30. September 2016 Okaukuejo Gegen 5 Uhr kommt eine Zebraherde zum Wasser. Nachdem sie ihren Durst gelöscht haben, verschwinden sie aber gleich wieder. Um 6 Uhr gehen wir zum Frühstück und sind so pünktlich zur Toröffnung um 6:45 Uhr am Tor. Es sind schon 18°C und die Sonne geht als roter Feuerball auf.
Auf dem Weg nach Okondeka entdecken wir Schakale, Springböcke, Strauße,
Raubadler,
Fiscalwürger, Oryx, Singhabichte, Kronenkiebitze, Gnus, Trauerdrongos, Rotscheitellerchen, ein Giraffenskelett und, als erstes Highlight des Tages, eine Wildkatze.
Wir beobachten sie eine Zeit lang, wie sie nach Mäusen sucht und fahren dann, bei nur noch 13°C weiter. Das mit dem Temperaturabfall ist uns schon in den Jahren zuvor immer auf der „Okondekastraße“ aufgefallen. Am Morgen ist es hier meist 3-5°C kühler als bei Okaukuejo. In Okondeka scannen wir die Umgebung nach Löwen ab, finden jedoch nur ein paar Strauße und ein weiteres Giraffenskelett.
Auf der Weiterfahrt durch trockenes, ödes Gelände, wo kaum ein Baum wächst, sehen wir Schakale, Siedelweber mit ihren schönen Nestern,
Singhabichte, Ameisenschmätzer, eine Giraffe, Springböcke, Schildraben, Gnus, Rotscheitellerchen
und Steppenfalken. Bei Adamax nimmt der Bewuchs wieder zu und wir entdecken Gnus, Oryx,
Siedelweber, Kaptriele, Maskenbülbüls und vier Ludwigstrappen, über die ich mich besonders freue.
Leider klappt es auch diesmal nicht, sie etwas näher anzuschauen, da sie gleich wegfliegen. Auf dem Weg via Leeubron (Quelle wurde schon vor Jahren aus Schutz vor Überweidung versiegelt) nach Ozonjuitji M´Bari sehen wir Giraffen, Raubadler, Schildraben, Strauße,
Grautokos, Elefanten,
Zebras
und Springböcke.
Fortsetzung folgt!
LG und ein schöner Abend Konni
Teil 4221. Nov. 2016
30. September 2016 Okaukuejo (Fortsetzung) Unser Besuch in Ozonjuitji M´Bari erweist sich wieder als voller Erfolg! Wir werden schon von Gnus, Oryx, einer Giraffe, Springböcken, Zebras, Kapkrähen, Waffenkiebitzen und Schildraben erwartet.
Mit uns betreten drei Löwen die Bühne, die erst einmal alle Tiere aufschrecken. Als sich die Löwen zum Wassertrinken hinlegen, kehrt wieder Ruhe ein.
Über den Tieren kreist ein großer Vogelschwarm, mit vielen kleinen Nonnenlerchen. Leider können wir die hübschen Vögel mit den weißen Schnäbeln nur mit dem Fernglas genauer betrachten. So ergeht es uns auch mit den Sabotalerchen, Rotscheitellerchen und Kaptäubchen. An ein gescheites Foto ist aus dieser Entfernung nicht zu denken. Nach und nach kommen auch noch Elands, Red Hartebeester und Warzis zum Wasser.
Bei 37°C harren wir fast 2 Stunden im Auto aus und beobachten das Treiben am Wasserloch. Jedes Mal wenn ein Löwe seine Position wechselt, springen die Huftiere wild auseinander.
Zwischendurch kommt es auch zu kleinen Reibereien bei Oryx und Springböcken. Nachdem sich die Löwen etwas zurückziehen, fahren wir gegen 11:45 Uhr weiter in den Westteil und sehen dabei Oryx, Zebras, Termitenhügel, Strauße und Perlhühner.
Fortsetzung folgt
LG Konni
Teil 4322. Nov. 2016
30. September 2016 Okaukuejo (Fortsetzung) Bei Sonderkop entdecken wir einen Elefant, drei Elands, Springböcke, Oryx (eins mit gebogenem Horn und ein Einhorn), Zebras, Strauße, Schildraben, Warzis, Perlhühner, graue Termitenhügel und ein Giraffenskelett.
Etwas später kommen noch drei weitere Elefanten zum Wasserloch, das eher wie ein Schlammloch aussieht.
Auf dem Weg Richtung Duiwelsvuur entpuppt sich ein grauer Termitenhügel bei näherem Hinsehen als Spitzmaulnashorn. Erst liegt es nur träge unter einem Busch, hat aber dann doch ein Einsehen mit uns und steht auf.
