Ruhestand, Leben in Namibia

55 Antworten · 28,1k Aufrufe · gestartet 31. Juli 2016 von Loewe
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33,1k Beiträge · seit 200621. Aug. 2016 · #41
Hi Alex,
die recht enge Bebauung,
das war natürlich in den Anfangstagen der Estates anders geplant, aber mit dem Geld was derzeit durch Immobilien/Grundstücke gemacht wird, hat sich das leider geändert. So ein "Estate" wie Elisenheim ist z.B. auch nichts für mich (das ist einfach ein normaler Stadtteil, der eingezäunt ist). Aber z.B. Mountain View, Crinium Lage, Gerbothsblick und das ursprüngliche Finkenstein sind da ganz anders. Da hat man ein Grundstück zwischen 10 und 100 Hektar.
es eine Frage des Gelds ist, man zieht dahin, was man sich noch leisten kann.
und momentan erleben die Estates einen Hype (obwohl sie eben zum Großteil teuer sind). Zu Anfangstagen - vor 5 Jahren - von Finkenstein (da werden derzeit Phase 2+3 gebaut - deutlich anders als Phase 1) bekam man ein 10.000 m²-Grundstück für 750.000 Namibia Dollar; heute kosten in Phase 2 die 500 m² (!) großen das Geld.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
857 Beiträge · seit 201421. Aug. 2016 · #42
Hallo Christian,
danke für die Einschätzung und die Zahlen.. ich frage mich auch jedes Mal beim Vorbeifahren, wie die Finkenstein II und III noch bauen können, 1. Platz 2. Wasser. Herbothsblick hat eine sehr schöne Lage und Grundstücke, das würde ich mir sogar noch überlegen 😉
Gruß
Alex
2'048 Beiträge · seit 200704. Okt. 2020 · #43
Hallo Fomis,
ich hole mal den alten Beitrag wieder hoch, weil das Thema gerade für micht aktuell ist.
Vor allem suche ich jemanden, der sich mit den angesprochenen Estates etwas auskennt. Meine Immobiliensuche wurde zwar dieses Jahr durch Corona ausgebremmst, dafür werde ich nächstes Jahr sicher vor Ort eine Bleibe suchen, wo ich später meinen (Un-)Ruhestand verbringen werde. Zu Beginn vermutlich im Wechsel zu Deutschland, aber evtl. später auch dauerhaft. Da dann das Haus auch immer mal für mehrere Monate unbewohnt sein wird, bin ich an einem gesicherten Umfeld sehr interessiert.
Wer mir was zu Finkenstein, Herbothsblick, Regenstein, Omeya oder anderen dieser Resorts sagen kann, lade ich ein, dies hier öffentlich oder per pms zu tun. Gerade solche Konzepte wie Regenstein mit anteiliger Beteiligung an der Gesamtfarm interessieren mich sehr. Leider kommt man nicht an die Verträge ran. Nicht interessiert bin ich an reinen Wohnrechten auf Lebenszeit, es sollte schon eine Immobilie sein, die auch weiter verkauft werden kann.
Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
33,1k Beiträge · seit 200604. Okt. 2020 · #44
Hi Jaw,

bei vielen kannst Du die Eigentümervereinbarung einsehen, z. B.
- Finkenstein: http://finkenstein.org/association.html
- Omeya: https://www.omeya.com.na/omeya-home-owners-association

Ansonsten einfach die jeweilige Body Corporate (Eigentümerversammlung) anschreiben. Auch die Makler sollten solche Infos ohne große Nachfragen rausgeben. Es gibt zig weitere solche Estates bei/um Windhoek, die aber nicht so bekannt sind wie Finkenstein, Herbothsblick etc. Zum Beispiel Crinium Lake, Auas View, Tranquility Eco oder Mountain View.

Kommt für Dich auch Bauen in Frage oder willst Du was bestehendes kaufen?

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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265 Beiträge · seit 200604. Okt. 2020 · #45
Hallo Jaw
wenn deine Suche noch etwas Zeit hat schau mal bei Bwana.de unter
https://www.bwana.de/ueber-uns/wolke-9.html

Das interessiert uns und einige Andere und soll wohl im Winter 2021 Baubeginn haben - zumindest war das die Planung vor Covid 😉
Viele Gruesse aus Rhein-Main Silke
2'048 Beiträge · seit 200711. Okt. 2020 · #46
Hallo Christian,
nein Bauen auf die Entfernung ging gar nicht. Wenn ich das in Angriff nehmen würde, dann nur wenn ich unten bereits lebe. Aber da ich davon wenig verstehe sehe ich nur (unnötig) Stress auf mich zukommen.

Danke für die Estates. Es gibt derzeit viele Häuser im Angebot und bei vielen werden die Preise nach unten korrigiert. Käufermarkt?

Vielleicht schaffe ich es ja im Frühjahr nach Nam, spätestens im Sommer komme ich auf jeden fall wieder.

