HEHertaSchwertThemenstarter12 Beiträge · seit 201613. Sept. 2016 · #1
Hallo liebe Mitglieder.
Im Dezember gehts endlich los, am 26.12.2016 übernehmen wir unseren 4x4 Camper mit Dachzelt in Windhoek und planen damit nach Victoria Falls (Simbabwe) zu fahren wo wir das Auto am 14.01.2017 wieder zurückgeben werden.
Nach einigem überlegen und Nachforschen sind wir zum Entschluss gekommen, dass der Süden Namibias wohl nicht machbar ist und deswegen wollen wir uns auf den Norden konzentrieren. Wir haben uns auch schon eine Route überlegt, jetzt wollten wir uns Meinungen einholen da es bestimmt noch einige Verbesserungsmöglichkeiten gibt.
Tag 1 (25.12): Ankunft Windhoek, Übernachtung in einer Pension Tag 2 (26.12): Übernahme Camper, Einkaufen usw, Übernachtung in der Nähe von Windhoek (Eventuell Daan Viljoen Game Reserve) Tag 3 (27.12): Windhoek - Kuiseb Pass und Übernachtung im Kuiseb Bridge Campsite Tag 4 (28.12): Kuiseb Pass - Swakopmund, Übernachtung im Mile 4 Caravanpark Tag 5 (29.12): Swakopmund und diverse Aktivitäten Tag 6 (30.12): Swakopmund - Cape Cross Seal Reserve und Übernachtung dort Tag 7 (31.12): Cape Cross - Brandberg; Übernachtung (steht noch nicht fest wo genau) Tag 8 (01.01): Brandberg - Twyfelfontain (Aba-Huab Campsite) Tag 9 (02.01): Twyfelfontain - Swsfontain - Ongongo Community Campsite Tag 10 (03.01): Ongongo - Galton Gate - Dolomite Camp Etosha (Über Palmwag da anderes nMn zu gefährlich) Tag 11 (04.01): Dolomite Camp - Okaukuejo (oder Halali) Tag 12 (05.01): Okaukuejo/Halali Tag 12 (06.01): Okaukuejo/Halali - Fort Namutoni Tag 13 (07.01): Fort Namutoni - Grootfontain (eventuell Mangetti National Park, Roys Rest Camp??) Tag 14 (08.01): Grootfontain (Mangetti National Park) - Popa Falls Tag 15 (09.01): Popa Falls Tag 15 (10.01): Popa Falls - Mudumu National Park (Camp Kwando??) Tag 16 (11.01): Mudumu National Park - Livingstone (Waterfront Campsite??) Tag 17 (12.01): Livingstone, diverse Aktivitäten Tag 18 (13.01): Livingstone - Victoria Falls Tag 19 (14.01): Victoria Falls - Autorückgabe und Heimflug
Macht das so Sinn? Vor allem die Doppeltage sind noch Fragwürdig mMn (wobei wir Livingstone umbedingt 2 Tage haben wollen). Ebenso frage ich mich ob die Etappen vielleicht zu lang sind (Tag 10, 14 &16). Würde mich über inputs freuen.
willkommen im Forum. Vorab: Behaltet im Hinterkopf, dass zu der Zeit im gesamten südlichen Afrika die großen Schulferien sind. Die Südafrikaner lieben Camping und v.a. Namibia. Swakopmund würde ich 3 Nächte, d.h. 2 volle Tage einplanen. Ob ihr jetzt so kurzfristig noch einen Campingplatz findet wage ich aber zu Bezweifeln. Die Einwohnerzahl verdoppelt sich locker zu der Zeit, da es auch der Hauptferienort für Namibia ist.
Einige Kurzanmerkungen: - Ich persönlich würde immer und überall mindestens 2 Nächte einplanen. D.h. Tag 7+8 wäre bei mir z.B. der gleiche Übernachtungsort. - "Kuiseb Bridge Campsite" - nie davon gehört (meine Schnellrecherche ergab eben "geschlossen": https://tracks4africa.co.za/listings/item/w140719/closed-kuiseb-bridge-campsite/). Ihr würdet auch Schwierigkeiten haben, da ihr dafür ein Permit benötigt, was beim Umweltministerium in Windhoek zu bekommen ist... nicht aber am 26. Dezember! - Dolomite bietet nur feste Unterkünfte - Camping wäre in Olifantsrus möglich (laut NWR Onlinebuchungstool sogar noch am 3.1. frei) - Von Namutoni kannst Du locker bis Popa Falls durchfahren - Ihr lasst den Caprivizipfel, für den eine Woche und mehr Sinn macht, praktisch komplett links liegen. Würde ich mir gut überlegen. - Was wollt ihr in Livingstone? Es bedeutet weitere Kosten nach Sambia zu fahren etc. Warum gebt ihr nicht den Mietwagen in Katima Mulilo ab (deutlich geringere Einwegmiete) und nehmt einen Shuttle nach Victoria Falls (Simbabwe)? So hättet ihr auch noch zwei Tage mehr für den Caprivi - Ich sehe die Möglichkeiten jetzt schnellstens zu gucken was ihr noch an euren Wunsch-Campingsites bekommt und diese dann zu buchen oder eben alternativ extrem flexibel zu sein und vor Ort 1-2 Tage vorher telefonisch Verfügbarkeiten abzufragen.
