04. Oktober 2016 Okonjima Bush Suite (Fortsetzung) Im Carnivore Care Centre schauen wir bei den 8 Jahre alten Geparden Peanut (M) und Raisin (M) vorbei.
Raisin und sein Bruder Peanut kamen zu AfriCat, als sie ca. ein Jahr alt waren. Sie wurden von einem Farmer ohne ihre Mutter gefangen und dann für etwa sechs Monate in Gefangenschaft gehalten. Die Farm wurde verkauft und die neuen Besitzer wollten die Tiere nicht mehr haben und kontaktierten AfriCat, um sie zu holen. Bevor wir zum Information-Center fahren, statten wir unserem neuen Adoptiv-Gepard Dune (F) einen Besuch ab.
Dune wurde zusammen mit ihrem Bruder im Mai 2015 bei Walvis Bay in der Nähe von Düne 7 in einem sehr schlechten Zustand gefunden. Die beiden 4 - 5 Monate alten Jungen waren stark dehydriert und unterernährt. Dunes Bruder starb kurz nachdem man sie gefunden hatte. Dune’s Allgemeinzustand verbesserte sich schnell und sie hat einen guten Appetit, wovon wir uns nun selbst überzeugen können. Beim Information-Center treffen wir uns anschließend mit Jenny und Selma. Nachdem wir uns kurz den neuen Ausstellungsraum angeschaut haben, werden mehrere Fleischrationen eingepackt und dann fahren wir alle zusammen zu den Wildhundewelpen.
Fortsetzung folgt!
LG und ein schönes Wochenende Konni
Teil 6210. Dez. 2016
04. Oktober 2016 Okonjima Bush Suite (Fortsetzung) Die Wildhunde sind erst seit Ende Juni in Okonjima, nachdem ein kommunaler Farmer die neun verwaisten Welpen fand und, statt sie zu töten, bei AfriCat anrief. Die ca. 7 - 8 Wochen alten Welpen (drei Weibchen und sechs Männchen) wurden daraufhin eingefangen und nach Okonjima gebracht. Für die Namensgebung der Wildhunde Sahara, Atacama, Kalahari, Mojave Aka Mo, Sonoran, Gobi, Karoo, Namib und Thar standen einige der spektakulärsten Wüsten der Welt Pate.
Im Gehege schauen wir der „Desert-Gang“ beim Fressen und Spielen zu. Es ist schon erstaunlich wie schnell sie eine ganze Keule verspeisen. Nachdem sich die Tiere gut entwickelt haben, sucht man nun einen geeigneten Platz zum Auswildern.
Fortsetzung folgt!
LG und ein schönes Wochenende Konni
Teil 6311. Dez. 2016
04. Oktober 2016 Okonjima Bush Suite (Fortsetzung) Als nächstes steht ein Besuch bei unserem Adoptiv-Leo Mick auf dem Programm und Silke darf ihn wieder füttern. Mick kam 2002 im Alter von drei Monaten nach Okonjima. Er wurde von seinen Vorbesitzern zusammen mit einem erwachsenen weiblichen Leoparden und einem jungen männlichen Löwen beschlagnahmt. Als Handaufzucht ist er zu sehr an Menschen gewöhnt und kann deshalb nicht ausgewildert werden.
Bis auf eine Kataraktbildung im linken Auge ist er noch sehr gut im Schuss. Letzter Programmpunkt am Vormittag ist unser alter Freund Wahu, der natürlich auch eine schöne Fleischportion bekommt. Er sieht für seine 18 Jahre noch recht gut aus, lediglich ein Fangzahn ist abgebrochen.
Wahu teilt sich sein ca. 12 Hektar großes Gehege mit Schlankmangusten und diversen Vögeln. Wir beobachten ihn beim Fressen und entdecken dabei Elfenastrilde,
Gegen 10 Uhr machen wir uns auf den Rückweg zur Bush Suite, wo schon ein leckeres Frühstück auf uns wartet.