VIele Grüße
jaw
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2'048 Beiträge · seit 200711. Okt. 2020 · #47
Hallo Silke,

über Wolke 9 philosophiere ich mit Bwana seitdem ich ihn kenne. Allerdings kann ich seine Vorliebe für Omaruru nicht so ganz teilen. Es ist ein nettes Städtchen mit Charme, aber das war es dann auch. Die Planungen sind aber sehr gut und wer nicht "frei" sondern mit Betreuung nach Namibia will ist auch hier bei Bwana sehr gut aufgehoben.
Trotzdem herzlichen Dank für den Hinweis
Jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
zuletzt bearbeitet 11. Okt. 2020
74 Beiträge · seit 201929. Okt. 2020 · #48
Hallo,

entweder kauft man sich eine Wohnung, das ist einfach besser wenn man nicht ständig da wohnt.

Ich habe mir 1997 eine Wohnung in Ungarn gekauft und hatte noch nie Probleme, man sollte sich natürlich nicht
mit den Nachbarn zerstreiten. Sonst einfach Tür zu und Monate später wieder auf, das buch liegt noch neben dem Bett.

Seit einiger Zeit haben wir ein Haus in der Nähe von Swakopmund.
Das Problem was ich sehe ist das man sich natürlich darum kümmern muß.
Und sicherheitstechnisch ist es schwieriger.

Aber bedenke, als Rentner könntest du Ärzte brauchen, Wie sieht es da aus?
Und kannst du dich integrieren? Andere Kulturen sind im Urlaub ja schön,
aber kommst du im Alltag damit zurecht?
Andere Sprache, noch keine Wurzeln, keine Freunde etc.

Da sollte man schon lange vor der Rente anfangen sich zu integrieren.

Ich muß mich in einer farbigen Gemeinde integrieren. Ich finde es spannend, Und du?

Kannst du diese Leistung bringen?

Gruß

Michael
Gast29. Okt. 2020 · #49
Ungarnfreund schrieb:
Kannst du diese Leistung bringen?
Hallo Ungarnfreund, die Suchfunktion für "jaw" wird dich zu Antwort und Erleuchtung 🙂 führen.
Es gibt, auch heute noch, Leute, die wissen worauf sie sich einlassen
zuletzt bearbeitet 29. Okt. 2020
8'681 Beiträge · seit 201029. Okt. 2020 · #50
loser schrieb:
Ungarnfreund schrieb:
Kannst du diese Leistung bringen?
Hallo Ungarnfreund, die Suchfunktion für "jaw" wird dich zu Antwort und Erleuchtung 🙂 führen.
Es gibt, auch heute noch, Leute die wissen worauf sie sich einlassen
Danke loser, ich habe soeben ganz Ähnliches gedacht, zumal ich Jaw schon mal persönlich erlebt habe 😉 !

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 29. Okt. 2020
537 Beiträge · seit 202029. Okt. 2020 · #51
Ungarnfreund schrieb:
Aber bedenke, als Rentner könntest du Ärzte brauchen, Wie sieht es da aus?
Da kann ich dich beruhigen: es gibt Ärzte in Namibia.
Ungarnfreund schrieb:Und kannst du dich integrieren? Andere Kulturen sind im Urlaub ja schön,
aber kommst du im Alltag damit zurecht?
Ja, ganz allgemein sind das Fragen die man sich als Auswanderer schon stellen sollte. Speziell in diesem Fall brauchst du dir aber auch hier keine Sorgen zu machen.
Ungarnfreund schrieb:Ich muß mich in einer farbigen Gemeinde integrieren. Ich finde es spannend, Und du?

Kannst du diese Leistung bringen?
Das verstehe ich nicht. Namibia ist ein Vielvölkerstaat...auch die schwarzen und farbigen Gemeinden sind nicht homogen. Somit ist es gerade in Namibia recht einfach, Anschluss dort zu finden wo es einem am meisten zusagt. Integration im Sinne von "die Kultur annehmen" wird da gar nicht gefordert - es reicht wenn man sich respektvoll benimmt. Das wird also kein Problem werden und erfordert auch nicht viel Leistung.
zuletzt bearbeitet 29. Okt. 2020
74 Beiträge · seit 201930. Okt. 2020 · #52
Hallo,

die Fragen sind nicht böse gemeint, nur habe ich oft gehört das Rentner ausgewandert sind (egal wohin) und dann doch nicht zurecht gekommen sind.

Das sollte man halt bedenken.

Gruß

Michael
16,9k Beiträge · seit 201223. Juni 2025 · #53
Es ist ein neues "Retirement Village" bei Swakopmund geplant => klick

Das Hauptgebäude mit Gemeinschaftseinrichtungen umfasst: Clubhaus mit gemeinschaftlichem Grillplatz, Gemeinschaftsgarten, Bistro, Bibliothek, Küche, Wäscherei, Friseur, Verwaltung, Pflegezimmer, Klinik, Demenzzentrum (Memory Care Centre), Transport

LG
Logi
241 Beiträge · seit 202523. Juni 2025 · #54
Das Thema "Retirement Village" sollte man mit sehr großem Vorbehalt und Bedacht angehen.
Viele Leute bekommen beim Verkaufsgespräch den Silberblick, wenn sie hören, welch tolle Leistungen inkl. Security usw. erbracht werden.
Leider bedenken zu viele nicht, daß sie nach dem Kauf sich besonders die Nebenkosten, d.h. Levies, häufig überhaupt nicht leisten können.

