NenetteThemenstarter1'309 Beiträge · seit 200912. Okt. 2016 · #1Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment.
Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo)
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Mzeekenya527 Beiträge · seit 201312. Okt. 2016 · #2Ja, hat mich interessiert - aber selten ein langweiligeres Interview gelesen...
W.
Botswanadreams1'737 Beiträge · seit 201012. Okt. 2016 · #3Also Willi hübsch ist sie ja, einen Südafrikaner hat sie sich auch schon geangelt. Ihr Buch und ihre gemeinsamen Reisen für 2017 müssen finanziert werden. Das musst Du verstehen. Eigenwerbung. Ich würde aber auch keinen Spaziergang mit ihr im Bush unternehmen. Da ist mir mein Leben zu kostbar.
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200613. Okt. 2016 · #4... ich finde das schon ein bisschen skurril.
Da kommt jemand aus 'ner deutschen Großstadt und macht in einem Jahr 'ne Ausbildung zum Ranger und führt Leute, die viel Geld bezahlen, durch die afrikanische Natur mit gefährlichen Tieren?
Die gleichen Leute, die zuhause nur 'nen Klempner ihren Syphon am Waschbecken aufschrauben lassen, wenn der drei Jahre Ausbildung abgeschlossen und möglichst noch 'nen Meisterbrief hat?
Irgendwie klingt das ganze "Interview" eher wie eine Promotion-Aktion für das Buch und dessen Titel "Frühstück mit Elefanten" erinnert doch sehr an Bill Brysons "Picknick mit Bären" oder "Frühstück mit Kängurus". Das klingt mir alles zu einfach gestrickt.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Maputo828 Beiträge · seit 201613. Okt. 2016 · #5Botswanadreams schrieb:Also Willi hübsch ist sie ja, einen Südafrikaner hat sie sich auch schon geangelt. Ihr Buch und ihre gemeinsamen Reisen für 2017 müssen finanziert werden. Das musst Du verstehen. Eigenwerbung. Ich würde aber auch keinen Spaziergang mit ihr im Bush unternehmen. Da ist mir mein Leben zu kostbar.
Da macht eine junge Dame eine in RSA anerkannte Ausbildung zur Rangerin und sofort wird ihre Kompetenz in Frage gestellt. Dann ist sie noch hübsch dazu, also muss sie ja eine Tussi sein...Ist sie nicht, sie lebt ihren Traum und setzt ihn um. Und was geschieht. Neid und Missgunst schlagen ihr entgegen.
Ein Field Training mit "tracking" in RSA dauert in der Regel 6-12 Monate. Die Bergführer Ausbildung in der Schweiz kann man in 80 Tagen absolvieren, eine Ausbildung zum Linienpiloten bei SWISS in 18 Monaten. Ich glaube schon, dass die Dame die nötige Kompetenz hat, Kunden durch den Busch zu führen, jedenfalls nicht mehr oder weniger als ihre männlichen Kollegen.
Und wieso soll sie sich und ihre Bücher nicht vermarkten? Für einen Freelancer ist gutes Marketing das A und O.
lg Andreas
GUGuido.Gast13. Okt. 2016 · #6Hallo,
Botswanadreams schrieb:Ihr Buch und ihre gemeinsamen Reisen für 2017 müssen finanziert werden. Das musst Du verstehen. Eigenwerbung.
Ja, natürlich. Gibt es irgendeinen Autor, der Interesse hat, das möglichst niemand von seinem neuen Buch erfährt? Gesa Neitzel hat im Moment eine bemerkenswerte Medienpräsenz und wurde in den letzten Tagen in vielen Zeitschriften, Radio- und Fernsehsendungen interviewt. Natürlich im Zusammenhang mit ihrem Buch. Sie ist vorzeigbar, kann reden und ihr Lebensweg ist nicht 0815 - natürlich springen Medien gern auf das Thema auf: Preiswert generierter Content. Wie gehaltvoll so ein Interview dann ist, hängt vor allem von den gestellten Fragen des Interviewers ab. Die waren in einigen Medien sehr einfältig.
Botswanadreams schrieb:Ich würde aber auch keinen Spaziergang mit ihr im Bush unternehmen. Da ist mir mein Leben zu kostbar.
Warum? Die Ausbildung die sie erfolgreich bestanden hat, ist DER Standard im südlichen Afrika. Ein bierbäuchiger Südafrikaner führt Dich mit genau der gleichen Ausbildung durch den Busch. Ich kann auch nicht erkennen, das sie jetzt völligen Unsinn erzählt hat. Ist das dann Stutenbissigkeit unter Frauen? Kann ja nicht sein, dass eine Frau, die ggf. attraktiver ist als Du, auch noch irgendwas kann und einfach ihr Ding durchzieht? Und beim nächsten Thema wird dann am besten noch wieder die Diskriminierung von Frauen beklagt?
