MAmartin_p71Themenstarter25 Beiträge · seit 201613. Okt. 2016 · #1
Liebe Alle, wäre es aus eurer Sicht auch eine gute Alternative, 2 bis 3 Tage außerhalb des Parks zu übernachten (z. B. in der Umgebung von Anderson Gate) und dann Tagesausflüge in den Park zu machen? Oder sollte man doch besser im Park übernachten? Wie viele Tage sind praktikabel, um ohne zu viel Stress einen schönen Eindruck zu bekommen. Danke für eure Einschätzung. Liebe Grüße Martin
Hängt immer davon ab, was genau Du möchtest. Ich bin bei sowas immer dafür, direkt im Park zu übernachten. So gibt es keine langen Schlangen beim einfahren und abends hat man die Hektik nicht mit pünktlich rausfahren.
Zudem ist es in meinen Augen entspannter, direkt im Park zu übernachten und abends auf ein Wasserloch gucken zu können.
Wir sind nächstes Jahr 4 Tage im Park und übernachten in 2 verschiedenen Camps je 2 Nächte.
ich würde es so halten, wie Christian es in Deinem anderen Thread empfohlen hat. Okaukuejo und Halali haben schöne, bei Dunkelheit beleuchtete Wasserlöcher, an die Du abends nur kannst, wenn Du dort übernachtest. Er schlägt 1+2+2+2 (die letzten 2 außerhalb) vor, uns würden ein, zwei Nächte weniger auch reichen, weil man halt nur im Auto ist. Okaukuejo und Halali haben aber große Pools, da könnt Ihr dann eine lange Mittagspause machen und Euer Sohn kann ein bisschen herumtoben (wenn es im Juli nicht zu kalt ist, mittags könnte es aber klappen).
Viele Grüße Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
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für mich gäbe/gab es immer nur einen Grund innerhalb des Parks zu übernachten: das beleuchtete Wasserloch nachts in Okaukuejo oder Halali. Von den Unterkünften, dem Essen etc solltest Du nicht zu viel erwarten, was vielleicht auch kein Problem ist, da man ja eh die ganze Zeit "auf Achse" ist. Für mich ist das Halali-Wasserloch, schon aufgrund der Lage, deutlich interessanter als das "Rummel"-Wasserloch von Okaukuejo. Deshalb übernachte ich dort immer außerhalb auf der Vreugde Guestfarm (etwa 30 Fahrminuten nach Etosha; es gibt aber dort zig ALternativen wie z.B. Etosha Safari Lodge, Etoha Village) und fahre je nach Lust & Laune in den Park.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
MAMarkus6151'042 Beiträge · seit 201613. Okt. 2016 · #5
Hallo Martin,
ich schließe mich der allgemeinen gültigen Meinung hier an... 🙂
Man sollte so viel Zeit wie möglich im Park verbringen. Übernachten muss man im Park, wenn man die beleuchteten Wasserlöcher richtig genießen will. Mit der Nahrungsmittelbeschaffung und Zubereitung hatten wir keine Probleme. Gut gefrühstückt mit etwas Vesper in den Park und abends dann selbst versorgt. In Okaukuejo gibt es fast nichts zu kaufen, wir haben dort zwei Tage kalte Platte gehabt, aber nicht gehungert, da so voll gefressen von den tollen Sachen die wir auf der Anreise zum Etosha hatten. 😄
In Halali bin ich in 2017 wieder 3 Nächte (dieses Jahr waren wir dort 2 Nächte). Dort war das Essen echt super -> tiefgefrorenes Fleisch (T-Bone oder Shirlon Steaks) aus dem Laden vor Ort, Grillkohle, etc. und an jedem Buschchalet ist ein Grill. Was will man mehr? Das Wasserloch empfand ich als eines der schönsten. Vor allem wenn dann kurz nach Sonnenuntergang sich eine Gruppe Elefanten mit einem Nashorn um das Wasserloch "streiten".
Heute Abend kann ich Dir ein paar Fotos hier einstellen, was Du unter Umständen verpasst, wenn Du NICHT im Park übernachtest. Viele Tiere waren erst nachts am Wasserloch, wie z.B. die Giraffen (da wartest Du eine halbe Ewigkeit bis die endlich trinken).
Mit etwas Pech hat man auch in Halali laute Touristen am Wasserloch. Warum man unbedingt zum "Saufen" da hin muss?!?
