Namibia von Sossusvlei bis Etosha im Herbst 2017

14 Antworten · 2'972 Aufrufe · gestartet 25. Juni 2016 von Leamon
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Themenstarter7 Beiträge · seit 201625. Juni 2016 · #1
Hallo zusammen,

erst einmal möchten wir uns kurz vorstellen: wir, das sind Lea und Simon, Ende 20, und wir planen für den Herbst 2017 eine 3-wöchige Tour durch Namibia. Campingerfahrung haben wir bis dahin in den USA gesammelt (großes Wohnmobil: 2015 LAX-LAX, 2016 DEN-DEN). Simon kennt das Linksfahren aus Australien. Mit 4x4 kennen wir uns noch nicht aus.

Gerne möchten wir mit dem Bushcamper (4x4 und Schlafmöglichkeit direkt IM Wagen, nicht auf dem Dach) unterwegs sein. Unsere Schwerpunkt liegt auf der Natur (Landschaft, Wandern und Tierbeobachtungen). Beim Zeitpunkt unserer Reise sind wir uns jedoch noch etwas unsicher. Ab Mitte/Ende September - der Hauptreisezeit? Oder lieber am Mitte Oktober, dann aber in Kauf nehmen, dass Tierbeobachtungen aufgrund erster Regenfälle schon schwierig werden können?

Unsere erste Routenplanung sieht wie folgt aus: (hängt die Richtung von der Reisezeit ab?)



Tag VON NACH / Strecke Gefahrene km Fahrtzeit Übernachtung Tagesaktivitäten
1 Frankfurt Windhook
2 Windhook Airport BüllSport 273 4,55 Büllsport
3 BüllSport 0 0,00 Büllsport Reiten am Morgen, Wanderung am Nachmittag
4 BüllSport Sossusvlei 120 2,00 Sesriem Camping Site (NWR.com.na), im Park, d.h. Vor Sonnenaufgang los Dünen Teil 1
5 Sossusvlei
Rooisand 185 3,08 Rooisand Camping (Teleskop ist hierfür ausschlaggebend..) Morgens vor Sonnenaufgang zur Düne (3 h Wanderung?), Mittagsaufbruch, Abends Teleskop
6 Rooisand Walvis Bay – Swakopmund 220 3,67 Meikes Guesthouse (kein Camping, evt. doch Campalternative?)
7 Swakopmund 0 0,00 Meikes Guesthouse (kein Camping, evt. doch Campalternative?) Desert-Tages-Tour
8 Swakopmund Spitzkoppe 150 2,50 Spitzkoppe Restcamp, Platz 26 Stellplatz 11 oder 12 Geführte Wanderung?
9 Spitzkoppe Ameib 80 1,33 Camping Ameib Wanderung auf eigene Faust
10 Ameib 0 0,00 Camping Ameib Wanderung auf eigene Faust
11 Ameib Ugab Terrace Lodge 330 5,50 Camping Ugab Terrace Lodge Kleine Nachmittagswanderung
12 Ugab Terrace Lodge 70 1,17 Camping Ugab Terrace Lodge Fingerklippe und Ugab-Terassen, Zipline
13 Ugab Terrace Lodge Etosha 210 3,50 Okaukeujo
14 Etosha 100 1,67 Okaukeujo
15 Etosha 100 1,67 Halali Evt. eine geführte Tour? Oder ist das Quatsch?
16 Etosha 100 1,67 Namutoni
17 Etosha 100 1,67 Namutoni
18 Etosha Kamrav 250 4,17 über Metorit
19 Kamrav Waterberg Wilderness Lodge, Camping 100 3,33 Rhino-Drive
20 Waterberg Wilderness Lodge, Camping 0 0,00 Gefürhte Fuß-Safari / Wanderung am Morgen, auf eigene Faust am Nachmittag.
21 Waterberg Düsternbrook 270 4,50 Aktivität 1
22 Düsternbrook 0 0,00 Aktivität 2
23 Düsternbrook Windhook Airport 80 1,00 Rückflug am Abend
24 Windhook Airport Frankfurt
Gesamtkilometer: 2738 km bei 21 Übernachtungen im Land

Bei der Berechnung der Fahrzeiten setzten wir maximal 60 km/h an. Auf kleinen Pads ist das sicher nicht zu schaffen..
Wie seht ihr die erste Übernachtung: Wir wechseln uns beim Fahren ab und landen früh. Ist es machbar bis Büllsport zu fahren? Habt ihr ansonsten eine Alternative für uns?

