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Hallo Zusammen,
auch für unsere 12te (Konni) bzw. 10te (Silke) Namibia-Tour blieben wir beim altbewährten Muster: Wir planen unsere Namibia-Reisen von Deutschland aus und überlassen die Buchungen dann einem befreundeten Safariunternehmen in Windhoek. Damit wir uns voll aufs Fotografieren konzentrieren können, sind wir auf unseren Reisen mit Fahrer(in) unterwegs. Durch z.T. mehrtägige Aufenthalte an unseren Lieblingsplätzen, haben wir genug Zeit und Muße uns die Tier-und Pflanzenwelt in aller Ruhe anzuschauen. Da wir viele der Unterkünfte schon mehrmals besucht haben, ist es für uns meist so etwas wie ein nach Hause kommen! Ganz großen Anteil dabei hat unsere Fahrerin Irmela, die uns nun schon zum 9ten Mal auf unserer Tour begleitet. Sie und ihr Mann Bruno sind „unsere Familie“ in Namibia und der Aufenthalt auf ihrer Farm Teufelsbach (zwischen Windhoek und Okahandja) gehört immer zu den Highlights der Reisen!
Wir möchten Euch gerne wieder an unserer Traumtour in Form eines Reiseberichts mit vielen Fotos teilhaben lassen.
Hier schon mal ein kurzer Überblick über unsere Tour:
Wenn alles klappt, werde ich heute Abend den ersten Teil einstellen LG Konni
Teil 214. Okt. 2016
14.09.2016: Statt Flug nach Windhoek - Taxi nach Kriftel Rechtzeitig fahren wir mit dem Taxi zum Flughafen. Am Schalter herrscht kaum Betrieb und so sind wir ruckzuck unser Gepäck los. Nachdem wir noch eine Kleinigkeit gegessen haben, gehen wir zum Abfluggate. Die Handgepäckkontrolle ist diesmal recht nervig – nicht nur Laptop bzw. Tablet müssen vor dem Durchleuchten aus dem Rucksack rausgenommen werden, sondern auch alle Kameras. Wir waren froh, dass wir alles so gut verstaut hatten und bekommen nun Schwierigkeiten alles wieder richtig im Rucksack zu platzieren. Zur geplanten Boarding-Time um 19 Uhr gibt es eine Durchsage, dass sich diese, wegen des Fluglotsenstreiks in Frankreich um 45 Minuten verspätet. Gut 30 Minuten später wird uns mitgeteilt, dass es Probleme mit einem Triebwerk gibt und es so zu einer weiteren Verzögerung kommt. Dann kommt eine weitere Durchsage – man suche immer noch nach dem Fehler am Triebwerk, sobald man etwas Neues wisse, würden wir sofort informiert werden. Nachdem dann auch noch ein Tisch mit Wasser und Saft aufgestellt wird, schwindet bei uns die Hoffnung, dass es heute noch was mit dem Flug wird. Um 22 Uhr wird aus der bösen Vorahnung Gewissheit: Uns wird mitgeteilt, dass ein Teil am Triebwerk ausgebaut werden muss und das es zeitlich nicht mit der Reparatur bis zum Nachtflugverbot um 23 Uhr klappen würde. Es werde nun mit Hochdruck daran gearbeitet, Unterkünfte für die Passagiere zu besorgen. Nach gut 20 Minuten kommt dann folgende Meldung: Wegen einer Messe in Frankfurt sind in der näheren Umgebung keine Unterkünfte frei. Alle Passagiere würden mit Bussen nach Bad Kissingen in ein Hotel gebracht. Wir gehen sofort zum Schalter und sagen, dass wir auf keinen Fall heute noch nach Bad Kissingen fahren wollen, sondern mit dem Taxi nach Hause. Nachdem wir unsere Telefonnummer hinterlegt haben, können wir gehen. Wir würden dann telefonisch informiert werden, wann wir morgen wieder am Flughafen erscheinen sollen. Gegen 23 Uhr sind wir wieder zu Hause. Wir hatten meine Schwester schon vom Flughafen aus informiert, dass wir heute nicht mehr fliegen und uns zu einem Sundowner verabredet. Nach einem XXL-Gin Tonic und Bier haben wir die nötige Bettschwere.
15.09.2016: Flug nach Windhoek – jetzt geht´s los Ich bin schon um 5 Uhr wach und warte auf den erlösenden Anruf, dass wir zum Flughafen kommen sollen. Als sich bis 7 Uhr immer noch nichts getan hat, versuche ich Air Namibia anzurufen, bekomme jedoch niemanden ans Telefon. Auf der Flughafenseite im Internet steht als neue Abflugzeit 14 Uhr, was mir dann auch bei einem Anruf am Flughafen bestätigt wird. Da im Kühlschrank gähnende Leere herrscht, hole ich uns erst mal belegte Brötchen und Kaffee. Um 9 Uhr bekommen wir dann einen Anruf von Air Namibia, dass wir spätestens um 12:45 Uhr am Schalter sein sollen. Pünktlich fahren wir mit dem Taxi zum Airport und stehen dort erst einmal allein am Schalter. Nach und nach trudeln etwa 20 weitere Passagiere ein, die ebenfalls nicht mit nach Bad Kissingen gefahren sind. Nachdem wir neue Bordkarten haben, gehen noch eine Kleinigkeit essen und begeben uns dann zur Handgepäckkontrolle. Auch heute müssen wir wieder alle Kameras aus dem Rucksack holen. Während Silke sie gleich nach dem Durchleuchten wieder einpacken kann, darf ich auch noch mit ihnen zur Sprengstoffkontrolle. Als wir dann endlich am Gate ankommen, sind gerade mal 20-30 Leute dort. Zur geplanten Boarding-Time kommen nach und nach die ersten Passagiere aus Bad Kissingen. Sie wurden angewiesen gleich zum Gate zu gehen und haben somit keine neuen Bordkarten. Ruck-zuck hat sich am Schalter eine lange Schlange gebildet und das Boarding dauert ewig. Als gegen 15 Uhr endlich alle im Flieger sitzen, kommt eine Durchsage, dass aufgrund der geänderten Abflugzeit ein Dokument fehlt und wir erst starten dürfen, wenn dieses vorliegt. Gegen 16 Uhr startet denn endlich Flug SWA286 von Frankfurt nach Windhoek. Außer, dass die Routenanimation nicht funktioniert, verläuft der Flug ohne weitere Probleme.
