am Boteti beindruckt – ist doch der Rest des Landes um diese Jahreszeit staubtrocken.

Kroki


Hübsche Zebras


...die sich wohlig im Sand wälzen


...und dann wieder von dannen ziehen...


Geier, die die letzten Knochen einer Giraffe verspeisen..


Elis


…»sorry!» hab’s eilig…



…»Hallo 😄 »

Ja, es ist wirklich schön am Boteti und das "Kommen" und "Gehen" der Tiere ist einmalig.
Am Nachmittag genossen wir noch einige Stunden im Camp am Pool. Tiaan's Camp ist wirklich ein schöner Platz und wir können ihn jedem empfehlen. Das Preis/-Leistungsverhältnis ist top. Die Sanitäranlagen gehörten zu den Besten der ganzen Reise und die Camp-Angestellten sind extrem nett und hilfsbereit.
Da würden wir sofort wieder hin 😄


Tiaan's Camp


Tiaan's Camp

LG M.
Teil 802. Nov. 2016
21.09 Wednesday: Thamalakane River Lodge Maun

Unsere heutige Tagesetappe brachte uns nach Maun. Es war eine kurze, gemütliche und entspannte Fahrt! 😎
In Maun angekommen, fuhren wir direkt zum Spar, um für die nächsten Tage im Moremi/Chobe einzukaufen.
Unser 90l Kühlschrank wurde schlussendlich bumsvoll 😄 . Das dazugehörende Gefrierfach lief auch Hochtouren.

Wau, soviel auf einen Schlag eingekauft haben wir glaube ich noch nie!

Nach dem Marathon-Einkauf wollten wir nur noch entspannen und fuhren zu unserer heutigen Bleibe der Thamalakane Lodge.

Die Lodge hat gemütliche Zimmer und liegt sehr schön am Fluss. NB: Das Badezimmer könnte mal renoviert werden – die Duschen sind nicht der Hammer. Überschwemmungen sind vorprogrammiert, da die Dusche von einem lausigen (made in China) Vorhang vom Rest des Raums «abgetrennt» wird 🤢 .

Eine riesige Reisegruppe wurde heute zum Abendessen erwartet – Buffet Abendessen war angesagt.

Gar nicht unser Ding 😕 – so beschlossen wir spontan um 16.30 Abend zu essen.
Das à la carte Restaurant hatte bis 18.00h offen. Wir bestellten zur Abwechslung mal eine Pizza – na ja, schlecht war es nicht, aber prickelnd auch nicht.

Ja die Lodge ist o.k., gedenkt man aber den Preis pro Nacht für’s Zimmer, könnte man mehr erwarten 😮 🤪 🙄 .









Thamalakane Lodge, Maun

Gruss M.
Teil 907. Nov. 2016
22.09 Thursday: 3rd Bridge (camping)

Nach einem deftigen Frühstück in der Lodge ging es heute weiter in den Moremi. Die Vorfreude hat sich täglich gesteigert – kein Wunder, bucht man gerade aufgrund Moremi u. Chobe ein Jahr vorher seine Campsites 😵 .

Heute sollte es nun endlich zur hochgelobten 3rd Bridge Campsite gehen.

Nach ca. 1.5 Stunden erreicht man den Eingang zum Moremi.


Parkeingang


Die Hitze hat’s den Tieren angetan – ausser ein paar Zebras sehen wir an diesem Morgen nicht viele Tiere (ja klar, Impalas und Co sind immer da).

Um ca. 14.00h – nach einem erfolglosen Abstecher zur Xini Lagoon – treffen wir in 3rd Bridge ein.

Der Camp Manager weist uns Campsite 3 zu und teilt uns mit, dass die anderen 2 Parteien schon da wären.. 😗 (wir erwarten niemanden?)

Erstaunt fahren wir dann zur Nummer 3, wo wir unsere neuen Campsite – Freunde kennenlernen 🙄 . Sie blockieren die ganze Site mit Wäscheleinen und sonstigem Gerümpel = normalerweise würde ich dieses Verhalten «Squatting» nennen 😈 .

