23. September 2016 Rooiputs Lodge (Fortsetzung) Bei der Rückfahrt auf der Rooiputs-Pad ist unser Blick zum Hang gerichtet, in der Hoffnung vielleicht doch noch einen Leoparden zu finden. Fast zeitgleich nehmen Silke und ich eine Bewegung im Gebüsch wahr und rufen laut „Stopp“. Während Silke vermutet, dass die zwei Ohren zu einem Löffelhund gehören, tippe ich auf eine Braune Hyäne. Der Blick durchs Fernglas bestätigt meine Vermutung. Es ist nicht nur einfach eine Braune Hyäne, sondern eine Mutter mit 2 Welpen.
Wir sind hin und weg und der Guide lobt uns für den „Great Spot“. Er sagt, dass er so was noch nicht gesehen hätte. Wir beobachten die drei eine ganze Weile, leider sind sie etwas weit weg und das Licht wird auch immer schlechter. Dann wird es endgültig Zeit zur Rückfahrt. Unterwegs sehen wir noch einen Fleckenuhu,
einen Kapfuchs und mehrere Wildkatzen.
Gegen 18:45 Uhr sind wir wieder in der Lodge und springen schnell unter die Dusche. Dann gibt es einen verspäteten Sundowner Gin Tonic am Lagerfeuer. Zum Abendessen sitzen wir heute mit den „3 Honeymoonern“ am Tisch und OT leistet uns Gesellschaft. Es gibt Thunfischsalat mit „Vetkoek“ (frittierte Teigkugel), Lammchops, Rinderstew, Spinat und Milipap mit Tomatensoße. Dazu gibt es zur Feier des Tages Sekt und einen Geburtstagskuchen für Irmela, der mit einem Ständchen vom gesamten Team serviert wird. Doch nicht nur das Rooiputs-Team ist anwesend, sondern auch das Polentswa-Team, das die nächsten Tage frei hat. Nach dem Essen bringt uns OT zu unserem Chalet. So geht wieder ein wunderschöner Tag im KTP zu Ende.
LG Konni
Teil 2202. Nov. 2016
24. September 2016 Rooiputs Lodge - Kalahari Game Lodge Heute heißt es Abschied nehmen von der Rooiputs Lodge und dem Kgalagadi Transfrontier Park. Statt Frühstück begnügen wir uns mit Kaffee, Tee und Keksen, dafür lassen wir uns belegte Brote für unterwegs mitgeben. Nachdem wir unsere Sachen ins Auto gepackt haben, fahren wir gegen 6:30 Uhr, bei frischen 5°C, los. Da wir ja erst am Nachmittag aus dem Park raus müssen, können wir uns für die Fahrt nach Mata Mata Zeit lassen und verbinden das Ganze mit einer ausgedehnten Pirschfahrt. Als erstes fahren wir auf der Rooiputs-Pad nach Kij Kij und entdecken dabei Schakale, Springböcke, zwei Fleckenuhus, Siedelweber, drei Kapfüchse,
eine Schlankmanguste und Trauerdrongos. Bei Kij Kij fahren wir wieder auf die Hauptpad. Während am Wasserloch nichts los ist, sehen wir auf der Weiterfahrt nach Melkvlei Gleitaare,
Kapturteltauben, Raubadler, Erdhörnchen, Siedelweber, Gaukler, Schakale und Singhabichte. Besondere Beachtung finden dabei die Schakalwelpen
und eine Singhabichtfamilie.
Während ein Elternteil oben im Baum eine Maus zerrupft, hüpfen die Jungvögel bettelnd unter dem Bau herum und machen Flugübungen. Ab und zu fällt ein Fleischbrocken nach unten, der natürlich gleich einen Abnehmer findet. Nach einer kurzen Pause auf der Melkvlei Picnic Site fahren wir auf der Hauptpad Richtung Rooiputs zurück. Unterwegs sehen wir Sekretäre, Burchell´s Glanzstare, Erdhörnchen,
Raubadler, Rotschulter-Glanzstare, Kronenkiebitze, Gelbbrustgirlitze, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Oryx, Strauße, Springböcke, Trauerdrongos, Wiedehopfe, Kaptäubchen, Weißrücken – und Ohrengeier, eine Wildkatze,
Rotbauchwürger,
Raubadler,
Gnus
und, kurz hinter Rooiputs, eine Erdmännchen-Kolonie.
Nachdem wir die Tiere eine Zeitlang beobachtet haben, fahren wir gegen 9:30 Uhr, bei mittlerweile 21°C, weiter Richtung Twee Rivieren.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 2303. Nov. 2016
24. September 2016 Rooiputs Lodge - Kalahari Game Lodge (Fortsetzung) Kurz hinter Leeuwdril sitzt fotogen ein Trauerdrongo auf einem Busch. Als wir anhalten, kommt hocherhobenen Hauptes ein Schakal angelaufen, der stolz einen großen Knochen trägt.
Dieser fällt ihm jedoch gleich aus dem Maul, als er plötzlich vor einem jungen Geparden steht. Sein Gesichtsausdruck spricht Bände: „Soll ich meinen Knochen retten – oder lieber mich?“ Er entscheidet sich für das Letztere und ergreift die Flucht. Aber der Knochen ist so verlockend, dass er wieder zurück kommt und versucht, seinen Knochen doch noch zu retten.
Als er dann aber noch die Gepardenmutter mit einem weiteren Jungen erblickt, gibt er sich geschlagen.
