wir sind seit dem 21.05.16 wieder von unserer dreiwöchigen Tour durch Namibia zurück! Mehrere Länder in Afrika haben wir bereits bereist, dies war das erste Mal Namibia. Es hat uns so gut gefallen, dass wir bereits eine Woche nach unserer Rückkehr Flug und Fahrzeug für 2017 gebucht haben! 🙂 21 Tage der Süden & KTP! Auf diesem Weg möchten wir uns für die vielen Info`s und Tipps, die wir aus dem Forum bekommen haben, mit einem kurzen Reisebericht und Bewertungen der Campsites bedanken. Hier der Ablaufplan unserer Tour:
Wir sind pünktlich um 05:20 Uhr gelandet und wurden von einem Mitarbeiter von Safari Car Rental abgeholt. Die Mietwagenübergabe wurde schnell und reibungslos erledigt. Wir hatten einen 2015er Toyota Hilux 2,5 DC mit Dachzelt. Das Fahrzeug und die komplette Ausstattung waren in neuwertigem Zustand. Er hatte gerade mal 50.000 km auf dem Tacho, hat nagelneue Reifen bekommen und zwei neue Ersatzreifen waren auch an Bord. In den 21 Tagen hatten wir keinen Platten und auch sonst keine Probleme mit dem Fahrzeug. 😎 Das einzige was wir zu bemängeln hatten, ist dass das Fahrzeug keine zweite Batterie hatte. Der Engel-Kühlschrank hält die Getränke und Lebensmittel auch ohne zweite Batterie bis zu drei Tagen kalt!
Hier noch ein paar Bilder vom Hilux Expedition, den wir für 2017 gebucht haben. Dieser hat zwei Batterien, mehr Bodenfreiheit und ist ein Automatik.
30.04.-01.05.16 Chameleon Backpackers
Das Chameleon liegt sehr zentral und es sind nur 5 -10 Gehminuten bis zum Wernhill-Center, Pick & Pay Supermarkt und zum nächsten ATM. Auch der Superspar ist in 5 Minuten mit dem Fahrzeug erreichbar. Im Chameleon herrscht eine sehr lockere und entspannte Atmosphäre. Jeder Gast kann die große offene Küche zum kochen, u.s. nutzen. Zusätzlich stehen einem dort auch mehrere große Kühlschränke zur Verfügung! Des weiteren gibt es eine Bar mit kalten Getränken und zwei Mal die Woche gibt es hausgemachte Pizza! 😛 Es gibt verschiedene Zimmerkategorien zur Auswahl, von Mehrbettzimmern bis hin zum Lovebird-room (den wir gebucht hatten). Dieser befindet sich im zweiten Stock direkt am Pool, mit großer Terrasse und eigenem Bad...Sundowner-Blick inklusive! 🙂 520 N$ für zwei Personen inkl. Frühstück. Ebenfalls hat dieses Zimmer einen Tresor. Das Fahrzeug kann sicher in der Anlage geparkt werden. Von Vorteil ist es außerdem, dass jeder Gast am Abreisetag (nach dem aus checken), noch die Möglichkeit hat, die Duschen zu nutzen!
