NENettesheimThemenstarter20 Beiträge · seit 201615. Sept. 2016 · #1
Hallo zusammen,
mein Freund und ich (beide knappe 30) sind absolute Afrika-Anfänger. Nach zwei ausgiebeigen Road Trips in den USA mit vielen tollen Tageswanderungen, reizt uns nun der Gedanke, auch Afrika auf diese Weise kennen zu lernen. Positive Berichte meines Kollegen haben uns auf Namibia aufmerksam gemacht. Nachdem wir uns jetzt ein paar Tage eingelesen haben, würden wir gerne persönliche Erfahrungen zu der Frage hören, ob es realistisch ist, in 2 1/2 Wochen verschiedene Gegenden kennen zu lernen und die ein oder andere Wanderung zu unternehmen. Wir sind gerne zu zweit, eine Gruppenreise können wir uns nicht vorstellen, daher macht mir die Frage nach der Sicherheit noch ein paar Sorgen. Ich habe eben keine Vorstellung davon, wie sicher man sich fühle kann. Zum Beispiel habe ich Waterberg ausgemacht als potenzielles Wanderziel. Anders als in den USA wird es da sicherlich nicht so sein, dass man sich eine Park-Karte holt und den Wanderwegen folgt. Werden die beliebten Naturparks irgendwie durch Sicherheitspersonal betreut, sodass man keine Angst haben muss vor Überfällen? Auch die Frage, wo man für Wanderungen das Auto sicher abstellt, stellt sich mir, insbesondere wenn man auch Gegenden erkundet, die nicht zu einem Nationalpark gehören-
Ich bin über jede Meinung und Erfahrung dankbar. Und wenn unser Vorhaben nicht total bekloppt erscheint, freue ich mich selbstverständlich über die Tipps zu den tollsten Wanderungen. Ach ja, wir würden wenn dann in Guest Farms und Lodges übernachten wollen und nicht in einem Camper.
Ich danke euch!
Eva
Ps. : Dass Afrika komplett anders sein wird als USA, ist mir bewusst. Die Parallele habe ich nur gezogen, um klar zu machen, was die Randbedingungen sind: Auto, Er und Ich, Natur, Bewegung. 🙂
Manaslu232 Beiträge · seit 200615. Sept. 2016 · #2
Hallo Eva Das, was ich hier jetzt dann schreibe, ist ev. etwas Off-Topic, da es nicht Wandern in Namibia betrifft, sondern wandern in Zimbabwe. Wir waren im Juli/Aug. in den Eastern Highlands von Zimbabwe, vor allem Vumba Mountains und Chimanimani. Dieser Bergrücken eignet sich sehr, um zu wandern. In den Chimanimani Mountains gibt es sogar Höhlen, wo man übernachten kann. Wir haben diesmal nur eine Tageswanderung gemacht, mit einem einheimischen Guide und waren so begeistert, dass wir das nächste Mal mit Schlafsack und Mätteli dort oben übernachten wollen. Mehr passende Infos findest du im Hupe-Reiseführer Zimbabwe. Herzlich grüsst, Manaslu
willkommen im Forum. Was ihr gerne möchtet ist gut möglich. Zum Einstieg kannst Du Dir hier mal die typischen Erstbesucher-Touren anschauen: http://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.html?start=6#437279 Wandern/spazieren gehen ist im Prinzio überall möglich, wobei es v.a. z.B. im Erongo, der Naukluft oder aber auch auf verschiedenen Trails wie Tok Tokkie (www.toktokkietrails.com/) möglich ist. Kommt ganz auf Eure Wünsche, das Budget etc an. Zum Thema "Wandern" findest Du hier auch schon den ein oder anderen Thread.
