Bitte um Einschätzung (4 Wochen Nambia + Botswana)

9 Antworten · 1'462 Aufrufe · gestartet 14. Juni 2016 von ringelstrumpf
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Themenstarter29 Beiträge · seit 201614. Juni 2016 · #1
Hallo,

nachdem ich in einem anderen Thread schon so nette Antworten bekommen habe und mich die Planung nicht mehr losgelassen hat, wollte ich doch einmal unsere bisherige Route vorstellen und vielleicht das ein oder andere Feedback erhalten.

Wir wollen einen 4x4 mit Dachzelt mieten, bringen 4 Wochen mit (hoffentlich ganze 28 Nächte) und werden hauptsächlich im April, vielleicht noch gegen Anfang Mai unterwegs sein.


1. Nacht: Zwischenstop – Melrose Farm (südlich von Windhuk)
2. Nacht: Sesriem Rest Camp
3. Nacht: Sesriem Rest Camp
4. Nacht: Bagatelle Kalahari
5. Nacht: Bagatelle Kalahari
6. Nacht: Red Dune Camp
7. Nacht: Red Dune Camp
8. Nacht: Zwischenstop – ?
9. Nacht: Zwischenstop – East Gate Rest Camp
10. Nacht: Zwischenstop – Thakadu Camp
11. Nacht: Maun – Old Bridge Backpackers
12. Nacht: Maun – Old Bridge Backpackers (tagsüber: Tagesbootstour ins Delta)
13. Nacht: Chobe – Savuti
14. Nacht: Chobe – Savuti
15. Nacht: Chobe – Ihaha
16. Nacht: Kasane – ?
17. Nacht: Kasane – ? (tagsüber: Tagesausflug Viktoriafälle)
18. Nacht: Kasane – ?
19. Nacht: Caprivi – ?
20. Nacht: Caprivi – ?
21. Nacht: Caprivi – ?
22. Nacht: Zwischenstop – Roy’s Rest Camp
23. Nacht: Waterberg – Waterberg Wilderness Campsite
24. Nacht: Waterberg – Waterberg Wilderness Campsite
25. Nacht: Spitzkoppe - ?
26. Nacht: Spitzkoppe - ?
27. Nacht: Swakopmund - ?
28. Nacht: Swakopmund - ?

Die Fragezeichen sollen heißen, dass die genaue Übernachtungsmöglichkeit noch nicht festgelegt ist. Die anderen, die schon genannt sind, können sich natürlich auch noch ändern. Gerade beim Chobe NP sehe ich Probleme, da wir erst gegen frühestens Ende des Jahres buchen können, aber mal sehen.

Wie schätzt ihr die Route ein? Okay? Zu stressig? Doof? Unmachbar?

Ich weiß, dass ich den Etosha nicht dabei habe, aber irgendetwas muss man ja weglassen, wenn man nicht nur abhaken möchte und da wir beide nicht so unglaublich sehr auf Tierbeobachtungen aus sind, ist das für uns in Ordnung so. Die Priorität sind bei uns die wunderbaren Landschaften . Deswegen sieht die Route so aus wie sie eben aussieht. 😄

Aber ganz sicher bin ich mir nicht. Am Ende werfe ich doch alles um und konzentriere mich nur auf Namibia. Mmmh.

Verbesserungsvorschläge werden sehr gerne entgegen genommen. 🙂
Vorschläge zu schön gelegenen Campingplätzen auch.

Danke und liebe Grüße!
zuletzt bearbeitet 14. Juni 2016
33,1k Beiträge · seit 200614. Juni 2016 · #2
Hallo ringelstrumpf,

das ist so alles machbar. Mir persönlich wäre es viel zu viel Chobe und Kasane und viel zu wenig Caprivizipfel. Da erlebt ihr das Gleiche wie im Chobe, nur weniger überlaufen. Ich würde Etosha keinesfalls weglassen - andere Tierwelt, andere Landschaft, anderes Erlebnis.

Viele Grüße aus WIndhoek
Christian

NACHTRAG: Wenn es um Landschaften geht, sollte die Namib (Sossusvlei) keinesfalls fehlen!
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 14. Juni 2016
Themenstarter29 Beiträge · seit 201614. Juni 2016 · #3
Hallo,
vielen Dank für deine Einschätzung!

So ganz sicher bin ich mir mit dem Ganzen noch nicht. Ich würde ja auch nur Namibia inkl. Caprivi und Ausflug zu den Viktoriafällen machen, aber irgendwie fällt mir keine so richtig sinnvolle Route ein in dieser Version. Den Etosha habe ich weggelassen, weil ich ja schon den Chobe und Caprivi auf der Route habe und irgendwas weglassen musste.