Passend zum holprigen Start, halte ich mich mit den Bildern noch zurück – das wird sich aber in den nächsten Tagen noch ändern!
LG Konni
Teil 315. Okt. 2016
16.09.2016: Flughafen - Teufelsbach - Kalahari Farmhouse Mit 20 Stunden Verspätung landen wir gegen 2:30 Uhr auf dem Internationalen Flughafen in Windhoek, wo wir schon von Irmela und Bruno erwartet werden. Um 4:30 Uhr sind wir, bei kühlen 11°C, endlich auf Teufelsbach und fallen nach einer Flasche Sekt gegen 5:30 Uhr todmüde ins Bett. Nach einer sehr kurzen Nacht frühstücken wir und beladen das Auto. Um 9:45 Uhr fahren wir nach Klein Windhoek für unsere obligatorischen Besuche und Einkäufe. Um 11:25 Uhr starten wir dann, bei mittlerweile 22°C, unserer Tour 2016.
Die Fahrt geht auf der B1 via Rehobot nach Kalkrand. Dabei entdecken wir Warzis, Perlhühner, Paviane, Springböcke, Singhabichte, Gabelracken, sowie Mahali- und Siedelweber mit ihren schönen Nestern. Nach einem kurzen Tankstopp geht die Fahrt weiter auf der B1, bis wir ca. 10 km vor Mariental auf die C20 Richtung Stampriet abbiegen. Kurz vor Stampriet, biegen wir für die letzten ca. 300 m auf die C15 in Richtung Hoachanas ab und sind dann endlich gegen 15 Uhr im Kalahari Farmhouse.
Rezeption und Restaurant befinden sich in einem Herrenhaus, erbaut in der Blütezeit der Karakulschafzucht.
Im Garten mit hohen Palmen, blühenden Sträuchern und einem kleinen Bach stehen die 12 Steinbungalows mit offenem Kamin und einer kleinen Terrasse.
Wir beziehen Haus Nr. 8 und lassen den Nachmittag ruhig ausklingen.
Im Garten beobachten wir neben verschiedener Vögel auch eine Fuchsmanguste. Es ist recht kühl und windig und so nehmen wir unseren ersten Sundowner der Reise im Herrenhaus zu uns. Dabei leistet uns eine Siamkatze Gesellschaft.
Um 19 Uhr gibt es zum Abendessen Salat mit Rauchfleisch, Erbsensuppe, Springbockfilet mit Pilzrahmsoße, Gemüse und Kartoffeln, sowie zum Nachtisch Schokokuchen. Die Küche bezieht viele ihrer Frischprodukte aus dem angrenzenden Farmbetrieb. Nach dem Essen stellt sich bald die nötige Bettschwere ein und wir sind froh gegen 21 Uhr ins Bett zu kommen.
LG Konni
Teil 416. Okt. 2016
17.09.2016: Farmhouse-Kalahari Game Lodge Nach dem Frühstück fahren wir um 9 Uhr, bei gerade mal 10°C, weiter Richtung Süden. Auf Pad C15 geht’s, am Trockenflusstal des Auob entlang, nach Gochas. Unterwegs entdecken wir Kaptäubchen, Rotschulter-Glanzstare, Waffenkiebitze, Springböcke, Erdhörnchen und Impalas. Nach einer kurzen Ortsrundfahrt am “Arsch der Welt” mit 2-3 Regentropfen, geht es gegen 10:30 Uhr weiter zur Kalahari Game Lodge. Während der Fahrt laufen uns diesmal keine Schildis oder Warane über den Weg, dafür sehen wir aber Klippschliefer, Wiedehopfe, Siedelweber, Strauße, Steinböckchen, Erdhörnchen,
Trauerdrongos, Gelbschnabeltokos,
sowie Ohren- & Weißrückengeier.
Gegen 13:10 Uhr haben wir den Eingang zur Lodge erreicht und werden gleich von ein paar Gnus
begrüßt. Außerdem entdecken wir Oryx, Trauerdrongos, Kalahariheckensänger, Gabelracken, Strauße, Mahaliweber, Springböcke und Erdhörnchen. Die Lodge besteht aus acht schön ausgestatteten Chalets mit einer kleinen Küchenzeile und eigener Veranda, sowie einem Restaurant und einer Bar mit Aufenthaltsraum.
Wir bekommen das gleiche Chalet wie beim letzten Mal (Duiker A) zugeteilt.
Den Nachmittag verbringen wir auf unserer Veranda mit Blick auf die Kalahari-Dünen und das Auobtal und beobachten Springböcke,
Kalahari-Baumskinke, Rostschwanzschmätzer,
Felsenschwalben,
Rotschulter-Glanzstare,
Rotbauchwürger, Senegaltauben und einen Tausendfüßer.
Dieses, etwas verstaubte Exemplar wurde von ein paar wenigen Regentropfen geweckt, seine Kumpane warten noch bis der richtige Regen kommt. WLAN funktioniert nur, wenn man direkt bei der Rezeption sitzt, ist aber auch dort sehr langsam. Das bekommt Silke zu spüren als sie den Blog losschicken will und dieser danach für die nächsten Tage „out of order“ ist.
Zum Sundowner laufen wir zur Plattform auf der anderen Uferseite, wo ein recht frischer Wind weht.
Gegen 19 Uhr gibt es zum Abendessen Linsensuppe, Rindersteak mit Blumenkohl, Minizucchini, Kartoffeln und Pfeffersoße und zum Nachtisch Apfeltarte mit Vanillesoße.