Wir entscheiden uns nicht weiter nach Westen zu fahren, sondern kehren nach Sonderkop zurück. Hier herrscht immer noch reges Treiben zu den anderen Tieren haben sich nun auch noch ein Red Hartebeest hinzugesellt.
Die Zebras sind außer Rand und Band und liefern sich kleine Beißereien und Verfolgungsjagten.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 4423. Nov. 2016
30. September 2016 Okaukuejo (Fortsetzung) Gegen 13:50 Uhr fahren wir uns auf den Rückweg nach Ozonjuitji M´Bari und sehen dabei Oryx, Springböcke und Steinböckchen.
In Ozonjuitji M´Bari herrscht nicht mehr ganz so viel Betrieb. Die Löwen, Elands und Nonnenlerchen haben sich verzogen, dafür entdecken wir jetzt 5 Elefanten, einen Sekretär, einen Schwarzkopfreiher und zwei Gaukler.
Hier könnte man Stunden verbringen und es würde einem nicht langweilig werden. Aber nach einer halben Stunde am Wasserloch entscheiden wir uns für die Weiterfahrt. Auf dem Weg via Leeubron nach Okaukuejo entdecken wir einen Elefantenbullen,
Siedelweber und deren schöne Nester, Springböcke, Namaflughühner, Zebras, Giraffen, Kronenkiebitze und, kurz hinter Leeubron zwei Fleckenuhus. Diese Begegnung war recht lustig. Während ich am Wegesrand nach Tieren Ausschau halte, entdecke ich einen Fleckenuhu unten am Boden. Irmela stoppt und wir schauen uns den Uhu etwas genauer an.
Ich wundere mich nur, warum Silke die Kamera nach oben hält und frage was sie denn fotografiert. Ich bekomme zur Antwort „Natürlich den Fleckenuhu, was denn sonst“.
Tatsächlich sitzt oben im Nest ein weiterer Fleckenuhu. Während Silke nun am Boden fotografiert, bekommt nun auch der Uhu im Nest von mir die gebührende Beachtung geschenkt. Gegen 15:40 Uhr machen wir eine kurze Pause in Okaukuejo. Als wir uns im Shop was zu trinken holen wollen, stehen wir vor verschlossenen Türen. In der Kühlbox ist zwar noch genügend Wasser, aber eine kalte Coke wäre mal ganz schön gewesen. Gegen 16 Uhr fahren wir über die Detour-Schleife nach Ombika
und sehen dabei Steinböckchen, Trauerdrongos, Giraffen, Strauße und Impalas. Nachdem wir mit dem Fernglas die Umgebung nach Löwen abgesucht haben, geht es via Gaseb-Schleife, Gemsbokvlakte und Nebrownii zurück nach Okaukuejo. Dabei entdecken wir Erdhörnchen, Kronenkiebitze, Springböcke, Steppenfalken,
Gelbbauchgirlitze und Hasen. Zählte ein Besuch in Nebrownii bisher immer zu unseren Highlights, zeigte sich das Wasserloch heute mal von einer anderen Seite. Außer einer Riesentrappe, sowie Waffen-und Kronenkiebitzen
ist nichts zu sehen.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 4524. Nov. 2016
30. September 2016 Okaukuejo (Fortsetzung) Gegen 18 Uhr sind wir wieder in Okaukuejo und nehmen erst einmal eine erfrischende Dusche. Unseren Sundowner nehmen wir wieder auf dem Balkon zu uns und beobachten dabei das Treiben am Wasserloch. Zuerst sind nur zwei Spitzmaulnashörner (eins mit abgesägtem Horn), Nilgänse, Schakale und mehrere Giraffen da.
Pünktlich zum Sonnenuntergang kommen dann auch noch fünf Elefanten.
Nachdem es ja gestern beim späten Abendessen ziemlich chaotisch ablief, haben wir heute den Tisch für 19:15 Uhr reserviert und können uns nicht beschweren. Die Getränke kommen recht zügig und Essen und Teller sind auch ausreichend vorhanden. Neben Kudugulasch, gibt es heute Oryxsteaks und Lamm vom Grill. Das Lamm ist zwar etwas zäh, aber dafür ist das Oryxsteak auf den Punkt gegrillt. Als wir vom Essen kommen sind fünf Spitzmaulnashörner am, bzw. im Wasser.
Alle Tiere haben noch ihre Hörner. Nach und nach ziehen sich die Nashörner zurück und gegen 21:45 Uhr sind sie alle verschwunden. Für uns geht wieder ein erlebnisreicher Tag in Etosha zu Ende. In der Nacht entdecke ich drei weitere Nashörner am Wasser.