Gruß Markus
PS: Frühzeitig buchen! Ich habe für April 2017 schon nichts mehr im Okaukuejo bekommen, macht aber nichts, ich war ja erst dieses Jahr dort und bleibe dafür eine Nacht länger in Halali (was mir so wieso besser gefallen hatte)...
PPS: Zieh Dich warm an, wenn Du das Wasserloch nachts genießen willst. Es kann empfindlich kalt werden und gerade bei Halali läuft man doch ein ganzes Stück bis zum Wasserloch. In Okaukuejo ist man in einem Waterhole Chalet fast direkt dran. Die Doppelzimmer sind viel weiter weg und nicht gerade der "Bringer" (hat etwa den Charme eines Ghettos, verglichen mit den anderen Übernachtungen die wir unterwegs hatten).
Hallo Martin, fragt 10 Leute und Du bekommst 15 Meinungen. Wir haben diese Jahr im Park nichts mehr bekommen und haben außerhalb gebucht. Hobatere Lodge, Bushberg Farm und Mukoti Lodge. Ich fand nicht, dass wir etwas verpasst hätten. (Außer Löwen, die waren eine halbe Stunde vor unserem Frühstück an Wasserloch in Hobatere.) Ob wir welche gesehen hätten, wenn wir im Park übermachtet hätten, weiß ich nicht. Vor allem bei der Durchfahrt des Westteils von Etosha haben wir riesige Tierherden gesehen. Nächstes Jahr werden wir von 7 Übernachtungen bei Etosha eine Nacht Halali machen und das ist ganz genau so geplant. Die Unterkünfte außerhalb haben ein deutlich besseres Preis-Leistungsverhältnis und auch außerhalb des Parks gibt es viele Tiere. Am Hobatere Wasserloch waren hunderte Tiere. Bergzebras, Kudus, Oryxe, Paviane, Giraffen, Schakale, Warzenschweine, Springböcke und Wüstenelefanten. In Mukoti liefen diverse Antilopen durch das Lodgegelände. Nächstes Jahr werden wir in Hobatere, im Etosha Village, auf der Bushberg Farm und in Halali übernachten. Ist also wie so oft im Leben ganz persönliche Geschmackssache.
MAMarkus6151'042 Beiträge · seit 201613. Okt. 2016 · #7
Sasa schrieb:Ich fand nicht, dass wir etwas verpasst hätten. (Außer Löwen, die waren eine halbe Stunde vor unserem Frühstück an Wasserloch in Hobatere.) Ob wir welche gesehen hätten, wenn wir im Park übermachtet hätten, weiß ich nicht. Vor allem bei der Durchfahrt des Westteils von Etosha haben wir riesige Tierherden gesehen.
Hallo Sandra,
Löwen zu finden ist ja mehr Glückssache, wir hatten morgens nördlich von Okaukuejo das Glück:
Was man Nachts in Okaukuejo verpassen kann:
Und in Halali abends:
genau aus dem Grund übernachte ich wieder im Etosha (für 2017 habe ich 5 Nächte gebucht).
Wir hatten Anfang September abends am Wasserloch in Okaukuejo eine Herde Elefanten, Springböcke, Giraffen, Schakale ... und 7! Nashörner, davon zwei Kälber. Das fand ich schon beeindruckend, wenn sich im letzten Licht die Tiere im Wasser spiegeln. Und die anwesenden Kinder waren ganz von alleine ruhig.
Viele Grüße Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
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Hallo Markus und Karin, ich möchte auch niemandem ausreden im Park zu übernachten. Werden wir nächstes Jahr ja auch machen, ich wollte nur sagen, dass es anders auch toll sein kann.
Guckst Du hier, Hobatere Lodge Wasserloch:
Leider ist meine Kamera nur mit einem kleinen Sensorchip ausgestattet, so dass ich keine vernünftigen Nachtaufnamen machen konnte. Aber nachts haben wir an vielen Wasserlöchern ausserhalb des Parks auch viele Tiere gesehen.. Nur das wollte ich ausdrücken.
MAMartinL503 Beiträge · seit 200617. Okt. 2016 · #10
Hallo Namensvetter, so ein bisschen hängt die Beantwortung Deiner Frage davon ab, wann Du reisen möchtest. Ich bin schon ein paar Mal im Februar/März in Okaukuejo und Namutoni gewesen und habe an den Wasserstellen nichts gesehen. Im August/September habe ich außerhalb gewohnt und mich geärgert, dass ich vor dem Sonnenuntergang draußen sein musste. Von den Unterkünften her war Okaukuejo nicht wirklich prickelnd, Namutoni war o.k.