Fortsetzung folgt!
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 6412. Dez. 2016
04. Oktober 2016 Okonjima Bush Suite (Fortsetzung) Nach dem Frühstück ist Relaxen, und Co. angesagt. Von der Terrasse aus beobachte ich Meisensänger,
Angola Schmetterlingsfinken, Brustbandprinie,
Perlhühner,
Maskenbülbüls,
Bindennektarvögel, Buntastrilde,
Rotstirnbartvögel,
Maskenweber,
Senegaltauben,
Mahaliweber,
Schnurrbärtchen,
Gelbbauchammer,
Rotschnabelfrankoline, Elfenastrilde, Skinke,
Elsterdrosslinge,
Granatastrilde, Graulärmvögel, Oryx, Warzis, Springböcke, Kudus, Schlankmangusten und Akaziendrosseln. Um 15:30 kommt Rohan mit Muffins und Hackfleischtaschen. Zu Kaffee und Tee gibt es auch noch was von Silkes Geburtstagskuchen. Gegen 16:15 Uhr starten wir zu einer weiteren Pirschfahrt. Das erste was wir entdecken sind Coco und Bones. Die Zwei sitzen vollgefressen in der Nähe der Stelle, wo wir sie gestern mit dem Eland gesehen haben.
Vom Eland ist nicht mehr viel übrig.
Fortsetzung folgt!
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 6513. Dez. 2016
04. Oktober 2016 Okonjima Bush Suite (Fortsetzung) Auf der Weiterfahrt sehen wir nicht nur Kudus, Steinböckchen, Kurzzehenrötel und Weißrückengeier, sondern empfangen auch ein deutliches Signal von Nandi. Bevor wir jedoch die Leopardin finden, rennt vor uns ein Stachelschwein ins Gebüsch.
Wir fahren noch ein Stück weiter in die Richtung, wo das Stachelschwein herkam und entdecken dort Electras Tochter Nandi im Gebüsch. Als wir im April letzten Jahres in Okonjima waren, war Nandi gerade ein paar Tage alt und noch im sicheren Versteck. Nun liegt sie vor uns und nagt genüsslich an einem Stachelschwein.
Rohan ist ganz aus dem Häuschen, denn es ist Nandis erstes, dokumentiertes größeres Säugetier, das sie selbst gejagt hat. Bisher sah man sie nur mit erlegten Vögeln oder Kleinsäugern. Wir beobachten sie eine ganze Zeit lang. Nachdem der erste Hunger gestillt ist, kommt sie aus dem Gebüsch raus und zeigt sich uns in voller Größe. Wir hätten hier noch stundenlang bleiben können, doch wir haben noch eine Verabredung mit Shana, von der auch prompt ein Funkspruch kommt. „Sie wäre mit ein paar Gästen bei den Löwen und würde dort auf uns warten.“ Also verabschieden wir uns von Nandi und fahren in recht flottem Tempo zu dem Löwengehege.
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 6615. Dez. 2016
04. Oktober 2016 Okonjima Bush Suite (Fortsetzung) Knapp 20 Minuten später haben wir unser Ziel erreicht und werden herzlich von Shana begrüßt. Nachdem wir uns gesetzt haben, gibt es erst einmal ein Gläschen Sekt und dann wird das Futter für die Löwen ausgelegt. Vom sicheren Hide aus beobachten wir den Auftritt der gestandenen Löwenmänner Shavula (9 Jahre) und Shenzi (8 Jahre). Beide Löwen wurden auf Viehfarmen an der Grenze des Etosha-Nationalparks gefangen, nachdem ihre Mütter vergiftet worden waren. Danach wurden sie zum Lion Sanctuary AfriCat North auf der Farm Kaross gebracht. Anfang 2013 wurden sie zusammen mit zwei weiteren Löwen (Kilimanjaro & Thimba) nach Okonjima übersiedelt, wo wir sie im Oktober 2013 zum ersten Mal besucht haben. Shavula & Shenzi sehen toll aus und zeigen sich uns im besten Licht.