Ich lese den Blog von Gesa Neitzel seit 3, 4 Jahren. Bis vor einigen Monaten hieß er noch anders und bis vor ca. 2 Jahren ging es da noch überhaupt nicht um das südliche Afrika. Sie hat eine schöne Art, Geschichten zu erzählen und schreibt für ihr Alter (damals Mitte 20) bemerkenswert selbstreflektiert. Das Buch habe ich noch nicht gelesen, werde ich aber definitiv noch lesen. Es gewinnt vermutlich nicht den Literaturnobelpreis, wird aber bestimmt genau das Richtige sein, um abends vor dem Einschlafen noch ein paar Seiten darin zu lesen.
Beste Grüße
Guido
Botswanadreams1'737 Beiträge · seit 201013. Okt. 2016 · #7Guido, mein Post hat nichts mit Neid zu tun. Ich wünsche Ihr eine tolle Zeit in Afrika. Warum ich nicht mit Ihr in den Busch gehen würde, kann ich Dir sagen. Wir pflegen mit excellenten Guides in Afrika unterwegs zu sein. da spielen neben dem Wissen jahrelange Erfahrungen eine entscheidende Rolle. Diese kann die Dame nicht aufweisen. Auch wenn Du sagst, Ihre Ausbildung ist Standard in Südafrika, dann wollen wir halt mehr als den 0815 Standard auf unseren Reisen.
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Sanne2'462 Beiträge · seit 200613. Okt. 2016 · #8Mich hätte ja mal interessiert, wie sie es geschafft hat, eine Arbeitserlaubnis in SA zu bekommen. Die Rangerausbildung zu machen, ist ja auch für Ausländer kein Problem, aber dort auch arbeiten zu dürfen?
Natürlich hat sie im Moment weniger Erfahrung als ein Guide, der das schon 20 Jahre macht, aber das kann ja noch kommen. Ich hatte auch schon excellente Guides, die dennoch erst am Anfang ihres Ranger-Lebens standen..
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
NenetteThemenstarter1'309 Beiträge · seit 200913. Okt. 2016 · #9Mal etwas ketzerisch in den Raum gestellt: ich denke, dass sie mit ihrer Ausbildung deutlich besser für den Busch qualifiziert ist als so mancher Selbstfahrer, der in ziemlicher Ahnungs- und Sorglosigkeit sein Wissen mithilfe von Fotos nachträglich aufpimpen lässt (wie heißt die Schlange? Was ist das für ein Vogel? ).
Ich hätte keine Probleme damit, sie als Guide zu buchen.
Erfahrung ist im Busch sehr viel wert. Ihre Ausbildung gibt ihr dabei einen riesigen Vorsprung. Dass sie damit bald auch Geld verdient, freut mich für sie. Traumjob in einem Traumland! 😘
Liebe Grüße,
Ne Nette
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http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/ GUGuido.Gast13. Okt. 2016 · #10Hallo,
heute morgen war sie wohl im ZDF bei "Volle Kanne" - was immer das ist? Es gab wohl auch ein Interview, aber online in der Mediathek ist nur ein Einspielfilmchen des ZDF. Sie hat nach der Guide-Ausbildung auch 3 Monate bei EHRA im Damaraland in Namibia gearbeitet.
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2856988/Als-Rangerin-in-Afrikahttp://www.desertelephant.org/@Sanne: Falls Du bei Facebook bist, dann frag sie da einfach. Ist normalerweise antwortfreudig.
Beste Grüße
Guido
mulanje100 Beiträge · seit 201013. Okt. 2016 · #11Botswanadreams schrieb:Guido, mein Post hat nichts mit Neid zu tun. Ich wünsche Ihr eine tolle Zeit in Afrika. Warum ich nicht mit Ihr in den Busch gehen würde, kann ich Dir sagen. Wir pflegen mit excellenten Guides in Afrika unterwegs zu sein. da spielen neben dem Wissen jahrelange Erfahrungen eine entscheidende Rolle. Diese kann die Dame nicht aufweisen. Auch wenn Du sagst, Ihre Ausbildung ist Standard in Südafrika, dann wollen wir halt mehr als den 0815 Standard auf unseren Reisen.
Hallo Botswanadreams
wir reizen seid mehreren jahren in sudliche afrika
zufallig hatten wir dieses jahr 2 teilnehmer aus ihrem video als guides eine in pafuri camp und einen in sabi sand und beide waren excellent in allen bereichen da haben wir schon andere erfahrungen gemacht auch mit guides die mehr als 20 jahre I'm fach sind
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200613. Okt. 2016 · #12... ich habe bei dem Begriff "Guide" immer den Indio im Kopf, der im Regenwald aufwuchs und uns in Surinam mal ein paar Tage zur Verfügung stand. Der hat Vögel und Affen nicht nur an ihren Rufen erkannt, sondern konnte deren Rufe entsprechend nachmachen, dass sie wieder antworteten. Der hat sich mit den verschiedenen Tierarten so unterhalten können, dass sie teilweise von sich aus näher kamen.