Nachtrag: Oder eben nur nach Namibia ohne Caprivi und Viktoriafälle, aber da blutet mir doch irgendwie das Herz.
zuletzt bearbeitet 14. Juni 2016
6'152 Beiträge · seit 200614. Juni 2016 · #4
hallo ringelstrumpf,

ich persönlich finde, dass der Anfang der Tour und zum Ende Swakop überhaupt nicht in die Route passt.
Von Bagatelle fährst Du nochmals südlich zum Red Dune Camp und dann musst Du ja nach norden fahren um nach Maun zu kommen.
Ich würde die Tour beginnen in: Windhuk -Richtung Maun-Kasane-Chobe-Caprivi-Otavi- Khorixas-Erongo-Spitzkoppe-Swakopmund-Sesriem-zurück Richtung Windhuk über den Spreeghoogte Pass, oder Gamsberg oder aber über Maltahöhe-Kalkrand-Rehoboth oder aber Maltahöhe
Mariental-Bagatelle-Windhuk, Du musst halt schauen wo Du wielange bleibst und wie Du mit den Tagen hinkommst. Wie Christian schon erwähnt würde ich auch im Caprivi länger bleiben, bei Kongola-Divundu-Mahango.
Umgebung Maun ist das Tiians Camp sehr schön.
Besorge Dir mal Trummis Liste - da stehen sämtliche Campsite und Unterkünfte drin www.namibiana.de
Beste Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 14. Juni 2016
75 Beiträge · seit 201614. Juni 2016 · #5
ringelstrumpf schrieb:Ich würde ja auch nur Namibia inkl. Caprivi und Ausflug zu den Viktoriafällen machen, aber irgendwie fällt mir keine so richtig sinnvolle Route ein in dieser Version. Den Etosha habe ich weggelassen, weil ich ja schon den Chobe und Caprivi auf der Route habe und irgendwas weglassen musste.
Huhu 🙂

Wir machen diesen Sommer eine 6-wöchige Tour durch Namibia und besuchen unteranderem auch den Caprivizipfel inkl. Ausflug zu den Vic-Fällen und den Etosha-NP. Du findest unsere aktuelle Route unter diesem Link: http://namibia-forum.ch/forum/7-routen/289497-6-wochen-namibia-august-september-2016-route.html (die aktuellste Version ist auf der letzten Seite) Vielleicht hilft euch das ja etwas? Wir sind zwar 2 Wochen länger unterwegs, reisen aber bis ganz in den Süden an die südafrikanische Grenze.

Liebe Grüsse
Lea
http://www.TickerFactory.com/
5'479 Beiträge · seit 200914. Juni 2016 · #6
Hallo,

es gibt 2 Punkte, die ich sehr unglücklich finde uns selbst so nie machen würde.

Zum einen würde ich den Süden und Westen am Anfang oder am Ende der Reise bündeln. So wie derzeit geplant ist das unnötige Fahrerei. Red Dune würde ich ganz weglassen. Es ist kein großer Unterschied zu Bagatelle. Ich würde von Windhoek nach Bagatelle fahren, von dort zum Sossusvlei und weiter via Swakopmund Richtung Caprivi.

Der andere Punkt ist der Bereich zwischen Kasane und Maun. Meiner Ansicht nach ist dieser Bereich der absolute Höhepunkt Eurer Reise und kommt dafür viel zu kurz. Moremi wollt Ihr aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen ganz weglassen und die Strecke Von Savuti nach Maun wäre mir zu weit. Das ist ein ganzer Tag Fahrerei und man bekommt von der Gegend nichts mit. Ich würde für diesen Streckenabschnitt mindestens 3 weitere Tage einplanen.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
7'262 Beiträge · seit 200614. Juni 2016 · #7
Topobär schrieb:Der andere Punkt ist der Bereich zwischen Kasane und Maun. Meiner Ansicht nach ist dieser Bereich der absolute Höhepunkt Eurer Reise und kommt dafür viel zu kurz. Moremi wollt Ihr aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen ganz weglassen und die Strecke Von Savuti nach Maun wäre mir zu weit. Das ist ein ganzer Tag Fahrerei und man bekommt von der Gegend nichts mit. Ich würde für diesen Streckenabschnitt mindestens 3 weitere Tage einplanen.
Das ist jetzt so eine Sache. Ich bin begeistert vom Moremi. Dieses Jahr haben wir viel Caprivi gemacht. Jetzt finde ich, dass man Mormi sehr gut durch Caprivi ersetzen kann. Das Ding ist aber, dass es am einen wie am anderen Ort Zeit braucht. Drei Tage sind für den Caprivi einfach auch zu wenig. Ich würde wahrschinlich das Red Dune Camp und eine Nacht Kasane streichen. Diese drei Tage zusätzlich in den Caprivi investieren. z.B. 2 Nächte Nkasa Rupara (Livingstone Camp), zwei Nächte Nambwa und zwei Nächte bei Divundu für Buffalo- und Mahango Park.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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Themenstarter29 Beiträge · seit 201624. Juni 2016 · #8
Vielen Dank für all eure Hinweise und Vorschläge. Ich habe nicht alles berücksichtigen können, was gesagt wurde, bitte fühlt euch nicht missachtet oder ignoriert.