Insgesamt würde ich die Tour vielleicht nur auf Damaraland, Etosha und den Nordosten bis Vicfalls bechränken
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
HEHertaSchwertThemenstarter12 Beiträge · seit 201613. Sept. 2016 · #3
Wow, ging ja schnell! Vielen vielen Dank schonmal. Werd mir das nochmal genauer ansehen müssen. Mietwagen ist schon gebucht also ist Rückgabe in Vic-Falls schon fix. Livingstone wegen den Aktivitäten an den Vic-Fällen.
Das mit Dolimite war mir bewusst jedoch kannte ich Olifantsrus nicht, wäre wohl besser. Denke heute nochmal über die Route nach.
Liebe Herta und Schwert, da Ihr den Wagen in Vic Falls abgeben werdet, würde ich mir auf jeden Fall den Schlenker über Sambia sparen, wg Kosten und Zeitverlust. In Vic Falls sind verschiedene Aktivitäten möglich: wir haben in diesem Jahr einen Hubschrauberrundflug über die Fälle gemacht, sind zu Fuß alle Aussichtspunkte abgelaufen, waren am nächsten Tag über die Brücke nach Sambia gegangen und haben von der Brücke aus die Fälle gesehen. Außer dem Weg zum Hubschrauberflugplatz haben wir alle Wege zu Fuß gemacht. Auch den alten Bahnhof fand ich wieder sehenswert, und die Specksteinausstellungen rechts und links von der Straße. Ob die Ausstellung im Park des Vic Falls Hotels noch existiert, weiß ich nicht. Übernachtet haben wir im Vic Falls Restcamp, da gibt es alle Möglichkeiten von Schlafsaal über Camping über Dometents bis hin zu einfachen Hütten. Die Gemeinschaftsablutions waren piccobello. Man kann auch essen im Restaurant, mit Glück den Nebel der Fälle aufsteigen sehen. Gute Fahrt und falls noch Fragen, gerne. Lb Gruß von Helga PS: Olifantsrus fand ich nicht sooo toll, das Gebäude mit der Sicht auf das Wasserloch passt da mMn nicht gut hin. Das Camp ist ganz schön, die Staff ausgesprochen freundlich und engagiert. Den Elefantenschlachtplatz fand ich gruselig, aber vll hab ich zu schwarze Fantasie?? Die Pad nach Okaukuejo war so grottenschlecht, vll ist ja bis dahin der Scrabber drüber gegangen. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich eher das Wasserloch von Halali ansteuern, in O. kann der Rummel sehr nervig sein.
0
Montango1'667 Beiträge · seit 201113. Sept. 2016 · #5
Hallo,
wie Christian schon sagte, Livingstone macht doch keinen Sinn. Die EInfuhr des Autos nach Sambia kostet doch unnötig extra (Geld und Zeit) Die meisten Aktivitäten an den Fällen gibt es in VicFalls doch auch. Oder Ihr fahrt mit dem Taxi auf die Sambiaseite. Allein die Grenze Livingstone -VicFalls würde ich mir nicht unnötig antun (Thema PCC 🤩 )
Ich würde durch den Caprivi nach Kasane fahren (noch Chobe Riverfront und Bootstour machen) und dann über die Grenze nach VicFalls.
Einen ganzen Tag Popa Falls würde ich mir sparen und lieber im Mudumo oder Kasane verbringen.
HEHertaSchwertThemenstarter12 Beiträge · seit 201613. Sept. 2016 · #6
WOW WOW WOW, Danke Vielmals für die ganzen Tipps. Dann werden wir wohl Livingstone auslassen und vllt einen Tagesausflug dorthin machen.
Ich werd mich heute definitiv in der Nachtschicht hinsetzen und eine neue Route machen
LG, Schwert
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200613. Sept. 2016 · #7
Montango schrieb: Einen ganzen Tag Popa Falls würde ich mir sparen und lieber im Mudumo oder Kasane verbringen.
Unweit der Popa-Falls hat es den Mahango und den Buffalo Park. Beides sind Gebiete für die man locker einen Tag einsetzen kann. Speziell der Buffalo Park wird von den meisten weggelassen obwohl der richtig schön ist.
Herzliche Grüsse Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung
Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung
Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz
Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika
Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
HEHertaSchwertThemenstarter12 Beiträge · seit 201614. Sept. 2016 · #8
Vielen Dank nochmal, hab einige Tipps angenommen und umgesetzt, andere nicht, denke die Route passt jetzt so halbwegs.