Teil 205. Juni 2016
01.-02.05.16 Camp Gecko Spreetshoogte-Pass
Camp Gecko hat uns sehr gut gefallen. Es war ein freundlicher und stürmischer Empfang von drei Hunden und zwei Katzen. 🙂 Es gibt Campsites am Farmhaus sowie zwei Campsites auf einem Hügel mit spektakulärer Aussicht über die Ebene. Die Eagles nest campsite liegt etwas tiefer, ist aber genauso schön. Wir hatten die Hilltop campsite reserviert. Wir waren für diese Nacht die einzigen Gäste. Gerne hätten wir dort zwei Nächte verbracht. Mit Liebe gestaltete Anlage und sehr sauberen Sanitäranlagen. Der Sternenhimmel dort war atemberaubend, da gerade Neumond war. 🤩 Unten in der Ebene befindet sich eine beleuchtete Wassertränke. Sehr zu empfehlen sind die vier doppelstöckigen fest gebauten Zelte, die sich direkt an der Wassertränke befinden! Kleiner Tipp für Messersammler: Der Farmbesitzer fertigt wunderschöne und hochwertige Messer in Handarbeit auch nach Kundenwunsch an!!! Leider hätte dies unsere Urlaubskasse gesprengt, da die Preise ab ca. 400 EUR beginnen! 🙁
02.05.-04.05.16 Ranch Koiimasis Tirasberge
Vom Gecko aus ging es über Duwisib Castle weiter zur Ranch Koiimasis. Die Ranch liegt in einer wunderschönen Landschaft direkt an der D707. Auf der halbstündigen Zufahrt zum Farmhaus kann man Strauße, Oryxe, Schakale und Löffelhunde beobachten.Wir haben 7 Löffelhunde auf der Zufahrt zum Farmhaus gesehen aber leider nicht fotografiert 🙁 Die Begrüßung durch die Besitzerin war sehr freundlich und wir bekamen unsere Campsite zugewiesen. Es gibt vier Campsites, die in einer Schlucht gelegen sind. Diese sind tip top gepflegt und sauber. Am Besten gelegen sind Campsite 1 und 2, da man von dort die sanitären Anlagen am schnellsten erreicht. Es gibt keinen Stromanschluss, nur eine Solar-Lampe über dem überdachten Tisch.
Wir hatten direkt am nächsten Morgen einen FarmDrive für den späten Nachmittag gebucht. 500N$ pro Person Im Nachhinein finden wir jedoch dass der Preis für zwei Stunden inkl. sundowner absolut überteuert ist. Wir wurden um 16:00 Uhr abgeholt und machten eine Fahrt rundum das Farmhaus, zu einer Buschmann-Feuerstelle und schafften es danach geradeso zum Sonnenuntergang am Sundowner-Platz zu sein. Für vier Leute standen leider nur zwei Bier, Cola und Fanta zur Verfügung. Den Großteil der Fahrt kann man auch zu Fuß auf einem ausgeschilderten trail zurücklegen. Es gibt einen weiteren sehr schönen sundowner-Platz den man mit dem eigenen Fahrzeug oder zu Fuß erreichen kann. Auch das Laden eines Akkus wird mit 20N$ in Rechnung gestellt. Trotz alledem können wir die Campsite sehr empfehlen. Sehr leckeres, eingelegtes Grillfleisch und Schinken kann auch vor Ort gekauft werden.
So, der weitere Teil unserer Reise folgt in den nächsten Tagen. Und damit ihr wisst, mit wem ihr es hier überhaupt zu tun habt... dass hier sind die "Mustangs" Dennis & Anika
Teil 305. Juni 2016
04.05.-05.05.16 Sesriem /Sossusvlei
Heute geht es weiter von den Tirasbergen bis nach Sesriem und weiter in das Sossusvlei.Gegen ca. 13.00 Uhr erreichten wir das Sesriem Camp.
Das Einchecken war auch schnell erledigt. Danach ging es erst mal auf die Campsite und nach einer halben Stunde machten wir uns auf den Weg Richtung Sossusvlei. Die 5 Kilometer Sandpiste bis zum 4x4 Parkplatz waren kein Problem. Das schöne am Nachmittag war das wir bis auf 1 Auto alleine vor Ort waren.
Kurz vor Sonnenuntergang waren wir wieder im Camp, denn wir hatten für 19:00 Uhr einen Tisch zum Dinner in der Sossusvlei Lodge reserviert. Die Bedienung war sehr zuvorkommend und aufmerksam, der Wein war gut aber das Essen war nicht der Rede wert.Die warmen Beilagen waren kalt und das Fleisch war im Gegensatz zum restlichen Fleisch auf unserer Reise das schlechteste.