Laut Matthew Schurch handelt es sich bei den drei Geparden um Hanri mit ihrem Nachwuchs Gus und Margie, die wir ja schon vor ein paar Tagen zwischen Kampfersboom und Twee Revieren gesehen hatten. Das wir bei dem ganzen Schauspiel vergessen haben, den Trauerdrongo zu fotografieren, ist verschmerzbar. Bei der Weiterfahrt sehen wir Maricoschnäpper,
Schnurrbärtchen, Burchell´s Glanzstare und Strauße. In der Paarungszeit haben die Hähne knallrote Schnäbel und Beine. Als so ein Prachtexemplar direkt neben uns an der Pad nach Steinen pickt, nutzen wir die Gelegenheit und schauen ihn etwas genauer an.
Wenn man die kräftigen Beine und die riesigen Krallen an den Füßen sieht, kann man sich gut vorstellen, wie er sich damit gegen Feinde zur Wehr setzten kann. Auf der Fahrt via Samevloeiing nach Twee Revieren entdecken wir Singhabichte, einen Kampfadler,
zwei Gleitaare bei der „Morgengymnastik“,
Trauerdrongos,
Red Hartebeester und Oryx. Bei 25°C machen wir in Twee Revieren eine kleine Pause und gönnen auch dem Auto einen kräftigen Schluck Diesel. Gegen 11 Uhr fahren wir nun im Auob Tal weiter, via Houmed, Monro und Kamfersboom, nach Auchterlonie.
Dabei sehen wir einen juvenilen Gleitaar, Oryx, Springböcke, Red Hartebeester, Steinböckchen, Gelbschnabeltokos, Strauße, Siedelweber, Kaptäubchen, Mahaliweber, einen juvenilen Schwarzbrust-Schlangenadler,
Weißflügeltrappen, Raubadler, Singhabichte, Rotbauchwürger, Kapturteltauben, Schakale, Erdhörnchen, Gnus, Ohrengeier und eine Rote Stachelagame.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 2404. Nov. 2016
24. September 2016 Rooiputs Lodge - Kalahari Game Lodge (Fortsetzung) Am Picknickplatz Auchterlonie machen wir eine Pause und verzehren den Inhalt der Rooiputs-Frühstücksbox. Es gibt belegte Brote, Tomaten, Gurke, gekochte Eier, Pflaumen im Speckmantel, Würstchen und Äpfel.
Auf dem Weg zum kleinen Museum entdecke ich Kapkrähen,
Kaptäubchen, Baumskinke
und Kalahariveilchen.
Um 12:45 Uhr fahren wir bei 30°C weiter via Gemsbokplein, Batulama, Montrose und Rooibrak nach Kamqua. Dabei sehen wir einen Sekretär, Kaptäubchen, Springböcke, Gnus, Strauße, Mahaliweber, Erdhörnchen, Kaptriele,
Schwalbenschwanz-Bienenfresser,
Rotschulter-Glanzstare, Siedelweber, Kapkrähen, Oryx, Rotbauchwürger und Red Hartebeester. Nach einer kurzen Pause in Kamqua geht es weiter mit Springböcken, Gnus, Strauße,
einem Fleckenuhu,
Steinböckchen, Sekretäre, zwei Singhabichten (juvenil), Schakale und Maricoschnäpper. Bei Dalkeith erwarten uns ein Oryx und 8 Giraffen.
Wir beobachten die Tiere eine Weile und werden so Zeuge einer Giraffenpaarung.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 2506. Nov. 2016
24. September 2016 Rooiputs Lodge - Kalahari Game Lodge (Fortsetzung) Gegen 15 Uhr fahren wir bei 35°C weiter Richtung Ausgang und entdecken dabei Waffenkiebitze, Wiedehopfe,
Mahaliweber, Gelbschnabeltokos, sowie bei Sitzas, Oryx, Springböcke, Maricoschnäpper, Fiscalwürger,
Schnurrbärtchen, Siedelweber,
Kronenkiebitze und eine Straußenfamilie mit 13 Jungen.
In Mata Mata pumpen wir zuerst die Reifen auf und melden uns wieder in Namibia an. Um 16:15 Uhr verlassen wir den Kgalagadi Transfrontier Park und fahren auf der C15 zur Kalahari Game Lodge. Während der Fahrt sehen wir Kudus, Raubadler, Erdhörnchen, Kapturteltauben, und Springböcke. Um 16:30 Uhr haben wir den Eingang zur Lodge erreicht. Auf der knapp 15minütigen Fahrt zum Hauptgebäude entdecken wir Gnus, Springböcke, Oryx, Rotbauchwürger, Trauerdrongos, Gabelracken, Strauße und Mahaliweber. Diesmal bekommen wir das Chalet „Eland“ zugeteilt.
Nach einer erfrischenden Dusche nehmen wir unseren obligatorischen Sundowner Gin Tonic bei uns auf der Terrasse ein. Zum Abendessen gibt es mit Gemüse gefüllte Filokörbchen, bzw. Salat mit Sprossen und Thunfisch, Oryxsteak mit Wokgemüse und Reis, sowie zum Nachtisch gedünstete Birne mit Vanilleeis. Auf dem Fußboden entdecken wir eine Ameisenjungfer (Crambomorphus sinuatus).