LG Konni
Teil 4624. Nov. 2016
01. Oktober 2016 Okaukuejo Auch heute stehen wir wieder früh auf und gehen gleich um 6 Uhr zum Frühstück. Das Thermometer zeigt angenehme 20°C. Wir sind schon vor der Toröffnung um 6:45 Uhr am Tor und fahren als erstes Auto raus. Auf der Fahrt nach Nebrownii sehen wir nicht nur die Sonne als roten Feuerball aufgehen,
sondern auch noch Giraffen, Springböcke, Riesentrappen, eine Elefantenherde (10+),
Oryx und Kronenkiebitze. In Nebrownii findet heute ein Riesentrappen-Treffen statt. Außer sieben der größten und schwersten flugfähigen Vögel ist nur noch ein Springbock am Wasser. Auf der Weiterfahrt entdecken wir Weißflügeltrappen,
Oryx, Springböcke und eine Tüpfelhyäne an der Pad.
Sie läuft zielstrebig an uns vorbei und was wir dann erleben, ist ganz großes Kino und für uns das Highlight des Tages. Die Hyäne läuft nämlich direkt auf eine Gruppe weiterer Hyänen zu, was im ersten Moment ja nichts Ungewöhnliches ist.
Beim näheren Hinschauen, sehen wir, dass insgesamt elf Hyänen drei Löwinnen (eine mit Funkhalsband) umzingeln.
In der Nähe befinden sich auch noch ein paar Schakale. Ob die Löwen einen Riss oder vielleicht ihren Nachwuchs verteidigen, können wir leider nicht erkennen. Nach dem ein Löwe gebrüllt hat, kommen plötzlich zwei weitere Löwen zur Hilfe und die Hyänen ziehen sich zurück. Ich bin mir nicht sicher ob die Hyänen alle zum gleichen Clan gehören, denn die Tiere verlassen das „Kampfgebiet“ in verschiedene Richtungen. Drei Tiere laufen dicht am Auto vorbei und überqueren mehrmals die Pad.
Nach gut einer Stunde ist der Krimi vorbei. Die Hyänen sind verschwunden und die Löwen haben sich hingelegt. Zufrieden, was uns der Morgen bis jetzt beschert hat, fahren wir weiter.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 4725. Nov. 2016
01. Oktober 2016 Okaukuejo (Fortsetzung) Auf der Fahrt via Homob (Waffenkiebitze und Enten) und Sueda (nichts los)
nach Charitsaub entdecken wir Strauße, Weißflügeltrappen, Red Hartebeester,
Grautokos, Trauerdrongos, Raubadler, Gnus, Sabotalerchen und Springböcke. In Charitsaub
beobachten wir Riesentrappen, Kapturteltauben, Weißflügeltrappen, einen Strauß, Waffenkiebitze, Dreibandregenpfeifer, Kronenkiebitze und, leider etwas entfernt, einen Honigdachs.
Mit einer Horde Streifenmangusten
und Springböcken geht es weiter nach Salvadora,
wo schon Springböcke, Gnus, Zebras, Kuhreiher, Riesentrappen, Waffenkiebitze und Strauße auf uns warten. Auf dem Weg via Detour-Schleife nach Rietfontein begegnen uns Kapkrähen, Springböcke, Schwalbenschwanzbienenfresser, Mahaliweber, Rostrennvögel,
Weißflügeltrappen,
Trauerdrongos, Singhabichte, Oryx und eine Elefantenherde.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 4826. Nov. 2016
01. Oktober 2016 Okaukuejo (Fortsetzung) Bei Rietfontein entdecken wir Gnus, Oryx, Kudus, Giraffen, Zebras, ein Spitzmaulnashorn,
Springböcke, Waffenkiebitze, Nilgänse, Enten und zwei Löwenmännchen.
Die Katzen liegen träge unter einem Busch, was bei 33°C auch kein Wunder ist. Wir entscheiden uns daher weiter zufahren und später noch mal wieder zukommen. Bei der Weiterfahrt sehen wir Trauerdrongos, Giraffen,
Steinböckchen,
Kudus, Oryx, Rotscheitellerchen, Waffenkiebitze, Doppelbandrennvögel, Zebras, Perlhühner und Springböcke. Gegen 11 Uhr machen wir eine kurze Pause in Halali. Unterwegs nach Goas entdecken wir Zebras, Kudus,
Impalas und Springböcke.
Rund um die zwei Wasserlöcher von Goas
beobachten wir Zebras,
Impalas, Red Hartebeester, Kudus,
Waffenkiebitze, Trauerdrongos, Springböcke und Nilgänse. Während sich die Zebras kleine Zweikämpfe und Beißereien liefern,
übt ein Impalabock seine Kampftechnik erst einmal am Boden.
Mit Kudus, Impalas und Zebras
geht es weiter nach Nuamses.