Der ist in einer anderen Umwelt aufgewachsen und hat dabei Dinge gelernt, gewusst und gekonnt, die man sich wohl nicht einfach mal so in einem (oder fünf) Jahren aneignen kann. Das war für mich ein "Guide".
Anderswo mussten wir in einem Nationalpark mal für ein paar Stunden einen Guide nehmen, der uns den Unterschied offenbarte. Dem habe ich dann was über die Pfeilgiftfrösche (war mal ein Interessengebiet von mir) erzählen können, die zudem _wir selbst_ aufgespürt haben. Für ihn waren es halt nur "irgendwelche Frösche".
Ich hätte, wenn ich denn schon jemanden als Guide nehmen muss, lieber einen der ersten Sorte und da zweifle ich einfach, dass das jemand mit einjähriger Erfahrung schaffen kann.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Botswanadreams1'737 Beiträge · seit 201013. Okt. 2016 · #13Wolfgang, Du hast es genau auf den Punkt gebracht.
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"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
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STStrubi86173 Beiträge · seit 201413. Okt. 2016 · #14@Wolfgang
Aber fängt nicht jeder mal klein an? Natürlich hat diese Rangerin nicht die Erfahrung, wie jemand, der im Busch/Regenwald (um bei deinem Beispiel zu bleiben) aufgewachsen ist. Aber nur weil es ggf noch Bessere (weil Erfahrenere) gibt, bedeutet das doch nicht, dass sie ihren Job schlecht macht!? Ich kanns natürlich nicht belegen, aber ich würde einfach mal behaupten, dass bei weitem nicht alle der in Südafrika arbeitenden Ranger wirklich im "Busch" aufgewachsen sind und seit ihrer Kindheit nichts anderes machen als Spuren lesen und Jagen.
Ich find's toll, wenn jemand sein Ding durchzieht (genauso wie ich es toll und beeindruckend finde, wie du mit deinem Fahrrad Afrika und die Welt bereist...) und sich seinen Traum erfüllt. Dass sich das hier etwas nach Marketing anfühlt... joa, mag sein. Aber wenn ich dadurch Geld verdienen kann, um meinen Traum eben auch weiterhin zu leben...
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200614. Okt. 2016 · #15Strubi86 schrieb:Ich kanns natürlich nicht belegen, aber ich würde einfach mal behaupten, dass bei weitem nicht alle der in Südafrika arbeitenden Ranger wirklich im "Busch" aufgewachsen sind und seit ihrer Kindheit nichts anderes machen als Spuren lesen und Jagen.
... da stimme ich völlig mit Dir überein. Diese Fähigkeit werden nur sehr sehr Wenige haben. Die Frage ist, ob ich diejenige Person dann als Guide benötige. Das muss jeder für sich entscheiden.
Und ob jetzt jemand, der in Deutschland eine Arbeit hatte, jemanden in Afrika einen Job wegnehmen muss, kann man natürlich auch kontrovers diskutieren.
Gruß
Wolfgang
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Sanne2'462 Beiträge · seit 200614. Okt. 2016 · #16BikeAfrica schrieb:
Und ob jetzt jemand, der in Deutschland eine Arbeit hatte, jemanden in Afrika einen Job wegnehmen muss, kann man natürlich auch kontrovers diskutieren.
Gruß
Wolfgang
Ich glaube, man kann sich auch Fähigkeiten aneignen, ohne sie seit seiner Kindheit erfahren zu haben 😉 Nein, die hier diskutierte Frau hat sicher nicht all diese Fähigkeiten seit Kindesbeinen an, aber ohne sie wirklich erlebt zu haben, finde ich es auch schwierig, ihr nun jede Kompetenz abzusprechen.
Wolfgang, ich schätze Dich und Deine Art zu reisen sehr, aber beim Zitierten widerspreche ich dann doch, denn dann müsste man grundsätzlich jeden in Frage stellen, der aus Jobgründen irgendwohin zieht... Ziehst Du mit guter Qualifikation in die USA, nimmst Du da im Zweifel auch jemandem den Job weg... oder in Süddeutschland ... oder Hessen 😛
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BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200614. Okt. 2016 · #17Sanne schrieb:
Ich glaube, man kann sich auch Fähigkeiten aneignen, ohne sie seit seiner Kindheit erfahren zu haben 😉 Nein, die hier diskutierte Frau hat sicher nicht all diese Fähigkeiten seit Kindesbeinen an, aber ohne sie wirklich erlebt zu haben, finde ich es auch schwierig, ihr nun jede Kompetenz abzusprechen.