LG Konni
Teil 2607. Nov. 2016
25. September 2016 Kalahari Game Lodge - Kalahari Red Dunes Lodge Heute lassen wir es gemütlich angehen. Ich genieße, bei milden 18°C einen Cappuccino auf unserer Terrasse und beobachte dabei Springböcke, Rotschulterglanzstare und Rotbauchwürger. Schon vor dem Frühstück laden wir unser Gepäck ins Auto. Um 9 Uhr sind wir abfahrbereit und verabschieden und von Lizan. Auf der knapp 10minütigen Fahrt bis zum Ausgang entdecken wir Erdmännchen, Springböcke, Kalahari-Heckensänger, Burchell´s Glanzstare, Maricoschnäpper und Mahaliweber. Unterwegs auf der C15 nach Gochas sehen wir Springböcke, Mahaliweber, Weißrückengeier, Siedelweber, Rotschulterglanzstare, Gelbschnabeltokos, Gabelracken, Baumhopfe, Kronenkiebitze, Trauerdrongos, Wiedehopfe, Erdhörnchen und runde Termitenhügel. Um 11:15 Uhr machen wir bei 30°C eine kurze Pause im Stoney's Country Hotel und fahren dann weiter nach Stampriet. Von Stampriet geht es zuerst auf der Teerstraße C20 Richtung Mariental und dann auf der B1 Richtung Kalkrand.
Kurz vor Kalkrand biegen wir nach rechts zur Kalahari Red-Dunes Lodge ab.
Um 14 Uhr haben wir die Lodge erreicht und entdecken gleich ein Eland. Nach einem Begrüßungsdrink werden wir zu unserem Chalet „Impala“ (Nr. 2) gebracht.
Es ist noch geräumiger als unser Chalet „Springbock“ vom letzten Jahr und hat neben dem Schlafzimmer sogar noch einen Wohnbereich mit Kamin. Auch die überdachte Sitzecke im Freien ist ebenfalls größer. Nach einem Cappuccino erkunde ich, bei bewölktem Himmel, etwas die Gegend und entdecke dabei Siedelweber, Vierstreifenmäuse, Steinschwalben, Kurzzehenrötel
und Rotschulterglanzstare. Anschließend ist Buchführung und „große Wäsche“ angesagt. Dann wird es auch schon Zeit für unseren Sundowner Gin Tonic, den wir auf unserer Terrasse einnehmen.
Es ist recht windig und, obwohl wir die Tür geschlossen haben, weht der rote Sand in unser Schlafzimmer. Um 19:30 Uhr gehen wir zum Haupthaus. Zum Abendessen gibt es Game Carpaccio, Kudusteak mit Brokkoli, Karotten, Reis und Knobisoße und zum Nachtisch Erdbeer-Joghurt-Tarte. Als Absacker genehmigen wir uns einen Ramazzotti an der Bar.
Teil 2708. Nov. 2016
26. September 2016 Kalahari Red Dunes Lodge - Teufelsbach In der Nacht ist es recht stürmisch. Als wir am Morgen aufstehen ist nicht nur der Fußboden mit einer roten Sandschicht bedeckt, sondern auch alle Kissen von der Sitzbank im Freien liegen im Sand. Während Silke die Kissen einsammelt, beobachte ich ein paar Weißrücken-Mausvögel. Die sitzen allerdings so im Gebüsch, dass es mit einen gescheiten Foto nichts wird.
Nach dem Frühstück laden wir unsere Sachen ins Auto und werden dabei von ein paar Regentropfen überrascht. Bei der Fahrt Richtung Ausgang entdecken wir zwei Giraffen, Gnus, Steinböckchen und Termitenhügel. Bis wir auf der Hauptstraße sind, ist der Regen schon vorbei. Um 8:30 Uhr fahren wir, bei angenehmen 22°C, auf der B1 via Kalkrand und Rehoboth nach Windhoek. Unterwegs sehen wir mehrere Pavianhorden und ein paar Warzis an der Straße. In Windhoek decken wir uns noch schnell mit allem Notwendigen für Etosha ein und fahren dann weiter nach Teufelsbach. Gegen 12 Uhr sind wir dann endlich Zuhause. Nachdem uns ja durch unsere verspätete Ankunft, unser erster Tag auf Teufelsbach verloren ging, genießen wir es auf der Terrasse zu sitzen, Neuigkeiten auszutauschen, Vögel (Lärmvögel, Kapturtetauben, Senegaltauben, Maskenbülbüls, Wiedehopfe, Maskenweber und Co.) zu beobachten und die Hunde zu knuddeln. Zur Stärkung gibt es Schnittchen und Sekt. Zwischendurch wird noch die Waschmaschine angestellt und dann wird es auch schon Zeit für die lang ersehnte Farmrundfahrt. Wie immer fährt Silke im Quad vorne weg und wir im Auto hinterher.
Vorbei an Nguni-Rindern,
Steinböckchen und Giraffen
geht es zum Cheetah-Damm.
Hier erwartet uns zwar kein Gepard, dafür aber eine Giraffe. Nächstes Ziel ist der Vlei-Damm, wo Simmi gleich mal ins Wasser hüpft.
Letztes Ziel unserer „Drei- Dämme-Tour“ ist der Immi-Damm, der noch recht viel Wasser hat.