Anders als in den USA wird es da sicherlich nicht so sein, dass man sich eine Park-Karte holt und den Wanderwegen folgt. Werden die beliebten Naturparks irgendwie durch Sicherheitspersonal betreut, sodass man keine Angst haben muss vor Überfällen? Auch die Frage, wo man für Wanderungen das Auto sicher abstellt, stellt sich mir, insbesondere wenn man auch Gegenden erkundet, die nicht zu einem Nationalpark gehören-
doch, vielerorts ist es so. In den meisten Nationalparks darfst Du eh nicht wandern (u.a. Waterberg, Daan Viljoen sind Ausnahmen). Überfalle in unserer Schutzgebieten; das wäre mir neu. Meistens bist Du da ja ganz alleine, sie sind riesig und abgelegen. Etosha ist das meistbesuchte Schutzgebiet im Land mit etwa 300.000 Besucher im Jahr. Zum Vergleich: Yellowstone NP in den USA mehr als 4 Millionen, Krüger NP in Südafrika gut 1,7 Millionen. Über Sicherheit in den Parks und auf Farmland musst Du Dir keine Gedanken machen. Kriminalitätshotspots sind die größeren Städte (wobei es auch da Ausnahmen gibt)
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200715. Sept. 2016 · #4
Hallo Eva,
es gibt auch eine Möglichkeit im Fish-River-Canon zu wandern; im Namibischen Winter und mit einer ärztlichen "Tauglicheitsbescheinigung!Dann gibt es im Süden z.B. auf der Farm Koimasiis und in Aus /Eagles Nest schöne Wandermöglichkeiten. Sicher bist du dort überall, deinen PKW stellst du an der Unterkunft ab und dann los.
Grüße Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200615. Sept. 2016 · #5
Hallo Eva,
zum Eingewöhnen in Namibia empfehle ich unbedingt eine mehrstündige Wanderung im Daan Viljoen Park ca. 25 km westlich von Windhoek. Hier könnt ihr gleich ersten Tieren zu Fuß begegnen, z.N. Kudus, Gnus, Zebras, Kuhantilopen, Springböcken usw.. Gefährliche Raubtiere gibt es dort nicht.
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Alex_Muc857 Beiträge · seit 201415. Sept. 2016 · #6
Hallo, neben den genannten Orten kannst Du auch auf vielen Farmen wandern, z.B. Rooiklip, Rostock-Ritz, Omandumba (?), Ameib (auf jeden Fall, super Wege, Höhlenmalereien..). Teilweise auch auf Nachfrage mit Begleitung. Auf Ameib waren wir lange unterwegs, auf Rooiklip treiben sich immer Biologen der TU München rum, die auch viel erzählen können. Evtl. gibts sogar einen Guide bei den Farmern. Bei Sesriem der Canyon ist auch topp zum Wandern, ein paar Stunden (wird sehr heiss), erst zum Beginn, dann ins "offene" hinaus, ist super. Waterberg sind tolle Wege (in Wald, besonders in Namibia, und ein Aufstieg in der "Steilwand"). Auf dem Plateau ist meines Wissens nur mit Guide etwas möglich. Was eben wichtig ist: die Jahreszeit. Es kann verdammt heiss werden. Wir sind im Januar bei Bewölkung (!) aufgebrochen, mittags kam die Sonne durch, und haben auf Ameib bei 4-5 Stunden über Stock und Stein 6 Liter Wasser verbraucht. Weiteres "Risiko": Schlangen etc. : Gute Wanderschuhe, Augen auf, dann passiert im Normalfall auch nichts, ich habe einmal in Jahren eine Schlange (besser Strich mit gefühlten 100 km/h) gesehen unterwegs (und nicht mehr im Gebüsch gefunden). Der FishRiverCanyon ist eher extrem, 2-3 Tage mit nur 2 Notausstiegen auf glaube ich 60 oder 80 km. Das wäre dann Version "Hardcore" 😉 Frag die Leute an den Farmen, dann ist das normalerweise kein Problem, die sagen, wo man hin kann. Die schwarzen Arbeiter "wandern" das meiste 😉 Gruß Alex
Beatnick1'712 Beiträge · seit 201616. Sept. 2016 · #7
Hallo Eva,
ich kann dir den Tok Tokkie Trail wärmstens empfehlen, allerdings ist man in einer kleinen Gruppe unterwegs. Wir fanden es dennoch sensationell. Besonders die Nächte im Open-Air-Schlafzimmer. Fotos und unsere Erfahrungen bei Interesse im Reisebericht in der Signatur.