Fortsetzung folgt!
LG und eine gute Nacht Konni
Teil 4928. Nov. 2016
01. Oktober 2016 Okaukuejo (Fortsetzung) Als wir gegen 12:15 Uhr beim Wasserloch Nuamses
ankommen, stehen dort mehrere Zebras und 2 Autos. Das Verhalten der Zebras macht uns stutzig und wir scannen mit dem Fernglas die Umgebung ab. Der Mann im Auto neben uns fragt, ob wir den Karakal im Gebüsch sehen würden. Nachdem wir das verneinen, stellt er den Motor an und rangiert so lang sein Auto hin und her, bis auch wir den vermeintlichen Karakal-Unterschlupf sehen können. Er erklärt uns, dass der Mann aus dem anderen Auto gesehen hätte, wie der Karakal eine Manguste gefangen hat und mit ihr im Gebüsch verschwunden ist. Der Karakal hat sich sein Versteck sehr gut ausgewählt, wenn er nicht gerade mal seinen Kopf bewegt, ist er nicht zu sehen. In der Hoffnung, dass die Katze irgendwann zum Trinken ans Wasser geht, oder zumindest ihr Versteck verlässt, machen wir es uns im Auto gemütlich. Langweilig wird es uns jedenfalls nicht, denn kurz nach uns kommt eine Elefantenherde (15 Tiere) zum Wasser.
Nachdem die Tiere ihren Durst gestillt haben, nehmen sie ein ausgiebiges Bad.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 5028. Nov. 2016
01. Oktober 2016 Okaukuejo (Fortsetzung) Neben den Elefanten beobachten wir auch noch Impalas, Springböcke, Kudus,
Europäische Bienenfresser,
Akaziendrosseln, Waffenkiebitze und Trauerdrongos. Einmal kommt der Karakal kurz raus, um dann aber gleich wieder in seinem Versteck zu verschwinden.
Obwohl das Thermometer mittlerweile 43°C zeigt, geben wir die Hoffnung nicht auf, dass er doch noch ein Einsehen mit uns hat und sich uns in voller Größe zeigt. Mein Wasser in der Flasche kocht bald und bevor ich es ausschütte kommt mir eine super Idee. Ich habe noch 2 Tüten Cappuccinopulver in der Tasche und die schütte ich ins warme Wasser, einmal kräftig geschüttelt und fertig ist der „Cappuccino Etosha-style“! Nachdem sich die Elefanten langsam verzogen haben und wir nun schon gut zwei Stunden im warmen Auto am Wasserloch sitzen, wird unsere Beharrlichkeit belohnt und der Karakal verlässt seinen Unterschlupf.
Leider geht er nicht zum Wasser, sondern verschwindet bald aus unserem Gesichtsfeld. Wir sind trotzdem überglücklich einen Karakal nun auch einmal in der Wildnis gesehen und fotografiert zu haben. Um 14:45 Uhr fahren wir zurück nach Rietfontein und entdecken dabei Rostrennvögel,
Steinböckchen,
Gnus, Kudus, Zebras, Giraffen,
Riesentrappen, Trauerdrongos, Springböcke, Sabotalerchen, Maricoschnäpper und Hasen.
Fortsetzung folgt!
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 5129. Nov. 2016
01. Oktober 2016 Okaukuejo (Fortsetzung) In Rietfontein beobachten wir Elefanten,
Giraffen, Zebras, Impalas, Waffenkiebitze, Kudus, Springböcke, African Jacanas, Hirtenregenpfeifer und zwei Löwenmänner.
Während der eine gut sichtbar in der Nähe vom Wasser liegt, hat es sich der andere unter einem Busch gemütlich gemacht. Auf der Weiterfahrt sehen wir Weißflügeltrappen, Temminckrennvögel, Waffenkiebitze, Zebras, Riesentrappen, Giraffen, Gnus, Springböcke und Oryx. Bei Gemsbokvlakte sind Springböcke, ein Spitzmaulnashorn,
eine Giraffe; Schakale,
Waffenkiebitze, Kronenkiebitze, Kapkrähen, Schildraben, Hirtenregenpfeifer und Sabotalerchen
versammelt. Gegen 17:15 Uhr fahren wir bei 39°C weiter und entdecken dabei Strauße, Springböcke, Kapkrähen, Schakale, Weißflügeltrappen und, an der Stelle wo am Morgen die Hyänen mit den Löwen Zoff hatten, zwei Löwenweibchen.