Hier beobachten wir einen Hammerkopf, Zwergtaucher, Kap-, Rotschnabel- und Maccoa-Enten. Während der Fahrt sehen wir außerdem noch Kudus, Oryx, Riesen- und Weißflügeltrappen. Zum Abschluss schauen wir uns noch die schweren Maschinen an, die hier nach der Entbuschung eingesetzt werden. Die abgeschnittenen und mittlerweile getrockneten Büsche werden in einer riesigen, über Funk gesteuerten Häckselmaschine zerkleinert. Das Häckselgut wird dann über ein Förderband in einen Spezialcontainer geladen. Dieser wird dann zur Namibia Brauerei gebracht, die das gehäckseltes Holz als Heizmaterial für ihre Dampfkessel verwendet.
Wieder zurück im Farmhaus, gibt es erst unseren obligatorischen Sundowner und dann geht es gemeinsam zum Kochen in die Küche. Während Bruno das Hühnchenrisotto zubereitet, kümmern wir uns um den Salat und versorgen die Hunde. Mit einem leckeren Essen und dem einen oder anderen Gläschen Wein geht wieder ein schöner Tag auf Teufelsbach zu Ende. Morgen geht es dann witer nach Etosha.
Über die Entbuschung auf Teufelsbach gab es einen Bericht in der AZ vom 11 August 2016 Bericht AZ
LG und einen schönen Tag Konni
Teil 2809. Nov. 2016
27.September 2016 Teufelsbach - Mushara Lodge Nach dem Frühstück fahren wir, bei 15°C und bewölktem Himmel, auf der B1 nach Okahandja. Nachdem wir uns im Closwa Biltong Shop mit Biltong versorgt haben, geht es um 9 Uhr weiter nach Otjiwarongo. Während der Fahrt sehen wir Perlhühner, Gelbschnabeltokos, Singhabichte, hohe Termitenhügel, Weißflügeltrappen, Trauerdrongos, Warzis und Steinböckchen. Nach einer kurzen Pause in Otjiwarongo fahren wir um 11:20 Uhr weiter via Otavi nach Tsumeb. Das Thermometer zeigt mittlerweile 26°C und aus dem bewölkten Himmel fallen 2-3 Regentropfen. Nach einem Tankstopp in Tsumeb geht es um 13:15 Uhr weiter. Etwa 75 km hinter Tsumeb verlassen wir die B1 und biegen auf die C38 Richtung Namutoni ab. Gegen 14:45 Uhr sind wir am Von Lindequist Tor und starten kurze Zeit später, bei mittlerweile 34°C, zu unserer ersten Pirschfahrt in Etosha für dieses Jahr. Auf der Fahrt durch eine „weiße Winterlandschaft“
sehen wir Grautokos, Giraffen (darunter auch ein alter, von Kämpfen gezeichneter Bulle),
Graulärmvögel, Gelbschnabeltokos und Impalas. Bei Klein Namutoni sind 10 Giraffen,
Sichelstrandläufer und Graukopfrostgänse versammelt. Nach und nach kommen auch noch Impalas, Zebras und Kudus. Nachdem wir die Tiere eine ganze Zeit beobachtet haben, fahren wir Richtung Dik-Dik-Drive zum Hyänenbau. Wir scannen die Umgebung ab, aber von den Hyänen fehlt jede Spur. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Namutoni fahren wir weiter nach Chudob. Dabei entdecken wir eine Schlankmanguste,
Springböcke, Kudus und Giraffen. Den Giraffen könnte ich stundenlang beim Fressen zuschauen. Es ist schon erstaunlich, wie geschickt sie mit ihren langen, kräftigen Zungen das Laub der Akazien sowie deren Zweige greifen.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 2910. Nov. 2016
27.September 2016 Teufelsbach - Mushara Lodge (Fortsetzung) Bei Chudob beobachten wir einen Streifenskink,
Giraffen, Impalas, Waffenkiebitze, Zebras, sowie viele Perlhühner am Boden und in der Luft.
Unterwegs nach Kalkheuwel entdecken wir Grautokos,
Kronenkiebitze, Strauße, Springböcke,
Gelbschnabeltokos, Zebras, ein Gnu, Trauerdrongos,
Giraffen und einen Elefant. Bei Kalkheuwel entdecken wir eine Giraffe, Oryx,
Rotschulterglanzstare, Kapturteltauben, Graukopfsperlinge, Maskenbülbüls, Rotschnabeltokos und Raubadler. Dann kommen auch noch Zebras und ein Elefant. Um 16:50 Uhr geht es bei 35°C weiter mit Rotschopftrappen,
Trauerdrongos und Steinböckchen. In Chudob beobachten wir Impalas,
Giraffen, Zebras, Perlhühner, Raubadler, Kapturteltauben, Zwergtaucher und Graukopfrostgänse. Bei der Weiterfahrt entdecken wir eine Horde Streifenmangusten,
Rotschnabelfrankoline, Perlhühner, Graulärmvögel und mehrere Autos. Wie sich herausstellt, wurde hier ein Leopard gesehen, der sich aber ins Gebüsch verzogen hat.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 3011. Nov. 2016
27.September 2016 Teufelsbach - Mushara Lodge (Fortsetzung) In der Hoffnung, dass der Leo vielleicht zum nahe gelegenen Wasserloch Klein Namutoni geht, fahren wir nochmal schnell dorthin. Außer Giraffen und den üblichen Wasservögeln ist hier aber nichts los. Für uns wird es nun langsam Zeit und wir fahren zum Ausgang. Auf der „Überraschungsstraße“ sehen wir Dik-Diks, Rotschnabelfrankoline, eine Schlankmanguste,
Impalas, Schopffrankoline,
Swainson´s Frankoline,
Giraffen und Graulärmvögel. Um 18:35 Uhr verlassen wir den Park durch das Von Lindequist Tor. Auf der kurzen Fahrt nach Mushara entdecken wir Dik-Diks,
Steinböckchen, Warzis und Grauducker.