Wir beobachten die Tiere noch bis die Sonne untergegangen ist und fahren dann gegen 19 Uhr zur Bush Suite zurück. Am Lagerfeuer gibt es dann erst noch einen verspäteten Sundowner Gin Tonic und dann ist es auch schon Zeit fürs Abendessen. Zuerst gibt es Frühlingsrolle, gefolgt von leckerem Kudusteak mit Reis, Spinat und Kürbis, sowie zum Nachtisch Karamellpudding mit Schokosoße. Auch heute Abend kommen wieder zwei Stachelschweine und mehrere Schakale um sich die Küchenabfälle schmecken zu lassen.
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 6717. Dez. 2016
05. Oktober 2016 Okonjima Nach Kaffee und Muffins starten wir um 6:40 Uhr zu unserer letzten Pirschfahrt in Okonjima. Diesmal bekommen wir ein etwas besseres Signal von Electra und machen uns auf die Suche nach ihr. Während der Fahrt sehen wir Grauducker,
Giraffen, Rappenantilopen,
Bergzebras, Rotbauchwürger, Monteiro Tokos,
Steinböckchen, Rotschulter-Glanzstare, Dik-Diks,
Damaratschagras, Kudus, Perlhühner, Rotschnabelfrankoline, Impalas und Weißschwanzgnus.
Nach knapp 90 Minuten, entdecken wir die ca. 8 Jahre alte Leopardendame im hohen Gras.
Zum Glück verlässt sie bald ihre Deckung und überquert vor unserem Auto das Flussbett. Nach dieser schönen Sichtung wird es leider Zeit, sich auf den Rückweg zu machen.
Fortsetzung folgt!
LG und ein schönes Wochenende Konni
Teil 6819. Dez. 2016
05. Oktober 2016 Okonjima - Teufelsbach (Fortsetzung) Auf dem Weg zur Bush Suite nehmen wir zwischen den Felsen eine Bewegung wahr. Beim Blick durchs Fernglas entdecken wir einen Leoparden auf einem Felsvorsprung.
Laut Rohan handelt es sich um die ca. 10-12 Jahre alte Lundu. Zurück in der Bush Suite nehmen wir noch ein leckeres Frühstück zu uns und packen anschließend unsere Sachen ins Auto. Um 10:30 Uhr verabschieden wir uns von Susanne, Christopher und Rohan und verlassen schweren Herzens die Bush Suite. Währens Bruno auf direktem Weg nach Teufelsbach fahrt, legen wir noch einen kleinen Zwischenstopp im Plains Camp ein. Dann wird es auch für uns Zeit Okonjima zu verlassen. Auf der Fahrt zum Ausgang sehen wir nicht nur Skinke,
Steinböckchen, Warzis, Siedelweber, schöne Termitenhügel und Kudus,
sondern auch noch einmal Lundu, die jetzt besser sichtbar auf dem Felsvorsprung liegt.
Um 11:45 Uhr sind wir am Ausgang und fahren auf der B1 via Okahandja (Einkaufsstopp) nach Teufelsbach. Da Irmela ja länger mit uns on Tour war und Bruno morgen wegen einer OP nach Johannesburg fliegt, haben die Beiden noch einiges zu regeln. Wir verbringen die Zeit auf der Terrasse, knuddeln die Hunde, machen Buchführung und beobachten die Vögel an der Tränke. Dabei entdecke ich Akaziendrossel, Mahaliweber, Graulärmvögel, Rotschulter-Glanzstare, Kapturtetauben, Senegaltauben, Maskenbülbüls, Wiedehopfe und Maskenweber. Ganz nebenbei arbeiten wir die Tour für 2017 aus und schicken Tanya unsere Wunschunterkünfte, damit sie sich gleich an die Reservierungen machen kann. Am späten Nachmittag besuchen wir dann Katja und Christian mit Eltern am River Camp. Natürlich lässt es sich Silke nicht nehmen und düst im Quad vorne weg und wir im Auto hinter her. Bei einem kühlen Drink unterhalten wir uns ein wenig mit den River-Camp Wiederholungstätern, die von hier aus ihre Tour beginnen. Wie sich herausstellt sind die beiden (Kach) auch im Namibia-Forum und so haben wir unser 2tes Forumstreffen in diesem Jahr. Kurz vor Sonnenuntergang verabschieden wir uns von Katja, Christian & Co. Nach einem kleinen Sundowner-Zwischenstopp
ist es schon dunkel, als wir wieder im Farmhaus sind. Bald herrscht in der Küche reges Treiben. Während sich Bruno um die Nudeln mit Tomatensoße kümmert, ist der Rest für den Salat, Tisch decken und Hunde füttern zuständig. Nach dem Essen sitzen wir noch etwas zusammen und verabschieden uns dann schon von Bruno, der morgen schon sehr früh am Flughafen sein muss.