Ich habe nun noch einmal eine Route erstellt, die ein wenig anders aussieht. Wahrscheinlich habe ich sie fünffach verschlimmert. Tut mir wirklich leid. 😄 😕

1. Nacht: Bagatelle Kalahari
2. Nacht: Bagatelle Kalahari
3. Nacht: Sesriem Rest Camp
4. Nacht: Sesriem Rest Camp
5. Nacht: Mirabib im Naukluft Nationalpark
6. Nacht: Spitzkoppe Community Camp
7. Nacht: Spitzkoppe Community Camp
8. Nacht: Mowani Mountain Camp
9. Nacht: Mowani Mountain Camp
10. Nacht: Hoada Campsite
11. Nacht: Oppiklippe
12. Nacht: Roy's Rest Camp
13. Nacht: Caprivi - Ngepi Camp
14. Nacht: Caprivi - Ngepi Camp
15. Nacht: Caprivi - Mavunje Camp
15. Nacht: Caprivi - Mavunje Camp
17. Nacht: Chobe Nationalpark - Camp Ihaha
18. Nacht: Kasane - Senyati Camp
19. Nacht: Kasane - Senyati Camp
20. Nacht: Elephant Sands
21. Nacht: Kubu Island
22. Nacht: Gweta
23. Nacht: Gweta
24. Nacht: Drifters Campsite
25. Nacht: Third Bridge Campsite
26. Nacht: Third Bridge Campsite
27. Nacht: Maun
28. Nacht: East Gate Rest Camp

Denkt ihr, dass das möglich ist, ohne dass es zu stressig wird?

Ich habe die Zeiten großzügig überschlagen und komme bei den fast allen Fahrtagen auf 2 bis maximal 4 Stunden (reine) Fahrzeit. Das wäre, wenn ich an frühere Reisen und Road Trips denke, in Ordnung für uns. Die Tage vor Ort würden wir für kleinere Pirschfahrten und Ausflüge nutzen - und ansonsten entspannen und die Natur auf uns wirken lassen.

Wenn es nicht geht, dann muss ich mir was Anderes überlegen... 🙂
zuletzt bearbeitet 24. Juni 2016
566 Beiträge · seit 201324. Juni 2016 · #9
ringelstrumpf schrieb:
24. Nacht: Drifters Campsite
25. Nacht: Third Bridge Campsite
26. Nacht: Third Bridge Campsite
27. Nacht: Maun

Denkt ihr, dass das möglich ist, ohne dass es zu stressig wird?

Es kommt darauf an, was Du unter "zu stressig" verstehst. 😉
Mir wäre die Fahrt Drifters Campsite - Third Bridge sowie der Rückweg Third Bridge - Maun in jedem Fall zu stressig. Von Drifters bis zum Southgate ist es zwar nicht soo weit, die Straße ist aber in Teilen unter aller Kanone feinstes Wellblech. Das braucht seine Zeit. Zudem werdet ihr ggf. in Maun noch kurz etwas Einkaufen, Tanken etc., was auch Zeit kostet. Da die Strecke South Gate - Third Bridge sehr reizvoll ist, würde ich da nicht durchbrettern wollen.
Eventuell einen Tag Gweta streichen und dafür einen Zwischenstopp Southgate? Wäre also:
Gweta - Drifters Campsite - South Gate - Third Bridge - Third Bridge - Maun.

Auch zu überlegen wäre, ob Ihr Gweta (Planet Baobab?) komplett streicht oder Drifters rausnehmt und 2 Tage Kubu Island einplant. Dann wäre eventuell sowas möglich:
Elephant Sands - Kubu Island - Kubu Island - Drifters - South Gate - Third Bride - Third Bride - Maun oder aber
Elephant Sands - Kubu Island - Kubu Island - Gweta - South Gate .....

LG Mogambo 🙂
5'479 Beiträge · seit 200924. Juni 2016 · #10
Ich würde von Kasane nicht "außenrum" nach Maun fahren, sondern via Chobe und Moremi. Ansonsten eine sehr schöne Tour.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"