Auf dem Rückweg nach Okaukuejo machen wir noch einen kleinen Zwischenstopp in Nebrownii. Doch auch diesmal gibt es hier nur ein paar Schildraben, Springböcke, Schakale und Kapkrähen zu sehen. Gegen 18 Uhr sind wir wieder in Okaukuejo. Bei immer noch 27°C gönnen wir uns erst einmal eine erfrischende Dusche und nehmen dann unseren Sundowner Gin Tonic auf dem Balkon zu uns. An der Wasserstelle ist heute nicht viel los.
Wir entdecken nur Giraffen, einen Elefant, Waffenkiebitze, Nilgänse und Trauerdrongos. Um 19:15 Uhr gehen wir zum Abendessen ins Restaurant. Ohne Probleme bekommen wir unseren Tisch und auch sonst klappt alles recht gut. Heute gibt es Kudusteak und Hühnchen vom Grill. Ich entscheide mich für das Kudusteak und werde auch diesmal nicht enttäuscht. Als wir zur Wasserstelle zurückkommen ist außer ein paar Waffenkiebitzen nichts los. Wir setzen uns auf den Balkon und erleben die Ankunft von einen Nashorn mit abgesägtem Horn.
Gegen 21:30 Uhr kommen dann noch zwei weitere Nashörner mit abgesägten Hörnern, ein Elefant und mehrere Schakale. Wir lassen den ereignisreichen Tag noch einmal Revue passieren und genehmigen uns noch einen Absacker. Gegen 22:30 Uhr beenden wir unseren letzten Abend in Etosha und gehen zu Bett. Als ich um 2:30 Uhr wach werde, sind am Wasserloch noch zwei Nashörner, ein Oryx und eine Giraffe.
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 5230. Nov. 2016
02. Oktober 2016 Okaukuejo - Okonjima Bush Suite Auch heute stehen wir wieder früh auf. Nachdem wir all unsere Sachen ins Auto gepackt haben, fahren wir zum Frühstück. Das Thermometer zeigt 20°C als wir um 6:40 Uhr als erstes Auto durchs Tor fahren. Im Schein der aufgehenden Sonne
entdecken wir Schakale, Riesentrappen, Trauerdrongos und zwei Hyänen.
Da wir vermuten, dass die Hyänen auf dem Weg nach Nebrownii sind, fahren wir zur Wasserstelle und erwarten sie dort. Am Wasser sind schon Schakale, Kapturteltauben, Riesentrappen und ein paar Springböcke, die leicht nervös werden, als sie die Hyänen erblicken.
Während die Hyänen und ein Schakal gemeinsam ihren Durst stillen, ziehen sich die Springböcke zurück und eine dritte Hyäne kommt angelaufen. Auf der Weiterfahrt via Gaseb-Schleife nach Ombika sehen wir Weißflügeltrappen, Springböcke, Strauße, Oryx,
Gnus, Rotschopftrappen und Zebras. Bei einem kurzen Stopp in Ombika
beobachten wir Kudus, Springböcke, Impalas, Waffenkiebitze, Gnus und Kronenkiebitze. Gegen 9 Uhr verlassen wir für dieses Jahr endgültig den Etosha Park durch das Anderson Gate. Bei mittlerweile 28°C fahren wir auf der C38 via Outjo nach Otjiwarongo. Nach einem Tankstopp weiter auf der B1 nach Okonjima. Unterwegs entdecken wir Paviane, Warzis, Termitenhügel, Singhabichte, Kudus und ein Eland.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 5301. Dez. 2016
02. Oktober 2016 Okonjima Bush Suite (Fortsetzung) Gegen 11:30 Uhr erreichen wir den Eingang von Okonjima.
Besser hätte das Timing gar nicht sein können, denn fast gleichzeitig mit uns kommt auch Bruno an. Am Tor überprüft der Wächter zuerst unsere Buchung und erklärt uns dann, dass wir zuerst zum 23 km entfernten Bush Camp fahren sollen. Um dorthin zu gelangen, müssen wir 3 Tore passieren. Kurz hinter dem ersten Tor werden wir von einem ganz besonderen Empfangskomitee erwartet. Direkt neben der Pad sitzen 2 Geparden.
Wie wir später erfahren handelt es sich um unsere alten Bekannten Coco und Bones. Während der Fahrt sehen wir außerdem noch
Steinböckchen,
Oryx, Giraffen, Perlhühner, Trauerdrongos, Erdhörnchen und Gelbschnabeltokos. Der Empfang im Bush Camp läuft etwas chaotisch ab, sowas haben wir hier noch nicht erlebt. Es hat uns schon gewundert, dass wir statt gleich zur Bush Suite, erst zum Bush Camp kommen sollen. Nach einem leichten Mittagessen werden wir von Susanne begrüßt, die mit uns zur, 500 m vom Bush Camp entfernten, Bush Suite fährt. In der Suite angekommen,
führt uns Susanne durch unseren Wohnsitz für die nächsten 3 Tage. Die Suite verfügt über 2 separate Schlafzimmer mit jeweils einer kleinen Terrasse, en-suite Badezimmer und zusätzlicher Außendusche. Der Wohnbereich besteht aus einer komplett ausgestattete Küche, mit Wein- und Getränkekühlschränken, einen großen Aufenthaltsraum und Essbereich mit offenem Kamin,
sowie einer großen Terrasse mit angrenzendem Swimmingpool. Unterhalb der Terrasse gibt es eine offene Feuerstelle, sowie ein beleuchtetes Wasserloch.