In der Mushara Lodge werden wir mit einem kühlen Eistee herzlich willkommen geheißen und dann zu unserem Chalet Nr.10 gebracht.
Nach einer erfrischenden Dusche gehen wir zu einem verspäteten Sundowner an die Bar. Zum Abendessen gibt es heute Roquefort-Tortelett bzw. gemischter Salat, Hühnchen mit Gemüse-Pilz-Lasagne oder Kartoffeln und zum Nachtisch Tiramisu.
LG Konni
Teil 3112. Nov. 2016
28. September 2016 Mushara Lodge Nach dem Frühstück fahren wir gegen 6:30 Uhr bei 10°C nach Etosha
und entdecken dabei die obligatorischen Steinböckchen, Grauducker, Dik-Diks und Warzis. Am Von Lindequist Tor stehen schon mehrere Autos. Obwohl das Tor um 6:38 Uhr öffnen sollte, müssen wir bis kurz nach 7 Uhr warten, bis wir endlich los können. Ein Ranger ist zwar da, aber die Dame die den Computer bedient hat scheinbar verschlafen. Auf der Fahrt nach Klein Namutoni sehen wir Impalas, Gelbschnabeltokos
und Raubadler.
Die Wasserstelle liegt um diese Zeit im Gegenlicht und hat außer Kudus, Waffenkiebitze, Perlhühner, Kapturteltauben und Kapenten nichts zu bieten. In der Hoffnung doch noch auf Hyänen zu treffen, fahren wir zum Bau. Aber so wie es aussieht scheint hier niemand mehr zu wohnen. So drehen wir eine Runde auf dem Dik-Dik-Drive und entdecken dabei Perlhühner, Raubadler, Singhabichte, Graulärmvögel, Dik-Diks,
Rotschnabeltokos, Giraffen, Rotschopftrappen, Gelbschnabeltokos, Impalas und Kudus. Auf dem Weg nach Chudob sehen wir Gelbschnabeltokos, Rotschulterglanzstare, Riesentrappen, Zebras,
Dik-Diks und Schakale. Bei Chudob
sind Kudus, Oryx, Impalas, Zebras, Kapturteltauben, Zwergtaucher, Perlhühner, ein Gnu, Waffenkiebitze und Raubadler versammelt. Mit Gelbschnabeltokos, Trauerdrongos, Dik-Diks, Namaflughühner,
Giraffen
und Riesentrappen geht es weiter nach Kalkheuwel,
wo schon Zebras, Impalas, Kudus,
Oryx, ein Eland,
Perlhühner, Kapturteltauben, Graulärmvögel und ein Raubadler auf uns warten. Gegen 9:30 Uhr fahren wir, bei mittlerweile 25°C, weiter Richtung Ngobib und entdecken dabei Impalas, Rotschnabeltokos, Steinböckchen, Trauerdrongos, Weißflügeltrappen, einen Elefant, Springböcke, Termitenhügel, Riesentrappen, Grautokos und zwei Hasen. Bei Ngobib
beobachten wir zwei Elefanten, Impalas, Trauerdrongos und Kurzzehenrötel.
Über die Ngobib-Schleife fahren wir zurück zur Hauptpad und sehen dabei Strichelracken, zwei Elefanten, Weißflügeltrappen,
Warzenschweine, Grautokos, Kronenkiebitze, Steppenfalken und Giraffen.
Fortsetzung folgt!
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 3213. Nov. 2016
28. September 2016 Pirschfahrt rund um Namutoni (Fortsetzung) Weiter geht es auf der Hauptpad mit Zebras, Singhabicht, Giraffen, Red Hartebeester, drei Elefanten,
Gnus, Grautokos,
Sekretäre, Kudus, Springböcke, Kronenkiebitze, Oryx, Trauerdrongos, einem Spitzmaulnashorn im Gebüsch,
Rotnackenlerchen, Strauße und Doppelbandrennvögel (juvenil & adult).
Nächster Halt ist in Okerfontein, wo lediglich ein paar Nilgänse auf uns warten. So fahren wir weiter nach Chudob und entdecken dabei Riesentrappen, Trauerdrongos, Grautokos, Zebras, Gnus, Springböcke,
Kudus, Strauße, Giraffen, einen Elefant und Impalas, sowie an der Wasserstelle selbst Gnus, Giraffen, Impalas, Waffenkiebitze und Kudus. Um 12:50 Uhr fahren wir bei 35°C weiter nach Koinachas, wo 5 Elefanten,
Teichhühner, Springböcke, Zebras, Waffenkiebitze und Maskenbülbüls auf uns warten. Nach einer kurzen Pause in Namutoni fahren wir weiter. Bei Klein Okevi beobachten wir eine große Elefantenherde (20+) im Gebüsch. Die Tiere kommen in kleinen Gruppen zur Wasserstelle, wo schon Giraffen und Kaptäubchen versammelt sind.
Als wir uns die Tiere genauer anschauen, fällt uns eine Giraffe mit rosafarbener Zunge auf. Lediglich ein paar kleine Punkte zeigen die typische dunkle Farbe.
Fortsetzung folgt!