Wir freuen uns auf Anregungen und Tipps!
Lea und Simon
455 Beiträge · seit 201425. Juni 2016 · #2
Hallo Lea und Simon,

willkommen hier im Namibia Forum und bei den Afrika-Infizierten!
Folgende Punkte haette ich zur Anregung:
- bleibt nach Ankunft eine Nacht in Windhoek. Gleich nach Ankunft Wagen uebernehmen, Einkaufen, Geldwechsel, alles neu und anders, Linksverkehr, erste Pads und dann gleich eine laengere Strecke wuerde ich nicht machen. Macht evtl. eine Stadtrundfahrt, geht abends schoen Essen, frueh schlafen und dann seid ihr am naechsten Morgen fit und enstpannt fuer die Fahrt und die rsten tollen Eindruecke. Evtl. koennt ihr ja den Wagen auch schon am Vortag uebernehmen und am naechsten Tag evtl. gleich bis Sesriem fahrem. Oder eine Nacht Buellsport und dann Sesriem.
- in Halali braucht ihr keine gefuehrte Tour machen. Ihr seid mit eurem Wagen doch besten geruestet und koennt so lange auf game-drive gehen wie ihr wollt.
- Namutoni hat uns nicht gefallen, ich wuerde da lieber auf eine Lodge/Campsite auuserhalb des Parks tendieren, z.B. Onguma Bushcamp. Von dort haettet ihr evtl. auch dann die Moeglichkeit einen schoenen gefuehrte Game-Drive mitzumachen. Bis zum Park ist es ein Katzensprung und die Anlage duerft ihr als Camper auch nutzen.

Das waren jetzt nur so ein paar erste Gedanken ...

LG,
Elsa
1'835 Beiträge · seit 201526. Juni 2016 · #3
Hallo ihr zwei,
Guter Ratschlag von Elsa die erste Nacht in Windhoek zu verbringen. Autoübergabe könnte leicht zwei Stunden dauern, ebenso der Einkauf, da alles anders aussieht.

Im Etosha wäre vielleicht eine Idee einen Nightdrive zu buchen. Wenn man Glück hat sieht man Tiere die sich tagsüber verstecken. Im Krüger sahen wir mal 11 Löwen die auf der Teer Strasse schliefen da sie die Wärme liebten.

Für mich persönlich kämen die Tiersichtungen bei eurem Plan zu kurz. Wir hängen zum Beispiel nach Sesreim eine Woche im Kgalagadi Park in SA dran.

Das sind so meine Erfahrungen...
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
4'140 Beiträge · seit 200926. Juni 2016 · #4
Hi Lea und Simon,
erst mal willkommen im Forum. An eurer Tour sieht man schon, dass ihr euch gut auf Namibia vorbereitet habt und schon ungefähr richtig einschätzt, was euch erwartet.
Auch ich finde den Vorschlag von Elsa gut, den ersten Tag in Windhoek zu verbringen. es gibt hier viel zu sehen und erst auch mal zu erledigen und etwas Entspannung tut auch gut, bevor man ins Auto steigt. Ein Land zu bereisen, ohne mal die Hauptstadt gesehen zu haben ist nicht richtig rund. So lernt man zumindest, dass Namibia auch zwei Gesichter hat, nicht nur Natur und Tiere.
Was die Tiersichtungen betrifft, so ist zwischen September und Oktober kein großer Unterschied. Beides ist Hauptreisezeit und die ersten Regen fallen nur lokal und meist nicht so heftig aus. Außerdem schießt das Gras ja auch nicht im Raketentempo aus dem Boden. Der Oktober hat wahrscheinlich schon höhere Temperaturen und nachts ist es auch etwas wärmer. Pads sind aber alle gut befahrbar. Eure Tour könnte man auch ohne 4x4 machen. Also alles kein Problem.
Auf eine geführte Tour in der Etoscha könnt ihr verzichten. Fahrt selbst die interessantesten Wasserlöcher ab und geht auch nicht auf einen Nightdrive, denn an den beleuchteten Wasserlöchern in Okaukuejo und Halali werdet ihr wesentlich mehr (und besser!) Tiere sehen als bei solchen Fahrten.
Bei der Spitzkoppe müsst ihr euch sowieso für die Orte mit den Malereien einen Führer nehmen, aber der kostet nicht sehr viel. Die fotografisch interessanten Punkte könnt ihr dann am Abend und am Morgen selbst ansteuern. Versucht, dass ihr Campsite 5 bekommt, die liegt gleich vor der Rock Arch.
Ansonsten viel Spaß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
18 Beiträge · seit 201427. Juni 2016 · #5
Leamon schrieb:Hallo zusammen,

