jogoThemenstarter156 Beiträge · seit 200804. Juli 2016 · #1Hallo Fomis,
habe in anderem Thread schon eine Anfrage zu unserer Tour laufen. Wollte aber trotzdem hier noch einmal konkret zu unserem unbekanntesten Reiseteil - dem Richtersveld - noch ein paar Fragen platzieren.
Wir wollen Anfang November für ein paar Tage in den Richtersveld. Wir kommen aus Südafrika und wollen weiter nach Namibia, haben voraussichtlich einen Toyota Fortuner und keine Camping-Ausrüstung. Wir sind zu zweit - ein Auto. Aktuell hätte ich folgendes gebucht:
1. Tag Sendelingsdrift
2. Tag Tatasberge
3. Tag Tatasberge oder Gannakouriep
4. Tag Gannakouriep
Folgende Fragen hätten wir:
- Wir kommen aus Richtung Springbok - wäre der Helskloof Pass eine Empfehlung und mit Anreise Sendelingsdrift in einem Tag machbar (duchschnittliche 4*4 Kenntnisse vorausgesetzt)
- Ist die Fahrt zum Camp Tatasberge für durchschnittlich geübte 4*4 Fahrer machbar
- sollten wir eher einen weiteren Tag in Tatasberge beleiben oder eher zu Gannakouriep wechseln
- Wie weit kommt man am Abreisetag ohne allzuviel Hektik von Gannaroukiep bis Namibia (Richtung Klein Aus)
- Ich habe irgendwo gelesen, die Hütten in Tatasberge wären Anfang November schon nicht mehr empfehlenswert, da sie sich sehr aufheizen und nachts nicht mehr vernünftig auskühlen würden. Kann uns dazu jemand was sagen?
Schon mal vielen Dank für jede Anregung
Grüße
Jogo
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200604. Juli 2016 · #2jogo schrieb:
- Wir kommen aus Richtung Springbok - wäre der Helskloof Pass eine Empfehlung und mit Anreise Sendelingsdrift in einem Tag machbar (duchschnittliche 4*4 Kenntnisse vorausgesetzt)
- Ist die Fahrt zum Camp Tatasberge für durchschnittlich geübte 4*4 Fahrer machbar
- sollten wir eher einen weiteren Tag in Tatasberge beleiben oder eher zu Gannakouriep wechseln
- Wie weit kommt man am Abreisetag ohne allzuviel Hektik von Gannaroukiep bis Namibia (Richtung Klein Aus)
- Ich habe irgendwo gelesen, die Hütten in Tatasberge wären Anfang November schon nicht mehr empfehlenswert, da sie sich sehr aufheizen und nachts nicht mehr vernünftig auskühlen würden. Kann uns dazu jemand was sagen?
Springbock via Helskloof Pass nach Sendelingsdrift ist nach meiner Ansicht deutlich zu weit. Das ist ein Umweg von ca. 4 Stunden.
Ja, die Fahrt nach Tatasberg ist gut machbar.
Leider kenne ich Gannakouriep nicht.
Tatasberg ist ja zum Glück am Fluss. Da kannst Du bei Bedarf zum Abkühlen einen Sprung ins Nass machen. Im November kann es aber generell in der Gegend recht heiss werden. Ich habe damit keine Probleme und fand die Temperaturen deshalb auch angenehm. Allerdings haben wir gecampt und nicht in den Hütten geschlafen.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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JWjw232 Beiträge · seit 201104. Juli 2016 · #3Hi jogo,
aus Springbok direkt über den Helskloof nach Sendelingsdrif ist zumindest offiziell unzulässig, da man sich immer in Sendelingsdrif anmelden muss.
Der Umweg wird dir nach der Anfahrt auch nicht wirklich noch fehlen, es ist wie Chirgu bereits sagte, ein ziemlicher Umweg.
Die Fahrt zum Tatasberg ist für ungeübte 4x4-Fahrer machbar wie eigentlich jede Strecke im Richtersveld, vorausgesetzt natürlich, dass vorher nicht ein starker Regen oder ähnliches war, dann dauert's eben etwas bis die Pads wieder gerichtet sind.