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 518. Okt. 2016
18.09.2016: Kalahari Game Lodge - Kieliekrankie Wilderness Camp Nach dem Frühstück verlassen wir um 8 Uhr die Kalahari Game Lodge bei kühlen 4°C und fahren ca. 18 km bis zum Parkeingang des Kgalagadi Transfrontier Parks (KTP). In Mata-Mata melden wir uns erst einmal in Namibia ab und lassen Luft aus Reifen (1,5 bar). Das frostige Wetter bietet eine willkommene Gelegenheit sich im Shop mit neuen Fleecejacken einzudecken. Gegen 9:30 Uhr haben wir alles erledigt und die Temperatur ist mittlerweile auf 8°C angestiegen. Auf der Fahrt, am trockenen Flusstal des Auob entlang, halten wir Ausschau nach Tieren und besuchen gleich mehrere Wasserstellen. Auf dem Weg via Sitzas nach Craig Lockhart sehen wir Springböcke, Maricoschnäpper,
Kapkrähen, Rotschulterglanzstare und Oryx. Bei der Weiterfahrt entdecken wir eine Gepardin mit 4 Jungen am Springbockkill,
Trauerdrongos, Gabelracken,
Steppenbaumhopfe,
Gnus, sowie Oryx,
Kaptäubchen, Kampfadler (juvenil),
Singhabichte und Gleitaare (juvenil & adult)
bei Dalkeith. Beim Dertiende Boorgat sind viele Springböcke, Kapkrähen, Strauße und
Kaptäubchen
versammelt. Gegen 13 Uhr machen wir bei angenehmen 23°C an der Kamqua Picknick Site eine kurze Pause.
Fortsetzung folgt!
LG & einen schönen Abend Konni
Teil 619. Okt. 2016
18.09.2016: Kalahari Game Lodge - Kieliekrankie Wilderness Camp (Fortsetzung) Bei Rooibrak beobachten wir viele Gnus und einen Springbock. Auf der Weiterfahrt via Montrose,
Batulama und Gemsbokplein entdecken wir Springböcke, Erdhörnchen,
Kampfadler,
Rotbauchwürger,
Sekretäre,
eine Kapkobra,
Kronenkiebitze, Riesentrappen,
Schwalbenschwanz-Bienenfresser
und Singhabichte.
Bei Auchterlonie verlassen wir das Auob-Tal und fahren auf der Southern Dune Road Richtung Nossob-Tal. Dabei fallen uns rot blühende Hermannia-Büsche (H. burchellii),
Tsamamelonen und runde Termitenhügel auf. Nach 4 Kilometern passieren wir die Abzweigung zum Kieliekrankie Wilderness Camp. Die 3 Kilometer Stichstraße darf nur von Gästen des Camps befahren werden.
Gegen 14:45 Uhr haben wir das, auf einer Anhöhe, mitten in den Dünen gelegene Camp erreicht und werden vom Campwart Willem begrüßt. Kieliekrankie besteht aus sechs Cabins, eines davon wird vom Campwart bewohnt. Wir bekommen von Willem Cabin 2 zugeteilt und alles gezeigt. Die Cabins bestehen aus einem Küchenbereich, einem Schlafbereich mit angeschlossenem Bad, sowie einer Terrasse mit Blick auf das Wasserloch. Die Küche ist ausgestattet mit Gaskochplatten und Kühl-Gefrier-Kombi, die auch mit Gas betrieben wird. Alle Bereiche haben solarbetriebene Beleuchtung, jedoch keine Steckdosen.
Nach einer kurzen Pause starten wir um 15:20 Uhr bei 25°C zu einer kleinen Pirschfahrt.
Fortsetzung folgt! LG Konni
Teil 719. Okt. 2016
18.09.2016: Kalahari Game Lodge - Kieliekrankie Wilderness Camp (Fortsetzung) Auf der Fahrt über die Dünenstraße via Kij Gamies, Tierkop nach Kij Kij ins Nossobtal sehen wir runde Termitenhügel, Weißflügeltrappen,
Steinböckchen, Schwarzkopfreiher,
Riesentrappen, Strauße, Oryx,
Tsamamelonen, Wiedehopfe, Trauerdrongos und einen Felsenbussard.
Während in Kij Kij nichts los ist, entdecken wir auf der Weiterfahrt Richtung Rooiputs Erdhörnchen, Springböcke, Gnus,
Oryx, Strauße, zwei Kapfüchse,
eine Löwin mit Oryxriss,
Raubadler und Riesentrappen. Bei Rooiputs kehren wir um und fahren nach Kieliekrankie zurück. Gegen 18:15 Uhr sind wir wieder im Camp und zünden erst einmal das Holz im Grill an. Die Barking Geckos geben ein tolles Konzert. Selbstversorgung ist für uns Neuland und im ersten Moment etwas gewöhnungsbedürftig. Normalerweise kommen wir immer erst auf den letzten Drücker von den Pirschfahrten zurück, gehen dann schnell duschen, genießen dann unseren Sundowner und gehen dann entspannt zum Abendessen. Heute kommt jedoch nicht so die richtige Sundownerstimmung auf. Während sich Silke ums Feuer kümmert, bereiten Irmela und ich die Zutaten fürs Abendessen vor. Zwischendrin köpfen wir eine Sektflasche, machen unser obligatorisches Sundownerfoto und entdecken eine Wildkatze, die um unsere Hütte schleicht.
Das Abendessen kann sich sehen lassen und schmeckt auch sehr gut. Es gibt Oryxsteaks mit Kartoffeln, sowie Tomaten-Gurkensalat. Nach dem Abspülen gibt es noch einen Absacker und dann geht’s auch schon bald ins Bett.
Gute Nacht! LG Konni
Teil 820. Okt. 2016
19.09.2016: Kieliekrankie Wilderness Camp Ich stehe etwas früher auf und schmiere schon mal ein paar Butterbrote für unterwegs, dazu gibt es Rauchfleisch, Käse & Marmelade. Nach einem Kaffee starten wir um 7 Uhr bei gerade mal 7°C in Richtung Twee Revieren. Auf der Fahrt via Auchterlonie (nix los) und Kampfersboom (Springböcke, Strauße) nach Twee Revieren entdecken wir Gleitaare,
Fiscalwürger, Gelbbauchgirlitze, Maricoschnäpper, Gnus, Springböcke, sowie eine Gepardin mit zwei Jungen.