erst einmal möchten wir uns kurz vorstellen: wir, das sind Lea und Simon, Ende 20, und wir planen für den Herbst 2017 eine 3-wöchige Tour durch Namibia. Campingerfahrung haben wir bis dahin in den USA gesammelt (großes Wohnmobil: 2015 LAX-LAX, 2016 DEN-DEN). Simon kennt das Linksfahren aus Australien. Mit 4x4 kennen wir uns noch nicht aus.

Gerne möchten wir mit dem Bushcamper (4x4 und Schlafmöglichkeit direkt IM Wagen, nicht auf dem Dach) unterwegs sein. Unsere Schwerpunkt liegt auf der Natur (Landschaft, Wandern und Tierbeobachtungen). Beim Zeitpunkt unserer Reise sind wir uns jedoch noch etwas unsicher. Ab Mitte/Ende September - der Hauptreisezeit? Oder lieber am Mitte Oktober, dann aber in Kauf nehmen, dass Tierbeobachtungen aufgrund erster Regenfälle schon schwierig werden können?

Unsere erste Routenplanung sieht wie folgt aus: (hängt die Richtung von der Reisezeit ab?)



Tag VON NACH / Strecke Gefahrene km Fahrtzeit Übernachtung Tagesaktivitäten
1 Frankfurt Windhook
2 Windhook Airport BüllSport 273 4,55 Büllsport
3 BüllSport 0 0,00 Büllsport Reiten am Morgen, Wanderung am Nachmittag
4 BüllSport Sossusvlei 120 2,00 Sesriem Camping Site (NWR.com.na), im Park, d.h. Vor Sonnenaufgang los Dünen Teil 1
5 Sossusvlei
Rooisand 185 3,08 Rooisand Camping (Teleskop ist hierfür ausschlaggebend..) Morgens vor Sonnenaufgang zur Düne (3 h Wanderung?), Mittagsaufbruch, Abends Teleskop
6 Rooisand Walvis Bay – Swakopmund 220 3,67 Meikes Guesthouse (kein Camping, evt. doch Campalternative?)
7 Swakopmund 0 0,00 Meikes Guesthouse (kein Camping, evt. doch Campalternative?) Desert-Tages-Tour
8 Swakopmund Spitzkoppe 150 2,50 Spitzkoppe Restcamp, Platz 26 Stellplatz 11 oder 12 Geführte Wanderung?
9 Spitzkoppe Ameib 80 1,33 Camping Ameib Wanderung auf eigene Faust
10 Ameib 0 0,00 Camping Ameib Wanderung auf eigene Faust
11 Ameib Ugab Terrace Lodge 330 5,50 Camping Ugab Terrace Lodge Kleine Nachmittagswanderung
12 Ugab Terrace Lodge 70 1,17 Camping Ugab Terrace Lodge Fingerklippe und Ugab-Terassen, Zipline
13 Ugab Terrace Lodge Etosha 210 3,50 Okaukeujo
14 Etosha 100 1,67 Okaukeujo
15 Etosha 100 1,67 Halali Evt. eine geführte Tour? Oder ist das Quatsch?
16 Etosha 100 1,67 Namutoni
17 Etosha 100 1,67 Namutoni
18 Etosha Kamrav 250 4,17 über Metorit
19 Kamrav Waterberg Wilderness Lodge, Camping 100 3,33 Rhino-Drive
20 Waterberg Wilderness Lodge, Camping 0 0,00 Gefürhte Fuß-Safari / Wanderung am Morgen, auf eigene Faust am Nachmittag.
21 Waterberg Düsternbrook 270 4,50 Aktivität 1
22 Düsternbrook 0 0,00 Aktivität 2
23 Düsternbrook Windhook Airport 80 1,00 Rückflug am Abend
24 Windhook Airport Frankfurt
Gesamtkilometer: 2738 km bei 21 Übernachtungen im Land