Bis auf zwei neue Tore, die den Wohnbereich vom freien Gelände trennen, hat sich auf den ersten Blick hier nichts verändert. Wir beziehen wieder unser altes „Sundowner“ Zimmer
und Bruno und Irmela nehmen das „Sunrise“ Zimmer. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen haben, verabschiedet sich Susanne von uns, sie kommt erst heute Abend wieder.
Fortsetzung folgt!
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 5402. Dez. 2016
02. Oktober 2016 Okonjima Bush Suite (Fortsetzung) Schon nach kurzer Zeit hat sich unsere Ankunft auch bei den Tieren herumgesprochen und wir bekommen Besuch von Giraffen, Kudus, Oryx,
Warzis,
Rotbauchwürger,
Perlhühner,
Mahaliweber,
Maskenbülbüls, Rotschnabelfrankoline, Granatastrilde und Co. Endlich bekomme ich auch einen Pillendreher bei der Arbeit vor die Linse! 🤪
Um 15:30 Uhr kommt Rohan van Wyk und stellt sich als unser Guide für die nächsten Tage vor. Bei Kaffee, Tee, Muffins und Blätterteigröllchen besprechen wir mit ihm, was wir während unseres Aufenthalts in Okonjima unternehmen wollen. Wir beschließen, nicht die „typischen Leo-, Cheetah oder Hyänen-Trackings“ zu machen, sondern wollen lieber schauen was sich bei den Pirschfahrten ergibt. Natürlich wollen wir auch bei AfriCat vorbeischauen, sowie die Löwen, unser „Patenkind“ Mick und natürlich unseren alten Freund Wahu besuchen. Nachdem das alles geklärt ist, starten wir um 16:15 Uhr zu unserer ersten Pirschfahrt Um uns einen Überblick zu verschaffen, fahren wir zuerst auf einen Berg. Während der Fahrt sehen wir Grauducker, Steinböckchen, Warzis, Rotbauchwürger, Drosselwürger,
Giraffen,
Kurzzehenrötel, Trauerdrongos, Elsterdrosslinge, Perlhühner, Akaziendrosseln, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Rotschnabelfrankoline, Impalas, Gelbschnabeltokos und hohe Termitenhügel. Oben angekommen genießen wir die tolle Aussicht, während Rohan abcheckt, von welchen Tieren wir ein gutes Signal empfangen.
Am Aussichtspunkt fällt mir ein interessanter Baum mit gefiederten Blättern auf und ich teste mal gleich Rohans Wissen. Er besteht den Test mit Bravour und erklärt uns, dass es sich bei dem Gewächs um einen Karottenbaum (Steganotaenia araliacea) handelt, der bei Berührung nach Karotten duftet. Nachdem wir mehrere erfolgversprechende Signale empfangen haben, fahren wir wieder nach unten
und machen uns zuerst auf die Suche nach Jagu, den wir bald darauf im dichten Gebüsch entdecken. Der ca. 5 Jahre alte Leopard ist sehr scheu und wir wollen ihn nicht unnötig stressen und lassen ihn in Ruhe. So folgen wir einem weiteren Signal und entdecken knapp 20 Minuten später MJ, die völlig relaxt neben einem Termitenhügel liegt.
Maha Junior (Schwester von TJ) sieht für ihre 16 Jahre noch sehr gut aus.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 5502. Dez. 2016
02. Oktober 2016 Okonjima Bush Suite (Fortsetzung) Es macht immer wieder Spaß die „Grand Lady“ zu beobachten und so entscheiden wir uns, dass wir unseren Sundowner Gin Tonic hier zu uns nehmen.
Nach einer Stunde wird es Zeit für den Rückweg. Unterwegs läuft uns auch noch der ca. 10jährige Nkosi ("King" auf Swahili) über den Weg. Darüber freue ich mich besonders, denn bei unserer Begegnung im letzten Jahr sah er gar nicht gut aus. Da hatten wir ihn stark humpelnd vorgefunden, nachdem er sich bei einem Kampf mit Madiba eine Verletzung an der Vorderpfote zugezogen hatte.