Laut Matthew Schurch handelt es sich hierbei um Gepardin Hanri mit ihrem Nachwuchs Gus und Margie (*2014).Leider sind sie zu weit entfernt um ein gescheites Foto zu machen. Hanri ist die Schwester von Corinne, die wir ja zusammen mit ihren 4 Jungen schon im April letzten Jahres und auch gestern kurz gesehen haben. Gegen 9 Uhr erreichen wir bei mittlerweile 17°C das Camp. Willem hatte uns Sachen mitgegeben, die wir beim Restaurant abgeben. Dafür bekommen wir nun einen Sack mit frischer Bettwäsche, die wir nach Kieliekrankie mitnehmen sollen. Anschließend machen wir noch eine kurze Pause und auch das Auto bekommt was zu trinken. Bei der Fahrt durchs Nossobtal via Samevloeing (Oryx) und Leeuwdril (nix los) zum Rooiputs-Wasserloch (nix los) sehen wir Strauße,
Oryx, Springböcke, Singhabichte, Gleitaare, Gelbbauchgirlitze, Siedelweber, Rotbauchwürger, Trauerdrongos, Gnus und Maricoschnäpper. Bei der Weiterfahrt entdecken wir ein Löwenpaar, das leider für Fotos zu weit entfernt ist, sowie einen Fleckenuhu, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Erdhörnchen, Gnus,
Red Hartebeester,
Trauerdrongos, Schakale, Raubadler, Springböcke
und eine überfahrene Kapkobra. Nachdem auch in Kij Kij nichts los ist, fahren wir nach Melkvlei und machen dort eine Pause. Um 11:15 Uhr geht es bei angenehmen 23°C weiter nach Gunong wo sich außer einem vom Kampf gezeichneten Springbock kein weiteres Tier zeigt.
Bei Kransbrak gibt es mit Oryx, Vierstreifenmäusen und Lannerfalken schon etwas mehr zu sehen. Rund um Jan se Draai ist nichts los und wir drehen um. In Melkvlei legen wir bei 28°C eine kleine Pause ein und essen unsere Brote. Mittlerweile haben sich auch in Kij Kij ein paar Tiere eingefunden und wir beobachten Oryx,
Strauße, Schakale und Kapkrähen. Bei der Weiterfahrt Richtung Rooiputs kommen wir voll auf unsere Kosten. Wir entdecken Strauße, Red Hartebeester, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Wiedehopfe,
Gegenüber liegt auf einer Düne ein männlicher Löwe. Er liegt jedoch so unter einem Busch versteckt, dass man ihn kaum sieht. Bei Rooiputs läuft uns ein Sekretär über den Weg und dann wird es auch schon langsam Zeit, sich auf den Rückweg zu machen. Die Löwen liegen unverändert da und auch in Kij Kij hat sich nicht viel getan.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 921. Okt. 2016
19.09.2016: Kieliekrankie Wilderness Camp (Fortsetzung) Wir verlassen gegen 16 Uhr bei 30°C das Nossobtal und fahren über die Dünenstraße
zurück nach Kieliekrankie. Unterwegs sehen wir Pfeifratten,
Um 17:30 Uhr sind wir wieder im Camp und melden uns bei Willem zurück, der sich über die mitgebrachte Wäsche freut. Nach einer erfrischenden Dusche wird der Grill angeworfen und der Gin Tonic für den Sundowner gemixt. Von der Terrasse aus genießen wir die Aussicht und beobachten die Wildkatze mit ihren 2 Jungen.
Später legen wir dann unsere letzten Oryxsteaks, Kartoffeln und Toastbrot auf den Grill und richten den Salat an. Durch das wir heute schon früher im Camp waren, verläuft der Abend entspannter und wir haben genug Zeit und Muße den tollen Sonnenuntergang zu genießen und die spielenden Katzenkinder zu beobachten. Am Fenster geht ein Gecko auf Insektenjagd.
LG Konni
Teil 1023. Okt. 2016
20. September 2016 Kieliekrankie Wilderness Camp – Polentswa Lodge Nachdem die Brote geschmiert sind und das Auto gepackt ist, verabschieden wir uns um 6:45 Uhr von Willem. Von Kieliekrankie fahren wir, bei kühlen 8°C, zuerst auf der Dünenstraße zur Hauptpad zurück und entdecken dabei Steinböckchen.
Am Auob-Tal entlang geht die Fahrt dann weiter via Auchterlonie, Gemsbokplein und Batulama nach Montrose. Dabei entdecken wir Fiscalwürger, Weißflügeltrappen,
Kaptäubchen, Rotbauchwürger,
Mahaliweber, Strauße,
Schakale, Trauerdrongos, 8 Giraffen,
Gelbschnabeltokos, Kronenkiebitze, Gnus, Maricoschnäpper, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Oryx, Kapkrähen und Strichelracken, sowie an der Wasserstelle selbst, eine Wildkatze, die aber gleich im Gebüsch verschwindet.
Weiter geht es mit einer zweiten Wildkatze, Gaukler,
Erdhörnchen, Singhabichte, Gleitaare, Kaptäubchen, Kapturteltauben, Vierstreifenmäuse und einer Schlankmanguste.
Bei Rooibrak beobachten wir Kaptäubchen und Raubadler, sowie bei der Weiterfahrt Gnus,
Maricoschnäpper und Erdhörnchen.
Nach einer Frühstückspause auf dem Kamqua Picknickplatz biegen wir um 8:40 Uhr auf die Kamqua -Dünenstraße ab,
die das Auob-Tal mit dem Nossob-Tal verbindet.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 1124. Okt. 2016
20. September 2016 Kieliekrankie Wilderness Camp – Polentswa Lodge Auf der Fahrt über die Dünen via Vaalpan (viele Rotkopfamadinen, Kaptäubchen, Kapturteltauben und Namaflughühner), Morevet (mit Oryxfamilie)
und Eland (viele kleine Vögel & Tauben) nach Dikbaardskolk entdecken wir Weißflügeltrappen, Singhabichte, Steinböckchen Trauerdrongos, Gleitaare, Steppenfalken,
Ameisenschmätzer,
Tsamamelonen, Oryx,
Drosselschnäpper, Vierstreifenmäuse,
Pfeifratten, Siedelweber, einen jungen Fleckenuhu im Nest,
Riesentrappen,
Oryx und eine Fuchsmanguste. Bei Dikbaardskolk erreichen wir das Nossob-Tal. Bei einer Pause auf dem Picknickplatz leisten uns Vierstreifenmäuse,
Rotstirnbartvögel,
Rotschulterglanzstare,
Rotbauchwürger,
Maskenbülbüls,
Graukopfsperlinge, Schnurrbärtchen
und Maricoschnäpper Gesellschaft.