Über die uns zugeteilte Campsite können wir nichts negatives sagen. Großer schattiger Baum in der Mitte und alles sauber. Am Abend kommen Oryxe zum fressen bis ans Zelt. Die Campsites waren fast alle ausgebucht, trotzdem waren auch die Sanitäreinrichtungen in Ordnung. Zur Zeit sind ein paar Baustellen auf dem Platz denn es werden neue Campsites gebaut.
Einen guten Tipp hatten wir hier aus dem Forum bekommen das man den Sonnenaufgang auch von der Elimdüne anschauen kann. Das haben wir am nächsten Tag gemacht und wir waren wieder alleine auf der Düne 🙂 Von der Elimdüne aus kann man den Sonnenaufgang und die aufsteigenden Heißluftballone gleichzeitig bewundern.
Teil 406. Juni 2016
05.-07.05.16 Alte Brücke Resort Swakopmund & Tommy`s Living Desert Tour
Heute ging es direkt nach dem Sonnenaufgang auf der Elim-Düne Richtung Swakopmund.
Die C14 Richtung Walvis Bay war stellenweise in extrem schlechten Zustand...Viel Wellblech! 😠 Auf halber Strecke stand ein nagelneuer VW Polo mit Plattfuß am Straßenrand. Wir hielten an, um zu helfen. Es handelte sich um ein älteres holländisches Ehepaar, bepackt mit mehreren Koffern im Kofferraum und auf der Rückbank, welche bereits den zweiten Plattfuß innerhalb einer Woche hatten! Beim Reifenwechsel fiel uns auf, dass der Polo mit nagelneuen Niederquerschnittsreifen auf Namibias Pads unterwegs war! 😊 😗 Die zwei erzählten uns dass sie auch Richtung Swakopmund unterwegs seien...wir legten zwischenzeitlich eine längere Mittagspause ein, aber es waren auch nach 30 Minuten keine Holländer mehr zu sehen! 😮 Ob da wohl der dritte Reifen geplatzt ist? Wir werden es wohl nie erfahren...
Leider hörten wir diesmal auf unser GPS, ohne in die Karte zu schauen und bogen vor Walvis Bay auf die D1984 ab, anstatt über die B2 an der Küste Richtung Swakopmund zu fahren. Die Strecke war sehr ermüdend und eintönig, aber ein kaltes Savanna hebt ja bekanntlich die Laune! 😎
In Swakopmund hatten wir die Campsite im Alte Brücke Resort schon von Deutschland aus reserviert.Das war auch gut so denn der ganze Platz war belegt mit top ausgestatteten Campern aus Südafrika.Da kann man schon neidisch werden,die haben einfach alles was es so an Campingausstattung auf dem Markt gibt. Das Resort liegt am südlichen Ende von Swakopmund.In 3 Minuten ist man an der Tiger Reef Bar zum Sundowner oder in 10 Minuten zu Fuß in der Stadt. Alle Campsites sind mit schönem Rasen und Palmen angelegt..Es gibt einen großen Grillkamin,Strom und ein eigenes großes Bad mit Tresor.Wir denken dass es für Camper die beste Alternative zum Sofia Dale Basecamp ist,da man zu Fuß in die Stadt gehen kann. Es wurde abends schon recht kühl,so dass man den Pullover aus der Reisetasche holen musste.Wir haben aber Nachts nicht gefroren.