Bei der Berechnung der Fahrzeiten setzten wir maximal 60 km/h an. Auf kleinen Pads ist das sicher nicht zu schaffen..
Wie seht ihr die erste Übernachtung: Wir wechseln uns beim Fahren ab und landen früh. Ist es machbar bis Büllsport zu fahren? Habt ihr ansonsten eine Alternative für uns?

Wir freuen uns auf Anregungen und Tipps!
Lea und Simon
Hallo Lea und Simon, willkommen im Forum. Was die Fahrerei betrifft, möchte ich mich meinen Vorgängern anschließen. Die geführte Tour in Etoscha würde ich aber auf jeden Fall machen. Gründe: 1. Man sitzt erhöht und hat einen besseren Überblick.
2. Die Guides haben ein sehr gutes Auge und sehen auch die etwas versteckten Tiere. 3. Man erhält einen besseren Überblick über die Wasserlöcher im Park und kann sich bei den Selbstfahrtouren leichter orientieren. 4. Die Guides tauschen sich per Funk aus und wissen welche Wasserlöcher lohnen. 5. es ist enspannender, auch mal nicht selbst zu fahren.
Ich wünsche euch viel Spaß
Renate
Burschi schrieb:Hi Lea und Simon,
erst mal willkommen im Forum. An eurer Tour sieht man schon, dass ihr euch gut auf Namibia vorbereitet habt und schon ungefähr richtig einschätzt, was euch erwartet.
Auch ich finde den Vorschlag von Elsa gut, den ersten Tag in Windhoek zu verbringen. es gibt hier viel zu sehen und erst auch mal zu erledigen und etwas Entspannung tut auch gut, bevor man ins Auto steigt. Ein Land zu bereisen, ohne mal die Hauptstadt gesehen zu haben ist nicht richtig rund. So lernt man zumindest, dass Namibia auch zwei Gesichter hat, nicht nur Natur und Tiere.
Was die Tiersichtungen betrifft, so ist zwischen September und Oktober kein großer Unterschied. Beides ist Hauptreisezeit und die ersten Regen fallen nur lokal und meist nicht so heftig aus. Außerdem schießt das Gras ja auch nicht im Raketentempo aus dem Boden. Der Oktober hat wahrscheinlich schon höhere Temperaturen und nachts ist es auch etwas wärmer. Pads sind aber alle gut befahrbar. Eure Tour könnte man auch ohne 4x4 machen. Also alles kein Problem.
Auf eine geführte Tour in der Etoscha könnt ihr verzichten. Fahrt selbst die interessantesten Wasserlöcher ab und geht auch nicht auf einen Nightdrive, denn an den beleuchteten Wasserlöchern in Okaukuejo und Halali werdet ihr wesentlich mehr (und besser!) Tiere sehen als bei solchen Fahrten.
Bei der Spitzkoppe müsst ihr euch sowieso für die Orte mit den Malereien einen Führer nehmen, aber der kostet nicht sehr viel. Die fotografisch interessanten Punkte könnt ihr dann am Abend und am Morgen selbst ansteuern. Versucht, dass ihr Campsite 5 bekommt, die liegt gleich vor der Rock Arch.
Ansonsten viel Spaß:
Burschi
Gesendet von meinem SM-T530 mit Tapatalk
455 Beiträge · seit 201427. Juni 2016 · #6
Hi Lea & Somin,
habe noch vergessen zu erwaehnen:
die Reisezeit Sept/Okt. finden wir sehr schoen, or allem auch was die Tiersichtung angeht.
Unten bei Sossusvlei kann es nachts noch empfindlich kalt sein, aber sobal die Sonne raus ist wird es schnell warm.
Je noerdlicher ihr kommt, desto waermer wird es . Im Etosha kann es durchaus schon sehr heiss sein. Schoen ist aber, dass es nachts doch immer deutlich abkuehlt.
Bei 2 Reisen in dieser Jahreszeit haben wir erlebt, dass dann Mitte Oktober schon mal der erste Regenguss fallen kann. Im Etosha waren bei der ersten Reise die Dornbuesche in gelber Bluete und bei der letzten Reise war noch nichts oder kaum was von Blueten zu sehen. Alles war sehr kahl und trocken, aber die Tiere waren alle konzentriert an den Wasserloechern. Es war aber auch immens heiss.
Da kann man waehrend der heissen Mittagsstunden getrost im Camp bleiben und erst wieder zum Nachmittag auf game-drive gehen. Die Tiere (Loewen, Elis, Rhinos, Springboecke ....) hielten sich ebenfalls etwas verdeckt im wenigen Schatten auf und erwachten so wie wir erst wieder spaeter zum Leben. Die morning-game-drives sind natuerlich ein Muss, Fruehstueck mitnehmen und los. Wir waren dann meistens so gegen 10-spaetestens 11 Uhr wieder im Camp.

