BEbeeeater91Themenstarter4 Beiträge · seit 201406. Sept. 2016 · #1Hallo,
wir haben im März 2016 versucht, eine Übernachtung in Onkoshi /Etosha zu buchen. Die Online-Buchungsseite von NWR war mehrere Tage nicht zugänglich. Dann haben wir eine Art Agentur entdeckt, die das für uns erledigt hat. Es kam eine mehrseitige Buchungsbestätigung mit Photos der Unterkunft etc.
Vor 2 Wochen in Onkoshi angekommen, stellte sich heraus, dass die Buchung bei NWR unbekannt war und nicht akzeptiert wurde. Unsere Buchungsbestätigung schien aber selbst den Onkoshi-Leuten zunächst nicht als Fake.
Nach etwas hitzigen Diskussionen und bei nüchterner Betrachtung mussten alle erkennen, dass wir wohl Opfer einer Phishing-Attacke waren. Wir konnten zum Glück neu buchen und ein Zelt erhalten. Die - mit etwa 70 Euro moderate - Anzahlung an die falsche Adresse ist wohl hinüber. Die Zahlungbestätigung hierfür kam übrigens wie angekündigt aus Innsbruck. Bisher kam keine Reaktion von der Vermittlungsagentur auf unsere Beschwerdemail.
Dass die NWR-Buchungsseite im Frühjahr nicht zugänglich war, scheint öfter der Fall gewesen zu sein. Unser Fall schien andererseits aber noch nicht bekannt zu sein. Das Manament von Onkoshi hat den Vorgang auf unser Betreiben an die Zentrale gemeldet.
Alles etwas rätselhaft. Auf Anfrage können wir gern die Daten der "Fremdagentur" persönlich weitergeben.
Onkoshi war übrigens wie schon letztes Mal eine sehr angenehme Unterkunft mit hervorragendem Essen und herrlicher Lage direkt an der Salzpfanne!
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200606. Sept. 2016 · #2Hallo beeeater91,
in 99% der mir bekannten Fälle hat NWR die Buchung verschlampt - gibt es aber natürlich nie zu.
So hilft Deine Warnung mMn wenig, denn sie hat ja weder konkret was mit NWR zu tun (die Agentur hätte Dir ja auch ein Zimmer in der Eifel nicht korrekt buchen können), noch nennst Du die Agentur...
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
BEbeeeater91Themenstarter4 Beiträge · seit 201406. Sept. 2016 · #3Hallo Christian,
dein Argument mit der Eifel sehe ich nicht ganz ein. Nehmen wir mal an, du hast recht, und NWR hat die Buchung verschlampt. Dafür spricht, dass Phishing-Attacken - wie wir eine vermuten - bisher weder bei NWR noch hier im Forum große Bekanntheit erreicht haben. Das würde aber doch bedeuten, dass wir in diesem Fall die Anzahlung plus vollen Preis für die Neubuchung zu Gunsten NWR gezahlt hätten. Das beträfe dann schon NWR direkt und nicht irgendwen in der Eifel.
Auch ist es wenig lustig, bei Einbruch der Dunkelheit in Onkoshi zu stehen und im schlimmsten Fall keinen Übernachtungs-Platz zu erhalten. Zurück nach Namutoni? Evtl. auch voll. Zum Gate? Ich weiß nicht, ob die NP-Verwaltung das zulässt. Irgeneindeine Lösung würde sich vermutlich finden, aber braucht man das?
Mit einer Buchung über NWR direkt kann man jedenfalls nicht so leicht abgewimmelt werden.
Für die These mit der Phishing-Attacke spricht, dass die Agentur trotz mehrfacher Aufforderung schweigt, anstatt eine Klärung anzubieten. Auch hatten wir den Eindruck, dass das Management in Onkoshi wirklich an einer Klärung der Sache interessiert war, zahlreiche Telefonate in der Sache führte und die Agentur wirklich nicht kannte. Dann würde unsere Warnung auch Sinn machen.