Am nächsten Morgen wurden wir von einem gut gelaunten Tommy, direkt am Resort abgeholt! Wir können die Tour nur jedem empfehlen, der eine Nacht in Swakopmund verbringt. Tommy unterhält seine Gäste den gesamten Tag mit viel Charme & Witz und erklärt sehr viele Dinge über die Namib und ihre doch zahlreiche Tierwelt! Auch wenn er die Tour tagtäglich fährt, hat man bei ihm nicht das Gefühl, dass es nur ein Job ist, sondern man spürt, dass sein Herz an der Namib & der Tierwelt hängt! Die Tour geht normalerweise von 08:00 bis 13:00 Uhr. Wir waren erst um 14:00 Uhr wieder am Resort, was verständlicherweise niemand gestört hat! 🙂
In den nächsten Tagen geht es weiter... 🙂
Teil 509. Juni 2016
07.-08.05.2016 Spitzkoppe Campsite
Heute ging es früh los.An der Küste entlang bis Hentjes Bay und dann weiter über die D1918 zur Spitzkoppe.
Die Campsite wird von der dort ansässigen Community betrieben.Es macht alles einen sehr gepflegten Eindruck. Eine neue Lapa mit kleinem Restaurant gibt es auch. Auf der Internetseite hatte ich gelesen das man etwas zum aufhängen für die Lapa mitbringen kann. Wir waren die ersten."Hessen meets Spitzkoppe 😄 "
Beim einchecken bekommt man eine kleine Karte auf der alle Campsites eingezeichnet sind.Jeder kann sich seinen Platz selbst aussuchen.Wir sind bis zum Ende durchgefahren auf Campsite 11.Die Campsite war sehr groß mit Plumsklo und Feuerstelle. Von Campsite 9,10,11 kann man am besten den Sonnenuntergang genießen.Einfach auf die Felsen bei der Campsite klettern,Stühle und Sundowner nicht vergessen 😉
Teil 612. Juni 2016
08.05-10.05.2016 Erongo Plateau Campsite
An der Spitzkoppe kann man auch mehr als eine Übernachtung einplanen,da wir aber früh am Vortag angekommen waren haben wir uns dafür entschieden für zwei Nächte in das Erongo Gebirge zu fahren.Nach ca. 2 Std. Fahrtzeit erreichten wir das Erongo Plateau Camp.Es gehört zur Gästefarm Eileen die ein paar Kilometer entfernt liegt. Es gibt 4 Top gepflegte Campsites auf einem Plateau mit sehr schönem Weitblick,eigener beleuchteter Tränke (Zebras,Kudus,Pavian Horden usw.),Wasser,Feuerstelle und Schattendach.Der Platz und die Sanitäreinrichtungen sind mit Liebe gestaltet (duschen bei Kerzenlicht) und sehr sauber. Man kann direkt zur Campsite fahren ohne sich auf Eileen anzumelden.Am Morgen oder gegen Abend kommt ein Caretaker vorbei,bei dem dann bezahlt wird.
Wir waren die einzigen Camper in den 3 Tagen 🙂 Die Campsite Dornplatz hat uns am besten gefallen da man den schönsten Blick auf die Tränke und in die Ferne hat.
Direkt am Camp beginnt ein sehr schön angelegter 2-3 Std. Wandertrail.Man kommt an verschiedenen Aussichtspunkten vorbei und er endet dann wieder auf der Zufahrt zum Camp.
Wer noch ein paar Tage mehr Zeit hat kann auch noch weiter in das Erongo hineinfahren.Einfach der D2316 bis zum Ende folgen,dann kommt nach ungefähr 50 Minuten Fahrtzeit die Ombu Jagd und Gästefarm.Sehr schöne Farm mit netter Besitzerin. Es gibt schöne einsam gelegene Campsites und Gästezimmer beim Farmhaus.Fleisch kann auch gekauft werden. Wenn man noch mal ca. 1std weiter fährt (den Weg am besten auf der Farm erklären lassen) kommt man zu einer Campsite die einem Edelsteinhändler aus Windhoek gehört.Der Platz soll sehr schön sein und am Ende des Gebirges liegen.Leider haben wir es zeitlich nicht mehr bis dorthin geschafft.4 Nashörner halten sich auch in diesem Gebiet auf.