Das Thermometer zeigt 27°C als wir um 10:50 Uhr unsere Fahrt fortsetzen. Auf der Fahrt via Dikbaardskolk (Oryx, Strauße, Gaukler), Cheleka (Oryx, Kudus, Springböcke, Rotkopfamadinen & Co.), Kaspersdraai (Gnus, Oryx, Strauße & viele kleine Vögel), und Rooikop (viele Gnus, Strauße & kleine Vögel) nach Nossob entdecken wir u.a. Kudus, Gnus,
Oryx, Springböcke, Strauße, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Blutschnabelweber, Kapsperlinge, runde Termitenhügel, Graukopfsperlinge, Rotkopfamadinen, Singhabichte, Kapturteltauben, Raubadler, Gelbbrustgirlitze, Wiedehopfe, Kaptäubchen, Siedelweber, Kalahariheckensänger, Trauerdrongos und Maricoschnäpper. Um 12:30 Uhr gönnen wir uns in Nossob bei angenehmen 33°C eine kurze Pause. Auf dem Weg via Cubitje Quap, Kwang, Bedinkt, Langklaas und Kousant, zur Polentswa Lodge hält sich die Sichtungsfee etwas zurück. Während an den meisten Wasserstellen kaum was los ist sehen wir unterwegs Schwarzbrustschlangenadler (juvenil & adult), Springböcke,
Riesentrappen, Kapkrähen viele runde Termitenhügel und eine Windhose.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 1224. Okt. 2016
20. September 2016 Kieliekrankie Wilderness Camp – Polentswa Lodge (Fortsetzung) Knapp 2 Stunden später haben wir die Polentswa Lodge erreicht.
Anders als bei unserem ersten Besuch verläuft die Ankunft etwas chaotisch. Eine Dame mit rotgefärbten Haaren schaut uns an, als kämen wir vom anderen Stern. Als Irmela sie anspricht, dass wir eine Buchung hätten, schaut sie uns nur fragend an. Erst als Irmela ihr den Buchungsbeleg gibt, kommt Bewegung in die Sache. Im weiteren Gespräch finden wir heraus, dass es sich bei der Person um Carol handelt, die hier anscheinend das Sagen hat – sie jedoch als Lodgemanagerin zu bezeichnen wäre wohl maßlos übertrieben. So wie sie sich verhält und klamottentechnisch aussieht, hätte ich sie eher für ein Zimmermädchen gehalten. Mit dem Willkommensdrink müssen wir etwas warten – die Kellnerin befindet sich gerade unter der Dusche. In der Zwischenzeit jammert uns Carol vor, wie gestresst sie ist, weil so viele Sachen nicht funktionieren (Wasserpumpe, Osmoseanlage, Generator...) und nun kommen auch noch ein paar Touris als zusätzlicher Stressfaktor. Auf die Frage wann denn der gebuchte Gamedrive heute Nachmittag losgeht, kann sie uns keine Antwort geben. Sie wüsste nicht ob und welche Aktivitäten wir gebucht hätten, nur das "Drinks at dinner table" eingeschlossen sind. Irmela zeigt ihr den Voucher, wo die Aktivitäten aufgelistet sind. Daraufhin erklärt uns Carol, dass der Guide die einzige Person mit Führerschein ist, und zurzeit in Nossob unterwegs sei, um Ersatzteile zu kaufen. Nachdem sie uns natürlich auch nicht sagen kann wann er wieder kommt, erklären wir ihr, dass wir dann mit unserem Auto auf Pirschfahrt gehen. Mittlerweile ist auch Kellnerin Neo da und serviert uns einen extrem süßen Willkommensdrink. Nachdem wir auch noch einen Zettel ausgefüllt haben, dass wir uns in der Wildnis auf eigenes Risiko bewegen, werden wir zu unserem Zelt (Nr. 5) gebracht.
Die 9 Zelte stehen auf erhöhten Plattformen und unter einem weiteren schützenden Zeltdach, das auch über eine Veranda reicht. Von der Veranda aus kann man das Lodge eigene Wasserloch sehen, wo sich im Moment ein paar Springböcke aufhalten. Jedes Zelt hat einen Schlaf- und einen Sitzbereich sowie ein eigenes Bad mit einer zum Himmel hin offenen Außendusche. Alle Zelte haben ihre eigene solar-angetriebene Warmwasserzufuhr und Steckdosen sind zum Aufladen von Batterien, usw. vorhanden. Allerdings gibt es im Moment keinen Strom und da die Osmoseanlage nicht funktioniert auch nur salziges Wasser. Nachdem wir uns etwas frisch gemacht haben, starten wir um 15:30 Uhr, bei heißen 39°C zu einer Pirschfahrt.
Am Polentswa Wasserloch erwarten uns Oryx, mehrere Gaukler,
Strauße, Gnus und Raubadler,
sowie etwas entfernt und unter einem Busch versteckt ein Löwenpaar.
Auf der Weiterfahrt Richtung Unions End entdecken wir Singhabichte, Gnus, Strauße, Streifenskinke, viele runde Termitenhügel, Rote Stachelagamen,
und Springböcke. Nach einem kurzen Stopp am Wasserloch Lijersdraai mit Oryx und Rotbauchwürger, fahren wir zur Polentswa Wasserstelle zurück. Die Löwen haben mittlerweile ihr Versteck verlassen und paaren sich.
Während wir die Löwen beobachten, kommt ein Safariwagen angefahren und hält neben uns. Es ist der Guide von Polentswa, der uns gesucht hat. Carol hatte vergessen ihm zu sagen, dass wir alleine zur Pirschfahrt los sind. Wir verabreden uns mit ihm in der Lodge, damit wir den morgigen Tag mit ihm besprechen können. Auf der Rückfahrt zur Lodge entdecken wir Springböcke, Gnus und einen Kapfuchs. Gegen 18 Uhr sind wir wieder in der Lodge und gehen erst einmal unter die Dusche.
Beim verspäteten Sundowner müssen wir der Kellnerin Neo erst einmal erklären, wie man einen Gin Tonic macht. Sie entschuldigt sich damit, dass sie hier neu ist. Nach einer gefühlten Ewigkeit halten wir dann unser Getränk in den Händen und setzen uns an die Feuerstelle. Das Feuer wird jedoch erst angezündet, nachdem wir schon zum Essen gehen. Außer uns ist nur noch ein „Honeymoonerpaar“ mit Fahrer als Gäste in der Lodge. Um 19 Uhr kommt Köchin G an den Tisch und stellt das Menü vor. Es gibt Tomaten-Apfelsuppe, Salat, Chickenstew mit Gemüse und Reis, sowie zum Nachtisch Schokomousse (aus der Tüte und pappsüß). Während Silke und Irmela zum Essen den Hauswein nehmen, trinke ich ein regionales Bier. Das Essen gehört nicht gerade zu den kulinarischen Highlights der Reise und der Service ist auch stark verbesserungswürdig. Wenn man bedenkt, unter welchen schlimmen Bedingungen (Dach vom Hauptzelt fortgeflogen, Dauerregen) es Malebogo und ihr Team im letzten Jahr hier geschafft haben uns einen tollen Aufenthalt zu bescheren, ist das heute eine Lachnummer und ich bin sehr enttäuscht!