Besonderen Wildwuchs konnte man die vergangenen Jahre in und um Kapstadt beobachten, und es ist eine Frage der Zeit, daß besonders die Versicherungsgesellschaften auch in NAM da investieren, und dann bei den Levies aus dem Vollen schöpfen, wo Bewohnern das Geld irgendwann ausgeht und sie auf der Straße sitzen, weil ihnen aufgrund Zahlungsunfähigkeit die Wohnung weggenommen wird. Bekannte von uns mußten am Ende für eine winzige 2-Zimmer-Wohnung am Rande von Kapstadt, Entwickler: Old Mutual Versicherung, monatlich R 8.000,00 hinlegen. Der Ertrag aus dem Verkauf des Einfamilienhauses war nach 2 Jahren aufgebraucht, und sie saßen auf der Straße, da die monatlichen Rentenzahlungen nicht reichten
Und dieser Wildwuchs wird auch in Namibia nicht ausbleiben.

Was im vorigen Beitrag noch toll aussieht, sind wenige Einheiten, d.h. wenige Eigentümer, die die Gemeinschaftskosten, d.h. Verwaltung, Gartenpflege und Security etc. + Inverstorenmarge stemmen müssen. Das gibt eine saftige Nebenkostenrechnung, wenn da keine Eigenverwaltung ist.

Dieses Thema hat in NAM auch schon für viel Aufregung gesorgt, auch bei namhaften Eirichtungen wie das Lions Village in Swakopmund, oder Sonnleiten in der Nähe des Windhoek Flughafens. In Swakopmund hatten die Lions irgendwann auch keinen Wächter mehr am Ein- und Ausfahrtstor.

Ein Einfamilienhaus oder eine Etagenwohnung mit Selbstverwaltung der Eigentümer sind in den meisten Fällen sehr viel günstiger zu unterhalten als der Kauf in einem Retirement Village. Zumal man als Rentner Nachlässe bekommt bei städtischen Abgaben als auch beim Bezug von Strom. Nur mal zum Vergleich, kostet ein Einfamilienhaus im Unterhalt in Vineta ca. N$ 3.000,00 monatlich inkl. städt. Abgaben, Strom und Security.
Darum: Vorsicht bei sog. Retirement Villages! Da benötigt man vor allem Liquidität! Mieten ist häufig sinnvoller als Kaufen.
zuletzt bearbeitet 23. Juni 2025
1'933 Beiträge · seit 200923. Juni 2025 · #55
OceanView schrieb:Das Thema "Retirement Village" sollte man mit sehr großem Vorbehalt und Bedacht angehen.
Viele Leute bekommen beim Verkaufsgespräch den Silberblick, wenn sie hören, welch tolle Leistungen inkl. Security usw. erbracht werden.
...
Was im vorigen Beitrag noch toll aussieht, sind wenige Einheiten, d.h. wenige Eigentümer, die die Gemeinschaftskosten, d.h. Verwaltung, Gartenpflege und Security etc. + Inverstorenmarge stemmen müssen. Das gibt eine saftige Nebenkostenrechnung, wenn da keine Eigenverwaltung ist.

Dieses Thema hat in NAM auch schon für viel Aufregung gesorgt, auch bei namhaften Eirichtungen wie das Lions Village in Swakopmund, oder Sonnleiten in der Nähe des Windhoek Flughafens. In Swakopmund hatten die Lions irgendwann auch keinen Wächter mehr am Ein- und Ausfahrtstor. .
Wir haben uns 2018 Sonnleiten angesehen, mehr aus Neugierde.
Uns wurden 3 Häuser offiziell gezeigt. Zusätzlich kamen noch 2 weitere Eigentümer auf uns zu, welche schnellstmöglich verkaufen wollten. Das war uns schon ein bisschen komisch.
Die Anlage selbst war sehr gepflegt und machte auf uns einen sehe guten Eindruck.
Nach dem Besichtigungsmarathon saßen wir noch mit dem Verwalter zusammen und wir fragten nach den detaillierten Nebenkosten. Die Häuser selbst waren "günstig", aber was uns dann aufgetischt wurde war alles andere als günstig (Autoversicherung, Krankenversicherung, Levy, Wasser, Strom uswusf). Nach kurzen Überschlagen kamen wir auf ca.1500 € monatlich (und das war 2018!).
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
33,1k Beiträge · seit 200623. Juni 2025 · #56
(Autoversicherung, Krankenversicherung, Levy, Wasser, Strom uswusf). Nach kurzen Überschlagen kamen wir auf ca.1500 € monatlich (und das war 2018!).
Autoversicherung und Krankenversicherung haben aber ja nichts mit einem Retirement Village zu tun. Da geht es um das Wohngeld (Rates & Taxes, Levies) und dann um die Leistungen des Altersheims (medizinische Versorgung, Notruf etc). Für eine kleine Wohnung in Swakopmund Retirement Village belaufen sich die Kosten auf derzeit etwa N$ 4000 pro Monat, also 200 Euro.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!