Teil 716. Juni 2016
10.05-11.05.2016 Camp Xaragu Damaraland
Auch Heute ging es wieder früh los Richtung Twyfelfontein. Wir hatten eine Nacht im Mowani Mountain Camp reserviert,welches wir aber nach kurzem Aufenthalt wieder verlassen haben. Viele Fliegen usw..Hier der Aktuelle thread über Mowani Campen
Weiter ging es dann richtung Camp Xaragu.Zum Camp führt eine 2 Kilometer lange Zufahrt die bei der Kreuzung D2612/C39 liegt. Die Anlage hat jetzt einen neuen schwarzen Besitzer,da die alten Eigentümer wieder zurück in ihre Heimat sind. Wir wurden sehr freundlich vom Camp Manager und seinen Kindern empfangen und konnten uns einen der Stellplätze am Flussbett aussuchen da wir die einzigen Camper waren die es an diesem Tag ins Camp verschlagen hatte. Es gab nur leider kein Wasser da die Elefanten ein paar Tage zuvor die Leitungen zerstört hatten. Kein Problem Wir hatten ja unseren 50 L Wassertank an Bord. 🙂 Alle Campsites und die Sanitäranlagen waren sehr sauber und gepflegt.Feste Zelte direkt am Flussbett gibt es auch.
Zum Sundowner kann man direkt von der Campsite durch das Flussbett auf einen Hügel laufen. Sehr schöner Rundumblick!
Das Camp vom Hügel aus.
Teil 816. Juni 2016
10.05-13.05.2016 Camp Aussicht
Über Palmwag ging es heute für 2 Nächte zum Camp Aussicht. Direkt an der C43 im Palmwag Konzessionsgebiet begegneten wir unseren ersten Wüstenelefanten. 🙂 🤪
Auf Camp Aussicht hatten wir uns schon sehr gefreut und wurden auch nicht enttäuscht.Die Übernachtungen und die Tour hatten wir schon von Deutschland aus reserviert, so dass Marius und Lotti sich richten konnten.Es gibt eine Nord und Südzufahrt zum Camp.Die Südzufahrt ist etwas länger und es gibt kein Schild mehr an der Straße,nur ein Stock in einem kleinen Splitthaufen. Einem Fahrzeug mit wenig Bodenfreiheit würde ich die Fahrt zum Camp nicht zumuten. Das Camp liegt wunderschön gelegen auf einem Hügel mit großer Sundowner-Terrasse und 4 Gästezimmern. Abseits vom Camp gibt es 5 Campsites... Alle Campsites sind sehr schön, aber am bestens haben uns Campsite 4 (schönster Blick) und Campsite 5 (liegt etwas weiter abseits) gefallen. Wasser,Brennholz,Duschen und Toiletten sind vorhanden. Man kann von den Campsites aus auf den höchsten Hügel in der Umgebung laufen,dort hat Marius einen Lookout mit atemberaubender Aussicht gebaut.
Die Gegend in der das Camp liegt ist ein absolutes Paradies für Ornithologen.