Irgendwie ist mir die Lust auf Natur und Einsamkeit in diesem Moment gerade gründlich vergangen 🤢 .

Na ja, sich aufregen nützt ja schlussendlich langfristig auch nichts – zum Glück entschieden sich die Squatters irgendwann zum Gamedrive aufzubrechen – wir haben dann ein paar Fake – he, wir sind alleine - Bilder geknipst 😵 .


Alleine auf 3rd Bridge..yeahh

Und genossen den Sonnenuntergang und ein kühles Bier.


3 Parteien auf 1 Campsite sind für uns definitiv zu viel des Guten. Warum man für dieses Costa Brava vergleichbare Erlebnis noch diesen Preis für die Site zahlen soll verstehe ich auch nicht... hinzu kommt, dass es rund um 3rd Bridge extrem gebrannt hat...die Tiersichtungen waren extrem mau 🤢







Gruss Mari
Teil 1009. Nov. 2016
23.09 Friday: 3rd Bridge (Camping)

Wir haben tief und fest geschlafen – einige Wilddogs haben in der Dämmerung “Fang mich doch” gespielt – gehört haben wir sie, wirklich deutlich gesehen aber nicht (es ging zu schnell – ich meinte erst es seien Hyänen). Unsere Campsite Freunde aus Holland waren in der Nacht noch länger draussen – sie wurden dann von den Dogs ins Dachzelt gescheucht…(die Hunde rannten auf unsere Campsite und haben den Leuten, die gemütlich am Lagerfeuer sassen einen riesen Schrecken eingejagt – die Leute sind danach unmittelbar in ihren Zelten verschwunden).

Fairerweise muss ich zugeben, dass die Squatters aus Holland eigentlich nette Leute waren. Auch sie hatten sich am Campsite sharing gestört - so mussten sie ja nach unserem Erscheinen ihre Wäscheleine um ca. 10m verkürzen 😄 .

Sie erzählten uns, dass sie eigentlich erst vor einigen Wochen gebucht hatten…(das zum Thema: ein Jahr vorbuchen – manchmal haben Leute "Glück" und sie werden als Partei 3 irgendwo hingebucht… 😛 )
Wir durften heute auf Campsite 5 umziehen. Unsere Buchung wurde vor 1 Jahr auf 2 versch. Campsites verteilt 🙄 – die Holländer waren 4 Tage auf Campsite 3. 🤩

Campsite 5 (unsere neue Site) war wirklich schön, wir hatten einige nette Besucher…






..ansonsten bekamen wir heute keine neuen homo sapiens Campsite Freunde 😘

Gruss Mari
Teil 1110. Nov. 2016
24.09 Saturday: Khwai North Gate (camping)

Heute hiess es Abschied nehmen von 3rd Bridge. Wie schon erwähnt, die Campsites sind eigentlich schön, jedoch hatten wir in dieser Region einfach kein Katzen- oder Hundeglück (die Wildhunde der Nacht liessen sich am Tag nicht mehr blicken).

Nach dem Frühstück ging es für uns weiter Richtung North Gate.

Unterwegs erfreuten wir uns an diesen Giraffen:





Flugfeld Xakanaxa mit VIP Lounge 😄 (da kann man's aushalten 😊 )

Nach einem Abstecher nach Xakanaxa, ging’s dann direkt weiter Richtung North Gate.

Am Gate angekommen, fragte ich die SKL- Lady, wo und ob es denn im Park überhaupt Katzen gäbe? Wir wären jetzt schon 2 Tage da und wir finden es sei jetzt an der Zeit mal eine zu sehen! 😄

Die Lady teilte mir dann im vollen Ernst mit, dass wir doch bitte zu den Hippo – Pools fahren sollten, dort hat man schon des Öfteren die letzten Tage einen Leoparden gesehen 🤩 😗 .

Na dann 😕 , werden wir das doch morgen mal austesten.

In der Zwischenzeit erfreuten wir uns an einem leckeren Grill-Steak mit Salat, den Elefanten und genossen das süsse Camperleben.