FOForelle2 Beiträge · seit 201616. Sept. 2016 · #8
Hallo, meine Frau und ich waren Ende August erstmals in Namibia. Wir hatten nur zwei Wochen Zeit. Ich wollte zunächst auch selbst und ohne Hotel-Vorbuchungen fahren, wie wir dies mehrere Male in den USA gemacht haben. Wir wandern auch gerne (u. a. 3x Phantom Ranch im Grand Canyon). Wir entschlossen uns schließlich zu einer 9 Tage-Bustour ab/bis Windhoek, buchten die Flüge ab/bis München (über Johannesburg) bei SAA selbst und ebenso zwei Nächte zu Beginn und am Ende der Reise in Windhoek (Hotel Uhland). Wir sind äußerst zufrieden zurückgekehrt. Wir konnten uns Windhoek selbst zu Fuß ansehen und zum Abschluss der Reise auch noch Jo´s Beerhouse besuchen. Bei der Bustour haben wir u. a. eine Sanddüne im Soussouvlei erstiegen und konnten zum Dead Vlei und in den Sesriem Canyon gehen (das taten nicht alle). Wir waren zwei Nächte in Swakopmund (mit selbst über das Hotel gebuchter Katamaranfahrt) und fuhren durch das Damaraland (u. a. Twyfelfontein) in den Etosha-NP. Dort konnten wir an drei Tagen vier "Safari"-Fahrten mitmachen. Wir waren im Bus rund 3000 km unterwegs, davon rund 2000 km auf Pisten. Unser Résumé: Als Selbstfahrer hätten wir diese Route nie in der uns verfügbaren Zeit geschafft. So schlecht und fast ständig aufrüttelnd hatte ich mir die Pisten nicht vorgestellt. Unsere internationale (Deutsche, Engländer, Italiener, Kenyaner) Gruppe von 16 Teilnehmern (8 Paare zwischen knapp dreißig und fast 80, darunter zwei Paare auf Hochzeitsreise sowie zwei junge Frauen) gewöhnte sich gut aneinander. Jeder hatte genug Freiraum, gerade auch im Bus (26 Plätze). Wir waren in sehr guten Lodges untergebracht, hatten aber vorab nur Ü+F gebucht und bezahlten dann vor Ort das übliche Abendbüffet. Für den Einstieg in Namibia fanden wir all dies die richtige Wahl. We got a taste of Africa. Viele Grüße!
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200616. Sept. 2016 · #9
Forelle schrieb: Als Selbstfahrer hätten wir diese Route nie in der uns verfügbaren Zeit geschafft. So schlecht und fast ständig aufrüttelnd hatte ich mir die Pisten nicht vorgestellt.
... die Pisten Namibias gehören wohl zu den besten in Afrika. 95% der Pisten lassen sich vermutlich mit einem VW Polo befahren. Das sieht in anderen Ländern ganz anders aus.
Gruß Wolfgang
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NENettesheimThemenstarter20 Beiträge · seit 201616. Sept. 2016 · #10
Vielen herzlichen Dank für die vielen tollen Hinweise. Wir werden die Tipps schrittweise durchgehen. Wir fühlen uns auf jeden Fall so bestärkt, dass wir nun nach Flügen gucken. Ganz vielen Dank.
KarstenB2'396 Beiträge · seit 201116. Sept. 2016 · #11
Hallo Eva,
willkommen im Forum! Leider hast Du nicht gesagt, was für eine Kategorie von Wanderern ihr seid: Genusswanderer (so wie ich) mit 7 - 15 km pro Tag, normale mit 25 km oder "Hardcore" mit 40 - 50 km pro Tag? So richtig lange Wanderungen wirst Du in Namibia mMn nicht viele finden. Das von Dir erwähnte Waterberggebiet bietet nur kürzere (aber sehr schöne), da Du nicht auf das Plateau darfst bzw. nur mit Guide wegen der Nashörner. Auch auf den Gästefarmen wirst Du eher die kürzere Sorte finden. Auf jeden Fall empfehlen würde ich den namibischen Winter zum Wandern (sonnig, tags so bis 25°C, nachts sehr kalt), da es im Sommer viel zu heiß ist. Eine empfehlenswerte Alternative wäre in der Tat Zimbabwe mit den Chimanimani-Bergen und einem 2. Gebirge, dessen Name mir jetzt leider gerade entfallen ist 😊 . Da könntet Ihr dann wegen der Höhenlage auch im Sommer wandern.