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 1325. Okt. 2016
21. September 2016 Polentswa Lodge In der Nacht ist es recht frisch und windig. Um 6:30 Uhr gibt es Kaffee Kekse und Müsli und um 7 Uhr starten wir mit Guide T zu einer Pirschfahrt. Auf dem Weg zum Polentswa Wasserloch entdecken wir Singhabicht, einen Sekretär,
Gnus, Springböcke, Rotschulter-Glanzstare, einen Löffelhund, Rotbauchwürger und, am Wasserloch selbst, Kapturteltauben und Raubadler. Anschließend fahren wir Richtung Nossob und klappern dabei die auf dem Weg liegenden Wasserstellen Kousant, Langklaas, Bedinkt und Kwang ab. Dabei sehen wir u.a. Gabelracken,
Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Oryx, Schakale,
Vierstreifenmäuse, Pfeifratten, Kronenkiebitze, viele runde Termitenhügel, Burchell´s-Glanzstare, Trauerdrongos, Maricoschnäpper, zwei Löffelhunde, Gaukler, Wiedehopfe, Riesentrappen, Gelbbauchgirlitze, Springböcke, Kapturteltauben, Gnus,
Sperlinge und Kaptäubchen. Gegen 9 Uhr drehen wir bei Kwang um und machen uns auf den Rückweg zur Polentswa Lodge. Dabei entdecken wir in Nähe des Polentswa Camps 4 Löwen. Die sind allerdings zum Fotografieren zu weit entfernt und so beobachten wir sie durchs Fernglas. Gegen 10:30 Uhr sind wir wieder im Camp. Nachdem wir uns etwas frisch gemacht haben, gibt es zum Brunch Chicken-Pie, Weißbrot, Käse, Salat und Äpfel. Anschließend ist Wäschewaschen, Relaxen und Tierbeobachtung angesagt. Rund um unser Zelt entdecken wir Fiscalwürger, Kalahariheckensänger,
einen Goldschwanzspecht und Gelbbauchgirlitze, sowie am lodgeeigenem Wasserloch Springböcke, Gaukler, Ohrengeier und Sekretäre.
Der Wurmrindenbaum am Hauptgebäude steht in voller Blüte. Beim genauerem Hinsehen entdecken wir, das zwischen den Ästen auch eine Streichholzpflanze wächst.
Auch am Nachmittag stellen wir wieder Abstimmungsprobleme unter dem Personal fest. Während schon Kaffee und Tee bereit stehen, kommen Kuchen bzw. kleine Snacks erst aus der Küche, als wir schon auf dem Weg zum Auto sind. Um 16:30 Uhr starten wir mit Guide T zu einer weiteren Pirschfahrt. Auf dem Weg zum Polentswa Wasserloch sehen wir Weißflügeltrappen, Springböcke, Burchell´s-Glanzstare, Gnus, Strauße und Gaukler, sowie am Wasserloch Ohrengeier, Kapkrähen, Gaukler und drei Löwen. Während „Romeo und Julia“ etwas abseits liegen, befindet sich „Looser“ direkt neben unserem Auto.
Er weist einige Kampfspuren auf und sein Reißzahn links unten ist abgebrochen.
Fortsetzung folgt
LG Konni
Teil 1426. Okt. 2016
21. September 2016 Polentswa Lodge (Fortsetzung) Nachdem wir die Katzen einige Zeit beobachtet haben,
fahren wir noch zu den Wasserstellen Kousant und Langklaas. Dabei entdecken wir Burchell´s-Glanzstare, Mausvögel, Trauerdrongos, Kalahari-Heckensänger, Vierstreifenmäuse, Erdhörnchen, Kaptäubchen, Namaflughühner, Schakale, Gnus
und Oryx.
Zum Abschluss fahren wir, für unseren Sundowner, noch einmal zu den Löwen zurück.
Mit Gin Tonic beobachten wir Romeo und Julia bei ihrem Liebesspiel. Auf dem Rückweg zur Lodge machen wir noch einen kleinen Zwischenstopp am Campingplatz und begrüßen Katja & Utz (Fleur de Cape). Zum Glück nimmt es Guide T nicht so genau mit den „Torschlusszeiten“ und so können wir ein wenig unsere bisherigen Erlebnisse austauschen. Um 18:45 Uhr mahnt T dann doch zum Aufbruch und wir müssen unser kleines Forumstreffen beenden. Unterwegs entdecken wir ein paar Nachtschwalben auf der Pad. Mit gut 45 Minuten Verspätung sind wir gegen 19:15 wieder in der Lodge. Wir sind heute Abend die einzigen Gäste und bekommen zum Dinner Couscous-Salat, Lammchops mit Kartoffeln und Gemüse, sowie zum Nachtisch Dosenmangos mit Sahne – worauf wir allerdings verzichtet haben. Guide T leistet uns beim Essen Gesellschaft und erzählt uns, dass es nicht nur hier in Polentswa personelle Veränderungen gibt, sondern auch in Rooiputs. Da wir morgen früh ja Polentswa verlassen, frage ich nach der Getränkerechnung. Eigentlich dürften darauf nur die Gin Tonic vom ersten Sundowner stehen, die „Drinks at dinner“ sind ja eingeschlossen. Was uns dann aber präsentiert wird ist eine Frechheit. Es stehen nicht nur die Gin Tonics auf der Rechnung, sondern auch Bier, Wein und Softdrinks. Auf Nachfragen wird uns von Carol mitgeteilt, dass wir ja schließlich zum Essen nicht nur das eine Glas Wein, sondern noch ein zweites, bzw. statt Wein Bier und Fanta getrunken hätten. Für mich war das dann der Tropfen, der das Fass zum übergelaufen gebracht hat und ich bin auf 180! Ich erkläre ihr, dass ich nicht bereit bin diese Rechnung zu bezahlen. Carol steht nur da und guckt dumm aus der Wäsche. Bevor das ganze eskaliert, redet Guide T auf sie ein und plötzlich brauchen wir dann noch nicht einmal mehr die Sundowner Getränke zu bezahlen. So geht unser letzter Abend in Polentswa recht unharmonisch zu Ende. Alles in allem war der Aufenthalt in diesem Jahr kein Vergleich zu dem vom letzten Jahr. Bei so viel fachlicher Inkompetenz gerät das Preis-Leistungsverhältnis total in Schieflage. Lediglich Guide T und die guten Löwensichtungen rund um Polentswa haben uns etwas versöhnlich gestimmt. Bleibt nur zu hoffen, dass die Ta Shebube Geschäftsleitung rechtzeitig die Reißleine zieht und sich um bessere Führungskräfte und Teamarbeit in der Lodge bemüht. Nachdem uns T ja gesagt hat, dass es auch in Rooiputs Personalveränderungen gab, gehe ich mit einem etwas flauen Gefühl zu Bett und bin gespannt was uns morgen dort erwartet.