LG und einen guten Start in die Woche Konni
Teil 6920. Dez. 2016
06. Oktober 2016 Teufelsbach Am Morgen waschen wir schon mal unsere Klamotten, die ja zum Großteil hier auf Teufelsbach bleiben. Nachdem Irmela vom Flughafen zurück ist, fahren wir nach Windhoek und kaufen unsere letzten Souvenirs ein. Anschließend stehen noch Besuche bei den Bushbirds und Elsie in Klein Windhoek auf dem Programm. Nachdem wir von unseren Reiseerlebnissen berichtet haben, zeigt uns Elsie noch ihre neusten Kreationen, die wir z.T. schon an ihrem Fimbi Stand im Craft Center bewundert haben. Ihre Einkaufstaschen sind immer wieder willkommene Mitbringsel. Erst am Nachmittag sind wir wieder auf Teufelsbach, wo wir schon von Danny, Noldi & Briska erwartet werden. Die drei Schweizer sind mit Bruno und Irmela befreundet und legen hier auf Teufelsbach einen spontanen Zwischenstopp ein. Es wird ein sehr interessanter Abend mit gemeinsamen Kochen und interessanten Gesprächen. Danny ist Pilotin und Teilhaberin an einem alten Doppeldecker (Travel Air E 4000) mit dem sie Flüge in Namibia macht. Da sie aber Hauptberuflich noch bei einer Schweizer Fluggesellschaft angestellt ist, verbringt sie nur ihre Urlaube in Namibia.
07. Oktober 2016 Teufelsbach - Windhoek Flughafen Wir genießen die letzten Stunden auf Teufelsbach und machen noch eine kleine Farmrundfahrt. Dabei entdecken wir neben Nguni Rindern auch Kudus, Steinböckchen, Oryx und diverse Vögel.
Am Nachmittag bringt uns Irmela zum Flughafen wo wir uns leider verabschieden müssen. Um 21:35 Uhr startet Flug SWA285 von Windhoek nach Frankfurt. 08. Oktober 2016 Ankunft in Frankfurt Recht planmäßig landen wir gegen 8 Uhr in Frankfurt. Nach einer kurzen Wartezeit ist unser Gepäck da und wir fahren mit dem Taxi nach Hause. Es ist recht frisch und so stellen wir zuerst die Heizung an. Nachdem wir kurz bei unserem kleinen Zoo nach dem Rechten geschaut haben, geht es erst einmal zu meiner Schwester zum Frühstück. Später holen wir dann noch unsere zwei Chaoten aus ihrem Urlaub ab und gehen eine Runde Gassi.
Das war
Allen Mitfahrern ein herzliches Dankeschön für Euer Durchhaltevermögen, die netten Kommentare und das Danke-Button-Drücken. Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht mit euch noch einmal die Reise Revue passieren zu lassen.
Wir wünschen Euch eine besinnliche Weihnachtszeit
und einen guten Rutsch ins Neue Jahr – mit vielen tollen Reisen! Liebe Grüße Silke & Konni