NENettesheimThemenstarter20 Beiträge · seit 201616. Sept. 2016 · #12
Hallo. Also unsere Tagestouren waren meistens zw. 15 und 20km lang. Je nach Höhenmetern. Mehr soll es nicht werden. Und gegen kleinerer 10km Runden auf Farmen haben wir auch nichts. Ich habe jetzt schon viele Angebote von Farmen angesehen. Oft wird daraus nicht ersichtlich, ob man die geführten (kostenpflichtigen) Touren machen muss, oder auch alleine loslaufen darf. Das find ich etwas schade .Eine Busreise kommt für uns nicht in Frage. Wir wollen unser eigenes Ding machen und wenn das bedeutet, dass wir weniger sehen als theoretisch möglich gewesen wäre, ist das so. Sich aber mal einen Tag einer Gruppe anzuschließen, dagegen spricht nichts. Was man über den Tok Tokke liest, ist das, was ich mir noch am ehesten vorstellen kann, aber für das erste Mal Afrika vielleicht doch zu wild. Als ersten Punkt habe ich für mich auf jeden Fall den Daan-Viljoen auf der Liste. Weiterhin herzlichen Dank für alle Antworten
Oft wird daraus nicht ersichtlich, ob man die geführten (kostenpflichtigen) Touren machen muss, oder auch alleine loslaufen darf.
auf Gästefarmen kannst Du in 99% der Fälle einfach loslaufen; in größeren, privaten Wildschutzgebieten ist es je nach Tierarten (Sicherheit) manchmal alleine nicht erlaubt.
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
binca751'567 Beiträge · seit 201516. Sept. 2016 · #14
Hallo Eva, wir durften mit Familie 2 Nächte auf Omandumba im wunderschönen Erongo Gebirge verbringen. Morgens haben wir eine Jeeptour zu den Felsmalereien gemacht, die auf dem Farmgelände zu finden sind. Deike, Besitzerin der Farm, erzählte unter anderem, dass am Tag vorher eine Familie losgewandert sei, um in der "ausgebauten" Felsspalte zu übernachten. Auch diese befindet sich auf dem 5000 Hektar großen Farmgelände und ist völlig gefahrlos zu "erwandern". Ich kann mich nicht genau an die Strecke erinnern, aber man läuft wohl schon ein Stück durch die wunderschöne Landschaft mit den "großen Kullerkugeln", um die Felsspalte zu erreichen. Leider hatten wir keine Zeit mehr, uns die Übernachtungsmöglichkeit näher anzuschauen - das Mittagessen rief und die Kids hatten Hunger... 😉 Für ein Foto aus der Ferne hat`s aber gereicht...
Beim Mittagessen trafen wir dann die wirklich begeisterte Familie, die uns von der Wanderung und der tollen Abendstimmung vor Ort vorschwärmte... Vielleicht wär`das was für euch? Wir haben Giraffen gesehen und ein Nashorn treibt sich regelmäßig am Wasserloch herum. Eine weitere kleine Wanderung kann man zum Living Museum der San von dort aus unternehmen. Ebenfalls sehr empfehlenswert! 🤩
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200616. Sept. 2016 · #15
Nettesheim schrieb:Also unsere Tagestouren waren meistens zw. 15 und 20km lang. Je nach Höhenmetern.
Als ersten Punkt habe ich für mich auf jeden Fall den Daan-Viljoen auf der Liste.
... eine gute Wahl. 😉 Ich war dort jeweils zum Gewöhnen an die Hitze im dortigen Sommer schon drei Mal unterwegs. Es gibt einen Wanderweg von 9 km Länge. Der war seinerzeit schlecht und unauffällig ausgeschildert und die Streckenführung ist so, dass man sehr schnell keine Anzeichen der Zivilisation mehr sieht. Feste Schuhe sollten schon sein und genügend Wasser. Ich habe bei meinen drei Wanderungen einmal unterwegs jemanden getroffen.
Dann gibt es noch einen Weg mit 3 km Länge, der -glaube ich- auch in Badelatschen zurückzulegen war und eine 4x4-Strecke von ein paar Kilometern. Ich denke, die Strecke kann man sicherlich auch zu Fuß gehen. So viele Autos werden da vermutlich nicht unterwegs sein.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Mustang05339 Beiträge · seit 201516. Sept. 2016 · #16
Hallo Eva,
wir werden nächstes Jahr im April mehrere Tage im Namib Naukluft Park verbringen und dort Wandern. Unsere Unterkunft ist die Büllsport Gästefarm.Ein Traum für Wanderer. Es gibt sehr viele verschiedene Wandertrails.Die Karten kann man sich direkt auf der Website anschauen oder ausdrucken. Man kann sich auch bis zum Startpunkt fahren lassen z.B. Köcherbaumschluchtwanderung und am Ende wird man wieder abgeholt. Von der Büllsport Gästefarm sind es auch nur ein paar Kilometer bis zum Olivetrail oder Waterkloof trail. Schau Dir mal die Internetseite an. http://www.buellsport.com
Wir waren dieses Jahr vier Wochen unterwegs und haben mehrere Wanderungen gemacht.