Blick auf den Campingplatz und Lookout
Campsite 4
Am zweiten Tag startete um 8 Uhr unsere Tour mit Marius zu den Himbas. Er hat über viele Jahre ein freundschaftliches Verhältnis zu den Himbas aufgebaut und spricht auch ihre Sprache fließend. Wir haben zwei abgelegene Dörfer besucht und waren dann am frühen Nachmittag wieder zurück im Camp. Die Tour mit Marius ist immer noch etwas besonderes und keine Show für Touristen..Nach Marius Aussage wird es wohl leider in den nächsten 10 Jahren keine Himbas in ihrer ursprünglichen Lebensweise mehr geben! 🙁
Marius betreibt auch eine Dioptasmine die man auf eigene Faust erkunden kann! 🙂
Gegen 19 Uhr am Abend kommen die Stachelschweine bis an den Tisch im Camp um sich ein paar Gemüsereste und Maisbrei abzuholen. 🤩
Teil 922. Juni 2016
13.05-14.05.2016 Etosha West Galton Gate-Olifantsrus Campsite
Die C43 ist in einem sehr guten Zustand.Vom Camp Aussicht benötigt man ca.1,5 Stunden bis Opuwo. In Opuwo haben wir noch mal voll getankt und ein paar Einkäufe erledigt. Das beste Sortiment hat der "OK GROCER" Supermarkt.Der Liquor Store befindet sich genau gegenüberliegend auf der anderen Straßenseite. Von Opuwo bis zum Galton Gate ist die Straße geteert...einerseits entspanntes fahren,andererseits... Gravelpad macht mehr Spaß 😉
Galton Gate
Picknickbereich beim Galton Gate
Wasserlöcher Rateldraf & Dolomietpunt
Duieneveld & Nomab
Im Olifantsrus Camp gibt es insgesamt 10 Stellplätze ohne Strom.Das ganze Camp und die Sanitären Einrichtungen machten einen guten Eindruck.Wir hatten die Campsite schon vorab reserviert.Wer Nachmittags ohne Reservierung kommt kann die Nacht auf der Day Visitors Area verbringen. Dort hat man einen Tisch mit Bänken aber keine Feuerstelle.Die schönsten Campsites sind die außenliegenden direkt am Zaun.Es gibt ein eigenes beleuchtetes Wasserloch mit einem doppelstöckigen Hide. Um 21:40 Uhr ging das Licht am Wasserloch und im Camp aus.Wasser gab es erst wieder ab ca.6 Uhr morgens.
Camper ohne Reservierung auf der Day Visitors Area
Auf der Fahrt nach Okaukujeo
Teil 1026. Juni 2016
14.05-15.05.2016 Okaukuejo Camp
Wir haben Olifantsrus direkt nach Öffnung der Tore verlassen und uns mit gemütlichem Tempo auf den Weg nach Okaukuejo gemacht. Gegen 13 Uhr erreichten wir das Camp.Das einchecken war auch schnell erledigt,nur die zugeteilte Campsite sagte uns so gar nicht zu.Es war eine ganz schmale Campsite ohne Schatten und mittendrin 😠 Ein Angestellter,der gerade auf dem Platz war,sagte uns das Campsite 23,24 und 25 noch nicht belegt wären....Super mit großem Baum inkl. großem Webervogelnest 🙂 ....also schnell zurück zur Anmeldung und 10 min. später hatten wir ohne Probleme unseren neuen Platz. Am Besten fährt man vor dem einchecken auf den Platz,schreibt sich die Campsites die einem gefallen auf und fragt dann beim einchecken ob eine von den ausgesuchten frei ist. Die Sanitäreinrichtungen waren sauber und der kleine Shop war recht gut ausgestattet. Es gab sehr viel Vacuumiertes Gamefleisch (Gefroren und gekühlt) und auch Feuerholz war vorhanden.
Unsere Campsite mit Ober-und Untermietern
Am frühen Nachmittag machten wir uns auf den Weg zu den Wasserlöchern Gemsbokvlakate,Olifantsbad und Aus. Am Wasserloch Aus waren nur ein paar Kudus,die aber ziemlich nervös wirkten. Nach ca.10min. gaben Sie einen Warnruf ab, verschwanden nach links in den Büschen und kurze Zeit später kamen zwei junge Löwenmännchen hervor. 🤪 🙂
Dieses ungleiche Paar trottete gemeinsam durch die Landschaft.
Kurz vor Sonnenuntergang am Wasserloch Gemsbokvlakate
Die Sonne stand schon so tief,das ich die Tüpfelhyäne die uns von links vor das Auto lief fast übersehen hätte.