LG und einen schönen Sonntag Konni
Teil 3314. Nov. 2016
28. September 2016 Pirschfahrt rund um Namutoni (Fortsetzung) In Groot Okevi
gibt es zwar nur wenig Wasser, es reicht aber trotzdem aus, dass hier 6 Giraffen ihren Durst stillen können. Um 14:30 Uhr fahren wir bei 38°C weiter nach Tsumcor und sehen dabei Trauerdrongos, Termitenhügel und Rotbauchwürger. Das Tsumcor immer einen Besuch wert ist, zeigt sich auch heute wieder. Als wir ankommen sind schon eine große Elefantenherde (50+), Zebras, Giraffen, Waffenkiebitze, Kapturteltauben, Bronzeflecktauben und Oryx da.
Dann kommt eine weitere Elefantenherde mit 27 Tieren an. Nun wird es am Wasserloch doch etwas eng und es kommt unter den zwei Elefantengruppen zu leichten Spannungen. Gerade die Youngsters zetteln kleine Rangeleien an und werden z.T. von den Alttieren unter lautem Trompeten zurechtgewiesen. Nach einer kurzen Pause in Namutoni, geht es weiter nach Koinachas, wo nur ein Elefant und eine Giraffe am Wasser stehen und das auch noch im Gegenlicht. Bei der Weiterfahrt nach Chudob sehen wir Zebras, Doppelbandrennvögel, Dik-Diks und Trauerdrongos, sowie an der Wasserstelle selbst, Impalas,
Giraffen, Waffenkiebitze, Zwergtaucher, einen Streifenskink,
Kapturteltauben Perlhühner, Oryx und Riesentrappen.
Ein Impalabulle hat ein kurzes, gekrümmtes Horn, das ihm fast ins Auge reicht.
Auf dem Rückweg entscheiden wir uns spontan, nochmal einen Abstecher nach Koinachas zu machen. Diese Entscheidung beschert uns dann das Highlight des Tages.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 3414. Nov. 2016
28. September 2016 Pirschfahrt rund um Namutoni (Fortsetzung) Kurz vor dem Wasserloch Koinachas nehmen wir eine Bewegung hinter einem Busch wahr und bald darauf erscheint ein Leopard.
Er geht allerdings nicht zum Wasser sondern Richtung Hauptpad. Wir wollen schon starten, um vor ihm an der Straße zu sein, als ein weiterer Leopard hinter dem Busch hervorkommt.
Wir beobachten die Zwei, bis sie aus unserem Gesichtsfeld verschwinden und fahren dann zur Hauptpad. Allerdings haben es die Leos nicht so eilig und legen im dichten Gestrüpp einen Zwischenstopp ein. Nachdem wir zuerst mit den Katzen alleine waren, stehen nun mehrere Autos da. Schon bald geht eine wilde Rangelei um die besten Plätze los und ein Guide stellt sein Safariauto rotzfrech vor uns. Da die Katzen keine Anstalten machen, aus ihrem sicheren Versteck zu kommen, fahren wir weiter. Bei Klein Namutoni entdecken wir Elefanten,
Giraffen, Impalas, Steinböckchen, Waffenkiebitze, Kapenten, Zwergtaucher, Graukopfrostgänse, Kapturteltauben und Oryx. Die „Überraschungsstraße“ macht heute ihrem Namen keine Ehre – außer den obligatorischen Dik-Diks,
Kudus, Tauben, Drongos, Perlhühner, Impalas und Steinböckchen gibt es nichts zu sehen. Um 18:35 Uhr sind wir am Von Lindequist Tor. Auf der kurzen Fahrt nach Mushara entdecken wir Grauducker, Warzis, Dik-Diks und Steinböckchen.
Gegen 18:50 Uhr sind wir wieder in der Lodge. Das Thermometer zeigt immer noch 34°C und so gibt es erst einmal eine erfrischende Dusche. Bis wir fertig sind, rufen die Trommeln auch schon zum Braai in die Boma. Bevor wir uns jedoch etwas zum Essen holen, gibt es erst noch einen verspäteten Sundowner Gin Tonic. Neben einer kühlen Karotten-Orangensuppe, verschiedenen Salaten, Lamm- Ossobuco, Chicken-Kebab, Kartoffeln, Milipap mit Tomatensoße Pilzsoße, gibt es auch noch Rindersteaks vom Grill, sowie verschiedene Desserts. Es schmeckt alles sehr lecker, nur einen Nachtisch schaffen wir beim besten Willen nicht mehr. Als wir zu unserem Chalet kommen, werden wir schon von einer braunen Gottesanbeterin erwartet.
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 3515. Nov. 2016
29. September 2016 Mushara Lodge - Okaukuejo Nach dem Frühstück verlassen wir um 6:40 Uhr die Mushara Lodge. Auf den Weg zum Von Lindequist Tor sehen wir Rotschnabeltokos, Graulärmvögel, Perlhühner, Impalas, Rotschnabelfrankoline, Grauducker und Dik-Diks. Um 6:50 Uhr sind wir am Tor und kommen diesmal ohne Verzögerung in den Park. Die Fahrt zu unserer nächsten Unterkunft im Rastlager Okaukuejo verbinden wir mit einer ausgiebigen Pirschfahrt. Auf dem Weg nach Klein Namutoni entdecken wir Kudus, Giraffen, Kapturteltauben, Graulärmvögel und Waffenkiebitze, sowie an der Wasserstelle selbst, Oryx, Perlhühner und Giraffen im Gegenlicht. Nach einer Runde auf dem Dik-Dik-Drive mit Gelbschnabeltokos, Graulärmvögel, Dik-Diks,
Giraffen und Rotschopftrappen,
geht es weiter nach Namutoni. Allerdings kommen wir nicht sehr weit, denn direkt neben der Pad beschert uns ein Spitzmaulnashorn beim Frühstück, das erste Highlight des Tages. Es lässt sich von uns gar nicht stören und frisst völlig entspannt einfach weiter. Wir beobachten den Koloss eine ganze Weile beim Fressen.