In Okaukeujo und Halali braucht ihr abends keinen org. game-drive machen. Setzt euch einfach mit einem Savanna oder Weinchen an die Wasserloecher, da habt ihr Unterhaltung satt!

LG,
Elsa
312 Beiträge · seit 201327. Juni 2016 · #7
Hallo Lea, hallo Simon,
ich denke wie die Vorschreiber auch, dass eine Ü in Windhoek (oder in der Nähe) sinnvoll ist. Ihr müsst als Camper für Büllsport und auch Sesriem schon einiges Einkaufen...da gibt es ja nicht überall viel Auswahl und z. T. ist es auch teurer. Damit ist der erste Tag doch recht stressig, wenn Ihr so weit fahren möchtet.
Wegen Sesriem/Sossusvlei - denkt daran, dass Ihr für Deadvlei/Sossusvlei auch 120 km Fahrstrecke habt...die addieren sich zu Euren sonst geplanten Zeiten.
Liebe Grüße und viel Spaß beim Vorbereiten
DoNo
Themenstarter7 Beiträge · seit 201627. Juni 2016 · #8
Hallo ihr Lieben,
herzlichen Dank für eure Antworten und das Willkommen hier im Forum! (Die Danke-Funktion ist ja total klasse 🙂 )

Wir waren uns ja auch ein wenig unsicher, ob wir wirklich so weit fahren wollen am ersten Tag, aber auf der Strecke gab es bis dahin nichts und die Tage sind so kostbar. Eine Woche dranhängen ist leider nicht drin... 😉 Wir haben nun aktuell geplant in eine Pension zu gehen und einen weiteren Tipp hier aus dem Forum zu beherzigen: Sachen in die Pension und dann mit leerem Wagen einkaufen. Wenn dann wer einbricht, kommt wenigstens nichts weg 😎 ! Bisher hatte Simon die Pension Steiner rausgesucht. Haut mich (Lea) noch nicht so um, aber da finden wir noch was.

Allerdings muss diese Nacht nun irgendwo gesammelt werden.. die zwei Nächte Büllsport hatten wir zum Ankommen gewählt. Eine Nacht ginge, ist aber stressig, zumal dann nur eine Nacht Sossusvlei folgt. Wenn wir Büllsport ganz streichen, finden wir die Fahrt sehr lang. Würde aber gehen und zwei Nächte Sossusvlei bringen. Nach langem hin und her haben wir uns nun entschieden die Nacht auf Kamrav rauszuschmeißen und 360 km vom Etosha in Kauf zu nehmen. Für andere Vorschläge sind wir aber offen. Wir haben trotz rigoroser Begrenzung schon wieder zu wenig Tage 😄.

Ich hatte auch schon in einem Bericht gelesen, dass die staatlichen Plätze im Etosha schlechter werden(? oder sind?), schade! Aber: Unschlagbar ist für uns, dass man morgens quasi als Erster los kann. Das müssen wir noch mal überlegen. Der Wein am beleuchteten Wasserloch ist aber natürlich längst eingeplant 😉.