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 1527. Okt. 2016
22. September 2016 Polentswa Lodge - Rooiputs Lodge In der Nacht ist es mit gerade mal 4°C wieder recht frisch. Auf ein richtiges Frühstück verzichten wir heute und begnügen uns mit Kaffee und Keksen. Stattdessen hatten wir für unterwegs belegte Brote bestellt, die auch schon bereit stehen. Nachdem wir unsere Sachen ins Auto gepackt haben, verlassen wir gegen 7 Uhr die Polentswa Lodge. Auf dem Weg zum Polentswa Wasserloch entdecken wir einen Meisensänger,
Springböcke, Gnus, Strauße, Kronenkiebitze, Burchell´s Glanzstare und Trauerdrongos. Am Wasserloch erwarten uns nicht nur „Romeo und Julia“,
Schakale und Hartebeester,
sondern auch Katja und Utz.
Von „Looser“, dem zweiten Löwenmännchen, ist nichts zu sehen, dafür tauchen aber zwei weitere Löwinnen auf. Romeo ist hin und her gerissen und weiß nicht so recht, für welche er sich entscheiden soll.
Als zwei der Damen aufeinander zulaufen, rechnen wir schon mit einem wilden Eifersuchtsdrama, aber es gibt nur eine liebevolle Begrüßung.
Alles in allem ist es ein wunderschönes Forumstreffen, auf das wir mit einem Gläschen Amarula Gold anstoßen.
Fortsetzung folgt!
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 1628. Okt. 2016
22. September 2016 Polentswa Lodge - Rooiputs Lodge (Fortsetzung) Gegen 8:45 Uhr verabschieden wir uns von Katja, Utz und den Polentswa-Löwen. Auf der Weiterfahrt via Kousant, Langklaas, Bedinkt, Kwang und Cubitje Quap nach Nossob entdecken wir Oryx, Gnus,
Springböcke, Pfeifratten, Vierstreifenmäuse, Burchell´s-Glanzstare, einen braunen Schlangenadler, Singhabicht, Mahali – und Siedelweber, Riesentrappen, Steinböckchen, Weißrückengeier, Erdhörnchen, Trauerdrongos, Kapkrähen, Mausvögel, Strauße, Kapturteltauben, Rotschulterglanzstare, Kaptäubchen, Maricoschnäpper und Kalahariheckensänger. Gegen 10:40 Uhr machen wir eine kleine Pause in Nossob. Während unser Auto betankt wird, beobachten wir Rotschulter-Glanzstare und eine Fuchsmanguste.
Auf dem Weg nach Dikbaardskolk klappern wir die Wasserlöcher Rooikop, Marie se Gat, Kaspersdraai und Cheleka ab. Doch lediglich der Besuch in Marie se Gat mit Oryx,
Kudus, Gnus, Springböcke, Strauße, Schwalbenschwanz-Bienenfresser und vielen kleinen Vögeln lohnt sich wirklich. Außerdem sehen wir unterwegs noch Singhabichte, Gaukler, einen Gabarhabicht (juvenil), einen Felsenbussard (juvenil), Gleitaare und Rotbauchwürger. Nach einer Pause auf dem Picknickplatz Dikbaardskolk bei kuscheligen 28°C geht es weiter, via Kameelsleep, Jan se Draai, Kransbrak und Gunong nach Melkvlei. Dabei entdecken wir Oryx, verschiedene kleine Vögel, Singhabicht (juvenil),
Ohrengeier, Gaukler (juvenil),
Raubadler und einen Lannerfalken (juvenil).
Nach einer kurzen Pause auf dem Picknickplatz Melkvlei geht es weiter nach Kij Kij. Hier werden wir schon von vier Löwinnen erwartet.
Die Damen heben allerdings nur kurz den Kopf und dösen dann weiter. Wir wollen dann auch nicht länger stören und fahren erst einmal zur Rooiputs Lodge. Auf dem Weg dorthin entdecken wir Sekretäre, Strauße, Oryx, Springböcke, Gnus, Erdhörnchen und Schakale. Gegen 15:30 Uhr haben wir unser Ziel erreicht und werden von Managerin Mercy und Barmann Timothy mit einem kühlen Saft begrüßt. Nach einem kurzen Briefing werden wir zu unserem Chalet (Nr. 8) gebracht.
Mit dem Gepäck hilft uns Rubens, der auch schon im letzten Jahr in Rooiputs war und sich gleich an uns erinnert hat. Die Lodge verfügt über neun Chalets. Jedes Chalet steht auf einem großen Holzdeck und besteht aus Holz, Ried, Zeltstoff und Glas. Das Bad verfügt über eine Außendusche. Die einzelnen Chalets sind über einen Holzsteg mit dem Hauptgebäude verbunden, wo sich eine geräumige Lounge, eine Bar und der Speiseraum befinden.