Sollte sich die Agentur doch noch einsichtig zeigen, werde ich das hier posten. Bitte verstehe, wenn wir deren Namen aber nicht gleich in die Welt posaunen.
Viele Grüße
Monika
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200606. Sept. 2016 · #4Hi Monika,
ich habe mich schlecht ausgedrückt.
Der "Eifel-Fall" bezog sich darauf, wenn ihr wirklich von der Agentur reingelegt worden seid. Dann hätte es sozusagen bei jeder Buchung egal wo passieren können.
Das andere (die Fälle die ich gehört habe in den letzten Jahren) war eigentlich immer NWR schuld. Ich wollte damit nur ausdrücken, dass man eher den Fehler bei NWR als bei der Agentur suchen sollte (bzw. mindestens genauso).
Das es sch**** gelaufen ist, ist unbestritten. Eben auch, weil die Alternativunterkünfte nicht gerade direkt nebenan zu finden sind.
Sorry, falls ich mich da missverständlich ausgedrückt habe.
Viele Grüße
Christian
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Mike17177 Beiträge · seit 201506. Sept. 2016 · #5Ich verstehe aber trotzdem nicht, was das mit einer "Phishing-Attacke" zu tun haben soll, wenn man ggf. einen unseriösen Anbieter im Internet auswählt.
Tinochika1'651 Beiträge · seit 201406. Sept. 2016 · #6beeeater91 schrieb: Die - mit etwa 70 Euro moderate - Anzahlung an die falsche Adresse ist wohl hinüber. Die Zahlungbestätigung hierfür kam übrigens wie angekündigt aus Innsbruck.
Hallo beeeater91
Du schreibst, dass Du nur eine Anzahlung von 70 Euro geleistet hast.
Üblich ist, dass man ca. 4 Wochen vor Reiseantritt den kompletten Reisepreis bei dem Veranstalter für die gebuchten Lodges bezahlt und anschließend die Reiseunterlagen von ihm, in diesem Fall aus Innsbruck, zugesendet bekommt.
Hast Du denn keine Reiseunterlagen von der Agentur in Innsbruck bekommen?
Wenn nein, ist irgendetwas bei der Buchung schief gelaufen.
Gruß Hartwig
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BEbeeeater91Themenstarter4 Beiträge · seit 201406. Sept. 2016 · #7Hallo Hartwig und alle andern,
es kam sehr schnell eine höchst seriös wirkende detaillierte Buchungsbestätigung mit mehrern Seiten, Bildern von den Zelten in Onkoshi und mehr. Diese haben wir in Onkoshi vorgelegt und sie ist von den Lodgeleuten genau studiert und auch nicht gleich als Fälschung erkannt worden. Soweit wir das mitbekommen haben, hat lediglich die dort aufgeführte Mail-Adresse oder Website einen Verdacht aufkommen lassen. Die Bilder auf der gefakten (?) Buchungsbestätigung wurden aber als NWR-eigene Bilder bezeichnet.
Eine Aufforderung, den Gesamtbetrag vor Antritt der Reise zu zahlen kam nicht und uns hat das auch nicht weiter irritiert, da wir im Laufe der Reise auch immer wieder Unterkünfte hatten, die wir erst vor Ort komplett gezahlt haben.
Phishing mag vielleicht nicht der exakte Ausdruck sein. da hat Mike17 recht. Aber wir haben zumindest in Kombination mit der tagelangen Unzugänglichkeit der Buchungsseite von NWR in dem Glauben gehandelt, eine Vertretung von NWR vor uns zu haben.
Es bleibt mysteriös. Wie gesagt - die 70 Euro sind verkraftbar , aber vor ausgebuchter Lodge zu stehen, wäre sehr unerfreulich gewesen. Das wollten wir anderen ersparen. Ich habe das auch unter dem Aspekt gepostet, dass vielleicht andere bereits ähnliche Erfahrungen gemacht haben, was bisher nicht der Fall scheint.
Danke jedenfalls für die Anteilnahme.
Monika