Nachdem das Nashorn hinter unserem Auto die Pad überquert hat, fahren wir weiter zu einem Tankstopp in Namutoni. Anschließend fahren wir, bei angenehmen 25°C, nach Koinachas. Dabei sehen wir Gelbschnabeltokos,
Springböcken, Trauerdrongos, sowie Waffenkiebitze, Teichhühner und Kapturteltauben
am Wasserloch. Unterwegs nach Chudob begegnen uns Zebras, Springböcke, Gnus und Trauerdrongos. Nachdem in Chudob nur das übliche Federvieh (Riesentrappen, Zwergtaucher, Graukopfrostgänse, Waffenkiebitze und Co.) zu sehen ist, geht es weiter nach Kalkheuwel. Dabei entdecken wir Giraffen, Springböcke, Grautokos, Mahaliweber,
29. September 2016 Mushara Lodge - Okaukuejo (Fortsetzung) Um 9:15 Uhr erwarten uns bei 28°C am Wasserloch ein Kudu, Warzis,
eine Giraffe und Zebras.
Der Umweg nach Ngobib lohnt sich diesmal nicht wirklich, denn wir sehen nur ein paar Warzis und Kurzzehenrötel. Wieder auf der Hauptpad fahren wir Richtung Okerfontein und entdecken dabei Grautokos,
Rotschulterglanzstare, Strauße die eine Schlankmanguste vertreiben,
drei Elefanten,
Kudus, Sekretäre,
Riesentrappen, Springböcke, Red Hartebeester,
Oryx, Zebras, sowie mehrere Autos quer zur Pad. Als wir näher kommen sehen wir zuerst nur ein paar Zebras, Oryx, Gnus und Springböcke, wegen denen hier wohl kaum so ein Betrieb herrscht.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 3716. Nov. 2016
29. September 2016 Mushara Lodge - Okaukuejo (Fortsetzung) Wir scannen mit dem Fernglas die Umgebung ab und entdecken, als zweites Highlight des Tages, einen Leoparden im Gebüsch. Nachdem wir mit dem Auto noch einen geeigneten Platz gefunden haben, beobachten wir, wie sich die Springböcke und Zebras der Katze nähern.
Mittlerweile sind zwei weitere Autos gekommen, die die Katze von ihrer Position aber nicht sehen können. Beide Autos sind mit jungen Leuten voll besetzt, die sich lautstark unterhalten und natürlich auch noch den Motor laufen lassen. Gerade als die Springböcke in geeigneter Position sind und der Leopard zum Sprung ansetzt,
drücken die geistigen Tiefflieger die Hupe. Die Springböcke und Zebras springen wild durcheinander
und der Leo hat das Nachsehen. Er versucht sich zwar noch einmal anzuschleichen, hat aber damit natürlich keinen Erfolg.
Ich (und damit war ich bestimmt nicht allein) habe die Insassen der zwei Autos ganz doll in mein Nachtgebet mit eingeschlossen und habe ihnen 4 kaputte Reifen und keinerlei Glück mit irgendwelchen Sichtungen gewünscht. Nachdem sich die frustrierte Katze ins Gebüsch verzogen hat, fahren wir weiter. Rund um Okerfontein sehen wir viele Red Hartebeester
und Strauße, aber am Wasser selbst nur ein paar Nilgänse.
Fortsetzung folgt!
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 3817. Nov. 2016
29. September 2016 Mushara Lodge - Okaukuejo (Fortsetzung) Auf der Weiterfahrt nach Goas entdecken wir Grautokos, Singhabichte, Trauerdrongos, Zebras, Oryx, Gnus, mehrere Elefantenbullen (allein, oder in kleinen Gruppen),
Red Hartebeester, Waffenkiebitze, Doppelbandrennvögel,
Giraffen und Springböcke.
An den beiden Wasserlöchern in Goas beobachten wir Springböcke, Zebras, Impalas, Red Hartebeester, Raubadler, Waffenkiebitze, Rotschnabelenten, Kapenten, Zwergtaucher, Flussuferläufer, Nilgänse
und einen Kampfadler.
Mit Kudus und Trauerdrongos geht es weiter nach Halali. Nach einer kurzen Pause fahren wir gegen 13 Uhr, bei mittlerweile 35°C, weiter und sehen dabei Springböcke, Gnus, Schakale, Doppelbandrennvögel und 17 Elefanten, die vor uns über die Pad laufen.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 3918. Nov. 2016
29. September 2016 Mushara Lodge - Okaukuejo (Fortsetzung) Bei Rietfontein herrscht Hochbetrieb.
Neben einer Elefantenherde (10+) beim Wellnessprogramm
beobachten wir ein Spitzmaulnashorn, Oryx, Springböcke, Raubadler, African Jacanas, Kuhreiher, Kronenkiebitze, Waffenkiebitze, Giraffen, sowie eine Zebraherde auf dem Weg zum Wasser. Die Weiterfahrt via Salvadora
und Charitsaub
nach Sueda ist recht unspektakulär. Wir sehen lediglich Springböcke, Strauße, Gnus, Waffenkiebitze, Nilgänse, Riesentrappen
und Kapkrähen. Auf der weißen, mit Binsengras und, wie lila Erika aussehenden, Suaeda Büschen bewachsenen Sueda-Fläche
entdecken wir Waffenkiebitze, Rotscheitellerchen und zwei Löwen, die hier ihren Durst löschen.