Bull's Party bei der Ameib Farm war sehr schön. Wie haben auch die Wanderung Philips Cave gemacht und den Klettersteig. Der letztere hat uns sehr gefallen, die Aussicht vom Elephant's Head herunter ist sehr schön. Beim Wandern auf Ameib haben wir viele Tiere gesehen, Girafen, verschiedene Antilopen, Paviane und das schönste war als wir auf drei Nashörner trafen. Sie waren zum Glück etwa 100 Meter vom Weg entfernt. Wir waren sooo glücklich, Nashörner, das hätten wir nie gedacht.
Wir haben auch bei der Blutkuppe den Sculpture Rock Trail gemacht. Die Felsformationen sind wunderschön und du siehst auch viele Quiver Trees. Für diese Wanderung brauchst du ungefähr vier Stunden. Du kannst auch auf die Blutkuppe steigen und sonst in der Gegend herumwandern.
Im Gebiet von Seriem machten wir die kleine Wanderung zum Hidden Vlei, wir liefen die Big Daddy Düne und die Düne 45 herauf und wanderten im Sossuvlei und im Deadvlei.
Auf dem Land der Rostock Ritz kannst du auch schöne Wanderungen machen. Dort sahen wir viele Zebras.
Du kannst auch den Olive Trail und den Waterkloof Trail im Naukluftgebierge machen.
In der Khowarib Schlucht haben wir 6 Stunden gewandert. Zum Teil im Wasser und dann im Sand. Wir gingen bis zu den kleinen Wasserfällen. Das Wasser war nur etwa 20 cm tief und überhaupt nicht kalt. Wir sahen sehr viele Paviane, zum Teil mit Babys.
Liebe Grüße Carmen
2016, Namibia, Botswana, Victoria Falls
2017, Uganda und Ruanda
2017, Kapstadt und Namibia
2018, Namibia und etwas Südafrika (Richtersveld, Augrabies, KTP)
NENettesheimThemenstarter20 Beiträge · seit 201618. Sept. 2016 · #18
So, durch die tolle Inspiration hier, haben wir uns recht schnell entschieden und Flüge für Mitte Mai gebucht. Nun geht es ans Fine-Tuning. Vielen herzlichen Dank ! Die Versorgung mit Lebensmitteln macht mir noch etwas Sorgen. Außer Windhoek und Swakopmund werden wir vermutlich keine Stadt sehen. Immer auf Frühstück und Dinner in den Farmen zurückgreifen zu müssen, ist vielleicht etwas teuer. Aber vermutlich finde ich im Forum auch dazu Infos.
Die Versorgung mit Lebensmitteln macht mir noch etwas Sorgen. Außer Windhoek und Swakopmund werden wir vermutlich keine Stadt sehen. Immer auf Frühstück und Dinner in den Farmen zurückgreifen zu müssen
ihr wollt doch in Gästefarmen und Lodges übernachten. Da ist eigentlich immer DBB, d.h. Abendessen und Frühstück im Preis drin... denn es gibt ja in 99% gar keine andere Möglichkeit irgendwie an Essen zu kommen/zuzubereiten.
Ansonsten ist mir aber auch kaum eine Route bekannt, bei der man nicht an Ortschaften vorbei kommt, wo man Lebensmittel kaufen kann.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
NENettesheimThemenstarter20 Beiträge · seit 201618. Sept. 2016 · #20
Hallo Christian, ja genau, es wird wirklich ähnlich wie die Touren, die im Ersttäter-Thread beschrieben sind. Auf Lüderitz wollen wir verzichten. Außerdem überlegen wir, ob wir doch einen Camper nehmen und uns dann zwar auf den Guest Farms ein Plätzchen suchen, aber nur ab und an ein Zimmer.
Wenn du sagst, dass man auch in den kleineren Ortschaften Eiinkäufe tätigen kann, bin ich beruhigt