Besuch hatten wir dann auch wieder – Der eine Elefant streunte eine ganze Weile bei uns rum und beobachtete uns beim Grillen.

Abends kam dann noch die Hyäne aus dem Dickicht – wir vergraulten sie mit der Autoschaufel… 🤨 😮 - fand sie zwar nicht so witzig - sie machte dann irgendwann aber einen Abgang 😵 😏
Gruss M.
Teil 1213. Nov. 2016
25.09 Sunday: Tshaa Riverside Camp (Camping)

Nach einer entspannten Nacht auf North Gate versuchten wir heute unser Glück, doch noch ein Kätzchen zu sichten, beim Dombo Hippo Pool.

Wir suchten lange, irgendwann liess sie sich doch noch blicken:









Das Kätzchen war unterwegs und wollte nicht wirklich Modell für irgendwelche Fotos stehen 😗 .

Fazit des heutigen Gamedrives:
es gibt sich doch die Kätzchen im Moremi…! Spärlich ..aber wenn man geduldig sucht sind sie da...

Glücklich über diese erste Katzen- Sichtung fuhren wir weiter Richtung Tshaa Riverside Camp.


Verlassen des Parks

Das Tshaa Camp liegt in der Region Mababe und war mitunter der unsympathischste Ort unserer Reise 🤨 .

Wir kamen an und niemand war da – wir fuhren rum und niemand war da… 😏

Glücklicherweise hatten wir einen Voucher, der unsere Campsite Nummer führte.

Wir sahen uns den Platz an und waren enttäuscht: Steilhang am Fluss; auf eine Nacht im Dachzelt bei 40 Grad Böschungswinkel hatten wir keinen Bock. Tshaa wäre für mich keine Empfehlung – scheinbar hatten die aber auch ein Hick-Hack bez. Lizenz – die Site wird ja seit nicht langer Zeit von der Community gemanagt...
Wir fuhren weiter zu Dijara, wo wir freundlich aufgenommen wurden.

Auf Dijara war es wie Tag und Nacht…- die Site ist gepflegt und die Betreiber nett. Schön ist auch der Hide am Fluss. Da lässt es sich entspannt einen Sundowner geniessen.


Dijara Aussicht




Gruss M.
Teil 1314. Nov. 2016
26.09 Monday: Savuti (camping)
Wir machten uns früh auf den Weg nach Savuti. Dijara hat uns gut gefallen - länger wie eine Nacht würden wir da aber nicht bleiben. Für Gamedrives fährt man entweder in den Moremi zurück oder versucht bei Khwai sein Glück.

Es war windig heute morgen und unsere Sichtungen wurden beinahe vom Sandsturm verschluckt:






Elis im Sandsturm















Am frühen Nachmittag trafen wir auf Campsite 5 auf Savuti ein. Den Nachmittag verbrachten wir mit Ausruhen - es war heute super heiss.

Gruss Mari
Teil 1415. Nov. 2016
Fortsetzung 26.09

Nach einem leckeren Braai ging’s abends kurz nochmals auf Pad. Wir hatten das Glück diese Faulpelze aufzuspüren:


Von Weitem ein Baum


Unter dem Baum der Fleischberg 😮



Nach diesen vielen Löwenerlebnissen machten wir uns auf den Weg zurück zum Camp.


Der Schakal lief uns zum Schluss auch noch vor die Linse.

Den restlichen Abend genossen wir draussen und lauschten der Wildnis Savutis.
Nach ca. 1.5h schaltete der Generator ein und ratterte uns bald in den Tiefschlaf… 😈
Gruss Mari
Teil 1516. Nov. 2016
27.09 Tuesday: Savuti (camping)

…der Generator brummte gefühlt die ganze Nacht 😈 . Warum die Betreiber diesen so nah an den Campsites aufgestellt haben, begreif ich nicht 🙄 - der Lärm ist schrecklich.. .

Irgendwann sind wir dann mit IPod-Stöpsel in den Ohren eingeschlafen 😄 .
Eine idyllische Nacht in Afrika, stellen wir uns jedoch anders vor 🤩 .