Als Anfahrt würde ich dir auch nicht unbedingt die Strecke zwischen De Hoop und Richtersberg empfehlen; ist etwas heikel wegen tiefem Sand und spitzen Steinen.
Zu Tatasberg kann ich nichts sagen, wir waren nur in Richtersberg und Gannakouriep, wenn du baden willst eher Tatasberg 🙂
Zum Rausfahren aus dem Richtersveld einfach früh morgens losfahren, das funktioniert. Wir sind letzten Herbst auch von Gannakouriep bis Lüderitz gefahren; lang aber machbar.
Zum Schluß, Gannakouriep ist heiß ohne Abkühlung, Tatasberg hat wenigstens den Oranje, kommt aber drauf an was du machen willst.
vg jw
jogoThemenstarter156 Beiträge · seit 200805. Juli 2016 · #4Hallo Chrigu, Hallo Jw,
vielen Dank - das hilft uns schon mal weiter.
Helskloof habe ich gestrichen. Das mit der Hitze riskieren wir jetzt mal. Wir waren vor 5 Jahren Anfang November im KTP (ca. gleiche Zeit) und es war abends/nachts richtig (eis-)kalt.
Viele Grüße
Hannes
Tidou463 Beiträge · seit 201515. Feb. 2017 · #5chrigu schrieb:
Tatasberg ist ja zum Glück am Fluss. Da kannst Du bei Bedarf zum Abkühlen einen Sprung ins Nass machen. Im November kann es aber generell in der Gegend recht heiss werden. Ich habe damit keine Probleme und fand die Temperaturen deshalb auch angenehm. Allerdings haben wir gecampt und nicht in den Hütten geschlafen.
Herzliche Grüsse
Chrigu
Hallo Chrigu,
Kann man in Tatasberg campen? Ich dachte das wäre nicht möglich.
Meinst du dass das Risiko anfangs April groß ist dass die Fähre wegen erhöhtem Wasserstand nicht über den Orange fährt?
Liebe Grüße
Carmen
2016, Namibia, Botswana, Victoria Falls
2017, Uganda und Ruanda
2017, Kapstadt und Namibia
2018, Namibia und etwas Südafrika (Richtersveld, Augrabies, KTP)
JWjw232 Beiträge · seit 201116. Feb. 2017 · #6Hallo Carmen,
nein in Tatasberg kannst du nicht campen, kurz vor Tatasberg ist aber Richtersberg und das ist eine Campsite (nur Camping).
Das Risiko mit der Fähre besteht zur Regenzeit immer. In den letzten Jahren gab's dann immer die Möglichkeit über eine Brücke zwischen Oranjemund und Alexanderbay den Oranje zu überqueren.
Das ist ein ziemlicher Umweg, das Risiko das die Fähre nicht läuft halte ich aber für gering.
vg jw
Tidou463 Beiträge · seit 201516. Feb. 2017 · #7Hallo,
Vielen Dank für deine Antwort. Hat man in Richtersberg eine genau so schöne Aussicht wie in Tatasberg? Wie ist den die Piste, Anfahrt, zum Richtersberg?
Liebe Grüße
Carmen
2016, Namibia, Botswana, Victoria Falls
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2018, Namibia und etwas Südafrika (Richtersveld, Augrabies, KTP)
Holla158 Beiträge · seit 200719. Feb. 2017 · #8Die Anfahrt zum Richtersberg Campground ist die gleiche, wie zum Tatasberg. Auf dem Weg zum Tatasberg kommt man am Richtersberg zwangsweise vorbei.
Ich denke, dass die Aussicht nicht ganz so schön ist, da, soweit ich das sehen konnte, der Campground in dem Uferbewuchs des Oranje angelegt ist. Tatasberg liegt etwas höher. Allerdings bin ich am Richtersberg nicht ausgestiegen und kann es daher nicht "belegen".
Die Pisten sind eigentlich alle machbar. Die Strecken am Fluss längs sind immer recht tiefsandig und schlecht einzusehen. Bis auf den Weg vom Richtersberg zum Tatasberg habe wir sie gemieden. U.U. ist eine Schaufel sinnvoll 😄