Zum dem Klima hab ich noch eine Frage:
Es ist so, dass wir sehr gerne mit Freunden zusammen reisen möchten. Bisher hatten wir einen Start Ende September favorisiert. Unsere Freunde können aber erst ab dem 15.10. los (15.10-07.11 wäre dann der Zeitraum). Die Empfehlungen bezüglich der besten Reisezeit sind sicher sehr subjektiv, aber habt ihr Erfahrungen mit dieser Reisezeit?

Vorteile: Etwas leerer, abends etwas länger hell und wärmer, in Deutschland grauseliges Wetter(!)
Nachteile: Heißer in Namibia (Wandern..), erst Anfang November im Etosha, dann gab es schon den ein oder anderen Regen. Die Berichte hier aus dem November sehen trotzdem genug Tiere.

Ist es bei diesem Zeitraum vielleicht sinnvoll die Reiserichtung umzudrehen? D.h. kühler im Etosha und noch kein / weniger Regen, dafür Nächte in der Wüste angenehmer (und die Tage noch heißer, ich weiß, aber der frühe Vogel.. nimmt den Platz im Park 😉 ). Wobei wir dann wohl am ersten Tag bis Düstenbrook fahren würden (80 km, sicher machbar, oder?) und die letzte Nacht in der Stadt hätten. Alle anderen hier fahren anders rum: Etosha als Highlight zum Schluss? Oder gibt es für diese Richtung noch mehr Gründe?

Noch Mals vielen Dank für eure tolle Hilfe und viele Grüße
Lea und Simon
4'140 Beiträge · seit 200928. Juni 2016 · #9
Hallo Lea und Simon,
meine ersten Reisen in namibia waren auch anders herum. ich bin in Düsternbrook gestartet und hatte da schon mal einen schönen Eindruck von der Tierwelt. Dann standen bei mir vor allem die Tierbeobachtungen im Vordergrundund die wollte ich unbedingt am Anfang haben - mit dem Hintergedanken, irgendetwas könnte ja dazwischen kommen und dann müsste ich vielleicht den Schluss streichen? Es ist zum Glück nie passiert und ich konnte nach der Etoscha immer den "Rest" entspannt anschauen.
Innerhalb von zwei Wochen ändert sich das Wetter nicht so radikal, dass man deswegen umstellen muss. Wegen "Regen" müsst ihr auch keine Bedenken haben, denn wenn es mal einen Gewitterschauer lokal irgendwo gibt und ihr zufällig dort seid, dann ist der in mindestens einer Stunde wieder vor bei. Die Tagestemperaturen allerdings steigen schon Richtung November zunehmend an. Aber wer es gerne heiß mag und genügend Zeit für eine ausgiebige Siesta am Mittag mitbringt, dem macht das nichts aus.
Zur Pension in Windhoek: Ich war oft im Steiner weil es sehr günstig liegt. Beim letzten Mal bin ich ins Uhland gegangen. Auch Sonneneck kann ich empfehlen. Vom Uhland kann man auch in ca. 15 Min. in die Stadt laufen. Sonneneck ist noch ruhiger (für einen Start am nächsten Morgen Richtung Okahandja günstig gelegen.)
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Themenstarter7 Beiträge · seit 201622. Aug. 2017 · #10
Hallo zusammen,

long long time no see...auch wenn es hier nicht mehr danach aussieht haben wir unsere diesjährige Herbstreise nach Namibia tatsächlich schon von gut einem Jahr gebucht. Seitdem sind wir ehr als stille Mitleser in dem ein oder anderen Thread dabei oder schüren die Vorfreude durch die Lektüre eines der weltklasse Reiseberichte.

Wir sind nun zu 4. (4 Erwachsene) in 2 Bushcampern mit Dachzelt unterwegs. An unserer ursprünglich geplanten Route hat sich gar nicht mehr so viel verändert, die Planung ist im Dateianhang als Tabelle eingefügt. Sämtliche Unterkünfte sind gebucht. So dass hier kein Spielraum mehr besteht und auch nicht gewünscht ist. Grundsätzlich freut es uns aber, wenn der ein oder andere Selbstfahrer noch etwas zu den momentan ausgewählten Strecken sagen könnte um jeweils von A nach B zu kommen.