Um 19:45 Uhr sind wir wieder in der Bush Suite und werden schon von Koch Christopher und Susanne erwartet. Wir machen uns schnell frisch und nehmen noch einen Gin Tonic am Lagerfeuer zu uns. Dann wird es auch schon Zeit fürs Abendessen. Es gibt Filokörbchen mit Gemüsefüllung, Kudusteak mit Süßkartoffel, Rote Beete und Kohl und zum Dessert Panna Cotta mit Karamellcreme. Wie von Christopher nicht anders zu erwarten, schmeckt alles sehr lecker. Nach dem Essen setzten wir uns noch ans Lagerfeuer und beobachten mehrere Schakale und ein Stachelschwein.
In der Nacht ist es recht stürmisch.
LG und eine gute Nacht Konni
Teil 5603. Dez. 2016
03. Oktober 2016 Okonjima Bush Suite Am Morgen ist es immer noch sehr windig. Um 6:15 Uhr kommt Rohan und macht Kaffee. Nach Kaffee, Tee und Muffins gibt es auch noch ein Gläschen Geburtstagssekt. Um 6:45 starten wir dann mit Rohan und Paulus zu unserer Morgenpirsch mit Geparden-Tracking. Dabei entdecken wir Kudus, Oryx,
Säbelantilopen, Bergzebras,
Kalahariheckensänger, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Trauerdrongos, Perlhühner, Rotschnabelfrankoline, Monteirotokos, Springböcke, Steinböckchen, Elsterdrosslinge, Rotschulterglanzstare, Damaratschagras, Graulärmvögel, Rotbauchwürger und Gelbbauchammer. Als wir ein deutliches Signal von Coco und Bones empfangen, folgen wir ihnen zu Fuß. Die Beiden sind ständig in Bewegung und Rohan vermutet, dass sie im Jagdmodus sind. In der Nähe einer Eland-Herde haben wir kurz Blickkontakt zu den Geparden und dann geht alles sehr schnell. Wir hören Hufgetrappel und einen Schrei. Was wir dann sehen, damit hätten wir nicht gerechnet. Die Zwei haben es tatsächlich geschafft ein halbwüchsiges Eland zu töten und ruhen sich jetzt erst einmal neben der Beute aus.
Fortsetzung folgt!
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 5704. Dez. 2016
03. Oktober 2016 Okonjima Bush Suite (Fortsetzung) Nachdem sie sich erholt haben, versuchen sie ein Loch in die Bauchdecke zu schlagen. Das stellt sich aber als ein fast unlösbares Problem heraus.
Fast eine Stunde brauchen die Beiden, bis sie endlich fressen können. Wir schauen ihnen noch eine Weile dabei zu und gehen dann zum Auto zurück. In der Bush Suite haben Christopher und Susanne alles für ein leckeres Frühstück vorbereitet. Anschließend ist Relaxing, Buchführung, Körperpflege und Tiere beobachten angesagt.
Fortsetzung folgt!
Wir wünschen Euch einen besinnlichen 2. Advent!
LG Silke & Konni
Teil 5806. Dez. 2016
03. Oktober 2016 Okonjima Bush Suite (Fortsetzung) Rund um Terrasse und Wasserloch beobachten wir Oryx, Kudus, Springböcke, Warzis,
Graulärmvögel, Akaziendrosseln und Kalahariheckensänger. Um 15:30 Uhr kommt Rohan mit Muffins und Wraps. Dann kommen auch noch Susanne und Erika mit Sekt und einer Geburtstagstorte, die sie Silke mit einem Ständchen überreichen.
Um 16:15 Uhr starten wir zu einer weiteren Pirschfahrt, die wir mit einem Wildhunde-Tracking verbinden wollen.
Fortsetzung folgt!
Gute Nacht! LG Konni
Teil 5906. Dez. 2016
03. Oktober 2016 Okonjima Bush Suite (Fortsetzung) Das erste Signal, dass wir deutlich empfangen kommt von Dizzy und so besuchen wir sie als erstes. Die 9jährige Gepardendame ist im Moment nicht ganz so fit und soll in den nächsten Tagen zum Gesundheitscheck.
Nachdem wir Dizzy einige Zeit beobachtet haben, folgen wir dem Signal der Wildhunde zuerst mit dem Auto und entdecken dabei Kudus, Warzis,
Unterwegs erzählt uns Rohan schon was über die Wildhunde. Die verwaisten, halbverhungerten Welpen kamen 2014 aus der Okakarara Region nach Okonjima. Ihre Namen Robin (Kombi aus Arjen Robben und Robin van Persie) und Jogi (Jogi Löw) erhielten sie in Anlehnung an die Fußball WM 2014. Nachdem wir das Signal von Robin (F) und Jogi (M) deutlich empfangen, steigen wir aus dem Auto aus und folgen ihnen zu Fuß. Die „Fifa-Gang“ ist im Jagdfieber und ein kleines Zebra kann ihnen gerade noch entwischen. Die Hunde laufen weiter und nehmen die Verfolgung von einem Warzenschein auf. Auch hier sind sie vom Pech verfolgt – das Schwein springt im letzten Moment in ein Erdloch bei einem Termitenhügel.