Solar- und Gasenergie werden in Kombination verwendet. Steckdosen in den Chalets können zum Aufladen von Akkus und Laptops, etc. genutzt werden. Die Zeit reicht gerade um sich kurz frisch zu machen, denn um 16 Uhr werden wir im Hauptgebäude von Guide OT erwartet. Bevor wir um 16:30 Uhr mit ihm zu einer Pirschfahrt starten, gibt es Kaffee, Tee und Gebäck.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 1729. Okt. 2016
22. September 2016 Polentswa Lodge - Rooiputs Lodge (Fortsetzung) Während der Fahrt über die „Rooiputs-Pad“ (verläuft oberhalb der Hauptpad) nach Kij Kij sehen wir Springböcke,
Gnus, Erdhörnchen, Trauerdrongos, Steppenlerchen, Oryx, Fiscalwürger, einen Fleckenuhu,
und Raubadler. Bei der Wasserstelle entdecken wir Lannerfalken, Kapturteltauben, Kaptäubchen, Namaflughühner und die 4 Löwinnen. Die Damen haben mittlerweile ihren Schattenplatz verlassen und laufen zur Hauptpad.
Nachdem sie unterwegs ihr „Geschäft“ erledigt haben, legen sie sich mitten auf die Pad und werden dort beinahe von einem Auto angefahren. Der Fahrer war etwas schnell unterwegs und hat die Katzen erst im letzten Moment gesehen. Wir beobachten die Katzen eine ganze Zeit lang, bis auch die letzten Autos verschwunden sind. Zum Glück haben wir es ja nicht weit zur Lodge und so fahren erst auf den letzten Drücker zurück. Unterwegs begegnen uns dann noch ein paar Schakale,
eine Wildkatze und ein Fleckenuhu.
Gegen 18:50 Uhr sind wir wieder in der Lodge. Nach einer schnellen Dusche gibt es erst einen verspäteten Sundowner Gin Tonic und dann ist es auch schon Zeit fürs Abendessen. Es gibt Apfelsuppe, Rinderstew, Hühnchen, Kartoffeln, Gemüse, Dumplings und gemischten Salat und zum Nachtisch gebackene Banane mit Amarula. Außer uns sind noch 6 weitere Gäste da. Heute gehe ich mit einem besseren Gefühl ins Bett. Meine Befürchtung, dass sich hier nach dem Personalwechsel auch alles zum negativen gewandelt hat ist unbegründet. Mercy macht einen sehr kompetenten Eindruck – kein Wunder, denn sie hat beim ehemaligen Manager Martin gelernt.
LG Konni
Teil 1830. Okt. 2016
23. September 2016 Rooiputs Lodge Um 5:55 Uhr werden wir von OT an unserem Chalet abgeholt. Es ist mit gerade einmal 4°C wieder recht frisch. Nach Kaffee, Tee und Keksen starten wir um 6:10 Uhr zu einer weiteren Pirschfahrt rund um Rooiputs. Beim Rooiputs-Wasserloch entdecken wir 2 Tüpfelhyänen,
Springböcke und einen Raubadler. Während der Fahrt über die „Rooiputs-Pad“ nach Kij Kij sehen wir Springböcke, Trauerdrongos, Kapturteltauben, Singhabichte, zwei Kapfüchse,
Gnus, zwei Wildkatzen,
zwei Löffelhunde,
einen Lannerfalken und Sekretäre. Bei Kij Kij beobachten wir Schakale, Kaptäubchen, Gleitaare und drei Geparde mit Gnuriss.
Die drei männliche Geparden wurden von Matthew Schurch als die „Top Cat Gang“ identifiziert. Benny, Choo & Fancy wurden erstmals im Oktober 2013 zusammen gesichtet. Kurz hinter Kij Kij entdecken wir einen Schakal mit zwei Welpen. Auf der Weiterfahrt sehen wir Raubadler,
Burchell´s Glanzstare, Gaukler (adult & juvenil), eine Wildkatze,
Wiedehopfe, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Trauerdrongos, Strauße und Singhabichte (juvenil). Bei einem Schakalbau beobachten wir sieben Welpen beim Spielen und Herumtollen.
Als die Mutter ruft, kommen die Kleinen alle zu ihr gelaufen und verschwinden im Bau. Bei einer kleinen Pause an der Melkvlei Picnic-Site mit Kaffee, Tee und Rusks leisten uns Mahaliweber Gesellschaft.
Fortsetzung folgt!
LG und einen schönen Sonntag Konni
Teil 1931. Okt. 2016
23. September 2016 Rooiputs Lodge (Fortsetzung) Um 8:30 Uhr machen wir uns auf den Rückweg nach Kij Kij und sehen dabei zwei junge Singhabichte,
Schakale, Fiscalwürger,
Raubadler, Trauerdrongos, Schlankmangusten und einen Turmfalken.
Als wir zu den Geparden kommen, zieht sich die Top Cat Gang gerade unter einen Baum zurück und die wartenden Schakale machen sich über den Gnuriss her.
Auf der Weiterfahrt zur Lodge entdecken wir einen Felsenbussard,
Erdhörnchen, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Maricoschnäpper, Wiedehopfe, Springböcke, Oryx, eine Wildkatze,
einen Braunen Schlangenadler und kurz hintereinander zwei Kapkobras.
Gegen 10:45 Uhr sind wir wieder in der Rooiputs Lodge. Wir machen uns schnell etwas frisch und gehen dann zum Brunch, bei dem uns Mercy Gesellschaft leistet. Es gibt gemischten Salat, Rote Beete Salat, Reissalat mit Fisch, sowie Brot & Co. Anschließend ist Relaxen, Vögel (Steppenlerchen, Mahaliweber) beobachten und Buchführung angesagt.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 2001. Nov. 2016
23. September 2016 Rooiputs Lodge (Fortsetzung) Um 15:15 Uhr gibt es Kaffee, Tee, Pflaumen im Speckmantel und Kuchen. So gestärkt starten wir mit OT um 15:40 Uhr zu einer weiteren Pirschfahrt. Diesmal sind 3 weitere Gäste mit an Bord. Es sind die Honeymooner mit ihrem Fahrer, die wir schon in Polentswa getroffen haben. Während der Fahrt, auf der Rooiputs-Pad, nach Leeuwdril entdecken wir Oryx, Raubadler,
Gnus, Springböcke, Red Hartebeester,
Strauße, Steppenlerchen, 2 Fleckenuhus mit 3 Jungen,
Schakale und Vierstreifenmäuse. Bei Leeuwdril kehren wir um und fahren auf der Hauptpad nach Kij Kij. Hier scannen wir die Gegend nach den Geparden ab, sehen aber nur ein paar Schakale, Strauße,
Ohren- und Weißrückengeier. So fahren wir langsam auf der Rooiputs-Pad zurück zur Lodge.