... mache ich ja nicht. Die kann sicher das Gleiche wie viele andere Guides. Das bedeudet nicht gleichzeitig, dass deren Fähigkeiten gut sind. Das will (und kann) ich an dieser Stelle nicht beurteilen. Ich kenne die ja nicht.
Wolfgang, ich schätze Dich und Deine Art zu reisen sehr, aber beim Zitierten widerspreche ich dann doch, denn dann müsste man grundsätzlich jeden in Frage stellen, der aus Jobgründen irgendwohin zieht... Ziehst Du mit guter Qualifikation in die USA, nimmst Du da im Zweifel auch jemandem den Job weg... oder in Süddeutschland ... oder Hessen 😛
... in Deutschland oder in den USA hatte jedes Kind die Chance auf eine Schulbildung (in welcher Güte auch immer). In Afrika ist das anders. Der Afrikaner x.y. kann vielleicht nicht lesen, schreiben und rechnen. Der kann nicht als Kellner arbeiten oder an der Kasse im Supermarkt, aber als Guide könnte er.
Jetzt komme ich daher und mache dem Arbeitgeber ein Angebot: Ich mache die Ausbildung zum Ranger. Kostet Dich nichts, finanziere ich selbst.
Der Afrikaner braucht in der Zeit der Ausbildung auch ein Gehalt, sonst bringt er seine Familie nicht durch.
Frage: Was passiert mit dem Einheimischen und seiner Familie?
Schulbildung: Null
Sozialversicherung: Null
Vermögen: Null
Sind das vielleicht am Ende die Leute, die nach Johannesburg und Kapstadt gehen und Leute beklauen und ausrauben, weil sie auf ehrliche Art und Weise nicht mehr überleben können?
Gruß
Wolfgang
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Sanne2'462 Beiträge · seit 200614. Okt. 2016 · #18Ich mag nicht mit Dir streiten, aber so krass ist die Situation in Südafrika nun auch wieder nicht... Ich habe dort nicht nur sehr viele, sehr gut ausgebildete Guides aus SA sondern auch aus Simbabwe kennengelernt... die konnten auch alle recht gut vom Gehalt und Trinkgeld leben, allerdings konnten die auch alle lesen, schreiben und rechnen...
Sicher können sich viele die Kosten der Kurse nicht leisten, aber gerade in Greater Kruger habe ich einige Lodges kennengelernt, die da ihre zukünftigen Guides (die früher "nur" Getränke verteilten) unterstützt.
Aber wenn man hier über Dinge in Südafrika spricht, sollte man auch eher im Auge behalten, dass Bildung in Südafrika nun lange nicht so schwach und rückständig ist wie oft befürchtet. (zumindest im Vergleich zu vielen anderen Ländern)
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BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200614. Okt. 2016 · #19Sanne schrieb:Ich mag nicht mit Dir streiten, aber so krass ist die Situation in Südafrika nun auch wieder nicht...
... ich mag auch nicht streiten, sondern lieber konstruktiv diskutieren. Das ist sinnvoller.
Wir haben vermutlich zu sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht, schätze ich.
Es wird aber auch immer (öfter) mal wieder auf die Zunahme der Kriminalität in Südafrika verwiesen und da sollte man sich mal Gedanken über die möglichen Ursachen und Zusammenhänge machen. Wenn die Menschen keine Möglichkeit zu legalem Verdienst haben, bleibt nur der andere Weg. Jeder von uns würde ihn wählen, wenn er andernfalls verhungern müsste.
Gruß
Wolfgang
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STStrubi86173 Beiträge · seit 201414. Okt. 2016 · #20BikeAfrica schrieb:Strubi86 schrieb:Ich kanns natürlich nicht belegen, aber ich würde einfach mal behaupten, dass bei weitem nicht alle der in Südafrika arbeitenden Ranger wirklich im "Busch" aufgewachsen sind und seit ihrer Kindheit nichts anderes machen als Spuren lesen und Jagen.
... da stimme ich völlig mit Dir überein. Diese Fähigkeit werden nur sehr sehr Wenige haben. Die Frage ist, ob ich diejenige Person dann als Guide benötige. Das muss jeder für sich entscheiden.
Und ob jetzt jemand, der in Deutschland eine Arbeit hatte, jemanden in Afrika einen Job wegnehmen muss, kann man natürlich auch kontrovers diskutieren.
Gruß
Wolfgang
Ob ich so jemanden als Guide benötige, hängt ja auch davon ab, was ich machen möchte. Möchte ich z.B. einen Bushwalk machen, dann brauche ich "so jemanden", weil ich es allein nicht darf.
Das Thema "einem Einheimischen den Job wegnehmen" ist das Einzige, was ich auch etwas zwiespältig sehe. Das war etwas, was mir auch direkt durch den Kopf ging. Aber kann man das pauschal mit falsch oder richtig beantworten?
Gruß