Teil 1130. Juni 2016
15.05-16.05-2016 Onguma Tamboti Campsite
Heute geht es von Okaukuejo zum Von Lindquist Gate und danach zur Tamboti Campsite im Onguma Private Game Reserve. Die Gegend um Okerfontein und Namutoni hat uns sehr gut gefallen.Große weite Flächen und die Chance auf Gepardensichtungen... leider hatten wir kein Glück 🙁
Jetzt gibt es erst mal Bilder bis zum Von Lindquist Gate
Blick auf die Etosha Pfanne
Die zwei hatten keine Lust auf Fotos und verschwanden hinter den Büschen.
Am Gate angekommen standen zwei Schweizer Paare vor uns die auch auf dem Weg ins Onguma Reserve waren. Als sich ein Officer mit mehreren Fleischpaketen bepackt von den Autos der Schweizer entfernte,dämmerte es uns auch...Mist der Veterinärzaun 🙄 😮 ...schnell unser in Okaukuejo gekauftes Game Fleisch aus dem Kühlschrank geholt und in die Hose gestopft 😊 ...das ging nicht lange gut und es lag mitten auf der Straße. Glücklicherweise hatte es keiner gesehen und ich konnte es noch schnell unter den Fahrersitz werfen. Das Abendessen war gerettet. 😉 Für uns war und ist es völlig unverständlich warum das Fleisch abgegeben werden muss.Direkt nach dem Gate geht es links in das Onguma Reserve.Ob das einen Unterschied macht ? Hauptsache die Officers hatten ihr Abendessen gesichert.
Morgen geht es weiter mit Onguma und drei schönen Tagen bei Maryna auf Kamrav.
Teil 1201. Juli 2016
Im Onguma Reserve gibt es zwei Plätze,die Leadwood Campsite mit 6 Stellplätzen und kurzem Weg zum Onguma Bush Camp und die neuere Tamboti Campsite mit 15 Stellplätzen. Die Stellplätze auf der Tamboti Campsite sind umgeben von Bäumen und Büschen,so das keiner etwas vom anderen mitbekommt. Die ganze Anlage ist sehr gepflegt und es gibt einen Pool,einen kleinen Shop für das nötigste und eine große überdachte Terrasse mit Blick auf die Wasserstelle. Als Alternative zu Namutoni können wir die Campsite sehr empfehlen. In 10 Minuten ist man wieder am Linquist Gate.
Da wir unser Fleisch in Sicherheit bringen konnten,gab es heute Okaukuejo game Filet vom Grill.
Teil 1301. Juli 2016
16.05-18.05.216 Kamrav Guestfarm
Heute ging es zuerst über die B1 bis nach Tsumeb zum Tanken und Vorräte auffüllen. Danach weiter auf der C42 Richtung Grootfontein.Auf halber der Strecke geht es dann rechts ab auf die D2863. Die D2863 ist eine landschaftlich sehr schöne Stecke und bietet sich für alle an die auf dem Weg Richtung Waterberg unterwegs sind. Kamrav ist eine kleine gemütliche Gästefarm mit einer sehr herzlichen und netten Besitzerin. Wir haben uns bei Maryna schon nach 5 Minuten so wohl gefühlt,als würde man sich schon seit langer Zeit kennen. Man kann sich in dem schönen Garten einen Stellplatz aussuchen der einem gefällt. Es gibt zwei überdachte Sitzplätze mit Strom,Licht,Grill und Feuerholz so viel wie man benötigt. Auch ein kleiner gepflegter Pool ist im Garten. Bei Maryna gab es sehr gutes eingelegtes Fleisch zu kaufen.
Das Farmhaus
Für alle die nicht Campen wollen steht dieses Haus zu Verfügung. Sehr liebevoll eingerichtet mit eigener Küche,zwei großen Terrassen mit Blick auf die Wasserstelle. Es gibt auch noch ein paar Gästezimmer oberhalb des Farmhauses.