Bezogen auf einzelne Routenabschnitte sind noch die folgenden Fragen aufgekommen:

Tag 1) Wir fliegen mit 2 verschiedenen Fliegern nach Windhoek; 2 kommen bereits morgens mit einem Non-Stop Flug an, 2 mit dem KLM Flug am Mittag. Der Transfer vom Flughafen wird jeweils durch den Vermieter gewährleistet. Die beiden frühen Vögel haben für den Vormittag dann eine Stadtrundfahrt gebucht. Am frühen nachmittag (Samstag) erfolgt dann die gemeinsame Übernahme der Camper. Im Anschluss möchten wir unser Gepäck ins gebuchte Guesthouse bringen und mit einem Wagen zur Mearua Mall im Super Spar den Ersteinkauf (sämtliche Lebensmittel und sonstige noch notwendige Campingartikel) erledigen. Abends haben wir dann in Joes Beerhouse einen Tische reserviert (Fahrt mit dem Taxi). Für den Einkauf von Bier, Wein und Gin (oder im Duty free?) überlegen wir momentan den Fahrer der Stadtrundfahrt zu bitten einen schnellen Zwischenstopp einzulegen. Passt das alles so hintereinander weg?

Tag 4 - Büllsport) kennt jemand die Wanderungen zur Köcherbaumschlucht und den Olive Trail und kann die eine noch mehr empfehlen als die andere?

Tag 5/6 - Sesriem) Passt es bei "nur" einer Übernachtung einmal morgens früh ins Soussusvlei rein zu fahren und dann eine Düne zu besteigen und das Dead Vlei zu besichtigen? Welche Reihenfolge sollte man hier für das schönste Licht wählen? Den Sesriem Canyon würden wir dann am Ankunftstag vormittags besichtigen.

Tag 7/8/9 Swakopmund) Momentan überlegen wir noch einen kleinen Rundflug am Swakopmund zu machen. Welchen Anbieter kann man hier empfehlen und gibt es dann auch eine Tour am nachmittag? Gebucht ist bislang nur die Little 5 Desert Tour. Kommt man auf dieser auch bereits in den Bereich des Welvitscha Drives? hier sind wir uns nicht sicher, ob dieser lohnt, oder ob wir lieber noch eine Robbenfahrt machen. Alles nicht so einfach bei so vielen Möglichkeiten.

Tag 9 Spitzkoppe) Hier würden wir uns nach Ankunft um die Mittagszeit gerne ein wenig die Füsse vertreten. Leider sind wir noch nicht so schlau geworden, welche Bereiche man ohne und welche nur mit Führer betreten darf (oder aus Sicherheitsgründen ) sollte. Wir möchten hier nicht die Spitzkoppe selber besteigen, sonder das Gelände einfach zu Fuss erkunden (ca. 2-3 Std. Wanderung)

Tag 12/13 - Versteinerter Wald) Vor allem auf Grund der Berichte hier im Forum über die momentan ehr schlechteren Strassenverhältnisse sind wir uns unsicher ob ein Abstecher in dieses Gebiet zeitmäßig drinsitzt. Entweder auf dem Weg von Omandumba nach Bambatsi oder von dort als Tagesausflug. Das Zip Lining ist noch nicht gebucht, das würden wir aber schon gerne machen und ist nach Rückfrage auch für Tagesgäste möglich (Uhr morgens wurde als Startzeit genannt).

Tag 14) Ist ein letzter Großeinkauf vor dem Etosha Outjo gut/sinnvoll?

Tag 14 - 18 Etosha) Hier möchten wir vor allem mit dem eigene Camper die einzelnen Wasserlöcher abklappern und die Mittagspausen und Abende dann enspannt am Campeigenen Wasserloch verbringen. Evt. ist noch ein Nacht-Gamedrive geplant, dies aber wenn dann spontan vor Ort.

Tag 21 Waterberg) Auf dem Weg vom Waterberg nach Duesternbrook liebäugeln wir mit einem Besuch von Africat Foundation oder Cheetah Conservation Fund. Gibt es hier Präferenzen oder ist beides ehr wie im Zoo und aus eurer Sicht nach den excellenten Sichtungen im Etosha nicht mehr "notwendig"

Vielen Dank für die ein oder andere Anregung, nicht dass wir doch noch einen Bock geschossen haben; das möchten wir sowohl bei der Planung als auch in Namibia vermeiden 🙂

viele vorfreudige Grüße, Leamon


📎 REISEPLANNamibia_2017.pdf
zuletzt bearbeitet 22. Aug. 2017
16,9k Beiträge · seit 201222. Aug. 2017 · #11
Tag 7/8/9 Swakopmund) Gebucht ist bislang nur die Little 5 Desert Tour. Kommt man auf dieser auch bereits in den Bereich des Welvitscha Drives?