- 25.12.2016: Ankunft Windhoek, Übernachtung Pension - 26.12.2016: Übernahme Pickup, Einkaufen, Übernachtung nähe Windhoek - 27.12.2016: Windhoek – Swakopmund (vermutlich über B2), Übernachtung Sophia Dale Camp - 28.12.2016: Swakopmund, Aktivitäten & Permit für Namib - 29.12.2016: Swakopmund - Namib (evtl Blutkuppe) - 30.01.2016: Namib – Cape Cross Seal Reserve - 31.12.2016: Cape Cross Seal Reserve – Brandberg - 01.01.2017: Brandberg - 02.01.2017: Brandberg – Twyelfontain (Aba-Huab Campsite) - 03.01.2017: Twyelfontain - 04.01.2017: Twyelfontain – Galton Gate – Olifantsrus (Etosha) - 05.01.2017: Olifantsrus – Halali - 06.01.2017: Halali - 07.01.2017: Halali – Namutoni - 08.01.2017: Namutoni – Popa Falls - 09.01.2017: Popa Falls - 10.01.2016: Popa Falls – Mudumu - 11.01.2017: Mudumu – Ngoma (Grenze) – Chope National Park (Kasane) - 12.01.2017: Chope National Park (Kasane) – Victoria Falls - 13.01.2017: Victoria Falls - 14.01.2017: Victoria Falls, Autorückgabe und Heimflug
Habe auch versucht die Stopps zu verringern & in Camps 2 Tage zu bleiben, hat zwar nicht immer geklappt aber denke diese ist um einiges besser als die Erste. Bitte noch daumendrücken, dass die Campsites noch freie Plätze haben 😊
um es entspannter zu gestalten lase Cape Cross aus und hänge einen dritte Nacht in Swakopmund dran. Dann habt ihr Zeit für eine Robben-Delfin-Bootsfahrt auf der ihr bereits zigtausende Robben sehen werdet. Das ist in aller Regel ein guter "Ersatz" für das Kreuzkap.
Viele Grüße aus WIndhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Montango1'667 Beiträge · seit 201114. Sept. 2016 · #10
Hallo,
ich finde es am Ende etwas "eng" , ansonsten jetzt aber viel besser.
Wann landet Ihr denn in Windhoek. Eventuell wäre es doch eine Option, den Wagen am Ankunftstag zu übernehmen und einzukaufen. Dann könnt Ihr am nächsten Morgen gleich nach Swakop starten und hättet einen Tag am Ende mehr. Ansonsten ist Christians Vorschlag auch gut , in Swakop kann man eine Menge machen und Robben gibt es dort auch 🙂
Burschi4'140 Beiträge · seit 200914. Sept. 2016 · #11
Hallo Herta, ich würde auch vorschlagen, das Auto schon am ersten Tag zu übernehmen, so gewinnst du schon mal einen Tag. Cape Cross würde ich nicht auslassen, wenn du noch nie dort warst, allerdings brauchst du dafür keinen eigenen Tag einplanen. Auf der Fahrt zum Brandberg machst du am Morgen einen Abstecher nach Cape Cross. Das kostet dich insgesamt vielleicht 2 Stunden und du kommst noch immer gut zum Brandberg und hast so den Tag in Swakopmund gewonnen. Gruß: Burschi
HEHertaSchwertThemenstarter12 Beiträge · seit 201614. Sept. 2016 · #12
Hallo, Danke nochmal für die Antworten, seid echt eine super Hilfe 🙂
Da es am 25. (Feiertag) nicht möglich war einen Mietwagen aufzutreiben haben wir uns für eine Nacht in einer Pension in Windhoek entschieden, also der 26. steht als Übernahmetag (leider) fest. War anders geplant jedoch haben wir jetzt gelernt, dass man sich vor dem Flugbuchen schonmal nach nem Mietwagen umgucken soll.
Mit dem Cape Cross Seal Reserve habt ihr recht, werd das nochmal mit meiner besseren Hälfte besprechen, aber die Bootstour und ein kleiner Stopp dort klingt gut, muss ja nich gleich ne Übernachtung sein.
Mir ist auch Bewusst, dass wir zum Schluss etwas "Stress" haben werden jedoch weiß ich leider nicht wo wir noch einen Tag freischaufeln können. Meiner Meinung nach können wir nur die Übernachtung nähe Windhoek weglassen und sofort nach Swakopmund fahren jedoch will ich bei der Mietwagenübernahme und Einkaufen usw nicht übermäßg Stress haben und dann noch 4-5h im Auto sitzen.
Danke nochmal für die tollen Tipps!! Dafür gibts einen Reisebericht nach der Reise 🙂
um es entspannter zu gestalten lase Cape Cross aus und hänge einen dritte Nacht in Swakopmund dran. Dann habt ihr Zeit für eine Robben-Delfin-Bootsfahrt auf der ihr bereits zigtausende Robben sehen werdet. Das ist in aller Regel ein guter "Ersatz" für das Kreuzkap.
Viele Grüße aus WIndhoek Christian
Dem kann ich mich nur anschließen! Cape Cross ist zwar skurril, wir waren in diesem Jahr dort, aber nicht wirklich ein Grund, die Strecke dort rauf zu fahren.