Nachdem wir die Zwei eine Weile beobachtet haben, fahren wir um 14:30 Uhr bei 39°C weiter nach Homob. Dabei entdecken wir Springböcke, Giraffen, Gnus, Kampfadler und einen Elefantenbullen.
Dieser läuft erst neben und dann vor uns auf der Pad. Der Besuch von Homob lohnt sich kaum, es sind nur ein paar Waffenkiebitze, Riesentrappen und Nilgänse da. Auch die anschließende Fahrt nach Aus, mit Springböcken, sowie Rotschulterglanzstaren Nilgänsen und einer Giraffe am Wasser ist nicht gerade ergiebig. Nächster Halt ist Olifantsbad, doch Elefanten suchen wir diesmal hier vergeblich. Nach den getrockneten Knödeln zu urteilen, war hier auch schon länger kein Elefant mehr da. Wir sichten lediglich Nilgänse, Waffenkiebitze und Enten. Auf der Weiterfahrt entdecken wir Zebras und Springböcke. Die nächste Wasserstelle auf unserem Weg ist Gemsbokvlakte. Auch wenn wir schon von weitem erkennen, dass hier keine größeren Tiere sind, schauen wir sie uns doch genauer an. Im letzten Jahr wurde hier ja ordentlich gebuddelt und nun erstrahlt die Wasserstelle im neuen Outfit.
An Tieren sehen wir hier nur Schakale, Schildraben, Kapkrähen und Waffenkiebitze, sowie bei der Weiterfahrt einzelne Springböcke, Weißflügeltrappen, Strauße und Weißrückengeier. Nachdem wir die letzten Jahre ja immer mit tollen Sichtungen in Nebrownii verwöhnt wurden, zeigt sich das Wasserloch heute eher bescheiden. Lediglich ein paar Schakale, Schildraben,
eine Giraffe und zwei Springböcke lassen sich blicken. Auch auf dem Weg nach Okaukuejo sehen wir lediglich Springböcke, Oryx, Strauße und Riesentrappen.
Fortsetzung folgt!
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 4019. Nov. 2016
29. September 2016 Okaukuejo (Fortsetzung) Um 17:15 Uhr haben wir unser heutiges Etappenziel erreicht und beziehen das Premier Waterhole Chalet Nr.34. Nach einer erfrischenden Dusche genießen wir unseren Sundowner Gin Tonic auf dem Balkon mit Blick aufs Wasserloch.
Im Schein der untergehenden Sonne beobachten wir drei Giraffen, zwei Elefantenbullen, Zebras, Impalas, Riesentrappen, Kapturteltauben, Trauerdrongos und Nilgänse. Nachdem wir in Okaukuejo sonst immer zeitig zum Abendessen gehen, haben wir heute erst einen Tisch für 20 Uhr bekommen. Dass, das keine geeignete Zeit ist, stellen wir wenig später im Restaurant fest. Unser reservierter Tisch ist schon besetzt und es dauert, bis wir überhaupt einen freien Tisch bekommen. Noch länger dauert es, bis wir dann unsere Getränke haben. Das Chaos wird noch größer als wir uns was zum Essen holen wollen. Das Salatbuffet ist schon recht leergeräumt und so gehen wir gleich zu den warmen Speisen. Allerdings gibt es hier keine Teller mehr. Während die anderen Gäste auf die Teller warten, nehmen wir die vom Salatbuffet. Wie sich herausstellt, reichen die kleinen Teller auch vollkommen aus, denn auch bei den Beilagen ist nicht mehr viel zu holen. Während Silke auf Gemüse und Co. wartet, gehe ich zum Grill. Heute ist Rind und Kudu im Angebot und ich entscheide mich für 2 Kudusteaks, was sich als gute Wahl herausstellt. Die Steaks sind auf den Punkt gebraten und butterzart. Etwas später gibt es auch wieder Beilagen und Teller. So ein Chaos haben wir in all den Jahren in Okaukuejo noch nicht erlebt, aber am Ende werden wir doch noch satt und schließlich sind wir ja auch wegen dem Wasserloch in Okaukuejo. Wieder zurück in unserem Chalet, machen wir es uns auf dem Balkon gemütlich. Am Wasserloch sind mittlerweile fünf Giraffen und drei Nashörner.
Bei zwei von ihnen wurde das Horn zum Schutz vor Wilderern abgesägt. Gegen 22 Uhr erleben wir den Einmarsch einer kleinen Elefantenherde (10+). Die Tiere trinken jedoch nur kurz und ziehen sich dann zurück. Eine Stunde später ist nur noch ein Nashorn am Wasser und wir gehen zu Bett. Der Vorteil vom Premium Waterhole Chalet ist, dass man vom Bett aus das Wasserloch sieht und so schaue ich immer wieder mal was dort los ist. Mitten in der Nacht entdecke ich dort drei Nashörner und ein Springbock steht mitten im Wasser. In der Nacht hören wir in der Ferne einen Löwen brüllen.