Der heutige Morgen begann mit einem leckeren Frühstück:
- Rührei
- Speck
- Red Beans
Es geht doch nichts über ein deftiges English Breakfast 😘

Nach diesem Festmal machten wir uns auf die Pirsch.

Wir wollten sehen, ob unsere Faulpelze immer noch schlafen.
Wäre doch schön, wenn mittlerweile ein wenig Leben in die Gruppe gekommen wäre.

Also fuhren wir in Richtung Savuti-Löwen – immer ein Auge nach oben - auf die schönen dicken Äste der Bäume... 😉

Da – sieh doch mal!! 😛










auch ich bin ein Faulpelz




So, jetzt wird’s unbequem


Soll ich bleiben, soll ich gehen?


Sich strecken tut immer gut







Leoparden-Sichtungen sind doch immer wieder schön und jede einzelne ist einmalig 😗 .
Fortsetzung folgt 😎

Gruss Mari
Teil 1617. Nov. 2016
Fortsetzung: Nach diesem einzigartigen Leoparden-Erlebnis fuhren wir nochmals auf Löwensuche – leider hatte sich das Rudel von gestern verabschiedet.
Wir fuhren weiter und sichteten eine neue Gruppe 🙂 :




Auch diese lagen einfach nur faul rum. Keiner machte den Anschein sich in den nächsten Stunden bewegen zu wollen 😊 .

Glücklich nach den vielen Sichtungen machten wir uns auf den Weg zurück zum Camp: es war Mittagspause angesagt. Die Temperatur erreichte auch heute locker das 40Grad Pege 😉 l.

Unweit vom Savuti Camp trafen wir dann auf diese Eule (?)…weiss jemand, was für eine Art dies ist?
Sie war riesengross.



Einige Stunden später und mit 2 Steaks im Bauch schwerer 🙄 machten wir uns nochmals auf den Weg.

Die Löwen waren immer noch unter dem kleinen Baum - sie wurden langsam aber sicher aktiver.






Das Kleine war süss anzusehen...es wollte unterhalten werden..

Vielen Dank u. Grüsse M.
Teil 1717. Nov. 2016
😎 Hallo Bele, schön, dass Du auch dabei bist und Danke Dir vielmals für den Milch-Uhu - das Tierchen war riesengross...man hatte bald das Gefühl, dass der Ast bricht...:)

...und weil' heute so viele schöne Fotos in meinem Ordner gibt...kommt noch ein kleines Highlight zum Schluss des Tages 😉 .

Den Sundowner genossen wir heute mit ihm/ihr (Logi? weisst Du es? 😉 ):











Ein traumhafter Safaritag auf Savuti neigte sich dem Ende zu. Wir wollten uns mit dem wildromantischen Rattern des Generators in den Schlaf wiegen lassen...und nahmen dies zum Anlass eine leckere Flasche Rotwein zu kredenzen.

Aber was war auf Savuti los? Stromausfall? UPS System versagt? 😛
Der Generator wurde nicht in Betrieb genommen und wir träumten glücklich und zufrieden von zu Hause (nein, Afrika natürlich 😛 )

Liebe Grüsse M.
Teil 1818. Nov. 2016
28.09 Wednesday: Muchenje Campsite (camping), www.muchenjecampsite.com/

Wir haben herrlich geschlafen 🙂 – ein Elefant frass die ganze Nacht gemütlich neben uns – ich liebe dieses Geräusch und es träumt sich umso besser.
Auch hat sich unsere mitgenommene BRANQ bewährt:

Bei YouTube ansehen ↗



😘 (das Beste, was ich je für 11 Euro gekauft habe 😄 )
Leider müssen wir heute Savuti verlassen. Ehrlich, ich hätte noch mindestens 2 Nächte länger bleiben können - es war einfach nur fantastisch hier 😄 .

So genossen wir unser Frühstück in aller Ruhe, packten zusammen und machten uns auf den Weg nach Muchenje.