Die Hunde stehen noch eine Weile vor dem Loch und ziehen dann weiter. Als sie verschwunden sind, kommt das Warzi wieder aus dem Loch und bringt noch ein zweites Schwein zur Verstärkung mit.
Als nächstes, vermeintliches Opfer entdecken sie ein Oryx, doch der Gemsbock hat die Hunde auch gesehen und flieht.
Es ist schon recht spät und so laufen wir zum Auto. Dort angekommen gibt es erst einmal unseren Sundowner Gin Tonic.
Die Wildhunde laufen am Auto vorbei und Jogi markiert noch schnell sein Revier. Dann verschwinden sie im Gebüsch und auch wir fahren los. Im letzten Licht sehen wir ein paar Paviane auf ihrem Schlafbaum.Es ist schon dunkel, als wir die Bush Suite erreichen. Im Bad brennen Kerzen und das Badewasser ist eingelassen. Leider sind wir sehr spät und so gibt es nur eine Katzenwäsche, denn das Lagerfeuer und ein hübsch gedeckter Tisch warten auf uns.
Christopher hat ein leckeres Menu für und vorbereitet. Als Vorspeise gibt es Tomatensuppe mit Butternut-Reibekuchen, und als Hauptgericht Seehechtfilet mit Kartoffeln, Zucchini, Karotten und Soße Hollandaise. Dazu gibt es leckeren Wein und auch die dritte Flasche Sekt wird geköpft. Nicht nur wir sind beim Abendessen, auch zwei Stachelschweine
und mehrere Schakale sich die Küchenabfälle schmecken. Zum Nachtisch gibt es Mousse au Chocolat mit Vanilleeis und zum Abschluss noch Espresso und Amarula. So geht wieder ein schöner Tag in Okonjima zu Ende.
Gute Nacht! Konni
Teil 6008. Dez. 2016
04. Oktober 2016 Okonjima Bush Suite Da am Morgen ein Besuch bei AfriCat auf dem Programm steht, können wir heute etwas länger schlafen. Meine erste Tiersichtung habe ich um 6 Uhr im Bad, wo eine junge Walzenspinne in der Badewanne sitzt.
Leider ist das Exemplar noch nicht einmal 1 cm groß, ich hätte zu gerne mal ein adultes Tier in live gesehen, die ja recht groß werden können. Um 6:30 Uhr gibt es Kaffee, Tee und Muffins und gegen 7 Uhr fahren wir zum Rehabilitation Center, wo die Tiere auf eine mögliche Auswilderung vorbereitet werden. Dort besuchen wir als erstes die 6 Jahre alten Geparden Savanna (F), Nip (F), Tuc (M), Scamp (M) und Sam (M).
Savanna und ihre Geschwister Nip, Tuc und Scamp wurden 2010 am Rande des Okonjima Naturschutzgebietes gefunden. Die ca. drei Monate alten Tiere wurden für ein paar Tage beobachtet, bis es offensichtlich war, dass sie keine Mutter mehr hatten und dann einfangen. Sam wurde im Alter von ca. 2 Monaten von einer Veterinär Klinik in Windhoek nach AfriCat gebracht. Nachdem er beim Vorbesitzer durch falsche Ernährung krank wurde. Als nächstes besuchen wir die ebenfalls 6 Jahre alten Geparden Sniper (M), Spitfire (M), Hurricane (F) und Quattro (M).
Snipers genaue Herkunft ist unbekannt. Die Geschwister Spitfire und Hurricane kamen im Alter von 3 Monaten zu AfriCat, nachdem ihre Mutter erschossen wurde. Quattro wurde, im Alter von 7 Monaten, von einem Auto angefahren. Sein linkes Vorderbein wurde dabei mehrmals gebrochen und außerdem erlitt er eine Gehirnerschütterung. Nach der OP wurde er zuerst alleine gehalten. Nach der Genesung kam er mit Spitfire, Hurricane und Sniper in ein Gehege. Als nächstes besuchen wir die 3 Jahre alten Geschwister Swakop (M) & Mundi (F).
Im November 2013 wurden die etwa 6 - 7 Monate alten Tiere am Stadtrand von Swakopmund in der Nähe der Salzwerke gefunden. Sie waren sehr geschwächt und litten an schwerer Dehydratation und Unterernährung.