Nein, nicht mit den Anbietern Chris & Tommy.

Tag 14) Ist ein letzter Großeinkauf vor dem Etosha Outjo gut/sinnvoll?

Ja, die Shops im Etosha bieten real existierenden Sozialismus.

Tag 21 Waterberg) Auf dem Weg vom Waterberg nach Duesternbrook liebäugeln wir mit einem Besuch von Africat Foundation oder Cheetah Conservation Fund. Gibt es hier Präferenzen oder ist beides ehr wie im Zoo und aus eurer Sicht nach den excellenten Sichtungen im Etosha nicht mehr "notwendig"

Um den CCF zu besichtigen müsst Ihr wieder zurück, durch Otjiwarongo durch und hinter dem Waterberg abbiegen. Das ist ein riesen Umweg.

Africat liegt auf dem Weg.

Zoo? Welcher Zoo verfügt über eine Fläche von 200 Quadratkilometern?
Mir fällt da gerade keiner ein.

Und ob es im Etosha exzellente Sichtungen für Euch gibt, bleibt abzuwarten.

LG
Logi
204 Beiträge · seit 201623. Aug. 2017 · #12
Hallo,
Wir haben den Welwetschia Drive im April mit Tommy gemacht, ist sehr zu empfehlen, es ging zuerst durch die Mondlandschaft und durch das Bett des Swacop Rivers zu den Welwetschias. Der Guide war sehr kompetent. Und wusste viel über die Geologie des Gebiets, und die dort vorkommenden Pflanzen zu berichten. Es wurde häufig angehalten und kurze Spaziergänge gemacht. Insgesamt waren wir 4 Stunden unterwegs mit insgesamt 3 Personen. Die Tour war wirklich ihr Geld wert und wir können sie uneingeschränkt weiterempfehlen
Freundliche Grüße
Traute
16,9k Beiträge · seit 201223. Aug. 2017 · #13
Bollito schrieb:
Wir haben den Welwetschia Drive im April mit Tommy gemacht, ist sehr zu empfehlen, es ging zuerst durch die Mondlandschaft und durch das Bett des Swacop Rivers zu den Welwetschias. Der Guide war sehr kompetent. Und wusste viel über die Geologie des Gebiets, und die dort vorkommenden Pflanzen zu berichten. Es wurde häufig angehalten und kurze Spaziergänge gemacht. Insgesamt waren wir 4 Stunden unterwegs mit insgesamt 3 Personen. Die Tour war wirklich ihr Geld wert und wir können sie uneingeschränkt weiterempfehlen
Das war dann aber nicht die normale Living Desert Tour / Little 5 Tour - oder?

LG
Logi
204 Beiträge · seit 201623. Aug. 2017 · #14
Nein, das war die Tour " Welvetschia Drive und Mondlandschaft"
Themenstarter7 Beiträge · seit 201624. Aug. 2017 · #15
Hallo Logo, hallo bollito,

Vielen Dank schon einmal für eure Informationen!

Den Einkauf werden wir dann auf jeden Fall in outjo vor der Einfahrt in den Etosha erledigen.

Einen Zwischenstopp bei africat legen wir dann vll spontan ein, großkatzen gibt es ja ansonsten für uns auch noch bei "cats unlimited" auf düsternbrook.

Für eine weitere geführte Tour zu den Welwitschas reicht wahrscheinlich leider die Zeit in swakop nicht aus, aber mal sehen, was da kurzfristig noch so möglich ist....

Wir würden uns freuen, wenn wir noch ein Feedback zur geplanten Streckenführung ( jeweils von A nach 😎 aus der Tabellen-Datei im Anhang des letzten Posts bekommen würden, vielen Dank schon mal im voraus.

Viele Grüße

Lea und Simon