Kaum hatten wir das Savuti- Camp verlassen, sichteten wir ihn:


ich glaub er mag uns nicht 🙄 😎






Er stand auf und gesellte sich zu seinem Bruder:




Der Bruder war auch hübsch 🤪








..so kuschelten sich die 2 halbstarken Brüder aneinander und wir fuhren glücklich weiter Richtung Park-Gate.
Auf Wiedersehen in Savuti 😄 !
felix__w schrieb:
marimari schrieb:5. Savuti
absolutes Highlight (wenn der Generator nicht wär). Ansonsten hat uns die Region am Besten gefallen

Was hat euch da so gefallen?
Felix
....die tollen Erlebnisse 😉 auf Savuti...die Campsite selber war o.k. - die Nächte ohne Generator ein Genuss 🤩 ...
Würde sofort wieder hinfahren.... 😗
Fortsetzung folgt.
Gruss Mari
Teil 1920. Nov. 2016
Fortsetzung:

Am Gate angekommen trafen wir die halbe Schweiz 😊 😄  Wahnsinnig wie viele Landsleute in Botswana Urlaub machen! 😉 😛
Nach einer kurzen Rast und einem kleinen Schwatz mit Touris, die wir schon mal auf dieser Reise getroffen haben, fuhren wir weiter der cut line entlang Richtung Kachikau.

Nach kurzer Fahrzeit trafen wir diese 2 Brüder am Strassenrand: 😄 

















Wau, ich hätte mir nie erträumen lassen, dass wir heute als krönender Abschluss auch noch Wildhunde selber spotten. 😎
Welch ein Glück wir doch in dieser Region des Chobes hatten – kaum zu glauben! 😁

Nach dieser Foto-Pause bei meinen Lieblingstieren ging’s weiter nach Muchenje, wo uns ein super schöner Camping-Platz erwartete. 😏







Wir kauften frischen Salat (sehr lecker!) und setzten uns vor den Shop, wo wir nach 7 Tagen Wildnis wieder mal die Weiten des www genossen und unsere Emails checkten.
Danach genehmigten wir uns ein Erfrischungsbad im kleinen aber feinen Pool.
Auch die Duschhäuschen sind sehr gepflegt und zusammenfassend ist dieses Camp einfach super gemütlich für einen Zwischenstopp zwischen Kasane und Savuti.

PS: noch eine Info für alle Leute, die mit Mobiltelefonen reisen: ich hatte am North Gate vollen Empfang - auch Emails kamen rein, in Mababe: vollen Empfang - bis fast vor Savuti auch.
Wir hatten ein Satelitentelefon dabei: wir probierten es am Boteti aus: kein Empfang...kein Netz..das Selbe im Moremi...hätte ich das gewusst...in der Hauptsaison schwirren unendlich viele Leute in diesen Parks rum - ich würde kein Sat Tel mehr mitschleppen.

Gruss Mari
Teil 2021. Nov. 2016
29.09 Thursday: Kasane Senyati Camp, Chalet

Heute stand die Chobe-Riverfront auf unserem Programm. Der letzte Safari-Tag konnte beginnen. Wir verliessen schweren Herzens Muchenje, zahlten am Ngoma Gate die obligaten 290 Pula und fuhren wieder in den Chobe ein.
(Das Gerücht, dass man hier nur einfahren kann, falls man auf Ihaha gebucht hat, stimmt nicht)

Tiere gab’s auf unserer Strecke Richtung Serondela einige:
















Wir waren schon auf dem Weg in Richtung Parkausgang, als wir als krönender Abschluss unserer Botswana – Safari- Reise dieses Rudel Wilddogs antrafen:

























So viele Wilddogs auf einen Schlag hatten wir in unserer bisherigen Safari-Karriere 😊 🙄 🤪 noch nicht 😉 gesehen...
Glücklich verliessen wir nach dieser Sichtung den Chobe, fuhren in den Spar einkaufen, gingen essen, tankten auf und machten uns auf den Weg ins Senyati Camp.
Fortsetzung folgt...
LG Mari

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