Blick Richtung Wasserstelle
Teil 1405. Juli 2016
18.05-19.05.2016 Waterberg & Hamakari
nach 3 erholsamen Tagen bei Maryna geht es Heute weiter zum Waterberg und zur Hamakari Jagd & Gästefarm. Von Kamrav bis zum Waterberg sind es ungefähr 1,5 Stunden Fahrtzeit auf guter Pad. Am Waterberg angekommen,geht es rechts ab zum Waterberg Wilderness private Nature Reserve. Es steht ein Schild am Eingang,dass keine Tagesbesucher erwünscht sind. Wir sind trotzdem bis zur Anmeldung gefahren und wurden freundlich begrüßt. Es wäre kein Problem die Campsites anzuschauen und wir könnten auch hoch zur Plateau Lodge fahren. Unsere Empfehlung ist die Plateau Campsite,sie liegt auf einer Anhöhe mit schönen gepflegten Plätzen und Schattendach.(Wir haben leider vergessen Bilder zu machen). Hier lohnt es sich zwei Nächte zu bleiben,um gleich mehrere Wanderungen unternehmen zu können. Es geht auch direkt bei der Campsite ein Trail ab. Die Aussicht von der Plateau Lodge ist Traumhaft. Die 8 Bungalows liegen sehr schön eingebettet in den Felsen,mit eigenem kleinen Pool. Leider war keiner mehr frei 🙁 ,sonst hätten wir die letzte Nacht vor Windhoek hier verbracht.
Vom Waterberg ist es noch mal 1 Stunde Fahrtzeit bis Hamakari. Auf Hamakari gibt es sehr schöne Gästezimmer mit Terrasse und Blick auf eine Wasserstelle. Gejagt wird nur weit entfernt vorm Farmhaus,deshalb ist das Wild hier auch nicht so scheu und kommt bis an die Tränke. Es gibt auch verschieden Ansitze die man zum beobachten nutzten kann. Im Innenhof des Hauptgebäudes fühlt man sich wie in einer Oase..überall grün,Palmen,bunte Pfauen und ein schöner Pool.Gekühlte Getränke und Fleisch gibt es zu kaufen.
Die 4 Campsites liegen ca 1 Kilometer vom Farmhaus entfernt.Sehr saubere und gepflegte Sanitäreinrichtungen. Alle Plätze haben Strom,Wasser,Grill,Tisch und Bänke. Von der Campsite aus lassen sich die Tiere an der nahegelegenen Wassertränke beobachten. In gut 10 Minuten ist man am hauseigenen Damm und kann eine Runde mit dem Kajak drehen. (Das Kajak hat aber schon bessere Zeiten gesehen 😗 )
Teil 1510. Juli 2016
19.05-20.05.2016 Wagenrückgabe & Windhoek
Von Hamakari aus machten Wir uns am frühen Vormittag auf den Weg in Richtung Windhoek: Die Fahrzeugrückgabe bei SCR war schnell und problemlos erledigt. Danach wurden wir wieder zum Chameleon gefahren. Unseren schönen "Lovebird Room" hatten wir ja schon vorab reserviert. Den Nachmittag verbrachten wir mit etwas sightseeing und shoppen in Windhoek.
Abends gab es dann ofenfrische Pizza und ein oder zwei Flaschen 😉 Wein auf unserem Balkon.
So schnell sind 3 Wochen vorbei...Wir hätten am liebsten um 3 weitere Wochen verlängert,aber die Arbeit in Deutschland ruft.. 😠
Wir hoffen,dass wir mit unserem kurzen Reisebericht & Bewertungen der einzelnen Campsites vielen hier im Forum bei der künftigen Planung ihrer Reise weiter helfen konnten.
Die Vorfreude auf die nächste Tour im April/Mai 2017 steigt von Tag zu Tag und die Planungen der Route und Unterkünfte ist ja auch schon ein wenig wie Urlaub 😁
Die beiden aktuellen Reiseberichte von Panther & LolaKatze lassen die Vorfreude natürlich auch schon wieder ansteigen.